ATTWENGER + MIRA MANN

Samstag, 23.11.19 Kantine

ATTWENGER

Landler und Punk, Rap und Polka, krautige Elektronik und Dialekt

MIRA MANN

Ex-Candelilla mit Soloalbum auf Seayou Rec.

Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 16 – 19 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 16 €

       

29 Jahre nach dem allerersten Konzert im April 1990 und zwischenzeitlich 750 Auftritte in 20 Ländern, sind Attwenger wieder in Nürnberg. Neben altbekannten Liedern, bringen sie auf ihrem aktuellen Album Spot einen minimalistischen Mix aus traditionellem Material und afroamerikanischen Einflüssen mit. Diesmal wieder unter verstärktem Einsatz elektronischer Sounds. Und natürlich mit Singsang im oberösterreichischem Dialekt. Wer die Sprache nicht versteht, soll sich nicht daran hindern, Attwenger zu verstehen. In diesem Sinn: Ride on!

“Deine Augen fragen: stimmt’s? Meine Augen sagen ja.” Auf Schau mir in die Augen, der Solo-Debütsingle der Münchner Musikerin und Schriftstellerin Mira Mann geht’s um den Moment des Kennenlernens, stripped down auf die unmittelbare Sinneswahrnehmung, wenn man jemanden sieht, riecht, spürt, hört, vielleicht zum ersten Mal, wenn alles noch ganz einfach und klar ist. Schau mir in die Augen ist die ironiefreie Erzählung eines ersten Kompliments, der Verletzlichkeit und des leichten Ekels, der darin liegt, aber auch der Schönheit und der Intensität dieses Moments. Es ist ein unmittelbares Liebeslied, das Jahrzehnte kultureller Dauerbeschallung romantischer Bilder und Narrative ausblendet und das Thema zwischenmenschlicher Begegnung sowohl musikalisch als auch inhaltlich auf das Notwendige herunterbricht. Es ist auch der allererste Song, der gemeinsam mit Komponist und Produzent Ludwig Abraham entstanden ist. Zusammen haben sie die Texte Mira Manns auf eine Art vertont, die irgendwo zwischen Spoken Word Performance und Geniale Dilletanten liegt. Im Herbst erscheint Mira Manns Debüt-EP Ich mag das.

Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft, veröffentlichte Texte in Das Wetter, Tegel Media oder der Süddeutschen Zeitung. 2019 erschien ihr Gedichtband Gedichte der Angst im Verlag parasitenpresse. Ludwig Abraham arbeitete als Komponist bisher am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Bremen und den Münchner Kammerspielen. Als Regisseur und Komponist arbeitet Abraham außerdem für den Rundfunk und freie Theater- und Musikprojekte in Europa und Amerika. Ab Sommer 2019 ist er als Musiker Mitglied des neuen Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Für Konzerte ist Ludwig Abraham Teil der Gruppe International Music.

Foto: Thomas Gothier


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