THE HIDDEN CAMERAS

Donnerstag, 15.10.20 Kantine

THE HIDDEN CAMERAS

Indie-Rock, 60s Pop, Folk (Kanada, Rough Trade / Absolutely Kosher / Arts & Craft)
Die legendäre Band um Joel Gibbs performt auf dieser Tour Songs vom ersten bis zu ihrem allerletzten Album

Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 16 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €
Präsentiert von ORCHID und Radio Z

               

The Hidden Cameras stehen für Lebensfreude, Toleranz und Offenheit, ihre Musik regt zum Tanzen an und ihre Live-Performances sind phänomenal. Wer hier nicht dabei ist, dem entgeht was! Awooo!

Re-appropriation, my ass! Er hat’s getan, Joel Gibb, Sänger und Songschreiber und einziges festes Bandmitglied, hat die Folk Music aus dem Betulichkeitsschlaf wachgeküsst. Mit Uptempo-Violinen und sprintenden Handclaps hat der Mann, der mal goldenen Anzug, mal nur Lendenschurz trägt, die realen Hetero-Authentizitäten mal schön aufgequeert. Mit Hymnen wie „Ban Marriage“ und „I Believe In The Good Of Life“ hat seine Band die Indie-Welt auf der ganzen Welt durcheinandergejubelt.

Seit 2001 spielt der Kanadier mit seiner Band The Hidden Cameras nun. In den Kirchen Torontos inszenierte er die legendärsten Nächte der Stadt. Männliche Gogotänzer boten den performativen alles umstürzende Rahmen für Shows, die Religion hinterfragten und Sexualität feierten. Gibb prägte die Musikszene Torontos, als sie fast noch nicht gab. Er war der erste kanadische Künstler, der bei Rough Trade unterschrieb. Der Fußballer Mehmet Scholl ließ The Hidden Cameras zu seinem Abschiedsspiel beim FCB im Münchner Allianz Stadion einfliegen und aufspielen.

Thematisch dreht sich bei Joel Gibb und seinen Hidden Cameras auf dem aktuellen Album ‘Home on Native Land’ – wie schon auf den Vorgängerplatten – alles um Sex (schwul), Drugs (Poppers) and Folk’n’Roll. Und nach wie vor gilt: ‘Music is my Boyfriend’, dem man gerne die schmutzigen Unterhosen wäscht, wenn er als Gegenleistung Frühstück macht. Musikalisch verdichten The Hidden Cameras Einflüsse aus Folk und Electro, Chanson und Kammermusik zu üppig instrumentierten Hymnen an die Nacht und den Hedonismus, gepaart mit ‘explicit lyrics’ erster Güte.


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