Schlagwort: Indie

  • 16.10. – 21.10.25 MV-Bands beim Nuremberg International Human Rights Film Festival

    Jeden Abend gibt es in der Festival Lounge des NUREMBERG INTERNATIONAL HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann einen musikalischen Live Act. Die Bands dafür suchen und organisieren traditionell Leute vom Musikverein ehrenamtlich. Dieses Jahr waren das Liane, Julia und Verena. Im Anschluss an die Live Acts gibt’s dann immer noch DJs von Radio Z. Der Eintritt zum Festival Lounge Programm ist frei.

    An fünf Abenden lassen vielgefeierte, regionale Live Acts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!

    16.10. – 21.10.25 Künstl*haus Glasbau 1. Deck, beim Filmhauscafé

    Nuremberg International Human Rights Film Festival 2025
    Festival Lounge Programm

    Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.

    Donnerstag, 16.10.25

    Pedro Helsinki

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    Pedro Helsinki aus Nürnberg spielen Live-Elektro-Musik mit Samplern, Synths und akustischem Schlagzeug. Mit ganz klarer Betonung auf „spielen“. Beide Welten – elektronisch und analog – verschmelzen und werden zu einer symbiotisch-hypnothisch-glitzernden-schwitzenden Performance.

    Pedro Helsinki sind ein 2-Mann-DJ. Pedro Helsinki spielen ein Set statt Songs. Das ist freie Bewegung und Improvisieren auf einem Fundament aus Loops und Samples. Pedro Helsinki gehen gemeinsam auf die Reise, bei der der Moment die Konstante ist. Eine symbiotisch-hypnothischglitzernde Perfomance.

    Freitag, 17.10.25

    Simonoton

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    Ist der Mensch auch der beste Freund des Hundes? Kann man Nazis therapieren? Wie tief geht die Beziehung zu einem Bot? Ist alles für die Katz? Mit diesen und anderen Fragen setzt sich Simonoton am Klavier auf teils humoristische, teils rührselige und teils provokante Art auseinander. Für ein Genre möchte er sich dabei nicht entscheiden. Für dieses Konzert wird er freundlicherweise von den Bamberger Schimpfonikern unterstützt.

    Sonntag, 19.10.25

    Ehekrach

    Bandcamp   YouTube   Soundcloud   Instagram   Foto: Ines Bahr

    Das Indieduo Ehekrach sorgt mit ihrem minimalistischen Feelgoodsound für wippende Füße und liefert leicht verdauliche Songs zum Mitfühlen und Schmunzeln.
    Die richtige Person für ein Bandprojekt zu finden, ist herausfordernd. Die Eheleute Nicole und Patrick machen es sich deshalb einfach und formen im Herbst 2024 die Band Ehekrach, die sich eingängigen Indienummern aus der Wohnzimmerproduktion widmet. Das Duo gibt ihren Songs dabei neben Gitarre und Bass den nötigen Drive und bedient sich einer Drummachine, die für den nötigen Indieslackerbeat sorgt. Die Songs sind in weiten Teilen zweistimmig arrangiert, oft funktionieren sie dabei dialogisch. Die Themen ihrer Lieder, die am Frühstückstisch, beim Einkaufen oder auf dem Sofa entstehen, sind mal eine sanfte Umarmung, dann wieder eine augenzwinkernde Anekdote aus dem Alltag als Millenials.

    Montag, 20.10.15

    Reis

    Reis kann man nicht nur kochen, sondern auch hören!
    Seit Mitte 2022 ist “Reis” auf den Bühnen quer durch Deutschland unterwegs und präsentiert einen Mix aus Fusionjazz, Funk und leichten Punk Elementen. Ausgefallene Soli und Themen, kombiniert mit ungeraden Taktarten, vervollständigen die Musik der Combo.
    Unverkennbar ist, dass vier die Musiker um Sebastian (Saxophon), Christoph (Gitarre), Marius (Bass) sowie Laurin (Drums) teilweise aus unterschiedlichen Musikrichtungen kommen, die jedoch “Reis” den gewissen Reiz gibt. Jazz vielleicht aber definitiv “Reis”-Mugge.

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    Dienstag, 21.10.25

    Lea Černi

    Lea Černi ist eine Musikerin aus Dresden, die sich im Deutsch Indie Genre zuhause fühlt und ihre Stimme auf der Bühne mit der Gitarre begleitet. Ihre Lieder, geprägt von gesellschaftskritischen Texten und einer melancholischen Note, laden zum Nachdenken ein und mit ihrer authentischen und kraftvollen Performance berührt Lea ihre Zuhörer*innen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ihr Song „Fahrrad“ auf Soundcloud hat in den letzten Monaten viele Klicks erreicht und aktuell arbeitet die gebürtige Fürtherin daran, ihre Lieder im Studio aufzunehmen, um ihre musikalische Reise fortzusetzen.

    Instagram   Soundcloud

  • 29.09. – 03.10.23 Nuremberg Human Rights Film Festival – Live Acts in der Festival-Lounge

    29.09. – 03.10.23 Künstler*innenhaus Glasbau 1. OG

    Nuremberg Human Rights Film Festival – Programm Festival-Lounge 2023

    Jeden Abend gibt es im Rahmen des NUREMBERG HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK aus der Festivallounge mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann einen musikalischen Live Act und im Anschluss DJs. Der Eintritt ist frei.

    An sieben Abenden lassen vielgefeierte, regionale Live Acts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden (alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage! Danke nochmal ♥). Abgelöst werden sie von Radio-Z-DJs an den Plattenspielern. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!

    Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.
    Auf dem Deck 1 des Künstler*innenhauses.

    Panksovic

    Freitag, 29.09.23

    Irgendwo zwischen Bewegungsdrang und Ruhe, harschen Drums und glitchigen Field-Recordings, Melancholie und schweren Bässen ist Panksovic zu Hause und weist den Weg durch sein experimentelles Chaos. Schließe deine Augen, während die Leere gefüllt wird.
    Soundcloud

    Ali Flare

    Samstag, 30.09.23

    Ihre Musik nimmt dich mit auf eine Reise von federndem Hiphop zu Soul, von Gesang zu Rap in vielen Sprachen, die ineinander übergehen. Und wenn die Verschmelzung einsetzt, folge einfach ihrer Stimme.

    Enjoy the ride!

    hkhkhkhk

    Sonntag, 01.10.23

    HKHKHKHK produziert Musik, legt auf und hat sich gemeinsam mit Red On das Label VERYDEEPRECORDS als einen gemeinsamen musikalischen Zufluchtsort geschaffen. HKHKHKHKs elektronischer Sound bewegt sich zwischen langsamen polterndem Bass, atmosphärischen Klangflächen und kitschig-romantischen Melodien.
    Bandcamp

    Hager & Kaputt

    Montag, 02.10.23

    Philipp Hager (Zement) und Franz Joseph Kaputt (DRNTTCKS) trafen sich in der Hochzeit der Pandemie immer wieder, um in den Wäldern rund um Nürnberg, versteckten Stadtgärten oder öffentlichen Plätzen ihr nächstes Album aufzunehmen. Das Ergebnis ist Franconian Primitiv, erschien im März auf Otomatik Muziek. Akustische Instrumente wie Saxophon, Stahlsaitengitarre und Banjo stehen im Mittelpunkt der Songs, die sich zwischen modalen Improvisationen, dubbiger Repetition und einer Übersetzung appalachischer Folktraditionen bewegen.
    Bandcamp

    Foto: Gert Krautbauer

    John Steam Jr.

    Dienstag, 03.10.23

    John Steam Jr. mischt intelligentes, introspektives Songwriting mit hohem Mitsingfaktor und einer tief verwurzelten Faszination für wüstenstaubigen und Nashville/Tennessee-Sound. Das passt in den zugestickerten DIY-Laden genausogut wie zwischen Hühnerstall und Traktor oder auf die große Club- oder Festivalbühne. JSJR mischt einen wohltemperierten Cocktail aus Pop, Punk und Country zusammen und serviert ihn mit Charme, Scherz und entwaffnender Ehrlichkeit.
    Bandcamp

  • THE HIDDEN CAMERAS

    Es ist das erste Konzert vom Musikverein in diesem Jahr und dafür wurde sich natürlich was ganz Besonderes ausgesucht. Mal hymnisch folkig, mal sexy house-poppig und queer as hell: Awooooo,THE HIDDEN CAMERAS kommt nach Nürnberg!

    ORCHID und Musikverein präsentieren:
    Samstag, 04.09.21 Desi (Desirena, open air)

    THE HIDDEN CAMERAS

    DJ support: eve massacre von ORCHID, der indiedanceriotpopelectrobass queer night

    Einlass 19:00 Uhr mit DJing, Konzertbeginn ist dann 20 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 16€, Vorverkauf zzgl. Gebühr 13€

    Der Vorverkauf ist nun beendet, aber keine Angst: Es gibt noch genug Tickets an der Abendkasse. Auch Einzeltickets.

    Am tollsten wäre, wenn ihr euch mit anderen zusammentut und Gruppentickets kauft. Jedes Einzelticket heißt, dass rechts und links der Person ein coronakonformer Sicherheitsabstand eingeplant werden muss das heißt es können insgesamt weniger Leute rein. Aber wenn ihr niemand wisst, der mitkommt, macht euch keinen Kopf, ihr seid natürlich auch allein genauso willkommen! 🙂
    Die verschiedenen Ticket-Kategorien stehen für die Gruppengröße, für die ihr Tickets kauft: 1. Kategorie = 1 Person, 2. Kategorie = 2 Personen usw. / Gruppen können zusammensitzen.
    Desi – Hygienekonzept gibt’s hier zu lesen.

     Foto: ALP KLANTEN

         

    The Hidden Cameras ist das Projekt des in Berlin lebenden kanadischen Künstlers und Musikers Joel Gibb, der durch hymnenhafte Popsongs und performative Konzert-Happenings mit einer Mischung aus klassischen und autodidaktischen Musiker*innen weltweit berühmt geworden ist. Passend zur physischen Distanz der vergangenen Monate entwirft Gibb nun ein intimes Setting für die Desirena – solo und mit zwei sehr unterschiedlichen Sets.

    Das erste besteht aus Folksongs, Balladen und Spirituals aus dem Oeuvre der Hidden Cameras und aus neuen Songs. Das zweite ist ein Upbeat-Set, bei dem Gibb Gitarre und gleichzeitig Drum-Beats spielt und auch neue, elektronische Kompositionen vorstellt, die auf dem nächsten Hidden Cameras Album 2022 erscheinen sollen.

    Ursprünglich Singer/Songwriter, ist Gibb längst zum brillanten musikalischen Chamäleon gewachsen, das in fast allen Genres und Aufführungsstilen experimentiert und mit Künstler*innen wie Feist und Rufus Wainwright zusammenarbeitet (die beide auch auf dem jüngsten Hidden Cameras Album HOME ON NATIVE LAND zu hören sind), oder Rummelsnuff und Vaginal Davis, die im neuesten Song+Video „Redemption“ dabei sind. Und wir sind sicher: Mit diesem Abend wird der schillernd-schöne Kosmos von The Hidden Cameras nochmal um weitere Facetten erweitert

    •  _  *

    Du willst noch mehr wissen? Bitteschön:

    The Hidden Cameras stehen für Lebensfreude, Toleranz und Offenheit, ihre Musik regt zum Tanzen an und ihre Live-Performances sind phänomenal.

    Re-appropriation, my ass! Er hat’s getan, Joel Gibb, Sänger und Songschreiber und einziges festes Bandmitglied, hat die Folk Music aus dem Betulichkeitsschlaf wachgeküsst. Mit Uptempo-Violinen und sprintenden Handclaps hat der Mann, der mal goldenen Anzug, mal nur Lendenschurz trägt, die realen Hetero-Authentizitäten mal schön aufgequeert. Mit Hymnen wie „Ban Marriage“ und „I Believe In The Good Of Life“ hat seine Band die Indie-Welt auf der ganzen Welt durcheinandergejubelt.

    Seit 2001 spielt der Kanadier mit seiner Band The Hidden Cameras nun. In den Kirchen Torontos inszenierte er die legendärsten Nächte der Stadt. Männliche Gogotänzer boten den performativen alles umstürzende Rahmen für Shows, die Religion hinterfragten und Sexualität feierten. Gibb prägte die Musikszene Torontos, als sie fast noch nicht gab. Er war der erste kanadische Künstler, der bei Rough Trade unterschrieb. Der Fußballer Mehmet Scholl ließ The Hidden Cameras zu seinem Abschiedsspiel beim FCB im Münchner Allianz Stadion einfliegen und aufspielen.

    Thematisch dreht sich bei Joel Gibb und seinen Hidden Cameras auf dem aktuellen Album ‚Home on Native Land‘ – wie schon auf den Vorgängerplatten – alles um Sex (schwul), Drugs (Poppers) and Folk’n’Roll. Und nach wie vor gilt: ‚Music is my Boyfriend‘, dem man gerne die schmutzigen Unterhosen wäscht, wenn er als Gegenleistung Frühstück macht. Musikalisch verdichten The Hidden Cameras Einflüsse aus Folk und Electro, Chanson und Kammermusik zu üppig instrumentierten Hymnen an die Nacht und den Hedonismus! Genau an das, was uns in dieser Pandemiezeit so fehlt.

  • Nuremberg Human Rights Film Festival – Programm Festival-Lounge 2019

    03. – 09.10.19 Künstlerhaus Glasbau 1. OG

    Nuremberg Human Rights Film Festival – Programm Festival-Lounge 2019

    Jeden Abend gibt es im Rahmen des NUREMBERG HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK aus der Festivallounge mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann eine Liveband und im Anschluss DJs. Der Eintritt ist frei.

    An sieben Abenden lassen vielgefeierte, regionale Liveacts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden (alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage! Danke nochmal ♥). Abgelöst werden sie von Radio-Z-DJs an den Plattenspielern. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!

    Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.

     

     

    ADAM SONO

    Donnerstag, 3.10.19 – Indie-Pop Singer/Songwriter
       

    ADAM SONO hat lange als Schlagzeuger/ Perkussionist in den verschiedensten Bands gespielt, bis er selbst Gitarrist und Singer/Songwriter wurde. Schnell hat er seine erste CD eingespielt. Das Besondere daran ist, dass SONO die Songs mit Gitarren, Bass, Orgel, Drumset, Percussion und auch Vibraphon aufgenommen hat. Bei uns wird der Künstler Solo zu sehen sein – aber manchmal wird man meinen, eine ganze Band zu vernehmen…

    Im Anschluss Radio Z-DJ: Christian Mosbacher // Weirdo Pop

     

    DAS SYNTHIEKAT

    Freitag 4.10. – Lo-Fi

    phant und complÄxx sind zwei Cyberpunks, die gerne lo-fi Musik aufnehmen und versuchen, das Beste aus dieser Dystopie zu machen.

    Ab 21 Uhr auch ORCHID Queer-Karaoke-Night in der Kantine.

     

    ELENA STERI

    Samstag 5.10. – Singer-Songwriterin
       

    Leise aber bestimmte Töne zwischen den Klängen einer E-Gitarre und der Verspieltheit einer Ukulele finden bei elena steri ihren Platz. elena steri schreibt ehrliche Lieder, die sowohl die kleinen und unscheinbaren Dinge im Leben würdigen, als auch große Emotionen transportieren. Eine raumfüllende Stimme unterlegt mit vorsichtigen Melodien – verzaubernder Minimalismus.

    Im Anschluss Radio Z-DJ: a good life is the best revenge // Indie

     

    [Freut euch auf den Überraschungs-Live-Act!]

    Sonntag 6.10.

    Im Anschluss Radio Z-DJ: Christian Seitz // Disco, Downtempo, Pop

     

    DIE KUNSTFÄLSCHER

    Montag 7.10. – Jazz

    Gefälschte Kunst zum halben Preis. Oder besser gefälschter Jazz. Den gibt es von den sieben Kunstfälschern Moses (Voc), Jona Pinto (Rap), Christoph Ohlwärther (Git), Stefan Nether/Benjamin Brönner (Keys), Julius Wassenaar (Bass) und Valerio Pohl (Drums). Die Musik ist so gefälscht, dass sie wieder originell ist. Fetter Gesang, virtuose Soli, walkender Bass, verspielte Drums – alles da, was da sein muss. So original fälscht keiner.

    Im Anschluss Radio Z-DJ: Tobi Lindemann // Experimentelles & Soul

     

    THE BLACK ELEPHANT BAND

    Dienstag 8.10. – angry antifolk // bearded bluespunk // sassy songwriting
       

    Solo-Performer, Songwriter und Buchautor Jan Bratenstein ist The Black Elephant Band. Mit seinem Album „Pop Smears“ ist der sympathische Anti Folk-Weirdo auch einem größeren Publikum bekannt. Unzählige Solo-Shows, oder auch mal als Support und vermehrt zu sehen war er mit dem Folk Kollektiv Folk’s Worst Nightmare. 2017 ist The Black Elephant Band schon einmal bei uns aufgetreten. Wir freuen uns auf das Comeback!

    Im Anschluss Radio Z-DJ: Claus Caraut // Weird

     

    CHRIS PADERA

    Mittwoch 9.10. – Indie-Folk
     

    Chris Padera erzählt persönliche Geschichten und untermalt sie mit Einflüssen des Indie-Folks und Punk-Rocks. Als Teil des Musikkollektivs Folk’s Worst Nightmare und der Indie-Band Houseparty ist er sowohl in Clubkellern als auch auf Festivalbühnen zu Hause. Neben seiner Lebensfreude steckt vor allem seine Liveperformance an: ob mit Band oder Solo, ein Lächeln ist auf jeden Fall garantiert.

    Im Anschluss Radio Z-DJ: Seraphina // Super Sunset Pop

  • NUNOFYRBEESWAX + HOUSEPARTY

    Donnerstag, 26.09.19 Kantine

    NUNOFYRBEESWAX

    Garage-Punk, Proto-Indie, Lo-Fi songs for real human beings, Pop songs as raw as their hearts

    HOUSEPARTY

    Indie, Surf, Emo, Pop-Punk, Powerpop of love!

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

             

    Nunofyrbeeswax sind ein temperamentvoller Ausbund von „lo-fi hymns for real human beings“. Garage-Rock, Punk, Proto-Indie, runtergestrippt auf rohen Minimalismus und viel Energie und Leidenschaft – wie gut das funktionieren kann, kennt ihr von Bands wie Mondo Ray, Beat Happening oder Sleaford Mods. Nunofyrbeeswax verschmelzen Garage-Rhythmen mit surfigen Gitarren, die bestens dafür gerüstet sind, eure melancholischen Knochen zum Schmelzen zu bringen. Das in Berlin lebende spanisch/italienische Duo hat letztes Jahr sein zweites Album rausgebracht: ‘Music Don’t Matter’. Ein Titel, den ihnen spätestens nach einem Konzertbesuch niemand abnimmt.

         

    Geht’s dir heute unglaublich gut?
    Houseparty!
    Du fühlst dich heut ’n bisschen mies?
    Houseparty!
    Du brauchst Urlaub und hast keinen Bock auf den Alltagsscheiß?
    Houseparty fangen dich auf! Immer!

    Vier Jungs. Ein Van. Das Roadtripmixtape auf Dauerschleife und Sprit genug um entweder zum nächsten Wasserplatz, oder zum nächsten Gig zu kommen. Pizza und Bier auf dem Rücksitz, Sonne auf der Windschutzscheibe. Und überall Musik: Indie-Surf-Emo-Sound, der mal entspannt, mal punkig, aber immer emotional durch die Luft schwingt. Every Woman, every Man, join the Caravan of Free Time, Fun and Friendship (=Love) at a Houseparty Concert.

    Rev Reefer (vocals, guitar), Domi Daiquiri (drums, skits)
    Simi High (Bass, herbs), Chris Panda (guitar, vocals)

     

  • ORCHID

    Samstag, 03.08.19 Kantine

    ORCHID

    Stonewall was a riot! Edition
    Indiedanceriotpopelectrobass QUEER night

    dj & host: eve massacre
    special guest dj: Rashetta

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zw. 6-9€  – Erlös geht als Spende an House Of Laconya für einen Voguing Ball im Herbst

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Hochglanz-Klischees die offene dirty Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wieder, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. We are post-cool, we are community. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Queer Avantgarde/DIY Punk/Antifashista/Fashionista Idee.

    ORCHID versucht, nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über den Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr urban international Queer Culture nach Nürnberg zu bringen – Mykki Blanco, Xiu Xiu, Le Tigres J. Sampson, Austra, SSION, Patrick Wolf, Hunx & His Punx, Le1f uvm. waren schon da.

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrrty butchez & nancy boys & Xenas & antisexuals & androgynous art fags & shapeshifters & breeders & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & camp vamps & funky hunks & trans bees & kittens & dancing queens & divas & pre-op humans & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & ghosts & moustache dykes & post-30-anythings & hairy fairies & & ugly huggies & part-time zombies & age-resistant-scenesters & pre-op unicorns & post-rainbowgays & snoop doggy dykes & otters & superwomen & not-so-super-women & vagitarians & werepandas & post-sexuals & boys who love girls who look like boys, ach – ach! – all queer creatures of the night BUT PLZ: No hools, no fools!

    ʅ(。◔‸◔。)ʃ

    ORCHID ist eine Queer Party, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante im Zentralcafé kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer heteronormativen Partyroutine feiern wollen. Host und Resident DJ ist Eve Massacre, alles unter den Fittichen von www.musikverein-concerts.com

  • XIU XIU + DELILUH – entfällt

    Konzert entfällt wegen Tourabsage! Ticketsrückerstattung bei der Vorverkaufstelle.

    Leider muss die XIU XIU Show im November entfallen. Das offizielle Statement dazu:
     
    „Xiu Xiu will be cancelling their upcoming US and European tour dates with refunds available at the point of purchase. Jamie needs to take some time to focus on his mental health and get the proper rest he needs in order to do so. We appreciate your understanding.
     
    We urge you all to take care of yourself and one another. Mental illness should never be treated lightly. If you or a friend ever feels lonely, depressed, sad, or confused there are resources available to you, now and always.“
     
    Wir sind traurig, dass nun schon das zweite Konzert dieses Jahr wegen psychischer Probleme abgesagt werden muss. Die darunter leiden sind nicht die Ausnahme (1), im Mai diesen Jahres sprach eine Statistik von 73% aller Indie Musicians als Betroffenen.
     
    Und Musiker*innen sind auch nicht die einzige Gruppe von Betroffenen: Allein zum Beispiel an Depression sind derzeit in Deutschland laut AOK (pdf) 11,3% der Frauen und 5,1% der Männer erkrankt; insgesamt 8,2 % der Bevölkerung. Laut Robert Koch Institut (pdf) sind es sogar 10,1%. Falls ihr dazu gehören solltet, falls ihr euch einsam, depressiv, oder langfristig immer wieder traurig oder verstört fühlen solltet – ihr seid nicht allein, bitte sucht Hilfe! Gebt euch nicht auf, ihr werdet euch auch wieder besser fühlen, selbst wenn ihr euch das in dem Moment nicht vorstellen könnt. Wenn ihr Menschen in eurem Bekanntenkreis habt, von denen ihr den Verdacht habt, dass sie darunter leiden, sprecht sie darauf an, ermutigt sie, Hilfe zu suchen, aber ohne Druck zu machen. Niemand sollte allein gelassen werden, es gibt Hilfe. (Zum Beispiel könnt ihr auf www.deutsche-depressionshilfe.de Kontakte zu Krisentelefonen, Selbsthilfegruppen u.a. finden.)

    Sonntag, 03.11.19 Kantine

    XIU XIU

    Emotionaler Avant-Pop, wave-angehauchte Indie-Rock-Experimente

    DELILUH

    Post-Punk, Art-Rock, Wave

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 18€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 15€

                 

    Xiu Xiu ist das Ventil für die kompromisslosen und nervenzermübend-persönlichen musikalischen Werke des in Los Angeles lebenden Multi-Instrumentalisten Jamie Stewart sowie eine lange Liste von Mitmusiker*innen, die daran im Studio und auf der Bühne teilhaben.

    Xiu Xius Musik, die seit 2002 einen unaufhörlichen Strom von Veröffentlichungen, Nebenprojekten, Kunstperformances und ausgedehnten internationalen Tourneen darstellt, hat sich von gebrochenem Avant-Pop zu kunstvoll orchestriertem Indie-Rock entwickelt, mit Böen von Noise aus tiefschwarzem Herzen und allen möglichen Stationen dazwischen, stets serviert mit verletzender Ehrlichkeit und Intensivität, die schon die Herzen einer ganzen Legion von obsessiven Zuhörer*innen herausgerissen hat.

    Das neueste Xiu Xiu Album Girl with Basket of Fruit (erschienen im Februar 2019) ist ein rowdyhafteres und stilistisch unwirscheres Werk als Forget von 2017 und abermals sticht die Liste von Mitwirkenden ins Auge, zu denen unter anderem Eugene Robinson (Oxbow), Devin Hoff und die haitianischen Percussionisten Emmanuel Obi und Ayo Okafor gehören.

    Für die Live-Shows 2019 manifestiert sich Xiu Xiu in Form von Jamie Stewart, Thor Harris (Swans, Shearwater, Thor & Friends) und Jordan Gieger (Minus Story, Shearwater).

    Deliluh ist eine aufstrebende experimentelle Art-Rock-Band, die sich in Toronto einen Ruf als Fackelträger für die DIY-Musikszene erworben hat. Ihr Sound verschmilzt Elemente von Punk, Drone und experimenteller Musik zu einer organischen, aber heftig resonierenden Klangidentität.

    Der Nachfolger ihrer selbstproduzierten Debüt-LP ‚Day Catcher‘ folgt auf die Fersen eines Jahres, das sie damit verbrachten, frische Ideen aufzuspüren und aufzunehmen. ‚Oath of Intent‘ ist eines von zwei Alben, die letztes Jahr entstanden sind, und dokumentiert die Gruppe in ihrer bisher eindringlichsten und mörderischst-direkten Form. Die fünf Tracks der Platte erzählen Geschichten, die den Konflikt und das Unbehagen innerhalb unserer menschlichen Beschaffenheit aufgreifen, bzw. in Charaktere schlüpfen und mit lyrischer Hartnäckigkeit und rasiermesserscharfem Takt durch beunruhigte Linsen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schauen. Schnelle Instrumentalwechsel werden gegenüber Soundschichten oder -verschmelzungen bevorzugt und resultieren in einer durchgehend tighten Erlebniswelten, wie eine Sammlung ausgekochter Kurzgeschichten.

    Deliluhs Neigung, den traditionellen Rundlauf durch Bars und Clubs zugunsten unkonventioneller Veranstaltungsorte zu ignorieren, hat ihnen zu Hause einen Ruf beschert, der ihnen viel bedeutet. In den letzten Jahren haben sie dem Publikum eine Vielzahl von Auftritten in Bäckereien, Bibliotheken, Wohnungen und einer stillgelegten U-Bahn-Plattform geboten. Sie beginnen im Mai dieses Jahres eine Tournee durch Großbritannien und Europa, mit Festivalauftritten in ganz Kanada, die bis in den Sommer hinein andauern. Die Kernmitglieder sind auch für einen neuen Schub von kleinen Konzerten in ihrer Stadt verantwortlich, die im Wohnzimmer ihrer Bloordale Wohnung stattfinden, einem Raum, der bei vielen als Somewhere Else bekannt ist.

  • TACOCAT + TWEN

    Montag, 09.09.19 Kantine

    TACOCAT

    Pop Punk, Indie, Surf Music (USA)

    TWEN

    Irgendwo zwischen Psych-Rock und Dream-Pop, mit einem Schuss Surf

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 11 – 15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 11€

    Präsentiert von Radio Z, gaesteliste.de, testspiel.de, ByteFM, The Postie

    Tacocat Plakat von Philip Manthey

    Plakat: Philip Manthey

             

    Nur drei Termine:
    9. September: Nürnberg, Kantine
    10. September: Berlin, Marie-Antoinette
    11. September: Hamburg, Goldener Salon

    „This Mess is a Place“ ist das vierte Album von Tacocat und ihr erstes auf Sub Pop. Die Seattle-Band erwachte am Morgen nach den Wahlen 2016 und musste herausfinden, wie man auf eine neue Realität reagiert, in der sich das Böse nicht unter der Oberfläche versteckt, sondern mit neuen Tragödien und Bürgerrechtsangriffen, die jeden Tag den Nachrichtenticker füllen, an der Front und im Zentrum von allem steht.

    „What a time to be barely alive“ beklagt „Crystal Ball“, ein Pop-Juwel, das die intimere Seite der emotionalen Reaktion auf den Nachrichtenzyklus untersucht.

    Wie kämpft man weiter, wenn man den ganzen Tag nur im Bett bleiben will? Obwohl die gegenwärtigen Realitäten deprimierend genug sind, um jeden dazu zu bringen, tausend Jahre lang unter die Decke zu kriechen und zu schlafen, machen Tacocat, was sie immer am besten getan haben: Helligkeit, Energie und Hoffnung mit politischer Kritik zu vermischen.

    „This Mess is a Place“ ist von einer Hoffnung durchsetzt, die im krassen Gegensatz zur Musik steht, die Apathie, Verzweiflung und Benommenheit feiert.

    Tacocat reagieren mit purer Empathie, ob sie nun Oden an die magischen Verbindungen singen, die wir mit unseren Haustieren haben („Little Friend“), oder sich vorstellen, wie eine bessere Erde aussehen könnte („New World“), oder versuchen, Humor in einer völlig unheimlichen Welt zu finden („The Joke of Life“).

    Es ist ein herrlich kathartischer Moment und der Grundstein der Platte, wenn sie in „Grains of Salt“ ausrufen: „Don’t forget to remember who the fuck you are!“ Produzent Erik Blood (der auch den Vorgänger „Lost Time“ produziert hat) bringt die Band in ihr volles Pop-Potenzial, bewahrt aber dennoch das, was Tacocat so besonders macht: Sie sind vier Freunde, die sich als junge Punks kennengelernt haben und zu einer wirklichen Band zusammengewachsen sind.

    Wunderschöne Musik irgendwo zwischen Psych-Rock und Dream-Pop, mit einem Schuss Surf. Direkt aus dem DIY Underground. Die Band Twen ist in der Bostoner DIY-Punk-Szene geboren und aufgewachsen, wo sich Leadsängerin Jane Fitzsimmons und Gitarrist Ian Jones trafen, bevor sie nach Nashville zogen. Sie nahmen ein Live-Tape ihrer ersten Show in einem Bostoner Keller namens Twen Live auf, und obwohl es nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen war, tourte die Band mit der EP in den letzten zwei Jahren nonstop. Es dokumentiert nicht nur die klangliche Entwicklung der Band seit ihrer Gründung im Jahr 2017, sondern zeigt auch, wie weit sie gekommen ist. Tweng werden ihr Debütalbum Awestruck am 20. September über Frenchkiss Records veröffentlichen.

  • SKATING POLLY + SHE MAKES WAR

    Samstag, 05.10.19 Kantine

    SKATING POLLY

    Extrem frischer Riot-Grrrl / Grunge / Alternative Rock / Indie-Rock aus Oklahoma

    SHE MAKES WAR

    One-Women-Band zwischen Indie-Rock und Grunge

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

             

    SKATING POLLY, das Stiefschwester-Duo aus Kelli Mayo und Peyton Bighorse, nannnten ihre Musik zu Anfangs einfach „ugly pop“, hässlichen Pop, und das ist ja auch eine treffende Bezeichnung für Musik, die im einen Moment total süß und eingängig ist und in der im nächsten Moment wütendes Geschrei aus vollem Hals und voller Seele auf lärmige Gitarren trifft. Ein anderer passender Begriff dafür wäre schlicht Grunge, den sie für sich und ihre 21.- Jahrhundert-Teen-Angst ganz neu errungen haben – wie eine ganze Menge (tumblr-)Millennials mit ihnen. Und nach Nirvana, Mudhoney, Babes in Toyland, Hole klingen sie wirklich im einen Moment, und nach Kimya Dawson und Beat Happening im anderen.

    Als sie sich 2008 gründeten, war Kelli gerade mal 14 Jahre alt und Peyton 18, und 2011 kam schon ihr erstes Album raus: Taking Over The World. Sie wurden bald von einigen Punk/Indie-Größen unterstützt und gefeiert: Xene Cervenka von X hat ihr zweites Album, Lost Wonderfuls, produziert, und Klyph Scurlock (Flaming Lips) hat ihnen sein altes Drumset geschenkt, und Babes In Toyland haben sie mit auf ihre Revival-Europatour genommen, Calvin Johnson (Beat Happening, K-Rec) hat ihr drittes Album produziert und mit Veruca Salts Loouise Post und Nina Gordon haben sie an einer EP namens New Trick gearbeitet, seit der auch Kurtis Mayo, ihr Bruder, als festes Bandmitglied dazugehört. Inzwischen haben SKATING POLLY sich wirklich nonstop den Allerwertesten abgetourt und schon ihr viertes Album raus: The Make It All Show.

               

    SHE MAKES WAR ist das Indie-Solo-Projekt der Multiinstrumentalistin und bildenden Künstlerin Laura Kidd aus Bristol. Die pazifistische Naturgewalt mit Punk-Spirit und ernsthaftem Arbeitsethos hat eine friedliche, aber provokative Botschaft — sie will ihre Songs mit der Welt teilen, auf Augenhöhe mit allen, die Musik ebenso lieben wie sie. Ihre kreativen Eine-Frau Shows mit grungiger E-Gitarre, klaustrophobischen Gesangsloops und fußbetätigter Percussion, Megafon und einer Handvoll Glitzer haben schon Zuhörerschaften rund um den Globus gefesselt. Ihr aktuelles Album Brave For Impact erschien vergangenes Jahr, und ganz in ihrem DIY Spirit wurde es crowdgefundet und schoss gleich in die Indie Album Charts.

  • DECIBELLES + THE BETHS + STATIC MEANS

    Freitag, 23.08.19 Kantine

    THE BETHS

    High Energy Gitarrenpop, Pop-Punk (Neuseeland, Carpark Rec.)

    DECIBELLES

    Explosives Gemenge aus Noise, Punk und Edgy Pop (Frankreich)

    STATIC MEANS

    Post-Punk, Wave-Punk (Leipzig)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von Testspiel, Byte.fm und Radio Z

     

    Seit sie 2015 im Zentralcafé spielten, hat sich einiges getan bei den DECIBELLES! Das Trio aus Lyon (Frankreich) räumt derzeit alle Bühnen ab. Noise, Punk und Edgy Pop vermengt zu einer Soundexplosion, die aller Beschreibung spottet.

    2005 gründeten drei Highschool Teenager in Lyon (Frankreich) eine Band ohne zu ahnen, dass genau diese Band mit dem Namen DECIBELLES im Laufe der Jahre eine sehr eigene und vor allem eigenständige musikalische Identität aus Noise, Punk und Edgy Pop entwickeln würde.

    2017 erschien mit TIGHT ein neues Album, bei welchem vor allem der schneidende Gesang, die noisige Gitarre, der brutale Bass und das unkonventionelle Schlagzeugspiel in Kombination mit gereizten Pop-Elementen und deutlicher Riot-Grrrl Inspiration einen Sound erzeugen, der so gar nicht in die gängigen Kategorisierungen passt.

    Dazu kommt eine Live-Performance, die so intensiv und krachend ist, dass die DECIBELLES auch Vergleiche mit den besten Live-Bands dieser Sparte nicht zu scheuen brauchen.

       

    Die Neuseeländer*innen von THE BETHS kanalisieren ihre langjährige Freundschaft in High Energy Gitarrenpop mit einem smarten textliche Biss. Die Gitarristin, Sängerin und hauptsächliche Songwriterin Elizabeth Stokes und der Gitarrist Johanthan Pearce gingen zusammen in die High School bevor sie ihren Freund und Bassisten Benjamin Sinclair und den Schlagzeuger Ivan Luketina-Johnston an der University of auckland trafen, wo sie alle vier Jazz studierten. Nachdem sie in einigen verschiedenen Konstellationen schon zusammen gespielt hatten, fanden sie sich für ein Projekt zusammen, in dem sie den Pop- und Punk-Sound ihrer Jugend erforschen wollten. Es machte „Klick!“ und THE BETHS waren geboren.

    Ihre Debut EP von 2016, Warm Blood, schäumt nur so über vor explosiven Gitarrenriffs und ansteckenden Indie-Rock Hooklines. Produziert wurde sie von Pearce und alle vier Bandmitglieder trugen darauf gutgelaunte Gesangsharmonien bei, die an den besten 60s Rock erinnern, super catchy, und ein echter „all-killer, no-filler“ Release, wie auch die Reviews in der neuseeländischen Musikpresse befanden. 2019 verspricht nun ein wirklich spannendes Jahr für THE BETHS zu werden. Nachdem sie schon ein beliebter Live Act in Neuseeland und Australien sind, tourt die Band nun in den USA und Europa. Ihr Debutalbum, Future Me Hates Me, das ebenfalls von Pearce produziert worden ist, wurde 2018 auf Carpark Records veröffentlicht und vertraut uns: Fans von Bands wie Sleater-Kinney und Best Coast sollten in Alarmbereitschaft sein!

       

    STATIC MEANS kommen aus Leipzig und sind schon seit 2012 aktiv. Nach einem 5-Song-Demotape in 2014 und einer 7″ (die beide längst ausverkauft sind) hat die Band inzwischen mit “No Lights” auch längst ein Album am Start. „No lights“ steht gleichermaßen für „No Future“-Gefühl und Betonburgen-Tristesse, verschmilzt frühe Punk- und Wave-Einflüsse mit einem treibenden Rhythmusfundament und einer glasklaren Frauenstimme. Musikalisch bewegt man sich klar im Post-Punk-Spektrum. Synthies treffen auf Punk und Wave und glasklaren Gesang. Sie werden den Abend eröffnen.

  • REPETITOR + BLIND BUTCHER

    Mittwoch, 26.06.19 Kantine

    REPETITOR

    Garage-Rock / Post-Punk, Belgrad

    BLIND BUTCHER

    Elektrisierender Rock’n’Roll Trash! Kann Spuren von New Wave, Post-Punk und Krautrock enthalten.

     

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

    REPETITOR sind die Garage-Rock / Post-Punk-Überflieger aus Belgrad. Und Repetitor ist der beste Beweis dafür, wie sich die hoch energetische Musikkultur des Balkans mit den Säulenheiligen westlichen Alternative Rocks und Indie Punks (Mudhoney, Fugazi, Sonic Youth, Pixies, early Nivana, Black Sabbath und Suicide) vereinen lässt: mit zwei Alben und drei Europa-Touren seit 2008 hat sich das Power-Trio als eine der wildesten und energetischsten Bands des Balkans etabliert. John Robb sagte (auf Louder than War), Repetitor seien eine der besten Live-Bands, die er in der letzten Zeit gesehen hat – und wer sich an den bass-heavy Wall-of-Sound seiner Band The Membranes erinnert, wird verstehen, welche Furchen Repetitor dazu geschlagen haben müssen.

    Zusammen mit Bands wie Savages, Metz, Thee Oh Sess, Girl Band, Future of the Left, A Place To Bury Strangers oder Fat White Family beweisen sie das der vielfach totgesagte Rock n Roll auch im Jahr 2019 noch den Soundtrack der Gegenkultur liefern kann.

    photo: D. Rajic

    »They make you fall in love with guitar rock all over again and are arguably the best guitar band on the planet right now. They are the 21st Century Nirvana who have come to save rock.« (John Robb, Louder Than War)

     

    »Easily the most exciting band I saw during the whole festival were Serbia’s Repetitior, a noise-core trio in the METZ mould, only rawer, louder and five times as furious… « (Marc Burrows, Drowned In Sound)

     

    »It´s chaotic and they are angry – not in a faking it for the music kind of way, they are really fucking angry.« (Lauren Down, The Line of Best Fit)

     

    »Looking ahead and taking stock, Repetitor have made a timeless rock record, timeless like Unknown Pleasures, or Underwater Moonlight, or Kick out the Jams, or Fresh Fruit…« (Richard J. Foster, Louder Than War)

     

    Die große Kunst der Reduktion: BLIND BUTCHER ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggings und einer irritierenden Post-Punk-Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut Rock, NDW oder Country und kreieren so ihren ganz eigenen Disco Trash Sound, der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie unzählige Konzerte in der Schweiz und in Europa.

    Neben BLIND BUTCHER spielen beide noch in diversen Nebenprojekten (Pierre Omer, the Shit, Grey Mole) oder produzieren Film und Theater Musik. „Die Brücke über den Fluss“ (Jadwiga Kowalska 2016) „Undine – Die kleine Meerjungfrau“ am Luzerner Theater (Claudia Brier 2015).

    Für Voodoo Rhythm Records haben sie das Album „ALAWALAWA“ eingespielt und haben ihren Verstand komplett verloren, kreieren ein debiles unangepasstes neues Musikuniversum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch – die Musik einer Generation, die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. Musikalisch sind DEVO präsent oder auch CAN, die deutsche Krautrocklegende. Und live ist BLIND BUTCHER echt ein Erlebnis!

  • RAYS + CURRENT AFFAIRS

    Mittwoch, 10.07.19 Kantine

    RAYS

    Melodischer Indie-Punk, Schrammelpop, DIY Garage Pop (USA, Oakland)

    CURRENT AFFAIRS

    Post-Punk, New Wave, Goth (Glasgow)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 10-13€

    Poster von Philip Manthey

     

    Während ihr Debutalbum noch an Post-Punk à la The Fall oder Wire erinnerte, ist das neue Album von RAY, You Can Get There From Here, ein Sprung von der drahtigen Wut zu super-charming, melodischem Indiepunk, Schrammelpop und DIY Garage Pop in der Tradition von Buzzcocks oder Teenbeat Rec.-Bands wie Unrest, mit einem echten Händchen für Hooks. International Pop Underground going strong!

    Schimmernde Schrammeleien im Licht eines pop-verliebten, dem UK-Gitarren-Pop-Punk, Bands wie Television Personalities, Cleaners from Venus oder auch den Gitarren der Feelies huldigende Band, die eine*n mit ihrem spröde-spritzigen Gitarrensound, einer Mischung aus Melodieverliebtheit und psychedelischer Einlullungstaktik um den Finger wickelt und dabei auch noch etwas Post-Punk zu ihren sympathisch ungelenken Underground-Pop-Sensibilitäten hinzufügt.

         

    Herrlich drahtiger Post-Punk aus Glasgow mit einer tollen treibend-voranhämmerndern Beat&Bass-Section und flirrender Gitarre und soulful-but-gothic klingender Sängerin, bisschen Siouxsie And The Banshees, bisschen Slits, bisschen Raincoats, bisschen B-52s, bisschen The Cure, bisschen Josef K. Mit Leuten von The Royal We, Seconds, Rose McDowall’s Band, Anxiety, The Downs, Kaspar Hauser und Shopping.

  • GYM TONIC + LASSIE

    Dienstag, 16.04.19 Kantine

    GYM TONIC

    Synth-punk/new wave four-piece with members from Canada and France, playing hyped up songs about carsickness, vitamin injections and nuclear disasters

    LASSIE

    Quirliger Garage-Punk aus Leipzig

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-12€

       

    Gym Tonic are an international four-piece and talk of the town when it comes to hyped-up synth punk. In some parallel universe, DEVO, Half Japanese and The Residents grew into one and decided to channel their energy into songs about nuclear catastrophes, vitamin injections, car sickness and tourists. Throw melody lines straight out of the Twilight Zone on top and you have an all-around gem.

     

    LASSIE aus Leipzig sind eine quirlige Garagen-Punk Band bei der ganz klar eine große Liebe zu DEVO, URANIUM CLUB CONEHEADS, JAY REATARD oder alten TY SEGALL herauszuhören ist. Völlig zurecht werden LASSIE bereits als der neue heiße Scheiß gehandelt und hauen uns ihre nervös-hibbeligen Songperlen um die Ohren. Vorher waren sie u.a. bei den großartigen ZENTRALHEIZUNG OF DEATH (DES TODES) aktiv. Also nicht nur musikalisch sondern auch in Sachen Bandnamen eine sichere Bank.

  • TOMBERLIN + ELENA STERI

    Mittwoch, 5.6.19 Kantine

    TOMBERLIN

    Bewegender Singer/Songwriter Indie aus Kentucky

    ELENA STERI

    Singer/Songwriterin aus Nürnberg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 8 – 11 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 8 €

    Präsentiert von ByteFM, Musikblog und Radio Z

                 

    Auf ihrem zutiefst bewegenden Debutalbum At Weddings schreibt Sarah Beth Tomberlin mit einer Klarheit und Weisheit, dass man die 23jährige für viel älter halten würde. Unvermessbarer Raum zirkuliert zwischen den zehn Singer/Songwriter Tracks des Albums, in denen die suchende Stimme Tomberlins sanft auf den satten Hintergrund von Piano und Gitarre aufsetzt. Wie Julien Baker oder Sufjan Stevens hat sie ein Händchen dafür, das Persönliche in Parabeln zu verwandeln. Wie Grouper hat sie ein Gefühl für das Transzendente im Gewöhnlichen.

    Photo: Carl Solether

       

    Wenn man dem Alltagstrott entfliehen will und den Blick hebt, sieht man vielleicht eine junge Frau mit einer Ukulele in der Hand in einem Fenster mitten in Gostenhof sitzen und klimpern. Zwischen dem Surren des
    Windes klingt die Stimme von elena steri leise bis vor in den Park – und erinnert daran, dass alle guten Dinge im Leben endlich sind, aber alle schlechten auch.

  • ORCHID

    Samstag, 2.2.19 Kantine

    ORCHID

    „ORCHID – The queer contrails on cis-heteronormative skies.“

    Indiedanceriotpopelectrobass QUEER night
    dj & host: eve massacre
    special guest dj: Mary Maude (Candy Club, München)

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zw. 6-8€

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Hochglanz-Klischees die offene dirty Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wieder, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. We are post-cool, we are community. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Queer Avantgarde/DIY Punk/Antifashista/Fashionista Idee.

    ORCHID versucht, nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über den Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr urban international Queer Culture nach Nürnberg zu bringen – Mykki Blanco, Xiu Xiu, Le Tigres J. Sampson, Austra, SSION, Patrick Wolf, Hunx & His Punx, Le1f uvm. waren schon da.

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrrty butchez & nancy boys & Xenas & antisexuals & androgynous art fags & shapeshifters & breeders & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & camp vamps & funky hunks & trans bees & kittens & dancing queens & divas & pre-op humans & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & ghosts & moustache dykes & post-30-anythings & hairy fairies & & ugly huggies & part-time zombies & age-resistant-scenesters & pre-op unicorns & post-rainbowgays & snoop doggy dykes & otters & superwomen & not-so-super-women & vagitarians & werepandas & post-sexuals & boys who love girls who look like boys, ach – ach! – all queer creatures of the night BUT PLZ: No hools, no fools!

    ʅ(。◔‸◔。)ʃ

    ORCHID ist eine Queer Party, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante im Zentralcafé kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer heteronormativen Partyroutine feiern wollen. Host und Resident DJ ist Eve Massacre, alles unter den Fittichen von www.musikverein-concerts.com

  • DIE NERVEN + WALLS & BIRDS

    Donnerstag, 28.02.19 Z-Bau Galerie

    DIE NERVEN

    Support: WALLS & BIRDS

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 19€ / Vorverkauf 16€ zzgl. Gebühr

    Kooperation von musikverein und Z-Bau
    Präsentatoren: VISIONS, SPEX, Noisey, laut.de


    Am 20. April 2018 erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album FAKE. „Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: „Ein Manifest gegen die Arriviertheit“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, „Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das „Fake“-Zeitalter“ urteilte Spiegel Online, „Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen“ so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: „Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven.“ Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven im Oktober und November erneut auf Tour um „ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen“ (Visions Magazin).

    Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten DIE NERVEN im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde FAKE ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich DIE NERVEN wiederum in Stuttgart ein.

  • LOW

    Dienstag, 05.02.19 E-Werk Clubbühne

    LOW

    Indie-Folk- und Slowcore-Legende

    Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 25 €, Vorverkauf ab 22,50 €

    Präsentiert von Rolling Stone Magazin und ByteFM und Zündfunk
    Veranstaltet von E-Werk und Musikverein

    Außergewöhnliche Arrangements, ein Gespür für Details und himmlische Harmonien – Low haben in den vergangenen Jahren zurecht jede Menge wohlwollende Kritiken gesammelt. Jetzt verschlägt es die Slowcore-Band aus Minnesota mit ihrem neuen Album „Double Negative“ (14.09.2018 | Cargo Sub Pop) wieder nach Deutschland.

    Seit 1993 stecken die Low-Gründungsmitglieder Alan Sparhawk und Mimi Parker die musikalischen Grenzen von Licht und Dunkelheit immer wieder neu ab und überraschen dabei mit ständiger Weiterentwicklung. Elf Studioalben später ist Low der Inbegriff des Slowcore. Dabei stellt die Gruppe, der mittlerweile auch Bassist Steve Garrington angehört, stetig unter Beweis, dass langsam nicht gleich bedächtig bedeutet und dass sich melancholische Atmosphäre und spannende Dynamik keinesfalls ausschließen.

    Das zuletzt veröffentlichte Album “Ones and Sixes” (2015 | Sub Pop) wurde von MOJO als “one of the most impressive albums of their career” bezeichnet und zeigte erneut die große Stärke von Low: Ein Netzwerk aus Emotionen schaffen, das den Hörer berührt und mitnimmt. Eine ebenso einzigartige und magische Welt präsentieren Low bei ihren Konzerten – live im E-Werk zu erleben.

  • UNE PETITE FÊTE

    UNE PETITE FÊTE

    Samstag, 06.10.18

    UNE PETITE FÊTE

    Party mit Musik von Indie bis Postpunk, von Wave bis Garage

     

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite der Königstormauer)

    23-5 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 6 -8 €

    Ist das jetzt Wave oder Indie? Ist das jetzt Emo oder Alternativ? Garage oder Postpunk? Ist das jetzt Kunst oder kann das weg? We don’t care. We call it “Dancy Gitarrenmusik” und das, obwohl vielleicht nicht mal in jedem Stück eine Gitarre vorkommt. See you on the dance floor.

  • DIVES + SOFT GRID + CRYPTIC COMMANDS + AGI NAJÚ

    Mittwoch, 31.10.18 Kantine

    DIVES

    IndiePop / Garage Punk / Surf Rock

    SOFT GRID

    Krautrock, Experimental Pop

    CRYPTIC COMMANDS

    Indie, Twee Pop, Power Pop, Garage Punk,

    AGI NAJÚ

    electronic experimental (ex-AGIKAKALUNA!)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 9-12€ / Vorverkauf. zzgl. Gebühr 9€ 

     

    Die Band DIVES wurde im Februar 2016 gegründet und in kürzester Zeit waren die 3 Musikerinnen fest im Netz des Wiener Underground eingewoben. Startpunkt dieser fantastischen Formation war das Girls Rock Camp 2015, wo sich die Protagonistinnen kennenlernten. Voller Selbstvertrauen sperrten sich DIVES im Mai 2017 gemeinsam mit dem Wiener Soundtüftler, Musiker und Produzenten Wolfgang Möstl (Mile Me Deaf, Sex Jams, Clara Luzia, Melt Downer…) ins Studio um ihre ersten Songs einzuspielen. Das Ergebnis sind die sechs Titel ihres ersten Releases, dem nach der Band selbst benannten Mini-album DIVES. Der Prozess war schnell, auf den Punkt und voll von gegenseitigen Vertrauen.

    DIVES sind facetten- und abwechslungsreich. Der einprägsame zweistimmige Gesang von Tamara Leichtfried und Viktoria Kirner drückt eine Stärke aus, häufig formuliert als Forderung an ein Gegenüber. Es finden sich sonnige Surf-Momente wie auf dem Opener „Shrimp“, verspielte Fragemente wie in „Roof“, verträumt-hymnisches („Tomorrow“) und markanter Garage-Punk („Squeeze“). Dieser Stilmix kommt alles andere als fragil daher. DIVES schaffen es ein markantes Statement zu setzen, sich nicht an aalglatter Popphantasie zu orientieren. Vergleiche mit internationalen Szene-Größen können ohne falsche Bescheidenheit problemlos Stand halten. Referenzen wie die zeitgenössische La Sera, La Luz oder L.A. Witch drängen sich auf. Unbewusste Einflüsse der frühen 1980er wie The Shop Assistants, Black Tambourine oder Altered Images lassen sich beim zweiten Hinhören vermuten. Man kann auch noch weiter zurückgehen in die goldenen Zeit der Girlbands wie Shangri-la’s.

    Aber keine Angst – hier wird es nicht allzu nostalgisch. DIVES umgibt vielmehr eine Aura der unbeschwerten Jugendlichkeit. In ihren Songs besingen sie die Freuden aber auch die Mühseligkeiten des wilden jungen Lebens. Aber ganz ohne pathetischer Teenage Angst. Zu sehr blicken sie nach vorne, der Beat – ein Rhythmus. Hinaus in die Welt. Wir werden gespannt verfolgen wo sie bei ihrem Höhenflug weiter hin segeln.

    photo: Tina Bauer

    SOFT GRID ist ein experimentelles Pop Trio aus Berlin. In ihren energetischen Liveshows vermischen sie diverse Musikstile zu einem vielköpfigen freundlichen Monster. Dreistimmiger Gesang legt sich über treibende Kraut Rhythmen, eingängige Hooks und heftige Synthiegewitter, manchmal verletzlich, manchmal krachig. Ein zusammenhängender, vor sich hin mäandernder Strom bei dem sich aus jeder musikalischen Idee bereits die nächste herausschält, mitreißend, vertrackt und voller Energie.

    Soft Grid’s Debutalbum „Corolla“ erschien 2016 auf Antime. Ihr zweites Album „Agency“ wurde 2017 bei Tobias Levin aufgenommen und gemischt.

    Soft Grid besteht aus Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship), Jana Sotzko (Ex-The Dropout Patrol) und Christian Hohenbild.

    “Aus dem Urschaum von Improvrock und Synthiepop schälen sich gleich zwei Berliner Göttinnen des leidenschaftlichen Krachs: Jana Sotzko und Theresa Stroetges, letztere auch bekannt als Golden Diskó Ship, erstere von der Band Dropout Patrol. Zusammen mit dem Schlagzeuger Sam Slater sind sie Soft Grid und entfesseln auf ihrem Langspieldebüt Synthiestürme, Gitarrengewitter, Geigenentgleisungen sowie Stimmband- und Kehlkopforgien.” ZEIT ONLINE

    “Dabei wechselt das Trio so leichtfüßig zwischen leise und laut, springt so rasch von Stil zu Stil, dass es den Eindruck erweckt, man lausche einer spontanen Improvisation. Doch die scheinbare Leichtigkeit ist sorgfältig erarbeitet, jeder abrupte Bruch penibel geplant.” SPEX

    “Denn was die Multiinstrumentalistinnen Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship) und Jana Sotzko (The Dropout Patrol) sowie Drummer Sam Slater da in fünf opulenten und wendungsreichen Stücken hinlegen, gehört zum Besten, was dieses Jahr erschienen ist. Dabei changiert das Trio zwischen Krautrock, Indietronica, Songwriter, Orientcore – sagen wir doch einfach: zwischen allen möglichen Musiken. So klingt wirklich vielschichtiger Sound – manuell und maschinell erzeugt –, der gegenwärtiger kaum sein könnte. ” TAZ

    photo: Louisa Zimmer


    Das vom Duo zum Vierergespann angewachsene Musikprojekt „Cryptic Commands“ kredenzt live ein mehrgängiges amerikanisch geprägtes Indie-Rock- Menü. Alles aus erlesensten Zutaten, in mühsamer Handarbeit geerntet und im Proberaum geputzt, geschält und vorgegart. Es wird klassische Kost der 90er Jahre Küche, mit modernen kulinarischen Akzenten versehen, serviert. Süß trifft Sauer, Frisches auf Eingelegtes, Super-Food auf Tiefkühlpizza. Raus kommt dabei ein Lo-Fi Powerpop Gemisch, das durch catchy Melodien und kryptische Texte besticht. Eine Gaumenfreude für Jung und Alt!

    AGI NAJÚ macht experimentelle elektronische Musik und war vorher unter dem Namen AGIKAKALUNA! unterwegs.

  • JOAN OF ARC + MOCK

    Montag, 26.11.18 Kantine

    JOAN OF ARC

    Legendärer experimenteller Indie-Rock, Post-Hardcore, Post-Folk

    MOCK

    Post-Hardcore und Puzzle-Rock

    Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zw. 12-15€, Vorverkauf 12€ zzgl. VVK-Gebühr 

     

    In ihrer über 20jährigen Diskografie wurde das raffinierte, musikalisch immer weiterforschende Experimentieren von JOAN OF ARC – das stets resistent gegen Dogma und Genre blieb, am ehesten blieb noch das vage Emo / Post-Hardcore haften, reichte aber nie auch nur annähernd aus – von einer Flut von Stimmen getragen, meist alleine vom Kehlkopf Tim Kinsellas, der immer besessen von (und wütend über) Orwellscher Sprache und ihrer Herrschaft über das „American life“ war. Richard Brautigan, Mark Twain, Elizabeth Taylor, und Assata Shakur mögen seine Texte besuchen, aber es ist die Band selbst, die eine Vielfalt von Stimmen ausmacht. In JOAN OF ARC, haben Kinsella und seine Bandkolleg*innen – das waren über die Jahre zwei Dutzend – durchwegs eine echte künstlerische Demokratie erarbeitet, um den sich verdüsternden politischen Realitäten und zwischenmenschlichen Mysterien unserer Zeit etwas entgegenzusetzen. Wie ihre Namensschwester – eine mit Erleuchtung Beschenkte, die zur grimmigen heiligen Kriegerin wurde, nur um von einem König entsorgt und an einem Pfahl als Ketzerin verbrannt zu werden – haben JOAN OF ARC auch ihren Teil an wahrhaft Gläubigen inspiriert und Legionen von Skeptikern mit offenen Mündern staunend zurückgelassen.

    Seit sich JOAN OF ARCs aktuelles Line Up herausgeformt hatte – Kinsella, Theo Katsaounis, Melina Ausikaitis, Bobby Burg, und Jeremy Boyle— und 2015 Konzerte zu spielen begann, um dann sein Album ‘He’s Got The Whole This Land Is Your Land In His Hands’ aufzunehmen und auf Joyful Noise am Tag von Donald Trumps Amtseinführung zu veröffentlichen, wurden die Fans der Band Zeug*innen einer noch radikaleren Demokratie. ‘Your War (I’m One Of You): 20 Years of Joan of Arc’, eine Doku in Spielfilmlänge von Vice’s Noisey, öffnete ein Fenster zum großzügigen kollaborativen Spirit der Band und der weit verstreuten, improvisierten Erschaffung dieses neuen Albums. Livemusik, alte Jams und neue Tracks verschmolzen oft miteinander und mutierten, Mitglieder sprangen von Instrument zu Instrument, zwischen oder mitten in Liedern, alles, woran sich hätte festhalten lassen, jeglicher Stillstand, wurde über Bord geworfen. Und nun wurde eine Reihe von fast-Acapella Live Performances von Kinsellas Mitsängerin Melina Ausikaitis nach ihrem Livedebut in den letzten paar Jahren, zum Rückgrat des neuen Albums, ‘1984’.

    Bemerkenswerterweise ist auf ‚1984‘ viel vom überladenen Sound von JOAN OF ARCs früheren Alben wegfallen, sowie Kinsellas Stimme. Im ersten Moment ist das wirklich schockierend. Aber die Songs hier sind eine Offenbarung, so tiefgründig und geradeheraus wie Parabeln. Durch und durch im Geiste JOAN OF ARCs sind Ausikaitis Texte gleichermaßen getragen von Scharfsinnigkeit, Witz, Verzweiflung und hartnäckigem Ausdauern. Da gibt es peinlichen Sex im Haus der Großmutter. Da sind Kinder im Schnee, die Cop-Sonnenbrillen tragen, und die zerbröselnden psychischen Widerstände gegen Kindheitserinnerungen. Da sind Nurdachhäuser und weiße Pferde. Da gibt es Trucks, deren Bremsen auf dem Hügel am Ende der Straße versagen. Da sind haufenweise nützliche Selbsthilferatschläge (“stop chicken-shittin’ all over your life” ist mir ein persönliches Mantra geworden). So wie das markante handgezeichnete Albumartwork, ist die Musik drinnen oft spärlich gehalten. In hymnische Hochs klingen elegische Tiefs nach und umgekehrt. Manchmal singt Ausikaitis in einem ernsthaft spritzigem und alles umschmeichelndem Näseln, das nach dem Mittleren Westen duftet, bevor sie ihre Stimme zu einem furchterregenden Brüllen aufbäumt. Manchmal ist ihre Stimme elektronisch verzerrt, wie Glocken am Firmament, in klingende Unendlichkeit. Bei „Vemont Girl“ bin ich mir nicht sicher, ob sie aus Jux Kinsella nachmacht,aber ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es höre.

    Wann immer ich dachte, ich hätte diese Band eingeordnet, haben sie mich auf’s Neue herausgefordert und belohnt: Mit der Vertonung eines Stummfilms, einem halbstündigen minimalistischen Cover der Beatles, „Helter Skelter“, das durch ein Kunstmuseum hämmerte, durch eine performative Zusammenarbeit mit einer Theatergruppe, und eine besonders in Erinnerung haftende Empty Bottle Show, bei der sie Salven von katastrophalem EDM in ein Publikum jagten, das in die Wänder zu schmelzen schien. Öfter als nicht, war es so, dass, je weniger ich von einem ihrer Konzerte oder Alben erwartete, ich desto mehr bekam. Je mehr ich andere ihre Köpfe über den stetigen Bruch der Band mit Erwartungshaltungen kratzen sah, desto mehr begriff ich JOAN OF ARCs künstlerische Weisheit. Auf ‚1984‘ haben sie es wieder getan, und ich vermute, sie werden noch weit über die letzten zwei verwirrenden Dekaden hinaus ein Soundtrack zu meinem Leben bleiben. Es gibt heutzutage zu wenige Bands, die machen, dass ich mich mich weniger alleine fühle.

    Du magst bis jetzt versucht haben, eine Person ohne Probleme zu sein, aber du hast noch Zeit, auf den JOAN OF ARC Einbahnzug aufzuspringen und mit mir zu ihrem Scheiterhaufen einer gerechten, reinen Demokratie zu fahren. Setz deine Kopfhörer auf und zünde ‚1984‘ und erinnere dich an dich selbst als ein Kind, als deine einzige Tätowierung die Erinnerung an das erste Mal, dass du deine Mutter weinen gesehen hattest, war, tief über dein Herz geschrieben. Hör zu: Du brauchst nicht deinen persönlichen Abgrund zu schließen. Es ist ein Ort, an den nur du gehen kannst. Dir wurde wegen der Läuse der Kopf rasiert. Deine Kragenhemden waren in die Hose gestopft. Dein ganzes Leben wurde nur über uns hergezogen, aber seh uns jetzt an. Wir sind wahre „Punk Kid“s.

    by JR Nelson

       

    mOck aus Berlin fordern uns heraus. Das Trio bewegt sich zwischen sprühenden Ausbrüchen und mimimalistischer Zurückhaltung. Ihr eigenwilliger und doch eingängiger Sound speist sich etwa aus dem Post-Hardcore. Bands wie Karate, Honey For Petzi oder Tortoise sind wichtige Einflüsse. Treibende Melodiösität, Rhythmuswechsel, fließende und sich plötzlich ändernde Strukturen ergeben zusammen einladenden Puzzle-Rock zum genaueren Hinhören.

  • KARIES + SCHUBSEN

    Donnerstag, 15.11.2018 Kantine

    KARIES

    Wave-Punk, Noise-Pop (This Charming Man Rec.)

    SCHUBSEN

    Post-Punkt mit einem Schuss Wave und Wahnsinn
    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12-15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr 12€

    „Alice“ wird es heißen, das dritte Album nach „Seid umschlungen, Millionen“ und „es geht sich aus“. KARIES heißt die Formation, This Charming Man Records das Label. Aufgenommen, produziert und gemischt von Max Rieger, eine Zusammenarbeit, die mittlerweile seit fast sechs Jahren besteht. Das Ergebnis überrascht, wird manche vor den Kopf stoßen und einige werden durch „Alice“ das erste Mal von KARIES hören. Gut so! Statt Gleichschritt, gehen KARIES diesmal zwei, drei Schritte auf einmal und unternehmen ästhetische Sprünge. Der Charakter der Produktion ist modern und es geht tanzbar, beschwingt und eingängig zu auf „Alice“ (mastered by Ralv Milberg), ohne dass die noisig-wavige Düsternis und Schwere gänzlich abgelegt wird. Die 80er Referenzen sind da, nostalgisch hängt dieser Zeit jedoch keiner nach, hier wird dieser Sound in die 10er befördert im Engtanz mit elektronischer Musik. Veröffentlicht wird im Herbst 2018 und natürlich kommen sie damit auch wieder zu uns nach Nürnberg!

    Die Story könnte hier schon zu Ende erzählt sein, ohne dass ich mich erinnern kann, wie sie wirklich begann. Vielleicht hat sie da drüben begonnen, mit dem Laden, in dem uns früher die vielen Aufkleber auf dem Klo die Welt erklärt haben. Heute sind die Aufkleber weg und die Welt müssen wir uns selbst erklären. Das tun wir natürlich weiterhin am Tresen, der jetzt aber immer blank geputzt ist. Kleine Drinks zu großen Preisen.

    Auch die Graffi­tiszene sprüht inzwischen ganz legal, sie tobt sich irgendwo dort hinter den Gleisen aus, wo sie gerade ein Neubau­viertel hochziehen. Erst die Graffitis, dann die Künstler, dann die Szenekneipen und dann die Leute von immowelt.de. Gentri­fi­dingsbums? Ach komm schon, lass’ doch bitte stecken. Illusionen hin, Explosionen weg.

    Im Neubau­gebiet wohnen dann die, die eigentlich auch gerne Teil der Graffi­tiszene wären. Oder wenigstens Skateboard­fahren können. Vielleicht gründen ihre Kinder ja irgendwann eine neue Gang und lassen Wasser­männer mit ihren Quallen lachen, aber bis dahin muss ein bisschen am Bier nippen reichen, für steife Rücken und perfekt geschminkte Leichen.

    Vielleicht haben wir uns am Tresen kennen­gelernt, vielleicht aber auch im Konzertsaal. Du auf der Bühne, er am T-Shirt-Stand, wir beide irgendwo dazwischen. Models, Meyers, Maskeraden. Heute stehen wir zu viert zusammen da oben. Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang – und ein Ziel: Einfluss auf das Träumen nehmen.

    Die wollen nur spielen, sagt einer im Publikum und es klingt wie ein Vorwurf. Mag sein, doch das Chaos war besonders; vom Gefühl her gleich, vom Ergebnis anders. Welchen Stempel die Entscheider da nun drunter setzen, ist uns völlig einerlei, wir freuen uns auf glorreiche Zeiten und neue Blessuren. Am Ende ist es einfach Rockmusik von vier Menschen, die sich von den Aufklebern die Welt erklären haben lassen und ihre ganz eigenen Schlüsse gezogen haben. Die Story könnte hier auch starten, genau von Anfang an.

    photo: Andreas Hornhoff