Schlagwort: Zentralcafé

  • 29.10.26 EUROTEURO

    EUROTEURO aus Wien kommen mit ihrem ausdrucksstarken Data Pop endlich mal wieder live bei uns vorbei: Am 29. Oktober in den Soft Spot!

    Donnerstag, 29.10.26 Soft Spot

    EUROTEURO

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  17 – 22€ / Vorverkauf 17€ zzgl. Gebühr, Ticketlinks:  TixForGigs   Karsten Jahnke Ticketshop
    präsentiert von byte.fm, Musikexpress, Musikblog.de, Rausgegangen, Radio Z

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Angelo Kaiser

    Das neue EUROTEURO Album „Magic“ markiert eine musikalische Neuorientierung. Die Texte wechseln zwischen deutscher und englischer Sprache und bewegen sich thematisch durch Räume von Trauer und Trost, Zweifel und Hoffnung.

    Nach ihren bisherigen Volume-Veröffentlichungen, die als Singles-Collections fungierten, präsentiert sich „Magic“ als das erste geschlossene EUROTEURO Album. Es enstand in einem gemeinsamen Prozess unter anderem mit den Wiener Musiker*innen Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory.

    Das Album „Magic“ von Euroteuro erscheint am 25.9.2026 auf dem Wiener Label Siluh Reocrds als LP / CD und in digitaler Form.

    Live dargeboten von Peter T. und Katarina Maria Trenk.

    „This cell is a prison on it’s own. Liberation as a broken phone“ (Euroteuro, Connection)

    Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro werden zehn — und mit „Magic“ richtet sich der Blick nach innen. Im Zentrum des Albums steht die Frage: Warum mü ssen wir sterben? Und was kommt danach? Zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie bewegen sich Euroteuro durch eine Nacht, die nicht enden will. Magic, der Soundtrack dieser nächtlichen Odysee ist zugleich schön und unheimlich.

    Peter T. ist der Geist von Euroteuro. Sein Künstlername ist als Teil einer Kunstfigur — selbst gewählt, weil er „einfach wunderschön“ klingt und die Freiheit eröffnet, in andere Rolle zu schlüpfen; auf der Bühne ebenso wie im Studio. Diese Freiheit wird auf „Magic“ konsequent genutzt um sich künstlerisch neu zu erfinden. Euroteuro überraschen auf „Magic“ mit einer neu gewonnenen Musikalität. Das Album bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop, Kraut und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert.

    „Ich will, dass du weißt, dass du nicht funktionieren musst“ (Euroteuro, Schweben)

  • 16.05.25 EUROTEURO + DORA FLOB

    EUROTEURO kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 16. Mai in den Soft Spot! Ein fantastischer Live Act mit Indiepop, Electropop, think NDW mit Wiener Schmäh. Als Support freut euch auf Dora Flob mit New Romantic Synthpop!

    Freitag, 16.05.25 Soft Spot

    EUROTEURO
    Dora Flob

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „NYC Vape“ „Past Life“ „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Teuer“ (live)   „Autogrill“   „Kündigung“   „Allein sein

    EUROTEURO startet 2025 ihre „Musik für Menschen“ Tour. Mit ihrem expressiven Synth-Pop reisen Peter T. und Katarina Maria Trenk durch den deutschsprachigen Raum. Mit im Gepäck haben sie ihre aktuelle Vinylscheibe „Volume III“

    „Euroteuro’s große Momente heissen New Wave, Neue Deutsche Welle und ein bisserl Post-Punk. Drei Genres, die selbst bereits mit der Musikhistorie Ping Pong spielten. Auskenner*innen freuen sich über Zitate wie eine Rhythmus-Maschine von Suicide oder den Casio-Klang von Trio oder das Zitieren von frankophilen Chansons-Elektropop, auch ein Relikt aus New Wave-Zeiten.“ (F. Ostermayer)

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freundys geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

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    Dora Flob spielt Songs in denen ein ewiger Konflikt ausgetragen wird: Der Sound orientiert sich unverkennbar am Synth-Pop der frühen 1980er, doch trifft die futuristische Kälte elektronischer Musik auf die emotionale Wärme unserer liebsten Singer/Songwriter-Platten. Ihr wisst schon – die, die man eigentlich immer auflegen kann, weil man sich so leicht darin wiederfindet. Kälte, die Wärme spendet: Wenn die New Romantics nie ausgestorben wären, würden sie Dora Flob hören!

  • 09.12.23 Bunkersyndikat: Plague Pits + нат.аша + Aftershow Party

    Das Bunkersyndikat lädt letztmalig im Jahr 2023 zu einem Livekonzert inklusive Disco/Aftershow im Dezember ein: Plague Pits (Coldwave/Post-Punk, Bern/ Schweiz) und нат.аша (dark Coldwave/ Synthpop, Leipzig).

    Samstag, 09.12.23 Kantine

    Plague Pits
    нат.аша
    + Aftershow Party

    Kooperation mit dem Bunkersyndikat

    20 Uhr Einlass, 21 Uhr Konzertbeginn
    Eintritt auf „pay what you want“ Basis zwischen 10 und 16 Euro

    Die Show sollte ursprünglich im P31 stattfinden, das bei der Flut im August überschwemmt wurde und immer noch mit der Renovierung zu kämpfen hat. Hier Infos dazu und ein Spendenlink, falls ihr ein paar Euro übrighabt!

     

    Auf der Bühne werden uns diesmal die Plague Pits aus Bern (Schweiz) mit ihrem kalten eisigen Sound des 80er Undergrounds zum Schmelzen bringen. Beeinflusst von Cold-, Synthwave und Post-Punk und dem D.I.Y. Kassettensound sorgen sie seit der Gründung im Herbst 2021 mit Ihrer hauptsächlich analogen Synth-Musik für den düsteren, vernebelten, melodischen Rhythmus zum Tanzen und Träumen. Die leicht depressiv angehauchten und doch stimmungsvollen Songs über unsere Gesellschaft, Ängste der Neuzeit und ungewisse Zukunft bieten den perfekten Rahmen für die dunkle Jahreszeit.
    So titelte das Ox-Fanzine über die Band beispielsweise:
    Der Weg führt direkt in Hinterhöfe und dunkle Kellerclubs, deren Ausstattung lediglich aus Stroboskop und Kunstnebel besteht und getanzt wird vor kalten und feuchten Betonwänden mit Absinth in den Venen. Getreu dem Motto: *…iron fist in a velvet glove…*
    Wir freuen uns darauf!

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    Aus Leipzig stammt das DIY „dark’n wavy“ Soloprojekt нат.аша und ist damit ein vielversprechender Newcomeract des Leipziger Untergrunds. Die ersten Veröffentlichungen stammen aus dem Jahr 2020 und kürzlich erschien das erste Album Liebeskreis in Eigenproduktion. нат.аша verbindet Uptempo Beats, rauschende Synthesizerklänge und eingängige Melodien sowie mehrheitlich deutsche fabulöse Texte miteinander und schafft so den Spagat zwischen Coldwave, Minimal, Wave, Underground-NDW und technoid-elektronischem Synthpop. Ruhigere Songs mit einer Prise Melancholie erweitern das Spektrum und lassen uns über Leben, Jugend, Erwartungen und Alltag nachdenken. Mit einer Portion Friedhofscharme und Grufti-Tristesse lassen wir uns treiben und tanzen im Nebellicht!
    Herzlich willkommen beim Bunkersyndikat нат.аша!

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    Im Anschluss an die Konzerte wird eine Aftershow mit Musik aus dem Bereich von Post-Punk über Minimalwave, Synthpunk und einer Prise Dark- bzw. Italo-Disco aus den vergangenen vier Jahrzehnten geboten.
    An den Decks steht wie gewohnt die Bunkersyndikat DJ Crew:
    Neon Cultist / La Fontaine / Stefan / Teresa / Uschmar
    [Minimalwave, Synthpunk, Coldwave, Post-Punk, Dark-Disco, Italo-Disco]
    Bunkersyndikat auf Insta und Faci

     

  • 23.11.23 EUROTEURO

    EUROTEURO, das erzcharmante Weird-Pop Kollektiv kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 23. November in der Kantine! Leichtfüßiger Electro Pop, think NDW mit Wiener Schmäh.

    Donnerstag, 23.11.23 Kantine

    EUROTEURO

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink
    Präsentiert von FM4 und Byte.fm

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „Autogrill“   „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Kündigung“   „Allein sein

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freunde geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    Mit im Gepäck ihre neue Vinylscheibe inkl. der Single „Teuer“, wo sie das mittlerweile vom Gespenst zum realen Türsteher mutierte Phänomen der Teuerung besingen. „900 Euro warm. Viel zu teuer! Regelbruch – Strafe zahlen. Viel zu teuer!“ Ein atemloses Stück Musik, das den Wahnsinn der uns umgibt ein Stück weit zu kanalisieren versucht. Die aktuelle Single „Zeit“ kann als Ode an die Entschleunigung gesehen werden. Nicht alles muss immer sofort sein, manchmal muss man einfach nur um „ein bischen mehr Zeit“ bitten.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

    PS.: Wer schon länger auf unsere Konzerte geht, erinnert sich an die beiden bestimmt auch noch von den grandiosen SEX JAMS Konzerten!

  • EUROTEURO + Mini-DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Donnerstag, 19.09.19 Kantine

    EUROTEURO

    Wiener Art-Pop-Eurotrash-Quintett

    + nach dem Konzert noch Party mit:

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    Euro Teuro Plakat von eve massacre
    Plakat: eve massacre

      

    Die Wiener Art-Pop Gruppe EUROTEURO, deren Name sich auf die Kontroverse um die Einführung des Euro als „Teuro“ bezieht, zeigt mit ihrem Debüt „VOLUME I“, dass sie von der NDW gelernt haben. Ein bisschen Gaga, und ein bisschen Dada, meinen sie selbst. „VOLUME I“ umfasst das Schaffen der letzten beiden Jahre. Auf einer Länge von 38 Minuten beinhaltet es 12 Tracks, die alle das Absurde und Abwegige mit spielerischen  Mitteln in einen Pop-Kontext bringen. Als musikalischer Bezugsrahmen können die frühe NDW, Reggae, Krautrock und PUnk genannt werden. Thematisch führt VOLUME I die HörerInnenschaft durch eine Gefühlswelt voller Euphorie, Resignation und Optimismus. Ein bisschen Zynismus ist auch dabei. Aber gut – das gehört wohl zu ihrem Lokalkolorit: EUROTEURO verbringendie meiste Zeit ihres Schaffens in Wien.

    Das die Werkschau einleitende Stück KOPF ist ein resignierendes aber doch positiv in eine Zukunft blickendes Lied, das aus der Feder von Element of Crime stammen könnte. In AUTOSTOPP wird der Leidenschaft nach immer wiederkehrenden Abenteuern gefrönt. „Urlaub   in Italien und alles was ich will, ist Autogrill!“ singt Ninjare Di Angelo in EUROTEURO’s erstem   großen Hit AUTOGRILL und trifft damit den Nerv einer Generation, die zu Urlauben mit den Eltern an der Adria verdonnert wurde. Wer erinnert sich nicht an diese Oasen entlang der Betonwüste der langen Autostradas und die Spannung, die die besungene italienische Erfrischungszwischenstopp-Kette barg. Die Süddeutsche Zeitung hob den Song gleich in die große Arena, um ein Ohrwurm-Battle gegen Wandas Bologna auszurufen: „AUTOGRILL ist der Sommerhit, der uns von Wanda befreit.“ Aber niemand hat noch gefragt, warum Ninjare denn nicht lieber an den Strand möchte…

    „EUROTEURO ist Sunshine Reaggae auf Rohypnol, Karstadt Fahrstuhlmusik kurz bevor man ohnmächtig wird – kurzum GANZ GROSSES KINO!!“ (Mark Kowarsch)

    „EUROTEURO orientieren sich an NDW und Elektropop mit Post-Punk-Einschlag … erinnert an F.S.K., aber auch die B-52s klingen an. Genretreu eher das Schnippische als das Emotionale im Stimmvortrag unterstreichend, tragen Sängerin Ninjare Di Angelo und Peter T. nützliche Ratschläge vor: „Ein Hobby ist ein schöner Zeitvertreib“ in „Hobby“ beispielsweise … Darin, im Finden eines Rahmens, der das Doofe weise werden lässt, liegt die Kunst, auf die sich diese lustvoll europäische Band versteht. Was Anfang der Achtzigerjahre neu war, kann auch heute wieder relevant sein: Das Clevere doof verpacken! Die Überwindung des Hirns zwecks Findung des Hirns!“

  • KAPUT KRAUTS + PUKE PUDDLE + TODESKOMMANDO ATOMSTURM

    KAPUT KRAUTS + PUKE PUDDLE + TODESKOMMANDO ATOMSTURM

    Freitag, 12.10.18

    KAPUT KRAUTS

    Szenepolizei-Punk aus Berlin

    PUKE PUDDLE

    Magic moshdoom for the weird & needy

    TODESKOMMANDO ATOMSTURM

    Punk aus München

    Nach der Show gibt’s noch DJs!

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite der Königstormauer)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 10-13€


    Style? Message? Attitüde?
    Check, Check und nochmals Check!

    Aus latenter Unzufriedenheit resultiert ein generelles Dagegensein, ohne jetzt unbedingt wissen zu müssen, wofür man eigentlich ist. Ventilfunktion? Auf jeden!KAPUT KRAUTS pendeln dabei zwischen Punkrock und Hardcore, zwischen Wortwitz und politischem Anspruch, zwischen Ruhrgebiet und Berlin. 2003 aus Jugendzentrum-Allstar-Bands entstanden, ein paar Jahre im Keller gereift, wird nun in fachmännischer Handwerkskunst das Klischee der Klischeefreiheit bedient. Schublade? Aber Hallo!

    Nach zwei Alben, vier Splits und Auftritten bei Festivals wie dem Hamburger Hafengeburtstag oder dem Fusion Festival scheint es inzwischen ein bisschen ruhiger um die Band geworden zu sein. Die Auftritt sind weniger geworden, also ein Grund mehr, sich auf ein Konzert in Nürnberg zu freuen. Schließlich waren sie hier seit 2015 nicht mehr zu Gast.

    „In der Kür wird dann ordentlich gerotzt und geschimpft und Krach gemacht, trotzdem sind Melodien und ein toller Bass dabei und ach, so wünsche ich mir das, es ist ein bisschen geistreich, dazu ein bisschen Geschrei, Humor und vor allem kommen die KAPUT KRAUTS jedweden stumpfen Quatsch aus.“
    OX-Fanzine zu „Straße, Kreuzung, Hochhaus, Antenne“

    „Überhits der Scheibe: “Das kompromistische Manifest“, “Ergebniskosmetik“, “Auf Verfahren eingestellt“, “Selbstverständlich“, “Use Your Disillusion“, die restlichen sind die Hits.“
    Uglypunk Punkrock-Zine zu „Straße, Kreuzung, Hochhaus, Antenne“

    „Eins vorweg: Wir haben es hier zweifellos mit einer der besten deutschsprachigen Veröffentlichungen der Gegenwart zu tun.“
    OX-Fanzine zu „Quo vadis, Arschloch?“

    „Über Geschmack lässt sich streiten. Uns geht es vielmehr darum aufzuklären, warum der Staat, hier in Gestalt der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, linksextremen Musikgruppen und deren verrohtem, antidemokratischem Liedgut auf einem der eindrucksvollsten Feste eine Bühne bietet“
    AfD-Fraktion Hamburg zum Auftritt auf dem Hamburger Hafengeburtstag

    „Punkrock mit genau dem richtigen Maß an gehaltvoller Attitüde, astreine Typen, und wenn sie Bock haben spielen sie auch gute Auftritte.“
    Bierschinken

    „Es war ein Geburtstagsgeschenk für meinen Freund, die Lieferung war schnell und absolut Problemlos. Über Geschmack läßt sich nicht streiten, mein Fall ist die Musik nicht. Ansonsten hab ich nix auszusetzen.“
    Amazon Bewertung

    Wiener_innen aus dem Cut Surfac/Wilhelm Show Me The Major Label-Umfeld spielen bekannterweise gerne in hundert stilistisch sehr unterschiedlichen Bands gleichzeitig, so auch Tina Bauer (LEVIE, Falle, Terz Nervosa) und Ana Threat (Kristy and the Kraks, Sektstress, The Boiler). Für die gemeinsame Sache PUKE PUDDLE treten die beiden als tightes Hardcore-Tag-Team mit mit Synth, Schlagzeug und Geschreie aufs Tapet: Magic moshdoom for the weird & needy.

    TODESKOMMANDO ATOMSTURM aus München machen seit 2008 zusammen Musik. Das Bandkonzept basiert auf der gemeinsamen Liebe zu turbulenten Wasserrutschen, konspirativen Gangaktivitäten und diesem Punk-Ding. Die Fachpresse lässt verlauten, die Band spiele modernen, an manchen Stellen fast schon hymnisch anmutenden Punkrock mit famosem Gespür für eingängige Melodien, ordentlich Pfeffer im Arsch und einem gediegenen, formvollendet angepissten Rotzgesang. Textlich werden bissige, politische Themen stets mit einem persönlichem Bezug und einer angemessenen Portion Ironie behandelt ohne dabei plakativ zu sein oder den Zeigefinger zu erheben. Texte für Studenten, Mucke für die Strassenkids – Mittelfinger statt Zeigefinger, Herz und Hirn vor Klischee.

     

  • DIVES + SOFT GRID + CRYPTIC COMMANDS + AGI NAJÚ

    Mittwoch, 31.10.18 Kantine

    DIVES

    IndiePop / Garage Punk / Surf Rock

    SOFT GRID

    Krautrock, Experimental Pop

    CRYPTIC COMMANDS

    Indie, Twee Pop, Power Pop, Garage Punk,

    AGI NAJÚ

    electronic experimental (ex-AGIKAKALUNA!)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 9-12€ / Vorverkauf. zzgl. Gebühr 9€ 

     

    Die Band DIVES wurde im Februar 2016 gegründet und in kürzester Zeit waren die 3 Musikerinnen fest im Netz des Wiener Underground eingewoben. Startpunkt dieser fantastischen Formation war das Girls Rock Camp 2015, wo sich die Protagonistinnen kennenlernten. Voller Selbstvertrauen sperrten sich DIVES im Mai 2017 gemeinsam mit dem Wiener Soundtüftler, Musiker und Produzenten Wolfgang Möstl (Mile Me Deaf, Sex Jams, Clara Luzia, Melt Downer…) ins Studio um ihre ersten Songs einzuspielen. Das Ergebnis sind die sechs Titel ihres ersten Releases, dem nach der Band selbst benannten Mini-album DIVES. Der Prozess war schnell, auf den Punkt und voll von gegenseitigen Vertrauen.

    DIVES sind facetten- und abwechslungsreich. Der einprägsame zweistimmige Gesang von Tamara Leichtfried und Viktoria Kirner drückt eine Stärke aus, häufig formuliert als Forderung an ein Gegenüber. Es finden sich sonnige Surf-Momente wie auf dem Opener „Shrimp“, verspielte Fragemente wie in „Roof“, verträumt-hymnisches („Tomorrow“) und markanter Garage-Punk („Squeeze“). Dieser Stilmix kommt alles andere als fragil daher. DIVES schaffen es ein markantes Statement zu setzen, sich nicht an aalglatter Popphantasie zu orientieren. Vergleiche mit internationalen Szene-Größen können ohne falsche Bescheidenheit problemlos Stand halten. Referenzen wie die zeitgenössische La Sera, La Luz oder L.A. Witch drängen sich auf. Unbewusste Einflüsse der frühen 1980er wie The Shop Assistants, Black Tambourine oder Altered Images lassen sich beim zweiten Hinhören vermuten. Man kann auch noch weiter zurückgehen in die goldenen Zeit der Girlbands wie Shangri-la’s.

    Aber keine Angst – hier wird es nicht allzu nostalgisch. DIVES umgibt vielmehr eine Aura der unbeschwerten Jugendlichkeit. In ihren Songs besingen sie die Freuden aber auch die Mühseligkeiten des wilden jungen Lebens. Aber ganz ohne pathetischer Teenage Angst. Zu sehr blicken sie nach vorne, der Beat – ein Rhythmus. Hinaus in die Welt. Wir werden gespannt verfolgen wo sie bei ihrem Höhenflug weiter hin segeln.

    photo: Tina Bauer

    SOFT GRID ist ein experimentelles Pop Trio aus Berlin. In ihren energetischen Liveshows vermischen sie diverse Musikstile zu einem vielköpfigen freundlichen Monster. Dreistimmiger Gesang legt sich über treibende Kraut Rhythmen, eingängige Hooks und heftige Synthiegewitter, manchmal verletzlich, manchmal krachig. Ein zusammenhängender, vor sich hin mäandernder Strom bei dem sich aus jeder musikalischen Idee bereits die nächste herausschält, mitreißend, vertrackt und voller Energie.

    Soft Grid’s Debutalbum „Corolla“ erschien 2016 auf Antime. Ihr zweites Album „Agency“ wurde 2017 bei Tobias Levin aufgenommen und gemischt.

    Soft Grid besteht aus Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship), Jana Sotzko (Ex-The Dropout Patrol) und Christian Hohenbild.

    “Aus dem Urschaum von Improvrock und Synthiepop schälen sich gleich zwei Berliner Göttinnen des leidenschaftlichen Krachs: Jana Sotzko und Theresa Stroetges, letztere auch bekannt als Golden Diskó Ship, erstere von der Band Dropout Patrol. Zusammen mit dem Schlagzeuger Sam Slater sind sie Soft Grid und entfesseln auf ihrem Langspieldebüt Synthiestürme, Gitarrengewitter, Geigenentgleisungen sowie Stimmband- und Kehlkopforgien.” ZEIT ONLINE

    “Dabei wechselt das Trio so leichtfüßig zwischen leise und laut, springt so rasch von Stil zu Stil, dass es den Eindruck erweckt, man lausche einer spontanen Improvisation. Doch die scheinbare Leichtigkeit ist sorgfältig erarbeitet, jeder abrupte Bruch penibel geplant.” SPEX

    “Denn was die Multiinstrumentalistinnen Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship) und Jana Sotzko (The Dropout Patrol) sowie Drummer Sam Slater da in fünf opulenten und wendungsreichen Stücken hinlegen, gehört zum Besten, was dieses Jahr erschienen ist. Dabei changiert das Trio zwischen Krautrock, Indietronica, Songwriter, Orientcore – sagen wir doch einfach: zwischen allen möglichen Musiken. So klingt wirklich vielschichtiger Sound – manuell und maschinell erzeugt –, der gegenwärtiger kaum sein könnte. ” TAZ

    photo: Louisa Zimmer


    Das vom Duo zum Vierergespann angewachsene Musikprojekt „Cryptic Commands“ kredenzt live ein mehrgängiges amerikanisch geprägtes Indie-Rock- Menü. Alles aus erlesensten Zutaten, in mühsamer Handarbeit geerntet und im Proberaum geputzt, geschält und vorgegart. Es wird klassische Kost der 90er Jahre Küche, mit modernen kulinarischen Akzenten versehen, serviert. Süß trifft Sauer, Frisches auf Eingelegtes, Super-Food auf Tiefkühlpizza. Raus kommt dabei ein Lo-Fi Powerpop Gemisch, das durch catchy Melodien und kryptische Texte besticht. Eine Gaumenfreude für Jung und Alt!

    AGI NAJÚ macht experimentelle elektronische Musik und war vorher unter dem Namen AGIKAKALUNA! unterwegs.

  • JUICEBOXXX + SAD DEMONS + DJs = Eröffnung der KANTINE!

    JUICEBOXXX + SAD DEMONS + DJs = Eröffnung der KANTINE!

    Sonntag, 30.09.18 KANTINE Eröffnung!

    JUICEBOXXX

    Posi-Vibes Punk-Rap, irgendwo zwischen Beastie Boys, Bruce Springsteen, 90s Trash und Suicide

    SAD DEMONS

    Danciger Wavepop mit Leuten von Code Canary und Die Hartjungs

    Wir eröffnen um 18 Uhr feierlich die KANTINE mit diversen Musikvereins-DJs, so um 21 Uhr gibt’s die Bands und danach legen wir weiter auf! Die KANTINE findet ihr easy: Einfach auf der anderen Straßenseite vom Zentralcafe/K4 (Königstormauer).

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-10€

    EQUALLY INFLUENCED BY PUBLIC ENEMY AND SPRINGSTEEN. AMERICAN MUSIC ABOUT GROWING UP AND FREAKING OUT. FREEDOM POP/RAP/ROCK THAT EXISTS IN IT’S OWN UNIVERSE. DERANGED POP PUNK ANTHEM FOR OUR HELLISH TIMES. FOR FANS OF: THE RENTALS, MELT BANANA, PC MUSIC, LOAD RECORDS, WEEZER, GENERAL MIDI, THAT DOG, RADIO DISNEY, THEUSAISAMONSTER.

    Juiceboxxx ist einer dieser raren Künstler, die schon mit Rappern, Noise-Artists, Dance Music DJs und Punk-Bands tourten und überall gleich gut aufgehoben war. Seine High Energy Live Performance zwischen frühen Beastie Boys, Public Enemy, Bruce Springsteen, 90s Trash und Suicide ist ein mitreißendes Erlebnis.

    Juiceboxxx spielt gekonnt mit der All American Loser-Figur, aber stets komplett ironiefrei, sondern bei allem ausgefreaktem, schweißtreibenden Spaß mit einer bescheidenen Ernsthaftigkeit, die in Respekt fußt.

    Zuletzt tat er das in Form seines kompromisslosen Punk-Rap Statements „“Freaked Out American Loser“. Der Nachfolger „Ripping Up My Soul“, eine treibende, hymnenhafte Single macht schon mal neugierig auf sein Mitte September auf Dangerbird Rec. erscheinendes nächstes Release, das er mit seiner live backing Band, The Thunderzone Band, aufgenommen und das von Juiceboxxx mit Aaron Espinoza (Earlimart, Elliot Smith, The Breeders) produziert wurde.

    Er ist eine unglaublich ansteckend-euphorische und gleichzeitig ein bisschen verstörende postauthentische Punkfigur, genau wie seine Musik, sie bringen dir die Abgefucktheit der Welt vor Augen, aber mit einer Posi-Vibes „Na und? Fuck it! Jump around!“-Geste. Es wundert nicht wirklich, dass schon bevor er 30 wurde, ein Buch über ihn erschien: The Next Next Level von Leon Neyfakh.

    P.S.: Seinen Newsletter The Boxxx Report oder die Spotify-Playlist dazu, sei allen, die liebevoll à la Nullerjahre-MP3-Blogs kuratierte Musikempfehlungen vermissen, wärmstens ans Herz gelegt. Aber Newsletter ist schöner, weil immer ein, zwei Zeilen zu jedem Song drinstehen.

    Die traurigen Dämonen verbiegen sich, werden verbogen. Sie benutzen ihre Körper als Projektionsflächen vielschichtiger Geister und ihrer Anliegen. Sie geben nach, sie beeinflussen und klagen an. Sad Demons sind das Ergebnis, ein Protest und ein Auswuchs, der sich immer wieder neu Erfindenden. Von ihren mahnenden Stimmen getragen, gräbt sich der mystisch- tanzbarer Klang durch ihre verheißungsvollen Kostüme und bringt neue Geister ans Nachtlicht.

  • Künstlerhaus-Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Künstlerhaus-Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Umbau verzögert sich um 6 Monate

    Der Umbau des Künstlerhauses wird sich um mindestens sechs Monate verzögern.

    Hier ein Artikel zur Situation: „Hohe Kosten verursachen Baustopps in Nürnberg.

    Könnt ihr euch vorstellen, wie wir uns gefühlt haben, als uns Anfang letzter Woche, als wir noch tief im emotionalen und körperlichen Kater von unserem Abschiedsfeierwochenende steckten, auf einer internen Hausversammlung mitgeteilt wurde, dass sich der Baubeginn um mindestens 6 Monate verzögert?

    Ein paar konkrete Stichpunkte zur Lage:

    Alle Gruppen sollen wie gehabt schon mal ausziehen, weil VIELLEICHT trotzdem mit ein paar der Baumaßnahmen angefangen werden kann.

    Die Verantwortlichen hoffen auf ein finanzmarktmagisches Wunder, durch das es im März billigere Angebote geben wird.

    Unter den überteuerten Angeboten ist auch der Bereich Rohbau/Spezialtiefbau. Um bessere Angebote zu bekommen ist u.a. folgendes geplant: „Vereinfachung der Planung im Bereich Tiefbau und Erarbeiten von kleineren Optimierungen unter Verlust von Nutzflächen.“

    Uns wurde zwar versichert, dass klar sei, dass wir bei der Planung schon auf ein Minimum reduziert haben und da nichts mehr zu vereinfachen und verkleinern geht, aber selbstverständlich wittern wir da Gefahr für unseren neuen unterirdischen Spielort nach dem Umbau.

    Dafür können wir in Sachen Ausweichspielort während der Umbaus etwas aufatmen: Da sind die Ausschreibungen positiv verlaufen und die Vergabe wird gerade genehmigt.

    Am 30. September ist unser erstes Konzert am neuen Ort geplant. Falls wir da wider aller Versprechungen doch noch nicht in den neuen Spielort einziehen können, wurde uns zugesagt, dass wir dann das Zentralcafé als Ausweichort für den Ausweichort nutzen können.

  • JOAN OF ARC + MOCK

    Montag, 26.11.18 Kantine

    JOAN OF ARC

    Legendärer experimenteller Indie-Rock, Post-Hardcore, Post-Folk

    MOCK

    Post-Hardcore und Puzzle-Rock

    Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zw. 12-15€, Vorverkauf 12€ zzgl. VVK-Gebühr 

     

    In ihrer über 20jährigen Diskografie wurde das raffinierte, musikalisch immer weiterforschende Experimentieren von JOAN OF ARC – das stets resistent gegen Dogma und Genre blieb, am ehesten blieb noch das vage Emo / Post-Hardcore haften, reichte aber nie auch nur annähernd aus – von einer Flut von Stimmen getragen, meist alleine vom Kehlkopf Tim Kinsellas, der immer besessen von (und wütend über) Orwellscher Sprache und ihrer Herrschaft über das „American life“ war. Richard Brautigan, Mark Twain, Elizabeth Taylor, und Assata Shakur mögen seine Texte besuchen, aber es ist die Band selbst, die eine Vielfalt von Stimmen ausmacht. In JOAN OF ARC, haben Kinsella und seine Bandkolleg*innen – das waren über die Jahre zwei Dutzend – durchwegs eine echte künstlerische Demokratie erarbeitet, um den sich verdüsternden politischen Realitäten und zwischenmenschlichen Mysterien unserer Zeit etwas entgegenzusetzen. Wie ihre Namensschwester – eine mit Erleuchtung Beschenkte, die zur grimmigen heiligen Kriegerin wurde, nur um von einem König entsorgt und an einem Pfahl als Ketzerin verbrannt zu werden – haben JOAN OF ARC auch ihren Teil an wahrhaft Gläubigen inspiriert und Legionen von Skeptikern mit offenen Mündern staunend zurückgelassen.

    Seit sich JOAN OF ARCs aktuelles Line Up herausgeformt hatte – Kinsella, Theo Katsaounis, Melina Ausikaitis, Bobby Burg, und Jeremy Boyle— und 2015 Konzerte zu spielen begann, um dann sein Album ‘He’s Got The Whole This Land Is Your Land In His Hands’ aufzunehmen und auf Joyful Noise am Tag von Donald Trumps Amtseinführung zu veröffentlichen, wurden die Fans der Band Zeug*innen einer noch radikaleren Demokratie. ‘Your War (I’m One Of You): 20 Years of Joan of Arc’, eine Doku in Spielfilmlänge von Vice’s Noisey, öffnete ein Fenster zum großzügigen kollaborativen Spirit der Band und der weit verstreuten, improvisierten Erschaffung dieses neuen Albums. Livemusik, alte Jams und neue Tracks verschmolzen oft miteinander und mutierten, Mitglieder sprangen von Instrument zu Instrument, zwischen oder mitten in Liedern, alles, woran sich hätte festhalten lassen, jeglicher Stillstand, wurde über Bord geworfen. Und nun wurde eine Reihe von fast-Acapella Live Performances von Kinsellas Mitsängerin Melina Ausikaitis nach ihrem Livedebut in den letzten paar Jahren, zum Rückgrat des neuen Albums, ‘1984’.

    Bemerkenswerterweise ist auf ‚1984‘ viel vom überladenen Sound von JOAN OF ARCs früheren Alben wegfallen, sowie Kinsellas Stimme. Im ersten Moment ist das wirklich schockierend. Aber die Songs hier sind eine Offenbarung, so tiefgründig und geradeheraus wie Parabeln. Durch und durch im Geiste JOAN OF ARCs sind Ausikaitis Texte gleichermaßen getragen von Scharfsinnigkeit, Witz, Verzweiflung und hartnäckigem Ausdauern. Da gibt es peinlichen Sex im Haus der Großmutter. Da sind Kinder im Schnee, die Cop-Sonnenbrillen tragen, und die zerbröselnden psychischen Widerstände gegen Kindheitserinnerungen. Da sind Nurdachhäuser und weiße Pferde. Da gibt es Trucks, deren Bremsen auf dem Hügel am Ende der Straße versagen. Da sind haufenweise nützliche Selbsthilferatschläge (“stop chicken-shittin’ all over your life” ist mir ein persönliches Mantra geworden). So wie das markante handgezeichnete Albumartwork, ist die Musik drinnen oft spärlich gehalten. In hymnische Hochs klingen elegische Tiefs nach und umgekehrt. Manchmal singt Ausikaitis in einem ernsthaft spritzigem und alles umschmeichelndem Näseln, das nach dem Mittleren Westen duftet, bevor sie ihre Stimme zu einem furchterregenden Brüllen aufbäumt. Manchmal ist ihre Stimme elektronisch verzerrt, wie Glocken am Firmament, in klingende Unendlichkeit. Bei „Vemont Girl“ bin ich mir nicht sicher, ob sie aus Jux Kinsella nachmacht,aber ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es höre.

    Wann immer ich dachte, ich hätte diese Band eingeordnet, haben sie mich auf’s Neue herausgefordert und belohnt: Mit der Vertonung eines Stummfilms, einem halbstündigen minimalistischen Cover der Beatles, „Helter Skelter“, das durch ein Kunstmuseum hämmerte, durch eine performative Zusammenarbeit mit einer Theatergruppe, und eine besonders in Erinnerung haftende Empty Bottle Show, bei der sie Salven von katastrophalem EDM in ein Publikum jagten, das in die Wänder zu schmelzen schien. Öfter als nicht, war es so, dass, je weniger ich von einem ihrer Konzerte oder Alben erwartete, ich desto mehr bekam. Je mehr ich andere ihre Köpfe über den stetigen Bruch der Band mit Erwartungshaltungen kratzen sah, desto mehr begriff ich JOAN OF ARCs künstlerische Weisheit. Auf ‚1984‘ haben sie es wieder getan, und ich vermute, sie werden noch weit über die letzten zwei verwirrenden Dekaden hinaus ein Soundtrack zu meinem Leben bleiben. Es gibt heutzutage zu wenige Bands, die machen, dass ich mich mich weniger alleine fühle.

    Du magst bis jetzt versucht haben, eine Person ohne Probleme zu sein, aber du hast noch Zeit, auf den JOAN OF ARC Einbahnzug aufzuspringen und mit mir zu ihrem Scheiterhaufen einer gerechten, reinen Demokratie zu fahren. Setz deine Kopfhörer auf und zünde ‚1984‘ und erinnere dich an dich selbst als ein Kind, als deine einzige Tätowierung die Erinnerung an das erste Mal, dass du deine Mutter weinen gesehen hattest, war, tief über dein Herz geschrieben. Hör zu: Du brauchst nicht deinen persönlichen Abgrund zu schließen. Es ist ein Ort, an den nur du gehen kannst. Dir wurde wegen der Läuse der Kopf rasiert. Deine Kragenhemden waren in die Hose gestopft. Dein ganzes Leben wurde nur über uns hergezogen, aber seh uns jetzt an. Wir sind wahre „Punk Kid“s.

    by JR Nelson

       

    mOck aus Berlin fordern uns heraus. Das Trio bewegt sich zwischen sprühenden Ausbrüchen und mimimalistischer Zurückhaltung. Ihr eigenwilliger und doch eingängiger Sound speist sich etwa aus dem Post-Hardcore. Bands wie Karate, Honey For Petzi oder Tortoise sind wichtige Einflüsse. Treibende Melodiösität, Rhythmuswechsel, fließende und sich plötzlich ändernde Strukturen ergeben zusammen einladenden Puzzle-Rock zum genaueren Hinhören.

  • WIR LASSEN ES EINFACH OFFEN

    WIR LASSEN ES EINFACH OFFEN

    Mittwoch, 11.07.18

    WIR LASSEN ES EINFACH OFFEN

    bar, djs, texte und was uns sonst noch einfällt. falls ihr eine geschichte erzählen wollt oder sonstwas, haben wir auch ein mikro da. alles von hinter der theke.

    Zentralcafé, 21:00 – ca. 3 Uhr, Eintritt frei

  • AALE

    AALE

    Freitag, 06.07.18 – 23:00 Uhr

    AALE

    Eine Party für Aale! Aal night long!
    DJs: Maunz, vAale, Dj Fat Aal, Ramshackle, Lisa ColosAal

    Zentraalcafé
    23 Uhr, Eintritt Zahl was du kannst zwischen 6-8 Euro

    AALERTA! AALERTA! AALARMA! AALARMA! Eine Aalmeldung an Aale, Aal Over the World! Der FrontAal ruft zum letzten AbendAal: Wir bilden eine Aalianz fernab vom Aaltag, immer RadikAal, nie BanAal, meist FatAal, und dieses mAal vor Aalem SemntimentAal… Das Aalmächtige ZentrAalcafe schliesst seine Schleusen und öffnet den TränenkanAal, um der letzen Schwestern und Brüdern in den lokAalen Weihern und Tümpeln zu gedenken… Geladen sind Aalte Freunde und die Aalgemeinheit. Eine Party für Aale, Aal Night Long! Aalividerci.

  • MONDO RAY + MONOKINI

    MONDO RAY + MONOKINI

    Montag, 09.07.2018 – Zentralcafé 21:00 Uhr

    MONDO RAY

    Garage-Punk’s Finest – hinreißende Melodien und schmutzig-schöner Sound

    MONOKINI

    Surf Music’s Saviours – Twang-Gitarren zwischen Hawaii-Hemd, Aliens und Zapata-Western

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-10€

      

    MONDO RAY ist ein High Energy Garage Punk Trio, das wegbläst, was weggeblasen gehört! Zwei verrückte Brüder mit einem portugiesisch-indisch-bayerischen Erbe, die in München und Wasserburg am Inn leben und gemeinsam für Münchens Pop-Garage-Punk-Szene stehen. Hinreißende Melodien und ein schmutzig-schöner Sound, dem die Liebe zu Hot Snakes / Rocket From The Crypt, 60s Garage Rock und Power Pop anzuhören ist.

    Mondo Ray wurde von David da Cruz im Jahr 2000 in Homerecording-Sessions gegründet, irgendwann wuchs es zum 10-köpfigen Rock’n’Roll-Orchester und wurde dann zum Duo: David an Gitarre und Gesang und sein Bruder Hugo da Cruz am Schlagzeug. So tourten sie durch Deutschland, fast ganz Europa, 3 mal USA und Japan. 2011 kam Chris Reeky am Bass dazu, ein langjähriger Begleiter, Bruder und Freund. Nach einem kurzen Powernap von 2013 bis 2018, während dem sie mehrere Babys produzierten, Studien beendeten, musikalische Nebenprojekte eröffneten und abschlossen, neue Songs aufnahmen und in der realen Welt arbeiteten sind sie nun endlich zurück! Keine Spielchen. Kein Bullshit. Nur Mondo!

      

    MONOKINI spielen seit 1999 Surf Music zwischen Hawaii-Hemd, Aliens und Zapata-Western, twangy Instrumentalarrangements voller Reverb, Leidenschaft und Pathos! Melodien im Cinemascope-Format gleiten über schäumende Wellen, tragen Raumschiffe in die Tiefen des Kosmos, beschwören die rastlosen Geister ertrunkener Surfer im Vollmondlicht und wehen Staub über verlassene Straßen, in denen verzweifelte Helden dem letzten Gefecht entgegenschreiten, die Hand am Colt.

  • KARIES + SCHUBSEN

    Donnerstag, 15.11.2018 Kantine

    KARIES

    Wave-Punk, Noise-Pop (This Charming Man Rec.)

    SCHUBSEN

    Post-Punkt mit einem Schuss Wave und Wahnsinn
    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12-15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr 12€

    „Alice“ wird es heißen, das dritte Album nach „Seid umschlungen, Millionen“ und „es geht sich aus“. KARIES heißt die Formation, This Charming Man Records das Label. Aufgenommen, produziert und gemischt von Max Rieger, eine Zusammenarbeit, die mittlerweile seit fast sechs Jahren besteht. Das Ergebnis überrascht, wird manche vor den Kopf stoßen und einige werden durch „Alice“ das erste Mal von KARIES hören. Gut so! Statt Gleichschritt, gehen KARIES diesmal zwei, drei Schritte auf einmal und unternehmen ästhetische Sprünge. Der Charakter der Produktion ist modern und es geht tanzbar, beschwingt und eingängig zu auf „Alice“ (mastered by Ralv Milberg), ohne dass die noisig-wavige Düsternis und Schwere gänzlich abgelegt wird. Die 80er Referenzen sind da, nostalgisch hängt dieser Zeit jedoch keiner nach, hier wird dieser Sound in die 10er befördert im Engtanz mit elektronischer Musik. Veröffentlicht wird im Herbst 2018 und natürlich kommen sie damit auch wieder zu uns nach Nürnberg!

    Die Story könnte hier schon zu Ende erzählt sein, ohne dass ich mich erinnern kann, wie sie wirklich begann. Vielleicht hat sie da drüben begonnen, mit dem Laden, in dem uns früher die vielen Aufkleber auf dem Klo die Welt erklärt haben. Heute sind die Aufkleber weg und die Welt müssen wir uns selbst erklären. Das tun wir natürlich weiterhin am Tresen, der jetzt aber immer blank geputzt ist. Kleine Drinks zu großen Preisen.

    Auch die Graffi­tiszene sprüht inzwischen ganz legal, sie tobt sich irgendwo dort hinter den Gleisen aus, wo sie gerade ein Neubau­viertel hochziehen. Erst die Graffitis, dann die Künstler, dann die Szenekneipen und dann die Leute von immowelt.de. Gentri­fi­dingsbums? Ach komm schon, lass’ doch bitte stecken. Illusionen hin, Explosionen weg.

    Im Neubau­gebiet wohnen dann die, die eigentlich auch gerne Teil der Graffi­tiszene wären. Oder wenigstens Skateboard­fahren können. Vielleicht gründen ihre Kinder ja irgendwann eine neue Gang und lassen Wasser­männer mit ihren Quallen lachen, aber bis dahin muss ein bisschen am Bier nippen reichen, für steife Rücken und perfekt geschminkte Leichen.

    Vielleicht haben wir uns am Tresen kennen­gelernt, vielleicht aber auch im Konzertsaal. Du auf der Bühne, er am T-Shirt-Stand, wir beide irgendwo dazwischen. Models, Meyers, Maskeraden. Heute stehen wir zu viert zusammen da oben. Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang – und ein Ziel: Einfluss auf das Träumen nehmen.

    Die wollen nur spielen, sagt einer im Publikum und es klingt wie ein Vorwurf. Mag sein, doch das Chaos war besonders; vom Gefühl her gleich, vom Ergebnis anders. Welchen Stempel die Entscheider da nun drunter setzen, ist uns völlig einerlei, wir freuen uns auf glorreiche Zeiten und neue Blessuren. Am Ende ist es einfach Rockmusik von vier Menschen, die sich von den Aufklebern die Welt erklären haben lassen und ihre ganz eigenen Schlüsse gezogen haben. Die Story könnte hier auch starten, genau von Anfang an.

    photo: Andreas Hornhoff

  • SHORTPARIS + ELVIS DE SADE

    SHORTPARIS + ELVIS DE SADE

    10.07.18 – 21 Uhr

    SHORTPARIS

    New Russian Wave, charismatischer Falsetto Post-Punk, Death Disco, Industrial meets Shellac (St. Petersburg)

    ELVIS DE SADE

    Depressiver Postpunk und Wave aus München

    Zentralcafé
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 9-12 Euro

     

    Wenn sowohl Mary Anne Hobbes als auch The Quietus ins Schwärmen geraten, dann lohnt es sich, die Ohren zu spitzen: SHORTPARIS sind eine New Russian Wave Band aus St. Petersburg auf die das zutrifft. Verwegene Dance Grooves verschmelzen dunkle Electronica, Post-Punk, Noise und Chanson in einer aufregenden, theatralischen, erotischen, oder besser: verruchten Live-Performance, die ebenso Spaß zum Tanzen macht wie sie revolutionäres Potenzial hat. Industrial meets Shellac meets rauen intensiven Falsetto-Gesang zwischen Bronski Beat und Arca, von einem charismatischem Sänger, very camp, very melancholisch, very dark. Könnte auch Fans von HEALTH, Algiers, Liars gefallen. Katharsis. Erlösung. SHORTPARIS.

    “Amazing Russian band who combine a post industrial electronic throb with a haunting falsetto vocal, guitars, Belgian new beat and soundtrack into a compelling and brilliant whole. Their music is full of groundbreaking action and intensity and a dark and melancholic danger, they are the post darkwave, they have the songs and the charisma to fill the Depeche Mode stadium circuit, they sound like the 21st century now, they make electronics sound warm and human and full of vim and fuck and the singer does these wild sex dances that part hypnotise the audience and part terrify them. In short Shortparis are the band of the moment.

    This is a true death disco – a post-industrial dark and thrilling ride on the dark side that you can dance to. A thrilling combination of electronics and post-punk deconstruction with operatic vocals. They are 2018. They are the now.» John Robb, Louderthanwar.

    Elvis de Sade

     

    Elvis de Sade ist eine Post-Punk, Wave und Gothic Band, aus München. Durch den Einsatz der Kunst versuchen sie, das rationale Denken aufzubrechen und nach Ekstase und dem Anderen zu suchen. Angesichts des Abgrunds und sehr deprimiert durch die Morde der Vergangenheit und der aktuellen Zurichtung der Gesellschaft versuchen sie immer noch, sich etwas ganz anderes vorzustellen: Eine Verbindung von freien Individuen mit unendlichen Möglichkeiten. Eine hedonistische Antwort auf ein beschädigtes Leben. Lust ohne Schmerzen. Exzess ohne Begründung. Zumindest versuchen sie es….

     

     

  • RAUSCHEN

    RAUSCHEN

    Donnerstag, 05.07.18 – 21:00

    RAUSCHEN

    musikvereins-all-(anti-)stars am dj pult und wir haben ein superspiel ausgetüftelt, dass ihr an dem abend testen dürft!

    Zentralcafé
    Eintritt frei

    RAUSCHEN: An ausgewählten Donnerstagen ab 21 Uhr (oder wenn ein Konzert oder ein Vortrag ist, dann im Anschluss daran) im Zentralcafé im K4/Künstlerhaus. Eintritt frei.
    Wechselnde DJings von poppig-pompös bis minimalistisch-melancholisch; irgendwo zwischen Bar und Club.
    Ein Raum zum Rumhängen, Leute treffen, Drinks schlürfen, Musik hören und Tanzen.

  • POPGESELLSCHAFT 5: Schwarz Rot Pop – Thorsten Hindrichs

    POPGESELLSCHAFT 5: Schwarz Rot Pop – Thorsten Hindrichs

    Donnerstag, 12.07.2018 – 20:00

    POPGESELLSCHAFT 5:

    Thorsten Hindrichs: Schwarz Rot Pop

    Popmusik im Echoraum des Rechtspopulismus

    Vortrag + Bar-DJing

    Zentralcafé
    Eintritt: gegen Spende

    So klingt die neue Mitte heute

    Von vorgeblich unpolitischen Selbstpositionierungen bis zu unverkrampften Sommermärchen, vom eigentlich ganz anders Gemeinten bis zu »das wird man doch noch sagen dürfen«-Attitüden, von Eskapismus bis Populismus: Wenn jede Gesellschaft genau die Musik hervorbringt, die ihrer Verfasstheit entspricht, dann eröffnet der Blick auf aktuelle deutsche Popmusik Einsichten, die noch deprimierender sind, als Martin Büssers Bestandsaufnahme zum Klang der »Neuen Mitte« es vor gut zehn Jahren befürchten ließ.

    Philipp Burger von Frei.Wild hält das Wort völkisch für »Geschmackssache«, MIA hingegen findet, derweil sie »neues deutsches Land« betritt, das Weltbild von Frei.Wild zum Kotzen. Xavier Naidoo sieht ›da oben‹ nur noch Marionetten, Kollegah will kein Antisemit sein, findet nicht so gut, dass die Juden »sich immer in diese Opferrolle setzen« … Die Liste lässt sich problemlos fortsetzen, denn immer mehr deutschsprachige Musikerinnen und Musiker fischen an neuen politischen Ufern, und aus den rechtspopulistischen Echoräumen, den sozialen Medien, Blogs und Foren, schallt viel Zustimmung zurück.

    Auch für 2016 meldet der Bundesverband Musikindustrie, dass sich »der Erfolgskurs deutschsprachiger Musik bzw. Musik heimischer Künstlerinnen und Künstler fortsetzt«. Thorsten Hindrichs blickt auf diese heimischen Künstlerinnen und Künstler der letzten zwanzig Jahre und zeigt, quer durch alle Genres, wie reaktionäre und rechte Einstellungen in ›deutscher‹ Popmusik widerhallen.

     

    Thorsten Hindrichs, geboren 1969, studierte Musikwissenschaft, Sonderpädagogik und Italienisch in Köln, Perugia und Mainz. Seit 2002 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität. Er kennt sich ziemlich gut mit rechter Musik und RechtsRock aus und ist deswegen auch in der politischen Bildungsarbeit unterwegs. 2015 hat er für den Dokumentarfilm »Deutsche Pop Zustände« die wissenschaftliche Beratung übernommen, zuletzt hat er gemeinsam mit Andreas Linsenmann 2017 den Sammelband »Hobsbawm, Newton und Jazz – Zum Verhältnis von Musik und Geschichtsschreibung« herausgegeben. Außerdem spielt er sehr sehr gerne Gitarre. Wer mehr über ihn wissen möchte: Er ist ganz leicht in allen möglichen Suchmaschinen zu finden. Das Buch „Schwarz Rot Pop“ soll im Juni im Ventil Verlag erscheinen.