Kategorie: Politische Bildung und Teilhabe

  • Ausverkauft: 03.05.2025 – 125 Jahre DER GLUBB

    ACHTUNG: Die Veranstaltung ist AUSVERKAUFT!
    Der 1. FC Nürnberg wird im Mai 125 Jahre alt. Für die linke Party ist das ein Grund mit dem antifaschistischen Teil der Fanszene zu feiern!

    Samstag, 03.05.25 Soft Spot

    125 Jahre DER GLUBB

    ACHTUNG: Die Veranstaltung ist AUSVERKAUFT!

    Der Eintritt ohne Ticket ist voraussichtlich erst im später Verlauf des Abends möglich, wenn andere Gäst*innen die Veranstaltung wieder verlassen haben.

    Eintritt gegen Spende

    Die Erlöse aus der Veranstaltung werden an den Solikreis Nürnberg und das Fanprojekt Nürnberg e.V. gespendet.

    Der 1. FC Nürnberg e. V. und seine Fans – in den vergangenen 125 Jahren haben sie viel erlebt: Siege, Titel, sensationelle Erfolge, aber auch bittere Niederlagen, Abstiege und Zeiten voller Leid. Vom überschwenglichen Freudentaumel bis zum Haareraufen – weil der Glubb sich und seine Anhänger*innen mal wieder vom Himmel in die Hölle und wieder zurückgeschickt hat. Aber genau deswegen lieben wir ihn!

    Dieser Verein hat aber noch etwas Gutes: Er bringt viele unterschiedliche Menschen zusammen! In den ganzen Jahren ging es mit Freund*innen „naus zum Glubb“. Neue Leute kamen dazu, es entstanden Freundschaften und viele unvergessliche Momente.

    Am 4. Mai feiert der Glubb seinen 125. Geburtstag und wir wollen in diesen mit euch reinfeiern und den Verein und unsere Gemeinschaft hochleben lassen. Mit einer Lesung, Live-Musik (Punkrock zum Mitsingen), Menschen hinter dem DJ Pult (Soul, Indie, HipHop und Elektro ) und einem Glas Cremant in der Hand, wollen wir den Abend und die Nacht mit euch verbringen und den Verein feiern, der uns alle zusammengebracht hat.

    Mit dabei sein werden u.a.: Dj Molton, KITTL, Dj Clarabiat, Dj Benny & Meriel, Bamerang Dj-Team, Dj Paul Schmidpeter

    Der Eintritt ist auf Spendenbasis und der komplette Gewinn geht an den Solikreis Nürnberg und an das Fanprojekt Nürnberg e.V.

    LOVE GLUBB – HATE RACISM


    Einlassvorbehalt: Die Veranstalter*innen behalten sich gemäß § 6 VersG/Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

     

  • 08.02.25 Die linke Party – In Solidarity With Nova Festival mit Merle Stöver (Vortrag) + all female DJ Line up

    Am 08. Februar gibt’s die nächste Ausgabe der linken Party in Solidarität mit dem Nova Festival. Merle Stöver beginnt die Nacht mit dem Vortrag „#MeToo unless you’re a jew“ und dann feiern wir mit einem all female DJ Line up!

    Samstag, 08.02.25 Soft Spot

    Die linke Party – Solidarity With Nova

    Eintritt gegen Spende
    Der Erlös wird diesen beiden Organisationen gespendet:
    Cadus – Dieses Organisation leistet Nothilfe in Gaza, ohne mit der Hamas zusammenzuarbeiten.
    SafeHeart – Diese Organisation bietet kostenlose psychologische Unterstützung für jede Person, die am Nova Festival teilgenommen hat.

    19:00 Uhr Einlass

    20:00 Uhr Vortrag

    „#MeToo unless you’re a jew“ von Merle Stöver

    22:00 Uhr

    Party mit all female DJ Line up:

    ix_tar
    Frau K.
    Purple Orb Soundsystem
    Julio Paradise
    eve massacre

    Merle Stövers Vortrag vor der Party beschäftigt sich mit dem Antisemitismus in queeren und feministischen Bewegungen, die sich selbst als links und emanzipatorisch begreifen. Nach den grauenhaften Ereignissen am 07.10.2023 und dem größten Angriff auf ein Techno-Festival überhaupt haben sie aber gezeigt, dass (feministische) Solidarität nicht für alle gilt.
    Deshalb: Lasst uns das gemeinsam ändern! Die Linke Party – Solidarity with Nova Festival!
    Tanzt mit uns für ein Zeichen der Solidarität! Für alle, die sagen: We Will Dance Again! Lasst uns an die Opfer denken, in dem wir weiter für sie tanzen und feiern, genau wie sie es getan haben. Wir sind und bleiben widerständig, gegen jeden Antisemitismus!

    Freut euch außerdem auf schicke Solishirts.

    Die Erlöse werden gespendet an SafeHeart und Cadus.

     

  • GENUG! FÜR ALLE Plattformtreffen – für alle!

    Der Musikverein unterstützt Genug!FürAlle:

    Lest hier den Aufruf zur Auftaktveranstaltung, die am 15.10.22 stattfand:

    Es gibt genug für Alle – Lasst es uns nehmen!

    Nicht erst seit dem Ukraine-Krieg und den damit steigenden Preisen für Rohstoffe, Lebensmittel und Energie klettern die Kosten für grundlegende Allgemeingüter für Viele ins Unbezahlbare. Nicht erst seit der Corona-Krise
    und den folgenden wirtschaftlichen und sozialen Schieflagen ist die jeweilige Regierung und damit auch das kapitalistische System nicht mehr in der Lage die permanente Krise zu lösen. Arme, migrantisierte, People of Colour und sowieso schon ausgegrenzte Personen(-gruppen) sind davon noch stärker betroffen als bisher. Wie bereits in der Pandemie werden FLINTAs* und Alleinerziehende von den Folgen der Kostensteigerungen besonders belastet und das geschlechtsspezifische Lohngefälle weiter verschärft.

    Aufbauend auf den Erfolgen während der Anti-Corona-Protesten gibt es bereits eine rechte Mobilmachung und leider sind noch größere Proteste aus diesem gesellschaftlichen Bereich zu erwarten. Diese stützen sich auf
    sozialchauvinistische, rassistische, anti-feministische und zu Teilen faschistoide Ideen.

    Für uns hat die durch die Pandemie und die durch den Ukrainekrieg verschärfte Krise eine gesteigerte neoliberale Vereinnahmung unserer Lebensrealitäten und Vereinzelung zur Folge. Oft fehlt es an gemeinsamer Zeit, Raum und damit auch an Ideen an einem besseren Leben für alle zu arbeiten. Doch diese Ideen von einem besseren Leben sind da!

    In uns Allen schlummern Ideen, die es nur zu wecken und einen Raum zu geben gilt.

    Es geht um uns alle

    Wenn wir auf die bereits gestarteten, rechten Mobilisierungen schauen, wird es nicht ausreichen, Kundgebungen zu organisieren und mit dem Finger auf Andere zu zeigen. Jede richtige und wichtige Kritik und Skandalisierung, so
    gut formuliert sie auch sein mag, wird uns ohne die daraus folgende Praxis nicht voranbringen. Wir brauchen ernstzunehmende eigene Antworten und Praxen und das so schnell wie möglich. Wir müssen Seite an Seite aller stehen, die von den multiplen Krisen am stärksten betroffen sind und uns klar werden, dass es hier um unser aller Leben geht. Um uns, unsere Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen – Lasst uns Kompliz*innen voneinander werden!

    Ort der Begegnung in Bewegung

    Dafür braucht es einen Ort der Zusammenkunft, der in der Lage ist, Strahlwirkung bis tief in die Gesellschaft hinein zu entwickeln. Dieser Ort muss es vermeiden unnötige Hürden der Teilnahme aufzubauen. Eine Teilnahme soll für alle attraktiv sein, egal in welcher Lebenslage mensch sich befindet. Schüler*innen, Aktivist*innen, Familien, migrantisierte Personen, Menschen mit gerade ausreichend oder keinem Geld.

    Wir denken, es braucht dafür diverse Angebote und konkrete Unterstützung. Denkbar sind etwa Essen zum Soli-Preis in Form einer KüFA (Küche für Alle), Beratung und Hilfe bei Mieterhöhung, drohender Kündigung und  anderen Allgemeingütern, Vorträge zu aktuellen Analysen gehalten in einfacher Sprache, kulturelle Angebote jedweder Art und noch vieles mehr.

    Diese Treffen sollen zu einem sozialen Ort wachsen an dem wir uns gerne mit unseren Freund*innen, Genoss*innen und noch Unbekannten treffen wollen. An dem Wünsche und Bedürfnisse, Ideen und Utopien aller Beteiligten einen Raum bekommen.

    Thematisch soll dieser Raum auch genutzt werden, um über die Perspektiven von Vergesellschaftung zu informieren und aufzuzeigen, dass die Grundversorgung vergesellschaftet und dem Markt entrissen werden muss,
    um ein würdiges Leben für alle denkbar zu machen. Lasst uns gemeinsam öffentlichen Plätze besetzen, Solidarität leben und uns gegenseitig ermutigen und bestärken! Denn zusammen sind wir nicht aufzuhalten – eine andere Welt ist möglich!

    Konkretes:

    Was haltet ihr davon, uns jede zweite Woche am Aufseßplatz zu treffen und versuchen uns dort diesen Raum zu erschaffen? Wenn ihr euch das vorstellen könnt, dann kommt zur Auftaktveranstaltung.

    Sa, 15. Oktober
    16:00 bis 19:00
    Künstlerhaus (K4) 2. Stock

    Grundsätzlich sind alle Bewegungen und Menschen willkommen, die ein ernsthaftes Interesse an einer solidarischen Lösung der Krisen haben. Nicht willkommen sind sexistisches, rassistisches, nationalistisches und anti-semitisches Gedankengut.

    *FLINTA= Frauen, Lesben, Inter-, Nicht-binäre-, Trans-, Agender-Personen