Schlagwort: Gegenkultur

  • 20.07.24 ORCHID Queer Karaoke

    ORCHID lädt am 20. Juli zur Queer Karaoke & Lipsync Night im Rahmen der CSD-Wochen mit Moderations-Diva Roxy Rüd und Host eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Samstag, 20.07.24 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die letzte Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download. Die um ein paar neue Songs ergänzte gibt’s erst ein, zwei Tage vor der Karaoke Night.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song bis spätestens 15.07.24 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche, ihr könnt mir aber Songvorschläge zur Erweiterung der Songliste schicken. Mir liegt allerdings schon dran, dass es eine handkuratierte Liste von eve massacre bleibt, also im ORCHID Style. Soll heißen: sowas wie Helene Fischer oder so Zeugs wird’s hier nie geben.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Scream-Queen-Horror-Diva-Tradition der Plakate ehrt diesmal Sophie Wilde als Mia in Talk To Me (2022).

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools

    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.

    It’s our night, let’s queer this space up!

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 23.03.24 Aftershow-Party #exitracism24

    We Integrate e.V. feiert den Abschluss der exit racism Wochen 2024 am 23. April in der Kantine mit euch!

    Samstag, 23.03.24 Kantine

    Aftershow-Party #exitracism24

    DJs:
    Marina Caramba & Mirabhai
    Pabe & Kasra Joon
    DJ Artin

    22 – 5 Uhr
    Eintritt: Spendenempfehlung 7 – 10€

    Homepage   Instagram   Facebook   YouTube

    Als Abschluss unserer exit racism Wochen 2024 findet eine Aftershowparty in der Kantine/SoftSpot Nürnberg statt. Es gibt schöne Deko, viele DJs und viel Tanzen und Spaß. Wer sich gegen Rassismus einsetzt, darf auch mal feiern. Wir dulden keine Art von Diskriminierung, jede*r ist willkommen.

  • 13.04.24 ORCHID Queer Karaoke

    ORCHID lädt am 13. April zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Samstag, 13.04.24 SOFT SPOT / Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Die Scream-Queen-Horror-Diva-Tradition der Plakate ehrt diesmal Katharine Isabelle als Ginger Fitzgerald aus dem wunderschönen Werwolf-Schwestern-Film Ginger Snaps (2000)
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 08.04.24 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 30.09.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 30. September zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult. Diesmal zusammen mit dem Nuremberg International Human Rights Film Festival!

    Samstag, 30.09.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 25.09.23 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Lee alias Timothée Chalamet aus Luca Guadagninos wunderbarer Kannibal*innenromanze Bones And All.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 21.07.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 21. Juli zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult. Diesmal schon ab 20 Uhr!

    Freitag, 21.07.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    Achtung: Diesmal geht’s von 20 – 2 Uhr!

    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 18.07.23 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 20 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Carrie aus dem Carrie Original, gespielt von Sissy Spacek.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 01.07.23 Zement & Hannah Grünewald + Ashinoa

    Ein ganz großartiges Doppelpack zweier dancy psychedelic Neo-Kraut-Bands erwartet euch am 1. Juli in der Kantine: Zement & Hannah Grünewald mit ihrer A/V-Show und aus Lyon stoßen Ashinoa dazu, die letztes Jahr ein verdammt gutes neues Album auf Fuzz Club rausgebracht haben!

    Samstag, 01.07.23 Kantine

    Zement & Hannah Grünewald

    + Ashinoa

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse, Zahl was du kannst zwischen 11-18€

    Hannah Grünewald:   Website   Instagram
    Zement: Bandcamp   YouTube „Soil“   YouTube „Goa“   YouTube Hersbrooklyn Live Session   Spotify   Instagram   Facebook

    Mit ihrem Mix aus drehenden motorischen Rhythmen, flirrenden Synths und psychedelischen bis noiseigen Gitarren, erschaffen Zement einen eklektischen Mix aus Neo-Krautrock, Psychedelic, Noise-Rock und EDM. Philipp Hager (Gitarre, Synthesizer, Drum-Machine, Effekte, Flöte) und Christian Büdel (Drums, Percussion) spielen in dieser Kombination seit 2014 als Zement zusammen und sind beide bereits über viele Jahre in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen aktiv.

    Auf ihrem dritten Album Rohstoff bleiben Zement der thematischen Bearbeitung ihres Namens treu, erweitern ihren Sound aber um mehr und mehr Facetten aus anderen Genren der elektronischen Musik. Die Synthesizer nehmen mehr Raum ein als früher, Drumcomputer kommen zum Einsatz und man hört zum ersten Mal maschinellen Gesang. So finden sich darauf auch Anklänge an frühen Detroit-Techno und House, aber auch Ausflüge in Free-Jazz Gefilde und Saxophon Improvisationen von Gastmusiker Martin Pirner sind zu hören, ohne sich dabei zu weit vom Grundpuls des Motorik-Beat zu entfernen.

    Die spannende Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und qualitativ hochwertigem Songwriting bringt Zement mit Rohstoff auf eine Ebene mit etablierten Experimental-Rockbands wie Maserati, Trans Am oder Föllakzoid. Wer auf den Sound der genannten steht, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen. In seiner Kombination aus Autobahn und Hallogallo, Techno und Free Jazz, ist Rohstoff eine konsequente Fortführung und Erweiterung des bisherigen Oeuvres von Zement. Eine endlose Reise für Körper und Geist, ähnlich wie eine Clubnacht.

    Im Jahr 2022 spielten Zement ihre erste Show zusammen mit der langjährigen visuellen Kollaborateurin Hannah Grünewald, die die technischen und ästhetischen Aspekte von Live-Coding, Visual Mapping und Video-Sampling durch multimediale Performances erforscht. Auf dieser Tournee werden sie als audiovisuelles Trio auftreten, wobei der Sound Hannahs Live-Coding und Visuals beeinflussen wird und umgekehrt! Eine endlose Meditation über die Architektur des Geistes und die Bewegung der Körper

    „Zement ist ein Mehl, das Festungen formen kann. Zement ist aber auch eine Band, die Ernst und Spiel zugleich ist.“  (Visions Magazin)
    „This is high modern music, that also has soul.“ (Simon Smith, The Fragmented Flaneur)
    „Mit diesem dritten Album etablieren sich Zement endgültig als Kraut-Powerhouse.“ (beatblogger)
    „It’s just the rhythm of the Zement tribe, it’s Christian and Philipp melting into one entity.“ Sebastian Dyrschka (Otomatik Muziek)
    „A hybrid of Autobahn-inspired early electronic from the school of Kraftwerk and the hypnotic repetition from Krautrock pioneers Neu! Similar to contemporary groups like Föllakzoid and Trans Am, Zement take those inspirations and add in their own ingredients to propel the genre forward. „Rohstoff“ their third full-lenght, has some exciting psychedelic undertones stirred into the cauldron.“ (SlyVinyl)

    Bandcamp   Instagram   YouTube „Vieille Vigne“ (live version)   YouTube „Koalibi“   YouTube „Disguised in Orbit“   Spotify

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 gehört die vierköpfige französische Band Ashinoa zu den Vorreiter*innen der alternativen Szene in ihrer Heimatstadt Lyon. Ursprünglich mit der Misère Records-Bewegung und dem Kollektiv der Stadt verbunden, unterschrieb die Band 2021 bei dem Londoner Label Fuzz Club Records (Night Beats, Tess Parks, The Underground Youth) und veröffentlichte Anfang 2022 ihr zweites Album „L’Orée“.

    Musikalisch knüpft es an die Debüt-LP „Sinie Sinie“ und die nur auf Vinyl erhältliche Single „Koalibi“ an, während es gleichzeitig einen natürlicheren und organischeren Sound erforscht. Teils perkussiv und tänzerisch, teils hypnotisch und cineastisch fühlen sich die größtenteils synthesizergesteuerten Klanglandschaften von „L’Orée“ sowohl antik als auch futuristisch an, indem sie eine Synthese aus jazzig angehauchtem Krautrock, formwandelnder psychedelischer Elektronik und experimenteller Weltmusik bilden.

    Auf ihren zahlreichen Tourneen durch Frankreich teilten Ashinoa die Bühne unter anderem mit Metz, Flamingods, Tomaga, Warmduscher, Bo Ningen, Kikagaku Moyo, Minami Deutsch und The Holydrug Couple und erwarben sich den Ruf eines beeindruckenden Live-Acts, der sein Publikum mit einer schieren Vielfalt und Intensität des Sounds in seinen Bann zieht.

     

     

     

  • 31.03.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 31. März zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Freitag, 31.03.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Von 20 – 22 Uhr ist ein TIN (trans inter nonbinary) ONLY Get Together zum Trans Visibility Day, awkward Mud und Viv legen auf, und ab 22 Uhr sind dann wie immer alle willkommen zur Karaoke!

    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 28.03.23 per Mail an sigh@evemassacre.de

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Naru aus Prey, gespielt von Amber Midthunder.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 26.04.23 BIG | BRAVE + Aicher

    Am 26. April könnt ihr euch endlich wieder von Big Brave und ihrem intensiven, minimalistischem Heavy-Drone/Doom/Sludge-Rock/Avantgarde-Rock aus dieser Welt fegen lassen. Verloren im Raum, nur noch Sound, Lautstärke, rohe Emotionen. (Southern Lord Rec., Montreal) Und mit auf Tour kommt Aicher, alias Liam Andrews von My Disco, zum ersten Mal live mit diesem Soloprojekt.

    Mittwoch, 26.04.23 Kantine

    BIG ‡ BRAVE

    + Aicher

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13-17€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13€ Ticketlink

    Website   Bandcamp   YouTube   Spotify   Instagram

    BIG‡BRAVE sind eine Band aus Montreal, die für wahrhaft schwergewichtigen Zeitlupen-Rock steht, für Sludge, Minimalismus, Slowcore, irgendwo Richtung GODSPEED! YOU BLACK EMPEROR, SHELLAC und SWANS. Heavy experimental Rock von Leuten, die schon auch das Feingefühl für doomige Drones und ausgefeilte Feedbackorgien haben.

    Neben doomiger Rhythmik, grollenden Drones und beißendem Gitarrenfeedback als integralem Bestandteil des Klangspektrums sticht vor allem die Stimme von Robin Wattie hervor und macht den Sound von BIG‡BRAVE so unverwechselbar. Diese arbeitet mehr mit Ausdruck und Emotion denn mit klassischen Melodielinien, was auf der einen Seite in ihren introvertierteren, fast lieblichen Momenten einen spannenden Kontrapunkt zur dystopischen Instrumentierung darstellt, sich aber insgesamt absolut harmonisch in den eher atonalen Sound der Band einfügt.

    Ohnehin spielt Dynamik bei ihnen eine kritische Rolle: mal dominiert das zäh und stoisch groovende Schlagzeug, mal frönen die Gitarren solistisch ausufernden Drones, bis wieder die Vocals im Zentrum des Geschehens stehen – und alles das, ohne sich davor zu scheuen, auch Stille ihren Platz einzuräumen. BIG‡BRAVE erforscht die Möglichkeiten wie eine Band klingen kann, während sie konstant den Charakteristika von Songstruktur und -form widersteht – spektakulärer, invertierter Rock, der um einige Größenordnungen fetter klingt, als man es einem Trio zutrauen würde.

    Minimalismus und Instinkt, Struktur/Freiheit und akribisches Timing bilden die Eckpfeiler des prägnanten, rhythmischen Sounds von BIG | BRAVE. Auf ihrem aktuellen Album VITAL hat das Kerntrio Robin Wattie, Mathieu Ball und Tasy Hudson ihr bisher kollaborativstes Album aufgenommen. Die Band kommentiert: „Da wir unsere Zähne in sehr unterschiedlichen musikalischen Hintergründen ausgebildet haben, unterscheiden sich unsere Intuitionen, was einen interessanten Effekt auf unsere individuellen Herangehensweisen und Ohren hat.“  Textlich beschäftigt sich VITAL mit dem Gewicht von „Race“ und „Gender“, mit Ausdauer und dem Umgang mit dem Verhalten anderer Menschen, mit Beobachtung und Protest. Die Band kommentiert weiter: „Dieses Album beschäftigt sich damit, was es bedeutet, in einem rassifizierten Körper durch die Außenwelt zu navigieren und was dies mit der Psyche als Ganzes macht, während wir individuelle Würde innerhalb dieser Realität erforschen.“

    Die ersten Samen wurden 2012 gepflanzt, als Robin Wattie und Mathieu Ball begannen, gemeinsam subtile Ambient-/Minimal-Folk-Songs zu schreiben, ohne ein anderes Ziel als das Experimentieren mit Instrumenten, die ihnen zur Verfügung standen. Als ihr langjähriger Freund Louis Alexandre Beauregard am Schlagzeug dazukam, blieb das Ziel, so zurückhaltend wie möglich zu spielen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Watties Akustikgitarre kaputt ging, und nachdem er sich die E-Gitarre eines Freundes als Ersatz geliehen hatte, wurden größere Verstärker, die Ball noch von früheren Bands aufbewahrt hatte, in das Outfit integriert. BIG | BRAVE, die nun die Verstärkung als kompositorisches Mittel nutzten, verloren nie das Interesse an der Kraft des Minimalismus und der Zerbrechlichkeit. Es wurde klar, dass hohe Lautstärken genauso effektiv sein würden wie die geringstmöglichen, und die Gegenüberstellung von beidem wurde zu etwas, das BIG | BRAVE bis heute als ihr Hauptmittel einsetzt.

    Nach dem Weggang von Beauregard im Jahr 2018 reiste die Band mit Loel Campbell am Schlagzeug nach Rhode Island, um eine erste Platte mit Seth Manchester bei Machines with Magnets aufzunehmen. Nach der Veröffentlichung des Albums, als Campbell nicht auf Tournee gehen konnte, stieß Tasy Hudson dazu, und die Band verbrachte den Großteil des Jahres damit, ihr 2019er Album A Gaze Among Them zu touren. Im Jahr 2020 machte sich das Kerntrio Ball, Wattie und Hudson erneut auf den Weg zu Machines with Magnets, um ihre fünfte LP VITAL aufzunehmen, die wieder auf Southern Lord erscheint.

    „BIG|BRAVE are big and oceanic, their music flowing and crashing like waves…Robin Wattie’s clear, piercing vocals, which occupy an emotional zone right at the point between ecstasy and abject despair.“ – PITCHFORK

    „BIG | BRAVE have somehow made a ruthlessly loud record that is also fascinating, and consistently elegant.“ – DROWNED IN SOUND

    Instagram

    AICHER ist das neueste Projekt des in Kopenhagen lebenden Musikers Liam Andrews. Übersetzt bedeutet AICHER „scharf“, „heftig“ und „bitter (vom Wind)“, und die Bedeutung dieses Titels ist passend. Er arbeitet mit der atonalen und monochromen Ästhetik, zu der er sich hingezogen fühlt, und die Einbeziehung des Ortes und Einfluss der Umgebung der kargen skandinavischen Winter erweisen sich als perfektes Gegengift. Unheimliche Hohlräume voll Wind, Einsamkeit und das Knirschens von Eis unter den Füßen bringen die Klanglandschaft des Nordens auf den brutalistischen Pfad, für den er bekannt ist.

    In den letzten zwei Jahrzehnten hat Andrews mit der Industrial-Band MY DISCO verstärkte Gitarrenmusik erforscht und arbeitet seit kurzem mit Karl O’Connor (Regis, Downwards Records) und Boris Wilsdorf (Einstürzende Neubauten) als EROS zusammen. Die Arbeiten von AICHER konzentrieren sich auf die Wiederverwendung von Nebengeräuschen. Er stützt sich auf seinen Katalog von bereits Der Künstler greift auf sein Archiv an bereits aufgenommenem Material zurück (mit E-Bass als dominierendem Instrument) und übersetzt es in Kompositionen mit detailliertem Feedback-Ausdruck und tiefstem Klangdruck.

    Das Ergebnis ist eine Sammlung von Klangbewegungen, die sich mit generativer Computersoftware neu vorgestellt wurden. 2023 wird AICHER das zum ersten Mal als Live-Performance umsetzen.

     

  • 07.10.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 7. Oktober zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Freitag, 07.10.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf.)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 5. Oktober per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horrorfilm-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Plakat-Artwork ist diesmal Jessie Buckley als Harper in Alex Garlands neuestem Film ‚Men.‘

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 27.05.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Letztes Jahr war es ein fabulöser Abend in der Kulturoasis, jetzt kommt die ORCHID Queer Karaoke Night wieder nach Hause in die Kantine! Merkt euch schon mal den 27.5. vor.

    Freitag, 27.05.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

    Pandemieregelung 2G. Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung zumindest an den Stellen wo’s enger wird, eine zu tragen

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 26. Mai per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Alexia / Adrien aus Julia Ducournaus Film Titane, gespielt von Agathe Rousselle.
    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night | Kulturoasis auf AEG

    Samstag, 16.10.21 Kulturoasis auf AEG

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    mit Moderation von Frau von Landadel und Host eve massacre

    18 – 22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box am 2G Checkpoint / Einlass auf)

    Pandemieregelung 2G: Einlass nur für Geimpfte und Genese, bitte Nachweis am Einlass zum Scannen bereithalten. Wer sich nicht impfen lassen kann: Attest + PCR-Test, bitte.

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!

    Und hey, achtung: Wer Lipsync statt Karaoke machen möchte, mailt bitte bis zum 15.10.21 an sigh@evemassacre.de den gewünschten Song!

    Wir öffnen um 18 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Unsere Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin im Artwork ist diesmal Florence Pugh als Dani in Midsommar.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Wir sind diesmal an einem anderen Ort, aber es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid! It’s our night, let’s queer this space up! ?✊??

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • THE CHAP + MIRA MANN | 21.01.20 Desi

    Dienstag, 21.01.20 Desi

    THE CHAP

    Experimental Pop, Electronica, Krautrock (London)

    MIRA MANN

    Bassistin und Sängerin von CANDELILLA auf Solopfaden

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 14 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 12 €


    Foto: Stephanie Piehl

           

    In naher Zukunft, wenn Algorithmen Gefühle haben, werden sie all unsere Musik schreiben. Wenn sie versuchen, Popmusik zu schreiben, die so klingt, als wäre sie 2019 von talentierten Europäern gemacht worden, wird das vielleicht etwa wie Digital Technolog yklingen, das siebte Album von The Chap, das die Band im Lauf der letzten drei Jahre in London und Berlin aufgenommen und produziert hat.

    Nach 2015’s The Show Must Go – The Chaps Erkundung des Idioms „politische Rockmusik“ – ist Digital Technology wohl das bisher schönste Album der Band, das Abgründe persönlicher als auch entpersonalisierter Natur erkundet, nach innen blickt oder aber hinaus in die riesige große Leere, weniger auf eine konkrete politische Fläche.

    So könnte man etwa das Schlusslied Don’t say it like that, welches seine Titelzeile immer wieder wiederholt, während sich ein Techno-Beat und einfache Synth-Arpeggios in trauriges Ambiente auflösen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten: ein streitendes Paar, ein Erwachsener, der ein Kind tadelt, ein Social Media-Kommentar über Hate Speech. Bring your dolphin ist hingegen ein leicht surrealer und melancholischer Popsong über Delfine, Romantik und Weltschmerz, dessen Text aber auch einen versteckten Hinweis auf die Todesstrafe enthält. So lauert hinter erhabenem Ambiente die Dunkelheit, und Tonzertrümmerung birgt Spaß. Pea Shore – der erste Track des Albums, der von einem Video begleitet wird, ist schnell, aber verträumt. Im Lied heißt es „Poetry is not for me in your face“.

    Jennifer Walshe, die hier Regie führte, ist bekannt als Komponistin, Performerin und Multimedia-Künstlerin – zu ihrem Oeuvre gehören Aisteach, eine fiktionale Geschichte der Avantgarde-Musik Irlands und die Oper TIME TIME TIME, eine Zusammenarbeit mit dem Philosophen Timothy Morton und MC Schmidt alias Matmos.

    I am the emotion wiederum beherzigt die frühe Leitlinie von The Chap, Musik zu kreieren, die „falsch klingt“: eine Art wortreiche World-Techno-Pop-Hymne über emotionale Emanzipation, gesungen von Opa, nachdem er soeben Autotune entdeckt hat. Typisch The Chap! So auch Albtraum-Disco-Hymnen wie Merch, I recommend you do the same oder Toothless fuckface. Aber anderswo zeigt der Algorithmus eine versöhnlichere Seite: „Help mother / with her stuff“, fleht er in Help mother. Und bringt in Harddas Gefühl von Machtlosigkeit und existentieller Sinnlosigkeit auf den Punkt. Es ist unmöglich, sich nicht in Digital Technology zu verlieren. Ähnlich dem Titel klingt und fühlt sich das Album an wie ein veraltetes Versprechen, eine zeitgemäße Angst und eine sehr seltsame Zukunft – fast wie die Perspektive eines Teenagers. Wie damals, als Verwirrung und Traurigkeit noch Spaß machten.

        

    „Deine Augen fragen: stimmt’s? Meine Augen sagen ja.“ Auf Schau mir in die Augen, der Solo-Debütsingle der Münchner Musikerin und Schriftstellerin Mira Mann geht’s um den Moment des Kennenlernens, stripped down auf die unmittelbare Sinneswahrnehmung, wenn man jemanden sieht, riecht, spürt, hört, vielleicht zum ersten Mal, wenn alles noch ganz einfach und klar ist. Schau mir in die Augen ist die ironiefreie Erzählung eines ersten Kompliments, der Verletzlichkeit und des leichten Ekels, der darin liegt, aber auch der Schönheit und der Intensität dieses Moments. Es ist ein unmittelbares Liebeslied, das Jahrzehnte kultureller Dauerbeschallung romantischer Bilder und Narrative ausblendet und das Thema zwischenmenschlicher Begegnung sowohl musikalisch als auch inhaltlich auf das Notwendige herunterbricht. Es ist auch der allererste Song, der gemeinsam mit Komponist und Produzent Ludwig Abraham entstanden ist. Zusammen haben sie die Texte Mira Manns auf eine Art vertont, die irgendwo zwischen Spoken Word Performance und Geniale Dilletanten liegt.

    Im Oktober 2019 erschien Mira Manns Debüt-EP Ich mag das. Auch die anderen 5 Tracks darauf zeichnen sich durch diese rohe und karge Sprache und ihre minimalistisch-percussivlastige Vertonung aus. Phantasie- und Sprachbilder schieben eine unwirkliche Ebene ein, die sich vielleicht als dirty surrealism (in Anlehnung an den nordamerikanischen Begriff des dirty realism) fassen lässt. Das ist kein Zufall, die Texte aller Lieder wurden aus Mira Manns Gedichtband Gedichte der Angst (parasitenpresse 2019) entwickelt. Dabei wurde Platz gelassen für Spontanes und Experimente, für Fehler und Unregelmäßigkeiten. Es sind Songs entstanden, die Lyrics liegen jedoch locker auf dem Beat. Der Text kommuniziert eigenständig und auf Augenhöhe mit der musikalischen Interpretation Abrahams. Ich mag das ist eine ungeschliffene Sammlung von Gefühlen und Gedanken, getrieben, suchend, fassungslos. Die Gedichte der Angst enden mit dem Satz: Ich will meine Angst nicht verstecken. Ich mag das denkt diese Haltung weiter und feiert die Kraft der Verletzlichkeit.

    Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft, veröffentlichte Texte in Das Wetter, Tegel Media oder der Süddeutschen Zeitung. 2019 erschien ihr Gedichtband Gedichte der Angst im Verlag parasitenpresse. Ludwig Abraham arbeitete als Komponist bisher am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Bremen und den Münchner Kammerspielen. Als Regisseur und Komponist arbeitet Abraham außerdem für den Rundfunk und freie Theater- und Musikprojekte in Europa und Amerika. Ab Sommer 2019 ist er als Musiker Mitglied des neuen Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Für Konzerte ist Ludwig Abraham Teil der Gruppe International Music.

    Foto: Thomas Gothier

  • LIVESTREAM: eve massacre: Speculative Fiction und das Recht auf Stadt

    Sonntag, 22.03.20
    LIVESTREAM twitch.tv/evemassacre

    eve massacre: Speculative Fiction und das Recht auf Stadt

    Vortrag
    Wer mit-chatten will, einfach vorher einen Twitch-Account anlegen.

    Eigentlich war auch ein Ambient Bar DJing mit STREAMING SERVICE geplant, aber wir wissen noch nicht, ob wir’s technisch auch im Stream hinkriegen.

    19 Uhr

    “Wir können uns eher das Ende der Welt vorstellen als das Ende des Kapitalismus” ist heute zum weitverbreiteten Bonmot der Resignation geworden, ein Einknicken vor der vermeintlichen Unveränderlichkeit gesellschaftlicher Tatsachen.

    Speculative Fiction, das “was wäre wenn…?”-Genre (Science Fiction, Climate Fiction, History Fiction, Solarpunk usw.) erkundet spielerisch Parallelperspektiven auf das Jetzt und die Zukunft. Können spekulative Weltentwürfe mehr als Eskapismus sein, sondern ein kritisches Medium und politisches Werkzeug?

    Von Kriegsübungsstädten, Erdbebenrollenspielen und Robocop-Branding von Polizeiausrüstungsherstellern bis hin zu Speculative Fiction wie China Miévielles Embassytown, Naomi Aldermans The Power, Scott Westerfelds Uglies, Serien wie Dietland oder Filmen wie Born in Flames und Jurassic Park, Katastrophen wie Love Parade Duisburg, Ghostship Oakland und Grenfell London denkt dieser Vortrag an vielen Beispielen entlang und geht schließlich insbesondere auf urbane Politik, alternative Kultur und das Recht auf Stadt ein, um in einem Plädoyer gegen Sicherheit zu enden.

     

    Eve Massacre ist Künstlerin, Essayistin/Autorin, Aktivistin, Teil des Veranstaltungskollektivs Musikverein und DJ (Orchid, Messy, Dancing With TIME). Sie hält Vorträge zu Kultur der Digitalität, sowie zu pop-kulturellen sozial-politischen Themen, nie ohne queer-feministische Perspektive. Sie veröffentlichte u.a. in testcard, Analyse & Kritik, war lange auch bei Radio Z mit eigenen Sendungen aktiv (zuletzt: Future Content), und sie liebt es zu bloggen: evemassacre.de (englisch) und breakingthewaves.de (deutsch).

  • ASBEST + COMFORT | 11.12.19 Z-Bau

    Mittwoch, 11.12.19 Z-Bau (Roter Salon)

    ASBEST

    Post-Punk, Noise Rock, Stonergaze, Drone / Schweiz

    COMFORT

    Post-Punk, Electronic, Post-industrial / Glasgow

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €

             

    Ursprünglich aus dem sehr aktiven Basler Underground spielt die Band einen wütenden und schweren Post-Punk, der mit abrasivem Noise den Zustand der heutigen Welt reflektiert. Diese Melange ist eine wütende bis verzweifelte Reaktion auf die allgemeinen Ereignisse unserer Zeit, spiegelt aber auch die persönlichen Erfahrungen der Frontfrau Trachsel als Transfrau wieder.

     

    Comfort sind ein Duo aus Glasgow, bestehend aus dem Geschwisterpaar Natalie und Sean. Ihr erstes Album „Not Passing“ – eine minimalistisch/maximalistische Komposition aus donnernden Beats, schlichten Synths und stockenden Samples – ist von brutal ehrlicher Schönheit. Stets angetrieben von Natalies wütendem Gesang schwanken die Tracks zwischen Verletzlichkeit und Empowerment und stellen Geschlechternormen und gesellschaftliche Konstrukte infrage. Bequemes Hören ist das nicht. Vielmehr ist es Ausdruck der jungen britischen Linken, gespeist aus Wut und Ernüchterung einer desillusionierten Generation – und das klingt absolut großartig.

  • HERE – auf unbestimmt verschoben!

    Samstag, 11.04.20 Kantine

    HERE

    House, Disco, Techno
    DJs: Eve Massacre, Ramshackle

    23–5 Uhr
    Eintritt: 6-8€

    Die DJs Eve Massacre und Ramshackle spinnen scheinbar endlose Netze aus wummernden Bässen, poppigen Hooklines und süßlich-klebrigem Dancefloorkitsch.

    Euphorie statt Dystopie!

  • THE GET UR FREAK ON MINI BALL – Voguing Event

    07.03.20 Kantine

    THE GET UR FREAK ON MINI BALL – Voguing Ball

    Presented by Mother Olga Laconya, Father J.J. Laconya and ORCHID

    JUDGES:
    MOTHER LEO ST. LAURENT (Berlin)
    FATHER DAVID MILAN & RAY MILAN (Berlin)
    MOTHER ANGÉLIQUE PRODIGY (Berlin)

    DJs:
    EVE MASSACRE & PHILIPP MANTHEY (Orchid Residents)

    MC:
    COSMO REVLON (Köln)

    Einlass: 22:00 Beginn: 23:00
    Check-In Teilnehmer*innen: 21:30 – 22:00 Uhr
    Eintritt: Zuschauer*innen: 10€ / Teilnehmer*innen: 5€

    Voguing ist queer, laut, expressiv und mehr als nur ein Tanzstil. Von den Magazinen, Laufstegen und Models der glamourösen Modewelt beeinflusst, hat Voguing seinen Ursprung in der homo- und transsexuellen, afro- und lateinamerikanischen Community der 1960er- und 70er-Jahre in Harlem. Von der New Yorker Ballroom-Szene breitete sich Voguing von Deutschland über Frankreich bis nach Japan aus und weltweit entstanden ›Ballroom Communities‹. Marginalisiert von der weißen, heterosexuellen und privilegierten Gesellschaft, schufen sich die Mitglieder sogenannter ›Houses‹ mit dem ›Ballroom‹ ihren eigenen Ort, in dem sie die Stars darstellen und die glanzvolle Welt imitieren konnten – und das so opulent und selbstverständlich wie möglich. Im ›Ballroom‹ trifft man sich auf Voguing Balls zu Wettbewerben, bei denen eine Jury in verschiedenen Kategorien je eine*n Gewinner*in wählt.

    HIER ein kleiner Clip von unserem ersten Ball, 2018.

    DIE LEGENDE …
    DIE IKONE …
    DIE EINZIGARTIGE Missy Elliott hat nun offiziell einen Meilenstein in der Musikindustrie erreicht und den MJ Video Vanguard Award erhalten. Sie hat alle Tänzer auf der Welt zum Jubeln gebracht, als sie ihnen diesen Preis widmete – „Y’all are not just props, y’all are the icing on the cake, y’all are the beat to the heart!“

    Inspiriert von ihren legendären Looks in ihren unzähligen Musikvideos, präsentieren wir euch den GET UR FREAK ON MINI BALL!

    Get inspired, zeigt eure eigene Interpretationen ihrer Looks und präsentiert sie unseren Judges!

    Categories are:
    Runway
    Hands Performance
    Face
    Virgin Categories: Old Way, New Way, Vogue Femme
    Old Way
    New Way
    Vogue Femme
    Schoolboy/-girl Realness

    Special Categories:
    Waacking
    Dance Off

    Mehr Details zu den einzelnen Kategorien folgen bald! Markiert euch den Tag im Kalender und sagt der Facebook-Veranstaltung zu, um up2date zu bleiben!

    Hinweis: Alle Kategorien sind OTA (Open To All)

    Unsere Judges werden auch Workshops geben – Infos auf Facebook!

    JUDGES:

    Georgina aka European Mother Leo Saint Laurent graduated with a bachelor of performing Arts from the Fontys Dance Academy in Tilburg (Netherlands) in 2008 and since then has been working successfully as a freelance Performer and Choreographer in the European Dance & Entertainment Industry.

    She is known as the pioneer of Ballroom in Germany, the founder of the organization Berlin Voguing Out (2011-2016) and the Mother of the first German House – the House of Melody (2012-2019). Through steady work and community building in the last 7 years Mother Leo & the House have made their mark as the leading force for Ballroom/Vogue culture within Germany, visible through a growing artistic and self-expressive community from NRW, to Hamburg to
    Berlin.

    Since July 2019 the House of Melody has transformed and joined forces with the Iconic House of Saint Laurent (founded 1982 in NYC), representing the European Chapter under the leadership of European Mother Georgina Leo Saint Laurent. In the name of this Iconic House the collective will continue their work within Ballroom, focusing on exchange with the international Ballroom Scene to provide authenticity and understanding for the complex structures of this culture.

    Angélique Mimi aka Mother Angélique Prodigy is a professional dancer, teacher and choreographer and belongs to the first generation voguers in Germany.

    5 years ago she was the first who joined an american ballroom house, the legendary House of Prodigy. Since then she was walking and winning all over Europe (Italy, England, France, Germany etc.) and all over the US (LA, Oakland, Orlando, NYC). Angélique is internationally known for her Hands Performance and her unique Vogue Fem / Woman’s Performance.

    In 2018 she got deemed as the official Mother of Germany for her house. As the first german person ever, she was winning the Latex Ball in NYC in 2019.
    She is also known as a ballroom promoter, who is supporting the german scene and throws functions.

    David Mendez aka Father David Milan has been competing in the ballroom scene since 2016 and became a performer to be noticed in no time. Shortly after he became the first German member of the Iconic House of Milan who is now the German Father Milan. David masters various categories such as Runway, Realness, Vogue Fem, Face with Performance and surely Old Way.

    Seine Passion zu Voguing entdeckte Ray Milan schon in 2014 und ist seitdem aktiv in der sog. Ballroomscene. Er war von 2014 bis 2019 ein Mitglied des House of Melody – dem ersten deutschen Voguing House. Er ist bekannt für die Kategorie BQ Vogue Fem, welches er hyperfeminin, weich und grazil interpretiert.

    Nach erfolgreichem Abschluss seiner zeitgenössischen Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen, arbeitete er als Tänzer in der Tanzcompany FTS in der Saison 2017/18. Heute ist er ein Mitglied der Düsseldorfer Company, Ben J. Riepe. Zusätzlich tanzte er in den Stücken von renommierten Choreografen wie Jérôme Bel, Mark Sieczkarek und Rainer Behr.

    Neben der kommerziellen Tätigkeit mit Firmen wie Acer, adidas und Schwarzkopf, tanzt und choreografiert er für den Popsänger Matthew Wood und performte mit Sängern wie Cakes Da Killa, TT The Artist und Barbara Tucker live auf der Bühne.

    MC:
    Ali Dugan aka Cosmo Revlon started voguing in 2015 as part of the second generation of performers in Germany and has walked many national and international balls ever since. In 2018 he joined his first major house, the Iconic House of Revlon. He started commentating in 2019 and won his first time walking Commentator vs Commentator in August 2019 at the Chamber of Secrets Ball.

  • Feministisch Biertrinken – entfällt

    Entfällt wegen des Brandes in der Kantine.

    Donnerstag, 07.11.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 9

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Feministisch Biertrinken 8

    Donnerstag, 10.10.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Bini Adamczak – Beziehungsweise Revolution

    Freitag, 04.10.19 Kantine

    Bini Adamczak:
    Beziehungsweise Revolution – 1917, 1968 und kommende.
    Postrevolutionäre Depression

    In Kooperation mit Das Schweigen durchbrechen in der Reihe ‚Feminismus oder Barbarei 2

    Beginn 18:30 Uhr, Eintritt gegen Spende

    Entlang vergangener Revolutionen unternimmt Bini Adamczak in ihrem Buch »Beziehungsweise Revolution« den Versuch, der Geschichte eine Sprache abzuringen. Eine Sprache, die traurige Revolutionärinnen trösten, Geschichte neu enden lassen könnte und ausdrückt, was zu oft unausgesprochen und unartikuliert bleibt: Das Begehren nach einer anderen, einer solidarischen Gesellschaft. Bini Adamczak schreibt über kommunistische Theorie und Praxis und setzt die Ereignisse der revolutionären Bedingungen von 1917 und 1968 in ein Verhältnis der gegenseitigen Betrachtung und Kritik, das die Geschlechterverhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart klar in den Blick nimmt.
    Wir möchten mit der Autorin über das Alte und das Neue sprechen, über vielfältige Missverständnisse, unabgegoltenes Begehren, die gegenwärtigen Verhältnisse und die Bedeutung der Geschlechter- und (Re-)Produktionsverhältnisse. Was braucht revolutionäre Theorie um nicht nur Schmuckkante der verheerenden Gegenwart zu sein? Wie heben wir die scharfen Trennungen zwischen Affektivität und Rationalität, Privatheit und Öffentlichkeit, aktiv und passiv auf?
    Beziehungsweise: Warum bildet das Geschlechterverhältnis nicht bloß den altbekannten Nebenwiderspruch, sondern liegt im »Herzen der Revolution«?

    Bini Adamczak, 1979, arbeitet als freie (lies: prekäre) Autorin und Künstlerin in Berlin. 2004 erschien Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird, dessen englische Übersetzung Communism For Kids 2017 einen antikommunistischen Shitstorm in der US-Rechten auslöste. 2007 veröffentlichte sie Gestern Morgen. Über die Einsamkeit kommunistische Gespenster und die Rekonstruktion der Zukunft. 2017 folgten Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman. Vom möglichen Gelingen der Russischen Revolution sowie Beziehungsweise Revolution – 1917, 1968 und kommende. Bini Adamczak ist Mitglied der ›jour fixe initiative berlin‹.

  • DIE LINKE PARTY feiert 25 Jahre Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg

    Mittwoch, 02.10.19 Kantine

    DIE LINKE PARTY feiert 25 Jahre Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg

    Solifestival zum 25. Geburtstag des AAB Nürnberg
    Konzerte, Soliparty und viele Specials

    Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 5 – 10 €

    Live:

    Nitro Injekzija

    DIY-Punkrock//Berlin

    Blockwart & Basur

    Zeckenrap//Berlin u.a.

    DJs:

    Cheap Thrills

    HipHop/Trap//Nürnberg

    Carmony Wrestlemeier

    Trap//Nürnberg, Karlsruhe

    Comandante Manolo

    Technopunkzeckenraptrap//Nürnberg

    Elena

    Feminist HipHop//Nürnberg

    Bakuzap

    Ravepunk & Riotdisco//Nürnberg

  • MEDIUM SWEET – musikverein feiert 1 Jahr Kantine!

    Samstag, 31.08.19 Kantine

    MEDIUM SWEET

    Musikverein feiert 1 Jahr Kantine!

    Natürlich mit fast allen euren Lieblings-DJs vom Musikverein: Ramshackle, Philip Manthey, atomic_betty, Dj Fail, eve massacre und hoffentlich Comandante Manolo!

    Ein Jahr sind wir nun schon bald in der Kantine und das müssen wir natürlich mit einer rauschenden Party feiern!

    Unser Umzug vom Zentralcafé in den Ausweichort Kantine war für den musikverein ein Jahr des Neuerfindens. Große Kompromisse, viel Improvisieren, viel weniger Platz, Neuorientierung hinten und vorn. Manche MV-Family-Mitglieder schieden dann leider auch aus, aber es kamen auch wieder neue dazu. Zu den ganzen Booking- und Veranstaltungstätigkeiten kam ganz schön viel Arbeit, die wir noch in den Club stecken mussten. Nicht immer ganz einfach, gerade für Ehrenamtliche. Aber langsam wird’s. Und hey, dieses erste Jahr in diesem Exil war auch schon voller positiver Momente, und bei vielen Dingen bekamen wir auch Hilfe. Es hat uns auch ganz schön zusammengeschweißt. Klar vermissen wir das Zentralcafé – es bleibt unvergleichbar und unvergessen. Aber es ist auch schön, eine neue Location mitzuformen, auch wenn es nur eine vorübergehende ist, und daran zu arbeiten, sie nicht nur einfach als Veranstaltungsort zu nutzen, sondern auch Arbeit reinzustecken, auch die Kantine als einen hedonistisch-kritischen, bescheuerten und widerborstigen, geliebten und gehassten, linken und inklusiven Ort prägen.

    Musikalisch sind wir natürlich immer noch breit aufgestellt: In diesem ersten Jahr gab’s in der Kantine Livemusik von Punk, Synthiepop, Indie, Rap, Screamo bis zu Ambient, Doom, Wave, Drone, Krautpop, Beats, experimenteller elektronische Musik, u.v.m., dazu Club Nights in die verschiedensten Richtungen und auch einige Vorträge und Lesungen, und neue Formate, wie z.B. Feministisch Biertrinken, und einige Kooperationen, bei denen wir den Veranstaltungsideen Anderer Raum gaben. Wir sind jetzt schon gespannt, was das nächste Jahr bringt, zum Beispiel an neuen Mitgliedern (wie wär’s?!) und hey, das spannendste: Ob wir im zweiten Jahr vielleicht vom Heißluftballon unter den Digitalisierungshauptstädten endlich Internet in der Kantine kriegen. Stadt Nürnberg, you listening?! :slightly_smiling_face:

    Insgesamt lässt sich sagen: Wir – und zu diesem „wir“ gehören auch unsere Gäste – sind langsam in der Kantine angekommen. So, wie der Ort langsam physisch Patina gewinnt, haben wir ihn auch schon mit einigen Erinnerungen besetzt, die Funken sprühen und diese Party-Nacht wird hoffentlich dazu gehören!

  • TROUBLE IN PARADISE:

    Samstag, 28.09.19 Kantine

    TROUBLE IN PARADISE

    hot romance in paradise w/ carlotta jacobi

    – From techno to experimental club music –

    Residents:
    EMOTIONAL FRIENDSHIP (FLORA x mon_a_co)
    Grindylia
    KRN
    Wall E Pane

    23-5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8€ (Zahl was du kannst)

    Plakat: Carri.ex

       

    Carlotta Jacobi is a Leipzig-based producer and DJ from Hamburg/ Stockholm. With her sound she creates dark and gloomy yet forward going atmospheres. She is member of Connwax, a label and party crew hosting techno parties at Institut für Zukunft. Besides she organizes music production workshops for FLINT-people and engages in local network Feat. Fem, that she also hosts a podcast for.

    Trouble in Paradise presents an entirely new experience for your nightlife – hot romance! With exciting new music, visuals, decoration and an very special guest from far far away – CARLOTTA JACOBI – this party will get your ass off the couch and into the club. Arrange to meet your friends at the exciting and romantic location called KANTINE. You will be guided through the night by the finest selection of music and art – from experimental pop music to techno. Relax and enjoy because we are in a hot romance with the night.

    And listen – always have our awareness concept in mind and watch out for your friends. If you see anything happen not consensually – please inform our team or the people working at the bar or door. This is a safe space. We stand against homophobia, racisms, sexism, nationalism and antisemitism.

  • NUNOFYRBEESWAX + HOUSEPARTY

    Donnerstag, 26.09.19 Kantine

    NUNOFYRBEESWAX

    Garage-Punk, Proto-Indie, Lo-Fi songs for real human beings, Pop songs as raw as their hearts

    HOUSEPARTY

    Indie, Surf, Emo, Pop-Punk, Powerpop of love!

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

             

    Nunofyrbeeswax sind ein temperamentvoller Ausbund von „lo-fi hymns for real human beings“. Garage-Rock, Punk, Proto-Indie, runtergestrippt auf rohen Minimalismus und viel Energie und Leidenschaft – wie gut das funktionieren kann, kennt ihr von Bands wie Mondo Ray, Beat Happening oder Sleaford Mods. Nunofyrbeeswax verschmelzen Garage-Rhythmen mit surfigen Gitarren, die bestens dafür gerüstet sind, eure melancholischen Knochen zum Schmelzen zu bringen. Das in Berlin lebende spanisch/italienische Duo hat letztes Jahr sein zweites Album rausgebracht: ‘Music Don’t Matter’. Ein Titel, den ihnen spätestens nach einem Konzertbesuch niemand abnimmt.

         

    Geht’s dir heute unglaublich gut?
    Houseparty!
    Du fühlst dich heut ’n bisschen mies?
    Houseparty!
    Du brauchst Urlaub und hast keinen Bock auf den Alltagsscheiß?
    Houseparty fangen dich auf! Immer!

    Vier Jungs. Ein Van. Das Roadtripmixtape auf Dauerschleife und Sprit genug um entweder zum nächsten Wasserplatz, oder zum nächsten Gig zu kommen. Pizza und Bier auf dem Rücksitz, Sonne auf der Windschutzscheibe. Und überall Musik: Indie-Surf-Emo-Sound, der mal entspannt, mal punkig, aber immer emotional durch die Luft schwingt. Every Woman, every Man, join the Caravan of Free Time, Fun and Friendship (=Love) at a Houseparty Concert.

    Rev Reefer (vocals, guitar), Domi Daiquiri (drums, skits)
    Simi High (Bass, herbs), Chris Panda (guitar, vocals)

     

  • DATENIGHT goes Soliparty für #die3vonderautobahn

    Samstag, 14.09.19 Kantine

    DATENIGHT goes Soliparty für #die3vonderautobahn

    Eintritt=Spende ab 5 Euro zugunsten von #die3vonderautobahn

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 6-8€ (Zahl was du kannst)

    Date Night Plakat von Philip Manthey
    Plakat: Philip Manthey

    Eigentlich haben wir uns schon sehr auf eine zweite Datenight und die damit einhergehende sofortige Einführung des Kommunsimus gefreut.
    Da allerdings drei Nürnberger Genossen statt einem Urlaub im schönen Baskenland zu verbringen, wegen skandalösen Vorwürfen zwei bis drei Monate in Haft in Frankreich verbringen müssen, haben wir uns dazu entschieden, die Einführung des Kommunismus
    zu verschieben und stattdessen eine Soliparty für alle Folgekosten für die drei zu veranstalten.

    Was aber bleibt ist unser Motto: Hass, Hass und nochmal Hass. Für all die Zustände, die dazu führen, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse sind, wie sie sind. Scheisze bleibt halt scheisze!
    Und natürlich:

    Ein Angriff auf einen
    ist ein Angriff auf uns alle
    und ein Angriff auf den Angreifer ist
    Selbstschutz.

    Auch wenn wir uns das ein oder andere Liebeslied nicht verkneifen werden können, werden die DJs der Die linke Party (wie immer) gute Musik auflegen und wer weiß, vielleicht finden sich bis dahin noch die oder der eine oder andere Spezialgast.

    Macker, Sexist*innen, Stressmacher*innen & Rassist*innen bleiben draußen.

     

  • ORCHID

    Samstag, 03.08.19 Kantine

    ORCHID

    Stonewall was a riot! Edition
    Indiedanceriotpopelectrobass QUEER night

    dj & host: eve massacre
    special guest dj: Rashetta

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zw. 6-9€  – Erlös geht als Spende an House Of Laconya für einen Voguing Ball im Herbst

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Hochglanz-Klischees die offene dirty Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wieder, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. We are post-cool, we are community. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Queer Avantgarde/DIY Punk/Antifashista/Fashionista Idee.

    ORCHID versucht, nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über den Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr urban international Queer Culture nach Nürnberg zu bringen – Mykki Blanco, Xiu Xiu, Le Tigres J. Sampson, Austra, SSION, Patrick Wolf, Hunx & His Punx, Le1f uvm. waren schon da.

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrrty butchez & nancy boys & Xenas & antisexuals & androgynous art fags & shapeshifters & breeders & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & camp vamps & funky hunks & trans bees & kittens & dancing queens & divas & pre-op humans & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & ghosts & moustache dykes & post-30-anythings & hairy fairies & & ugly huggies & part-time zombies & age-resistant-scenesters & pre-op unicorns & post-rainbowgays & snoop doggy dykes & otters & superwomen & not-so-super-women & vagitarians & werepandas & post-sexuals & boys who love girls who look like boys, ach – ach! – all queer creatures of the night BUT PLZ: No hools, no fools!

    ʅ(。◔‸◔。)ʃ

    ORCHID ist eine Queer Party, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante im Zentralcafé kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer heteronormativen Partyroutine feiern wollen. Host und Resident DJ ist Eve Massacre, alles unter den Fittichen von www.musikverein-concerts.com

  • HEIMAT – Eine Besichtigung des Grauens | 05.12.19 Desi

    Donnerstag, 05.12.19 DESI

    HEIMAT – Eine Besichtigung des Grauens

    Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense
    Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer und Peter Bremme

     

    Beginn 20 Uhr
    Eintritt: Abendkasse:  15€, Vorverkauf zzgl. Gebühr: 12€  

    Eine Kooperation von musikverein, desi und Schweigen durchbrechen

    In der musikverein-Reihe Popgesellschaft und der desi-Reihe Haymatlos

     

    Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

    Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

    Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo, unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

    So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

    Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

    Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampfbegriffs, der oft nur ein anderes Wort für ,Blut und Boden‘ war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« – und verschafft sich so gutes Gewissen.

    Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

    FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei – sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

    Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.

  • WE GOT THIS

    Samstag, 17.08.18 Kantine

    WE GOT THIS

    Pop, House, Beats, 80s, post-genre Club Music.
    From Four Tet to 80s pop, from addictive Fever Ray melodies to 1010 Benja SL r’n’b sweetness.

    mit
    eve massacre (Orchid, Drama, Dancing With Tears In My Eyes)
    Chris Mosbacher (aka Synthie & Bert, Dancing With Tears In My Eyes, Radio Z)

    23-5 Uhr, Eintritt: ZWDK 6-9€

  • Feministisch Biertrinken 8 – ENTFÄLLT LEIDER!

    Donnerstag, 11.07.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Weil leider kurzfristig Krankheit und Festivalbesuch bei ein paar von uns dazwischenkam, muss es diesmal leider entfallen!

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ein Special mit Textbeiträgen rund um Digitalisierung / Neue Technologien.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Von Tinder bis zu weiblichen Sprachassistants, von der Feminist Meme School bis zu Hashtag-Aktionismus und Vernetzung zu Protesten wie dem Frauenstreik, von appgesteuerten Vibratoren bis zu frauenfeindlichen Hassattacken auf Social Media, von künstlicher Intelligenz bis zu Menstruationstracking – kurz vorm Nürnberg Digital Festival haben wir uns mal als Themenschwerpunkt gesetzt, was die Digitalisierung, die so gut wie alle Lebensbereiche durchdring oder ergänzt, so aus feministischer Perspektive bedeutet.

  • Feministisch Biertrinken 7

    Donnerstag, 20.6.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Donnerstag, 25.07.19 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Im Rahmen der Prideweek des CSD Nürnberg – 50 Jahre Stonewall Riots!

    20 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back! Nach den unfassbar fabulous und vergnüglichen Gesangsattacken des letzten Mals, müssen wir euch einfach noch mal auf die Bühne einladen. Die Zeit hat ja auch hinten vorne nicht gereicht, um alle unterzubringen.

    Wir erweitern den Abend um noch ein Stück Queer Underground Culture: Ihr könnt auch Lip Sync machen!
    Dazu mailt uns bis zum 20. Juli einfach euren Wunschsong, zu dem ihr performen wollt!

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft.

    Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in Hetero-Mainstreamversionen des Lipsync geschieht. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin.

    Und wir machen das ganz basic, DIY eben – wie beim Queer Karaoke auch geht’s hier nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig, wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches Publikum, also traut euch und überlegt euch doch einen Song, zu dem ihr Lipsync performen wollt, gerne auch in Drag, und schickt ihn mir bis 20. Juli an sigh@evemassacre.de

    Wir öffnen um 20 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt!

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space!

  • ZECKENSCHWEMME – Entfällt leider!

    Freitag, 19.07.2019 Kantine

    ZECKENSCHWEMME

    Leider entfällt diese Party!

    Party mit HipHop, Trap, Zeckenrap

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8 Euro (Zahl was du kannst)

  • CURE presents: PRISON RELIGION

    Samstag, 29.06.19 Kantine

    CURE presents:

    PRISON RELIGION

    live (Halcyon Veil, USA)

    IN MY TALONS

    live (Amen, Wien)

    + DJs:

    Philip Manthey
    eve massacre
    MAUNZ

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von CURT

     

    PRISON RELIGION ist das gemeinsame Projekt der in Richmond, USA ansäßigen audio/visuellen Künstler Poozy und False Prpht.

    Seit 2016 tauchen sie tief in den Raum zwischen kaputtem Trap (Cage With Mirrored Bars, 2016) und zeitgenössischer destruktiver Club Music (O Fucc Im On The Wrong Planet, 2018).

    Seit sie sich mit dem experimentellen Label Halcyon Veil zusammengetan haben, haben sie eine globale Crew von gleichgesinnten avant-club Künstler*innen miteinander vernetzt und ein Remixalbum mit RABIT, ENDGAME, SWAN MEAT, LEE GAMBLE und BONAVENTURE herausgebracht (Resonance in Exoplanetary Hybridization, 2018).

    Eng verbunden mit NON Worldwide, einer kontinenteübergreifenden Kombination aus Plattenlabel, radikalem Kunstprojekt und Social Network, dass das Internet nutzt, um gegen das Silencing von African Culture zu kämpfen, leiten PRISON RELIGION auch eine neue Welle von gesangsbasierten Club Performances ein.

    Foto: Kevin Kim

    “The barely tonal beats of tracks like “Shots Fired” have this way of making it feel like the 808s are falling apart or dissociating, like a crowd dispersing as Jones and Black spin kick in the center… acid drenched tracks draw on the history of industrial music, metal iconography and experimental club music.” (Noisey)

    “Prison Religion are one of the most hardcore, rap-related acts we’ve heard in years. No cock out business, just Philip Best levels of mic-burning bile and vitriol shrieked and expectorated over bludgeoning beats, field recordings and charred electronics.” (Boomkat)

    “It’s a noisy, industrial, mess of cathartic, raging. Hardcore Punk music for club kids.” (Passion Of The Weiss)

    Der in Wien lebende Künstler Florian Pfaffenberger schafft als In My Talons progressiven Club-Sound, der die ruhelose Geschichte und Kontext ausblendende Klicklogik der Gegenwart reflektiert und trotzdem keine Angst vor großen Gefühlen kennt. Er lässt Samples aus höchst unterschiedlichen Quellen miteinander kollidieren und erschafft so reizvolle musikalische Spannungsverläufe. Er lässt gregorianische Chöre in apokalyptischen Klangwelten wiederauferstehen, bringt flirrende Grime-Synths mit vollen Dub-Bässen und federnden Cumbia-Rhythmen zusammen, scheppernde Metal-Sounds prallen auf Pop-Refrains, brutale Bässe reiben sich an berückenden Synth-Melodien. Verfugung und Zerfall halten einander in der Schwebe.

    „IN MY TALONS oszilliert zwischen Klaustrophobie und Pathos. Der Musiker und Bildende Künstler FLORIAN PFAFFENBERGER verarbeitet die Jetzt-Zeit in seinem progressiven Clubsound. Seine Nummern nähren sich aus einer viralen Unsicherheit und spiegeln die Gefühlswelt einer digital gehetzten Generation wider, die zwischen Existenzangst und Informations-Overload ihren Weg sucht. Aus unterschiedlichsten Quellen formt IN MY TALONS seine hyperreale Klangwelt, in der ent-personalisierte Stimmen den Chor einer Gegenwart formen, die weder zeitliche noch räumliche Grenzen kennt, keinen Unterschied zwischen Mainstream und Subkultur macht und Musik noch als Kraftwerk der Gefühle versteht.“ Music Austria

    Foto: Philippe Gerlach

  • NADJA + FLORIAN VON AMELN – Achtung, in den Z-Bau verlegt!

    Donnerstag, 17.10.19 Z-Bau, Roter Salon

    NADJA

    Ambient-Doom Duo (Kanada)

    FLORIAN VON AMELN

    Ambient, Drone, Field Recordings, Experimental (Nürnberg)

    Achtung! Aufgrund eines Brandanschlags muss das Konzert in den Z-Bau verlegt werden! Bitte weitersagen, teilen usw.! Wir danken dem Z-Bau schon mal für diese Unterstützung!

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 11 – 14 €

    Foto: Ana Petrovic

    NADJA ist das Duo des Multiinstrumentalisten Aidan Baker und der Bassistin Leah Buckareff, das schon seit 2005 aktiv ist. NADJA wird als eine der Vorläuferbands der Genres ‚Drone Doom‘ oder ‚Metalgaze‘ verehrt. NADJAs heavy, atmosphärische Musik verwebt die Dunkelheit und das Volumen des Doom Metal und Industrial mit den Texturen und Melodizismen des Shoegaze und der Ambient und elektronischen Musik.

    NADJA hat zahlreiche Alben auf vielen verschiedenen Undergroundlabels veröffentlicht – Alien8 Recordings, Daymare Records, Essence Music, Hydrahead Records, Gizeh Records, und Important Records, um nur ein paar zu nennen – und tourte ausgedehnt mit Performances in Europa, Japan, Russland, Australien, Neuseeland, und Nord- sowie Südamerika, darunter Auftritte auf Festivals wie SXSW, FIMAV, Roadburn, Le Guess Who, Incubate und Unsound.

    Außerhalb von NADJA ist Aidan Baker auch als Autor und als Solomusiker aktiv, und performt mit verschiedensten Gruppenprojekten, deren Musik von Drone-Jazz bis Space-Rock reicht. Aidan Baker hat etliche Soloalben veröffentlicht und ist der Autor von vier Gedichtsammlungen.

    Leah Buckareff ist ebenfalls mit diversen mit Papier und Buch verbundenen künstlerischen Projekten aktiv, darunter The Lesen Lounge, eine mobile Zine Bibliothek, und Pulp Papier, ein Importeur von handgemachtem japanischen Papier.

    Ursprünglich aus Toronto, Kanada, lebt das Duo heute in Berlin.


    Foto: Elisabeth Thoma

     

    Fast zwei Jahre hat Florian von Ameln (Muzan Editions, Eilean Rec.) seine Ambient Projekte pausieren lassen. Jetzt kehrt er mit einem neuen Programm auf die Bühne zurück. Auf einer Linie mit seinen früheren Arbeiten wird auch 2019 die Verschmelzung von Akustischen, Elektronischen und Elektroakustischen Instrumenten mit Field Recordings und Rundfunkaufnahmen zu einem akustischen Gesamtwerk im Vordergrund stehen.

  • CESCHI – entfällt!

    Leider hat CESCHI den Großteil seiner Juli-Tour abgesagt. Darunter auch dieser Termin. Wir hoffen, die Show irgendwann nachholen zu können.

    Donnerstag, 18.07.19 Kantine

    CESCHI

    Indie-Rap, HipHop, Folkpunk (Fake Four Inc, USA)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

         

    Ceschi (aussprache: chess-key) Ramos ist eigentlich ein Ein-Personen-Orchester, aber kommt diesmal mit Band auf Tour. Oftmals bewaffnet mit nicht mehr als einer Gitarre, einem Laptop und seiner Stimme, zehrt Ceschi von der Summe der Erfahrungen seiner Inhaftierung wegen Marihuanabesitz, dem Tod vieler seiner Freunde, die wegen tragischen Umständen ums Leben kamen, Rassismuserfahrungen und er spielt Konzerte in der ganzen Welt. Von ruhigen Indiefolk, roughem Folkpunk, bis zu Rap und beides immer mit DIY-Punk Attitüde.

    Er hat in Amerika, Europa und Japan mit Independent Hip-hop-helden wie WHY?, Myka 9, Busdriver, milo, Sage Francis, Cage, Open Mike Eagle, Astronautalis, Awol One, Sole und Onry Ozzborn getourt, gründete schließlich sein eigenes Label Fake Four, Inc., auf dem viele dieser Künstler ein Zuhause fanden (Astonautalis, Open Mike Eagle, uvm.).

  • Feministisch Biertrinken 7 – entfällt

    Mittwoch, 22.5.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7 – entfällt!

     

    Muss leider wegen zuviel anderem Stress entfallen. :'(

     

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.