Dachterrassen DJing is back! Am 3. September gibt’s feinsten Dub mit Tobiolo und Michael Kargel!
Donnerstag, 03.09.26 Filmhaus-Dachterrasse
Dubterrasse
mit
Michael Kargel + Tobiolo
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, kein Eintritt

Dachterrassen DJing is back! Am 3. September gibt’s feinsten Dub mit Tobiolo und Michael Kargel!
mit
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, kein Eintritt

Jazz On Top is back! Dieses Jahr mit Live Improvisationen und DJs und 24. September ist der zweite Termin. Dabei sind Maja Taube & Holger Becker und Reis live und Tobiolo + Free Funk Phil als DJs.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Der zweite „Jazz on Top“ Abend steht an. Eine kleine neue Reihe auf der Filmhaus Dachterrasse mit Jazz, freier improvisierter Musik und Artverwandten. Wir freuen uns auf erneut zwei tolle Live-Acts.
Die Harfenistin Maja Taube und der bildende Künstler Holger Becker entwickeln einen gemeinsamen Klangraum zwischen akustischem Instrument und elektroakustischer Klangkunst. Ausgangspunkt bilden die experimentelle Klangsprache von Maja Taube auf der Harfe und ein von Becker entwickeltes Instrumentarium aus selbstgebauten Klangobjekten, Kontaktmikrofonen, Resonanzkörpern und elektronischer Klangbearbeitung. Daraus entsteht Musik im Augenblick – hörend, reagierend und sich gegenseitig formend. Die Grenzen zwischen akustischem und elektronischem Klang lösen sich auf. Geräusche werden zu musikalischem Material, Resonanzen entfalten ein Eigenleben, kleinste Schwingungen verdichten sich zu vielschichtigen Klanglandschaften. Stille und Dichte, Fragilität und Kraft stehen gleichberechtigt nebeneinander. Die Aufführung ist geprägt vom Ort, seiner Akustik und dem Dialog der beiden künstlerischen Positionen.
Homepage Maja Taube Homepage Holger Becker

Mit dabei an diesem Abend sind außerdem „Reis“. Ein einzigartiger Mix aus Fusion-Jazz, Funk und leichten Punk Elementen. Ausgefallene Soli, markante Themen und ungerade Taktarten prägen den Sound der Band – mal verspielt, mal kantig, aber immer einzigartig. 2023 erschien das Debütalbum „Untiefe“, mit dem die Band auf zahlreichen Bühnen in Deutschland und der Schweiz zu hören war. Ein neues Album ist bereits in Arbeit und wir freuen uns an diesem Abend bereits einige der neuen Stücke hören zu können.
Besetzung:
Sebastian Kolb – Saxophon
Christoph Ohlwärther – Gitarre
Marius Denzler – Bass
Laurin Orth – Schlagzeug
Bandcamp
Tobiolo und Free Funk Phil werden vorher und im Anschluss an die Konzerte Schallplatten auflegen im Spannungsfeld von (contemporary) Jazz, freier Improvisation, Hardbop und Ähnlichem. Es wird also heiß auf der Dachterrasse. Der Eintritt ist frei, Spenden aber gerne gesehen. Es lohnt sich alle Mal erneut vorbeizuschauen.
Im Rahmen des Sommerfests vom Künstl*haus sind auch wir vertreten: SOS legen am 11. Juli im Festsaal auf der PREPARTY auf. Eintritt fürs komplette Sommerfest ist frei.
Eintritt frei

Das komplette Sommerfest-Programm findet ihr hier! Es findet im kompletten Künstl*haus statt, auch mit viel Kindersprogramm tagsüber und ihr könnt in einige der Werkstätten reinschnuppern und und und – kommt vorbei! 11. und 12. Juli, Eintritt ist frei.
Jazz On Top is back! Dieses Jahr mit Live Improvisationen und DJs und 27. August ist der erste von zwei Terminen. Dabei sind Günter Schlienz, Qualm und Red On.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei (Spenden willkommen)

Eine kleine neue Reihe auf der Filmhaus Dachterrasse mit Jazz, freier improvisierter Musik und Artverwandten. Nachdem es bereits im vergangenen Jahr zwei Abende der Reihe mit Djs gab, stocken wir dieses Jahr auf. Für den ersten haben wir uns Günter Schlienz aus Stuttgart eingeladen, der seit Jahren meditative Synthesizer Musik im Spannungsfeld zwischen Improvisation, Ambient und Sound-Collagen macht und Musik auf Labels verteilt über den gesammten Erdball veröffentlicht. Er war schon des Öfteren in Nürnberg zu Gast und wir freuen uns ihn wieder einmal begrüßen zu dürfen.
Außerdem steht die nächste Session des freien Improvisations-Kollektivs „Qualm“ an. „Qualm“ wurde ca. 2020 von Philipp Hager (ansonsten aktiv bei der Band Zement und solo) ins Leben gerufen, um der Idee, freier improvisierter Musik und Free-Jazz, gespielt in immer neuen Konstellationen, im künstlerischen Schaffen mehr Platz zu geben. Seit dem gab es einige dieser Sessions an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichsten Formationen. Im Herbst wird ein erstes Album mit u.a. Andrew Bernstein (Horse Lords) am Saxophon und Sebastian Dyrschka (DRNNTCKS, SUV) am Bass, auf dem neuen Label „Zinnober Records“ erscheinen. Für die nächste Session haben wir uns ein paar weitere Gäste eingeladen. Mit dabei an diesem Abend sind:
Christopher Kunz (Tenor- und Sopran Saxophon)
Alexander Bayer (Kontrabass)
Andrew Bernstein (Alt- und Sopransaxophon)
Philipp Hager (Tenor- und Sopransaxophon)
Christian Büdel (Drums)
…und eventuell ja noch die ein oder andere.
„Red On“ wird vorher und im Anschluss an die Konzerte Schallplatten auflegen im Spannungsfeld von Left-Field-Jazz und Ähnlichem. Es wird also heiß auf der Dachterrasse. Der Eintritt ist frei, Spenden aber gerne gesehen. Es lohnt sich alle Mal vorbeizuschauen.
Zu „Was ich anhatte“, einer Ausstellung zu sexualisierter Gewalt, steuert der Musikverein am 6. November Ambient DJing von eve massacre bei.
Ausstellung zu sexualisierter Gewalt: Schuld ist nicht das Opfer!
Ab 18 Uhr
Eintritt frei
Kooperation mit Künstl*haus und Gleichstellungsstelle Stadt Nürnberg

Schuld ist nicht das Opfer! Eine Frau wird nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock trägt.
Die Ausstellung macht die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym sichtbar. Kein voyeuristischer Blick auf die Tat, sondern eine vielschichtige Installation persönlicher Kleidungsstücke und Aussagen entschlossener Frauen.
Im Rahmen der Eröffnung sprechen Hedwig Schouten (Leiterin der Gleichstellungsstelle) und Stefanie Dunker (Leiterin des Künstlerhauses) ein Grußwort, ebenso begrüßt Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg und die Kuratorin der Ausstellung Beatrix Wilmes gibt eine Einführung in die Ausstellung. Im Anschluss wird es Raum für Austausch und Fragen geben. Der Musikverein unterstützt die Vernissage mit Musik.
Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – quer durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Damit muss Schluss sein!
Nur JA heißt JA!
Vernissage:
Deutschland hat die Istanbul Konvention 2017 ratifiziert. Bis heute ist sie weder umfassend debattiert, noch ausreichend budgetiert worden. Es fehlt immer noch eine politische Gesamtstrategie zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen.
Wir fordern Politiker*innen auf, sich stärker für die Umsetzung der Istanbul Konvention einzusetzen. Sich stark zu machen, Gewalt gegen Frauen zu beenden. Deshalb wünschen wir uns für jeden neuen Ausstellungsort eine*n politischen Unterstützer*in, eine Person oder Partei, die auf politischer Ebene Gewalt gegen Frauen bekämpft und auf der jeweiligen Vernissage informiert, was die Stadt, die Gemeinde, das Land für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen allgemein und gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Besonderen tut.
Wanderausstellung:
Die Ausstellung wandert. Eine Tour durch deutsche Städte, Institutionen und Unternehmen für jeweils zwei Wochen.
Sie ist so konzipiert, dass sie nach Anleitung einfach aufgebaut und abgebaut werden kann.
Melden Sie sich bei Interesse.
Der Besuch der Ausstellung kann aufwühlen. Flyer von örtlichen Frauenberatungsstellen und des Frauennotrufs liegen aus. Ebenso die Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons.
Laut, stark, kein Opfer!
Jeden Abend gibt es in der Festival Lounge des NUREMBERG INTERNATIONAL HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann einen musikalischen Live Act. Die Bands dafür suchen und organisieren traditionell Leute vom Musikverein ehrenamtlich. Dieses Jahr waren das Liane, Julia und Verena. Im Anschluss an die Live Acts gibt’s dann immer noch DJs von Radio Z. Der Eintritt zum Festival Lounge Programm ist frei.
An fünf Abenden lassen vielgefeierte, regionale Live Acts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!
Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.


Pedro Helsinki aus Nürnberg spielen Live-Elektro-Musik mit Samplern, Synths und akustischem Schlagzeug. Mit ganz klarer Betonung auf „spielen“. Beide Welten – elektronisch und analog – verschmelzen und werden zu einer symbiotisch-hypnothisch-glitzernden-schwitzenden Performance.
Pedro Helsinki sind ein 2-Mann-DJ. Pedro Helsinki spielen ein Set statt Songs. Das ist freie Bewegung und Improvisieren auf einem Fundament aus Loops und Samples. Pedro Helsinki gehen gemeinsam auf die Reise, bei der der Moment die Konstante ist. Eine symbiotisch-hypnothischglitzernde Perfomance.

Ist der Mensch auch der beste Freund des Hundes? Kann man Nazis therapieren? Wie tief geht die Beziehung zu einem Bot? Ist alles für die Katz? Mit diesen und anderen Fragen setzt sich Simonoton am Klavier auf teils humoristische, teils rührselige und teils provokante Art auseinander. Für ein Genre möchte er sich dabei nicht entscheiden. Für dieses Konzert wird er freundlicherweise von den Bamberger Schimpfonikern unterstützt.

Bandcamp YouTube Soundcloud Instagram Foto: Ines Bahr
Das Indieduo Ehekrach sorgt mit ihrem minimalistischen Feelgoodsound für wippende Füße und liefert leicht verdauliche Songs zum Mitfühlen und Schmunzeln.
Die richtige Person für ein Bandprojekt zu finden, ist herausfordernd. Die Eheleute Nicole und Patrick machen es sich deshalb einfach und formen im Herbst 2024 die Band Ehekrach, die sich eingängigen Indienummern aus der Wohnzimmerproduktion widmet. Das Duo gibt ihren Songs dabei neben Gitarre und Bass den nötigen Drive und bedient sich einer Drummachine, die für den nötigen Indieslackerbeat sorgt. Die Songs sind in weiten Teilen zweistimmig arrangiert, oft funktionieren sie dabei dialogisch. Die Themen ihrer Lieder, die am Frühstückstisch, beim Einkaufen oder auf dem Sofa entstehen, sind mal eine sanfte Umarmung, dann wieder eine augenzwinkernde Anekdote aus dem Alltag als Millenials.

Reis kann man nicht nur kochen, sondern auch hören!
Seit Mitte 2022 ist “Reis” auf den Bühnen quer durch Deutschland unterwegs und präsentiert einen Mix aus Fusionjazz, Funk und leichten Punk Elementen. Ausgefallene Soli und Themen, kombiniert mit ungeraden Taktarten, vervollständigen die Musik der Combo.
Unverkennbar ist, dass vier die Musiker um Sebastian (Saxophon), Christoph (Gitarre), Marius (Bass) sowie Laurin (Drums) teilweise aus unterschiedlichen Musikrichtungen kommen, die jedoch “Reis” den gewissen Reiz gibt. Jazz vielleicht aber definitiv “Reis”-Mugge.

Lea Černi ist eine Musikerin aus Dresden, die sich im Deutsch Indie Genre zuhause fühlt und ihre Stimme auf der Bühne mit der Gitarre begleitet. Ihre Lieder, geprägt von gesellschaftskritischen Texten und einer melancholischen Note, laden zum Nachdenken ein und mit ihrer authentischen und kraftvollen Performance berührt Lea ihre Zuhörer*innen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ihr Song „Fahrrad“ auf Soundcloud hat in den letzten Monaten viele Klicks erreicht und aktuell arbeitet die gebürtige Fürtherin daran, ihre Lieder im Studio aufzunehmen, um ihre musikalische Reise fortzusetzen.
Heute fällt der Summer Bummer leider ins Wasser, aber dafür gibt’s ihn am 9. Oktober dann laut und zum Tanzen bei 180° im Soft Spot.
180° ist unsere neue Donnerstagsparty im Soft Spot! Von 21 bis 0 Uhr, immer mit wechselnden Genres und DJs, immer wenn keine Konzerte oder Lesungen sind. Premiere ist am 4. September mit Fibsi, Cyntrak, Tobiolo und eve massacre. Kommt vorbei!
Dachterrassen DJing is back! Am 28. August gibt’s strictly 90s Guitar Music mit Ramshackle + eve massacre!
Bar-DJing auf der Filmhauscafé Dachterrasse mit eve massacre und Ramshackle. Strictly 90s Guitar Music:
Indie, Grunge, Post-Hardcore/Emo, Post-Rock, Lo-Fi, twee, Riot Grrl.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, kein Eintritt

Dachterrassen DJing is back! Am Donnerstag 03. Juli gibt’s Jazz On Top und mit Red On (verydeeprec) als DJ.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, freier Eintritt

Dachterrassen DJing is back! Am Donnerstag 10. Juli gibt’s Jazz On Top und da wird Philipp Hager (Zement / Schweben) auflegen.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, freier Eintritt

Dachterrassen DJing is back! Am Donnerstag, 26. Juni, läuft im Filmhaus der Film Step Across The Border und ab 19 Uhr legt auf der Dachterrasse das Team der Step Across The Border-Sendung auf Radio Z auf!
Kooperation von Filmhaus und Musikverein und Radio Z
DJing auf der Dachterrasse: freier Eintritt
Film im Filmhaus:
Eintritt Film: 8 € / die ermäßigten Eintrittspreiskategorien findet ihr hier

Step Across The Border
Der Jazz- und Avantgardemusiker Fred Frith steht im Mittelpunkt dieser Zelluloid-Improvisation. Konzertmitschnitte, Interviews in heruntergekommenen Hotelzimmern und Kamerafahrten durch Metropolen wie New York und Tokio vermischen sich zu einer mitreißenden Klangreise. Musikalische Mitstreiter*innen wie John Zorn, Arto Lindsay oder Iva Bitová tauchen ebenso auf wie der Filmemacher Jonas Mekas und der Fotograf Robert Frank. Musik und Bild sind eigenständig, keines unterwirft sich dem anderen und doch ergeben sich Überschneidungen, die mal komisch, mal absurd, mal einfach schön sind – wie die Maisfelder im Wind, die einen magischen Augenblick lang im Rhythmus von Friths Improvisationen schwingen. STEP ACROSS THE BORDER ist ein schwarz-weißes Augenzwinkern und ein meisterhafter Diskurs über den Geist des Musik- und des Filme-Machens.
Land: Schweiz/Deutschland
Jahr: 1990
Regie: Nicolas Humbert, Werner Penzel
Länge: 90 Min.
Sprache: Englisch
Sprachformat: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
FSK: keine Angabe
Zusammen mit Naturfreunde Nürnberg Mitte, IL – Interventionistische Linke und dem Filmhaus bringen wir euch am 19. November den ANTIFA-Film in den Festsaal und dazu gibt’s Gäste und Infotische, und davor und danach auch Musik.
Eine Veranstaltung von Naturfreunde Nürnberg Mitte – Vernetzungstreffen gegen Rechts, IL – Interventionistische Linke, Filmhaus und dem Musikverein.
Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Eintritt: 5 Euro VVK

Dachterrassen DJing is back! Am 23. August gibt’s Ambient/Club/Soundcloud mit Christoff Riedel und iseekyou!
mit
Listening Session auf der Filmhausdachterasse mit Christoff Riedel und iseekyou. Aktueller Ambient und Club Music aus eher abgelegenen Ecken des Internets.
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 18 Uhr, kein Eintritt

Dachterrassen DJing is back! Am 21. August gibt’s feinsten Dub mit Tobiolo und Michael Kargel!
mit
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, kein Eintritt

Ein Sommerabend unter freiem Himmel im Zeichen des Dub, von Kingston über London in die ganze Welt, von oldschool bis experimentell, aufgelegt von den DJs Michael Kargel und Tobiolo. Eintritt frei!
Dachterrassen DJing is back! Am 8. August gibt’s strictly 90s Guitar mit Ramshackle + eve massacre!
Strictly 90s Guitar mit
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr, kein Eintritt

Bar-DJing auf der Filmhauscafé Dachterrasse mit eve massacre und Ramschackle. Strictly 90s Guitar.
Indie, Grunge, Post-Hardcore/Emo, Post-Rock, Lo-Fi, twee, Riot Grrl.
Dachterrassen DJing is back! Passend zu vier Summer Night Film Specials vom Filmhaus. Am 25. Juli gibt’s Omen und das Mach mal langsam DJ-Team!
(Spielfilm, CD/BE/NL 2023, 91 Min)
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr gibts DJing auf der Dachterrasse (freier Eintritt)
Um 21:30 läuft der Film im Filmhaus
Eintritt: 8 € / Eintritt ermäßigt: 7 € (Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen) / Eintritt ermäßigt: 6 € (U25-Tarif 14 bis 24 Jahre)

OMEN
AUGURE, CD/BE/NL 2023, 91 Min., FSK: ab 12, OmU (Franz./Swahili/Lingála), Regie: Baloji, mit: Marc Zinga, Lucie Debay, Eliane Umuhire u. a.
Koffi ist besessen. Das glaubt zumindest seine Familie, die ihn deshalb Zabolo, Zeichen des Teufels, nennt. Nach vielen Jahren kehrt er erstmals an seinen Geburtsort im Kongo zurück, nachdem er dort jahrelang geächtet wurde. Koffi will sich den Segen der Familie für seine Heirat mit der schwangeren Alice einholen, mit der er in Belgien lebt. Doch die alten Feindseligkeiten sind weiterhin spürbar, einzig seine Schwester Tshala steht dem kollektiven Aberglauben kritisch gegenüber. Koffi will die Gründe für seine Ächtung verstehen und stößt dabei auf ein Familiengeheimnis …
Das autobiographische Spielfilmdebüt des belgischen Musikers, Filmemachers und Allroundkünstlers Baloji ist ein Film voller unvergesslicher Bilder, ein umwerfender Beweis für die kreative Energie des aktuellen afrikanischen Kinos.
FILMHAUS SUMMER NIGHT SPECIALS
Lauschige Sommerabende auf der Dachterrasse bei stilvoller Musik und zum Sonnenuntergang ins Kino, das bieten unsere Summer Night Specials an vier Donnerstagen im Juli. Ab 19 Uhr sorgen DJs für spannende bis entspannte Klänge unter freiem Himmel, um 21.30 Uhr beginnt im Kinosaal der Film. Filmauswahl und DJ-Programm sind aufeinander abgestimmt. Und sollte es mal regnen, weichen die DJs indoor ins Filmhauscafé aus. Enjoy your summer nights at Filmhaus Nürnberg!‘
Kuratiert von Tobi Lindemann.
Dachterrassen DJing is back! Passend zu vier Summer Night Film Specials vom Filmhaus. Am 18. Juli gibt’s Stop Making Sense und Quirin Ärger!
(Konzertfilm, US 1984, 88 Min.)
Kooperation von Filmhaus und Musikverein
Ab 19 Uhr gibts DJing auf der Dachterrasse (freier Eintritt)
Um 21:30 läuft der Film im Filmhaus
Eintritt: 8 € / Eintritt ermäßigt: 7 € (Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen) / Eintritt ermäßigt: 6 € (U25-Tarif 14 bis 24 Jahre)

STOP MAKING SENSE
US 1984, 88 Min., FSK: ab 0, engl. OF, Regie: Jonathan Demme
Legendär und von vielen Kritiker*innen als bester Konzertfilm aller Zeiten bezeichnet, kommt STOP MAKING SENSE zum 40. Jahrestag frisch restauriert zurück auf die große Leinwand. Im Jahr 1984 von Jonathan Demme gedreht, verfolgt der Film die intensiven Live-Auftritte der New Yorker Band Talking Heads an drei Abenden im Pantages Theater in Hollywood. Zu sehen und zu hören sind die denkwürdigsten Songs aller ihrer sechs bis dato veröffentlichten Studioalben, die noch heute durch ihre elektrifizierende Energie unvermindert Funken schlagen. Burning Down the House (again)!
FILMHAUS SUMMER NIGHT SPECIALS
Lauschige Sommerabende auf der Dachterrasse bei stilvoller Musik und zum Sonnenuntergang ins Kino, das bieten unsere Summer Night Specials an vier Donnerstagen im Juli. Ab 19 Uhr sorgen DJs für spannende bis entspannte Klänge unter freiem Himmel, um 21.30 Uhr beginnt im Kinosaal der Film. Filmauswahl und DJ-Programm sind aufeinander abgestimmt. Und sollte es mal regnen, weichen die DJs indoor ins Filmhauscafé aus. Enjoy your summer nights at Filmhaus Nürnberg!‘
Kuratiert von Tobi Lindemann.
Dachterrassen DJing is back! Passend zu vier Summer Night Film Specials vom Filmhaus. Am 11. Juli gibt’s Berlin Utopiekadaver und Bamarang DJ-Team b2b Pindi!
(Dokumentarfilm, DE 2023, 94 Min.)
Ab 19 Uhr gibts DJing auf der Dachterrasse (freier Eintritt)
Um 21:30 läuft der Film im Filmhaus
Eintritt: 8 € / Eintritt ermäßigt: 7 € (Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen) / Eintritt ermäßigt: 6 € (U25-Tarif 14 bis 24 Jahre)

BERLIN UTOPIEKADAVER
Ein Taxifahrer fährt durch Berlin und spricht über die Veränderungen und den Boom des Immobilienmarktes. Er selbst ist Punk und eine bekannte Größe in der linken Szene. Die Stationen seiner Fahrt sind wichtige linksautonome Orte: Rigaer Straße, Liebigstraße, das Tuntenhaus, Potse, Drugstore, Syndikat, Meuterei und die Köpi; alle im Überlebenskampf. Junge Menschen wie das Kollektiv der Potse und vom Drugstore fürchten um ihr selbstbestimmtes Leben. Frauen aus der Liebigstraße beschreiben, wie wichtig ihr Hausprojekt als Raum für Unterstützung suchende FLINTA* Personen war. Die letzten Räumungen sind noch nicht verarbeitet und schon stehen die nächsten an _ Der Film zeigt verschiedene Generationen einer Subkultur, die von sich erzählen, um ihre Existenz kämpfen, aber auch gemeinsam tanzen und weinen.
FILMHAUS SUMMER NIGHT SPECIALS
Lauschige Sommerabende auf der Dachterrasse bei stilvoller Musik und zum Sonnenuntergang ins Kino, das bieten unsere Summer Night Specials an vier Donnerstagen im Juli. Ab 19 Uhr sorgen DJs für spannende bis entspannte Klänge unter freiem Himmel, um 21.30 Uhr beginnt im Kinosaal der Film. Filmauswahl und DJ-Programm sind aufeinander abgestimmt. Und sollte es mal regnen, weichen die DJs indoor ins Filmhauscafé aus. Enjoy your summer nights at Filmhaus Nürnberg!‘
Kuratiert von Tobi Lindemann.
Dachterrassen DJing is back! Mit 4x Filmhaus Summer Night Specials vom Filmhaus. Am 4. Juli geht’s los mit Teaches of Peaches und Amelie Lieb!
(Musikdoku, DE 2024, 102 Min.)
Ab 19 Uhr gibts DJing auf der Dachterrasse (freier Eintritt)
Um 21:30 läuft der Film im Filmhaus
Eintritt: 8 € / Eintritt ermäßigt: 7 € (Schüler*innen, Studierende, Rentner*innen, Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis und Gruppen ab 5 Personen) / Eintritt ermäßigt: 6 € (U25-Tarif 14 bis 24 Jahre)

TEACHES OF PEACHES
DE 2024, 106 Min., FSK: ab 16, engl. OmU, Regie: Philipp Fussenegger, Judy Landkammer
Anhand von privatem Archivmaterial und spektakulären Aufnahmen der „The Teaches of Peaches Anniversary Tour“ zeigt der Film den Weg der Kanadierin Merrill Nisker zur international gefeierten Künstlerin Peaches. Von der Ideenfindung für die Bühnenshow über die intensiven Proben bis hin zu den Live-Shows gewährt er einen intimen Blick hinter die Kulissen. Als feministische Musikerin, Produzentin, Regisseurin und Performance-Künstlerin hat sich Peaches über zwei Jahrzehnte dem Kampf gegen Genderstereotype gewidmet und wurde so zur Ikone der Popkultur. Ihre furchtlose Originalität stellt soziale Normen, Stereotype und patriarchale Machtstrukturen infrage. Mit bissigem Humor und scharfsinnigem Verstand setzt sie sich für LGBTQIA+ Rechte ein und rückt Fragen nach Gender- und sexueller Identität in den Fokus.
FILMHAUS SUMMER NIGHT SPECIALS
Lauschige Sommerabende auf der Dachterrasse bei stilvoller Musik und zum Sonnenuntergang ins Kino, das bieten unsere Summer Night Specials an vier Donnerstagen im Juli. Ab 19 Uhr sorgen DJs für spannende bis entspannte Klänge unter freiem Himmel, um 21.30 Uhr beginnt im Kinosaal der Film. Filmauswahl und DJ-Programm sind aufeinander abgestimmt. Und sollte es mal regnen, weichen die DJs indoor ins Filmhauscafé aus. Enjoy your summer nights at Filmhaus Nürnberg!
Kuratiert von Tobi Lindemann.

Jeden Abend gibt es im Rahmen des NUREMBERG HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK aus der Festivallounge mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann einen musikalischen Live Act und im Anschluss DJs. Der Eintritt ist frei.
An sieben Abenden lassen vielgefeierte, regionale Live Acts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden (alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage! Danke nochmal ♥). Abgelöst werden sie von Radio-Z-DJs an den Plattenspielern. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!
Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.
Auf dem Deck 1 des Künstler*innenhauses.

Freitag, 29.09.23
Irgendwo zwischen Bewegungsdrang und Ruhe, harschen Drums und glitchigen Field-Recordings, Melancholie und schweren Bässen ist Panksovic zu Hause und weist den Weg durch sein experimentelles Chaos. Schließe deine Augen, während die Leere gefüllt wird.
Soundcloud

Samstag, 30.09.23
Ihre Musik nimmt dich mit auf eine Reise von federndem Hiphop zu Soul, von Gesang zu Rap in vielen Sprachen, die ineinander übergehen. Und wenn die Verschmelzung einsetzt, folge einfach ihrer Stimme.
Enjoy the ride!

Sonntag, 01.10.23
HKHKHKHK produziert Musik, legt auf und hat sich gemeinsam mit Red On das Label VERYDEEPRECORDS als einen gemeinsamen musikalischen Zufluchtsort geschaffen. HKHKHKHKs elektronischer Sound bewegt sich zwischen langsamen polterndem Bass, atmosphärischen Klangflächen und kitschig-romantischen Melodien.
Bandcamp

Montag, 02.10.23
Philipp Hager (Zement) und Franz Joseph Kaputt (DRNTTCKS) trafen sich in der Hochzeit der Pandemie immer wieder, um in den Wäldern rund um Nürnberg, versteckten Stadtgärten oder öffentlichen Plätzen ihr nächstes Album aufzunehmen. Das Ergebnis ist Franconian Primitiv, erschien im März auf Otomatik Muziek. Akustische Instrumente wie Saxophon, Stahlsaitengitarre und Banjo stehen im Mittelpunkt der Songs, die sich zwischen modalen Improvisationen, dubbiger Repetition und einer Übersetzung appalachischer Folktraditionen bewegen.
Bandcamp
Foto: Gert Krautbauer
Dienstag, 03.10.23
John Steam Jr. mischt intelligentes, introspektives Songwriting mit hohem Mitsingfaktor und einer tief verwurzelten Faszination für wüstenstaubigen und Nashville/Tennessee-Sound. Das passt in den zugestickerten DIY-Laden genausogut wie zwischen Hühnerstall und Traktor oder auf die große Club- oder Festivalbühne. JSJR mischt einen wohltemperierten Cocktail aus Pop, Punk und Country zusammen und serviert ihn mit Charme, Scherz und entwaffnender Ehrlichkeit.
Bandcamp
Wir freuen uns am 25. Januar auf DJing von Ramshackle bei der Afterwork Lounge im Rahmen der Ausstellung zu KOMM / K4 / Künstlerhaus ‚Lebens(t)räume!‘
18 – 22 Uhr
Künstlerhaus (Eingangsbereich Erdgeschoss Glasbau / Kunsthaus)


Wir leiten den Herbst ein: Das Filmhauscafé ist ab heute wieder an seinem gewohnten Ort im 1. Obergeschoss des Künstlerhauses zu finden.
Die Öffnungszeiten sind nun wieder Mo – Do 17 Uhr bis mindestens 22 Uhr und Freitag – Sonntag 14 Uhr bis mindestens 22 Uhr.
Mehr Infos zum Filmhauscafé hier.


An diesem Abend feiern wir Dinosaur Jr., eine der wichtigsten Bands des Indie- und Alternative-Rock. Mit ihren verschlurften, noisigen Hymnen gehörten sie ab Mitte der 80er zu einer neuen Generation und nahmen ein Stück weit Grunge vorweg. Seit 2005 sind sie wieder in Originalbesetzung unterwegs – und damit eine der wenigen unpeinlichen Reunion-Bands ihrer Generation. Den Dokumentarfilm „Freakscene – The Story Of Dinosaur Jr.“, der ab 20:30 Uhr im Filmhaus gezeigt wird, umrahmen Kartusche Gemisch mit einem ihrer berüchtigten Indierock-DJ-Sets. Los geht’s bereits um 19 Uhr auf der Dachterrasse, nach dem Film geht die Musik dann indoor weiter. Wenn es regnen und stürmen sollte, wird einfach gleich drinnen aufgelegt.
Über den Film:
Dinosaur Jr. – bestehend aus Gitarrist J. Mascis, Bassist Lou Barlow und Drummer Murph – formierte sich 1985 in Amherst, Massachusetts, aus Mitgliedern der Band Deep Wound, einer der härtesten und jüngsten Hardcorebands der USA. Das Trio zählt zu den einflussreichsten Bands des „Alternative Rock“ und inspirierte wie keine andere die Rockszene der amerikanischen Westküste in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren. Nirvana, Sonic Youth, alle wurden sie von Dinosaur Jr. beeinflusst. Ihr Stil und ihr unverkennbarer Sound legten den Grundstein der gesamten „Slacker“-Kultur der Generation X. Der Dokumentarfilm erzählt die einzigartige Geschichte einer legendären Band, einer dysfunktionalen Familie, um den wortkargen und exzentrischen Gitarristen und Bandleader und seine gleichermaßen exzentrischen und introvertierten Bandkollegen.
Die famose 80er-Fete vom Musikverein ist zurück! Als Sitz-Disco. Socializing With Tears in My Eyes.
DJs: sos4love, Synthie&Bert, eve massacre
18 – 22 Uhr
Eintritt: Bitte steckt was in die Spendenbox!

We are Never gonna give you up – girl, you know it’s true, 80s Party is back als 80s Rumhängen! Ghettoblaster aufgedreht? Schulterpolster zurecht gerückt? It’s the end of the world as we know it but we feel fine! Also get out of your dreams, get into the 80s in der Kulturoase Zwingerclub. Come, sit with us im besten neuen Love Shack der Stadt und es wird Just Like Heaven!
Owners of a lonely heart, tonight we wanna dance with somebody (aber geht halt nicht. Echt nicht!!!). Don’t you forget about masks – that’s the Power of Love! Heaven’s gonna be a place on earth because nobody can stop us now. ! Give us the Look of Love and we’ll Let the music play When the rain is gonna fall (naja, wenn er super krass fällt, müssen wir abbrechen, ist ja Biergarten und so)! We’re through being cool! Bitte Careless Whispers nur beim Sitzen, beim Rumlaufen Maske aufziehen. You can NOT dance if you want to! It’s a Safety Sit-in, weil Every Breath You Take, I can feel the virus coming in the air tonight und it will Take My Breath Away und dann Another one bites the dust. Ach ja, und: Walk this way (bitte die Wege einhalten)!
Also, Smalltown Boys und Westend Girls, wir sind alle ein bisserl Under Pressure, aber mit ein bisschen Self Control werden wir The Time Of Our Lives haben!
Vortrag
Wer mit-chatten will, einfach vorher einen Twitch-Account anlegen.
Eigentlich war auch ein Ambient Bar DJing mit STREAMING SERVICE geplant, aber wir wissen noch nicht, ob wir’s technisch auch im Stream hinkriegen.
19 Uhr

“Wir können uns eher das Ende der Welt vorstellen als das Ende des Kapitalismus” ist heute zum weitverbreiteten Bonmot der Resignation geworden, ein Einknicken vor der vermeintlichen Unveränderlichkeit gesellschaftlicher Tatsachen.
Speculative Fiction, das “was wäre wenn…?”-Genre (Science Fiction, Climate Fiction, History Fiction, Solarpunk usw.) erkundet spielerisch Parallelperspektiven auf das Jetzt und die Zukunft. Können spekulative Weltentwürfe mehr als Eskapismus sein, sondern ein kritisches Medium und politisches Werkzeug?
Von Kriegsübungsstädten, Erdbebenrollenspielen und Robocop-Branding von Polizeiausrüstungsherstellern bis hin zu Speculative Fiction wie China Miévielles Embassytown, Naomi Aldermans The Power, Scott Westerfelds Uglies, Serien wie Dietland oder Filmen wie Born in Flames und Jurassic Park, Katastrophen wie Love Parade Duisburg, Ghostship Oakland und Grenfell London denkt dieser Vortrag an vielen Beispielen entlang und geht schließlich insbesondere auf urbane Politik, alternative Kultur und das Recht auf Stadt ein, um in einem Plädoyer gegen Sicherheit zu enden.
Eve Massacre ist Künstlerin, Essayistin/Autorin, Aktivistin, Teil des Veranstaltungskollektivs Musikverein und DJ (Orchid, Messy, Dancing With TIME). Sie hält Vorträge zu Kultur der Digitalität, sowie zu pop-kulturellen sozial-politischen Themen, nie ohne queer-feministische Perspektive. Sie veröffentlichte u.a. in testcard, Analyse & Kritik, war lange auch bei Radio Z mit eigenen Sendungen aktiv (zuletzt: Future Content), und sie liebt es zu bloggen: evemassacre.de (englisch) und breakingthewaves.de (deutsch).
Jeden Abend gibt es im Rahmen des NUREMBERG HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK aus der Festivallounge mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann eine Liveband und im Anschluss DJs. Der Eintritt ist frei.
An sieben Abenden lassen vielgefeierte, regionale Liveacts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden (alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage! Danke nochmal ♥). Abgelöst werden sie von Radio-Z-DJs an den Plattenspielern. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!
Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.


Donnerstag, 3.10.19 – Indie-Pop Singer/Songwriter
ADAM SONO hat lange als Schlagzeuger/ Perkussionist in den verschiedensten Bands gespielt, bis er selbst Gitarrist und Singer/Songwriter wurde. Schnell hat er seine erste CD eingespielt. Das Besondere daran ist, dass SONO die Songs mit Gitarren, Bass, Orgel, Drumset, Percussion und auch Vibraphon aufgenommen hat. Bei uns wird der Künstler Solo zu sehen sein – aber manchmal wird man meinen, eine ganze Band zu vernehmen…
Im Anschluss Radio Z-DJ: Christian Mosbacher // Weirdo Pop

Freitag 4.10. – Lo-Fi
phant und complÄxx sind zwei Cyberpunks, die gerne lo-fi Musik aufnehmen und versuchen, das Beste aus dieser Dystopie zu machen.
Ab 21 Uhr auch ORCHID Queer-Karaoke-Night in der Kantine.

Samstag 5.10. – Singer-Songwriterin
Leise aber bestimmte Töne zwischen den Klängen einer E-Gitarre und der Verspieltheit einer Ukulele finden bei elena steri ihren Platz. elena steri schreibt ehrliche Lieder, die sowohl die kleinen und unscheinbaren Dinge im Leben würdigen, als auch große Emotionen transportieren. Eine raumfüllende Stimme unterlegt mit vorsichtigen Melodien – verzaubernder Minimalismus.
Im Anschluss Radio Z-DJ: a good life is the best revenge // Indie
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Sonntag 6.10.
Im Anschluss Radio Z-DJ: Christian Seitz // Disco, Downtempo, Pop

Montag 7.10. – Jazz
Gefälschte Kunst zum halben Preis. Oder besser gefälschter Jazz. Den gibt es von den sieben Kunstfälschern Moses (Voc), Jona Pinto (Rap), Christoph Ohlwärther (Git), Stefan Nether/Benjamin Brönner (Keys), Julius Wassenaar (Bass) und Valerio Pohl (Drums). Die Musik ist so gefälscht, dass sie wieder originell ist. Fetter Gesang, virtuose Soli, walkender Bass, verspielte Drums – alles da, was da sein muss. So original fälscht keiner.
Im Anschluss Radio Z-DJ: Tobi Lindemann // Experimentelles & Soul

Dienstag 8.10. – angry antifolk // bearded bluespunk // sassy songwriting
Solo-Performer, Songwriter und Buchautor Jan Bratenstein ist The Black Elephant Band. Mit seinem Album „Pop Smears“ ist der sympathische Anti Folk-Weirdo auch einem größeren Publikum bekannt. Unzählige Solo-Shows, oder auch mal als Support und vermehrt zu sehen war er mit dem Folk Kollektiv Folk’s Worst Nightmare. 2017 ist The Black Elephant Band schon einmal bei uns aufgetreten. Wir freuen uns auf das Comeback!
Im Anschluss Radio Z-DJ: Claus Caraut // Weird

Chris Padera erzählt persönliche Geschichten und untermalt sie mit Einflüssen des Indie-Folks und Punk-Rocks. Als Teil des Musikkollektivs Folk’s Worst Nightmare und der Indie-Band Houseparty ist er sowohl in Clubkellern als auch auf Festivalbühnen zu Hause. Neben seiner Lebensfreude steckt vor allem seine Liveperformance an: ob mit Band oder Solo, ein Lächeln ist auf jeden Fall garantiert.
Im Anschluss Radio Z-DJ: Seraphina // Super Sunset Pop
Verletzte und vernetzte Männlichkeit als Einstieg in die Radikalisierung nach Rechts
Vortrag von eve massacre
Danach Bar DJing mit Maggie und Mo
In der Reihe Popgesellschaft
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
Eintritt: frei, Spende erwünscht

Frustrierte und hilfesuchende Männlichkeit findet in der frauenfeindlichen Szene der Manosphere oft in einer brodelnden Einstiegsszene für die neue Rechte ein Zuhause. Von 4chan- und Reddit-Trolltum, über Gamergate und Dark Enlightenment, bis hin zur Pick Up Artist- und Männerrechtsszene ziehen sich Radikalisierungsstrukturen zur selbsternannten „Alt-Right“ oder Identitären Bewegung. Es ist ein loses, ideologisches Netzwerk mit durchaus sektenhaften Zügen, das taktisch vorgeht und die Aufmerksamkeitsökonomie der (sozialen) Medien für Radikalisierungs-, Manipulations- und Einschüchterungskampagnen zu nutzen weiß und sich dabei auch der Popkultur und Memes bedient. So wird im „Redpilling“ die rote Pille aus dem Film Matrix zum Bild für einen verschwörungstheoretisch-augenöffnenden Moment für misogyne und rechte Ideologie.
Psychic Secession After The Screaming Stops
Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt
Ab 20 Uhr, Eintritt frei

Cultural Noise der besonderen Art: Bros waren Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Boyband, bestehend aus den Zwillingsbrüdern Matt und Luke, deren tausende Fans (die „Brosettes“) in einen Zustand panischer Massenemotion verfielen. Fun Fact: die Beiden sahen aus wie Klone des Scooter-Sängers HP Baxxter. Und lösten die Band Anfang der 90er in einem Bruderzwist epischen Ausmaßes auf. Außerhalb dieser Szene erinnerte sich nach ihrem Split Anfang der 90er niemand mehr an die Band, bis sie im vergangenen Jahr ein Reunion-Konzert in der Londoner O2-Arena gaben, das innerhalb von 10 Minuten ausverkauft war. Der BBC-Film „After The Screaming Stops“ begleitet die Brüder dokumentarisch bis zu dieser Show – ganz ernst, ungeschminkt, und unfreiwillig irre komisch.
The Noise And The Abstract Bar zeigt den Film und überschneidet das Original-Videomaterial an den weniger eindrucksvollen Stellen mit der Musik der Yellow Swans. Diese waren zu Beginn der 00er-Jahre dieses Jahrhunderts eine Noiseband, die zwar keine Massenpaniken auslöste, aber in wenigen Jahren weit über 100 Veröffentlichungen herausbrachte, u.a. auf Labels wie Important Records, Release The Bats oder Load, und die von extremer Intensität, Ideenreichtum und Genrebending geprägt waren. Leider warten wir vergebens auf eine Reunion von Pete Swanson und Gabriel Saloman.
Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt
Ab 20 Uhr, Eintritt frei

Noise & Wein
Jetzt endlich auch in Nürnberg: die Classic Listening Session! Gemeinsam hören wir in konzentrierter, relaxter Atmosphäre zwei Klassikeralben der Musikgeschichte über die höchsten Ansprüchen gerecht werdende Anlage der Kantine. Um 20:30 Uhr geht es los mit „Amlux“ von Merzbow, um 22:00 Uhr in der Late Session hören wir „Sun Pandämonium“ von Hecker. Dazwischen gibt es BarDJing von und mit dem The Noise And The Abstract Truth-Team. Um den gediegenen Klängen auch lukullisch gerecht zu werden, gibt es dazu einen guten Tropfen. Zum Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob es auf eine Weinprobe hinausläuft oder der Musikverein endlich seine gut eingelagerten Tetrapaks aus dem Keller holt.
Trauriger Emo und Indiepunk mit Simi und Manu

20 Uhr
Eintritt frei, Spende erwünscht

Techno begann als Revolte gegen die Unterhaltungskultur. Die neue Musik wollte nicht mehr als akustische Hintergrundkulisse zur Vermeidung von Einsamkeitsgefühlen vor sich hindudeln oder in Diskotheken als Animiermelodik die Lügen der love songs verbreiten. Sie erschuf dagegen mit konsequent geilem Bumsbeat eine eigene Clubkultur und ein neues Gemeinschaftsgefühl. Wo die Ohren zuvor von bekömmlichen Tönen verweichlicht worden waren, forderte Techno zwingend und kompromisslos Gehorsam. In Berlin wurde aus einer anfangs noch in Tresoren und Bunkern abgeschotteten Subkultur binnen weniger Wendejahre zuerst eine Massenkundgebung mit verzehntausendfachter Mitläuferzahl. Bis heute ist die Partykultur ein Standortfaktor der Kreativindustrie. Die Instrumentalisierung von Techno zur Generalhymne der „arm, aber sexy“- Ideologie hat geholfen, die prototypische Existenzweise des Prekariats gegen deren eigene politische Interessen durchzusetzen. Wer die Arbeitslosigkeit mit dem Ende der Arbeit verwechselt, braucht keine Freizeit und keinen Feierabend zur Kompensation der Arbeitsstunden, sondern ein Nachtleben, das zur neuen Vollzeitaufgabe wird.
Der Vortrag erinnert an das, was Techno einmal ausdrückte: das Lebensgefühl der untergegangenen Industriestadt Detroit. Hier entstanden die dystopischen Zukunftsklänge zum einen als musikalische Emanzipation von den Standards der „race music“, zum anderen als verzweifelte Reaktion auf die Erfahrung von Verwahrlosung, Armut und Gewalt. Wie konnte aus der Not der amerikanischen „Techno City“ eine Tugend der selbsternannten „Hauptstadt der Clubkultur“ Berlin werden? Und warum eignete sich ausgerechnet die musikalische Negation der Popkultur als Exportschlager und Massenkulturware fürs gesamtdeutsche Gemeinschaftsgefühl? Ist es die Gewalt der Musik, die noch heute Individuen in mythischen Tanztempeln zusammenführt, wo sie sich durch eine gemeinsame Sache glücklich verbunden fühlen und nicht als Konkurrenten durch ein abstraktes Gesetz getrennt?
Oder ist Techno die Musik der Gewalt, die Hörige in einen konformistischen Kollektivritus zwingt und ihnen das Gesetz der Gesellschaft mit bis zu 150 Schlägen pro Minute einprügelt?

Zur Vortragenden:
Iris Dankemeyer studierte Soziologie und Sozialpsychologie in Hannover und Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin. Nach dem Ende des Studiums 2008 arbeitete sie als freie Autorin (u.a. für konkret, jungle world, De:Bug, testcard), mit den Schwerpunkten Musik- und Kulturkritik, Feminismus und Neosexualitäten.
Ab 2010 begann sie, zusammen mit dem Künstler Ernst Markus Stein eine Konzert- und Performancereihe in Berlin und New York zu organisieren. Seitdem richtete sie zahlreiche Veranstaltungen der seltsameren ästhetischen Art aus; beispielsweise das dreitägige Happening „The Will Of An Eccentric“ auf einem Mecklenburger Resthof; zusammen mit der Künstlerin Johanna Daab die installative Abendrevue „DREAMLAND. A Night Of Spectacle“ für die Julia-Stoschek-Collection Düsseldorf; zuletzt das zweitägige Festival „Das Naturschöne“ auf einem Brachland der deutschen Bahn in Hamburg.
Anschließend schrieb sie von 2013 bis 2017 an der FU Berlin im Fach Philosophie eine Dissertation über „Die Erotik des Ohrs. Musikalische Erfahrung und Emanzipation nach Adorno“. Parallel unterrichtete sie am Design Department der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg („Hegel versus Hollywood: Adorno in Los Angeles“ SoSe 2013/ „Texte zur Veränderung der Welt: Kant, Hegel, Marx, Freud“ WS 2013/14 /“On Popular Music“ SoSe 2014/ „Social Media Is The Message: Alltagsrituale und Bewusstseinsformen der Kommunikationstechnologie“ WS 2016/17).
Ihre Interessengebiete umfassen vor allem Sozialphilosophie, Dialektik, psychoanalytische Kulturtheorie und materialistische Ästhetik.
In ihrer freien Zeit versucht sie, das altmodische Handwerk der Zauberei zu erlernen.
Foto: Matthias Ritzmann
Plakat: eve massacre