Schlagwort: K4

  • TROUBLE IN PARADISE

    Samstag, 06.04.19 Kantine

    TROUBLE IN PARADISE:
    Odoriferousness In Paradise

    Feminist Clubbing mit Trap, Grime, Bass Music, Techno + Visuals und mehr

    23-5 Uhr
    Eintritt:

     

    Wie riecht eigentlich die Nacht? Nach der Zigarette vor dem Club, der ersten Weinschorle, die über deine Hand läuft, dem feinen Schweiß unter deinen Achseln oder den Haaren, dieser Person, die dir schon den ganzen Abend gegenüber tanzt?

    Trouble in Paradise will mit eurem Geruchssinn spielen und euch in eine rauschende Wolke aus süßen Düften und schweren Beats hüllen. Neben den everlasting trouble girls werden auch die Neuzugänge ihre Parfüm-Flakons und DJs Sets füllen und euch in Ohren und Nasen kriechen. Does this smell like girl spirit?

    TIP ist ein feministisches female* DJ, VJ und Künstler*Innen Kollektiv aus Nürnberg, das 2014 gegründet wurde. TIP will feiern und kämpfen zugleich: Für bessere Verhältnisse in der Clubwelt und für mehr Sichtbarkeit und Präsenz von Frauen in der Musikszene. Neben der festen Kerngruppe, arbeitet TIP zusätzlich mit einer Vielzahl an externen Künstlerinnen* zusammen, die uns bei Plakatdesign, Videoerstellung, Visuals, Partygestaltung und musikalisch als Artist unterstützen.

    Die Veranstaltungen werden dementsprechend multidisziplinär gedacht und verbinden verschiedene Kunstformen miteinander, um unseren Vorstellungen eines alternativen und kreativen Gesamten Ausdruck zu verleihen. Jede Künstlerin* im Kollektiv hat ihren eigenen Sound, ihre eigene Kreativität und ihre eigene visuelle Vision und so sorgen die unterschiedlichen Konstellationen für abwechslungsreiche und besondere Abende. TIP soll als Raum und Anstoß der Selbstentfaltung verstanden werden. Musikalisch bewegen sich die DJs in einem breitgefächerten Raum zwischen Trap, Grime, Dance und Bass Musik, experimentieren aber gerne auch mit düsterem Drone, Ambient oder werden technoid. Abseits von Clubnächten arbeitet das Kollektiv ebenso politisch wie künstlerisch. Wir veranstalten Festivals, Podiumsvorträge, Workshops zu Themen wie Bodypositivity, female clubbing, Empowerment und beteiligen uns am Diskurs über Frauen in der Musikwelt.

    Unsere Vision: Wir möchten auf unseren Partys und Veranstaltungen einen Raum zum Austausch und Vernetzung schaffen. Gemeinsam können wir eine Clubkultur erschaffen in der Anti-Feminismus, Sexismus, Rassismus und Homophobie keinen Platz hat.

  • DRAMA

    Sonntag, 21.04.19 Kantine

    DRAMA

    #communityrave
    Bass Music, Techno, House + some crazy shit

    DJs: MAUNZ + eve massacre

    Live Set: Magic Meru

    23-5 Uhr
    Eintritt: 6-8€

    DRAMA is jus your basic lil community clubbing experience from the block.
    At DRAMA safe space meets radical urban club culture.

    #hybridsoundsforhybridpeople #post-borders #post-binary #post-genre-clubbing #rave

  • MAULGRUPPE + LEIDEN

    Mittwoch, 12.06.19 Kantine

    MAULGRUPPE

    Neue Band um Jens Rachut (Kommando Sonne-nmilch, Alte Sau, u.a.) mit (Post-)Punks von Yass / Ten Volt Shock / Kurt

    LEIDEN

    DHL-Indie-Punk aus Nürnberg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 12€

    MAULGRUPPE ist ein Bandprojekt um JENS RACHUT, bei dem die Noise- und Post-Punk-Wissenschaftler aus dem schwarzwäldischen Wirkungskreis von YASS, TEN VOLT SHOCK und KURT involviert sind. Als wären ALTE SAU, NUCLEAR RAPED FUCK BOMB und KOMMANDO SONNE-NMILCH als Explosionszeichnung erst auf einem Tisch verteilt und dann zu einem dunkelgrauen Electro-Wave-Monolithen neu verschmolzen worden, findet sich hier lange Vertrautes unter ganz neuen Vorzeichen. Stoisch treibende Rhythmen, Gitarren und Keyboards, die sich umschlingen und gegenseitig erdrosseln und lange Hallfahnen schaffen eine neue Bühne für die RACHUTsche Dramatik – paranoiden, auf Loop- und Riff-Strukturen basierenden düster-dichten Elektropunksongs vom Feinsten…

    Das Debutalbum der neuen Rachut Band Maulgruppe „Tiere in Tschernobyl“ erscheint Ende März 2019 auf dem Major Label.

     

    LEIDEN sind drei Typen mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, die krachige Melodien machen. Mit Hummeln im Arsch und dem Herzen auf der Zunge – hängen geblieben zwischen Muff Potter, den Nerven und einer Menge Kindheitsträume. Wenig Ansagen, viel Verzerrer und ein stures Schlagzeug. Ein Freund nennt es DHL-Punk – schlecht bezahlt und selten pünktlich.

  • BIG‡BRAVE + MY DISCO

    Donnerstag, 16.05.19 Kantine

    BIG‡BRAVE

    Minimalistischer Avant-Rock, intensiver Heavy-Drone/Doom/Sludge-Rock. Raum, Lautstärke, rohe Emotionen. (Southern Lord Rec., Montreal)

    MY DISCO

    Folterkammer-Ambient. Metallische Industrial-Percussion trifft mit wuchtig-bassigen Drones mitten in die Magengrube (Downwards Rec., Australien)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13-17€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Seit 2012 gibt es BIG‡BRAVE schon, eine Band aus Montreal, die für wahrhaft schwergewichtigen Zeitlupen-Rock steht, für Sludge, Minimalismus, Slowcore, irgendwo Richtung GODSPEED! YOU BLACK EMPEROR, SHELLAC und SWANS. Heavy experimental Rock von Leuten, die schon auch das Feingefühl für doomige Drones und ausgefeilte Feedbackorgien haben.

    Neben doomiger Rhythmik, grollenden Drones und beißendem Gitarrenfeedback als integralem Bestandteil des Klangspektrums sticht vor allem die Stimme von Robin Wattie hervor und macht den Sound von BIG‡BRAVE so unverwechselbar. Diese arbeitet mehr mit Ausdruck und Emotion denn mit klassischen Melodielinien, was auf der einen Seite in ihren introvertierteren, fast lieblichen Momenten einen spannenden Kontrapunkt zur dystopischen Instrumentierung darstellt, sich aber insgesamt absolut harmonisch in den eher atonalen Sound der Band einfügt.

    Ohnehin spielt Dynamik bei ihnen eine kritische Rolle: mal dominiert das zäh und stoisch groovende Schlagzeug, mal frönen die Gitarren solistisch ausufernden Drones, bis wieder die Vocals im Zentrum des Geschehens stehen – und alles das, ohne sich davor zu scheuen, auch Stille ihren Platz einzuräumen. BIG‡BRAVE erforscht die Möglichkeiten wie eine Band klingen kann, während sie konstant den Charakteristika von Songstruktur und -form widersteht – spektakulärer, invertierter Rock, der um einige Größenordnungen fetter klingt, als man es einem Trio zutrauen würde.

    Im Mai kommt auch ein neues Album und wir können’s kaum erwarten.

    photo: Rachel Cheng

    „BIG|BRAVE are big and oceanic, their music flowing and crashing like waves…Robin
    Wattie’s clear, piercing vocals, which occupy an emotional zone right at the point between
    ecstasy and abject despair.“ – PITCHFORK

    „BIG | BRAVE have somehow made a ruthlessly loud record that is also fascinating, and
    consistently elegant.“ – DROWNED IN SOUND

    MY DISCO sind als unglaublich wuchtige Liveband bekannt, die Definition von körperlichem Konzerterleben. Präzision und Minimalismus prägen ihre Herangehensweise. Erinnerte ihr früheres Schaffen an eine Art minimalistischere SHELLAC (Albini produzierte auch die vergangenen Alben), antirockistischen Präzisions-Postpunk, haben sie nun mit ENVIRONMENT ein neues Album geschaffen, das konsequent ihr Erforschen von Raum in der Musik fortschreibt, aber den Rock beiseitelegt und eher an RAIME als an SHELLAC denken lässt: Wabernde Soundwände, zerklüftete Industrial-Sounds, bis auf die Knochen nagende basslastige Drones, düsterer Folterkammer-Ambient, scharfkantig und dissonant, fiebrig glühende Synthieverzweiflung und kalte metallische Percussion. Eine meisterhafte Entführung ins Zentrum eines Sturms.

  • RAYS + CURRENT AFFAIRS

    Mittwoch, 10.07.19 Kantine

    RAYS

    Melodischer Indie-Punk, Schrammelpop, DIY Garage Pop (USA, Oakland)

    CURRENT AFFAIRS

    Post-Punk, New Wave, Goth (Glasgow)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 10-13€

    Poster von Philip Manthey

     

    Während ihr Debutalbum noch an Post-Punk à la The Fall oder Wire erinnerte, ist das neue Album von RAY, You Can Get There From Here, ein Sprung von der drahtigen Wut zu super-charming, melodischem Indiepunk, Schrammelpop und DIY Garage Pop in der Tradition von Buzzcocks oder Teenbeat Rec.-Bands wie Unrest, mit einem echten Händchen für Hooks. International Pop Underground going strong!

    Schimmernde Schrammeleien im Licht eines pop-verliebten, dem UK-Gitarren-Pop-Punk, Bands wie Television Personalities, Cleaners from Venus oder auch den Gitarren der Feelies huldigende Band, die eine*n mit ihrem spröde-spritzigen Gitarrensound, einer Mischung aus Melodieverliebtheit und psychedelischer Einlullungstaktik um den Finger wickelt und dabei auch noch etwas Post-Punk zu ihren sympathisch ungelenken Underground-Pop-Sensibilitäten hinzufügt.

         

    Herrlich drahtiger Post-Punk aus Glasgow mit einer tollen treibend-voranhämmerndern Beat&Bass-Section und flirrender Gitarre und soulful-but-gothic klingender Sängerin, bisschen Siouxsie And The Banshees, bisschen Slits, bisschen Raincoats, bisschen B-52s, bisschen The Cure, bisschen Josef K. Mit Leuten von The Royal We, Seconds, Rose McDowall’s Band, Anxiety, The Downs, Kaspar Hauser und Shopping.

  • GYM TONIC + LASSIE

    Dienstag, 16.04.19 Kantine

    GYM TONIC

    Synth-punk/new wave four-piece with members from Canada and France, playing hyped up songs about carsickness, vitamin injections and nuclear disasters

    LASSIE

    Quirliger Garage-Punk aus Leipzig

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-12€

       

    Gym Tonic are an international four-piece and talk of the town when it comes to hyped-up synth punk. In some parallel universe, DEVO, Half Japanese and The Residents grew into one and decided to channel their energy into songs about nuclear catastrophes, vitamin injections, car sickness and tourists. Throw melody lines straight out of the Twilight Zone on top and you have an all-around gem.

     

    LASSIE aus Leipzig sind eine quirlige Garagen-Punk Band bei der ganz klar eine große Liebe zu DEVO, URANIUM CLUB CONEHEADS, JAY REATARD oder alten TY SEGALL herauszuhören ist. Völlig zurecht werden LASSIE bereits als der neue heiße Scheiß gehandelt und hauen uns ihre nervös-hibbeligen Songperlen um die Ohren. Vorher waren sie u.a. bei den großartigen ZENTRALHEIZUNG OF DEATH (DES TODES) aktiv. Also nicht nur musikalisch sondern auch in Sachen Bandnamen eine sichere Bank.

  • The Noise And The Abstract Bar: Yellow Bros

    Donnerstag, 21.3.19 Kantine

    The Noise And The Abstract Bar:

    Yellow Bros

    Psychic Secession After The Screaming Stops

    Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt

    Ab 20 Uhr, Eintritt frei

    Cultural Noise der besonderen Art: Bros waren Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Boyband, bestehend aus den Zwillingsbrüdern Matt und Luke, deren tausende Fans (die „Brosettes“) in einen Zustand panischer Massenemotion verfielen. Fun Fact: die Beiden sahen aus wie Klone des Scooter-Sängers HP Baxxter. Und lösten die Band Anfang der 90er in einem Bruderzwist epischen Ausmaßes auf. Außerhalb dieser Szene erinnerte sich nach ihrem Split Anfang der 90er niemand mehr an die Band, bis sie im vergangenen Jahr ein Reunion-Konzert in der Londoner O2-Arena gaben, das innerhalb von 10 Minuten ausverkauft war. Der BBC-Film „After The Screaming Stops“ begleitet die Brüder dokumentarisch bis zu dieser Show – ganz ernst, ungeschminkt, und unfreiwillig irre komisch.

    The Noise And The Abstract Bar zeigt den Film und überschneidet das Original-Videomaterial an den weniger eindrucksvollen Stellen mit der Musik der Yellow Swans. Diese waren zu Beginn der 00er-Jahre dieses Jahrhunderts eine Noiseband, die zwar keine Massenpaniken auslöste, aber in wenigen Jahren weit über 100 Veröffentlichungen herausbrachte, u.a. auf Labels wie Important Records, Release The Bats oder Load, und die von extremer Intensität, Ideenreichtum und Genrebending geprägt waren. Leider warten wir vergebens auf eine Reunion von Pete Swanson und Gabriel Saloman.

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Samstag, 9.3.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom letzten Mal:

     

  • [PARTY]

    Samstag, 23.3.19 Kantine

    [PARTY]

    A night with fresh, loosely House/Techno related music adventures

    DJs:
    Maria Brant
    Hoke
    Philipp Roth

    23-5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8 €

      Maria Brant    Philipp Roth

  • THICK AIR

    Samstag, 2.3.19 Kantine

    THICK AIR

    one time bass gang fusion gathering

    Grime // Trap // Memphis Rap // Footwork // Dubstep // Experimental Bass

    mit Nxtlvl Alien Gang (Gravity Club/Saarbrücken)
    Yung Hunnes (Schranke/Saarbrücken)
    double u cc (Trouble in Paradise/Nbg)
    N´dru (DAF/Nbg)
    LWT (Beatbetrieb/Subton/Nbg)

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 7 – 9 €

    Die neuesten Entwicklungen in den Gesellschaften weltweit stimmen uns oft zynisch und wütend. Komm in die Kantine und entlade deinen Weltschmerz bei einer düsteren Mischung aus UK und US BASS.

    Nxtlvl Alien Gang

    Das ist ein fünfköpfiges Kollektiv aus Produzenten, Videokünstlern und DJs. Die in Saarbrooklean agierenden Jungs treiben seit 2 Jahren als Veranstalter des Gravity Club einen Sound voran, der sich – wenn man unbedingt sucht – irgendwo zwischen Trap, Bass-Music, roughem Memphis-Rap und Chief Keefs “Can you be my friend?” finden lässt. Nxtvl halt.
       

    Yung Hunnes

    Experimentelle Clubmusik verbindet treibende Rhythmen bestehend aus kalten industriellen Sounds mit der Experimentierfreude am Ausloten der Grenzen des Clubkontextes. Dieser energiegeladenen Mischung widmet sich Yung Hunnes live sowie in seinem Podcast »Yung Hunnes Radio«. Beeinflusst werden seine Sets außerdem durch Trap, Footwork und Grime.
     

     

    double u cc

    double u cc’s DJ-Sets vereinen Rap, Grime und Trap, driften aber auch ins Drone, Noise Genre ab und verwirren mit düsteren Metal-Parts.“Mysto“ nennt sie ihre Art des DJing. Düstere und schwerere Beatz mit Sample-Referenzen zu Fjodor M. Dostojewski oder Simone de Beauvoir. Sie ist Teil des Nürnberger Kollektivs Trouble in Paradise.

     

     

    N’DRU

    Der Produzent N’dru alias Alexandru Salariu beginnt mit einem Set aus Deep Bass, Tech Step, Trap und Footwork. Mit seinem ersten Release positioniert er sich zwischen die UK und US trends mit einer eigenen forschenden Note und einer Vielfalt an Rhythmen und Tempi.

     

    LWT

    Leander Wirth legt großen Wert auf Bass, Melodie und Message. Die Liebe zum Hip Hop hat LWT zu Grime geführt. Ergänzt durch Dubstep, Dub, Trap und Wave ergibt sich eine feine Mischung. Schöne Melodien, Ambient Vibes, Deep, Rude. LWT ist Mitbegründer und Resident der Partyreihen Subton und Beatbetrieb.

     

    Stay Positive! Mit Pessimismus, Bequemlichkeit oder blanker Wut sind die Gezeiten nicht zu wenden. Hass und Wut sollen unsere Inspiration und Triebfeder sein, um politisch zu handeln und etwas zu verändern. Lasst uns durch Musik unsere traurig-wütende Seite spüren, um danach wieder ein hoffnungsvolles Zeichen zu setzen. Gegen den Nationalismus, Verantwortungslosigkeit und die systematische Entwürdigung von Menschen auf Grund ihres Geburtsortes, ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe!

  • YACHT COMMUNISM + POLIZEI

    Freitag, 22.3.19 Kantine

    YACHT COMMUNISM

    Post-Punk und psychedelic Noise-Rock, mit Leuten von Svffer, Dropout Patrol, Henry Fonda

    POLIZEI

    LED-Future-Wave. Handmade. J€$u$/YOLO. XXX.

    HILDEGARD VON BINGE DRINKING mussten leider wegen Krankheit absagen – wir holen sie aber sobald wie möglich nach. Bis dahin: Gute Besserung!

     

    Yacht Communism sind ein Berliner Quartett um Svffer-Frontfrau Leonie, dazu Ex- und immernoch-Mitglieder von Henry Fonda, Dropout Patrol und Trompetenvogel Trondheim. Ihr Sound kombiniert düsteren Post-Punk, angelehnt an Bands wie Unwound, Esben & The Witch, oder auch der psychedelischen Sonic Youth-Seite mit Dub- und Psych-Einflüssen, meist dominiert von dicken Basslines, und dem prägnant-schwebendem Gesang.

    „Heißer Sand. Gleißendes Sonnenlicht. Die Welt ist am Abgrund oder schon weit darüber hinaus. Das Gesetz spielt längst keine Rolle mehr, sämtliches Vinyl ist geschmolzen, ebenso alle anderen Datenträger. Elektronischer Klang gilt als umkämpfte Währung der letzten Überlebenden. Die dreiköpfige Menschmusikmaschine POLIZEI stellt sich dieser Dystopie und stimuliert die Sehnsucht nach rhythmischer Ordnung dort, wo sonst nur destruktives Chaos herrscht.“

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Mittwoch, 13.2.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • SECCO ONE – MISSION WELTRAUM mit NASB

    Samstag, 26.01.19 Kantine

    SECCO ONE – MISSION WELTRAUM mit NASB

    Techno über Disco & House bis Electro-Punk
    Line-Up:

    XXX

    // LIEBESKOMMANDO

    // FREDERICK TRAUMSTADT b2b MURMEL

    // PHILADELPHIA

    23 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 8 €

    Bayern kann aufatmen: Astro-Markus schießt sich endlich ins Weltall und wir feiern die Party des Jahrhunderts. Astronomische Deko und diverse Schampus Specials für nen guten Zweck verstehen sich bei diesem Anlass von selber! Die Hits dazu liefern die NASB Residents & Gäste: Von Techno über Disco & House bis zum Electro-Punk ist alles geboten.

    ———

    NASB aka Not Another Saxo Beat wurde 2014 gegründet, um guter elektronischer Musik wieder eine Plattform zu geben – von Freunden für Freunde. Genervt von schlechten Edits und langweiligem, weil austauschbarem Sound lag der Fokus von Anfang an auf Qualität, Realness, und dem DIY-Gedanken.
    Seitdem steht NASB für entspannte Feiern, auf denen sich Mensch ganz ohne Zwänge wohlfühlen kann. Wir verstehen uns als Netzwerk von Musikenthusiasten, und machen dort Halt, wo es uns hinverschlägt – egal ob Club, Wald, oder Wiese – hauptsache der Vibe stimmt.
    Denn mit Techno ist’s wie mit allen anderen Leidenschaften – Gibt’s zwar mittlerweile überall fertig und verpackt, schmeckt aber handgemacht und ehrlich immer noch am Besten.
    Wir freuen uns auf jeden, der diese Leidenschaft mit uns teilt

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Freitag, 11.1.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • WE ARE 138 – a UK thing

    Samstag, 12.1.19 Kantine

    WE ARE 138 – a UK thing

    We Are 138 feiert die vielfältigen Spielarten der UK Rave Kultur

    23 Uhr, Eintritt: ZWDK 6-8€

    Vor dem Hintergrund der aktuellen britischen Abschottungspolitik ist es fast unvorstellbar, dass in Großbritannien seit mehreren Jahrzehnten eine der vielseitigsten, offensten und innovativsten Dance Music Szenen überhaupt existiert. Ende der 1980er / Anfang der 90er Jahre ist hier, mit Einflüssen aus den ehemaligen Kolonien des Commonwealth, die Rave Kultur bzw. das sog. UK Hardcore Continuum (Simon Reynolds) entstanden. We Are 138 möchte für eine Nacht eine Zeitreise unternehmen und verschiedenen Sounds aus diesem Kontinuum auf dem Dancefloor der Kantine präsentieren: Von global rhythmischer Bass Music, Tech Step, IDM & Dub zu Techno, House, Electro, Breakbeat und UK Hardcore. Is there a way back to the future?

    DJs

    ♫ RAMSHACKLE

    ♫ AIŌN

    ♫ & PHILIP MANTHEY

     

  • ITALO! DISCO!

    Freitag, 04.01.18 Kantine

    ITALO! DISCO

    Nächtlicher Eskapismus zu Italo Disco, HI NRG MUSIC und ähnlichem

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6-9€

    DJs: atomic_betty, Agyena, eve massacre, mfy

    Italo Disco verhält sich zu Disco ziemlich genau wie Italo Western zu Western. Und das ist nicht unbedingt auf der sprachlichen Ebene gemeint. Alles ist ein bisschen mehr Kitsch und Plastik. Die Stücke sind nicht unbedingt perfekt komponiert und produziert, dafür vermitteln sie einen tiefe Emotionalität. Herzschmerz, Liebe, Selbstüberhöhung und wilde, durchgetanzte Nächte sind die dominierenden Themen. Eskapismus? Auf jeden Fall. Aber so, dass es offensichtlich ist. Eine Nacht wild Tanzen, den Club zu einer Traumwelt machen, den es so eigentlich nicht gibt, gleichzeitig diese Utopie zu dekonstruieren, und daraus Kraft für die Welt da draußen zu schöpfen. Das ist ITALO! DISCO!

  • DRAMA mit WAQWAQ KINGDOM

    Samstag, 05.01.18 Kantine

    DRAMA

    post-genre clubbing.
    very special live guests:

    WAQWAQ KINGDOM

    Japanisches Duo mit Cosmic Dub, trippy tropical Beats, post-tribal Psychedelic Pop

    23-5 Uhr , Eintritt: 6-9 € (Zahl was du kannst)

    WAQWAQ KINGDOM zaubern Cosmic Dub, trippy tropical post-tribal Beats, next level psychedelic Cyber-Pop. Quasi Jamaika durch die Linse Japans und UKs, post-nomadische und global-not-folk Sounds, in denen heavy hypnotischer Dub auf trippige Moondog-Style Trimba-Percussion von Andrea Belfi trifft, während Kiki Hitomis (Kind Midas Sound) ätherische Vocal Hooks durch einen crazy Nebel psychedelischer Synthies, herumwirbelnde Arpeggiators und polyrhythmische Texturen schweben, all das ganz wunderbar zusammengehalten vom Bass- und Chaos-Experten Shigeru Ishihara (DJ Scotch Egg, Seefeel). Nicht zu vergessen ein Schuss UK Bass, On-U Sounds und Tricky-Triphop.

    Das japanische Science Ninja Team WAQWAQ KINGDOM führt seine geheimen Operationen von ihren Untergrundquartieren in Berlin und Leipzig aus. Mit ihren kombinierten WaqWaq Kräften schwirren sie aus, um die Galaxie zu retten und Soundterritorien neu abzustecken.

    Das WAQWAQ KINGDOM Team besteht aus:

    Kiki Hotimi, Singer/Songwriter der Bass Explorers KING MIDAS SOUND (Ninja Tune), BLACK CHOW, des japanischen Dubstep Noise Duos DOKKEBI Q und des NOINONOINONOINO Projekts. Ihr vielgepriesenes Solo-Debutalbum ‚Karma No Kusari‘ erschien 2016 auf JAHTARI.

    Shigeru Ishihara wurde als Breakcore-Gameboy Legende DJ SCOTCH EGG bekannt, aber auch als Bassist von SEEFEEL (Warp Records), dem DEVILMAN Projekt und Small But Hard Records. Wenn er nicht gerade mit dem WaqWaq Science Lab die Welt rettet, führt er SAMURAI SPOON und macht das beste Okonomiyaki von ganz Berlin – oi-shiii!

    —–
    DRAMA
    Post-genre clubbing.

    At DRAMA safe space meets radical urban club culture.

    We play electronic club music.

    DRAMA is jus your basic lil community clubbing experience from the block.

    DJs eve massacre + Philip Manthey.

    #hybridsoundsforhybridpeople #post-borders #post-binary

  • BUKE AND GASE + SEWICIDE

    Dienstag, 12.03.19 Kantine

    BUKE AND GASE

    Art-Pop, Avantgarde Electronica, Math-Rock, Indie-Folk

    SEWICIDE

    Solo-Performance von Stephanie Müller (Beißpony, OK Decay)

    Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 15€ / Vorverkauf 12€ zzgl. Gebühr

    Präsentiert von ByteFM, Jungle World, Soundkartell, Curt und Radio Z

       

    Buke and Gase machen Popmusik im verrücktesten Sinne, und dafür haben sie sich gleich fünf Jahre zurückgezogen, um in einer langen Periode ekstatischen Zusammenwirkens, mit Disziplin, die eines Klosters würdig wäre, an neuen Songs zu arbeiten.

    Den beiden fliegen die Genretags nur so zu: Nach ihrer erste EP wurden sie zu einer Indierock-Obsession, die selbst The National (für die sie später auch Instrumente bauten) und der Kultpodcast Radiolab teilten. Ihr Debutalbum wurde als „Steampunk Art-Folk“ bezeichnet und wurde zum Liebling von NPR Music und sie wurden für ein Konzert in der Tiny Desk Concert Reihe eingeladen. Ihr zweites Album sprache gleichermaßen Metal, Math-Rock und Avantgardmusik Fans an und ein Song explodierte als das Näheste an einem Hit, was ein Duo wie Buke And Gase hervorbringen kann: „Houdini Crush“. Mit diesem Album ging die Band dann auch das erste Mal auf Welttour und spielte dabei oft als handausgewählter Support für ein Who’s Who von Musikikonen: Laurie Anderson & Lou Reed, Shellac, Battles, Reggie Watts, Swans, Deerhoof, Owen Pallett und andere mehr.

    Ja, und dann kam die lange Pause. Fünf Jahre.

    Aron und Arone ruhten aber nicht, sondern in ihnen gärte der Wunsch nach Weiterentwicklung. Sie zogen nach Hudson, New York, und begannen die Arbeit an ihrem dritten Album mit dem Ziel , sich neu zu erfinden, sich wieder ganz ihrer oft harten Arbeitsethik zu verschreiben und ihre Grenzen im Songwriting, der Soundpalette und Performance auszuloten – nicht, ohne dabei nicht auch auf ihre eigenen kreativen Reisen zu gehen. Arone Dyer’s Stimme war das erste, was alle Welt von The National’s Grammy-Album Sleep Well Beast hörte und sie arbeitete mit Mistresses & #dronechoir, und nahm an Justin Vernon and Aaron & Bryce Dessner’s PEOPLE festivals teil, und sang mit Bon Iver & The National im Late Night TV. Aron Sanchez, erfand als Polyphonic Workshop das Instrument Chordstick, eine Mischung aus Gitarre (oder Dulcimer) und Percussioninstrument für Bryce Dessner’s vielgefeiertes “Music for Wood & Strings” Projekt – und er spielte eine zentrale Rolle darin, Insturmente für die Blue Man Group zu produzieren.

    Vor drei Jahren dann, modernisierten und veredelten Buke And Gase ihre Instrumentkreationen, als sie elektronische Musik zu umarmen begannen. Sie entwickelten zusammen Arx, ein Gerät, das ihre Performance revolutionierte, indem es ihnen erlaubte, mit dem Drücken eines Arcade-Knopfes perkussive Sounds zu triggern, Effekte für ihre Instrumente zu ändern, und Gesangsharmonien zu kontrollieren. Sie haben Buke (Bariton-Ukulele) und Gase (Gitarren-Bass) weitestgehend in Rente geschickt. Die Band spielt nicht mehr nur im Sitzen, eine Entdeckung, die auf ihrer großen Tour mit The National im letzten Herbst in Europa enthüllt wurde. Buke And Gase werden nicht mehr von den Instrumenten definiert, die ihnen ihren Namen gaben. Ihr neues Album Scholars find nicht als der Titel ihrer neuen Platte an, sondern als mögliche neue Bezeichnung für die Band.

    Auch wenn ihr distinktiver musikalischer Charakter noch erkennbar ist, umschließen die Songs auf Scholars eine Ausdrucksform, die prägnanter, emotionaler und weniger pervers in seiner Einzigartigkeit ist. Das Album wurde aus über 60 Songs und hunderten von Aufnahmestunden herausverfeinert in ein eindrückliches, konzentriertes 40 Minuten-Dokument. In gewisser Weise resultiert ihre lange Rundreise in einem Sound, der zufällig im selben Gebiet liegt, wie der unserer größten zeitgenössischen Vordenker*innen – James Blake, Björk/Arca, Frank Ocean. Sie haben die selben computer- und synthesizergetriebenen kreativen Tools angenommen, die EDM und Trap funktionieren lassen, während sie in einem komplett ihren eigenen, anderen Soundvorstellungen entsprechenden Universum existieren.

     

    Stephanie Müller ist Visual Artist und Soziologieforscherin mit einer kämpferischen Liebe zu Experimenten und Improvisation. Sie hat einen Master in Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Psychologie (LMU München) und post-graduierte in Kunst und Therapie an der Akademie der Bildenden Künste München. Noch während sie studierte startete sie ihr Textil- und Medienprojekt RAG*TREASURE. Damit war sie bei uns schon beim Ladyfest Nürnberg 2005 zu Gast. Stephanie erschafft textile Rauminstallationen, die Performance, Sound und Videokunst beinhalten.
     
    Sie spielt die Singer, eine verstärkte Nähmaschine, die als Musikinstrument benutzt werden kann, seit 2004. Zusammen mit Laura Theis, einer in Oxford lebenden Songwriterin mit einem Hintergrund in Theater und Literatur, hat sie das Experimentalmusikprojekt BEISSPONY ins Leben gerufen. Neben der Singer spielt Stephanie dort auch Schlagzeug und modifizierte Schreibmaschinen, Regenschirme oder Staubsauger. Im Oktober 2013 wurde ihr Debutalbum auf Chicks On Speed Records veröffentlicht. Zu weiteren ihrer Musikkollaborationen zählen A Duet of Amplified Sewing Machines (Nähmaschinenduett), Alligator Gozaimasu und OK Decay. 2016 hat Stephanie ihr eigenes Plattenlabel gestartet, RagRec.
     
    Ihr Soloprojekt heißt SEWICIDE und wir sind sehr gespannt auf ihre Performance.
  • UPSTREAM mit Iron Curtis, Barbara Hofmann und André Auer

    Samstag, 22.12.18 Kantine

    UPSTREAM

    A wonderful night of house music with

    IRON CURTIS

    Uncanny Valley / Tamed Musiq

    BARBARA HOFMANN

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    ANDRÉ AUER

    urban echoes / X+

    KAYKAY

    Prizesin Haralt, visuals

    23-5 Uhr, Eintritt: Abendkasse 12€ / Vorverkauf 10€ zzgl. Gebühr
    Präsentiert von Zündfunk BR2 und Curt

    Der Wahlberliner Johannes Paluka aka Iron Curtis hat sein neues famoses Album Upstream Colour für uns mit im Gepäck. Barbara Hofmann – mit Residency in Leipzig und Berlin, gefeiert und gebucht von Mexiko City über Paris und London ist endlich in einem Nürnberger Clubabend an den desks. André Auer kennen die Geschöpfe der Nacht aus vielen hiesigen Kontexten, wie zum Beispiel Pulsar. Kennen und schätzen tun sich die drei schon lange – über Projekte wie Lead with the bass, Electric dog und vor allem das Sonnendeck in der Desi – nun sind sie musikalisch für eine Nacht wieder vereint.

    Wir umschiffen die Klippen der Nürnberger BOB, gelangen von hart umtosten OffSpace Islands stromauf und sind mit der Musikvereins Karavelle flink am Wind. Das Astrolabium geht über Bord – wir vertrauen dem Beat. Über uns erblicken wir den Ambient, werfen melancholisches Synthie-Gewebe in die Fluten und fangen glänzende Schweißperlen. Beseeltes Schwimmen. Deep House auf Tauchgang.

     

  • WE GOT THIS

    Freitag, 28.12.18 Kantine

    WE GOT THIS

    Pop, House, Beats, 80s, post-genre Club Music.
    From Four Tet to 80s pop, from addictive Fever Ray melodies to 1010 Benja SL r’n’b sweetness.

    mit
    eve massacre (Orchid, Drama, Dancing With Tears In My Eyes)
    Chris Mosbacher (aka Synthie & Bert, Dancing With Tears In My Eyes, Radio Z)

    23-5 Uhr, Eintritt: ZWDK 6-8€

  • THALIA ZEDEK BAND

    Dienstag, 12.02.18 Kantine

    THALIA ZEDEK BAND

    90er Indie-Rock, Sadcore, Chamber Folk Rock, Americana Blues

    + DJing:
    Banana mit Indierock / Folkrock / Psychedelic Rock / Songwriter / Americana von Musikerinnen – eine klassische Tine-Plesch-Challenge quasi.

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €  

    Roh und direkt, warm und zerbrechlich – Thalia Zedek hat ein weiteres Mal ein intensives Juwel von Indie-Rock-Album geschaffen. „A rousing call for gritty humanity“ schwärmt die Presse von ‚Fighting Season‘ (Thrill Jockey), auf dem sie neben Chris Brokaw, mit dem sie in den 90ern die Sadcore-Legende COME gründete, auch J. Mascis von DINOSAUR JR. als Gastmusiker hat. Der Albumtitel spielt auf einen Begriff an, der in Afghanistan die Zeit bezeichnet, wenn der Winter vorbeigeht und das Kämpfen wieder beginnt, und wird von Thalia Zedek mit einem Fokus auf Widerstand reinterpretiert angesichts der sich verdüsternden US-Politlandschaft. Ihre Stimme verschränkt Persönliches und Politisches, ihr herausragendes Songwriting und Gitarrespiel verschränkt sich mit der ruhigen Kraft ihrer Worte, und auf dem ikonischen Album-Artwork/Foto wirkt sie wie eine weibliche Johnny Cash / Woody Guthrie: Down to earth und mit attitude.

    Thalia prägt mit ihrem Songwriting, ihrem Gesang und ihrer Haltung seit vielen Jahren als Pionierin auf individuellste Weise einen Sound und eine Kultur mit, die man in den 90ern wohl Underground-Rock oder Indie genannt hätte. Seit 2001 ist ihr musikalisches Schaffen unter eigenem Namen zu einem reifen, nuancenreichen Werk von 5 Solo-Alben und einigen EPs angewachsen, das traditionelle musikalische Linien wie Folk Rock, Blues, Elemente von Country oder Ballade aufgreift, atmosphärisch subtil in die Beschädigtheit und Zähigkeit einer bestimmten 90er-Jahre-Ästhetik einbettet und immer wieder mit offenen Songstrukturen und Gitarrennoise bricht: NEO-PSYCHEDELIC CHAMBER FOLK ROCK!

    Energische Melancholie ohne Kraftmeierei oder Larmoyanz, Schönheit ohne Gefälligkeit, eine Live-Band von mitreißender Energie und Offenheit und dabei einladender Selbstzurücknahme – eine beeindruckende Künstlerin.

    „It is easy, listening to records, to get caught up in the singer/songwriter element of Thalia Zedek’s work, the haunted, ragged voice; the luminous, fragmented abstraction of the words; the steady frame of plucked guitar. But see her live and you realize how essential the “band” part of her aesthetic is, how elemental and thunderous her backing music can be, how it ebbs and surges like an inky tide, sweeping over bystanders with a tactile, physical impact. “ DUSTED Mag

  • WHAT ABOUT DISCO?

    Samstag, 8.12.18 Kantine

    WHAT ABOUT DISCO?

    Party mit funky Discohits quer durch die Jahrzehnte

    23 Uhr, Eintritt ZWDK 6-8€

    Liebe Dancing Queens und Kung Fu Fighters,

     

    wir laden euch ein, einen groovy Saturday mit uns zu zelebrieren. Lasst euch nach Funkytown entführen, wo man sich dem Night Fever kaum entziehen kann und ihr zu Disco-Hits der letzten Jahrzehnte über die Tanzdielen fetzen werdet. That´s the way we like it! Gönnt euch ein paar Schlücke unserer fantastischen Boogie-Bowle und kommt nicht auf die Idee, das Disco-Miracle zu verpassen! Denn the world is a big disco and We´re not afraid to die anymore.

  • TROUBLE IN PARADISE

    Freitag, 14.12.18 Kantine

    TROUBLE IN PARADISE

    Feminist Hybrid Club Sounds / Bass / Grime Party

    23 Uhr, Eintritt: ZWDK 6-8€

     

    Trouble in Paradise goes Broke in Paradise

    -throw your money at us-

     

    broke

    adj [ after verb ] UK: /brəʊk/

    FINANCE, ACCOUNTING //

    The state of having no, or very little money.

    example // be broke: „Hey TIP, you’re going to book another great DJ for the club night next month?“  „Nah man, we’re broke“

     

    We are broke, so we’re coming home to mommy!

     

    First time at Musikvereins new home ‚Kantine‘.

    Summer was full of great nights and the enormous open air ‚Burnout in Paradise‘ – now we broke.  (づ☉人☉)づ

    But we are happy, that our homebase Musikverein is still there, to support us.

    So we’re doing a great all stars club night, to pamper our empty bank account and soon be back with the best bookings and acts around.

  • AWOTT (Asian Women On The Telephone) + LACHPILLENONKEL

    Mittwoch, 07.11.18 Kantine

    AWOTT

    Asian Women On The Telephone, russische Avantgarde / Electro-Jazz-Core

    LACHPILLENONKEL

    Archaeocthulhulahoopnoize, Bamberg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt:
    Kooperation von musikverein und Lachpillenonkel

    Since 2007 explore this and those Worlds, both sides of Good and parts of Evil, together with friends and random guests of both Worlds who disappeared into the volcanoes of Russia.
    The Good first side is synth, which is came back. Another side is sax which became strong tenor instead alto. Drums and drummachine is stand for Evil in every beat it makes, good old Evil we all know since Ringo and Detroit. And Voices living in their wise lungs above bowels, who is evil of course. Alltogether this aspects boil-fight for love and peace and soul, against the limits, despite all square being. Behind the Masks.

    „Steady it goes, the rock-a-nought shop boys‘ ship, the motorik freundschaft cisternalium of Asian Women on the Telephone. Arms-legs-torso-necks flash forth in dub’s syndrome fits, oblivious to the dumb, random law-mongering darkness that creeps around. They’ve got enough pressure, enough dog fuzz stunts and enough proclamatory detritus of their own to give all your little boo-hoos a polar-teddy silver enema to ride on. Never the ones to take „locked“ or „unlocked“ as a final word, these workers stay focused yet unstuck, body parts protruding against/past each other and plugged into hidden ad-hoc stocks of fire, gravy and muesli. And so the vehicle marches gently, in a steamy and righteous goat trance.“ – Andrij Orel

    Der Lachpillenonkel experimentiert mit analog-digitalen Geräuschquellen sowie Field Recordings und webt daraus mit den Dissharmonic BackbeatBoyz Noiseklangteppiche gepaart mit Cthulhulahoopelementen.

  • PARTY TIME

    Samstag, 20.10.18 Kantine

    PARTY TIME

    DJs: Fipsi, Lisa und Friends

    23 – 5 Uhr
    Eintritt frei

  • DIE NERVEN + WALLS & BIRDS

    Donnerstag, 28.02.19 Z-Bau Galerie

    DIE NERVEN

    Support: WALLS & BIRDS

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 19€ / Vorverkauf 16€ zzgl. Gebühr

    Kooperation von musikverein und Z-Bau
    Präsentatoren: VISIONS, SPEX, Noisey, laut.de


    Am 20. April 2018 erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album FAKE. „Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: „Ein Manifest gegen die Arriviertheit“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, „Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das „Fake“-Zeitalter“ urteilte Spiegel Online, „Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen“ so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: „Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven.“ Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven im Oktober und November erneut auf Tour um „ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen“ (Visions Magazin).

    Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten DIE NERVEN im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde FAKE ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich DIE NERVEN wiederum in Stuttgart ein.

  • YOU CAN WIN

    Freitag, 30.11.18 Kantine

    YOU CAN WIN

    Soul, Funk, Jazz, Disco, Afrobeat

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst 6 – 8€

    ? You Can Win ?

    soulful & honest dancemusic from cosmicdisco to rare groove

    Die Wurzeln von You Can Win liegen klar im Soul, Funk und Jazz aus denen unser aller Dancefloorliebling Disco hervorgegangen ist.
    Ob organisch oder synthetisch, westlich oder tropisch, total obskure B-Seite oder Charthit der Vergangenheit spielt keine Rolle;
    Entscheidend bleibt das Gefühl, das am Ende der Nacht als Gewinn mit nach Hause genommen werden darf ??✊

    DJs: Albert Imhof, molinero & guests

  • „Can’t hug every cat“ – Vortrag entfällt.

    Der Vortrag entfällt leider und wird evtl. zu einem späteren Zeitpunk nachgeholt.

    Mittwoch, 07.11.18 Kunsthaus

    „Can’t hug every cat“
    Aufmerksamkeitsökonomie und Folgen

    Vortrag von eve massacre
    Moderation: Matthias Dachwald

    Beginn 19 Uhr
    Eintritt: 3€

    In der Reihe POPGESELLSCHAFT
    Begleitprogramm der Ausstellung NEWS FLASH #message #socialmedia #artists

    eve massacre richtet in diesem Vortrag einen einführenden Blick auf die Aufmerksamkeitsökonomie, von der die Struktur sozialer Plattformen und darüber auch der öffentliche Diskurs heute geprägt sind. Was macht es mit uns, wenn unsere soziale Kommunikation ebenso wie die Art, wie wir uns über unsere Gesellschaft informieren und wie wir uns öffentlich mit ihr auseinandersetzen über Metrik strukturiert werden? Über Likes und Ranking? Wie wirkt sich das offline aus?

    Wie Zeynep Tufekci schreibt: „Is the internet good or bad? Yes.“ Denn partizipatorische Kultur und die verstärkende Funktion von Social Media werden oft genutzt, um gesellschaftliche Misstände sichtbar zu machen, sie bringen uns einander näher, zeigen uns verschiedenste Perspektiven auf die Welt, erweitern unseren Blick. Aber wenn Gegner der offenen Gesellschaft die typische Ausdrucksformen sozialer Plattformen und ihrer Aufmerksamkeitsökonomie wie Meme- und Trollkultur für Desinformation und rechtspopulistische Beeinflussung von Journalismus und gesellschaftlichem Diskurs einsetzen, gilt es sich zu fragen: Wie funktioniert das, wie gefährlich ist das und was gibt es dem entgegenzusetzen?

     

  • DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Samstag, 03.11.18 Kantine

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück!
    DJs: Quirin Ärger, eve massacre, Synthie&Bert, sos4love

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 9€

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s im Zentralcafé! We’re through being cool! Let’s dance!
    DANCING WITH TEARS IN MY EYES
    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück!
    DJs: Quirin Ärger, eve massacre, Synthie&Bert, sos4love

  • [PARTY]

    Freitag, 09.11.18 Kantine

    [PARTY]

    A night with fresh, loosely House/Techno related music adventures
    DJs: Maria Brant, Hoke, Philipp Roth

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst 6 – 8€

     

  • DŌMU + BLACK ANNIS

    Mittwoch, 28.11.18 Kantine

    DŌMU

    black world music / audio visual (Leipzig)

    BLACK ANNIS

    Soundexperimente / drone / Ambient (double u cc)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr, Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    DŌMU erschaffen mit ihrer audiovisuellen Performance eine dystopische Parallelwelt: flächiger Drone und Ambient und wütende Noise Ausbrüche verbinden sich mit fein komponierten Live-Visuals zu einem Gesamterlebnis. Dunkelheit und Licht, Stille und viel Geräusch. Elegische Klänge, harte Rhythmen und flirrende Melodien nehmen vielschichtig Räume ein. Das Geschehen verschwimmt zwischen Bühnenpräsenz der Musiker und abstrakten Videoschichten. Der Raum verbiegt sich. Und darin treffen die Klangflächen von Stefkovic van Interesse (Bells Echo) in einem energischen Strudel auf das einzigartige Schlagzeugspiel von Zar Monta Cola (spielt ansonsten bei WARM GRAVES) und die Live Visuals von GenPi (Bells Echo, Fusion Festival, at.tention Festival).

    photo: moewentaucher

    It’s about a boogie man. Black Annis is a goddess with iron claws and a taste for humans. She appears in the dusk of the night, her whispers guide you to the entrance of her cave, where you either end up around her waist or be invited to join her critical circle.
    She is no luminary, she is passion and anger. Black Annis is using instruments in an unconventional way to express social issues and personal fury. If you’ve got conservative feelings towards sound, be aware and better turn around or you’ll get haunted…

  • MOTORAMA + MALA HERBA

    Samstag, 16.02.18 Kantine

    MOTORAMA

    Herrlich melodisch-düsterer Cold Wave / Shoegaze-Pop aus Russland (Talitres Rec.)

    MALA HERBA

    Synthwave-Witchcraft aus Den Haag

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 20 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 17 € 

    Die Cold-Wave-Minimalisten von MOTORAMA kommen aus Rostow am Don in Südrussland, aber klingen als wären sie mitten im Shoegazepop, Post-Punk und New Wave Großbritanniens vergangener Jahrzehnte aufgewachsen. „There’s something interesting going on in Russia, but I believe that Motorama are the forerunners of this burgeoning movement“, schrieb Jacob Graham von The Drums im NME schon vor einigen Jahren, und er behielt recht: es lohnt sich wirklich, sich musikalisch mit der interessanten Szene dieses Landes auseinanderzusetzen. Motorama spielen New Wave, Post Punk und Dream Twee Pop der Marke Factory Records für Freundinnen und Freunde von The Cure, Joy Division oder auch The National.

    „Many Nights“ ist das fünftes Album von Motorama, das am 21. September 2018 über Talitres veröffentlicht wurde. Aufgenommen wurde das Album dieses Mal in Vlads Wohnung und im Proberaum der Band über einen Zeitraum von fünf Monaten. Das neue Album ist eine Mischung aus Gothic-Balearen-Beats und Jangle-Pop-Gitarren mit den Texten über Transzendenz und surreale Welten, beeinflusst von Arthur Rimbaud und Alexander Blok. Zehn Songs gliedern sich um ein paar Instrumente mit den einfachen Melodien und Grooves, inspiriert von der sowjetischen New Wave-Szene, der kinematographisch-elektronischen Musik von Eduard Artemiev, neuseeländischem Kiwi-Pop und afrikanischen Percussion-Arrangements.

    Photo: Irene Parshina

    Mala Herba ist ein Soloprojekt der Künstlerin und queeren Musikaktivistin Zosia Hołubowska. Mit dem Bezug auf traditioneller Musik, Magie und Mythologie Osteuropas erforscht Mala Herba Queerness und Sex-Positivity. Kraftvoller Gesang ist verwebt mit hypnotischen Beats, kalte Basslinien und romantische Synthesizer-Melodien. Das hat was von Goth und was Dramatisches, aber trotzdem lässt einen „das“ tanzen. Darkwave trifft Disco eben. Manchmal zerbricht die Melodie, die Stimme wird zur Beschwörung und der Song verwandelt sich in eine Geräuschkulisse. Aber dann setzt ein Arpeggio ein und deine Knochen schwingen mit dem von Italo-Disco inspirierten Bass und Rhythmus.

  • DAME AREA + FUNCTION LEVEL MARKER

    Donnerstag, 08.11.18 Kantine

    DAME AREA

    Industrial, Tribal, Synthwave (Barcelona)

    FUNCTION LEVEL MARKER

    Florian von Ameln experimentiert mit Downbeat und Industrial

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    DAME AREA wurde 2017 in Barcelona von der klassisch ausgebildeten Musikerin Silvia Konstance ins Leben gerufen und bald stieß Viktor L. Crux dazu (alias Futuro de Hierro, ex Ordre Etern, ex Qa’a, der auch schon mit Künstlern wie Nurse With Wound und Jochen Arbeit von den Einstürzende Neubauten zusammengearbeitet hat).
     
    Beeinflusst von Franco Battiato, von Silvias Erfahrungen in der Türkei, von ihrem Background in Barcelonas lebendiger post-industrial Szene und von der Vorstellung, wie es wäre, wenn “Il Secondo Canto delle Lavandaie” von Roberto de Simone eine Band wäre statt nur einfach ein Song, erschaffen die beiden Musik, die grob als eine Mischung zwischen Industrial Tribalism und Synthetic Minimalism beschrieben werden könnte.
     
    Ihre erste LP “Centro di Gravitá” wurde im Mai 2018 von Màgia Roja und BFE Records zusammen veröffentlicht und ihre erste EP wurde von dem deutschen Label U-Bac kurz danach veröffentlicht (und zwar wie sich’s seit einer Weile bei ordentlichen Experimentalmusiker*innen gehört: auf Tape.)

     

    Der musikalische Spagat zwischen Downbeat und Industrial – das klingt im Jahr 2018 nicht nach dem angesagtesten Konzept. Function Level Marker beweist jedoch, dass es Abseits der schnelllebigen Trends elektronischer Musik auch möglich ist, ohne jeglichen Retro-Kitsch Verganenes neu zu interpretieren.
    Für den Produzenten Florian von Ameln (Magnetic Purely, Muzan Editions) ist Function Level Marker die Möglichkeit, sich abseits seiner etablierten Drone- und Techno-Projekte in anderen Genres auszuleben.
    So entstehen Stücke, die 1998 fabelhaft funktioniert hätten, aber auch im Jahr 2018 begeistern können.

  • HERE

    Freitag, 26.10.18 Kantine

    HERE

    House, Disco, Techno, Acid
    mit ramshackle, eve massacre, antares aiōn

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zw. 6-8€

    Uplifting Dancemusic unter der Discokugel! Aktuelles, altes und auf alt gemachtes. Immer aus einem verträumt-utopischen Blickwinkel auf den Dancefloor schielend. Breakig, discoid, house, techno, acid.

    Euphorie statt Dystopie!

  • LEO FISCHER liest aus seiner Markus Söder Autobiografie

    LEO FISCHER liest aus seiner Markus Söder Autobiografie

    Mittwoch, 03.10.18

    LEO FISCHER – Gottes Werk und mein Beitrag

    Die komplett erfundene Autobiografie des Markus Söder

    Lesung mit Leo Fischer (TITANIC, taz, Neues Deutschland, jungle world)

    In der Reihe „Fan Fiction?!“

     

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite (Königstormauer))

    Einlass 19:30, Beginn 20 Uhr

    Eintritt: gegen Spende

    “ ‚Heute erscheint es uns lächerlich, was damals alles im Schwange war. Gelangweilt folgte ich den Koalitionsgesprächen. Immer wieder stand Merkel auf, warf einen Motivationsball in die Runde. Lindner wollte ein fancy Ministerium – für Frisuren und innere Sicherheit. Die Grünen wollten ihr Okay zu beschleunigten Asylrückführungen nur geben, wenn in den Ankerzentren veganes Essen serviert wurde. Sie alle konnten nicht sehen, dass es um viel, viel Wichtigeres ging – um mich!‘

    Dieses Buch soll helfen zu verstehen, dass ich trotz aller Erfolge immer noch der Markus geblieben bin. Der Markus aus Nürnberg. Und nicht etwa die Birgit aus Fulda. Das ist mir wichtig. Das wird auch immer so bleiben. So wahr ich Gott helfe.

    Wenn in Bayern demnächst anstelle des Schulgebets aus diesem Buch vorgetragen wird, bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen können. Dazu müssen wir alle Opfer bringen. Außer mir selbst, denn ich habe ja alle mir möglichen Opfer schon gebracht.“

     

    Leo Fischer, geboren 1981 in München, war von 2008 bis 2013 Chefredakteur des endgültigen Satiremagazins TITANIC. Verklagt wurde er unter anderem von Papst Benedikt XVI., der sich durch ein Titelblatt geschmäht fühlte. In seiner reichlich bemessenen Freizeit schreibt Fischer Kolumnen für TITANIC, Taz, Neues Deutschland und die Jungle World.