Autor: Justified Ancients Of Mu Mu

  • 50 Jahre Musikverein – Im Haus der vielen Namen: Musikverein im KOMM – K4 – Künstl*haus

    Im Haus der vielen Namen:
    Musikverein im KOMM – K4 – Künstl*haus 

     

    KOMM – Das ganze Haus in Selbstverwaltung

    Seit es uns gibt, sind wir Teil eines sehr spannenden Hauses: 1973 wurde das KOMM, wie es damals hieß, als eines der ersten soziokulturellen selbstverwalteten Kulturzentren in Deutschland eröffnet. 1976 gründete sich darin der Musikverein. Im wunderbar wilden Rahmen des KOMM trafen Menschen aufeinander, die sich für die verschiedensten Dinge engagierten: politische Gruppen, Seniorengruppen, Werkstätten, Theater/Kino/Konzert-Gruppen und mehr. Und sie trafen nicht nur aufeinander, sondern waren basisdemokratisch selbstorganisiert und diskutierten alles aus, was Entscheidungen über ihr Haus betraf. Selbstermächtigende und (selbst-)kritische Kultur von unten. Das sind unsere Wurzeln, die wir bis heute versuchen weiterzutragen: Each one teach one. 

    K4 – Teil des Amts für Kultur und Freizeit

    1997 beendete die Stadt Nürnberg dieses großartige Experiment und benannte das ganze in “K4” um und das Haus gehörte nun zum Amt für Kultur und Freizeit. Trauriger- und peinlicherweise wurden damals politische Gruppen rausgeworfen, aber die meisten der ganzen weiterhin ehrenamtlich und basisdemokratisch organisierten Werkstätten und veranstaltenden Gruppen konnten bleiben. Auch wenn die Atmosphäre “amtlicher” wurde: der musikverein konnte weiterhin frei sein Programm gestalten und das Zentralcafé, das unser Zuhause darin war, über die Jahre zu einem wichtigen Puls der alternativen Kultur mit oft wagemutigem Programm und Haltung machen. Eine Bühne für kleine befreundete Bands und fette internationale Bookings gleichermaßen, dabei oft dem breiten Geschmack ein paar Jahre voraus, ob bei Konzerten oder Club Nights, purer Hedonismus neben intellektuellem Genuss, Parties und Politics, nicht als Widerspruch, sondern einander gegenseitig befruchtend – das ist der Kern vom Musikverein, der in der Zentralcafé-Ära groß wurde.

     

    Künstl*haus – “Künstlerhaus” im Kunstkulturquartier

    2008 wurde das Haus Teil der neugeschaffenen städtischen Dienststelle “Kunstkulturquartier” und die Atmosphäre wurde hierarchischer und bürokratischer. In diesem Zug wurde das Haus schon wieder umbenannt: „Künstlerhaus“ ist bis heute der offizielle Name, in einer konservativen Rückbesinnung auf den ursprünglichen Namen des Gebäudes von 1910 (CSU halt… ). Natürlich sollte damit auch die Selbstverwaltungsgeschichte und politische Skandale wie die Massenverhaftung ein Stück weit verdrängt oder klein gemacht werden: als nur winziger, quasi unbedeutender Teil der langen Geschichte des Hauses. Das finden wir nicht gut und uns stößt auch die Künstlerinnen ausschließende Form des Namens ab. Wir nennen deswegen das Haus lieber Künstl*haus oder Künstler*innenhaus, weil so eine konservative Rückbesinnung gegen unsere Werte und Kulturideen steht. Viele Gäste sagen aber auch eh immer noch K4 oder KOMM dazu.

     

       

    Kantine-Zeiten – Feuer, Pandemie und endloser Umbau

    2018 wurde der musikverein aus dem Zentralcafé rausgeschmissen, aus dem Ort an dem “wir” uns 42 Jahre lang so tief in die Geschichte der alternativen Kultur eingeschrieben hatten, ein Ort, mit dem sich so viele in dieser Szene identifizierten, ihn gemeinsam als soziale Schnittstelle und spannenden Kulturort geprägt haben. 

    Diese Verdrängung war ein ganz schöner Genickbruch für den Musikverein: Einige verließen die Gruppe und für den Rest begann eine echt steinige Phase: Wir zogen während des Umbaus in die “Kantine”, einen kleinen, schnell zum Veranstaltungsort umgebauten/umimprovisierten Ausweichort in der Gasse Königstormauer. Nicht ideal, aber es sollte ja auch nur ein kurzzeitiger Ausweichort sein und wir waren dankbar, dass er wenigstens so zentral mitten in der Stadt lag. 

    Die Kantine-Zeiten waren für den Musikverein eine Phase, die zwar auch viele fantastische Abende mit großartigen Live Acts und DJs und wilden Feiereien und spannende Diskussionen brachte, aber alles in allem sehr von Krisen geprägt war. Harte Schläge wie eine Brandstiftung, die den Club für Monate unbespielbar machte, dann die lange Corona-Zwangspause und alles durchziehend die Trauerarbeit um den Verlust des Zentralcafés mit all seiner gewachsenen sozialen und kulturellen Patina. Es fiel schwer, einen komplett neuen Not-Ort aufbauen zu müssen, im Wissen, dass man da eh bald wieder weg muss. Dazu kam die ungewisse Zukunft, und die frustrierende Tatsache, bei der Gestaltung unseres zukünftigen Clubs, dem Soft Spot (entgegen vorheriger Versprechen) fast komplett ausgeschlossen zu werden. Wir verloren noch mehr Leute und mal ganz ehrlich: Nach all dem ist es ein Wunder, dass es den Musikverein heute noch gibt. 

    (˶˃ ᵕ ˂˶) .ᐟ.ᐟ

    Was ist dieser „musikverein“ eigentlich?

    Wir sind eine Gruppe von Leuten, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich/DIY Konzerte, Club Nights, Lesungen und linke/soziale und popkulturelle Bildungsarbeit organisieren und sich um einen eigenen Club, den Soft Spot, kümmern. Wir finden es wichtig, nicht einfach irgendwo zu veranstalten, sondern zu unserer Idee von alternativer Kultur von unten gehört es auch, einen eigenen sozialen Ort zu prägen, zu erhalten und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

    Fans und Nerds verschiedenster Musikrichtungen gestalten hier die Kultur ihrer Stadt mit und prägen gemeinsam einen Club nach ihren Vorstellungen. Wir spüren liebend gern neuen und spannenden Strömungen in der Musik nach, und wir lieben es, im Soft Spot einen Ort zu pflegen, an dem Menschen zusammenkommen.

    Wir sind über die Jahre immer zwischen 8-20 Mitglieder gewesen.

    Pünktlich zum Jubiläum suchen wir derzeit dringend neue Menschen, die bei uns mitmachen wollen.

    Schreibt uns, wenn ihr euch das vorstellen könnt!

      

     

    Konzertfotos: Hanin Elias (Atari Teenage Riot) 2003, HEALTH 2009, Divide & Dissolve 2022

    Vor 50 Jahren geschlüpft und immer noch da

    Unter dem obskuren Namen “Musikverein” hat sich am 13.05.1976 in Nürnberg eine Gruppe im KOMM zum gemeinnützigen Verein zusammengetan, um dort im Festsaal und Zentralcafé DIY/ehrenamtlich Livemusik zu veranstalten, immer zwischen Chaos, Kompetenz und brennender Liebe zu Musik und basisdemokratischem Organisieren balancierend.

    Fast forward 50 Jahre: Das KOMM wurde zum Künstl*haus gezähmt und der Musikverein musste vom Erdgeschoss in den neuen Club SOFT SPOT im 2. Untergeschoss weichen. Er hat während Corona das Filmhauscafé übernommen und zu Konzerten sind längst noch Club Nights, politische Vorträge, Lesungen und vieles mehr dazu gekommen. Chaos, Kompetenz und heiße Liebe zu Musik und basisdemokratischem Organisieren bleiben aber die Sterne, unter denen hier ein zusammengewürfelter Haufen von Menschen seine Art von Nachtleben-Kultur verwirklicht.

    Wir feiern den ganzen Herbst unser fünfzigstes und nehmen das zum Anlass, uns hier mal nach und nach ein bisschen näher vorzustellen.

  • 28.11.26 Circus X

    Nürnbergs legendärer queerer Zirkus ist endlich zurück, mit einer Show die größer und spektakulärer ist als je zuvor! Am 28.11. ab 18 Uhr eröffnen die Zirkusfreaks ihre magische Manege im Festsaal des Künstler*innenhauses.

    Samstag, 28.11.26 Festsaal Künstl*haus

    Circus X

    „Freaks vs Fascists“

    Einlass & Fun Fair: 18 Uhr
    Showbeginn: 20 Uhr

    Ab 18 Jahren
    Code of Conduct / Verhaltenskodex

    Ticketpreis im VVK: 25,-
    Für den selben Preis können Solitickets gekauft werden, die Gäst*innen den Eintritt ermöglichen die ihn sich sonst nicht leisten können.
    Onlinetickets bei Tixforgigs

    Circus X auf Instagram

    Nürnbergs legendärer queerer Zirkus ist endlich zurück, mit einer Show die größer und spektakulärer ist als je zuvor! Am 28.11. ab 18 Uhr eröffnen die Zirkusfreaks ihre magische Manege im Festsaal des Künstler*innenhauses, unterstützt vom musikverein.

    Vor Showbeginn können die bunt kostümierten Gäst*innen auf dem „Fun Fair” handgemachte Andenken entdecken oder sich am Make-up, Tattoo oder Tooth-Gem Stand verschönern lassen. Um 20 Uhr beginnt der erste Showteil, in dem queere Performancekünstler*innen eine Vielfalt von Drag und Burlesque bis hin zu Ballett und Gesang präsentieren. Nachdem die Stars ihre Lorbeeren ernten und die Gäst*innen ihr Staunen verdaut haben, folgt auch schon das nächste Showhighlight: der kuriose Kostümwettbewerb! In verschiedenen Kostümkategorien steht die Bühne allen offen, die ihren kreativen Selbstausdruck von der Community bejubeln und vielleicht sogar mit einer Medaille ehren lassen wollen. Also traut euch und meldet euch an um Teil der Show zu werden!

    Natürlich gehen die Einnahmen auch dieses Jahr an einen guten Zweck. Unter dem Motto „Freaks vs. Fascists” unterstützt der Zirkus die queerfeministische Initiative „Wut und Trotz”, die sich unter anderem dem queerfeindlichen und rassistischen „Team Menschenrechte“ entgengestellen! Nebem ihrem Aktivismus bereichert Wut und Trotz unser Programm mit einer Afterparty, denn Queer joy is Resistance!

    Wenn dein Interesse geweckt wurde, dann folge dem Circus Extravaganza auf Instagram, um das Lineup und sonstige Neuigkeiten nicht zu verpassen!
    Vorverkauf startet bald.

  • 02.02.27 Horse Lords

    Wilde Rhythmen, microtonale Verspieltheit, experimentierfreudiger Kraut/Post/Math-Rock, immer scharf auf den Punkt und eine überragende Liveband: Horse Lords kommen wieder nach Nürnberg! Am 2. Februar im Soft Spot.

    Dienstag, 02.02.27 Soft Spot

    Horse Lords

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt:
    Vorverkauf 20 € zzgl. Gebühren, Onlinetickets hier bei Tixforgigs
    Abendkasse 25€

    Homepage   Bandcamp   Instagram   YouTube   Facebook   Foto: Kasia Zacharko

    Horse Lords wurden 2010 in Baltimore gegründet; sie gingen aus dem experimentellen Kollektiv Teeth Mountain hervor und begannen als Trio mit dem Schlagzeuger Sam Haberman, dem Gitarristen Owen Gardner und dem Bassisten Max Eilbacher, wobei bald darauf der Altsaxophonist Andrew Bernstein zum Kernensemble hinzukam.

    Obwohl Horse Lords aus der fruchtbaren Noise- und Leftfield-Rock-Szene von Baltimore hervorgegangen sind – einem legendären Umfeld für Künstler und Exzentriker, das schon viele einflussreiche Außenseiter-Bands (Lungfish, Matmos) hervorgebracht hat –, ist ihr Ansatz vielseitiger, als es die punktierten Rhythmen des instrumentalen Elektro-Rocks vermuten lassen.

    In sechzehn Jahren intensiver Tourtätigkeit haben Horse Lords zehn Studio-, Live- und Kollaborationsalben veröffentlicht, zusätzlich zu einer Split-EP mit den ebenfalls aus Baltimore stammenden Lower Dens sowie einer Handvoll Singles und Compilation-Titeln. Für die FRKWYS-Reihe von RVNG arbeitete die Band mit dem in Berlin lebenden Komponisten Arnold Dreyblatt zusammen, einem ehemaligen Schüler von La Monte Young und Pauline Oliveros, dessen Kammermusik in reiner Stimmung ein wesentlicher Bestandteil der Post-Fluxus-Szene in Downtown New York City war.

    Mit dem Umzug von drei der vier Mitglieder nach Deutschland ab 2021, dem Potenzial für weitere kreative Erkundungen und Auftrittsmöglichkeiten – darunter das Moers Festival (mit einer 11-köpfigen Besetzung, die sowohl die Musik von Julius Eastman als auch eigene Kompositionen interpretierte) – standen die interdisziplinären Aspekte der Musik der Band vor faszinierenden neuen Richtungen. Die Band bemerkt dazu: „Wir versuchen stets, ein Gleichgewicht zu finden zwischen der Arbeit innerhalb der Grenzen des Quartetts und dem Überschreiten dieser Grenzen.“


    Horse Lords sind Rattenfänger der experimentellen Musik und des radikalen Denkens. Ihre Musik macht unverschämt viel Spaß, und sie live zu erleben ist eine Erfahrung kollektiver Ekstase, bei der sich jeder Körper zu seiner eigenen Vorstellung davon bewegt, was der Beat sein könnte. Diese gemeinsame Erfahrung, die Freude am vereinten Flow und an der Bewegung, macht es möglich, dass Ideen, die normalerweise als „schwierig“ gelten, plötzlich ganz leicht und berauschend daherkommen. Indem sie musikalische Formen verwenden, die neue Wege des Seins, Denkens und Organisierens aufzeigen, indem sie Annahmen und kompositorische Systeme ständig neu bewerten, bieten die Horse Lords ein Modell für die Gesellschaft insgesamt. Indem sie zeigen, wie fröhlich es sein kann, sich neue Zukünfte und Möglichkeiten vorzustellen, indem sie uns mit jeder tektonischen Verschiebung zum Tanzen und Heulen bringen, zeigen sie, wie schillernd der Weg zur Utopie sein kann.

    Ist es nun Math Rock, ist es Dub, oder hab ich da nicht gerade eher ein paar Takte Post-Punk gehört, und hier, das ist doch Krautrock? Bei den Horse Lords ist der Einsatz algorithmischer Kompositionstechniken, mikrotonaler Harmonien und reichlich eingesetzter Polyrhythmik ist für die Tanzbarkeit und den rhapsodischen Wirbel der Musik nicht zweitrangig, sondern integraler Bestandteil der Party selbst. Die Musik gräbt sich in Kopf und Eingeweide.

    Bei ihnen kollidiert eine Dichte von Ideen, die an so unterschiedliche Gruppen wie The Ex und Glenn Branca bis hin zu rauer Gitarrenmusik aus der Sahara, Albert Ayler und James Tenney erinnern.

  • 25.11.26 MV-DJing beim After Work zu Jamel Shabazz: New York Moves

    Am 25. Oktober gibt’s wieder einen After Work zu einer Ausstellung des Kunsthaus: Jamel Shabazz: New York Moves. Ausstellung, Vortrag, Lyrik und Gespräche, mit Getränken in lockerer Atmosphäre. Und der musikverein steuert ein DJing bei: atmosphärische Ambient und Lo-Fi Sounds mit eve massacre.

    Mittwoch, 25.11.26 Kunsthaus + Foyer Künstl*haus

    After Work zu
    Jamel Shabazz: New York Moves

    Ausstellung, Vortrag, Lyrik und Gespräche, mit Getränken in lockerer Atmosphäre

    Kooperation von Kunsthaus und musikverein

    19 – 22 Uhr Kunsthaus + Künstl*haus Foyer
    Eintritt frei

    Homepage

    Jamel Shabazz
    New York Moves

    Die Ausstellung geht vom 24. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027, Eröffnung ist am 23. Oktober.

    Die Fotografien von Jamel Shabazz (*1960 Brooklyn/NY) richten ihren Blick auf Menschen aus Black Communities und Communities of Color in New York City. Mit kraftvollen und zugleich sensiblen Porträts dokumentiert Shabazz unterschiedliche Aspekte ihrer Lebensrealitäten und sozialen Zusammenhänge. Seine Fotografien strahlen hohe Empathie und Nähe aus. Sie überraschen mit außergewöhnlichen Bildmomenten im Stadtraum und zeigen, wie wichtig diese öffentlichen Orte für die von ihm vorgestellten Personen sind. Shabazz’ Arbeiten zeugen von einer tiefen Wertschätzung gegenüber seinen Protagonistinnen und Protagonisten, die Fotografie spiegelt ihre Offenheit und Anerkennung auf sichtbare Weise zurück.

    Immer wieder sind es die Black Communities, die wichtige Impulse für Stilentwicklungen geben. In Verbindung mit Jugend- und Musikbewegungen wie Hip-Hop, Tanzformen wie Breakdance sowie modischen Ausdrucksformen in der Streetwear- und Graffitiszene haben sie nachhaltige kulturelle Kontexte geschaffen und entscheidend geprägt.

    Mit seinen kompositorisch überzeugenden und metaphorisch starken Fotografien fängt Jamel Shabazz seit den 1980er-Jahren die Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe ein. Seine Bilder treten negativen, häufig rassistisch geprägten Stereotypen bewusst entgegen. In natürlichen Lichtverhältnissen aufgenommen, entstehen Fotografien als kraftvolle visuelle Dialoge, in denen sich die Dargestellten selbstbewusst in Szene setzen.

    Die Ausstellung New York Moves zeigt erstmals in Deutschland als Museumsausstellung zentrale Werkgruppen von Jamel Shabazz. Präsentiert werden Schwarzweiß- und Farbfotografien aus den frühen 1980er-Jahren, frühe Fotoalben sowie Publikationen des in Brooklyn, New York, lebenden Fotografen. Nach bedeutenden Museumsausstellungen in New York und Europa sowie zahlreichen internationalen Veröffentlichungen erfährt sein Werk zunehmend größere Aufmerksamkeit. In der Tradition sozial engagierter Fotografie steht er unter anderem in der Nachfolge von Gordon Parks. Während seines Militärdienstes war er in den 1980er-Jahren in Deutschland stationiert.

    Begleitend zur Ausstellung ist ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für unterschiedliche Altersgruppen sowie inklusive Projekte geplant. Ergänzt wird dieses durch Vorträge und Workshops zur Street Photography als Genre.

  • 12.12.26 Dancing With Tears In My Eyes

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück: Dancing With T.I.M.E. am 12. Dezember im Soft Spot!

    Samstag, 12.12.26 Soft Spot

    Dancing With Tears In My Eyes

    DJs: Synthie&Bert, SOS4Love, eve massacre, Quirin Ärger

    22 – 5 Uhr
    Eintritt: 7€

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kantine! Dancing with T.I.M.E.! Give us the look of love and we’ll let the music play when the rain is gonna fall! We’re through being cool! Let’s dance.

    Party hard but party with care!

  • Entfällt leider – 27.11.26 Pavédanse

    Pavédanse und ihre mitreißenden House Vibes  gibt’s am 27. November endlich zum zweiten Mal im Soft Spot!

    Freitag, 27.11.26 SOFT SPOT

    PAVÉDANSE x Tante Emma

    Fête De House

    Line Up so far:
    Almin (Tante Emma) + Hannoi (Tante Emma) – B2B
    Jodukus (Tante Emma) + Marcus Manning – B2B
    …und mehr!

    22 Uhr
    Eintritt: 9€

    Mit einem knallenden High Five klatschen PAVÉDANSE und Tante Emma ein! Die House-Party im Softspot Nürnberg geht in die zweite Runde! Auch dieses Mal steht dieser Abend voll im Zeichen groovigem Elektro-House – dance dance dance!
    Das Kollektiv Tante Emma weiß wie die Synapsen tanz- und feierwilliger Menschen funktionieren! Das beweist die herrliche Atmosphäre bei Ihrer eigenen Partyreihe in Forchheim oder wenn Sie bei anderen Veranstaltungen oder Festivals regelmäßig hinter den Decks stehen.
    Und weil das nicht schon großartig genug wäre wird das Line Up mit dem legendären Marcus Manning und weiteren Acts veredelt!

    (sous) PAVÉDANSE, eine fiktive französische Wortkreation in Anlehnung an den Soft Spot: Tanzen unter dem Pflaster – denn unterm Pflaster liegt der Strand!
    Diese bunte Nacht steht voll im Zeichen leidenschaftlicher, pulsierender und zeitloser House-Musik – LA FÊTE DE HOUSE eben!

  • 03.12.26 Feministisch Biertrinken Pubquiz

    Wer war die erste Afroamerikanerin, die ins Weltall flog? Wie viele Nerven im Vergleich zum Penis hat die Klitoris? Wieviele Figuren spielt Tilda Swinton in Suspiria? Solche Fragen und andere erwarten euch beim legendären Feministisch Biertrinken Pubquiz, das zum MV50 Jubiläum endlich mal wieder stattfindet!

    Donnerstag, 03.12.26 Soft Spot

    Das Feministisch Biertrinken
    Pubquiz

    19 Uhr
    Eintritt frei, über Spenden freuen wir uns. Sehr.

    Wer war die erste Afroamerikanerin, die ins Weltall flog? Wie viele Nerven im Vergleich zum Penis hat die Klitoris? Wieviele Figuren spielt Tilda Swinton in Suspiria? Wo war der Hotspot der Riot Grrls Bewegung? Was will die Care Ökonomie? Wer machte „I woke up like this“ zu einem feministischen Pop-Slogan?

    Solche Fragen erwarten euch beim Pubquiz von Feministisch Biertrinken! Ob als Team oder allein ratet ihr und zerbracht euch die Köpfe und kreuzt die richtigsten oder bescheuertsten Antworten an, lauscht den Erklärungen und kleine Preise gibts auch.

    Ein (queer-)feministisches Pubquiz mit Fragen zu allem möglichen aus Pop und Tierwelt, Wissenschaftsgeschichte und Politik, Musik und Literatur – was den Frauen von Feministisch Biertrinken halt so alles einfällt.

    Die Reihe Feministisch Biertrinken entstand erst als Reihe für Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a. Während der Pandemie Lockdowns starteten sie auf Twitch ihre beliebten Pubquiz Livestreams, die nach Corona auch endlich live stattfinden. Anlässlich des MV50 Jubiläums und weil wir total Lust haben, gibt’s diesen Revival Abend für euch!

     

  • 06.11.26 Swoon

    We’ll make you swoon! A night of uplifting dance music from weird House to soulful Techno and beyond. Mit den DJs Red On (verydeeprecords) und Tobiolo (it’s a feeling).

    Samstag, 06.11.26 Soft Spot

    Swoon

    DJs Red On & Tobiolo

    22 Uhr
    Eintritt: 7 €

    We’ll make you swoon! A night of uplifting dance music from weird House to soulful Techno and beyond. Mit den DJs Red On (verydeeprecords) und Tobiolo (it’s a feeling).

  • 05.11.26 Daniel Benyamin + Hilma Nikolaisen

    Mit zerbrechlichem Ghost Pop von Daniel Benyamin und kraut/psych-angehauchtem Synth Rock von Hilma Nikolaisen wärmen wir euch am 5. November die Knochen!

    Donnerstag, 05.11.26 Soft Spot

    Daniel Benyamin
    Hilma Nikolaisen

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 15 – 22€ / Vorverkauf 15€ zzgl. Gebühr, Ticketlink: TixForGigs


    Bandcamp   Instagram   YouTube   Facebook

    Schon seit Kindertagen vermischt Daniel Benyamin die verschiedensten Genres. Die melancholische Seite J.S. Bachs verehrte er genauso wie heimliche Wave-Punk Bands, die zuhause verboten waren. Mit 12 Jahren entdeckte er zufällig auf einem defekten Kassettenrekorder das Mehrspurrecording und komponierte damit die Musik, die er nicht hören durfte. Diese kreative Bipolarität zeigt sich nie so klar wie in seinem zweiten Album als Daniel Benyamin: „Life After Music“, das der kreative Kopf von Sea + Air und Jumbo Jet im Mai 2026 auf Ghost Palace Records/Cargo veröffentlichte. Das Album reist spielerisch von einem Pol zum anderen: opulent und reduziert zugleich, ist es ebenso eingängig wie atmosphärisch und schöpft aus seinen Tanz- und Filmsoundtracks der letzten Jahre.

    Seit er mit 17 Schule und Zuhause verließ, performte Daniel Benyamin seine Kunst in über 2000 Konzerten in 35 Ländern. Hunderte veröffentlichte Songs und Kompositionen später wagte Daniel Benyamin 2022 einen Neuanfang als Solokünstler. Sein größter Erfolg dabei ist, dass er sich völlig unverfälscht in seiner Musik widerspiegelt, losgelöst von Mainstream und Erwartungen. Zerbrechlichkeit, großes Songwriting und energievolle Rhythmen, vorgetragen von analogen Instrumenten und allem voran seiner einzigartig emotionalen Stimme, lassen einen musikalischen Kosmos wachsen, den Daniel Benyamin „Ghost Pop“ nennt.

    Bandcamp   Instagram

    Hilma Nikolaisen (*1982) verfeinerte ihre musikalischen Fähigkeiten Ende der 1990er-Jahre in den Kultbands „Umbrella“ und „The Loch Ness Mouse“. Später – und vielleicht entscheidender für ihre musikalische Entwicklung – spielte sie als Bassistin in der psychedelischen Noise-Pop-Band „Serena Maneesh“, dem Projekt ihres Bruders Emil. Die Band, bei der auch Sufjan Stevens mitwirkte, gilt als eine der einflussreichsten norwegischen Bands des vergangenen Jahrzehnts. Als vielseitige Musikerin spielte Nikolaisen u.a Percussion bei The Jesus and Mary Chain und stand mit Serena Maneesh gemeinsam mit Oasis auf der Bühne.

    Nach einer fast zehnjährigen Solokarriere kann Nikolaisen mittlerweile auf fünf von der Kritik gefeierte Alben zurückblicken. In ihren Songs klingen die Erfahrungen aus ihren früheren Projekten an – in der klanglichen Vielfalt, den vielschichtigen Texturen und dem spannungsreichen Wechsel zwischen Melancholie und Extase, von softeren Klängen hin zu mehr upbeat und catchy Alternative / Synth Rock mit Psych- und Kraut-Elementen, besonders auf ihrem Album „Social Works“ kommt das großartig zum Tragen.

    Nikolaisen hat ein ausgeprägtes Gespür für Melodien und ein besonders feines Ohr für geradezu verführerische musikalische Details. Nikolaisen verbindet ambitionierte Popmusik mit starkem Songwriting und verleiht ihren Songs durch ihren eigenwilligen, androgynen Gesang und einen ausgereiften, charaktervollen Sound eine unverwechselbare Handschrift.

     

  • 16.10.26 crisprbaby + spear flower

    Mit crisprbaby und spear flower bringen wir euch am 16. Oktober eine großartig heftige Dosis Industrial NoisePop Synthpunk in den Soft Spot!

    Freitag, 16.10.26 Soft Spot

    crisprbaby
    spear flower

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 15 – 20 €


    Bandcamp   Instagram   Soundcloud

    crisprbaby entwirft Popmusik, die sich gerne der eindeutigen Einordnung entzieht. Digitale Texturen, verzerrte Sounds und fragile Melodien formen eine futuristische Klangwelt, in der sich experimenteller Pop und elektronische Musik gegenseitig aufreiben. Mal verspielt, mal düster und immer mit einer gewissen Unberechenbarkeit – ein spannender neuer Name für alle, die Pop gerne abseits ausgetretener Pfade entdecken.

    Bandcamp   Instagram

    Noise Nebel und stechend scharfe Synthesizertakte.
    Ein Nachtmarsch durch eine Wüste aus Glasscherben.

     

  • 13.12.26 tipping point

    Am 13. Dezember sind bei uns tipping point zu Gast: Das audio-visuelle Projekt von Jan Galega Brönnimann und Optickle trifft auf experimentierfreudige Gäste der Jazz- und Improvisationsszene – in Nürnberg auf die Harfenistin Maja Taube.

    Sonntag, 13.12.26 Soft Spot

    tipping point

    Jan Galega Brönnimann: bass clarinet, electronics
    Maja Taube: Harfe
    Optickle: live visuals

    Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 12 – 18 €
    Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und den Bayerischen Musikrat.


    Foto: David Schönhauser

    Das audio-visuelle Projekt von Jan Galega Brönnimann und Optickle trifft auf experimentierfreudige Gäste der Jazz- und Improvisationsszene – in Nürnberg auf die Harfenistin Maja Taube.

    Von tipping points ist in der Klimadebatte oft die Rede. Der aus dem Englischen stammende Begriff bezeichnet einen Moment, in dem eine vorher gradlinige und eindeutige Entwicklung durch bestimmte Rückkoppelungen abrupt und unvermittelt abbricht, die Richtung wechselt oder sich stark beschleunigt. Wie die Klimaforschung zeigt, können solche Vorgänge in relativ kurzer Zeit zu irreversiblen Umbrüchen führen. Diese Erkenntnis wollen wir dem Publikum mit unserem audio-visuellen Projekt ins Bewusstsein rufen. Das Projekt ist so konzipiert, dass sein Ausgang offen ist und dass das Zusammenwirken von Ton und Bild schlagartig eine völlig neue und unerwartete Richtung einnehmen kann.

    Jan Galega Brönnimann und Optickle kooperieren hierfür mit Maja Taube, gemeinsam suchen sie Ausdrucksformen für die Kontingenz aktueller klimatischer Entwicklungen sucht und dabei produzierte und spontan improvisierte Ton- und Bildkompositionen mit ungewissem Ergebnis verbindet. Die Visuals basieren teilweise auf Messdaten von Temperaturschwankungen. Extremschwankungen werden bildlich dargestellt: Slowmotion-Aufnahmen von ausgetrocknetem Schwemmholz, gefilmte Flammen bewegen sich synchron zur Musik und werden abgelöst und kontrastiert durch abstrahierte Eiswelten. Ein audio-visuelles Wagnis zwischen Jazz, experimenteller Elektronik und Improvisation.

    Biografien

    Jan Galega Brönnimann ist bekannt als innovativer Grenzgänger. Als Komponist und Instrumentalist arbeitete er mit Leuten wie Nils Petter Molvaer, Sidsel Endresen, Pierre Favre und Eiwind Aarset zusammen. Also Solist, Bandleader und Komponist spielte er in den letzten 30 Jahren bei wichtigen Festivals und Clubs auf der ganzen Welt. 2009 gewann er den Musikpreis des Kantons Bern
    Homepage

    Optickle (live visuals) produzieren Media Art, Film, Szenografie, Performance, Animation, spartenübergreifend. Gehören seit den frühen 1990er Jahren zu den Pionieren der Schweizer und europäischen VJ Szene (u. a. Mouthwatering Club Nights, Contemporary Culture Convention, Dub Quest)
    Homepage

    Maja Taube wurde in Berlin geboren, lebt in Nürnberg und studierte Harfe am Meistersinger-Konservatorium sowie am Mozarteum Salzburg. Sie entwickelte eine eigene Klangsprache zwischen Folk, Weltmusik, Minimal und Jazz. Sie ist als Solistin, im Duo mit Jan Galega Brönnimann und mit dem Treibgut-Ensemble tätig. 2023 erhielt sie den Kulturförderpreis des Bezirks Mittelfranken.
    Homepage   YouTube

  • 30.10.26 MV Schallplattenauktion

    Das 50. Jubiläum des Musikvereins macht es möglich: wir laden am 30. Oktober ein zu einer neuen Ausgabe der legendären Musikverein-Schallplattenauktion! Das fabulöse Auktions-Team Frau von Landadel und Herr Black findet sich hierzu exklusiv wieder zusammen unterstützt von fibs an den Plattenspielern.

    Freitag, 30.10.26 Soft Spot

    MV Schallplattenauktion

    20 Uhr
    Eintritt frei

    Das letzte Mal ist schon etwas her, aber das 50. Jubiläum des Musikvereins macht es möglich: wir laden ein zu einer neuen Ausgabe der legendären Musikverein-Schallplattenauktion!

    Das fabulöse Auktions-Team Frau von Landadel und Herr Black findet sich hierzu exklusiv wieder zusammen. Gemeinsam versteigern sie in höchst unterhaltsamer Weise Rares, Gesuchtes und allzu Geläufiges aus einem bunten Vinyl-Fundus. Von Klassikern bis zu neuesten Hypes ist alles dabei, wer geschickt steigert erwischt sicher das eine oder andere Schnäppchen. Damit niemand die Katze im Sack kaufen muss, werden alle Platten von DJ fibs angespielt. Und wer von der Musik nicht überzeugt wird, sollte nach dem Motto „Save the Vinyl!“ seinem Herzen einen Ruck geben. Denn: Platten, die keine Käufer*innen finden, werden am Ende zeromoniell zerstört und entsorgt.

    Also Ohren auf, Geldbeutel gezückt und auf in den Soft Spot! Dazu gibt’s natürlich gepflegte Getränke und kleine Leckereien, und nach der Auktion legt fibs noch ein wenig auf.

    Der Erlös geht bei der Schallplattenauktion immer an eine gemeinnützige Einrichtung. Da es dem Musikverein pünktlich zum runden Geburtstag leider nicht so gut geht, fließt das Geld in den bedürftigen MV-Veranstaltungsetat. Damit wir euch weiterhin mit voller Kraft subkulturelle Schätze präsentieren können!

  • 22.10.26 ORED

    ORED ist ein Projekt der Punk-Ethnographen Bulat Khalilov und Timur Kodzoko mit Stefan Schneider (Kreidler), das Field Recordings aus dem Nordkaukasus und elektronischer Experimentalmusik die Spannung zwischen traditioneller Musik und musikalisch und politischem Zeitgenössischem nachspürt. Vor dem Konzert gibt’s eine Lecture Performance.

    Donnerstag, 22.10.26 Soft Spot

    ORED

    Live-Musik von Timur Kodzoko (bouzouki), Martina Bertoni (electronics) und Stefan Schneider (electronics)

    Lecture-Performance von Bulat Khalilov und Stefan Schneider (Gespräch, Video, Fotografien)

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr

    Eintritt: Vorverkauf 16€ zzgl. Gebühren, Onlinetickets hier
    Abendkasse: 16 – 22 €
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   Instagram

    Das Label ORED Recordings wurde 2013 von den tscherkessischen Musikern Bulat Khalilov und Timur Kodzoko gegründet, um traditionelle und posttraditionelle Musik des Nordkaukasus zu dokumentieren und weiterzuentwickeln. Durch Hunderte von Fieldrecordings bei Begegnungen wie lokalen Festen und Familientreffen hat das Label ein breites Spektrum musikalischer Traditionen eingefangen. Im Gegensatz zu akademischen Kreisen entwickelten sie für ihre umfassende Arbeit bald ein Ethos, das an DIY-Punk erinnerte: Sie versuchten, eine eigene Sprache im Bereich der Musikethnologie zu finden und diese weiterzuentwickeln. Die Arbeit des Labels geht über die bloße Bewahrung hinaus. „Wir begannen, durch den Nordkaukasus zu reisen und Aufnahmen mit Menschen aus vielen verschiedenen ethnischen Gruppen zu machen. Im Nordkaukasus hatte unsere Arbeit eine politische Dimension, da es dort – damals wie heute – zahlreiche Konflikte zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen gab. Uns wurde schnell klar, dass es bei unserer Arbeit nicht nur um Musik und Kunst geht. Sie wird unmittelbar politisch, sobald man solche Verbindungen zwischen Menschen schafft.“ Die Arbeit von ORED zielt darauf ab, nicht nur die großartige Musik des Kaukasus zu präsentieren, sondern auch die Geschichten dahinter zu erzählen. Es sind Erzählungen über den Kampf, über Unabhängigkeit und über den Umgang mit dem historischen Gedächtnis in der heutigen Zeit des 21. Jahrhunderts.

    Anschließend an den Talk von Bulat Khalilov und Stefan Schneider folgt ein live set von Timur Kodzoko (bouzouki), Martina Bertoni (electronics) und Stefan Schneider (electronics).

  • 22.11.26 MV Book Swap – Die Büchertauschparty im Soft Spot

    Du hast einen Stapel Bücher, die du loswerden möchtest, und zugleich fehlt’s dir an dem nötigen Kleingeld für neue Bücher? Dann ist unsere Buchtauschparty genau das Richtige für dich! Komm am 22. November in den Soft Spot, verbringe einen Nachmittag mit anderen Bücherfans und tauche deine alten Bücher gegen andere gebrauchte ein.

    Sonntag, 22.11.26 Soft Spot

    MV Book Swap

    Die Büchertauschparty im Soft Spot

    15 – 18 Uhr
    Eintritt frei

    Du hast einen Stapel Bücher, die du loswerden möchtest, und zugleich fehlt’s dir an dem nötigen Kleingeld für neue Bücher? Dann ist unsere Buchtauschparty genau das Richtige für dich! Komm am 22. November in den Soft Spot, verbringe einen Nachmittag mit anderen Bücherfans und tauche deine alten Bücher gegen andere gebrauchte ein.

    Und so funktioniert’s: du kannst bis zu 10 Bücher mitbringen, die du am Eingang gegen Coupons eintauschen kannst. Dann kannst du dir für jeden eingetauschten Coupon aus dem vorhandenen Angebot ein neues Buch aussuchen. Und das kostenlos!

    Welche Bücher kannst du eintauschen? Wir und alle anderen Book Swap-Besucher*innen freuen uns über gut erhaltene Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch auf Deutsch, Englisch oder in anderen gängigen Fremdsprachen. Was nicht gefragt ist: verstaubte alte Bände vom Dachboden, beschädigte oder stark abgenutzte Bücher, Lexika, Reiseführer, Berufsfachbücher, Schulbücher und ähnliches. Bitte sei fair und bringe Bücher mit, die es wirklich wert sind, getauscht zu werden!

  • 26.11.26 Ulla Suspekt + Talaj Szöke + Hidden Wheel

    Die großartige Universalkünstlerin Ulla Suspekt spielt am 26.11.2026 mal wieder eine ihrer mitreißenden Live-Shows im Soft Spot. Sie hat ein neues Album im Gepäck – voller Hits, melancholisch, ironisch und wütend. Als Support sind Talaj Szöke und Hidden Wheel dabei.

    Donnerstag, 26.11.26 Soft Spot

    Ulla Suspekt

    Support:
    Talaj Szöke (Performance)
    Hidden Wheel

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 15 – 20€
    Vorverkauf 15€ zzgl. Gebühren, Onlinetickets hier
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   YouTube „In meinem Garten“   YouTube „Augen zu“   YouTube live   Instagram   Foto: 

    Ulla Suspekt macht Musik für alle, deren Antrag schon mal abgelehnt wurde: vom Amt, vom Leben oder vom eigenen Kopf. Auf ihrem neuen Album „Antrag abgelehnt“ tauscht die Nürnbergerin mit Wahlheimat Wien die Beats gegen echte Gitarre und echtes Schlagzeug. Zum ersten Mal klingt die Platte genau so wie die Show: laut, wütend und trotzdem mit einem Grinsen im Gesicht.

    Es geht ums Pleitesein, ums Schwarzfahren, um Ärger mit der Polizei, um toxische Männlichkeit und um die späte Erkenntnis, dass Heulen auch schön sein kann. Live wird daraus eine Achterbahnfahrt mit Band: Jede Show beginnt mit einer Sound-Performance, und spätestens wenn Ulla mit dem Bass ins Publikum schießt, ist klar, dass man diesen Abend nicht ablehnen sollte.

    Bandcamp   Instagram

    Hidden Wheel
    Noisy Postpunk / Alternative Rock / Nürnberg

    Instagram

    Talaj Szőke (@bowdyke) ist eine*r Künstler*in und Waldschrat, der*die in den Bereichen Performance, Ton und Video arbeitet. Er*sie verkörpert Beziehungen zwischen Räumen, deren Resonanzen und Übergangszustände. Anhand verschiedener Charaktere spekuliert er*sie über Meta-Existenzen (nicht-)menschlicher Lebensformen, die sich durch Systeme navigieren, in denen Instabilität, Scheitern und Widerspruch zu Bedingungen der Möglichkeit werden.

     

  • 07.11.26 ORCHID – indiedanceriotpopelectrobass Queer Party

    Unsere nächste indiedanceriotpopelectrobass Queer Party ORCHID gibt’s am 7. November im Soft Spot.

    Samstag, 07.11.26 Soft Spot

    ORCHID

    indiedanceriotpopelectrobass Queer Party
    DJs: eve massacre + very dear and special guests Agy3na + Zimoshka

    22 – 4 Uhr

    Eintritt: 7€
    Wir halten den Preis bewusst so niedrig wie möglich, weil wir die Party auch den Queers ermöglichen wollen, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wir haben natürlich trotzdem Kosten, auch wenn eve die Party ehrenamtlich organisiert: von GEMA, Technik und Awareness/Tür-Leute müssen bezahlt werden, und wir bitten euch deswegen, wenn ihr genug Geld habt, freiwillig ein bisserl mehr zu spenden, um die anderen mit aufzufangen, die sich die Party bei einem höheren Eintrittspreis nicht leisten können. Queer community spirit und so. <3

    ORCHID Instagram

    ORCHID ist eine nonprofit nonprofessional Queer Party von eve massacre, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante in der Kantine kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer cis-heteronormativen Partyroutine feiern wollen.

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Klischees die offene Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wider, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Radical Queer Avantgarde/DIY Punk/Fashionista Idee. ORCHID versucht aber nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über das ehrenamtliche Veranstaltungskollektiv Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr Queer Culture nach Nürnberg zu bringen.

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & glam trans & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty bitchez & enbies & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & butches & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & en bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & otters & asexualotls & post-40-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools! Party hard but party with consent.

  • 26.09.26 ORCHID – indiedanceriotpopelectrobass Queer Party

    Unsere nächste indiedanceriotpopelectrobass Queer Party ORCHID gibt’s am 26. September im Soft Spot. We own the night!

    Samstag, 26.09.26 Soft Spot

    ORCHID

    indiedanceriotpopelectrobass Queer Party
    DJs: eve massacre + very dear and special guests Zimoshka + Cyntrak

    22 – 4 Uhr

    Eintritt: 7€
    Wir halten den Preis bewusst so niedrig wie möglich, weil wir die Party auch den Queers ermöglichen wollen, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wir haben natürlich trotzdem Kosten, auch wenn eve die Party ehrenamtlich organisiert: von GEMA, Technik und Awareness/Tür-Leute müssen bezahlt werden, und wir bitten euch deswegen, wenn ihr genug Geld habt, freiwillig ein bisserl mehr zu spenden, um die anderen mit aufzufangen, die sich die Party bei einem höheren Eintrittspreis nicht leisten können. Queer community spirit und so. <3

    ORCHID Instagram

    ORCHID ist eine nonprofit nonprofessional Queer Party von eve massacre, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante in der Kantine kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer cis-heteronormativen Partyroutine feiern wollen.

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Klischees die offene Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wider, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Radical Queer Avantgarde/DIY Punk/Fashionista Idee. ORCHID versucht aber nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über das ehrenamtliche Veranstaltungskollektiv Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr Queer Culture nach Nürnberg zu bringen.


    „My beautifully unwell, my anxiously attached show ponies with personality disorders, my beloved creatures of the night – if it gets too real, you can always come to ORCHID!

    Ich bin endlich fertig mit dem Artwork, so spät war ich glaub ich noch nie dran, sorry sorry sorry, aber dafür jetzt hungrig und mit extra viel Vampiren und einer Dosis Little Death, weil ich gerade hart am fangirlen über Camp Miasma und Vampire Lestat bin und weil Halloween vor-viben ist eh beste Zeit und Vampire eh mit die wundervollste queer coded Popkultur-Figur und überhaupt. Und weil ich so spät dran bin, wäre es – wenn ihr die Party mögt – voll lieb, wenn ihr unser Date mit weiterverbreitet. Merci und ich hoffe, wir sehen uns am 26. im Soft Spot!

    Lasst uns die Hoffnung zurück in die dunkle Zeit tanzen,
    luvluv
    eve massacre
    x

    *räuspern, extra tiefe stimme* „come to meee!““

    —

    Die Freude der queeren Gemeinschaft lässt sich nicht zum Schweigen bringen, und wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen oder für Hass instrumentalisieren.

    Unsere Clubkultur ging schon immer sanfte Hand in sanfter Hand mit Trauer. Schmerz, Verlust und Traurigkeit – wir haben sie stets umarmt, denn sie sind ein Teil von uns und nur so können wir sie wegtanzen. Wenigstens für eine Weile. Wir tanzen und schlafen mit queeren Geistern, „eine Armee von Liebenden kann nicht scheitern“, wie Rita Mae Brown schrieb.

    All jene, die die Trauer der queeren Community verursachten oder nicht dabei geholfen haben, die Ursachen zu bekämpfen, haben es bisher nicht geschafft, unsere ausgelassene Freude und unseren Widerstand zum Schweigen zu bringen, und sie werden es auch jetzt und in Zukunft nicht schaffen. Wir werden nicht wieder in die Schatten verschwinden, wir werden nicht schweigen.

    Ich wünschte, diese Orchid-Nacht hätte eine fröhlichere Botschaft, aber das ist alles, was ich gerade geben kann. Ich hoffe, wir sehen uns und tanzen, lachen und plaudern gemeinsam an unserem gemütlichsten Ort am 08.08.26 um 22 Uhr in der Nacht des Nürnberger CSD!

    luvluv
    eve massacre
    x

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & glam trans & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty bitchez & enbies & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & butches & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & en bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & otters & asexualotls & post-40-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools! Party hard but party with consent.

  • 24.10.26 Woke Schlampen – A Queer Joy Festival

    Woke Schlampen – Glitzerqueen Roxy Rued und A-Jey feiern mit Dir und queeren Künstler*innen am 24. Oktober ein Queer Joy Festival im Soft Spot!

    Samstag, 24.10.25 Soft Spot

    Woke Schlampen – A Queer Festival of Joy

    queer joy explosion – slut positive – modern straight friendly

    Von und mit: Roxy Rued + A-Jey

    20 Uhr

    Eintritt: Vorverkauf 15€ + VVK-Gebühr Tixforgigs Ticketlink
    Kooperation von Woke Schlampen und musikverein, empfohlen von ORCHID.

    Instagram

    „Woke Schlampen kommen in der fümpften Edition zurück nach Nürnberg! 😱

    Diesmal gibt es ein Nachwuchsschlampen-Speshöl, also alte Alde mit neuen Neuerungen auf der Bühne!

    Und natürlich sind auch die @arschloecherinnen wieder mit dabei

    Save the date: 24.10. im @softspotnbg !

    Come on, woke!“

  • 03.09.26 Dubterrasse – Dachterrassen DJing

    Dachterrassen DJing is back! Am 3. September gibt’s feinsten Dub mit Tobiolo und Michael Kargel!

    Donnerstag, 03.09.26 Filmhaus-Dachterrasse

    Dubterrasse

    mit

    Michael Kargel + Tobiolo

    Kooperation von Filmhaus und Musikverein
    Ab 19 Uhr, kein Eintritt

    Einmal im Jahr treffen sich Michel Kargel (Neumayer Station) und Tobiolo (it’s a feeling, Swoon), um gemeinsam einen Sommerabend lang der Liebe zu dubbigen Sounds zu frönen. Von jamaikanischem Old School-Dub bis zu aktueller dubbiger Electronica reicht das Spektrum – entspannte Grooves und tiefe Bässe satt unter dem Nürnberger Sternenhimmel!
  • 12.09.26 it’s a feeling

    it‘s a feeling verlängert mit euch die Urlaubssaison! Mit mediterranen Grooves und entspannten Beats zelebrieren sbrnsk und Tobiolo ihre gemeinsame Liebe zu Balearic Beats, 80er Pop und Electronic Disco mit Special Guest Marius Molinero. Am 12. September im Soft Spot.

    Samstag, 12.09.26 Soft Spot

    it’s a feeling

    balearic . 80s pop . disco
    DJs sbrnsk & Tobiolo
    Special Guest Marius Molinero

    21 – 3 Uhr
    Eintritt: 7 €

    it‘s a feeling verlängert mit euch die Urlaubssaison! Mit mediterranen Grooves und entspannten Beats zelebrieren sbrnsk und Tobiolo ihre gemeinsame Liebe zu Balearic Beats, 80er Pop und Electronic Disco. Lasst eure liebsten Sonnenuntergangsmomente Revue passieren und genießt ozeanische Musikmomente auf dem Dancefloor. It‘s not a style, it‘s not a hype, it‘s not a vibe: it‘s a feeling!

    Special Guest diesmal: Marius Molinero, stilsicherer Balearic-Aficionado und DJ-Tausendsassa bei Careless Air und anderen Formaten. Wir freuen uns riesig, dass er dabei ist!

  • 24.09.26 Jazz On Top mit Maja Taube & Holger Becker + Reis

    Jazz On Top is back! Dieses Jahr mit Live Improvisationen und DJs und 24. September ist der zweite Termin. Dabei sind Maja Taube & Holger Becker und Reis live und Tobiolo + Free Funk Phil als DJs.

    Donnerstag, 24.09.26 Filmhaus-Dachterrasse

    Jazz On Top

    mit

    Maja Taube & Holger Becker (Harfe & Live Electronics)

    Reis (Fusion Jazz)

    Tobiolo / Free Funk Phil (DJs)

    Kooperation von Filmhaus und Musikverein
    Beginn: 19 Uhr
    Eintritt frei (Spenden willkommen)

    Der zweite „Jazz on Top“ Abend steht an. Eine kleine neue Reihe auf der Filmhaus Dachterrasse mit Jazz, freier improvisierter Musik und Artverwandten. Wir freuen uns auf erneut zwei tolle Live-Acts.

    Die Harfenistin Maja Taube und der bildende Künstler Holger Becker entwickeln einen gemeinsamen Klangraum zwischen akustischem Instrument und elektroakustischer Klangkunst. Ausgangspunkt bilden die experimentelle Klangsprache von Maja Taube auf der Harfe und ein von Becker entwickeltes Instrumentarium aus selbstgebauten Klangobjekten, Kontaktmikrofonen, Resonanzkörpern und elektronischer Klangbearbeitung. Daraus entsteht Musik im Augenblick – hörend, reagierend und sich gegenseitig formend. Die Grenzen zwischen akustischem und elektronischem Klang lösen sich auf. Geräusche werden zu musikalischem Material, Resonanzen entfalten ein Eigenleben, kleinste Schwingungen verdichten sich zu vielschichtigen Klanglandschaften. Stille und Dichte, Fragilität und Kraft stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die Aufführung ist geprägt vom Ort, seiner Akustik und dem Dialog der beiden künstlerischen Positionen.
    Homepage Maja Taube   Homepage Holger Becker

    Mit dabei an diesem Abend sind außerdem „Reis“. Ein einzigartiger Mix aus Fusion-Jazz, Funk und leichten Punk Elementen. Ausgefallene Soli, markante Themen und ungerade Taktarten prägen den Sound der Band – mal verspielt, mal kantig, aber immer einzigartig. 2023 erschien das Debütalbum „Untiefe“, mit dem die Band auf zahlreichen Bühnen in Deutschland und der Schweiz zu hören war. Ein neues Album ist bereits in Arbeit und wir freuen uns an diesem Abend bereits einige der neuen Stücke hören zu können.

    Besetzung:
    Sebastian Kolb – Saxophon
    Christoph Ohlwärther – Gitarre
    Marius Denzler – Bass
    Laurin Orth – Schlagzeug
    Bandcamp

    Tobiolo und Free Funk Phil werden vorher und im Anschluss an die Konzerte Schallplatten auflegen im Spannungsfeld von (contemporary) Jazz, freier Improvisation, Hardbop und Ähnlichem. Es wird also heiß auf der Dachterrasse. Der Eintritt ist frei, Spenden aber gerne gesehen. Es lohnt sich alle Mal erneut vorbeizuschauen.

     

  • 17.09.26 Bitch Hunt. Warum wir es lieben, Frauen zu hassen. Lesung von Veronika Kracher

    Achtung! Die Vorverkaufstickets sind alle weg, aber es gibt noch 10 Tickets an der Abendkasse.

    In »Bitch Hunt« analysiert Veronika Kracher die Funktion von alltäglichen Frauenhass-Kampagnen auf sozialen Medien und warum nicht nur Betroffene unter den Dynamiken leiden, sondern unsere Demokratie. Wir freuen uns auf die Lesung am 17. September!

    Donnerstag, 17.09.26 Soft Spot

    Bitch Hunt
    Warum wir es lieben, Frauen zu hassen
    Lesung von Veronika Kracher

    Moderation: Laila Riedmiller @not_without_my_books

    Einlass 19 Uhr
    Beginn 20 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 15 – 20€ / Die Vorverkaufstickets sind weg, aber es gibt noch 10 Tickets an der Abendkasse.

    Vero Kracher Homepage   Buch beim Verbrecher Verlag   Instagram   Bluesky

    Im Sommer 2022 offenbarte die Hasskampagne gegen die Schauspielerin Amber Heard, wie salonfähig es ist, Opfer häuslicher Gewalt zu verhöhnen und wie omnipräsent Frauenhass in unserer Gesellschaft nach wie vor ist. Was früher in den reißerischen Printmedien stattfand, passiert heute online und in Echtzeit. Ein breites Publikum beteiligt sich begeistert an Hass und Hetze gegen Frauen – stellenweise sogar ungehemmt unter vollem Klarnamen. Influencer, deren Content ausschließlich aus Angriffen gegen Frauen und queere Menschen besteht, erreichen auf sozialen Medien ein Millionenpublikum. Digitale Plattformen unterbinden diesen, oft gegen Einzelpersonen gerichteten Hass, nicht – ganz im Gegenteil, denn hinter dem Hass steckt oft ein System, das gewinnbringende Klicks generiert.

    In »Bitch Hunt« analysiert Veronika Kracher die Funktion digitaler Misogynie, welche Rolle misogyne Kampagnen im rechten Kulturkampf spielen, und wieso Soziale Medien alltäglichen Frauenhass in einer patriarchalen Gesellschaft derart verstärken. Letztendlich leiden nicht nur Betroffene unter diesen Dynamiken, sondern unsere Demokratie.

    VERONIKA KRACHER (geb. 1990) hat in Frankfurt und Mainz Soziologie und Literaturwissenschaften studiert. Sie ist als Autorin, Publizistin und Bildungsreferentin tätig. Seit 2015 beschäftigt sie sich mit den Themenfeldern digitale Misogynie, Antifeminismus, Online-Radikalisierung und Rechtsextremismus. 2020 veröffentlichte sie das breit besprochene Buch »Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults« im Ventil Verlag. Von 2021 bis 2024 war Kracher bei der Amadeu-Antonio-Stiftung tätig, um dort Recherche- und Monitoring-Arbeit zu misogynen und rechtsextremen Online-Communities zu leisten. »Bitch Hunt« ist ihr zweites Buch.

  • 08.08.26 ORCHID – indiedanceriotpopelectrobass Queer Party

    Unsere nächste indiedanceriotpopelectrobass Queer Party ORCHID gibt’s zum CSD am 08. August im Soft Spot.

    Samstag, 08.08.26 Soft Spot

    ORCHID

    indiedanceriotpopelectrobass Queer Party
    DJs: eve massacre + very dear and special guest Zimoshka

    22 – 4 Uhr

    Eintritt: 7€
    Wir halten den Preis bewusst so niedrig wie möglich, weil wir die Party auch den Queers ermöglichen wollen, die weniger Geld zur Verfügung haben. Wir haben natürlich trotzdem Kosten, auch wenn eve die Party ehrenamtlich organisiert: von GEMA, Technik und Awareness/Tür-Leute müssen bezahlt werden, und wir bitten euch deswegen, wenn ihr genug Geld habt, freiwillig ein bisserl mehr zu spenden, um die anderen mit aufzufangen, die sich die Party bei einem höheren Eintrittspreis nicht leisten können. Queer community spirit und so. <3

    ORCHID Instagram

    ORCHID ist eine nonprofit nonprofessional Queer Party von eve massacre, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante in der Kantine kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer cis-heteronormativen Partyroutine feiern wollen.

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Klischees die offene Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wider, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Radical Queer Avantgarde/DIY Punk/Fashionista Idee. ORCHID versucht aber nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über das ehrenamtliche Veranstaltungskollektiv Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr Queer Culture nach Nürnberg zu bringen.


    The joy of the queer community cannot be silenced, and we will not let ourselves be pitted against one another or be exploited to fuel hatred.

    Our club culture has always gone gentle hand in gentle hand with grief. Pain, loss, and sadness—we’ve always embraced them, because they’re a part of us, and that’s the only way we can dance them away… at least for a while. We dance and sleep with queer ghosts; “an army of lovers cannot fail,” as Rita Mae Brown wrote.

    All those who have caused grief within the queer community—or who have failed to help fighting its causes—have not yet managed to silence our wild joy and our resistance, and they will not succeed now or in the future. We will not disappear back into the shadows; we will not be silenced.

    I wish this Orchid Night had a happier message, but this is all I can offer right now. I hope to see you all—dancing, laughing, and chatting together at our softest spot on August 8, 2026, at 10 p.m. during Nuremberg Pride Night!

    luvluv
    eve massacre
    x

    —

    Die Freude der queeren Gemeinschaft lässt sich nicht zum Schweigen bringen, und wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen oder für Hass instrumentalisieren.

    Unsere Clubkultur ging schon immer sanfte Hand in sanfter Hand mit Trauer. Schmerz, Verlust und Traurigkeit – wir haben sie stets umarmt, denn sie sind ein Teil von uns und nur so können wir sie wegtanzen. Wenigstens für eine Weile. Wir tanzen und schlafen mit queeren Geistern, „eine Armee von Liebenden kann nicht scheitern“, wie Rita Mae Brown schrieb.

    All jene, die die Trauer der queeren Community verursachten oder nicht dabei geholfen haben, die Ursachen zu bekämpfen, haben es bisher nicht geschafft, unsere ausgelassene Freude und unseren Widerstand zum Schweigen zu bringen, und sie werden es auch jetzt und in Zukunft nicht schaffen. Wir werden nicht wieder in die Schatten verschwinden, wir werden nicht schweigen.

    Ich wünschte, diese Orchid-Nacht hätte eine fröhlichere Botschaft, aber das ist alles, was ich gerade geben kann. Ich hoffe, wir sehen uns und tanzen, lachen und plaudern gemeinsam an unserem gemütlichsten Ort am 08.08.26 um 22 Uhr in der Nacht des Nürnberger CSD!

    luvluv
    eve massacre
    x

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & glam trans & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty bitchez & enbies & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & butches & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & en bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & otters & asexualotls & post-40-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools! Party hard but party with consent.

  • 01.08.26 In The Heat Of The Night

    Ein Tag auf dem Bardentreffen ist vorbei und ihr wollt noch nicht nach Hause? Im Soft Spot erwartet euch bei freiem Eintritt In The Heat Of The Night, eine grandiose Aftershow Party mit poppy Dance-Music aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten.

    Samstag, 01.08.26 Soft Spot

    In The Heat Of The Night

    Big Aftershow Party

    DJs:
    Néla Colá
    La Fontaine (Bunkersyndikat / Glamour Toujours)
    Zimoshka
    Eve Massacre (Orchid)

    22 Uhr
    Eintritt frei!

    Ein Tag auf dem Bardentreffen ist vorbei und ihr wollt noch nicht nach Hause? Im Soft Spot erwartet euch eine grandiose Aftershow Party mit den DJs Néla Colá, La Fontaine, Zimoshka und Eve Massacre. Poppy Dance-Music aus verschiedenen Genres und Jahrzehnten.

  • 11.07.26 PREPARTY vom Künstl*haus Sommerfest

    Im Rahmen des Sommerfests vom Künstl*haus sind auch wir vertreten: SOS legen am 11. Juli im Festsaal auf der PREPARTY auf. Eintritt fürs komplette Sommerfest ist frei.

    Samstag, 11.07.26 Festsaal im Künstl*haus

    Künstl*haus Sommerfest

    PREPARTY

    mit

    22:00 – 22:30 Uhr Ozy (Reggae Hit The Town) für Zentralcafé Kaya

    22:30 – 01:00 RYPL (Rauch) fürs Künstl*haus

    01:00 – 03:00 SOS – Style Over Substance (Ramshackle + Philip Manthey) für Soft Spot / Musikverein mit House, Breaks, Bass, Dub, Balearic und New Beat

    Eintritt frei

    Das komplette Sommerfest-Programm findet ihr hier! Es findet im kompletten Künstl*haus statt, auch mit viel Kindersprogramm tagsüber und ihr könnt in einige der Werkstätten reinschnuppern und und und – kommt vorbei! 11. und 12. Juli, Eintritt ist frei.

  • 27.08.26 Jazz On Top mit Günter Schlienz, Qualm und Red On

    Jazz On Top is back! Dieses Jahr mit Live Improvisationen und DJs und 27. August ist der erste von zwei Terminen. Dabei sind Günter Schlienz, Qualm und Red On.

    Donnerstag, 27.08.26 Filmhaus-Dachterrasse

    Jazz On Top

    mit

    Günter Schlienz (Meditative Synthesizer-Klänge / live)

    Qualm mit u. a. Christopher Kunz (Saxophon), Alex Beyer (Bass), Andrew Bernstein (Saxophon), Philipp Hager (Saxophon), Christian Büdel (Drums) et. al. (live/Session)

    Red On (DJ)

    Kooperation von Filmhaus und Musikverein
    Beginn: 19 Uhr
    Eintritt frei (Spenden willkommen)

    Eine kleine neue Reihe auf der Filmhaus Dachterrasse mit Jazz, freier improvisierter Musik und Artverwandten. Nachdem es bereits im vergangenen Jahr zwei Abende der Reihe mit Djs gab, stocken wir dieses Jahr auf. Für den ersten haben wir uns Günter Schlienz aus Stuttgart eingeladen, der seit Jahren meditative Synthesizer Musik im Spannungsfeld zwischen Improvisation, Ambient und Sound-Collagen macht und Musik auf Labels verteilt über den gesammten Erdball veröffentlicht. Er war schon des Öfteren in Nürnberg zu Gast und wir freuen uns ihn wieder einmal begrüßen zu dürfen.

    Außerdem steht die nächste Session des freien Improvisations-Kollektivs „Qualm“ an. „Qualm“ wurde ca. 2020 von Philipp Hager (ansonsten aktiv bei der Band Zement und solo) ins Leben gerufen, um der Idee, freier improvisierter Musik und Free-Jazz, gespielt in immer neuen Konstellationen, im künstlerischen Schaffen mehr Platz zu geben. Seit dem gab es einige dieser Sessions an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichsten Formationen. Im Herbst wird ein erstes Album mit u.a. Andrew Bernstein (Horse Lords) am Saxophon und Sebastian Dyrschka (DRNNTCKS, SUV) am Bass, auf dem neuen Label „Zinnober Records“ erscheinen. Für die nächste Session haben wir uns ein paar weitere Gäste eingeladen. Mit dabei an diesem Abend sind:

    Christopher Kunz (Tenor- und Sopran Saxophon)
    Alexander Bayer (Kontrabass)
    Andrew Bernstein (Alt- und Sopransaxophon)
    Philipp Hager (Tenor- und Sopransaxophon)
    Christian Büdel (Drums)

    …und eventuell ja noch die ein oder andere.

    „Red On“ wird vorher und im Anschluss an die Konzerte Schallplatten auflegen im Spannungsfeld von Left-Field-Jazz und Ähnlichem. Es wird also heiß auf der Dachterrasse. Der Eintritt ist frei, Spenden aber gerne gesehen. Es lohnt sich alle Mal vorbeizuschauen.

     

  • 21.10.26 lovetempo – ENTFÄLLT!

    Konzert entfällt leider – komplette Europa-Tour wurde abgesagt. Tut uns leid! Wir hoffen, sie wird irgendwann nachgeholt.

    Mittwoch, 21.10.26 Soft Spot

    lovetempo

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  18 – 23€ / Vorverkauf 18€ zzgl. Gebühr

    Bandcamp  YouTube „The Right Way“   YouTube „The One“   YouTube „Turnaround“ (live)   YouTube „There’s No You“   facebook   Instagram

    lovetempo ist das „Lonelyhearts-Disco“-Projekt des Brooklyner Bassisten und Sängers Mattie Safer (ehemals bei The Rapture, derzeit auf Tour mit Poolside). Mit einer Mischung aus „Saudade“-Sentimentalität, schimmerndem Disco, House-Grooves und einem Hauch von Jazz und Soul liefert lovetempo einen Sound, der von Herzen kommt, euphorisch ist und zum Tanzen animiert. Nach früheren Veröffentlichungen bei Razor-N-Tape und Toucan Sounds haben sich die neuesten Singles von lovetempo, „The Right Way“ und „Wanna Be With You“, schnell zu Publikumslieblingen entwickelt.

    Nach mehreren EPs und Singles erschien im April bei Razor-N-Tape das Debütalbum von lovetempo mit dem Titel „There is a Light“. Es zeichnet eine Reise von Herzschmerz und Selbstzweifeln hin zu Heilung, Verbundenheit und Selbstakzeptanz nach. Es ist Safers bislang persönlichstes und umfassendstes Werk – ein Album darüber, sein inneres Licht wiederzuentdecken und sich zu weigern, den Glauben an Liebe aufzugeben.

    Klanglich erweitert das Album die Palette von lovetempo. Es baut auf dem Electronic Soul und der von den 70er-Jahren inspirierten Tanzmusik früherer Veröffentlichungen auf, wagt sich jedoch auf ungewohnteres, emotional abenteuerlicheres Terrain vor.

  • 15.10.26 Golden Diskó Ship und Paula Reissig: POV:BirdMix + Red On

    Mit Golden Diskó Ship und Paula Reissig: POV:BirdMix und Red On könnt ihr euch am 15. Oktober auf zwei Live Acts freuen, deren Musik gekonnt zwischen eingängigen Hooks und fesselndem Experiment changiert: Krautrock, Breitwand-Clubmusik, 80ies Pop und Disco von ersteren und Ambient, Avantgarde, Art Pop, Electronica von Red On.

    Donnerstag, 15.10.26 Soft Spot

    Golden Diskó Ship und Paula Reissig: POV:BirdMix
    Red On

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt Abendkasse: 15 – 20 Euro

    Homepage   Bandcamp   Facebook   YouTube „Well-Oiled Machine“   YouTube „Dolphins With Soft Helmets“   Instagram   Foto: Sara Perovic

    Jahrelang ist Popmusik den Weg der Reduktion und des Minimalismus gegangen. Und kontinuierlich ist der Ton im avancierten Pop dunkler und ernster geworden. Dazu liefert Theresa Stroetges aka Golden Diskó Ship den Gegenentwurf. Ihre Musik ist prall, farbenfroh und voll von Melodien. Stroetges liebt verschachtelte Satzgesänge, die sich in höchste Höhen schrauben. Wo viele andere Opulenz und melodieselige Komplexität meiden, rückt sie genau diese Qualitäten in den Vordergrund. Die durchweg positive Grundstimmung ihres treibenden Über-Pop ist extrem mitreißend. Gleichzeitig ist sie für die Künstlerin eine Bewältigungsstrategie in der Polykrise unserer Gegenwart.

    In ihren Livesets präsentiert Golden Diskó Ship eine brodelnde Mixtur aus Krautrock, Breitwand-Clubmusik, 80ies Pop und Disco (sic!). Trickreiche Rhythmik und ausgefeilte Arrangements werden dem Publikum mit einem Lächeln untergejubelt. Im fliegenden Wechsel bedient die Multiinstrumentalistin Gitarre, Viola, Perkussion und jede Menge Elektronik. Beste Unterhaltung für Fans eigenwilliger und tanzbarer Popmusik. Mit ihren Live-Videos erweitert die Medienkünstlerin Paula Reissig das Musikprogramm um den Bereich interaktiver Visuals.

    Zu den Stücken von Golden Diskó Ship hat Reissig ein Remix-Game entwickelt, das sich kostenlos im Browser spielen lässt. Musikalische Elemente werden visuellen Objekten zugeordnet, die vom Publikum ohne musikalische Vorkenntnisse geremixt werden können. Künstlerin und Publikum tauschen die Rollen, ein fertiges Musikstück wird partizipativ neu aufgerollt. Bei den Konzerten im Oktober und Dezember wird Paula Reissig das Remix-Game live zum Konzert präsentieren und in einem anschliessenden Workshop vom Publikum ausprobieren lassen.

    Bandcamp   Soundcloud   YouTube   Instagram   Facebook   Foto: Meike Männel
    Red On interessiert sich für Bass, Verzerrung und die Schnittstelle zwischen Pop und experimenteller (elektronischer) Musik. Als Produzent, DJ und Mitbegründer des Labels Verydeeprecords hat er durch zahlreiche Veröffentlichungen, Kollaborationen und Live-Auftritte einen einzigartigen, vielschichtigen Klangkosmos geschaffen.
    Analoge und digitale Geräte gehen ständig neue Verbindungen ein und treffen auf Fragmente von Red Ons Stimme, die in sich ständig verändernden Stadien der Entfremdung erscheint. Die Texte sind spärlich und heben lediglich einzelne Phrasen und Loops hervor, wodurch ein Muster der Mehrdeutigkeit entsteht. Dennoch entwickeln sie eine Dringlichkeit, der man sich kaum entziehen kann.
    Das Ergebnis ist dunkle Popmusik, die mutig genug ist, sich auf Abenteuer einzulassen; oder experimentelle Musik, die sich nicht scheut, eingängige Hooks und grandiose Melodien zu bieten.
  • 20.06.26 Dancing With Tears In My Eyes zu Gast im Kulturgarten

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein zu Gast im Kulturgarten am 20. Juni!

    Samstag, 20.06.26 Soft Spot

    Dancing With Tears In My Eyes

    DJs: Synthie&Bert, SOS4Love, eve massacre, Quirin Ärger

    17 – 22 Uhr

    Nach unserem Abstecher in den winterlichen Kulturgarten vergangenes Jahr freuen wir uns, jetzt auch mal im Sommer im Kulturgarten für euch mit Dancing With Tears In My Eyes zu Gast zu sein.

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kantine! Dancing with T.I.M.E.! Give us the look of love and we’ll let the music play when the rain is gonna fall! We’re through being cool! Let’s dance.

    Party hard but party with care!

  • 17.07.26 ORCHID Queer Karaoke Night

    Die ORCHID Queer Karaoke Night kehrt zurück! Roxy Gen Love und eve massacre laden am 17. Juli in den Soft Spot ein.

    Freitag, 17.07.26 Soft Spot

    ORCHID Queer Karaoke Night

    Moderation: Roxy Gen Love

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    ACHTUNG – Schon ab 21 Uhr!

    Eintritt auf Spendenbasis

    Und hier gibt’s schon mal die Songliste zum vorher drin rumstöbern als PDF!

    Homepage   Instagram

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!
    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:

    Wenn du LIPSYNC statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song bis spätestens 12.07.26 per Mail an sigh@evemassacre.de

    Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche, ihr könnt mir aber Songvorschläge zur Erweiterung der Songliste schicken. Mir liegt allerdings schon dran, dass es eine handkuratierte Liste von eve massacre bleibt, also im ORCHID Style. Soll heißen: sowas wie Helene Fischer oder so Zeugs wird’s hier nie geben.

    Um 21 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die letzten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist mindestens genauso willkommen!

    Die Scream-Queen-Horrorfilmdiva-Tradition im Artwork ehrt diesmal Tara Basro als Maya im indonesischen Folk Horror Film Impetigore (2016) von Joko Anwar.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools

    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.

    It’s our night, let’s queer this space up!

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

  • 31.07.26 Noah Lentzen Album-Release-Party

    Noah Lentzen feiert am 31. Juli sein Albumrelease mit einem Liveset und Techno- und Electro-DJ-Gästen vom Feinsten im Soft Spot!

    Freitag, 31.07.26 Soft Spot

    Noah Lentzen
    Album-Release-Party

    Techno Electro mit
    Noah Lentzen (Liveset)
    und den DJs:
    RYPL (Rauch, per_kussiv)
    Naima
    Frantzmichael (Rauch)

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 7 €

    Plakat von ch4y.jpg

    Instagram Noah Lentzen   Insta RYPL   Insta Frantzmichael

  • 24.07.26 Swoon

    We’ll make you swoon! A night of uplifting dance music from weird House to soulful Techno and beyond. Mit den DJs Red On (verydeeprecords) und Tobiolo (it’s a feeling).

    Freitag, 24.07.26 Soft Spot

    Swoon

    DJs Red On & Tobiolo

    22 Uhr
    Eintritt: 7 €

    We’ll make you swoon! A night of uplifting dance music from weird House to soulful Techno and beyond. Mit den DJs Red On (verydeeprecords) und Tobiolo (it’s a feeling).

  • 29.10.26 EUROTEURO + Dora Flob

    EUROTEURO aus Wien kommen mit ihrem ausdrucksstarken Data Pop endlich mal wieder live bei uns vorbei: Am 29. Oktober in den Soft Spot! Als Support freut euch auf Dora Flob mit New Romantic Synthpop!

    Donnerstag, 29.10.26 Soft Spot

    EUROTEURO
    + Dora Flob

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  17 – 22€ / Vorverkauf 17€ zzgl. Gebühr, Ticketlinks:  TixForGigs   Karsten Jahnke Ticketshop
    präsentiert von byte.fm, Musikexpress, Musikblog.de, Rausgegangen, Radio Z

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Angelo Kaiser

    Das neue EUROTEURO Album „Magic“ markiert eine musikalische Neuorientierung. Die Texte wechseln zwischen deutscher und englischer Sprache und bewegen sich thematisch durch Räume von Trauer und Trost, Zweifel und Hoffnung.

    Nach ihren bisherigen Volume-Veröffentlichungen, die als Singles-Collections fungierten, präsentiert sich „Magic“ als das erste geschlossene EUROTEURO Album. Es enstand in einem gemeinsamen Prozess unter anderem mit den Wiener Musiker*innen Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory.

    Das Album „Magic“ von Euroteuro erscheint am 25.9.2026 auf dem Wiener Label Siluh Reocrds als LP / CD und in digitaler Form.

    Live dargeboten von Peter T. und Katarina Maria Trenk.

    „This cell is a prison on it’s own. Liberation as a broken phone“ (Euroteuro, Connection)

    Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro werden zehn — und mit „Magic“ richtet sich der Blick nach innen. Im Zentrum des Albums steht die Frage: Warum mü ssen wir sterben? Und was kommt danach? Zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie bewegen sich Euroteuro durch eine Nacht, die nicht enden will. Magic, der Soundtrack dieser nächtlichen Odysee ist zugleich schön und unheimlich.

    Peter T. ist der Geist von Euroteuro. Sein Künstlername ist als Teil einer Kunstfigur — selbst gewählt, weil er „einfach wunderschön“ klingt und die Freiheit eröffnet, in andere Rolle zu schlüpfen; auf der Bühne ebenso wie im Studio. Diese Freiheit wird auf „Magic“ konsequent genutzt um sich künstlerisch neu zu erfinden. Euroteuro überraschen auf „Magic“ mit einer neu gewonnenen Musikalität. Das Album bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop, Kraut und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert.

    „Ich will, dass du weißt, dass du nicht funktionieren musst“ (Euroteuro, Schweben)

    Bandcamp   Instagram   Facebook

    Dora Flob spielt Songs in denen ein ewiger Konflikt ausgetragen wird: Der Sound orientiert sich unverkennbar am Synth-Pop der frühen 1980er, doch trifft die futuristische Kälte elektronischer Musik auf die emotionale Wärme unserer liebsten Singer/Songwriter-Platten. Ihr wisst schon – die, die man eigentlich immer auflegen kann, weil man sich so leicht darin wiederfindet. Kälte, die Wärme spendet: Wenn die New Romantics nie ausgestorben wären, würden sie Dora Flob hören!

    „Rückzug für den Umbruch, Umzug für das nächste Kapitel: Was als dreiköpfiges Bandprojekt begann, ist zu einem Soloprojekt geworden, das jede*n aufhorchen lassen wird, der sich gerne in die Wärme kalter Synthesizer legt. Mit elektronischem Minimalismus sucht Dora Flob nach der Verbindung zwischen dem kleinen Persönlichen und dem großen Ganzen und findet: Weltschmerz, in tanzbar.“

    Hinter den selbstproduzierten Songs von Dora Flob steckt Max Hoffmann, der in seiner Musik Fragen hinterherspürt, die ganz und gar zeitlos sind, auch wenn seine Synthesizer Assoziationen an die frühen 80er wecken. Der zuweilen düstere Glamour von Dora Flob ist ein melancholischer. Tanzbar ja, aber dabei stets die Augen auf den Boden gerichtet. Nicht nur in dieser Hinsicht braucht man hier keine 80er-Nostalgie-Party erwarten. Zum klassischen Synthiesound gesellen sich Coldwave-Vibes und Art-Pop-Gestik. Musik, die das Potenzial zur großen Geste hat, sich im Zweifelsfall aber für den eleganteren Weg entscheidet.“

  • 26.06.26 Bassment by Bodega Bass

    Get ready for BASSMENT Vol. 3! Afrobeats, Kuduro, Gqom, Amapiano, Jersey Beasts, HipHop, House, R&B – ein genrefluider Dancefloor mit Bodega Bass Club Riddims!

    Freitag, 26.06.26 Soft Spot

    Bassment by Bodega Bass

    lineup:  SEYENA, YEN, CHADEE and TULO

    23:59 – 5 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 13 €, Vorverkauf 10 € zzgl. Gebühren (Ticketlink)

    Afrobeats, Kuduro, Gqom, Amapiano, Jersey Beats, Hip Hop, R&B – ein genrefluider dancefloor!!

    Instagram

    BASSMENT by BODEGA BASS is back, bringing you another night of bass-heavy beats and good vibes.

    Bodega Bass is a collective of creatives who seek to share their passion for global club music by creating spaces of communal joy and celebration for a diverse mix of people and marginalized groups. Through these gatherings, we foster connections across cultures and backgrounds, demonstrating how coming together on the dancefloor can become a meaningful form of solidarity in today’s increasingly divided social landscape.

    Join us for a night of communal joy and cultural connection.

    Our stellar stellar lineup: SEYENA, YEN, CHADEE and TULO

    Genres: Afrobeats, Kuduro, Gqom, Amapiano, Jersey Beats, Hip Hop, R&B – ein genrefluider dancefloor!

     

  • 12.06.26 it’s a feeling

    Eine neue Partyreihe im Soft Spot, die euch mit federleichten balearischen Grooves und elegischen Pop-Momenten den Sommer herbeizaubert: it’s a feeling von Tobiolo und sbrnsk!

    Freitag, 12.06.26 Soft Spot

    it’s a feeling

    balearic . 80s pop . disco
    DJs sbrnsk & Tobiolo
    Update: leider kann mariabrant nicht wie geplant mit auflegen. Wir freuen uns, dass Ramshackle spontan einspringt, da es das letzte Mal so schön war, mit ihm aufzulegen!

    21 – 3 Uhr
    Eintritt: 7 €

    It‘s not a style, it‘s not a hype, it‘s not a vibe: it‘s a feeling! Eine neue Partyreihe im Soft Spot, die euch mit federleichten Grooves und elegischen Pop-Momenten den Sommer herbeizaubert: sbrnsk und Tobiolo gehen ihrer gemeinsamen Liebe für balearic club sounds, 80er-Jahre-Pop und die Disco-Ära nach und nehmen euch mit auf einen Trip Richtung Sonnenuntergang in der Strandbar eurer Träume. Mal eklektizistisch, mal gnadenlos poppig lädt euch it’s a feeling zum Dancefloor-Eskapismus ein; mit jeder Menge mediterranen Vibes.