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  • 29.10.26 EUROTEURO

    EUROTEURO aus Wien kommen mit ihrem ausdrucksstarken Data Pop endlich mal wieder live bei uns vorbei: Am 29. Oktober in den Soft Spot!

    Donnerstag, 29.10.26 Soft Spot

    EUROTEURO

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  17 – 22€ / Vorverkauf 17€ zzgl. Gebühr, Ticketlinks:  TixForGigs   Karsten Jahnke Ticketshop
    präsentiert von byte.fm, Musikexpress, Musikblog.de, Rausgegangen, Radio Z

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Angelo Kaiser

    Das neue EUROTEURO Album „Magic“ markiert eine musikalische Neuorientierung. Die Texte wechseln zwischen deutscher und englischer Sprache und bewegen sich thematisch durch Räume von Trauer und Trost, Zweifel und Hoffnung.

    Nach ihren bisherigen Volume-Veröffentlichungen, die als Singles-Collections fungierten, präsentiert sich „Magic“ als das erste geschlossene EUROTEURO Album. Es enstand in einem gemeinsamen Prozess unter anderem mit den Wiener Musiker*innen Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory.

    Das Album „Magic“ von Euroteuro erscheint am 25.9.2026 auf dem Wiener Label Siluh Reocrds als LP / CD und in digitaler Form.

    Live dargeboten von Peter T. und Katarina Maria Trenk.

    „This cell is a prison on it’s own. Liberation as a broken phone“ (Euroteuro, Connection)

    Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro werden zehn — und mit „Magic“ richtet sich der Blick nach innen. Im Zentrum des Albums steht die Frage: Warum mü ssen wir sterben? Und was kommt danach? Zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie bewegen sich Euroteuro durch eine Nacht, die nicht enden will. Magic, der Soundtrack dieser nächtlichen Odysee ist zugleich schön und unheimlich.

    Peter T. ist der Geist von Euroteuro. Sein Künstlername ist als Teil einer Kunstfigur — selbst gewählt, weil er „einfach wunderschön“ klingt und die Freiheit eröffnet, in andere Rolle zu schlüpfen; auf der Bühne ebenso wie im Studio. Diese Freiheit wird auf „Magic“ konsequent genutzt um sich künstlerisch neu zu erfinden. Euroteuro überraschen auf „Magic“ mit einer neu gewonnenen Musikalität. Das Album bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop, Kraut und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert.

    „Ich will, dass du weißt, dass du nicht funktionieren musst“ (Euroteuro, Schweben)

  • 16.05.25 EUROTEURO + DORA FLOB

    EUROTEURO kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 16. Mai in den Soft Spot! Ein fantastischer Live Act mit Indiepop, Electropop, think NDW mit Wiener Schmäh. Als Support freut euch auf Dora Flob mit New Romantic Synthpop!

    Freitag, 16.05.25 Soft Spot

    EUROTEURO
    Dora Flob

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „NYC Vape“ „Past Life“ „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Teuer“ (live)   „Autogrill“   „Kündigung“   „Allein sein

    EUROTEURO startet 2025 ihre „Musik für Menschen“ Tour. Mit ihrem expressiven Synth-Pop reisen Peter T. und Katarina Maria Trenk durch den deutschsprachigen Raum. Mit im Gepäck haben sie ihre aktuelle Vinylscheibe „Volume III“

    „Euroteuro’s große Momente heissen New Wave, Neue Deutsche Welle und ein bisserl Post-Punk. Drei Genres, die selbst bereits mit der Musikhistorie Ping Pong spielten. Auskenner*innen freuen sich über Zitate wie eine Rhythmus-Maschine von Suicide oder den Casio-Klang von Trio oder das Zitieren von frankophilen Chansons-Elektropop, auch ein Relikt aus New Wave-Zeiten.“ (F. Ostermayer)

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freundys geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

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    Dora Flob spielt Songs in denen ein ewiger Konflikt ausgetragen wird: Der Sound orientiert sich unverkennbar am Synth-Pop der frühen 1980er, doch trifft die futuristische Kälte elektronischer Musik auf die emotionale Wärme unserer liebsten Singer/Songwriter-Platten. Ihr wisst schon – die, die man eigentlich immer auflegen kann, weil man sich so leicht darin wiederfindet. Kälte, die Wärme spendet: Wenn die New Romantics nie ausgestorben wären, würden sie Dora Flob hören!

  • 09.12.23 Bunkersyndikat: Plague Pits + нат.аша + Aftershow Party

    Das Bunkersyndikat lädt letztmalig im Jahr 2023 zu einem Livekonzert inklusive Disco/Aftershow im Dezember ein: Plague Pits (Coldwave/Post-Punk, Bern/ Schweiz) und нат.аша (dark Coldwave/ Synthpop, Leipzig).

    Samstag, 09.12.23 Kantine

    Plague Pits
    нат.аша
    + Aftershow Party

    Kooperation mit dem Bunkersyndikat

    20 Uhr Einlass, 21 Uhr Konzertbeginn
    Eintritt auf „pay what you want“ Basis zwischen 10 und 16 Euro

    Die Show sollte ursprünglich im P31 stattfinden, das bei der Flut im August überschwemmt wurde und immer noch mit der Renovierung zu kämpfen hat. Hier Infos dazu und ein Spendenlink, falls ihr ein paar Euro übrighabt!

     

    Auf der Bühne werden uns diesmal die Plague Pits aus Bern (Schweiz) mit ihrem kalten eisigen Sound des 80er Undergrounds zum Schmelzen bringen. Beeinflusst von Cold-, Synthwave und Post-Punk und dem D.I.Y. Kassettensound sorgen sie seit der Gründung im Herbst 2021 mit Ihrer hauptsächlich analogen Synth-Musik für den düsteren, vernebelten, melodischen Rhythmus zum Tanzen und Träumen. Die leicht depressiv angehauchten und doch stimmungsvollen Songs über unsere Gesellschaft, Ängste der Neuzeit und ungewisse Zukunft bieten den perfekten Rahmen für die dunkle Jahreszeit.
    So titelte das Ox-Fanzine über die Band beispielsweise:
    Der Weg führt direkt in Hinterhöfe und dunkle Kellerclubs, deren Ausstattung lediglich aus Stroboskop und Kunstnebel besteht und getanzt wird vor kalten und feuchten Betonwänden mit Absinth in den Venen. Getreu dem Motto: *…iron fist in a velvet glove…*
    Wir freuen uns darauf!

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    Aus Leipzig stammt das DIY „dark’n wavy“ Soloprojekt нат.аша und ist damit ein vielversprechender Newcomeract des Leipziger Untergrunds. Die ersten Veröffentlichungen stammen aus dem Jahr 2020 und kürzlich erschien das erste Album Liebeskreis in Eigenproduktion. нат.аша verbindet Uptempo Beats, rauschende Synthesizerklänge und eingängige Melodien sowie mehrheitlich deutsche fabulöse Texte miteinander und schafft so den Spagat zwischen Coldwave, Minimal, Wave, Underground-NDW und technoid-elektronischem Synthpop. Ruhigere Songs mit einer Prise Melancholie erweitern das Spektrum und lassen uns über Leben, Jugend, Erwartungen und Alltag nachdenken. Mit einer Portion Friedhofscharme und Grufti-Tristesse lassen wir uns treiben und tanzen im Nebellicht!
    Herzlich willkommen beim Bunkersyndikat нат.аша!

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    Im Anschluss an die Konzerte wird eine Aftershow mit Musik aus dem Bereich von Post-Punk über Minimalwave, Synthpunk und einer Prise Dark- bzw. Italo-Disco aus den vergangenen vier Jahrzehnten geboten.
    An den Decks steht wie gewohnt die Bunkersyndikat DJ Crew:
    Neon Cultist / La Fontaine / Stefan / Teresa / Uschmar
    [Minimalwave, Synthpunk, Coldwave, Post-Punk, Dark-Disco, Italo-Disco]
    Bunkersyndikat auf Insta und Faci

     

  • 23.11.23 EUROTEURO

    EUROTEURO, das erzcharmante Weird-Pop Kollektiv kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 23. November in der Kantine! Leichtfüßiger Electro Pop, think NDW mit Wiener Schmäh.

    Donnerstag, 23.11.23 Kantine

    EUROTEURO

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink
    Präsentiert von FM4 und Byte.fm

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „Autogrill“   „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Kündigung“   „Allein sein

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freunde geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    Mit im Gepäck ihre neue Vinylscheibe inkl. der Single „Teuer“, wo sie das mittlerweile vom Gespenst zum realen Türsteher mutierte Phänomen der Teuerung besingen. „900 Euro warm. Viel zu teuer! Regelbruch – Strafe zahlen. Viel zu teuer!“ Ein atemloses Stück Musik, das den Wahnsinn der uns umgibt ein Stück weit zu kanalisieren versucht. Die aktuelle Single „Zeit“ kann als Ode an die Entschleunigung gesehen werden. Nicht alles muss immer sofort sein, manchmal muss man einfach nur um „ein bischen mehr Zeit“ bitten.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

    PS.: Wer schon länger auf unsere Konzerte geht, erinnert sich an die beiden bestimmt auch noch von den grandiosen SEX JAMS Konzerten!

  • 01.07.23 Zement & Hannah Grünewald + Ashinoa

    Ein ganz großartiges Doppelpack zweier dancy psychedelic Neo-Kraut-Bands erwartet euch am 1. Juli in der Kantine: Zement & Hannah Grünewald mit ihrer A/V-Show und aus Lyon stoßen Ashinoa dazu, die letztes Jahr ein verdammt gutes neues Album auf Fuzz Club rausgebracht haben!

    Samstag, 01.07.23 Kantine

    Zement & Hannah Grünewald

    + Ashinoa

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse, Zahl was du kannst zwischen 11-18€

    Hannah Grünewald:   Website   Instagram
    Zement: Bandcamp   YouTube „Soil“   YouTube „Goa“   YouTube Hersbrooklyn Live Session   Spotify   Instagram   Facebook

    Mit ihrem Mix aus drehenden motorischen Rhythmen, flirrenden Synths und psychedelischen bis noiseigen Gitarren, erschaffen Zement einen eklektischen Mix aus Neo-Krautrock, Psychedelic, Noise-Rock und EDM. Philipp Hager (Gitarre, Synthesizer, Drum-Machine, Effekte, Flöte) und Christian Büdel (Drums, Percussion) spielen in dieser Kombination seit 2014 als Zement zusammen und sind beide bereits über viele Jahre in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen aktiv.

    Auf ihrem dritten Album Rohstoff bleiben Zement der thematischen Bearbeitung ihres Namens treu, erweitern ihren Sound aber um mehr und mehr Facetten aus anderen Genren der elektronischen Musik. Die Synthesizer nehmen mehr Raum ein als früher, Drumcomputer kommen zum Einsatz und man hört zum ersten Mal maschinellen Gesang. So finden sich darauf auch Anklänge an frühen Detroit-Techno und House, aber auch Ausflüge in Free-Jazz Gefilde und Saxophon Improvisationen von Gastmusiker Martin Pirner sind zu hören, ohne sich dabei zu weit vom Grundpuls des Motorik-Beat zu entfernen.

    Die spannende Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und qualitativ hochwertigem Songwriting bringt Zement mit Rohstoff auf eine Ebene mit etablierten Experimental-Rockbands wie Maserati, Trans Am oder Föllakzoid. Wer auf den Sound der genannten steht, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen. In seiner Kombination aus Autobahn und Hallogallo, Techno und Free Jazz, ist Rohstoff eine konsequente Fortführung und Erweiterung des bisherigen Oeuvres von Zement. Eine endlose Reise für Körper und Geist, ähnlich wie eine Clubnacht.

    Im Jahr 2022 spielten Zement ihre erste Show zusammen mit der langjährigen visuellen Kollaborateurin Hannah Grünewald, die die technischen und ästhetischen Aspekte von Live-Coding, Visual Mapping und Video-Sampling durch multimediale Performances erforscht. Auf dieser Tournee werden sie als audiovisuelles Trio auftreten, wobei der Sound Hannahs Live-Coding und Visuals beeinflussen wird und umgekehrt! Eine endlose Meditation über die Architektur des Geistes und die Bewegung der Körper

    „Zement ist ein Mehl, das Festungen formen kann. Zement ist aber auch eine Band, die Ernst und Spiel zugleich ist.“  (Visions Magazin)
    „This is high modern music, that also has soul.“ (Simon Smith, The Fragmented Flaneur)
    „Mit diesem dritten Album etablieren sich Zement endgültig als Kraut-Powerhouse.“ (beatblogger)
    „It’s just the rhythm of the Zement tribe, it’s Christian and Philipp melting into one entity.“ Sebastian Dyrschka (Otomatik Muziek)
    „A hybrid of Autobahn-inspired early electronic from the school of Kraftwerk and the hypnotic repetition from Krautrock pioneers Neu! Similar to contemporary groups like Föllakzoid and Trans Am, Zement take those inspirations and add in their own ingredients to propel the genre forward. „Rohstoff“ their third full-lenght, has some exciting psychedelic undertones stirred into the cauldron.“ (SlyVinyl)

    Bandcamp   Instagram   YouTube „Vieille Vigne“ (live version)   YouTube „Koalibi“   YouTube „Disguised in Orbit“   Spotify

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 gehört die vierköpfige französische Band Ashinoa zu den Vorreiter*innen der alternativen Szene in ihrer Heimatstadt Lyon. Ursprünglich mit der Misère Records-Bewegung und dem Kollektiv der Stadt verbunden, unterschrieb die Band 2021 bei dem Londoner Label Fuzz Club Records (Night Beats, Tess Parks, The Underground Youth) und veröffentlichte Anfang 2022 ihr zweites Album „L’Orée“.

    Musikalisch knüpft es an die Debüt-LP „Sinie Sinie“ und die nur auf Vinyl erhältliche Single „Koalibi“ an, während es gleichzeitig einen natürlicheren und organischeren Sound erforscht. Teils perkussiv und tänzerisch, teils hypnotisch und cineastisch fühlen sich die größtenteils synthesizergesteuerten Klanglandschaften von „L’Orée“ sowohl antik als auch futuristisch an, indem sie eine Synthese aus jazzig angehauchtem Krautrock, formwandelnder psychedelischer Elektronik und experimenteller Weltmusik bilden.

    Auf ihren zahlreichen Tourneen durch Frankreich teilten Ashinoa die Bühne unter anderem mit Metz, Flamingods, Tomaga, Warmduscher, Bo Ningen, Kikagaku Moyo, Minami Deutsch und The Holydrug Couple und erwarben sich den Ruf eines beeindruckenden Live-Acts, der sein Publikum mit einer schieren Vielfalt und Intensität des Sounds in seinen Bann zieht.

     

     

     

  • 26.04.23 BIG | BRAVE + Aicher

    Am 26. April könnt ihr euch endlich wieder von Big Brave und ihrem intensiven, minimalistischem Heavy-Drone/Doom/Sludge-Rock/Avantgarde-Rock aus dieser Welt fegen lassen. Verloren im Raum, nur noch Sound, Lautstärke, rohe Emotionen. (Southern Lord Rec., Montreal) Und mit auf Tour kommt Aicher, alias Liam Andrews von My Disco, zum ersten Mal live mit diesem Soloprojekt.

    Mittwoch, 26.04.23 Kantine

    BIG ‡ BRAVE

    + Aicher

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13-17€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13€ Ticketlink

    Website   Bandcamp   YouTube   Spotify   Instagram

    BIG‡BRAVE sind eine Band aus Montreal, die für wahrhaft schwergewichtigen Zeitlupen-Rock steht, für Sludge, Minimalismus, Slowcore, irgendwo Richtung GODSPEED! YOU BLACK EMPEROR, SHELLAC und SWANS. Heavy experimental Rock von Leuten, die schon auch das Feingefühl für doomige Drones und ausgefeilte Feedbackorgien haben.

    Neben doomiger Rhythmik, grollenden Drones und beißendem Gitarrenfeedback als integralem Bestandteil des Klangspektrums sticht vor allem die Stimme von Robin Wattie hervor und macht den Sound von BIG‡BRAVE so unverwechselbar. Diese arbeitet mehr mit Ausdruck und Emotion denn mit klassischen Melodielinien, was auf der einen Seite in ihren introvertierteren, fast lieblichen Momenten einen spannenden Kontrapunkt zur dystopischen Instrumentierung darstellt, sich aber insgesamt absolut harmonisch in den eher atonalen Sound der Band einfügt.

    Ohnehin spielt Dynamik bei ihnen eine kritische Rolle: mal dominiert das zäh und stoisch groovende Schlagzeug, mal frönen die Gitarren solistisch ausufernden Drones, bis wieder die Vocals im Zentrum des Geschehens stehen – und alles das, ohne sich davor zu scheuen, auch Stille ihren Platz einzuräumen. BIG‡BRAVE erforscht die Möglichkeiten wie eine Band klingen kann, während sie konstant den Charakteristika von Songstruktur und -form widersteht – spektakulärer, invertierter Rock, der um einige Größenordnungen fetter klingt, als man es einem Trio zutrauen würde.

    Minimalismus und Instinkt, Struktur/Freiheit und akribisches Timing bilden die Eckpfeiler des prägnanten, rhythmischen Sounds von BIG | BRAVE. Auf ihrem aktuellen Album VITAL hat das Kerntrio Robin Wattie, Mathieu Ball und Tasy Hudson ihr bisher kollaborativstes Album aufgenommen. Die Band kommentiert: „Da wir unsere Zähne in sehr unterschiedlichen musikalischen Hintergründen ausgebildet haben, unterscheiden sich unsere Intuitionen, was einen interessanten Effekt auf unsere individuellen Herangehensweisen und Ohren hat.“  Textlich beschäftigt sich VITAL mit dem Gewicht von „Race“ und „Gender“, mit Ausdauer und dem Umgang mit dem Verhalten anderer Menschen, mit Beobachtung und Protest. Die Band kommentiert weiter: „Dieses Album beschäftigt sich damit, was es bedeutet, in einem rassifizierten Körper durch die Außenwelt zu navigieren und was dies mit der Psyche als Ganzes macht, während wir individuelle Würde innerhalb dieser Realität erforschen.“

    Die ersten Samen wurden 2012 gepflanzt, als Robin Wattie und Mathieu Ball begannen, gemeinsam subtile Ambient-/Minimal-Folk-Songs zu schreiben, ohne ein anderes Ziel als das Experimentieren mit Instrumenten, die ihnen zur Verfügung standen. Als ihr langjähriger Freund Louis Alexandre Beauregard am Schlagzeug dazukam, blieb das Ziel, so zurückhaltend wie möglich zu spielen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Watties Akustikgitarre kaputt ging, und nachdem er sich die E-Gitarre eines Freundes als Ersatz geliehen hatte, wurden größere Verstärker, die Ball noch von früheren Bands aufbewahrt hatte, in das Outfit integriert. BIG | BRAVE, die nun die Verstärkung als kompositorisches Mittel nutzten, verloren nie das Interesse an der Kraft des Minimalismus und der Zerbrechlichkeit. Es wurde klar, dass hohe Lautstärken genauso effektiv sein würden wie die geringstmöglichen, und die Gegenüberstellung von beidem wurde zu etwas, das BIG | BRAVE bis heute als ihr Hauptmittel einsetzt.

    Nach dem Weggang von Beauregard im Jahr 2018 reiste die Band mit Loel Campbell am Schlagzeug nach Rhode Island, um eine erste Platte mit Seth Manchester bei Machines with Magnets aufzunehmen. Nach der Veröffentlichung des Albums, als Campbell nicht auf Tournee gehen konnte, stieß Tasy Hudson dazu, und die Band verbrachte den Großteil des Jahres damit, ihr 2019er Album A Gaze Among Them zu touren. Im Jahr 2020 machte sich das Kerntrio Ball, Wattie und Hudson erneut auf den Weg zu Machines with Magnets, um ihre fünfte LP VITAL aufzunehmen, die wieder auf Southern Lord erscheint.

    „BIG|BRAVE are big and oceanic, their music flowing and crashing like waves…Robin Wattie’s clear, piercing vocals, which occupy an emotional zone right at the point between ecstasy and abject despair.“ – PITCHFORK

    „BIG | BRAVE have somehow made a ruthlessly loud record that is also fascinating, and consistently elegant.“ – DROWNED IN SOUND

    Instagram

    AICHER ist das neueste Projekt des in Kopenhagen lebenden Musikers Liam Andrews. Übersetzt bedeutet AICHER „scharf“, „heftig“ und „bitter (vom Wind)“, und die Bedeutung dieses Titels ist passend. Er arbeitet mit der atonalen und monochromen Ästhetik, zu der er sich hingezogen fühlt, und die Einbeziehung des Ortes und Einfluss der Umgebung der kargen skandinavischen Winter erweisen sich als perfektes Gegengift. Unheimliche Hohlräume voll Wind, Einsamkeit und das Knirschens von Eis unter den Füßen bringen die Klanglandschaft des Nordens auf den brutalistischen Pfad, für den er bekannt ist.

    In den letzten zwei Jahrzehnten hat Andrews mit der Industrial-Band MY DISCO verstärkte Gitarrenmusik erforscht und arbeitet seit kurzem mit Karl O’Connor (Regis, Downwards Records) und Boris Wilsdorf (Einstürzende Neubauten) als EROS zusammen. Die Arbeiten von AICHER konzentrieren sich auf die Wiederverwendung von Nebengeräuschen. Er stützt sich auf seinen Katalog von bereits Der Künstler greift auf sein Archiv an bereits aufgenommenem Material zurück (mit E-Bass als dominierendem Instrument) und übersetzt es in Kompositionen mit detailliertem Feedback-Ausdruck und tiefstem Klangdruck.

    Das Ergebnis ist eine Sammlung von Klangbewegungen, die sich mit generativer Computersoftware neu vorgestellt wurden. 2023 wird AICHER das zum ersten Mal als Live-Performance umsetzen.

     

  • Feministisch Biertrinken – entfällt

    Entfällt wegen des Brandes in der Kantine.

    Donnerstag, 07.11.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 9

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Feministisch Biertrinken 8

    Donnerstag, 10.10.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • SECCO ONE: Mission Mittelmeer

    Freitag, 20.09.19 Kantine

    SECCO ONE: Mission Mittelmeer

    Techno über Disco & House bis Electro-Punk mit NASB und friends
    Soliparty zugunsten der Seenotrettung
    23-5 Uhr
    Eintritt: 6-8€ (Zahl was du kannst)

    Secco One Plakat

    Heimat-Horst haut einen nach dem Andern raus: Während im Mittelmeer Menschen ersaufen, diskutieren alte weiße Männer darüber, wie man die europäische Asylpolitik weiter verschärfen kann. Mit dem Geordnete-Rückkehr-Gesetz, das einen Angriff auf Schutzsuchende darstellt, hat sich Horsti selbst ein trauriges Denkmal geschaffen. Während mehr als 60 Kommunen in Deutschland bereit sind, gerettete Menschen bei sich aufzunehmen, stellt sich das Innenministerium quer und blockiert quasi die pragmatische Initiative.
    In unserer Secco-One Mission „Mittelmeer“ sammeln wir deshalb für zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für Seenotrettung einsetzen.
    Freut euch auf einige Specials, bei denen ihr das Kirchweih-Geld eurer Eltern verpulvern könnt – für die gute Sache.

  • ITALO! DISCO!

    Samstag, 07.09.19 Kantine

    ITALO! DISCO!

    Nächtlicher Eskapismus zu Italo Disco, HI NRG MUSIC und ähnlichem
    DJs: atomic_betty, mfy, Chris ‚Synthie&Bert‘ + Caro

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6-9€

    Plakat: Ellie

    Italo Disco verhält sich zu Disco ziemlich genau wie Italo Western zu Western. Und das ist nicht unbedingt auf der sprachlichen Ebene gemeint. Alles ist ein bisschen mehr Kitsch und Plastik. Die Stücke sind nicht unbedingt perfekt komponiert und produziert, dafür vermitteln sie einen tiefe Emotionalität. Herzschmerz, Liebe, Selbstüberhöhung und wilde, durchgetanzte Nächte sind die dominierenden Themen. Eskapismus? Auf jeden Fall. Aber so, dass es offensichtlich ist. Eine Nacht wild Tanzen, den Club zu einer Traumwelt machen, den es so eigentlich nicht gibt, gleichzeitig diese Utopie zu dekonstruieren, und daraus Kraft für die Welt da draußen zu schöpfen. Das ist ITALO! DISCO!

  • OTOMATIK MUZIEK LABELNIGHT

    Samstag, 24.08.19 Kantine

    OTOMATIK MUZIEK Labelnight mit Günter Schlienz, Schweben und S.U.V.

    Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6-9€

    OTOMATIK MUZIEK ist ein Nürnberger/Berliner Label, das seit 2016 mittlerweile 13 Tapes veröffentlicht hat. Dabei richtet das Label den Blick auf eine Szene, die sich wenig um öffentlichkeitswirksames Auftreten schert und sich stattdessen ganz auf Improvisation, elektroakustische Forschung und grenzgängerische Intensität konzentriert. Musikalisch bewegt sich das dann zwischen New Age Ambient, harten Industrialdrones, klassischer Minimalmusic und mäandernden Noise-Eskapaden – an diesem Abend stehen aber Synthesizer im Zentrum.

       

    GÜNTER SCHLIENZ baut Maschinen: Modular-Synthesizer, um genau zu sein. Diese seltsamen kleinen und großen Kisten generieren und modulieren Töne, und übernehmen bei Günters legendären Liveshows manchmal so weit das Geschehen, das er selbst schon dabei gesichtet wurde, wie er daneben auf dem Boden lag und Zigaretten geraucht hat. Wie die Rakete in den Weltraum trägt, so tragen Günter Schlienz‘ Maschinen ganz ohne Übertreibung in kosmische Weiten. Zudem veröffentlicht Günter am laufenden Band überall auf der Welt Alben, die meistens innerhalb weniger Tage ausverkauft sind, auf so illustren Labels wie Sacred Phrases, dem japanischen Muzan Editions – oder eben, unter dem Alias „Trista Magnetique“, auf Otomatik Muziek. Musik ist für Günter ein Prozess, eine Notwendigkeit – der atmet das. Wer Einordnung braucht: ein spätgeborener Artgenosse von Klaus Schulze, Brian Eno oder Popol Vuh – die Essenz kosmischer Musik.

    SCHWEBEN ist das Solo-Ding von Philipp Hager, der normalerweise eine Hälfte des monolithischen Krautrock-Duos ZEMENT ist. Wo Zement sich ganz dem Motorikbeat von Bands wie Neu! hingeben, spielt Schweben mit analogen Synthesizer-Arpeggios, fluffigem Sequenzer-Gezirpe und skeletalen Rhythmen – flirrende wie ein heißer Sommerwind, tänzelnde Minimalmusic, die an einem heißen Augustabend perfekt aufgehoben ist.

    Hinter S.U.V. – dem Kürzel für Sex Und Violence – steckt der Labelgründer Franz Joseph Kaputt. Die Testcard hat seine Musik mal als „Autoren-Noise“ bezeichnet, so richtig musikalisch festlegen lässt er sich aber nicht. Nach dem verhuschten Grusel-Folk seines letzten Albums verbindet er aktuell dub-orientierte Beats mit Dronegitarren, Synthesizerschleifen mit Spoken Word-Fetzen, und orchestrale Melodika-Arrangements mit schmutzigen Folk-Anleihen.

  • WE GOT THIS

    Samstag, 17.08.18 Kantine

    WE GOT THIS

    Pop, House, Beats, 80s, post-genre Club Music.
    From Four Tet to 80s pop, from addictive Fever Ray melodies to 1010 Benja SL r’n’b sweetness.

    mit
    eve massacre (Orchid, Drama, Dancing With Tears In My Eyes)
    Chris Mosbacher (aka Synthie & Bert, Dancing With Tears In My Eyes, Radio Z)

    23-5 Uhr, Eintritt: ZWDK 6-9€

  • BRACCO + THE VIOLENT YOUTH

    Donnerstag, 03.10.19 Kantine

    BRACCO

    Mega Wave pour autoroutes (France)

    THE VIOLENT YOUTH

    Synthpop, New Wave, Indie-Pop aus Augsburg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

         

    Seit ihrer ersten E. P. haben Bracco aus Paris es geschafft, all ihren Ärger und Traurigkeit in wütenden Shows in ganz Frankreich und der Schweiz auszuleben. In Zusammenarbeit mit dem Elektronikproduzenten Paulie Jan entwickelte das Duo ihren eigenen Sound -eine logische und sensible Mischung aus dunkler Club-Musik und tiefem Post-Punk. „Grave“, ihr erstes Album bezieht sich auf zahlreiche Dramen, die das Leben der Gruppe geprägt haben und vereint all dies mit dem hybriden Sound und einer geschickten Dekonstruktion von Referenzen.

         

    The Violent Youth sind ein deutsch-russisches Synth Pop-Duo aus Augsburg. Die beiden konstruieren melancholische 1980er Jahre – inspirierte Synthie-Pop-Musik. 2014 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Loud“ und spielten ihre ersten Live-Shows in Belarus und Russland. Mit ihrem zweiten Album – Discothek, änderten TVY ihren Sound. Der Klang wurde dunkler, die Texte tiefer. Nach der Veröffentlichung von „Discothek“ spielte TVY auf dem größten belarussischen Musikfestival „FSP“ und ihren ersten europäischen Live-Shows in Deutschland und Belgien. Mit ihrem neuen Album „Distant“ zeigt das Duo einen brandneuen analogen Sound in ihrer Musik zusammen mit den lyrischen Themen von Liebe bis Politik.

  • XIU XIU + DELILUH – entfällt

    Konzert entfällt wegen Tourabsage! Ticketsrückerstattung bei der Vorverkaufstelle.

    Leider muss die XIU XIU Show im November entfallen. Das offizielle Statement dazu:
     
    „Xiu Xiu will be cancelling their upcoming US and European tour dates with refunds available at the point of purchase. Jamie needs to take some time to focus on his mental health and get the proper rest he needs in order to do so. We appreciate your understanding.
     
    We urge you all to take care of yourself and one another. Mental illness should never be treated lightly. If you or a friend ever feels lonely, depressed, sad, or confused there are resources available to you, now and always.“
     
    Wir sind traurig, dass nun schon das zweite Konzert dieses Jahr wegen psychischer Probleme abgesagt werden muss. Die darunter leiden sind nicht die Ausnahme (1), im Mai diesen Jahres sprach eine Statistik von 73% aller Indie Musicians als Betroffenen.
     
    Und Musiker*innen sind auch nicht die einzige Gruppe von Betroffenen: Allein zum Beispiel an Depression sind derzeit in Deutschland laut AOK (pdf) 11,3% der Frauen und 5,1% der Männer erkrankt; insgesamt 8,2 % der Bevölkerung. Laut Robert Koch Institut (pdf) sind es sogar 10,1%. Falls ihr dazu gehören solltet, falls ihr euch einsam, depressiv, oder langfristig immer wieder traurig oder verstört fühlen solltet – ihr seid nicht allein, bitte sucht Hilfe! Gebt euch nicht auf, ihr werdet euch auch wieder besser fühlen, selbst wenn ihr euch das in dem Moment nicht vorstellen könnt. Wenn ihr Menschen in eurem Bekanntenkreis habt, von denen ihr den Verdacht habt, dass sie darunter leiden, sprecht sie darauf an, ermutigt sie, Hilfe zu suchen, aber ohne Druck zu machen. Niemand sollte allein gelassen werden, es gibt Hilfe. (Zum Beispiel könnt ihr auf www.deutsche-depressionshilfe.de Kontakte zu Krisentelefonen, Selbsthilfegruppen u.a. finden.)

    Sonntag, 03.11.19 Kantine

    XIU XIU

    Emotionaler Avant-Pop, wave-angehauchte Indie-Rock-Experimente

    DELILUH

    Post-Punk, Art-Rock, Wave

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 18€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 15€

                 

    Xiu Xiu ist das Ventil für die kompromisslosen und nervenzermübend-persönlichen musikalischen Werke des in Los Angeles lebenden Multi-Instrumentalisten Jamie Stewart sowie eine lange Liste von Mitmusiker*innen, die daran im Studio und auf der Bühne teilhaben.

    Xiu Xius Musik, die seit 2002 einen unaufhörlichen Strom von Veröffentlichungen, Nebenprojekten, Kunstperformances und ausgedehnten internationalen Tourneen darstellt, hat sich von gebrochenem Avant-Pop zu kunstvoll orchestriertem Indie-Rock entwickelt, mit Böen von Noise aus tiefschwarzem Herzen und allen möglichen Stationen dazwischen, stets serviert mit verletzender Ehrlichkeit und Intensivität, die schon die Herzen einer ganzen Legion von obsessiven Zuhörer*innen herausgerissen hat.

    Das neueste Xiu Xiu Album Girl with Basket of Fruit (erschienen im Februar 2019) ist ein rowdyhafteres und stilistisch unwirscheres Werk als Forget von 2017 und abermals sticht die Liste von Mitwirkenden ins Auge, zu denen unter anderem Eugene Robinson (Oxbow), Devin Hoff und die haitianischen Percussionisten Emmanuel Obi und Ayo Okafor gehören.

    Für die Live-Shows 2019 manifestiert sich Xiu Xiu in Form von Jamie Stewart, Thor Harris (Swans, Shearwater, Thor & Friends) und Jordan Gieger (Minus Story, Shearwater).

    Deliluh ist eine aufstrebende experimentelle Art-Rock-Band, die sich in Toronto einen Ruf als Fackelträger für die DIY-Musikszene erworben hat. Ihr Sound verschmilzt Elemente von Punk, Drone und experimenteller Musik zu einer organischen, aber heftig resonierenden Klangidentität.

    Der Nachfolger ihrer selbstproduzierten Debüt-LP ‚Day Catcher‘ folgt auf die Fersen eines Jahres, das sie damit verbrachten, frische Ideen aufzuspüren und aufzunehmen. ‚Oath of Intent‘ ist eines von zwei Alben, die letztes Jahr entstanden sind, und dokumentiert die Gruppe in ihrer bisher eindringlichsten und mörderischst-direkten Form. Die fünf Tracks der Platte erzählen Geschichten, die den Konflikt und das Unbehagen innerhalb unserer menschlichen Beschaffenheit aufgreifen, bzw. in Charaktere schlüpfen und mit lyrischer Hartnäckigkeit und rasiermesserscharfem Takt durch beunruhigte Linsen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schauen. Schnelle Instrumentalwechsel werden gegenüber Soundschichten oder -verschmelzungen bevorzugt und resultieren in einer durchgehend tighten Erlebniswelten, wie eine Sammlung ausgekochter Kurzgeschichten.

    Deliluhs Neigung, den traditionellen Rundlauf durch Bars und Clubs zugunsten unkonventioneller Veranstaltungsorte zu ignorieren, hat ihnen zu Hause einen Ruf beschert, der ihnen viel bedeutet. In den letzten Jahren haben sie dem Publikum eine Vielzahl von Auftritten in Bäckereien, Bibliotheken, Wohnungen und einer stillgelegten U-Bahn-Plattform geboten. Sie beginnen im Mai dieses Jahres eine Tournee durch Großbritannien und Europa, mit Festivalauftritten in ganz Kanada, die bis in den Sommer hinein andauern. Die Kernmitglieder sind auch für einen neuen Schub von kleinen Konzerten in ihrer Stadt verantwortlich, die im Wohnzimmer ihrer Bloordale Wohnung stattfinden, einem Raum, der bei vielen als Somewhere Else bekannt ist.

  • ATTWENGER + MIRA MANN – entfällt!

    Entfällt wegen des Brandes in der Kantine. Neuer Termin hoffentlich im Frühjahr 2020.

    Ticketsrückerstattung bei der Vorverkaufstelle.

    Samstag, 23.11.19 Kantine

    ATTWENGER

    Landler und Punk, Rap und Polka, krautige Elektronik und Dialekt

    MIRA MANN

    Ex-Candelilla mit Soloalbum auf Seayou Rec.

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 16 – 19 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 16 €

           

    29 Jahre nach dem allerersten Konzert im April 1990 und zwischenzeitlich 750 Auftritte in 20 Ländern, sind Attwenger wieder in Nürnberg. Neben altbekannten Liedern, bringen sie auf ihrem aktuellen Album Spot einen minimalistischen Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen mit. Diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds. Und natürlich mit Singsang im oberösterreichischem Dialekt. Wer die Sprache nicht versteht, soll sich nicht daran hindern, Attwenger zu verstehen. In diesem Sinn: Ride on!

    „Deine Augen fragen: stimmt’s? Meine Augen sagen ja.“ Auf Schau mir in die Augen, der Solo-Debütsingle der Münchner Musikerin und Schriftstellerin Mira Mann geht’s um den Moment des Kennenlernens, stripped down auf die unmittelbare Sinneswahrnehmung, wenn man jemanden sieht, riecht, spürt, hört, vielleicht zum ersten Mal, wenn alles noch ganz einfach und klar ist. Schau mir in die Augen ist die ironiefreie Erzählung eines ersten Kompliments, der Verletzlichkeit und des leichten Ekels, der darin liegt, aber auch der Schönheit und der Intensität dieses Moments. Es ist ein unmittelbares Liebeslied, das Jahrzehnte kultureller Dauerbeschallung romantischer Bilder und Narrative ausblendet und das Thema zwischenmenschlicher Begegnung sowohl musikalisch als auch inhaltlich auf das Notwendige herunterbricht. Es ist auch der allererste Song, der gemeinsam mit Komponist und Produzent Ludwig Abraham entstanden ist. Zusammen haben sie die Texte Mira Manns auf eine Art vertont, die irgendwo zwischen Spoken Word Performance und Geniale Dilletanten liegt. Im Herbst erscheint Mira Manns Debüt-EP Ich mag das.

    Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft, veröffentlichte Texte in Das Wetter, Tegel Media oder der Süddeutschen Zeitung. 2019 erschien ihr Gedichtband Gedichte der Angst im Verlag parasitenpresse. Ludwig Abraham arbeitete als Komponist bisher am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Bremen und den Münchner Kammerspielen. Als Regisseur und Komponist arbeitet Abraham außerdem für den Rundfunk und freie Theater- und Musikprojekte in Europa und Amerika. Ab Sommer 2019 ist er als Musiker Mitglied des neuen Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Für Konzerte ist Ludwig Abraham Teil der Gruppe International Music.

    Foto: Thomas Gothier

  • Feministisch Biertrinken 8 – ENTFÄLLT LEIDER!

    Donnerstag, 11.07.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Weil leider kurzfristig Krankheit und Festivalbesuch bei ein paar von uns dazwischenkam, muss es diesmal leider entfallen!

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ein Special mit Textbeiträgen rund um Digitalisierung / Neue Technologien.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Von Tinder bis zu weiblichen Sprachassistants, von der Feminist Meme School bis zu Hashtag-Aktionismus und Vernetzung zu Protesten wie dem Frauenstreik, von appgesteuerten Vibratoren bis zu frauenfeindlichen Hassattacken auf Social Media, von künstlicher Intelligenz bis zu Menstruationstracking – kurz vorm Nürnberg Digital Festival haben wir uns mal als Themenschwerpunkt gesetzt, was die Digitalisierung, die so gut wie alle Lebensbereiche durchdring oder ergänzt, so aus feministischer Perspektive bedeutet.

  • Feministisch Biertrinken 7

    Donnerstag, 20.6.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • „Stonewall was a riot!“ Vortrag

    Sonntag, 28.07.19 Kantine

    „Stonewall was a riot!“

    50 Jahre Gay Liberation, queere Emanzipation und Kampf für gleiche Rechte
    Vortrag von Muriel Aichberger

    18 Uhr
    Eintritt gegen Spende – beachtet die Spendenbox vom Queer Culture e.V.!

    Kooperation mit dem Queer Culture e.V.
    Im Rahmen der Prideweek des CSD Nürnberg

    „Stonewall“ quasi der Gründungsmythos einer QueerNation; eine kollektive Coming-Out-Geschichte. Endlich nicht mehr unterdrückt. Endlich zurückgeschlagen gegen die Willkür und Gewalt der Polizei. Endlich das eigene Recht erstritten, offen man selbst sein und die eigene Liebe leben zu dürfen. So sauber und geradlinig klingt es fast nach einem Spaziergang. Doch: Stonewall was a riot!

    Wir schauen genauer hin: Was ist alles geschehen damit die Gay Liberation möglich wurde? Wie war das in diesen 6 Tagen? Wer war dabei? Wie kam es dazu? Wir konsultieren zeigtenössische Dokumente, Berichte und setzen uns mit wichtigen Personen der Gay Liberation auseinander. Wir schauen, welche Auswirkungen die Riots damals hatten und welche sich bis heute fortschreiben. Wir zeichnen die Skizze der Erzählung nach und vertiefen sie zu einem farbigen, vielgestaltigen Bild um zu verstehen, was das heißt: Stonewall. Wir bleiben aber nicht nur historisch, sondern schlagen auch den Bogen in die Gegenwart und zu den ältesten und weitreichendsten Fragen der queeren Emanzipation: Rein in die Gesellschaft, oder raus aus den Konventionen? Wie schrill darf Protest sein? oder kurz: Anpassung oder Angriff, Widerstand oder Wohlfühlaktivismus?

     

    Muriel Aichberger (35) wohnt in München und engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt, rechtliche Gleichstellung und Chancengleichheit, sowie für Inklusion.

    Als Autor, Trainer und Speaker berät er internationale Unternehmen, lehrt an Universitäten, schreibt für Magazine und Online-Publikationen und unterstützt Vereine und LGBTIAQ-Gruppen durch Wissensvermittlung.

    Er forscht außerdem als Kunst-, Medien- und Sozialwissenschaftler mit besonderem Fokus auf Männlichkeitsforschung, nicht-binäre Geschlechterforschung und Queer-Studies.

  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Donnerstag, 25.07.19 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Im Rahmen der Prideweek des CSD Nürnberg – 50 Jahre Stonewall Riots!

    20 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back! Nach den unfassbar fabulous und vergnüglichen Gesangsattacken des letzten Mals, müssen wir euch einfach noch mal auf die Bühne einladen. Die Zeit hat ja auch hinten vorne nicht gereicht, um alle unterzubringen.

    Wir erweitern den Abend um noch ein Stück Queer Underground Culture: Ihr könnt auch Lip Sync machen!
    Dazu mailt uns bis zum 20. Juli einfach euren Wunschsong, zu dem ihr performen wollt!

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft.

    Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in Hetero-Mainstreamversionen des Lipsync geschieht. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin.

    Und wir machen das ganz basic, DIY eben – wie beim Queer Karaoke auch geht’s hier nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig, wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches Publikum, also traut euch und überlegt euch doch einen Song, zu dem ihr Lipsync performen wollt, gerne auch in Drag, und schickt ihn mir bis 20. Juli an sigh@evemassacre.de

    Wir öffnen um 20 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt!

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space!

  • ZECKENSCHWEMME – Entfällt leider!

    Freitag, 19.07.2019 Kantine

    ZECKENSCHWEMME

    Leider entfällt diese Party!

    Party mit HipHop, Trap, Zeckenrap

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8 Euro (Zahl was du kannst)

  • POLYESTER

    Samstag, 13.7.19 Kantine

    Polyester

    Liquified by the heat of electronic music

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8 Euro (Zahl was du kannst)

    Techno Party mit

     

    Agyena

    Dennis aka Agyena war eine ganze Weile auch beim Musikverein dabei, aber hat uns längst gen Berlin verlassen und kehrt meist nur für vereinzelte DJ Gigs in der Rakete oder beim Pulsar Festival zurück. Um so mehr freuen wir uns, dass er seine POLYESTER Party nun auch mal in der Kantine veranstaltet.

    + friends

    live, opening the night:

         

    MIKEY

    MIKEY. is a songwriter and performer born in Newcastle Australia, now living in Berlin by way of New York and London. They have won a place in a striking number of human hearts both for their music and iconic nightlife fashions, both of which travel into uncharted territories of gender and sexuality.

    Their songs address unconditional states such as energetic connections on the dancefloor, annihilation in love, and an exploration of immaterial & hidden dimensions. Throughout music, there is an intense longing to be able to connect beyond identity, beyond body and beyond fear. MIKEY. is not positioning themselves inside of anyone’s storyline, but giving flesh to that space where we are no one and all.

    We’re happy to have them join us for this edition of POLYESTER with an exclusive live performance at the start of the night! ??

  • Keep The Radio Alive Listen to 95…(.8)

    Samstag, 27.07.19, Kantine

    Keep The Radio Alive Listen to 95…(.8)

    Benefiz-Come-Together für Radio Z
    DJs:

    DJs: Philip Manthey, Ypsilon, Paul Maria, Ineshka und Molinero!
    Genre: organic House, obskure Tunes, whatever

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst: 6 bis 8€

    Keep The Radio Alive - Plakat von Philip Manthey

    Wie jedes Jahr findet beim Musikverein pünktlich zum Bardentreffen eine Benefizveranstaltung für das öfter mal mittellose Urgestein des Community Radios statt!
    Um die Gäste für ihre Unterstützung zu entschädigen, bauen wir Brücken zwischen besonders guten und den besonders fragwürdigen Momenten in der jüngeren Musikgeschichte, genau wie unser Lieblingsradio mit dem „Z“!

     

  • TACOCAT + TWEN

    Montag, 09.09.19 Kantine

    TACOCAT

    Pop Punk, Indie, Surf Music (USA)

    TWEN

    Irgendwo zwischen Psych-Rock und Dream-Pop, mit einem Schuss Surf

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 11 – 15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 11€

    Präsentiert von Radio Z, gaesteliste.de, testspiel.de, ByteFM, The Postie

    Tacocat Plakat von Philip Manthey

    Plakat: Philip Manthey

             

    Nur drei Termine:
    9. September: Nürnberg, Kantine
    10. September: Berlin, Marie-Antoinette
    11. September: Hamburg, Goldener Salon

    „This Mess is a Place“ ist das vierte Album von Tacocat und ihr erstes auf Sub Pop. Die Seattle-Band erwachte am Morgen nach den Wahlen 2016 und musste herausfinden, wie man auf eine neue Realität reagiert, in der sich das Böse nicht unter der Oberfläche versteckt, sondern mit neuen Tragödien und Bürgerrechtsangriffen, die jeden Tag den Nachrichtenticker füllen, an der Front und im Zentrum von allem steht.

    „What a time to be barely alive“ beklagt „Crystal Ball“, ein Pop-Juwel, das die intimere Seite der emotionalen Reaktion auf den Nachrichtenzyklus untersucht.

    Wie kämpft man weiter, wenn man den ganzen Tag nur im Bett bleiben will? Obwohl die gegenwärtigen Realitäten deprimierend genug sind, um jeden dazu zu bringen, tausend Jahre lang unter die Decke zu kriechen und zu schlafen, machen Tacocat, was sie immer am besten getan haben: Helligkeit, Energie und Hoffnung mit politischer Kritik zu vermischen.

    „This Mess is a Place“ ist von einer Hoffnung durchsetzt, die im krassen Gegensatz zur Musik steht, die Apathie, Verzweiflung und Benommenheit feiert.

    Tacocat reagieren mit purer Empathie, ob sie nun Oden an die magischen Verbindungen singen, die wir mit unseren Haustieren haben („Little Friend“), oder sich vorstellen, wie eine bessere Erde aussehen könnte („New World“), oder versuchen, Humor in einer völlig unheimlichen Welt zu finden („The Joke of Life“).

    Es ist ein herrlich kathartischer Moment und der Grundstein der Platte, wenn sie in „Grains of Salt“ ausrufen: „Don’t forget to remember who the fuck you are!“ Produzent Erik Blood (der auch den Vorgänger „Lost Time“ produziert hat) bringt die Band in ihr volles Pop-Potenzial, bewahrt aber dennoch das, was Tacocat so besonders macht: Sie sind vier Freunde, die sich als junge Punks kennengelernt haben und zu einer wirklichen Band zusammengewachsen sind.

    Wunderschöne Musik irgendwo zwischen Psych-Rock und Dream-Pop, mit einem Schuss Surf. Direkt aus dem DIY Underground. Die Band Twen ist in der Bostoner DIY-Punk-Szene geboren und aufgewachsen, wo sich Leadsängerin Jane Fitzsimmons und Gitarrist Ian Jones trafen, bevor sie nach Nashville zogen. Sie nahmen ein Live-Tape ihrer ersten Show in einem Bostoner Keller namens Twen Live auf, und obwohl es nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen war, tourte die Band mit der EP in den letzten zwei Jahren nonstop. Es dokumentiert nicht nur die klangliche Entwicklung der Band seit ihrer Gründung im Jahr 2017, sondern zeigt auch, wie weit sie gekommen ist. Tweng werden ihr Debütalbum Awestruck am 20. September über Frenchkiss Records veröffentlichen.

  • SKATING POLLY + SHE MAKES WAR

    Samstag, 05.10.19 Kantine

    SKATING POLLY

    Extrem frischer Riot-Grrrl / Grunge / Alternative Rock / Indie-Rock aus Oklahoma

    SHE MAKES WAR

    One-Women-Band zwischen Indie-Rock und Grunge

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

             

    SKATING POLLY, das Stiefschwester-Duo aus Kelli Mayo und Peyton Bighorse, nannnten ihre Musik zu Anfangs einfach „ugly pop“, hässlichen Pop, und das ist ja auch eine treffende Bezeichnung für Musik, die im einen Moment total süß und eingängig ist und in der im nächsten Moment wütendes Geschrei aus vollem Hals und voller Seele auf lärmige Gitarren trifft. Ein anderer passender Begriff dafür wäre schlicht Grunge, den sie für sich und ihre 21.- Jahrhundert-Teen-Angst ganz neu errungen haben – wie eine ganze Menge (tumblr-)Millennials mit ihnen. Und nach Nirvana, Mudhoney, Babes in Toyland, Hole klingen sie wirklich im einen Moment, und nach Kimya Dawson und Beat Happening im anderen.

    Als sie sich 2008 gründeten, war Kelli gerade mal 14 Jahre alt und Peyton 18, und 2011 kam schon ihr erstes Album raus: Taking Over The World. Sie wurden bald von einigen Punk/Indie-Größen unterstützt und gefeiert: Xene Cervenka von X hat ihr zweites Album, Lost Wonderfuls, produziert, und Klyph Scurlock (Flaming Lips) hat ihnen sein altes Drumset geschenkt, und Babes In Toyland haben sie mit auf ihre Revival-Europatour genommen, Calvin Johnson (Beat Happening, K-Rec) hat ihr drittes Album produziert und mit Veruca Salts Loouise Post und Nina Gordon haben sie an einer EP namens New Trick gearbeitet, seit der auch Kurtis Mayo, ihr Bruder, als festes Bandmitglied dazugehört. Inzwischen haben SKATING POLLY sich wirklich nonstop den Allerwertesten abgetourt und schon ihr viertes Album raus: The Make It All Show.

               

    SHE MAKES WAR ist das Indie-Solo-Projekt der Multiinstrumentalistin und bildenden Künstlerin Laura Kidd aus Bristol. Die pazifistische Naturgewalt mit Punk-Spirit und ernsthaftem Arbeitsethos hat eine friedliche, aber provokative Botschaft — sie will ihre Songs mit der Welt teilen, auf Augenhöhe mit allen, die Musik ebenso lieben wie sie. Ihre kreativen Eine-Frau Shows mit grungiger E-Gitarre, klaustrophobischen Gesangsloops und fußbetätigter Percussion, Megafon und einer Handvoll Glitzer haben schon Zuhörerschaften rund um den Globus gefesselt. Ihr aktuelles Album Brave For Impact erschien vergangenes Jahr, und ganz in ihrem DIY Spirit wurde es crowdgefundet und schoss gleich in die Indie Album Charts.

  • DECIBELLES + THE BETHS + STATIC MEANS

    Freitag, 23.08.19 Kantine

    THE BETHS

    High Energy Gitarrenpop, Pop-Punk (Neuseeland, Carpark Rec.)

    DECIBELLES

    Explosives Gemenge aus Noise, Punk und Edgy Pop (Frankreich)

    STATIC MEANS

    Post-Punk, Wave-Punk (Leipzig)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von Testspiel, Byte.fm und Radio Z

     

    Seit sie 2015 im Zentralcafé spielten, hat sich einiges getan bei den DECIBELLES! Das Trio aus Lyon (Frankreich) räumt derzeit alle Bühnen ab. Noise, Punk und Edgy Pop vermengt zu einer Soundexplosion, die aller Beschreibung spottet.

    2005 gründeten drei Highschool Teenager in Lyon (Frankreich) eine Band ohne zu ahnen, dass genau diese Band mit dem Namen DECIBELLES im Laufe der Jahre eine sehr eigene und vor allem eigenständige musikalische Identität aus Noise, Punk und Edgy Pop entwickeln würde.

    2017 erschien mit TIGHT ein neues Album, bei welchem vor allem der schneidende Gesang, die noisige Gitarre, der brutale Bass und das unkonventionelle Schlagzeugspiel in Kombination mit gereizten Pop-Elementen und deutlicher Riot-Grrrl Inspiration einen Sound erzeugen, der so gar nicht in die gängigen Kategorisierungen passt.

    Dazu kommt eine Live-Performance, die so intensiv und krachend ist, dass die DECIBELLES auch Vergleiche mit den besten Live-Bands dieser Sparte nicht zu scheuen brauchen.

       

    Die Neuseeländer*innen von THE BETHS kanalisieren ihre langjährige Freundschaft in High Energy Gitarrenpop mit einem smarten textliche Biss. Die Gitarristin, Sängerin und hauptsächliche Songwriterin Elizabeth Stokes und der Gitarrist Johanthan Pearce gingen zusammen in die High School bevor sie ihren Freund und Bassisten Benjamin Sinclair und den Schlagzeuger Ivan Luketina-Johnston an der University of auckland trafen, wo sie alle vier Jazz studierten. Nachdem sie in einigen verschiedenen Konstellationen schon zusammen gespielt hatten, fanden sie sich für ein Projekt zusammen, in dem sie den Pop- und Punk-Sound ihrer Jugend erforschen wollten. Es machte „Klick!“ und THE BETHS waren geboren.

    Ihre Debut EP von 2016, Warm Blood, schäumt nur so über vor explosiven Gitarrenriffs und ansteckenden Indie-Rock Hooklines. Produziert wurde sie von Pearce und alle vier Bandmitglieder trugen darauf gutgelaunte Gesangsharmonien bei, die an den besten 60s Rock erinnern, super catchy, und ein echter „all-killer, no-filler“ Release, wie auch die Reviews in der neuseeländischen Musikpresse befanden. 2019 verspricht nun ein wirklich spannendes Jahr für THE BETHS zu werden. Nachdem sie schon ein beliebter Live Act in Neuseeland und Australien sind, tourt die Band nun in den USA und Europa. Ihr Debutalbum, Future Me Hates Me, das ebenfalls von Pearce produziert worden ist, wurde 2018 auf Carpark Records veröffentlicht und vertraut uns: Fans von Bands wie Sleater-Kinney und Best Coast sollten in Alarmbereitschaft sein!

       

    STATIC MEANS kommen aus Leipzig und sind schon seit 2012 aktiv. Nach einem 5-Song-Demotape in 2014 und einer 7″ (die beide längst ausverkauft sind) hat die Band inzwischen mit “No Lights” auch längst ein Album am Start. „No lights“ steht gleichermaßen für „No Future“-Gefühl und Betonburgen-Tristesse, verschmilzt frühe Punk- und Wave-Einflüsse mit einem treibenden Rhythmusfundament und einer glasklaren Frauenstimme. Musikalisch bewegt man sich klar im Post-Punk-Spektrum. Synthies treffen auf Punk und Wave und glasklaren Gesang. Sie werden den Abend eröffnen.

  • CURE presents: PRISON RELIGION

    Samstag, 29.06.19 Kantine

    CURE presents:

    PRISON RELIGION

    live (Halcyon Veil, USA)

    IN MY TALONS

    live (Amen, Wien)

    + DJs:

    Philip Manthey
    eve massacre
    MAUNZ

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von CURT

     

    PRISON RELIGION ist das gemeinsame Projekt der in Richmond, USA ansäßigen audio/visuellen Künstler Poozy und False Prpht.

    Seit 2016 tauchen sie tief in den Raum zwischen kaputtem Trap (Cage With Mirrored Bars, 2016) und zeitgenössischer destruktiver Club Music (O Fucc Im On The Wrong Planet, 2018).

    Seit sie sich mit dem experimentellen Label Halcyon Veil zusammengetan haben, haben sie eine globale Crew von gleichgesinnten avant-club Künstler*innen miteinander vernetzt und ein Remixalbum mit RABIT, ENDGAME, SWAN MEAT, LEE GAMBLE und BONAVENTURE herausgebracht (Resonance in Exoplanetary Hybridization, 2018).

    Eng verbunden mit NON Worldwide, einer kontinenteübergreifenden Kombination aus Plattenlabel, radikalem Kunstprojekt und Social Network, dass das Internet nutzt, um gegen das Silencing von African Culture zu kämpfen, leiten PRISON RELIGION auch eine neue Welle von gesangsbasierten Club Performances ein.

    Foto: Kevin Kim

    “The barely tonal beats of tracks like “Shots Fired” have this way of making it feel like the 808s are falling apart or dissociating, like a crowd dispersing as Jones and Black spin kick in the center… acid drenched tracks draw on the history of industrial music, metal iconography and experimental club music.” (Noisey)

    “Prison Religion are one of the most hardcore, rap-related acts we’ve heard in years. No cock out business, just Philip Best levels of mic-burning bile and vitriol shrieked and expectorated over bludgeoning beats, field recordings and charred electronics.” (Boomkat)

    “It’s a noisy, industrial, mess of cathartic, raging. Hardcore Punk music for club kids.” (Passion Of The Weiss)

    Der in Wien lebende Künstler Florian Pfaffenberger schafft als In My Talons progressiven Club-Sound, der die ruhelose Geschichte und Kontext ausblendende Klicklogik der Gegenwart reflektiert und trotzdem keine Angst vor großen Gefühlen kennt. Er lässt Samples aus höchst unterschiedlichen Quellen miteinander kollidieren und erschafft so reizvolle musikalische Spannungsverläufe. Er lässt gregorianische Chöre in apokalyptischen Klangwelten wiederauferstehen, bringt flirrende Grime-Synths mit vollen Dub-Bässen und federnden Cumbia-Rhythmen zusammen, scheppernde Metal-Sounds prallen auf Pop-Refrains, brutale Bässe reiben sich an berückenden Synth-Melodien. Verfugung und Zerfall halten einander in der Schwebe.

    „IN MY TALONS oszilliert zwischen Klaustrophobie und Pathos. Der Musiker und Bildende Künstler FLORIAN PFAFFENBERGER verarbeitet die Jetzt-Zeit in seinem progressiven Clubsound. Seine Nummern nähren sich aus einer viralen Unsicherheit und spiegeln die Gefühlswelt einer digital gehetzten Generation wider, die zwischen Existenzangst und Informations-Overload ihren Weg sucht. Aus unterschiedlichsten Quellen formt IN MY TALONS seine hyperreale Klangwelt, in der ent-personalisierte Stimmen den Chor einer Gegenwart formen, die weder zeitliche noch räumliche Grenzen kennt, keinen Unterschied zwischen Mainstream und Subkultur macht und Musik noch als Kraftwerk der Gefühle versteht.“ Music Austria

    Foto: Philippe Gerlach

  • PornoPop – Paula Villa

    Donnerstag, 27.06.19 Kantine

    PornoPop

    Weibliches Empowerment in der popkulturellen Gegenwart
    Vortrag von Paula Villa

    In der Reihe Popgesellschaft
    Im Anschluss Bar-DJing

    Einlass 19:30, Beginn 20 Uhr, Eintritt gegen Spende

    Das »Bemächtigungsimperativ« (Bröckling 2004) ist die Textur der Gegenwart. Und tatsächlich ist in neoliberalen Zeiten nichts so verwerflich wie ›Opfer-Sein‹. Egal also, was und wer man ist, Hauptsache man ist dies selbstermächtigt und selbstbewusst. Gerade für junge Frauen muss es daher doch enorm verlockend sein, aus der sexistischen Not eine erfolgsträchtige Tugend zu machen und ihre Selbstpornografisierung als handlungsmächtiges Empowerment zu begreifen und zu inszenieren. Das wäre  im übrigen eine traditionsreiche »weibliche List der Ohnmacht« (Honegger/Heintz 1992), deren Genealogien weit reicht, von den Kurtisanen der vormodernen Herrscher, über Josephine Baker und Mae West, Madonna, viele Frauen im HipHop und womöglich den neuen feministischen Alphamädchen, die »Knaller-Sex für Alle« fordern (Haaf/Klingner/Streidl 2008, S. 63). Kurzum: Wenn Du schon nichts ›werden‹ kannst, so mach aus jeder Not noch eine vermeintliche Tugend und biete selbstermächtigt Deinen Körper zur Lust an. Noch kürzer: Besser ficken als gefickt werden. Körpereinsatz im Dienste der Ich-AG, auch so kann Feminismus heute aussehen. Der Vortrag geht diesen Formen entlang von Beispielen aus der Populärkultur nach und diskutiert dabei Ambivalenzen und Dilemmata moderner Emanzipation.

         

    Paula-Irene Villa (Dr.rer.soc.) ist Professorin für Soziologie und Gender Studies an der LMU München. Sie lehrt und forscht zu soziologischen und Geschlechter-Theorien, Biopolitik / Verkörperungen, Care, Populärkultur und Politik.

    Neben ihren zahreichen Veröffentlichungen (hier z.B. ein Auszug vom Transcript-Verlag) ist ihre Stimme auch immer wieder zu aktuellen Diskussionen in den Medien (von SZ und DIE ZEIT bis FAZ, von Missy Magazin bis DLF u.v.m.) zu hören, wo sie immer wieder großartig erklärend und differenzierend die Schärfe aus polarisierend-zugespitzten Themen nimmt – wider den „positionalen Fundamentalismus„.

    Wenn ihr Lust habt, vorher schon mal was von ihr zu lesen, können wir z.B. auch hier „The Sargnagel talks back“ in der Missy empfehlen, wo sie sich in Replik auf einen EMMA-Text ausführlich mit Vorurteilen gegen Gender Studies auseinandersetzt.

    Wir freuen uns sehr auf ihren Abstecher in die Kantine!

  • MESSER + INFUSO GIALLO – verlegt in die DESI!

    Donnerstag, 31.10.19 DESI

    MESSER

    Post-Punk – »Anorak Tour«

    INFUSO GIALLO

    Krautronica, Moog-Exotica, Clubmusik

    Achtung! Aufgrund des Feuers in der Kantine muss das Konzert in die DESI verlegt werden! Bitte weitersagen, teilen usw.! Wir danken der DESI schon mal für diese Unterstützung!
    Wir danken auch Das Schweigen durchbrechen, die am selben Abend einen Vortrag in der DESI haben, uns aber trotzdem mit ermöglichen, das Konzert dort zu machen.

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 15 – 18 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 15 €
    Präsentiert von DIFFUS, BYTE.FM und RADIO Z

       

    Messer sind wieder da. Nach dem schweren, dunklen Album »Jalousie« von 2016 ging die wieder als Quartett spielende Band an die Arbeit zu ihrer mittlerweile vierten Platte, die ein paar neue Wendungen nimmt – doch das ist Zukunftsmusik, das Album erscheint zu Beginn des nächsten Jahres. Die Songs gibt es jedoch schon, eine Single mit zwei neuen Stücken erscheint schon bald auf dem Hamburger Label Trocadero, kurz nach dem zweiten Roman von Sänger Hendrik Otremba. Und der bringt die neue Musik dann gemeinsam mit Pogo McCartney, Milek und Philipp Wulf im Zuge einer kleinen Herbst-Tour auf die Bühnen.

    »Anorak«, die A-Seite, zeigt eine neue Seite der Band, der dubbige Song setzt mehr denn je auf Groove, legt sogar ihre Reggae-Affinität offen, während die B-Seite mit »Die Furcht (Theme 1)« eine andere, verschlossenere Facette aufzeigt und zugleich den immer schon präsenten Hang zu sphärischer, elektronischer Musik betont. Die neuen Klänge von Messer wirken insgesamt ein Stück weit einladender, vielleicht, weil durch die zahlreichen Variationen der Zwischentöne eine größere Gefühlswelt entsteht, als man das von der 2010 gegründeten Gruppe bisher gewohnt war. Bei all dem bleibt der energetische Ausgangspunkt der Entwicklung erkennbar – und um den ist es bei Messer immer schon insbesondere auf ihren Konzerten gegangen.


    Die Abende einleiten wird Infuso Giallo, dessen Sound von der Expertenschaft treffend als »Krautronica« bezeichnet wird. Seine hochgelobte Debüt-12″ »Ode to Sanseviera«, die Ende 2017 beim Kölner Label Kame House erschienen ist, bahnt sich zielsicher ihren Weg durch einen dichten Nebel aus Moog-Exotika, New Age und Clubmusik. Weitere Veröffentlichungen sollen bald folgen.

  • EUROTEURO + Mini-DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Donnerstag, 19.09.19 Kantine

    EUROTEURO

    Wiener Art-Pop-Eurotrash-Quintett

    + nach dem Konzert noch Party mit:

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    Euro Teuro Plakat von eve massacre
    Plakat: eve massacre

      

    Die Wiener Art-Pop Gruppe EUROTEURO, deren Name sich auf die Kontroverse um die Einführung des Euro als „Teuro“ bezieht, zeigt mit ihrem Debüt „VOLUME I“, dass sie von der NDW gelernt haben. Ein bisschen Gaga, und ein bisschen Dada, meinen sie selbst. „VOLUME I“ umfasst das Schaffen der letzten beiden Jahre. Auf einer Länge von 38 Minuten beinhaltet es 12 Tracks, die alle das Absurde und Abwegige mit spielerischen  Mitteln in einen Pop-Kontext bringen. Als musikalischer Bezugsrahmen können die frühe NDW, Reggae, Krautrock und PUnk genannt werden. Thematisch führt VOLUME I die HörerInnenschaft durch eine Gefühlswelt voller Euphorie, Resignation und Optimismus. Ein bisschen Zynismus ist auch dabei. Aber gut – das gehört wohl zu ihrem Lokalkolorit: EUROTEURO verbringendie meiste Zeit ihres Schaffens in Wien.

    Das die Werkschau einleitende Stück KOPF ist ein resignierendes aber doch positiv in eine Zukunft blickendes Lied, das aus der Feder von Element of Crime stammen könnte. In AUTOSTOPP wird der Leidenschaft nach immer wiederkehrenden Abenteuern gefrönt. „Urlaub   in Italien und alles was ich will, ist Autogrill!“ singt Ninjare Di Angelo in EUROTEURO’s erstem   großen Hit AUTOGRILL und trifft damit den Nerv einer Generation, die zu Urlauben mit den Eltern an der Adria verdonnert wurde. Wer erinnert sich nicht an diese Oasen entlang der Betonwüste der langen Autostradas und die Spannung, die die besungene italienische Erfrischungszwischenstopp-Kette barg. Die Süddeutsche Zeitung hob den Song gleich in die große Arena, um ein Ohrwurm-Battle gegen Wandas Bologna auszurufen: „AUTOGRILL ist der Sommerhit, der uns von Wanda befreit.“ Aber niemand hat noch gefragt, warum Ninjare denn nicht lieber an den Strand möchte…

    „EUROTEURO ist Sunshine Reaggae auf Rohypnol, Karstadt Fahrstuhlmusik kurz bevor man ohnmächtig wird – kurzum GANZ GROSSES KINO!!“ (Mark Kowarsch)

    „EUROTEURO orientieren sich an NDW und Elektropop mit Post-Punk-Einschlag … erinnert an F.S.K., aber auch die B-52s klingen an. Genretreu eher das Schnippische als das Emotionale im Stimmvortrag unterstreichend, tragen Sängerin Ninjare Di Angelo und Peter T. nützliche Ratschläge vor: „Ein Hobby ist ein schöner Zeitvertreib“ in „Hobby“ beispielsweise … Darin, im Finden eines Rahmens, der das Doofe weise werden lässt, liegt die Kunst, auf die sich diese lustvoll europäische Band versteht. Was Anfang der Achtzigerjahre neu war, kann auch heute wieder relevant sein: Das Clevere doof verpacken! Die Überwindung des Hirns zwecks Findung des Hirns!“

  • NADJA + FLORIAN VON AMELN – Achtung, in den Z-Bau verlegt!

    Donnerstag, 17.10.19 Z-Bau, Roter Salon

    NADJA

    Ambient-Doom Duo (Kanada)

    FLORIAN VON AMELN

    Ambient, Drone, Field Recordings, Experimental (Nürnberg)

    Achtung! Aufgrund eines Brandanschlags muss das Konzert in den Z-Bau verlegt werden! Bitte weitersagen, teilen usw.! Wir danken dem Z-Bau schon mal für diese Unterstützung!

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 11 – 14 €

    Foto: Ana Petrovic

    NADJA ist das Duo des Multiinstrumentalisten Aidan Baker und der Bassistin Leah Buckareff, das schon seit 2005 aktiv ist. NADJA wird als eine der Vorläuferbands der Genres ‚Drone Doom‘ oder ‚Metalgaze‘ verehrt. NADJAs heavy, atmosphärische Musik verwebt die Dunkelheit und das Volumen des Doom Metal und Industrial mit den Texturen und Melodizismen des Shoegaze und der Ambient und elektronischen Musik.

    NADJA hat zahlreiche Alben auf vielen verschiedenen Undergroundlabels veröffentlicht – Alien8 Recordings, Daymare Records, Essence Music, Hydrahead Records, Gizeh Records, und Important Records, um nur ein paar zu nennen – und tourte ausgedehnt mit Performances in Europa, Japan, Russland, Australien, Neuseeland, und Nord- sowie Südamerika, darunter Auftritte auf Festivals wie SXSW, FIMAV, Roadburn, Le Guess Who, Incubate und Unsound.

    Außerhalb von NADJA ist Aidan Baker auch als Autor und als Solomusiker aktiv, und performt mit verschiedensten Gruppenprojekten, deren Musik von Drone-Jazz bis Space-Rock reicht. Aidan Baker hat etliche Soloalben veröffentlicht und ist der Autor von vier Gedichtsammlungen.

    Leah Buckareff ist ebenfalls mit diversen mit Papier und Buch verbundenen künstlerischen Projekten aktiv, darunter The Lesen Lounge, eine mobile Zine Bibliothek, und Pulp Papier, ein Importeur von handgemachtem japanischen Papier.

    Ursprünglich aus Toronto, Kanada, lebt das Duo heute in Berlin.


    Foto: Elisabeth Thoma

     

    Fast zwei Jahre hat Florian von Ameln (Muzan Editions, Eilean Rec.) seine Ambient Projekte pausieren lassen. Jetzt kehrt er mit einem neuen Programm auf die Bühne zurück. Auf einer Linie mit seinen früheren Arbeiten wird auch 2019 die Verschmelzung von Akustischen, Elektronischen und Elektroakustischen Instrumenten mit Field Recordings und Rundfunkaufnahmen zu einem akustischen Gesamtwerk im Vordergrund stehen.

  • CESCHI – entfällt!

    Leider hat CESCHI den Großteil seiner Juli-Tour abgesagt. Darunter auch dieser Termin. Wir hoffen, die Show irgendwann nachholen zu können.

    Donnerstag, 18.07.19 Kantine

    CESCHI

    Indie-Rap, HipHop, Folkpunk (Fake Four Inc, USA)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

         

    Ceschi (aussprache: chess-key) Ramos ist eigentlich ein Ein-Personen-Orchester, aber kommt diesmal mit Band auf Tour. Oftmals bewaffnet mit nicht mehr als einer Gitarre, einem Laptop und seiner Stimme, zehrt Ceschi von der Summe der Erfahrungen seiner Inhaftierung wegen Marihuanabesitz, dem Tod vieler seiner Freunde, die wegen tragischen Umständen ums Leben kamen, Rassismuserfahrungen und er spielt Konzerte in der ganzen Welt. Von ruhigen Indiefolk, roughem Folkpunk, bis zu Rap und beides immer mit DIY-Punk Attitüde.

    Er hat in Amerika, Europa und Japan mit Independent Hip-hop-helden wie WHY?, Myka 9, Busdriver, milo, Sage Francis, Cage, Open Mike Eagle, Astronautalis, Awol One, Sole und Onry Ozzborn getourt, gründete schließlich sein eigenes Label Fake Four, Inc., auf dem viele dieser Künstler ein Zuhause fanden (Astonautalis, Open Mike Eagle, uvm.).

  • Feministisch Biertrinken 7 – entfällt

    Mittwoch, 22.5.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7 – entfällt!

     

    Muss leider wegen zuviel anderem Stress entfallen. :'(

     

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • SECCO ONE

    Samstag, 20.04.19 Kantine

    SECCO ONE mit NASB

    Techno über Disco & House bis Electro-Punk
    Line-Up: tba

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 8 €

     

    NASB Residents & Gäste: Von Techno über Disco & House bis zum Electro-Punk ist alles geboten.

    ———

    NASB aka Not Another Saxo Beat wurde 2014 gegründet, um guter elektronischer Musik wieder eine Plattform zu geben – von Freunden für Freunde. Genervt von schlechten Edits und langweiligem, weil austauschbarem Sound lag der Fokus von Anfang an auf Qualität, Realness, und dem DIY-Gedanken.

    Seitdem steht NASB für entspannte Feiern, auf denen sich Mensch ganz ohne Zwänge wohlfühlen kann. Wir verstehen uns als Netzwerk von Musikenthusiasten, und machen dort Halt, wo es uns hinverschlägt – egal ob Club, Wald, oder Wiese – hauptsache der Vibe stimmt.

    Denn mit Techno ist’s wie mit allen anderen Leidenschaften – Gibt’s zwar mittlerweile überall fertig und verpackt, schmeckt aber handgemacht und ehrlich immer noch am Besten. Wir freuen uns auf jeden, der diese Leidenschaft mit uns teilt

     

  • Die linke Party

    Samstag, 27.04.19 Kantine

    DIE LINKE PARTY

    Antifaschistische Soliparty zugunsten des revolutionären 1.Mai Bündnis

    23-5 Uhr
    Eintritt: Spende 3-7€

    Wir feiern mal wieder eine Party und ihr seid alle eingeladen: Spione des Mossad, Spione des FSB, Spione aller Arten. Spinner wie wir, interessierte Menschen wie wir.

    Die linke Party und der Musikverein spenden die Eintrittseinnahmen für jede Party an ein vorher von den InitiatorInnen ausgesuchtes politisches oder soziales Projekt. Dieses Mal werden die Eintrittseinnahmen an das revolutionäre 1. Mai Bündnis gespendet.

    Die DJs der linken Party legen alles zwischen technopunkzeckenraptrap auf, außerdem sind fantastische Gast-DJs angefragt.

    Refugees Welcome!

  • Feministisch Biertrinken 6

    Sonntag, 14.4.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 6

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom vorletzten Mal: