Kategorie: Blog

  • GENUG! FÜR ALLE Plattformtreffen – für alle!

    Der Musikverein unterstützt Genug!FürAlle:

    Lest hier den Aufruf zur Auftaktveranstaltung, die am 15.10.22 stattfand:

    Es gibt genug für Alle – Lasst es uns nehmen!

    Nicht erst seit dem Ukraine-Krieg und den damit steigenden Preisen für Rohstoffe, Lebensmittel und Energie klettern die Kosten für grundlegende Allgemeingüter für Viele ins Unbezahlbare. Nicht erst seit der Corona-Krise
    und den folgenden wirtschaftlichen und sozialen Schieflagen ist die jeweilige Regierung und damit auch das kapitalistische System nicht mehr in der Lage die permanente Krise zu lösen. Arme, migrantisierte, People of Colour und sowieso schon ausgegrenzte Personen(-gruppen) sind davon noch stärker betroffen als bisher. Wie bereits in der Pandemie werden FLINTAs* und Alleinerziehende von den Folgen der Kostensteigerungen besonders belastet und das geschlechtsspezifische Lohngefälle weiter verschärft.

    Aufbauend auf den Erfolgen während der Anti-Corona-Protesten gibt es bereits eine rechte Mobilmachung und leider sind noch größere Proteste aus diesem gesellschaftlichen Bereich zu erwarten. Diese stützen sich auf
    sozialchauvinistische, rassistische, anti-feministische und zu Teilen faschistoide Ideen.

    Für uns hat die durch die Pandemie und die durch den Ukrainekrieg verschärfte Krise eine gesteigerte neoliberale Vereinnahmung unserer Lebensrealitäten und Vereinzelung zur Folge. Oft fehlt es an gemeinsamer Zeit, Raum und damit auch an Ideen an einem besseren Leben für alle zu arbeiten. Doch diese Ideen von einem besseren Leben sind da!

    In uns Allen schlummern Ideen, die es nur zu wecken und einen Raum zu geben gilt.

    Es geht um uns alle

    Wenn wir auf die bereits gestarteten, rechten Mobilisierungen schauen, wird es nicht ausreichen, Kundgebungen zu organisieren und mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Jede richtige und wichtige Kritik und Skandalisierung, so
    gut formuliert sie auch sein mag, wird uns ohne die daraus folgende Praxis nicht voranbringen. Wir brauchen ernstzunehmende eigene Antworten und Praxen und das so schnell wie möglich. Wir müssen Seite an Seite aller stehen, die von den multiplen Krisen am stärksten betroffen sind und uns klar werden, dass es hier um unser aller Leben geht. Um uns, unsere Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen – Lasst uns Kompliz*innen voneinander werden!

    Ort der Begegnung in Bewegung

    Dafür braucht es einen Ort der Zusammenkunft, der in der Lage ist, Strahlwirkung bis tief in die Gesellschaft hinein zu entwickeln. Dieser Ort muss es vermeiden unnötige Hürden der Teilnahme aufzubauen. Eine Teilnahme soll für alle attraktiv sein, egal in welcher Lebenslage mensch sich befindet. Schüler*innen, Aktivist*innen, Familien, migrantisierte Personen, Menschen mit gerade ausreichend oder keinem Geld.

    Wir denken, es braucht dafür diverse Angebote und konkrete Unterstützung. Denkbar sind etwa Essen zum Soli-Preis in Form einer KüFA (Küche für Alle), Beratung und Hilfe bei Mieterhöhung, drohender Kündigung und  anderen Allgemeingütern, Vorträge zu aktuellen Analysen gehalten in einfacher Sprache, kulturelle Angebote jedweder Art und noch vieles mehr.

    Diese Treffen sollen zu einem sozialen Ort wachsen an dem wir uns gerne mit unseren Freund*innen, Genoss*innen und noch Unbekannten treffen wollen. An dem Wünsche und Bedürfnisse, Ideen und Utopien aller Beteiligten einen Raum bekommen.

    Thematisch soll dieser Raum auch genutzt werden, um über die Perspektiven von Vergesellschaftung zu informieren und aufzuzeigen, dass die Grundversorgung vergesellschaftet und dem Markt entrissen werden muss,
    um ein würdiges Leben für alle denkbar zu machen. Lasst uns gemeinsam öffentlichen Plätze besetzen, Solidarität leben und uns gegenseitig ermutigen und bestärken! Denn zusammen sind wir nicht aufzuhalten – eine andere Welt ist möglich!

    Konkretes:

    Was haltet ihr davon, uns jede zweite Woche am Aufseßplatz zu treffen und versuchen uns dort diesen Raum zu erschaffen? Wenn ihr euch das vorstellen könnt, dann kommt zur Auftaktveranstaltung.

    Sa, 15. Oktober
    16:00 bis 19:00
    Künstlerhaus (K4) 2. Stock

    Grundsätzlich sind alle Bewegungen und Menschen willkommen, die ein ernsthaftes Interesse an einer solidarischen Lösung der Krisen haben. Nicht willkommen sind sexistisches, rassistisches, nationalistisches und anti-semitisches Gedankengut.

    *FLINTA= Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-binäre-, Trans-, Agender-Personen

  • Wiedereinzug verzögert sich nur wenig

    Es gibt News zum Wiedereinzug der ganzen freien Gruppen ins Künstlerhaus: Es wird wohl doch März 2023 werden bis zur Wiedereröffnung oder für uns und das Kaya: Neueröffnung im neuen Club. Das ist aber echt nur eine klitzekleine Verzögerung, wenn ihr bedenkt, dass eine ganze Pandemie mitsamt Problemen von Arbeitssicherheit bis Lieferengpässen dazwischen kam. Respekt vor der ganzen Arbeit!

    Wir stecken grad auch bis über beide Ohren in Arbeit, das Booking ist spannend wie eh und je, wir haben schon wieder einige Shows die fast geklappt hätten, wo uns das Herz ein bisserl brach, als es doch nichts wurde, aber um so mehr tanzen wir im Viereck, wenn wir dann wieder was festklopfen können!

    Gestern kam zum Beispiel die Bestätigung für die großartigen DIVIDE AND DISSOLVE, deren Genre ich liebevoll als „Woke Doom“ bezeichne: zwischen Dampfwalzen-Sludge, mächtigem Doom Metal und experimentierendem Jazz feuern sie, um Noel Gardner aus The Quietus zu zitieren, „Breitseiten gegen die globale Fäulnis des Kolonialismus und dagegen, wie sie bis in die bestgemeinten musikalischen Subkulturen sickert.“ Oder wie Christine Franz beim DLF schreibt: „Brutale Musik für eine brutale Zeit.“ Sie kommen im Juli in die Kantine, dazu bald mehr.

    Und wir machen jetzt jeden Monat eine Lesung: 21.4. kommt Markus Ostermair mit Der Sandler und im Mai könnt ihr euch auf Annekathrin Kohout freuen, die uns in ihre spannende Popkulturgeschichte über die Figur des Nerds einführen wird.

    Mit Club Nights gehen wirs grad noch ein bisserl langsam an, zum einen, weil es sich für uns schlicht noch nicht so richtig angefühlt hat, zu wild durchtanzten Nächten mit vielen Menschen auf engstem Raum einzuladen, zum anderen, weil das auch nicht funktioniert, wenn die halbe DJ Crew in Quarantäne ist. Aber jetzt haben wir auch den ersten Termin: Die linke Party wird am Mai unser Re-Opener für Parties in der Kantine sein!

    Sonst gibt’s wie immer viel Kleinkram: Getränkekarten layouten, Soundtechniker*innen suchen, Insta-Postings machen, sich durch Neuvorschläge für Konzerte hören, Plakatieren gehen, über der Bedienungsanleitung der neuen Gläserspülmaschine schwitzen, um die nächste Konzertbetreuung knobeln, den neuen DJ Mixer und Hazer auspacken und Freudentränen verkneifend andächtig auschecken (Danke, Künstlerhaus! Hammergut.), Termine herumschubsen, Eintrittspreise kalkulieren und diskutieren, Treffen mit den neuen und alten Thekis ausmachen, neue geheimnisumwobene Messengergruppen auf Signal anlegen, Rechnungen überweisen, Newsletter tippen und einen Blogpost für die Website schreiben und und und … Wir sind so froh, wieder am Start zu sein! 🙂

    eve massacre für den musikverein

    Foto: Big Brave live in der Kantine im Mai 2019

  • Pandemie-Hygienemaßnamen: Testempfehlung.

    Hey ihr Lieben! Die Corona-Herbstwell rollt an, ihr  merkt es alle. Deswegen möchten wir noch mal bitten: Seid solidarisch und testet euch, bevor ihr auf Veranstaltungen kommt und wenn ihr positiv seid, bleibt den anderen zuliebe zu Hause! Danke.

    ( ^ _ ^)∠☆ ♪!

    euer musikverein

     

  • Wir kehren langsam zurück!

    Auch der Musikverein kehrt nun langsam mit Konzerten und mehr zurück. „Langsam“, weil sich wirklich viel bei uns getan hat.

    Der Musikverein hatte im Laufe der letzten vier Jahre einiges zu bewältigen: Rauswurf aus dem Zentralcafé und Umzug in die Zwischennutzlösung Kantine und dort unter erschwerten Bedingungen sowas wie einen neuen Club aufbauen. Verbunden mit vielen frustrierenden Erlebnissen, weil alles kleiner, enger, unprofessioneller war. Haben wir den Platzmangel erwähnt? So gut wie keine Lagerfläche? Zwei Jahre bis wir Internet hatten? Lecker Bandcatering für 20 Personen mit Kochplatten auf der Theke zaubern? Sicher, es gab auch viele schöne Erlebnisse, wir zaubern ja aus aller Not immer noch was raus und es gab großartige Nächte voller Konzerte und Parties und Vorträge in der Kantine, auch das gemeinsame Rumwerkeln machte immer wieder Spaß, keine Frage! Aber es war eben auch viel Nervenzehrendes und immer wieder: nur Notlösungen.

    Als ob diese Probleme nicht reichen würden, kam dann eine Brandstiftung, die viel der geleisteten Bemühungen zunichte machte und neue Aufbaumühe und Monate unseres Programms kostete. Und immer wieder sauviel Arbeit, die nichts mit dem zu tun hat, warum Leute eigentlich in den MV kommen: Der gemeinsamen Liebe zum Veranstalten.

    Und dann kam die lange Pandemiephase. Und wir versuchten uns sogar am Livestreaming. Und haben das Filmhauscafé übernommen. Aufgeben ist nicht des Musikvereins Ding, und wenn wir alles nur noch mit Gaffa und Tacker zusammenhalten. 🙂

    Aber es ist eben kein Wunder, dass wir über diesen langen, schwierigen Zeitraum bis auf einen harten Kern nach und nach viele langjährig aktive Mitglieder verloren haben.

    Aber hey, es geht nicht um Jammern sondern wir feiern, dass selbst in dieser Phase einige neue Leute dazugestoßen sind! Sie bringen jetzt ihre Ideen ein, und die alten Mitglieder bringen ihnen das Veranstalten in Musikvereinmanier bei. In einer ehrenamtlichen Struktur, die den Anspruch von Kollektivität hat, also dass alle sich gleichgestellt einbringen können, ist das gemeinsame Organisieren hinter den Kulissen genauso wichtig wie das Programm, das ihr auf der Bühne genießen könnt. Von Gastro bis Booking, von Promo bis Konzeptieren von Veranstaltungen, ist das eine ganze Menge. Das mit einer fast komplett neu aufgestellten Gruppe zu organisieren, das dauert ein bisserl.

    Deswegen wundert euch nicht, dass wir euch noch nicht mit gewohnt rappelvollem Programm begrüßen können. Habt ein bisschen Geduld mit uns und kommt zu unseren wenigen, aber dafür um so liebevoller ausgewählten Veranstaltungen!

    P.S.: Wenn ihr Posts wie diesen nicht verpassen wollt: Ab jetzt gibt’s den MV Newsletter wieder fast allwöchentlich. Wär super, wenn ihr das weitererzählen könntet! Anmelden geht easy auf unserer Homepage: musikverein-concerts.com/newsletter/

  • Wie sollen wir den neuen Club nennen?

    Namenssuche für den neuen Club

    Noch ist er eine Baustelle, aber es ist nicht mehr allzulange hin, bis wir mit dem Kaya e.V. den neuen Kellerclub im Künstlerhaus beziehen werden. Nun steht langsam die heiße Frage im Raum: Wie soll er heißen?
    Wir vom Musikverein sind für einen neuen Namen. „Zentralcafé“ scheint uns zu rückwärtsgewandt und der Name würde auch übertünchen, wie unglücklich wir damit waren und sind, dass wir von dem alten zentral gelegenen Club-Ort verdrängt wurden, den so viele Bands, DJs, Mitveranstalter*innen, Gäste und wir über fast ein halbes Jahrhundert hinweg soziokulturell geprägt hatten. Es ist ein Neuanfang. Gerade die Jüngeren im MV, von denen kaum jemand zu Zentralcafé-Zeiten dabei war, sind dafür, lieber in die Zukunft zu gucken und das neue Kapitel in unserer Geschichte auch mit einem neuen Namen zu versehen.
    Den zündenden Club-Namen haben wir allerdings noch nicht gefunden. Deswegen dachten wir uns, warum die Diskussion nicht mal öffentlich führen?! Mit euch, die ihr den Ort ja genauso mit zum Leben erwecken werdet!

    Was meint ihr? Habt ihr Namensideen? Mailt uns.

    Wir fragen das auch auf Social Media und sammeln hier in diesem Blogpost alle Vorschläge:

    AbrissKOMMandoAbseitscafé

    Abyss

    AFK

    Alibi

    Banlieue

    Basement93

    Bass & Bohne

    Bassbude

    Bassodrom

    Bau Club

    Baustelle

    Bierbatterie

    Bieruntergarten

    Blubberclub

    Bremsspur

    Bungger

    Bunker

    Cave Club

    CBGB

    Cellar Door

    Chez

    Chronos Colony

    Cloud

    Cum

    D&D

    Das Klotz

    Das Lauterbach (weil Club für die durchgeimpfte Antifa)

    Das Lokal

    Das Verlies

    Daydream Nation

    DeinOrt

    DeinSein

    Der Club

    Der finale Club

    Dezentral

    Dezentralcafé

    Die Zentrale

    Discotier Raum

    DMDW (Der Mittelpunkt der Welt)

    Don’t forget

    Down Under

    Downstairs

    Dubisthier

    Dungeon

    Dungeons & Dragons

    Dunkel

    Electric Q

    Exil

    Feucht & Schimmlig

    Fitnessstudio

    Future

    Futurebase

    G-Spot

    GEH

    Gewölbe

    Ghost – Nachricht von Sam

    Grundlich

    Gym

    Heaven

    Hell

    Hot Spot

    Indiedisco

    K Bier

    K⁴eller

    K⁵

    K93

    KataKOMMbe

    Keller

    Keller Klub

    Kellerclub

    Kellerkind

    KellerKOMM

    Kellerloch

    Kellhair

    KLUK

    KOMM

    KOMM Club

    KOMM Keller

    KOMM Klub

    KOMM runter

    KOMM-Cave

    KOMM-Club

    KOMM-Musik

    KommHer

    KommIn

    Komminkeller ClubKOMM ran

    KOMMposition

    KOMMpost

    KOMMrein

    Kommunal

    Kommunikation

    Kommunity

    KommUnity

    KommYouNity

    Kritik

    Kuddelmuddel

    KuKunstKlan

    Kult-Gewölbe

    Kult.Keller

    Kulturkeller

    KulturKeller im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier

    Lakritz

    Lehner’s Pils Eck’la

    Loch

    Maschine

    Matchbox Club

    MOK

    MOK

    Muschebubu

    Musikbunker

    NBGB

    Neue Sau

    New Ruins

    Nichts

    Nightdream

    Non-Lieu

    Ocsid

    Ohrwurm

    Omega Station

    Partykeller

    Pestsaal

    Peter

    Pilsbar Glubb

    Polizay

    Post-Kantine

    Queens

    Reservat der Scham

    Rille

    Rock Bottom

    rum we num

    Runtergang

    Safe

    Schlafende Hunde

    Sendebrause

    SixFeetUnder

    Soft Spot

    SoundKOMMission

    Souterain

    Stadtrand

    Stress

    Studio KA

    SUB (Städtische Untergrund Bar)

    Sub Club

    SUBkultur

    Suboptimal

    Substandard

    Sunset

    Tage des Donners

    Tanzclub

    Tanzkeule

    Underdog

    Underground

    Unten

    Untenrum

    Unter Dreck

    Unter Tage

    Untergang

    Untergrund

    Uptown

    Vault

    Victoria

    VielZ_w_eckRaum

    ZEN

    Zukunftscafé

  • Es ist wieder soweit: wir pausieren.

    Wir pausieren in der Kantine erst mal wieder mit Parties und Konzerten, bis Inzidenz und Krankenhausbelegung gewaltig runtergehen. Bei so hohen Zahlen wollen wir nicht auch noch zur Weiterverbreitung des Virus beitragen und auch weder euch noch uns zusätzlich gefährden.

  • Musikverein übernimmt das Filmhauscafé

    Big big news: Im Juni 2021 hat der Musikverein hat das Filmhauscafé im Künstlerhaus übernommen! Das wird sehr spannend für uns, wenn alles wieder läuft, denn dann haben wir Kantine bzw. den Club im Keller und im Festsaal. Wir freuen uns über die Herausforderung und hoffen, dass jetzt, wo langsam alles wieder losgehen kann, auch neue oder alte Leute Lust bekommen, beim Musikverein (wieder) mitzumachen!

    Hier findet ihr ab jetzt alle Infos dazu: [aux_highlight style=“aux-highlight-blue“ extra_classes=““]musikverein-concerts.de/filmhauscafe[/aux_highlight]

    Im Filmhaus versorgen wir euch täglich mit Getränken und dem ein oder anderen Kuchen (beziehen wir über Hildes Backwut) versorgen, und es gibt sogar eine kleine Dachterasse.

    Es gilt derzeit 3G im Künstlerhaus, bitte informiert euch vor einem Besuch immer zum aktuellen Stand. Meldet euch bitte an der Theke an bevor ihr Platz nehmt. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2 Maske in öffentlichen Räumen der Stadt Nürnberg ist noch nicht aufgehoben worden. Bitte tragt also im Künstlerhaus immer eine FFP2-Maske, außer an eurem Tisch auf der Dachterasse oder drinnen.

  • Wir haben immer noch dicht und werden 45 Jahre alt!

    Nach dem Brand, der uns monatelang lahmlehnte, kam die Pandemie und setzt noch mal ein, zwei Jahre drauf. Wir planen im Moment noch nicht so richtig wieder für Offlineveranstaltungen, weil wir in den letzten Monaten so oft Termine hatten und wieder verschieben oder absagen mussten, und das ist einfach frustrierend – für uns und für euch. Außerdem sind wir Unterstützer*innen der ZeroCovid Strategie, würden uns aber auch sehr darüber freuen, wenn Nürnberg NoCovid-Modellstadt wird. Wie so viele andere auch sind wir vom Musikverein auch etwas kaputt und erschöpft und finden es zunehmend schwer uns zu motivieren, aber die Hoffnung auf eine bessere Pandemiebekämpfung und dass wir noch mal in der Kantine veranstalten können, bevor wir 2022 in den neugebauten Kellerraum im Künstlerhaus ziehen, haben wir noch nicht aufgegeben.

    Aber klar ist: Wir wollen erst wieder offline veranstalten, wenn es safe für unsere Gäste, Künstler*innen und uns ist. Wenn möglich und safe, werden wir vielleicht vereinzelt im Sommer wieder in der Desirena und bei der Kulturoasis etwas machen, wenn wir Termine abbekommen.

    Wir waren in den letzten Monaten aber auch nicht komplett untätig, sondern haben mit dem Drop Out Club, dem Feministisch Biertrinken Pubquiz und Radical Utopias drei Online-Reihen etabliert, die vielen von euch ja auch zu gefallen scheinen! ?

    Und jetzt kommt wieder mal so ein Termin, an dem es arg traurig macht, dass wir nicht offline mit unserer Community feiern können: Der Musikverein wird sage und schreibe 45 Jahre alt. Ein vielköpfiges, sich immer wieder neu erfindendes Wesen, so hedonistisch wie kritisch, das hoffentlich bald wieder richtig lustvoll die Kulturszene von Nürnberg mitprägen kann. Am 13.5.1976 wurden wir gegründet und am 15.5.2021 feiern wir mit einem Drop Out Club Spezial!

    Eine Jubiläumsplaylist gibt’s auch, und zwar hier. 45 Jahre Konzertgeschichte in 379 Songs und das ist natürlich nur eine Auswahl, von Half Japanese bis Mechatok, von Fugazi bis Austra, von Le Tigre bis Shortparis, von Schwervon bis Zs, von Mykki Blanco bis Kim Salmon. So viele Lieblingsbands, so viele Menschen, so viele Begegnungen, so viel liebevolle Arbeit, um Nürnbergs Kultur ein bisschen aufregender und internationaler und widerspenstiger zu gestalten. Wir feiern am Samstagabend dann im Livestream: Drop Out Club Spezial: 45 Jahre Musikverein, guckt doch vorbei!

     

  • Mitmachen

    Der musikverein lebt von Veränderung: Über die Jahre sind immer wieder alte Mitglieder gegangen und neue dazugekommen und damit haben sich auch Organisation, Struktur und Programm immer wieder erneuert. Deswegen freuen wir uns immer, wenn wer bei uns einsteigen will!

    Wenn du Lust hast beim Musikverein mitzumachen, melde dich: info@musikverein-concerts.de

    Wir machen dann ein Vorgespräch aus, bei dem du dich erst mal mit zwei, drei Leuten von uns entspannt austauschen kannst, ob es passt, bevor du zu Mutprobe und Vollmondblutritualen bei deiner ersten Musikvereinssitzung geladen wirst.

    Aber im Ernst: Am Wichtigsten ist, dass du Lust und Zeit dafür hast. Vorkenntnisse oder Erfahrung braucht es keine!

    Voraussetzungen

    Damit du dir aber vorher ein grobes Bild machen kannst, hier ein paar Voraussetzungen.

    • Du solltest Zeit haben, Montags um 20 Uhr an der Sitzung teilzunehmen. Das ist der soziale Schnittpunkt, wo wir uns am meisten Austauschen und Planen.

    • Wir sind aber auch very online, vor allem nutzen wir Slack, Telegram, Trello und Emails. Deswegen: Bereitschaft und Bock, sich (fast) täglich auszutauschen, dich selbständig zu informieren und Entscheidungen mitzutreffen.

    • Dir sollte unser Programm taugen, also guck dir erst an, ob dich genremäßig überhaupt vieles von dem, was wir so veranstalten oder veranstaltet haben, anspricht.

    • Interesse selbst Konzerte und/oder Parties durchzuführen und/oder die Kantine und den Musikverein mit am Laufen zu halten.

    • Du solltest zeitliche Ressourcen haben (z.B. auch mal eine Konzertbetreuung unter der Woche zu machen heißt, schon ab 16 Uhr da sein zu können).

    • Lust auf basisdemokratische Organisation und Diskussion: Alle haben bei uns gleich viel zu melden und entscheiden in offener, freundschaftlicher Auseinandersetzung darüber, was und wie wir veranstalten wollen.

    • Offenheit und Akzeptanz sind dafür wichtig. Du solltest auch Leute mit anderem Geschmack respektieren und Lust haben, gemeinschaftlich an einem Veranstaltungsort herumzuorganisieren. Dafür kannst du hier selbst die bescheuertsten oder radikalsten oder banalsten Ideen angstfrei vorschlagen, dich darüber austauschen und sie umzusetzen versuchen – und das mit dem Rückhalt und der Hilfe einer Gruppe.

    • Du solltest uns sozial/politisch nahe sein. Es gibt bei uns einen linken Grundkonsens, zu dem eine klare Haltung gegen Rechts und Antisemitismus ebenso gehört wie sich auch mit Gedanken zu machen, wie wir den Veranstaltungsort vor und hinter den Kulissen zum Safe Space machen und das Programm etwas diverser/inklusiver gestalten können.

    • Wir haben super viele verschiedene Bereiche, in denen du dich einbringen und auch was lernen kannst. Oder uns was beibringen kannst. Du kannst bei uns selbst entscheiden, wo du dich einbringst.

    Ein paar Beispiele:

    – Basics in Technik für DJ- und Wortveranstaltungen
    – Kochen für Bands, Catering
    – Veranstaltungs-/Künstler*innenbetreuung
    – Gastrobereich von Ausschank bis Getränkebestellung
    – Booking und Veranstaltungsvorplanung
    – Plakatgestaltung und Plakatieren
    – Putzen – unsere Leidenschaft! Kehren und Kabelaufrollen ohne Ende!
    – Website betreuen oder neu bauen
    – Promo und Social Media (Insta, Facebook, Twitter)
    – Party-Organisation und DJ sein
    – Finanzplanung
    – Förderungsbeantragung
    – Archivierung
    – Deko / Licht / Visuals
    – Veranstaltungsort gestalten
    – u.v.m.

  • Techniker*in gesucht!

    Tontechniker*in gesucht!

    Liebe Menschen, die Kantine (die zwei Vereine Musikverein und Café Kaya) sucht eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Wir haben im Moment einen kleinen Pool an Tontechnikern, die das Abmischen von Konzerten übernehmen.

    Was uns jedoch noch fehlt, ist eine Person, die nicht nur darauf Lust hat, sondern auch noch als zentrale Anlaufstelle fungiert, Jobs an andere Techniker verteilt und sich regelmäßig und zuverlässig um die Instandhaltung der Technik in der Kantine kümmert.

    Als grobe Einschätzung: Bei unserern letzten Technikern fielen da immer so im monatlichen Durchschnitt 2-3 Stunden dafür an.

    Wenn Du Interesse hast, dann melde Dich bitte bei sebastian.mueller@musikverein-concerts.de

    Gerne weiterverbreiten!

  • Die Wiedereröffnung der Kantine naht!

    Die Wiedereröffnung der Kantine naht!

    Es sieht alles so aus, als ob wir tatsächlich am 14.2.20 die Kantine mit einer dicken Party wiedereröffnen können, und am 15.2.20 gibt’s dann gleich das erste Konzert vom Kaya bzw Eat The Beat. Jetzt sind zwar schon Helferlein vom Künstlerhaus am Vorhängeaufhängen und die Technik wieder einrichten, aber wir selber dürfen erst am 11.2.20 wieder alleine rein, weil noch eine letzte Raumluftreinigungsfreigabe oder sowas fehlt. Daher wird’s alles richtig schön knapp, mit Gastro- und Backstage-Einrichtung und um überhaupt wieder einen Überblick zu kriegen, was wo ist und was noch fehlt. Aber wir freuen uns schon wie ein Bolle und 10.000 Schneekönig*innnen, dass es endlich wieder los geht und deswegen muss auch die Feier gleich am 14. sein! 🙂

  • Soli-Action – Spendenaufruf und Danke

    MUSIKVEREIN – KANTINE – SOLI-ACTION

    Wir brauchen eure Unterstützung: Uns wird das Geld knapp bis wir wieder aufmachen können. Insgesamt haben wir durch die ausgefallenen Shows und Partys sehr große finanzielle Einbußen zu verkraften. Auch wenn uns von allen Seiten gerade sehr entgegengekommen wird, können gastronomische Einnahmen derzeit keine Löcher flicken und wir haben weiterhin laufend Ausgaben. Wie das kompensiert werden kann, bis wir wiedereröffnen können und wieder loslegen können, ist derzeit noch unklar. Um kurzfristig etwas zu tun, planen wir daher ein bisserl Soli-Action.

    Wenn ihr ein paar Euros übrig habt, die ihr spenden wollt – wir sind für alles dankbar!

    Verein zur Förderung der zeitgenössischen Musikszene Nordbayern e.V.
    IBAN: DE79760501010010432805

    oder

    paypal.me/musikverein

    Wir können sogar Spendenquittungen ausstellen, wenn das hilft. Wobei die Grenze für Kleinspenden derzeit bei 200€ liegt, d.h. für alles drunter braucht es keine Spendenbescheinigung, sondern es reicht auch z.B. ein Kontoauszug.

    Und es gibt bei unseren Veranstaltungen jetzt auch Solifeuerzeuge:

    Soli-Feuerzeug

    Bevor sich die Nichtraucher*innen wieder beschweren: Es lassen sich damit auch ganz hervorragend Kerzen, Gasherde oder Grills anzünden. Alles, bloß bitte keine Kantinen! ><

    Update: Wir schließen dieses Jahr mit einem großen fetten DANKESCHÖN für eure Spenden und Hilfe ab: Ihr seid großartig! Wir verneigen uns und hoffen, dass wir ab 14.2.20 wieder gemeinsam mit euch Kantine-Magic in die Stadt zaubern können.
    ❤️✊?

  • Update zum Kantine-Brand

    Update zum Kantine-Brand

    Erst der Rausschmiss aus dem Zentralcafé und kaum ein Jahr später, kaum habt ihr euch mit uns in der Kantine ein wenig eingelebt, zündet sie jemand an und wir stehen schon wieder auf der Straße. Die Folgen der Brandstiftung vom Oktober ziehen sich leider länger als gedacht: Wegen Ruß und eventueller Giftstoffe muss eine Spezialreinigung erfolgen und der Eingangsbereich muss neu gebaut werden. Die Genehmigung des Seiteneingangs als Alternative ist der Stadt zu aufwändig. Deswegen wird im Moment erst der 14.2.20 als Wiedereröffnungstermin anvisiert.

    Wir haben uns überlegt, was wir ausfallen lassen und wofür wir Ersatzlocations suchen. Es geht bei uns ja nicht nur drum, ein Programm runterzureißen, sondern kollektiv als musikverein-Gruppe einen Raum sozial und kulturell zu gestalten. Deswegen fallen unsere Parties erst mal aus und wir erhalten nur das Konzertprogramm aufrecht. Wir danken Desi und Z-Bau, dass sie uns auch im Dezember und Januar noch mal bei sich veranstalten lassen! Und danke auch noch mal dem Künstlerhaus, das alles tut, damit wir so bald wie es in diesem Kontext möglich ist wieder aufmachen können.

    Feurige Grüße,
    euer musikverein
    amelie . anna . bettina . comandante manolo . eve massacre . fipsi . hannes . johanna . lisa . manfred . philipp . sebastian . stefan . verena

    Stattfinden werden:

    4.12. Desi
    Shari Vari + Tom Wu

    Helen Ratka und Sophia Kennedy mit Club-Pop / Electroclash vom
Feinsten (Hamburg) + Psychedelic-Electro-Drum-Music (München)

    5.12. Desi
    Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

    Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense

    11.12. Z-Bau
    Asbest + Comfort
    Post-Punk, Noiserock, Stonergaze, Post-Industrial (Schweiz / Schottland)

    21.1. Desi
    The Chap
    Experimental Pop, Electronica, Krautrock (London / Berlin)

    30.1. Z-Bau
    Broen
    Kostüm- und experimentierfreudige Norweger*innen mit Pop, Psychedelic Rock, Funk, R’n’B, Electronica

    Entfallen bzw auf ungewisse Zeit verschoben werden folgende Veranstaltungen:

    Feministisch Biertrinken
    PointNoPoint – konzert
    Here – party
    Orchid mit Tami T – queer party
    Get Ur Freak On Mini Ball – voguing event
    Dancing With Tears In My Eyes – 80s party
    C’est dolce – party
    Trouble In Paradise – feminist clubbing
    Secco One – party
    Prepping for 2020 – Silvesterparty
    Attwenger + Mira Mann – konzert
    Speculative Fiction und das Recht auf Stadt – eve massacre vortrag

  • Votet für NO2025 beim Open Call!

    Wir wollen Geld für Kritik an der Kulturhauptstadtbewerbung!

    Votet für #NO2025 beim Open Call! Teilt #NO2025! Erzählt’s weiter!

    Hier der Link zum Abstimmen!

    #NO2025 – die Plattform für Kritik an der Kulturhauptstadtbewerbung und an der Kulturpolitik und Stadtentwicklung von Nürnberg.

    Es wird viel von Bürgerbeteiligung geredet bei der Kulturhauptstatbewerbung, aber kritische Stimmen sind null präsent. Im Gegenteil: Durch Wettbewerbsaktionen wie den Open Call werden die Kulturschaffenden der Stadt gegeneinander gehetzt, um ein paar kurzfristige Krümel abzubekommen und um unentgeltlich Marketingarbeit für eine Kulturhauptstadtbewerbung zu leisten. Nachhaltige, langfristige Kulturarbeit sieht anders aus – wir wollen alternative Ideen!

    Wir wollen Geld für eine Veranstaltungsreihe – Diskussionen, Vorträge oder Liveradio bis hin zu künstlerischen Auseinandersetzungen, anything goes.

    Stimmt für uns ab und wenn wir damit gewinnen: Meldet euch bei uns, wenn auch ihr etwas Kritisches beitragen wollt – wir stellen den Rahmen, ihr könnt ihn zusammen mit uns füllen!

    Hier unser Facebookposting dazu zum Teilen. Und hier auf Instagram. Und Twitter.

    Und du kannst auch gerne die Bilder hier runterladen und weiterverbreiten.

    Konzept und Artwork: eve massacre

  • Unsere neue Reihe: CURE

    Unsere neue Reihe: CURE

    Wir starten eine neue Reihe namens CURE, die einen roten Faden für unsere Bookings im Bereich contemporary urban radical electronic (= C.U.R.E.) Musik sein wird. Zeitgenössische, post-nostalgische Musik, die die Gegenwart zerlegt beim Versuch, sie zu begreifen. Abstrakte Kompositionen, Autotunes, Samples, weirde Beats, gewagte Melodien. Kein Easy Listening, keine Konsenskultur, keine Wellnessmusik. Musik, die formend in die Zukunft greift, utopische Musik. Musik, die manchmal als Konzert, oft aber im Rahmen von Club Nights zu Hause ist. Musik geprägt von der urbanen Nacht – der Kultur von zufälligen Begegnungen, von Möglichkeiten der Anonymität, von anarchischen Momenten, von kreativen Möglichkeiten und den damit stets verschwisterten Gefährlichkeiten, von zeit- und räumlich begrenzten Wahlfamilien, Communities und Einsamkeit. Post-binäre, Gendereindeutigkeiten herausfordernde Musik. Überhaupt Eindeutigkeiten herausfordernde Musik. Grenzübergreifende, post-border Musik, nomadische Musik. Musik, die sich mit Elementen verschiedenster Genres, Sounds, Backgrounds und Kulturen auseinandersetzt.

    Ihr wisst ja eh, dass wir schon viel aus dieser Ecke gemacht haben, aber eben immer vereinzelt, und CURE soll da jetzt eine Art geschweifte offene Klammer drum setzen.
    Das Logo hat Hannes Veiglhuber (Ramshackle) vom musikverein designed.

  • Solidarität mit dem ExZess

    Unsere Solidarität und Liebe geht raus an das ExZess in Frankfurt und alle anderen Betroffenen, die sich selbst von Anschlägen nicht kleinkriegen lassen! ✊ <3

    Das ExZess ist ein linkes selbstorganisiertes Kulturzentrum, auf das von Rechten Brandanschläge verübt wurden, die sich in eine ganze Reihe von Anschlägen auf linke Projekt in Hessen eingliedern.

    Bei uns blieb’s bis jetzt bei ein paar Schmierereien („Verrecke linkes Pack“ mit putzigen Galgen und „88“ danebengekrakelt) und Bekehrungspostern von verrückten Christ*innen, die uns anscheinend als Sündenpfuhl ausgemacht haben, aber wie es im Statement vom ExZess heißt: Gefördert oder bedingt werden solche Angriffe „durch eine gesellschaftspolitische Stimmung und einen öffentlichen Diskurs, in dem linke Projekte und alternative Wohnformen stigmatisiert und kriminalisiert werden.“ (Das hat inzwischen wohl auch der ein oder andere CDU-Politiker in Frankfurt bemerkt.)

    Wir reagieren mit einem unverzagten „Kein Fußbreit!“ und laden zur heutigen Seebrücken-Kundgebung ein – 14:30 Uhr am 12.12.18 vorm Rathaus und einem extra krass durchgendererisierten und sündigen Programm diese Woche, kommt rum and support your local linksradikalgrünversiffte Schreckgespenster! ??????

  • Künstlerhaus-Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Künstlerhaus-Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Der Umbau des Künstlerhauses wird sich um mindestens sechs Monate verzögern.

    Hier ein Artikel zur Situation: „Hohe Kosten verursachen Baustopps in Nürnberg.

    Könnt ihr euch vorstellen, wie wir uns gefühlt haben, als uns Anfang letzter Woche, als wir noch tief im emotionalen und körperlichen Kater von unserem Abschiedsfeierwochenende steckten, auf einer internen Hausversammlung mitgeteilt wurde, dass sich der Baubeginn um mindestens 6 Monate verzögert?

    Ein paar konkrete Stichpunkte zur Lage:

    Alle Gruppen sollen wie gehabt schon mal ausziehen, weil VIELLEICHT trotzdem mit ein paar der Baumaßnahmen angefangen werden kann.

    Die Verantwortlichen hoffen auf ein finanzmarktmagisches Wunder, durch das es im März billigere Angebote geben wird.

    Unter den überteuerten Angeboten ist auch der Bereich Rohbau/Spezialtiefbau. Um bessere Angebote zu bekommen ist u.a. folgendes geplant: „Vereinfachung der Planung im Bereich Tiefbau und Erarbeiten von kleineren Optimierungen unter Verlust von Nutzflächen.“

    Uns wurde zwar versichert, dass klar sei, dass wir bei der Planung schon auf ein Minimum reduziert haben und da nichts mehr zu vereinfachen und verkleinern geht, aber selbstverständlich wittern wir da Gefahr für unseren neuen unterirdischen Spielort nach dem Umbau.

    Dafür können wir in Sachen Ausweichspielort während der Umbaus etwas aufatmen: Da sind die Ausschreibungen positiv verlaufen und die Vergabe wird gerade genehmigt.

    Am 30. September ist unser erstes Konzert am neuen Ort geplant. Falls wir da wider aller Versprechungen doch noch nicht in den neuen Spielort einziehen können, wurde uns zugesagt, dass wir dann das Zentralcafé als Ausweichort für den Ausweichort nutzen können.