Schlagwort: Nürnberg

  • 04.02.23 Dancing With Tears In My Eyes

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück: Dancing With T.I.M.E. am 4. Februar in der Kantine.

    Samstag, 04.02.23 Kantine

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    DJs: Synthie&Bert, SOS4Love, eve massacre, Quirin Ärger + special guest tbc

    22 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 8€

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kantine! Dancing with T.I.M.E.! Give us the look of love and we’ll let the music play when the rain is gonna fall! We’re through being cool! Let’s dance.

    Party hard but party with care!


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • 07.10.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 7. Oktober zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Freitag, 07.10.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf.)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 5. Oktober per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horrorfilm-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Plakat-Artwork ist diesmal Jessie Buckley als Harper in Alex Garlands neuestem Film ‚Men.‘

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • 22.07.22 Dancing With Tears In My Eyes

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück! Auf vielfachen Wunsch jetzt schon ab 22 Uhr!

    Freitag, 22.07.22 Kantine

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    DJs: Synthie&Bert, eve massacre, Quirin Ärger

    22 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 9€

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kantine! Dancing with T.I.M.E.! Give us the look of love and we’ll let the music play when the rain is gonna fall! We’re through being cool! Let’s dance!

    Ihr wisst bestimmt alle, dass die Corona-Zahlen gerade echt heftig hoch sind, deswegen bitten wir euch: Testet euch, bevor ihr am Freitag auf die Party kommt, und wenn ihr positiv seid, und auch falls ihr euch erkältet oder sonstwie krank fühlt, nehmt Rücksicht auf die anderen und bleibt lieber dieses Mal zu Hause. Danke!
    Party hard but party with care!


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • 27.05.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Letztes Jahr war es ein fabulöser Abend in der Kulturoasis, jetzt kommt die ORCHID Queer Karaoke Night wieder nach Hause in die Kantine! Merkt euch schon mal den 27.5. vor.

    Freitag, 27.05.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

    Pandemieregelung 2G. Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung zumindest an den Stellen wo’s enger wird, eine zu tragen

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 26. Mai per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Alexia / Adrien aus Julia Ducournaus Film Titane, gespielt von Agathe Rousselle.
    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night | Kulturoasis auf AEG

    Samstag, 16.10.21 Kulturoasis auf AEG

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    mit Moderation von Frau von Landadel und Host eve massacre

    18 – 22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box am 2G Checkpoint / Einlass auf)

    Pandemieregelung 2G: Einlass nur für Geimpfte und Genese, bitte Nachweis am Einlass zum Scannen bereithalten. Wer sich nicht impfen lassen kann: Attest + PCR-Test, bitte.

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!

    Und hey, achtung: Wer Lipsync statt Karaoke machen möchte, mailt bitte bis zum 15.10.21 an sigh@evemassacre.de den gewünschten Song!

    Wir öffnen um 18 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Unsere Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin im Artwork ist diesmal Florence Pugh als Dani in Midsommar.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Wir sind diesmal an einem anderen Ort, aber es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid! It’s our night, let’s queer this space up! ?✊??

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • NOT DANCING WITH TEARS IN MY EYES (offline, Kulturoase Zwingerclub)

    Donnerstag, 03.09.20 Kulturoase Zwingerclub

    Not Dancing With Tears In My Eyes

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück! Als Sitz-Disco. Socializing With Tears in My Eyes.
    DJs: sos4love, Synthie&Bert, eve massacre

    18 – 22 Uhr
    Eintritt: Bitte steckt was in die Spendenbox!

    We are Never gonna give you up – girl, you know it’s true, 80s Party is back als 80s Rumhängen! Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? It’s the end of the world as we know it but we feel fine! Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kulturoase Zwingerclub. Come, sit with us im besten neuen Love Shack der Stadt und es wird Just Like Heaven!

    Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody (aber geht halt nicht. Echt nicht!!!). Don’t you forget about masks – that’s the Power of Love! Heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. ! Give us the Look of Love and we’ll Let the music play When the rain is gonna fall (naja, wenn er super krass fällt, müssen wir abbrechen, ist ja Biergarten und so)! We’re through being cool! Bitte Careless Whispers nur beim Sitzen, beim Rumlaufen Maske aufziehen. You can NOT dance if you want to! It’s a Safety Sit-in, weil Every Breath You Take, I can feel the virus coming in the air tonight und it will Take My Breath Away und dann Another one bites the dust. Ach ja, und: Walk this way (bitte die Wege einhalten)!

    Also, Smalltown Boys und Westend Girls, wir sind alle ein bisserl Under Pressure, aber mit ein bisschen Self Control werden wir The Time Of Our Lives haben!

     

     


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  • LiÆN + Magic Meru — Livekonzert Open Air

    Freitag, 24.07.20 Desi Open Air

    LiÆN
    MAGIC MERU

    Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

    Eintritt 5-10 Euro

    LiÆN spielt Lieder gemischt aus Stimme und schiefen Instrumentalspuren, begleitet von verzerrten Erinnerungen und Gefühlen, sei es von persischem Autolärm, kreischenden Flamingos oder der täglichen Straßenbahnfahrt.

    Magic Meru ( VERYDEEPRECORDS)

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Dazu gibts noch Pandemie-bedingte Infos von der Desi:
    Bitte kommt nur zu unseren Veranstaltungen, wenn ihr absolut ohne Covid-19- Symptome seid.
    Es wird aufgrund der aktuellen Vorschriften leider nur Sitzplätze geben.
    Wir haben aufgrund der Abstandsregelung zwischen den Sitzplätzen nur ca. 70 Karten / Sitzplätze pro Veranstaltung. Es wird keinen Vorverkauf geben, daher empfehlen wir euch pünktlich zu kommen.
    Auf dem gesamten Gelände der DESI gilt eine Tragepflicht für eine Mund-Nasen-Bedeckung > ausgenommen sind die Sitzplätze
    Bitte beachtet die Hinweisschilder auf dem Gelände – es gibt ein Wegeleitsystem, an das sich bitte gehalten werden muss
    An möglichen Engstellen (Toiletten & Theke) bitte unbedingt die 1,5m Abstand einhalten und die Bodenmarkierungen beachten
    Am Einlass nehmen wir für jede Karte / Sitzplatz eure Kontaktdaten auf, die wir sicher 4 Wochen aufbewahren müssen, um den aktuellen Auflagen gerecht zu werden
    Bei Nichteinhaltung der oben genannten Punkte, müssen wir leider von unserem Hausrecht Gebrauch machen.
    Bei Rückfragen sind unsere Mitarbeiter*innen immer ansprechbar
    ++++++++++
    Trotz dieser vielen Sicherheitsregeln und Auflagen freuen wir uns sehr darüber, euch endlich wieder zu Kultur-Veranstaltungen in die DESI einladen zu können. Es gibt für die Termine keinen Ausweichort, d.h. es findet nur in der DESIrena im Freien statt und bei starkem Regen/Gewitter muss die Veranstaltung entfallen. Weniger anzeigen


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • Wir müssen reden, Nürnberg. Die Politbande im Stadtgespräch.

    Mittwoch, 03.03.20 Kantine

    Wir müssen reden, Nürnberg.

    Die Politbande im Stadtgespräch.

    19 Uhr
    Eintritt frei

    Zu den Themen alternatives Wohnen, Freiräume (mit Fokus auf den geplanten Umnutz der Kongresshalle) und zukunftsfähige Mobilität lädt die politbande jeweils Expert*innen und Ideengeber*innen ein, um neue Ansätze und Visionen für Nürnberg zu diskutieren.

    Wir freuen uns auf Hanna Rentschler (Urbanistin), Matthias Neubeck (Architekt), Babis Cloud (Künstler), Märit Heinrich (Olga Projekt), Dietrich Will (Architekt und Wohnprojekt Wahlverwandtschaften & Hof e.V.), Bauwagenplatz Kristallpalast, Markus Stipp (Radentscheid Nbg) und Dr. Theobald Fuchs.


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • DANCING WITH TEARS IN MY EYES – auf unbestimmt verschoben!

    Samstag, 28.03.20 Kantine

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück! Auf vielfachen Wunsch jetzt schon ab 22 Uhr!
    DJs: sos4love, Synthie&Bert, eve massacre, André Auer

    22 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 9€

    Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody, heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kantine! Give us the look of love and we’ll let the music play when the rain is gonna fall! We’re through being cool! Let’s dance!
    DANCING WITH T.I.M.E.!


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • Leo Fischer – Der Kaffee am Arsch der Welt (offline, Kulturoase Zwingerclub)

     Samstag, 29.08.20 Biergarten Kulturoase Zwingerclub

    (ehem. Marientorzwinger, Lorenzer Straße 33, 90402 Nürnberg)

    Leo Fischer – Der Kaffee am Arsch der Welt

    Eine Erzählung über den Unsinn pseudophilosophischer Weisheiten

    Lesung mit Leo Fischer (TITANIC, taz, Neues Deutschland, jungle world)

    Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr (Biergarten geöffnet bis 23 Uhr)

    Eintritt: Nur Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 4 – 7 €

    Leo Fischers philosophischer Bestseller „Der Kaffee am Arsch der Welt“ nimmt die Kalenderweisheiten von Autoren wie John Strelecki, Paulo Coelho oder der Talkshow-Nervensäge Richard David Precht aufs Korn.

    Wer ist Leo Fischer, der kontroverse Motivationspapst? Sicher ist, dass sein Buch eine Generation spaltet – die einen halten es für eines der gefährlichsten Werke der Saison, blasphemisch, vulgär, obszön, jugendgefährdend. Andere berichten davon, dass sie die Tipps und Lebenshinweise aus dem Buch SOFORT praktisch umsetzen konnten, um mehr Netto vom Brutto und Produktivitätssteigerungen von mehr als 50% zu erreichen. Im Beruf und aber auch privat, sprich Sex.

    Am heutigen Abend wird der ehemalige TITANIC-Chefredakteur zum ersten Mal live zu den öffentlichen Vorwürfen und Schmähungen seiner Person Stellung nehmen. Neben langen Rezitationen ausgewählter Texte steht die Aktivierung und Entsublimierung des Publikums im Vordergrund. Dazu reichen wir naturtrübe Cola aus eigener Zapfung.

    Leo Fischer ist Kolumnist der TITANIC, der Jungle World und des Neuen Deutschland; er schreibt außerdem regelmäßig für die Satireseite der taz und wurde bereits von Papst Benedikt verklagt.


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • SHARI VARI + TOM WU | 04.12.19 Desi

    Mittwoch, 04.12.19 Desi

    SHARI VARI

    Dunkel, elektrifizierend, samtig, verrucht – Helen Ratka und Sophia Kennedy mit Club-Pop vom Feinsten (Hamburg)

    TOM WU

    Psychedelic-Electro-Drum-Music for People from Outta Space (Echokammer / Cut Surface, München)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 14€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 11€  

    Photo: Carmen Scholle
                   

    SHARI VARI ist ein Duo aus Hamburg, das aus Helen Ratka (Ratka ist auch ihr DJ Name als Golden Pudel Resident und als qp/Spine Lab macht sie AV-Kunst) und Sophia Kennedy besteht. Ja, die Sophia Kennedy, die 2017 schon ein super Album auf DJ Kozes Pampa Records rausgebracht hat. Beide sind auch noch Visual Artists, und wir könnten jetzt noch über alles mögliche rumschwärmen, aber hier soll es um ihr neues gemeinsames Projekt SHARI VARI gehen, das ein wirklich fantastisches Urban Club Pop-Debutalbum rausgebracht hat: Now heißt es und ist auf Malka Tuti erschienen und ihr werdet den Songs zweifelsohne auf etlichen Dancefloors wiederbegegnen.

    Wer schon längst auf ein Electroclash-Revival gewartet hat, wird hier nicht nur Spuren davon finden, sondern auch süchtig werden. „Dance Alone“ sei hier ein Reinhörtipp. Suicide und ihr new-waviger Rockabilly klingen immer wieder an, aber das hier ist auch ganz anders: dunkler, elektrifizierender, samtiger, verruchter, wagt sich auch tief ins Chansonhafte. Die Songs sind Geschichten, stehen in der Tradition von US-Storytelling, lassen verschiedene Charaktere über ihr fiktionales Leben, ihre Lage singen. Zwischen Club Music und Pop Song liefern SHARI VARI exotischen Synthpop, kosmische Electronica, Proto-Techno, House, krautiger Wave – Musik zum Hineinfallen lassen und tanzen, kommt und genießt!

    „Sie sind das Beste, was dem deutschen Pop seit 836 Jahren passiert ist. … Der Schluckauf-Elektrobilly von Suicide trifft die kühle Distinguiertheit von Discques-du-Crépuscule-Veröffentlichungen der 80er. Kunstliedhafte, fast barocke Momente münden in tribalistischem Getrommel. DIY-Elektronik knallt auf mysteriöse Neo-Noir-Atmosphären. Kiefernwälder wiegen sich im Wind, irgendwo flattert ein roter Samtvorhang. … Besser kann’s kaum werden in diesem Jahr mit der Popmusik.“ Rolling Stone

           

    Auftritte von Tom Wu sollten ausschließlich in Kellerclubs stattfinden. Kellerclubs, in die man hinabsteigen muss, als würde man in die Abgründe unserer Psyche hinabsteigen. Kellerclubs ohne Licht, als würde man sich in den düstersten Ecken unserer Gedanken befinden. Kellerclubs ohne Licht, bis auf ein Strobo, das Bilder von Menschen in Ekstase zeigt, zerhackt in Momentaufnahmen. Denn genauso wirkt die neue Platte des Münchner Schlagzeugers und Sängers: Wie eine Reise ins Unbewusstsein, wie eine besonders schwarze Nacht auf etwas zu starken Drogen.

    Auf „All You Want“ (Echokammer / Cut Surface), seinem zweiten Album nach dem Debut von 2014 klingt Tom Wu noch bedrohlicher, noch schneller, noch entschlossener. Er macht aus seinen Synthies dröhnende Kampfflugzeuge („Johnny Doe“), trommelt über Ausschnitte von Kampfszenen alter Kung Fu-Filme („Wintermute“), schreit fast mehr als er singt („Cocaine Champagne“). Und das alles simultan, Tom Wu singt, spielt Schlagzeug und bedient Synthies gleichzeitig. Allerdings nicht als Zirkusnummer, sondern weil er’s nun mal kann und weil er eine ganz klare Vision seiner Musik hat: Energisches Trommelspiel, schwere Synthie-Bässe, psychedelische Synthie-Flächen, ein Trompetenriff hier, eine Flötenmelodie dort, und über allem Tom Wu’s dringlicher, klagender, verzweifelter Gesang. Das Ganze erfüllt von einer ganz eigenen New Wave- Kühle, die im Unterschied zu vielen anderen zeitgenössischen Bands kein cooler Move ist, nicht nur gespielt, kein Pastiche, sondern echt und inhaltlich zwingend. Denn Tom Wu hat etwas zu sagen, und zwar über Dinge, über die die wenigsten gerne ehrlich sprechen, geschweige denn singen: Über verdrängte Ängste, Obsessionen, Begierden, über Sex, Hedonismus, die Nacht.

    In „Cocaine Champagne“ etwa ist vom ersten Ton an klar: Wir sind hier nicht auf einer safen Detox-Party, auch auf keinem immer gleichen Club-Abend, hier hat die Nacht noch Abgründe, hier kann die Euphorie jeden Moment in Paranoia umkippen. „Please Baby, Smile“ entführt uns mit seiner zauberhaft schauderhaften Jahrmarkt-Melodie in die Gedankenwelt eines psychopathischen Horrorclowns: I want to see you happy – for a while. Im Titelsong „All You Want (Is Just a Little Something)“ wird sexuelles Verlangen des einen zu sexuellem Erwartungsdruck des anderen; im Video dazu werden Höchstleistungs-Porno-Szenen auf den nackten Körper von (nicht nur) Tom Wu projiziert.

    Diese Musik will eigentlich so gar nicht zum sauberen Schicki-Micki-München passen (obwohl es gerade dort natürlich so einige Abgründe gibt…). Um so besser passt sie zum die wildesten und schönsten Blüten treibenden Underground dieser Stadt. Ein Underground, den Tom Wu selbst mit geprägt hat am Schlagzeug, einst für Kamerakino, heute für u.a. Das Weiße Pferd, Parasyte Woman oder das Honky Tonk Movement. Ein Underground,
    aus dem schon Acts wie Pollyester, Friends of Gas oder Leroy hervorgekrochen kamen.

    Wie die beste gute Musik schießt die Musik auf „All You Want“ auch beziehungsreiche Pfeile in die verschiedensten Richtungen ab: Zur H.P. Lovecraft-Kurzgeschichte „Die Musik des Erich Zann“, zu Chuck Berry’s Klassiker „Memphis, Tennessee“, zum William Gibson-Roman „Neuromancer“. Und zum griechischen Jüngling Ganymed, Ikone der Schönheit und Homoerotik, als den die Künstlerin Anna McCarthy Tom Wu auf dem Albumcover inszeniert.

    Neben Tom Wu (Schlagzeug, Gesang, Produktion) sind The Notwist’s Micha Acher (Trompete auf „All You Want“), Dizzy Errol (Gesang und Gitarre auf „Memphis, Tennessee“) und ex Franz Ferdinand-Gitarrist Nick McCarthy (Gitarre auf „Cocaine Champagne“) zu hören. Gemischt wurde „All You Want“ in den Londoner Sausage-Studios von Sebastian „Seb-I“ Kellig, der u.a. schon für „La BrassBanda“ tätig war und dort zusammen mit Nick McCarthy eigene Produktionen wie „Das Lunsentrio“ oder „Manuela“ fabriziert.

    Wir freuen uns, ihn nun endlich mal auch live nach Nürnberg holen zu können!


    Teil diese Veranstaltung mit Freund*innen:
  • THE CHAP + MIRA MANN | 21.01.20 Desi

    Dienstag, 21.01.20 Desi

    THE CHAP

    Experimental Pop, Electronica, Krautrock (London)

    MIRA MANN

    Bassistin und Sängerin von CANDELILLA auf Solopfaden

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 14 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 12 €


    Foto: Stephanie Piehl

           

    In naher Zukunft, wenn Algorithmen Gefühle haben, werden sie all unsere Musik schreiben. Wenn sie versuchen, Popmusik zu schreiben, die so klingt, als wäre sie 2019 von talentierten Europäern gemacht worden, wird das vielleicht etwa wie Digital Technolog yklingen, das siebte Album von The Chap, das die Band im Lauf der letzten drei Jahre in London und Berlin aufgenommen und produziert hat.

    Nach 2015’s The Show Must Go – The Chaps Erkundung des Idioms „politische Rockmusik“ – ist Digital Technology wohl das bisher schönste Album der Band, das Abgründe persönlicher als auch entpersonalisierter Natur erkundet, nach innen blickt oder aber hinaus in die riesige große Leere, weniger auf eine konkrete politische Fläche.

    So könnte man etwa das Schlusslied Don’t say it like that, welches seine Titelzeile immer wieder wiederholt, während sich ein Techno-Beat und einfache Synth-Arpeggios in trauriges Ambiente auflösen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten: ein streitendes Paar, ein Erwachsener, der ein Kind tadelt, ein Social Media-Kommentar über Hate Speech. Bring your dolphin ist hingegen ein leicht surrealer und melancholischer Popsong über Delfine, Romantik und Weltschmerz, dessen Text aber auch einen versteckten Hinweis auf die Todesstrafe enthält. So lauert hinter erhabenem Ambiente die Dunkelheit, und Tonzertrümmerung birgt Spaß. Pea Shore – der erste Track des Albums, der von einem Video begleitet wird, ist schnell, aber verträumt. Im Lied heißt es „Poetry is not for me in your face“.

    Jennifer Walshe, die hier Regie führte, ist bekannt als Komponistin, Performerin und Multimedia-Künstlerin – zu ihrem Oeuvre gehören Aisteach, eine fiktionale Geschichte der Avantgarde-Musik Irlands und die Oper TIME TIME TIME, eine Zusammenarbeit mit dem Philosophen Timothy Morton und MC Schmidt alias Matmos.

    I am the emotion wiederum beherzigt die frühe Leitlinie von The Chap, Musik zu kreieren, die „falsch klingt“: eine Art wortreiche World-Techno-Pop-Hymne über emotionale Emanzipation, gesungen von Opa, nachdem er soeben Autotune entdeckt hat. Typisch The Chap! So auch Albtraum-Disco-Hymnen wie Merch, I recommend you do the same oder Toothless fuckface. Aber anderswo zeigt der Algorithmus eine versöhnlichere Seite: „Help mother / with her stuff“, fleht er in Help mother. Und bringt in Harddas Gefühl von Machtlosigkeit und existentieller Sinnlosigkeit auf den Punkt. Es ist unmöglich, sich nicht in Digital Technology zu verlieren. Ähnlich dem Titel klingt und fühlt sich das Album an wie ein veraltetes Versprechen, eine zeitgemäße Angst und eine sehr seltsame Zukunft – fast wie die Perspektive eines Teenagers. Wie damals, als Verwirrung und Traurigkeit noch Spaß machten.

        

    „Deine Augen fragen: stimmt’s? Meine Augen sagen ja.“ Auf Schau mir in die Augen, der Solo-Debütsingle der Münchner Musikerin und Schriftstellerin Mira Mann geht’s um den Moment des Kennenlernens, stripped down auf die unmittelbare Sinneswahrnehmung, wenn man jemanden sieht, riecht, spürt, hört, vielleicht zum ersten Mal, wenn alles noch ganz einfach und klar ist. Schau mir in die Augen ist die ironiefreie Erzählung eines ersten Kompliments, der Verletzlichkeit und des leichten Ekels, der darin liegt, aber auch der Schönheit und der Intensität dieses Moments. Es ist ein unmittelbares Liebeslied, das Jahrzehnte kultureller Dauerbeschallung romantischer Bilder und Narrative ausblendet und das Thema zwischenmenschlicher Begegnung sowohl musikalisch als auch inhaltlich auf das Notwendige herunterbricht. Es ist auch der allererste Song, der gemeinsam mit Komponist und Produzent Ludwig Abraham entstanden ist. Zusammen haben sie die Texte Mira Manns auf eine Art vertont, die irgendwo zwischen Spoken Word Performance und Geniale Dilletanten liegt.

    Im Oktober 2019 erschien Mira Manns Debüt-EP Ich mag das. Auch die anderen 5 Tracks darauf zeichnen sich durch diese rohe und karge Sprache und ihre minimalistisch-percussivlastige Vertonung aus. Phantasie- und Sprachbilder schieben eine unwirkliche Ebene ein, die sich vielleicht als dirty surrealism (in Anlehnung an den nordamerikanischen Begriff des dirty realism) fassen lässt. Das ist kein Zufall, die Texte aller Lieder wurden aus Mira Manns Gedichtband Gedichte der Angst (parasitenpresse 2019) entwickelt. Dabei wurde Platz gelassen für Spontanes und Experimente, für Fehler und Unregelmäßigkeiten. Es sind Songs entstanden, die Lyrics liegen jedoch locker auf dem Beat. Der Text kommuniziert eigenständig und auf Augenhöhe mit der musikalischen Interpretation Abrahams. Ich mag das ist eine ungeschliffene Sammlung von Gefühlen und Gedanken, getrieben, suchend, fassungslos. Die Gedichte der Angst enden mit dem Satz: Ich will meine Angst nicht verstecken. Ich mag das denkt diese Haltung weiter und feiert die Kraft der Verletzlichkeit.

    Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft, veröffentlichte Texte in Das Wetter, Tegel Media oder der Süddeutschen Zeitung. 2019 erschien ihr Gedichtband Gedichte der Angst im Verlag parasitenpresse. Ludwig Abraham arbeitete als Komponist bisher am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Bremen und den Münchner Kammerspielen. Als Regisseur und Komponist arbeitet Abraham außerdem für den Rundfunk und freie Theater- und Musikprojekte in Europa und Amerika. Ab Sommer 2019 ist er als Musiker Mitglied des neuen Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Für Konzerte ist Ludwig Abraham Teil der Gruppe International Music.

    Foto: Thomas Gothier


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