Kategorie: Aktivismus / Politische Bildung

  • 06.11.25 Was ich anhatte – DJing zur Ausstellungsvernissage

    Zu „Was ich anhatte“, einer Ausstellung zu sexualisierter Gewalt, steuert der Musikverein am  6. November Ambient DJing von eve massacre bei.

    Donnerstag, 06.11.26 Künstl*haus 1. Deck

    „Was ich anhatte“ Vernissage

    Ausstellung zu sexualisierter Gewalt: Schuld ist nicht das Opfer!

    Ab 18 Uhr
    Eintritt frei
    Kooperation mit Künstl*haus und Gleichstellungsstelle Stadt Nürnberg

    Homepage der Ausstellung

    Schuld ist nicht das Opfer! Eine Frau wird nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock trägt.

    Die Ausstellung macht die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym sichtbar. Kein voyeuristischer Blick auf die Tat, sondern eine vielschichtige Installation persönlicher Kleidungsstücke und Aussagen entschlossener Frauen.

    Im Rahmen der Eröffnung sprechen Hedwig Schouten (Leiterin der Gleichstellungsstelle) und Stefanie Dunker (Leiterin des Künstlerhauses) ein Grußwort, ebenso begrüßt Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg und die Kuratorin der Ausstellung Beatrix Wilmes gibt eine Einführung in die Ausstellung. Im Anschluss wird es Raum für Austausch und Fragen geben. Der Musikverein unterstützt die Vernissage mit Musik.

    Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – quer durch alle Altersgruppen und sozialen Schichten. Damit muss Schluss sein!

    Nur JA heißt JA!

    Vernissage:
    Deutschland hat die Istanbul Konvention 2017 ratifiziert. Bis heute ist sie weder umfassend debattiert, noch ausreichend budgetiert worden. Es fehlt immer noch eine politische Gesamtstrategie zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen.
    Wir fordern Politiker*innen auf, sich stärker für die Umsetzung der Istanbul Konvention einzusetzen. Sich stark zu machen, Gewalt gegen Frauen zu beenden. Deshalb wünschen wir uns für jeden neuen Ausstellungsort eine*n politischen Unterstützer*in, eine Person oder Partei, die auf politischer Ebene Gewalt gegen Frauen bekämpft und auf der jeweiligen Vernissage informiert, was die Stadt, die Gemeinde, das Land für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen allgemein und gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Besonderen tut.

    Wanderausstellung:

    Die Ausstellung wandert. Eine Tour durch deutsche Städte, Institutionen und Unternehmen für jeweils zwei Wochen.
    Sie ist so konzipiert, dass sie nach Anleitung einfach aufgebaut und abgebaut werden kann.
    Melden Sie sich bei Interesse.

    Der Besuch der Ausstellung kann aufwühlen. Flyer von örtlichen Frauenberatungsstellen und des Frauennotrufs liegen aus. Ebenso die Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons.

    Laut, stark, kein Opfer!

  • 23.02.25 Rechtsrutsch und trotzdem da – Wahlparty der Antifa!

    Die Wahl wird Scheiße? Ja! Wir lassen uns entmutigen? Nein! Wir stehen zusammen, wir feiern zusammen, wir bauen eine bessere Welt! Sonntag Wahlparty mit Bündnis Nazistopp im Soft Spot, nach der Demo!

    Sonntag, 23.02.25 Soft Spot

    Rechtsrutsch und trotzdem da – Wahlparty der Antifa!

    Eine Kooperation von musikverein und Nürnberger Bündnis Nazistopp

    20 Uhr, Eintritt frei

    Instagram Bündnis Nazistopp

    Das Bündnis sagt:

    𝘿𝙚𝙢𝙤 𝙪𝙣𝙙 𝙒𝙖𝙝𝙡𝙥𝙖𝙧𝙩𝙮 am 23.02.2025
    Die Wahl wird Scheiße? Ja!
    Wir lassen uns entmutigen? Nein!
    Wir stehen zusammen, wir feiern zusammen, wir bauen eine bessere Welt!
    Kommt alle zur Kundgebung
    𝙍𝙚𝙘𝙝𝙩𝙨𝙧𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝 𝙪𝙣𝙙 𝙩𝙧𝙤𝙩𝙯𝙙𝙚𝙢 𝙙𝙖 – 𝙒𝙖𝙝𝙡𝙥𝙖𝙧𝙩𝙮 𝙙𝙚𝙧 𝘼𝙣𝙩𝙞𝙛𝙖 !
    Sonntag, 23.02.2025, 19 Uhr ab Kornmarkt Nürnberg
    Ab ca 20 Uhr: Wahlausklang im Softspot / Künstlerhaus

  • 22.01.25 Hyphen – Luise Meier

    Was, wenn ein weltweiter Stromausfall und der Zusammenbruch von Lieferketten und Internet nicht im Zusammenbrechen der Gesellschaft enden, sondern Menschen sich und anderen zu helfen beginnen? Luise Meier (MRX Maschine) stellt ihren wunderbaren Speculative Fiction Roman Hyphen am 22. Januar im Soft Spot vor!

    Mittwoch, 22.01.25 Soft Spot

    Hyphen – Luise Meier

    Lesung der Autorin, moderiert von Tobias Lindemann

    Einlass 19:00, Beginn 19:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 6 – 12€

     

    Homepage Luise Meier   Verlag   AK Interview mit Luise Meier

    Als es 2025 zum ersten Mal weltweit zu einem wochenlangen Stromausfall kommt, bricht, wider Erwarten, keine Panik aus. Und selbst als Stromnetze und Lieferketten, Geldströme und das Internet endgültig zusammenbrechen, bedeutet es nicht den Untergang der Zivilisation.

    Stattdessen beginnt für die Menschen in Luise Meiers facettenreich erzähltem Roman „Hyphen“ die aus der Not geborene Suche nach anderen, auch nichtmenschlichen Beziehungsweisen, die ein gemeinsames Überleben und Füreinander-Sorgen ermöglichen. Da ist etwa Anne, die versucht, den Krankenhausbetrieb aufrechtzuerhalten, ihr fünfzehnjähriger Sohn Tomasz, der plötzlich die Wirkmacht der Natur zu sehen lernt, oder Maja, die über all das für die ständig wachsende, den Globus umspannende Enzyklopädie Protokoll führt.

    Luise Meier liest aus ihrem Roman, in dem sie Pilzfäden gleich Biografien, Erfahrungen, Träume und Wünsche auslegt, sie mit nichtrealisierten Zukünften verwebt und offenbart: Die Welt, sie geht nicht unter – sie entsteht vielmehr neu, in radikaler, allumfassender Verbundenheit.

    Luise Meier, 1985 geboren in Ostberlin, arbeitet als freie Autorin (wir lieben sie z.B. auch für ihr Buch MRX Maschine), Theatermacherin und Servicekraft. Studium der Philosophie, Sozial- und Kulturanthropologie und Kulturwissenschaften in Berlin, Frankfurt a. d. Oder und Aarhus. Ihre Texte für die Berliner Volksbühne sind unter www.volksbuehne.adk.de archiviert.

  • AUSVERKAUFT – 27.02.25 NORMAL – Eine Besichtigung des Wahns

    Der Abend ist leider und großartigerweise AUSVERKAUFT und es gibt keine Karten mehr an der Abendkasse.

    Am 27. Februar bringen wir euch einen Abend, der sich scharf kritisch und schwerst unterhaltsam gleichermaßen mit Verschwörungsglauben und dem vernünftigen „Normal“ auseinandersetzt – von und mit Thomas Ebermann, Thorsten Mense und Flo Thamer.

    Donnerstag, 27.02.25 Soft Spot

    NORMAL – Eine Besichtigung des Wahns

    Ein Abend gegen Irrationalismus und instrumentelle Vernunft
    Von und mit Thomas Ebermann, Thorsten Mense und Flo Thamer (Heimat – Eine Besichtigung des Grauens)

    Einlass 19:00, Beginn 19:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 12 – 15€ / Vorverkauf 12€ zzgl. Gebühr Tixforgigs Ticketlink
    Präsentiert vom DGB Bildungswerk Bayern e.V.

    Homepage

    Pandemie, Klimawandel, Kriege, die Steuererklärung, der Verkehrsstau – Krisen über Krisen, und kein Ende in Sicht. Die einen fliehen in den Verschwörungsglauben oder gleich vollends in den Faschismus. Sie sind die Endzeit-Krieger in Tierkostümen, folgen QAnon bis ins Capitol. Sie sind die Aluhut-Trägerinnen, die gegen Chemtrails und Impfzwang demonstrieren. Es sind die Incels, die Reichsbürger, die Kämpfer gegen den »Great Reset« und den »Großen Austausch«.

    Die anderen halten am gesunden Menschenverstand fest. Sie verteidigen den Experten gegen den Scharlatan, die Vernunft gegen den Wahn. Sie sind fleißig, halten Nationen und Eigentumsordnung für so natürlich, wie dass der Starke den Schwachen besiegen muss. Sie wissen, dass Kollateralschäden nicht schön, aber unvermeidbar sind: Die Hungernden, die Obdachlosen, die Erfrierenden in jedem Winter, die Ertrunkenen im Mittelmeer. An Horoskope glauben sie nur, wenn die ihnen raten zu tun, was die Gesellschaft von den Menschen ohnehin verlangt.

    Ihre Vernunft ist eine instrumentelle, Vernunft im Dienste der Unvernunft. Es geht nur um das Wie, nicht um das Wofür. Effektivität ersetzt jeden Gedanken an eine menschenfreundliche Einrichtung der Welt. Erlaubt ist selbst im Denken nur, was nützlich ist. Lebenswert ist nur, wer produktiv ist. Normal ist, wer gesund ist und arbeiten kann. Der Weg von Selbstoptimierung zu Eugenik ist kürzer als das Laufband im Fitnessstudio: instrumentell-vernünftig und mörderisch-wahnhaft zugleich.

    Das ist die Normalität, die die Demokrat*innen verteidigen, auch gegen die Rechten, die für ein neues, noch unmenschlicheres »normal« eintreten. Und alle feiern den normalen Menschen, den schlichten, hart arbeitenden, der von Intellektuellen, Lifestyle-Linken und Eliten verraten wurde – was bloß dem zynischen Zweck dient, die gesellschaftliche Stellung der Subalternen zu verewigen. Überhaupt ist die Normalität, die in jeder Krise als rasch Wiederherzustellende versprochen wird, eine trostlose Hoffnung. Denn der Normalzustand, »dass es so weitergeht«, ist die eigentliche Katastrophe. Auf Bühne und Leinwand besichtigen wir den ganz normalen Wahn und den Wahn der Normalität, das Pathogene im Normalen, und das Irrationale, das aus diesem erwächst.

    Es wird so witzig, wie Adornos Stahlbäder lustig sind.

  • 19.11.24 Filmvorführung: ANTIFA – Schulter an Schulter, wo der Staat versagte

    Zusammen mit Naturfreunde Nürnberg Mitte, IL – Interventionistische Linke und dem Filmhaus bringen wir euch am 19. November den ANTIFA-Film in den Festsaal und dazu gibt’s Gäste und Infotische, und davor und danach auch Musik.

    Dienstag, 19.11.24 Festsaal

    „ANTIFA – Schulter an Schulter, wo der Staat versagte“

    zu Gast: Birgit Mair (Bündnis Nazistopp), N.N. (90er Jahre Antifa Aktivist*in)

    Eine Veranstaltung von Naturfreunde Nürnberg Mitte – Vernetzungstreffen gegen Rechts, IL – Interventionistische Linke, Filmhaus und dem Musikverein.

    Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
    Eintritt: 5 Euro VVK

    Infos Trailer

    DE 2024, 96 Min., FSK: ab 16, Regie: Steffen Maurer, Marco Heinig
    Der Film beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der Antifa-Bewegung in Deutschland in den 1990er und 2000er Jahren. Inmitten der rassistischen Gewalt, die das Land nach der Wiedervereinigung erschütterte, formierte sich eine starke antifaschistische Bewegung. Diese Bewegung, die sich durch ein breites Spektrum von Aktivitäten – von militanten Aktionen über politische Bildung bis hin zu investigativer Recherche – auszeichnete, begegnete dem erstarkenden Neofaschismus mit bemerkenswerter Professionalität. Fünf Aktivist*innen sprechen erstmals öffentlich über ihre Erlebnisse und Tätigkeiten. Ihre Geschichten verbinden sich mit reichhaltigem Archivmaterial zu einem intensiven filmischen Porträt. 
    Vor und nach der Veranstaltung gibt es Getränke und Musik vom Musikverein im Vorsaal.
    Außerdem stellen sich verschiedene Gruppen an Infotischen vor.
    Einlassvorbehalt: Die Veranstalter/-innen behalten sich gemäß Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
  • 25.07.24 Deep Talk About Sex: Prostitutionstheater mit Ruby Rebelde

    In der Reihe Deep Talk About Sex tauchen wir am 25. Juli mit Ruby Rebelde in die schieflagige Welt der deutschsprachigen Medienberichterstattung über Sexarbeit ein.

    Donnerstag, 25.07.24 Kantine / Soft Spot

    „Prostitutionstheater“

    Referentin: Ruby Rebelde (no pronouns)

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt: 0 – 10 €

    Homepage   Instagram

    Wenn deutsche Medien über Sexarbeit berichten – dann in der Regel mit erhobenem Zeigefinger: „Darf es das geben?
    Die öffentliche Debatte zum Thema krankt an vielem: Zu wenig Recherche, immer die gleichen Gesichter, Betroffene kommen kaum zu Wort.
    Aufmerksamkeitsökonomie, Ko-Orientierung, False Balance sind einige Stichwort zu denen Ruby Rebelde referieren wird.

  • 14.03.24 Deep Talk About Sex: Anti-Sexwork-Allianzen mit Ruby Rebelde

    In der Reihe Deep Talk About Sex klärt am 14. März Ruby Rebelde über Anti-Sexwork-Allianzen auf.

    Donnerstag, 14.03.24 Kantine

    Anti-Sexwork-Allianzen

    Referentin: Ruby Rebelde (no pronouns)

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt: 0 – 10 €

    Homepage   Instagram

    Der Slogan „Welt ohne Prostitution“ formuliert eine Brückenideologie und ist ein Türöffner in menschenfeindliche, rückwärtsgewandte Einstellungen. Weißer Feminismus, fundamentalistische ChristInnen, Maskulinisten, (extreme) Rechte, TERFs und die PorNo-Bewegung finden sich zusammen. Ihr Ziel: Prostitution abschaffen oder die Rechte von Sexarbeiter*innen einschränken. Welche Gruppierungen, Positionen und Argumente sammeln sich in diesen Allianzen?

  • 29.02.24 Deep Talk About Sex: Let’s talk porn mit Matida Oeming

    Am 29. Februar heißt’s in der Reihe Deep Talk About Sex „Let’s talk about porn!“ Zu Gast ist Matida Oeming mit ihrem Buch „Porno – eine unverschämte Analyse.“

    Donnerstag, 29.02.24 Kantine

    Let’s talk porn!

    Referentin: Matida Oeming (sie/ihr)

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr

    Homepage   Buch-Website   Instagram

    Fast 90% der Erwachsenen und 60% aller Jugendlichen haben schon einmal Pornos geguckt. Längst sind sie Teil unserer Alltagskultur geworden und doch ein Tabuthema geblieben. Das will die Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming ändern. Mit ihrem Buch „PORNO – Eine unverschämte Analyse“ lädt sie uns ein zum Sprechen und Nachdenken über Pornos.

  • 16.11.23 Deep Talk About Sex: Beziehungen jenseits der Norm – Yaniv Barinberg

    Am 16. November wird uns in der Reihe ‚Deep Talk About Sex‘ Yaniv Barinberg einen Überblick und Diskussionsmöglichkeit zu Beziehungen jenseits der Norm geben!

    Donnerstag, 16.11.23 Kantine

    Beziehungen jenseits der Norm

    Referentin: Yaniv Barinberg (keine/er/ihm/they/them), Autor*in, Beziehungscoach

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt kostenfrei

    Wie sieht eigentlich die Beziehungslandschaft 2023 aus? Und welche Herausforderungen oder vielleicht auch Gemeinsamkeiten bringen unterschiedliche Beziehungsformen mit sich? Immer dringlicher wird auch die Frage, wie eigene Bedürfnisse und alternative Beziehungsformen, abseits der romantischen hetero Zweierbeziehung, navigiert werden können. Neben all diesen Fragen wird Yaniv einen kurzen Überblick über unser Verhältnis zu und Verständnis von Liebesbeziehungen der letzten 100 Jahre sprechen und einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen für vielfältige Beziehungsformen werfen.

    *  ~  *

    Barrierefreiheit

    Bei Bedarf können wir Gebärdendolmetscher*innen organisieren. Hierzu ist bitte eine Anmeldung erforderlich bis 31.10.2023 an veranstaltung@aidshilfe-nuernberg.de

    Leider ist die Kantine nicht barrierefrei zugänglich. Gerne bemühen wir uns eure Teilnahme
    zu ermöglichen. Bitte kommt auf uns zu und nennt uns eure Bedarfe.

    Die Kantine / Soft Spot ist vom Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu erreichen.

     

  • 02.11.23 Race, Class und Gender in Detroit Techno, Chicago House und New York Garage

    Chris Wilpert wird am 2. November bei uns das Thema ‚Race, Class und Gender in Detroit Techno, Chicago House und New York Garage‘ als einen der Kernaspekte von Simon Reynolds Buch Futuromania vorstellen. Im Anschlus könnt ihr dann noch zu solcher Musik tanzen: Ramshackle legt auf!

    Donnerstag, 02.11.23 Kantine

    Chris Wilpert

    Race, Class und Gender in Detroit Techno, Chicago House und New York Garage

    Buchpräsentation von Simon Reynolds: Futuromania. Elektronische Träume von der Zukunft

    Im Anschluss legt Ramshackle passende Club Sounds zum Tanzen auf, bis ca. 1 Uhr – bless Midweek Clubbing!

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

    Die Geschichte der elektronischen Tanzmusik ist in erster Linie eine Geschichte der Black Music, die aber nicht ohne Klassenverhältnisse, Gender und Sexualität zu denken ist: In Detroit hatte sich im Zuge des Fordismus eine schwarze Mittelschicht herausgebildet, die Anfang der 1980er-Jahre Techno erfand. Ihre maßgeblichen Einflüsse waren neben Disco und Funk aus einer Art Europhilie heraus Kraftwerk, Giorgio Moroder (»Euro Disco«) oder britische Synth-Musiker wie Gary Numan. Während Detroit Techno zuvorderst ein Phänomen der Mittelklasse war, die sich von den Kids aus dem »Ghetto« abheben wollte, entstand die Chicagoer House-Szene aus einer schwarzen Schwulenszene, die sich vor allem der homophoben »Disco Sucks«-Bewegung widersetzte. Die New Yorker Garage-Szene hatte ihre Ursprünge ebenfalls im schwarzen und hispanischen schwulen Disco Underground der späten 1970er, der sich mit Electro-Funk- und Avantgarde-Musiker*innen wie Arthur Russell oder Laurie Anderson verband. Aber erst im transatlantischen UK Garage und 2Step wurde die männliche Dominanz im Techno schließlich nennenswert gebrochen.

    Chris W. Wilpert hat zusammen mit Jan-Niklas Jäger »Futuromania. Elektronische Träume von der Zukunft« (Ventil, Juni 2023) von Simon Reynolds übersetzt. Er ist geschäftsführender Redakteur der PROKLA und schreibt für Neues Deutschland, Jungle World und Phase 2.

  • 01.08.23 Deep Talk About Sex: Julia Jenkner – Sexuelle Aufklärung vs Frühsexualisierung

    Der rechts-konservative Kampfbegriff der „Frühsexualisierung“ schafft es, bis in die Mitte der Gesellschaft hinein falsche Ängste zur erzeugen. Grund genug in der Deep Talk About Sex-Reihe mal eine erfahrene Sexualpädagogin Aufklärung über die Aufklärung leisten zu lassen: Julia Jenkner ist am 1. August zu Gast!

    Dienstag, 01.08.23 Kantine

    Sexuelle Aufklärungs vs. Frühsexualisierung

    Referentin: Julia Jenkner (sie/ihr)

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis 0 – 10 €

    Referentin Julia Jenkner (sie/ihr), Sozialpädagog*in der AIDS-Hilfe, Sexualpädagog*in: In diesem Vortrag widmen wir uns der Fragestellung, welche vermeintlichen Sorgen und Ängste hinter den Angriffen auf sexuelle als auch politische Bildung und queere Sichtbarkeit stecken, welche Akteur*innen von diesen profitieren und wie Aufklärungsarbeit und Repräsentanz dem entgegenwirken können.
    Im Anschluss wird noch etwas Musik aufgelegt und es gibt Raum für Gespräche. Bar geöffnet.

    Barrierefreiheit
    Bei Bedarf können wir Gebärdendolmetscher*innen organisieren. Hierzu ist bitte eine Anmeldung erforderlich bis 12.07.2023 an veranstaltung@aidshilfe-nuernberg.de
    Leider ist die Kantine nicht barrierefrei zugänglich. Gerne bemühen wir uns eure Teilnahme zu ermöglichen. Bitte kommt auf uns zu und nennt uns eure Bedarfe.
    *  ~  *
    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.
  • 18.01.24 TRANS ANGST: Lia Becker – Schnitte durch die zweite Haut

    Zum Abschluss der TRANS ANGST Reihe kommt am 18. Januar Lia Becker in die Kantine, die erkären wird, warum neoliberale Anerkennungspolitik zu kurz greift, wenn es um Trans*feindlichkeit, strukturelle Gewalt und Prekarität geht, und Klassen- und Identitätspolitik einander nicht ausschließen: sie müssen kein Gegensatz sein.

    Donnerstag, 18.01.24 Kantine

    Schnitte durch die zweite Haut

    Trans*feministische Perspektiven zu Gewalt, Klasse, Gender-Trauma und Heilung

    Referentin: Lia Becker

    In der Reihe TRANS ANGST

    Eine trans-solidarische Vortragsreihe für Information, Aufklärung und Diskussionsmöglichkeit zu Themen rund um Transfeindlichkeit und Anti-Gender/Anti-Woke-Hetze

    Eine Kooperation von Orchid, musikverein und Künstlerhaus im Kunstkulturquartier
    Präsentiert von Buchhandlung Jakob und Radio Z

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

     

    Trans*feminismus meint heterogene Bewegungen, (Sub-)Kultur und Theorien, die feministische Kritik, Widerstand und Emanzipation aus eigenen Erfahrungen von trans* und trans*femininen Menschen entwickeln. Dabei geht es um mehr als um Identität. Gender-Trauma und eigensinnige Aufbrüche daraus, Trans*Misogynie und Marginalisierung hinterlassen tiefe Spuren, „Schnitte durch die zweite Haut“. Die Mehrheit der trans* Menschen in Europa lebt in prekären Verhältnissen. Lia Becker fragt nach trans*feministischen und marxistischen Perspektiven auf Gender-Trauma und Gewalt, Heilung und Befreiung. An dem Abend liest sie aus ihrem Text „Schnitte durch die zweite Haut“ und aus dem im Frühjahr erscheinenden Buch „bite back! Queere Prekarität, Klasse und Solidarität“.

     

    Lia Becker arbeitet als wissenschaftliche Referent*in zu Hegemonie, Krisenanalysse und linken Transformationsperspektiven, seit 2023 bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Aus eigener Erfahrung schreibt sie auch zu queeren und trans*feministischen Themen. Sie ist Mitherausgeber*in von „Bite back! queere Prekarität, Klasse und unteilbare Solidarität“ (erscheint 2024 bei Edition Assemblage).

    Über die Reihe TRANS ANGST:

    Transfeindlichkeit und der sogenannte „Anti-Genderismus“ ist ein Thema, bei dem bei vielen ein vages Bauchgefühl an die Stelle von Wissen tritt und das oft als Brücke von rechten und anderen frauen*- und queerfeindlichen Bewegungen zum bürgerlichen Mainstream ausgenutzt wird. Weil sich auch in Nürnberg solche Bewegungen breitmachen und solches Gedankengut verbreitet wird, wollen wir den Ängsten, der Stigmatisierung und dem Hass, die da geschürt werden, etwas entgegensetzen. Wir vom musikverein und ORCHID haben uns deswegen gedacht, wir machen eine Vortragsreihe dazu bzw. dagegen. Wir freuen uns, dass Künstlerhaus und Kunsthalle das Ganze kooperativ unterstützen.

    Den Namen TRANS ANGST haben wir u.a. wegen seiner mehrdeutigen Offenheit gewählt: Er greift sowohl die Ängste auf, die trans Menschen derzeit verstärkt durch gesellschaftliche Stigmatisierung und der (social)-medialen Ausbreitung von Transfeindlichkeit ausgeliefert sind, aber er spielt auch auf Ängste von cis Leuten vor trans Personen an, die der Hetze der Antigender-Bewegung glauben, und wo wir hoffen, mit Aufklärung etwas entgegensetzen zu können.

    Wir sind überzeugt, dass politische Bildung, Informationsangebot und Diskussionsgelegenheit gerade auch auf lokaler Ebene immer ein gutes Mittel sind, um aufzuklären und gegen solche Tendenzen zu arbeiten.

    Wir wollen mit der Reihe aber auch ein trans-solidarisches Zeichen setzen. Deswegen freuen wir uns, dass es, um die trans-solidarische Symbolwirkung noch zu verstärken, eine Reihe von politischen Gruppen und guten Läden in der Stadt gibt, die das Ganze symbolisch unterstützen, um ihre Solidarität auszudrücken: Solidarisch unterstützt von CSD Nürnberg, Dyke*March Nürnberg, DESI, Ende Gelände Nürnberg, Radio Z, Interventionistische Linke Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, t*time, AIDS-Hilfe Nürnberg, Filmkunsttheater Casablanca, Diversity Media e.V., Projekt 31 und die Buchhandlung Jakob!

    *  ~  *
    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.
  • 07.12.23 TRANS ANGST: Maren Behrensen – Die Rückkehr der Terfs

    Zur Geschichte, der Größenordnung und internationalen Vernetztheit des Anti-Trans-Aktivismus wird uns Maren Behrensen am 7. Dezember im Soft Spot in der Reihe TRANS ANGST erzählen.

    Donnerstag, 07.12.23 Soft Spot

    Die Rückkehr der Terfs

    Anti-Trans-Aktivismus im historischen und internationalen Kontext

    Referentin: Maren Behrensen

    In der Reihe TRANS ANGST

    Eine trans-solidarische Vortragsreihe für Information, Aufklärung und Diskussionsmöglichkeit zu Themen rund um Transfeindlichkeit und Anti-Gender/Anti-Woke-Hetze

    Eine Kooperation von Orchid, musikverein und Künstlerhaus im Kunstkulturquartier
    Präsentiert von Buchhandlung Jakob und Radio Z

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

    Mit zunehmender politischer und sozialer Sichtbarkeit von trans Personen hat sich vor allem in Nordamerika, Großbritannien und der Europäischen Union ein Backlash formiert, der zunehmend hysterischer und gewaltbejahender wird. Vordergründig richtet er sich gegen geplante Selbstbestimmungsgesetze und behauptet, sich um das Wohl von trans Jugendlichen zu sorgen. Tatsächlich handelt es sich um eine internationale politische Kampagne, die maßgeblich von rechten und religiösen Kreisen betrieben wird. Dieser Vortrag beleuchtet die ideengeschichtlichen Hintergründe der aktuellen Entwicklungen.

    „International organisierte Transfeindlichkeit“ bei Geschichte der Gegenwart

    Maren Behrensen ist Assistenzprofessor:in für Philosophie an der Universität Twente, Enschede, Niederlande. Maren forscht aktuell zu queerer Technikethik und (schon seit längerem) zu sozialen Identitäten und Populismus.

    Über die Reihe TRANS ANGST:

    Transfeindlichkeit und der sogenannte „Anti-Genderismus“ ist ein Thema, bei dem bei vielen ein vages Bauchgefühl an die Stelle von Wissen tritt und das oft als Brücke von rechten und anderen frauen*- und queerfeindlichen Bewegungen zum bürgerlichen Mainstream ausgenutzt wird. Weil sich auch in Nürnberg solche Bewegungen breitmachen und solches Gedankengut verbreitet wird, wollen wir den Ängsten, der Stigmatisierung und dem Hass, die da geschürt werden, etwas entgegensetzen. Wir vom musikverein und ORCHID haben uns deswegen gedacht, wir machen eine Vortragsreihe dazu bzw. dagegen. Wir freuen uns, dass Künstlerhaus und Kunsthalle das Ganze kooperativ unterstützen.

    Den Namen TRANS ANGST haben wir u.a. wegen seiner mehrdeutigen Offenheit gewählt: Er greift sowohl die Ängste auf, die trans Menschen derzeit verstärkt durch gesellschaftliche Stigmatisierung und der (social)-medialen Ausbreitung von Transfeindlichkeit ausgeliefert sind, aber er spielt auch auf Ängste von cis Leuten vor trans Personen an, die der Hetze der Antigender-Bewegung glauben, und wo wir hoffen, mit Aufklärung etwas entgegensetzen zu können.

    Wir sind überzeugt, dass politische Bildung, Informationsangebot und Diskussionsgelegenheit gerade auch auf lokaler Ebene immer ein gutes Mittel sind, um aufzuklären und gegen solche Tendenzen zu arbeiten.

    Wir wollen mit der Reihe aber auch ein trans-solidarisches Zeichen setzen. Deswegen freuen wir uns, dass es, um die trans-solidarische Symbolwirkung noch zu verstärken, eine Reihe von politischen Gruppen und guten Läden in der Stadt gibt, die das Ganze symbolisch unterstützen, um ihre Solidarität auszudrücken: Solidarisch unterstützt von CSD Nürnberg, Dyke*March Nürnberg, DESI, Ende Gelände Nürnberg, Radio Z, Interventionistische Linke Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, t*time, AIDS-Hilfe Nürnberg, Filmkunsttheater Casablanca, Diversity Media e.V., Projekt 31 und die Buchhandlung Jakob!

    *  ~  *
    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.
  • 09.11.23 TRANS ANGST: Veronika Kracher – Die Rockefellers machen unsere Kinder trans

    In der Reihe TRANS ANGST wird am 9. November in der Kunsthalle Veronika Kracher zu Gast sein und uns die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Trans-/Queerfeindlichkeit mit einem historischen und sozialpsychologischem Einblick.

    Donnerstag, 09.11.23 Kunsthalle (Foyer)

    Die Rockefellers machen unsere Kinder trans

    Zum Verhältnis von Antisemitismus und LGBTQ-Feindlichkeit

    Referentin: Veronika Kracher

    In der Reihe TRANS ANGST

    Eine trans-solidarische Vortragsreihe für Information, Aufklärung und Diskussionsmöglichkeit zu Themen rund um Transfeindlichkeit und Anti-Gender/Anti-Woke-Hetze

    Eine Kooperation von Orchid, musikverein und Künstlerhaus im Kunstkulturquartier
    Präsentiert von Buchhandlung Jakob und Radio Z

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

    „LGBTQ-Lobby“, „Groomer“, „Trans-Agenda“: Queere Menschen, vor allem trans Personen, sind momentan das Feindbild Nummer eins im rechten Kulturkampf. In den USA wurden dieses Jahr bereits über 500 LBTQ-feindliche Gesetzgebungen erlassen. Die Narrative sind jedoch nicht neu: der Hass auf queere Menschen ist inhärenter Bestandteil patriarchaler und faschistischer Ideologie und dient, ähnlich wie Antifeminismus, regelmäßig als „Türöffner“ in die radikale und extreme Rechte. Dies ist darin verwurzelt, dass Queerfeindlichkeit und Antisemitismus historisch eng miteinander verwoben sind. Sei es der „sexualisierte Antisemitismus“ im frühen 20. Jahrhundert, der den „verweichlichten Juden“ als Antipode zum faschistischen deutschen Mann etablierte, die „Lavender Scare“ in den USA der 1950er oder das Geraune vom „Kulturmarxismus“ als Ursache für den „Verfall“ des Westens – immer wieder sind es „die Juden“, die für Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit verantwortlich gemacht werden. Dieser Vortrag wird anhand einer historischen Analyse, aktueller Beispiele und einer sozialpsychologischen Einordnung herausarbeiten, wieso dem so ist – und wieso der Kampf gerade gegen Transfeindlichkeit eines der wichtigsten feministischen Anliegen unserer Zeit sein sollte.

    Buch zu Incel-Kultur      „Frauenhassende Online-Subkulturen“ PDF   Foto von Dennis Pesch
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    Veronika Kracher ist Publizistin, Autorin und Monitoring-Expertin der Amadeu Antonio-Stiftung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Antifeminismus, LGBTQ-Feindbildkeit, Rechtsradikalismus und Online-Radikalisierung. Im November 2020 erschien ihr Buch „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ im Ventil-Verlag.

    Über die Reihe TRANS ANGST:

    Transfeindlichkeit und der sogenannte „Anti-Genderismus“ ist ein Thema, bei dem bei vielen ein vages Bauchgefühl an die Stelle von Wissen tritt und das oft als Brücke von rechten und anderen frauen*- und queerfeindlichen Bewegungen zum bürgerlichen Mainstream ausgenutzt wird. Weil sich auch in Nürnberg solche Bewegungen breitmachen und solches Gedankengut verbreitet wird, wollen wir den Ängsten, der Stigmatisierung und dem Hass, die da geschürt werden, etwas entgegensetzen. Wir vom musikverein und ORCHID haben uns deswegen gedacht, wir machen eine Vortragsreihe dazu bzw. dagegen. Wir freuen uns, dass Künstlerhaus und Kunsthalle das Ganze kooperativ unterstützen.

    Den Namen TRANS ANGST haben wir u.a. wegen seiner mehrdeutigen Offenheit gewählt: Er greift sowohl die Ängste auf, die trans Menschen derzeit verstärkt durch gesellschaftliche Stigmatisierung und der (social)-medialen Ausbreitung von Transfeindlichkeit ausgeliefert sind, aber er spielt auch auf Ängste von cis Leuten vor trans Personen an, die der Hetze der Antigender-Bewegung glauben, und wo wir hoffen, mit Aufklärung etwas entgegensetzen zu können.

    Wir sind überzeugt, dass politische Bildung, Informationsangebot und Diskussionsgelegenheit gerade auch auf lokaler Ebene immer ein gutes Mittel sind, um aufzuklären und gegen solche Tendenzen zu arbeiten.

    Wir wollen mit der Reihe aber auch ein trans-solidarisches Zeichen setzen. Deswegen freuen wir uns, dass es, um die trans-solidarische Symbolwirkung noch zu verstärken, eine Reihe von politischen Gruppen und guten Läden in der Stadt gibt, die das Ganze symbolisch unterstützen, um ihre Solidarität auszudrücken: Solidarisch unterstützt von CSD Nürnberg, Dyke*March Nürnberg, DESI, Ende Gelände Nürnberg, Radio Z, Interventionistische Linke Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, t*time, AIDS-Hilfe Nürnberg, Filmkunsttheater Casablanca, Diversity Media e.V., Projekt 31 und die Buchhandlung Jakob!

    *  ~  *
    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.
  • Muss verschoben werden: TRANS ANGST: Simon Strick – Antifeminismus, Antigender, Antitrans

    Simon Strick, Autor von „Rechte Gefühle – Affekte und Strategien des digitalen Faschismus“, kommt am 12. Oktober in der Reihe TRANS ANGST ins SOFT SPOT und erklärt uns mit einem medienwischaftlichen Blick, was mit der Aufmerksamkeitsökonomie der Medien und sozialen Medien für Koalitionen rund um Antifeminismus, Antigender und Antritrans entstehen und wie.

    Donnerstag, 12.10.23 Soft Spot / Kantine*
    [aux_highlight style=“aux-highlight-yellow“ extra_classes=““]Muss leider verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.[/aux_highlight]

    Antifeminismus, Antigender, Antitrans

    Gedanken zu alten und neuen Koalitionen

    Referentin: Simon Strick

    In der Reihe TRANS ANGST

    Eine trans-solidarische Vortragsreihe für Information, Aufklärung und Diskussionsmöglichkeit zu Themen rund um Transfeindlichkeit und Anti-Gender/Anti-Woke-Hetze

    Eine Kooperation von Orchid, musikverein und Künstlerhaus im Kunstkulturquartier
    Präsentiert von Buchhandlung Jakob und Radio Z

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

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    Ein Jahr nach den Medienwellen, die ein Vortrag auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin nach sich zog, wird der Vortrag die neuen strategischen Bündnisse besprechen, die sich in der Folge gebildet haben. Dabei geht es sowohl um neue Resonanzräume zwischen feministischen und Antigender-Bewegungen, als auch um überraschende Bündnisse auf medialer und aufmerksamkeitsökonomischer Ebene. Um diese nachzuvollziehen, wird der Vortrag auf Synergien des 2nd Wave Feminism mit neuen nationalistischen und biohegemonialen Projekten eingehen, und aus Perspektive der Gender Studies einordnen.

    Dr. Simon Strick ist Genderforscher und Medienwissenschaftler am ZeM Brandenburg. Er hatte Positionen u.a. an FU Berlin, Universität Paderborn und University of Virginia inne. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit konzentriert sich auf Gender- und Rassismustheorien, Populäre Kulturen, Affect Studies, Medien- und Kulturanalyse. Mit Susann Neuenfeldt und Werner Türk gründete er 2009 das Performancekollektiv PKRK. Simon Strick lebt und arbeitet in Berlin.

    Für seine herausragende wissenschaftliche Forschung und Publikationsleistung für „Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus“ (Transcript, 2021) wurde Simon Strick mit dem Hans Bausch Mediapreis 2021 ausgezeichnet.

     

    ——-

    * Wir ziehen irgendwann im September in unseren neuen Club SOFT SPOT auf die gegenüberliegende Straßenseite in den Keller des Künstlerhauses. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Informiert euch bitte sicherheitshalber kurz vorher noch mal, ob diese Veranstaltung im SOFT SPOT oder doch noch in der KANTINE stattfindet.

    Über die Reihe TRANS ANGST:

    Transfeindlichkeit und der sogenannte „Anti-Genderismus“ ist ein Thema, bei dem bei vielen ein vages Bauchgefühl an die Stelle von Wissen tritt und das oft als Brücke von rechten und anderen frauen*- und queerfeindlichen Bewegungen zum bürgerlichen Mainstream ausgenutzt wird. Weil sich auch in Nürnberg solche Bewegungen breitmachen und solches Gedankengut verbreitet wird, wollen wir den Ängsten, der Stigmatisierung und dem Hass, die da geschürt werden, etwas entgegensetzen. Wir vom musikverein und ORCHID haben uns deswegen gedacht, wir machen eine Vortragsreihe dazu bzw. dagegen. Wir freuen uns, dass Künstlerhaus und Kunsthalle das Ganze kooperativ unterstützen.

    Den Namen TRANS ANGST haben wir u.a. wegen seiner mehrdeutigen Offenheit gewählt: Er greift sowohl die Ängste auf, die trans Menschen derzeit verstärkt durch gesellschaftliche Stigmatisierung und der (social)-medialen Ausbreitung von Transfeindlichkeit ausgeliefert sind, aber er spielt auch auf Ängste von cis Leuten vor trans Personen an, die der Hetze der Antigender-Bewegung glauben, und wo wir hoffen, mit Aufklärung etwas entgegensetzen zu können.

    Wir sind überzeugt, dass politische Bildung, Informationsangebot und Diskussionsgelegenheit gerade auch auf lokaler Ebene immer ein gutes Mittel sind, um aufzuklären und gegen solche Tendenzen zu arbeiten.

    Wir wollen mit der Reihe aber auch ein trans-solidarisches Zeichen setzen. Deswegen freuen wir uns, dass es, um die trans-solidarische Symbolwirkung noch zu verstärken, eine Reihe von politischen Gruppen und guten Läden in der Stadt gibt, die das Ganze symbolisch unterstützen, um ihre Solidarität auszudrücken: Solidarisch unterstützt von CSD Nürnberg, Dyke*March Nürnberg, DESI, Ende Gelände Nürnberg, Radio Z, Interventionistische Linke Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, t*time, AIDS-Hilfe Nürnberg, Filmkunsttheater Casablanca, Diversity Media e.V., Projekt 31 und die Buchhandlung Jakob!

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    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.
  • 07.09.23 TRANS ANGST: Felicia Ewert – Trans. Frau. Sein.

    Felicia Ewert wird uns in der Reihe TRANS ANGST am 7. September aus ihrem Buch Trans. Frau. Sein einiges zu Transfeindlichkeit, auch aus persönlicher Perspektive erzählen, einen Überblick über das sog. „Transsexuellengesetz“ geben und uns Tipps was wir gegen diskriminierende Geschlechtervorstellungen tun können mit auf den Weg geben.

    Donnerstag, 07.09.23 Kantine / Soft Spot*

    Trans. Frau. Sein.

    Aspekte geschlechtlicher Marginalisierung

    Referentin: Felicia Ewert

    In der Reihe TRANS ANGST

    Eine trans-solidarische Vortragsreihe für Information, Aufklärung und Diskussionsmöglichkeit zu Themen rund um Transfeindlichkeit und Anti-Gender/Anti-Woke-Hetze

    Eine Kooperation von Orchid, musikverein und Künstlerhaus im Kunstkulturquartier
    Präsentiert von Buchhandlung Jakob und Radio Z

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt frei

    Der Vortrag umfasst eine Aufklärung über gängige diskriminierende Begriffe und zeigt wie sie im Alltag verankert sind. Die Referentin beschäftigt sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Personen und Organisationen. Hierin wird auch dargestellt, dass Transfeindlichkeit ein verbindendes Element (Querfront) zwischen entgegengesetzten politischen Strömungen sein kann. Wie tief deutsches Recht in die Leben von trans Personen eingreift, zeigt sie mit einem Überblick über das sogenannte „Transsexuellengesetz“ und widmet sich der Frage, was *wir alle* tun müssen, um bestehende diskriminierende geschlechtliche Vorstellungen zu erkennen und abzubauen. Felica Ewerts Buch „Trans. Frau. Sein.“ (2020) ist eine Kombination aus wissenschaftlicher Arbeit, überspitzter satirischer Darstellung, Dekonstruktion von Cissexismus und autobiographischen Elemente aus dem persönlichen (Er)-Leben der Autorin.

    Twitter   Podcast   Instagram   Autorinnen-Website des Verlags  Foto von Anne Koch

    Felicia Ewert ist Politikwissenschaftlerin, Autorin, Referentin, Kolumnistin und Podcasterin (Unter anderen Umständen / nd).
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    * Wir ziehen irgendwann im September in unseren neuen Club SOFT SPOT auf die gegenüberliegende Straßenseite in den Keller des Künstlerhauses. Der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Informiert euch bitte kurz vorher noch mal, ob diese Veranstaltung in KANTINE oder SOFT SPOT stattfindet.

    Über die Reihe TRANS ANGST:

    Transfeindlichkeit und der sogenannte „Anti-Genderismus“ ist ein Thema, bei dem bei vielen ein vages Bauchgefühl an die Stelle von Wissen tritt und das oft als Brücke von rechten und anderen frauen*- und queerfeindlichen Bewegungen zum bürgerlichen Mainstream ausgenutzt wird. Weil sich auch in Nürnberg solche Bewegungen breitmachen und solches Gedankengut verbreitet wird, wollen wir den Ängsten, der Stigmatisierung und dem Hass, die da geschürt werden, etwas entgegensetzen. Wir vom musikverein und ORCHID haben uns deswegen gedacht, wir machen eine Vortragsreihe dazu bzw. dagegen. Wir freuen uns, dass Künstlerhaus und Kunsthalle das Ganze kooperativ unterstützen.

    Den Namen TRANS ANGST haben wir u.a. wegen seiner mehrdeutigen Offenheit gewählt: Er greift sowohl die Ängste auf, die trans Menschen derzeit verstärkt durch gesellschaftliche Stigmatisierung und der (social)-medialen Ausbreitung von Transfeindlichkeit ausgeliefert sind, aber er spielt auch auf Ängste von cis Leuten vor trans Personen an, die der Hetze der Antigender-Bewegung glauben, und wo wir hoffen, mit Aufklärung etwas entgegensetzen zu können.

    Wir sind überzeugt, dass politische Bildung, Informationsangebot und Diskussionsgelegenheit gerade auch auf lokaler Ebene immer ein gutes Mittel sind, um aufzuklären und gegen solche Tendenzen zu arbeiten.

    Wir wollen mit der Reihe aber auch ein trans-solidarisches Zeichen setzen. Deswegen freuen wir uns, dass es, um die trans-solidarische Symbolwirkung noch zu verstärken, eine Reihe von politischen Gruppen und guten Läden in der Stadt gibt, die das Ganze symbolisch unterstützen, um ihre Solidarität auszudrücken: Solidarisch unterstützt von CSD Nürnberg, Dyke*March Nürnberg, DESI, Ende Gelände Nürnberg, Radio Z, Interventionistische Linke Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, t*time, AIDS-Hilfe Nürnberg, Filmkunsttheater Casablanca, Diversity Media e.V., Projekt 31 und die Buchhandlung Jakob!

    *  ~  *
    Einlassvorbehalt
    Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen, das behalten die Veranstaltenden sich gem. §6 VersG / Art. 10 BayVersG vor.