Schlagwort: nue2025

  • Votet für NO2025 beim Open Call!

    Wir wollen Geld für Kritik an der Kulturhauptstadtbewerbung!

    Votet für #NO2025 beim Open Call! Teilt #NO2025! Erzählt’s weiter!

    Hier der Link zum Abstimmen!

    #NO2025 – die Plattform für Kritik an der Kulturhauptstadtbewerbung und an der Kulturpolitik und Stadtentwicklung von Nürnberg.

    Es wird viel von Bürgerbeteiligung geredet bei der Kulturhauptstatbewerbung, aber kritische Stimmen sind null präsent. Im Gegenteil: Durch Wettbewerbsaktionen wie den Open Call werden die Kulturschaffenden der Stadt gegeneinander gehetzt, um ein paar kurzfristige Krümel abzubekommen und um unentgeltlich Marketingarbeit für eine Kulturhauptstadtbewerbung zu leisten. Nachhaltige, langfristige Kulturarbeit sieht anders aus – wir wollen alternative Ideen!

    Wir wollen Geld für eine Veranstaltungsreihe – Diskussionen, Vorträge oder Liveradio bis hin zu künstlerischen Auseinandersetzungen, anything goes.

    Stimmt für uns ab und wenn wir damit gewinnen: Meldet euch bei uns, wenn auch ihr etwas Kritisches beitragen wollt – wir stellen den Rahmen, ihr könnt ihn zusammen mit uns füllen!

    Hier unser Facebookposting dazu zum Teilen. Und hier auf Instagram. Und Twitter.

    Und du kannst auch gerne die Bilder hier runterladen und weiterverbreiten.

    Konzept und Artwork: eve massacre

  • Feministisch Biertrinken 6

    Sonntag, 14.4.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 6

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom vorletzten Mal:

     

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Samstag, 9.3.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom letzten Mal:

     

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Mittwoch, 13.2.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • WEIRDO LANDS VOL. I

    Sa, 29.12.18 Kantine

    WEIRDO LANDS VOL. I

    MachineFunk, Lo-Fi Grooves, Cosmic Disco, Synth’n’Wave

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 8 €


    HAYTER (Clear Memory)
    KRA.VALE (Team Underbelly)
    YPSILON (Team Underbelly)
    + Special Guest – Live

    All Night Long…

    MachineFunk
    Lo-Fi Grooves
    Cosmic Disco
    Synth’n’Wave

    …for the Freaks and the Lost!

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Freitag, 11.1.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Die Gewalt der Musik: Techno und gesellschaftlicher Gehorsam

    Mittwoch, 23.01.19 Kantine

    DIE GEWALT DER MUSIK

    Techno und gesellschaftlicher Gehorsam

    Vortrag von Iris Dankemeyer
    Danach DJs

    20 Uhr
    Eintritt frei, Spende erwünscht

    In der Reihe

    Techno begann als Revolte gegen die Unterhaltungskultur. Die neue Musik wollte nicht mehr als akustische Hintergrundkulisse zur Vermeidung von Einsamkeitsgefühlen vor sich hindudeln oder in Diskotheken als Animiermelodik die Lügen der love songs verbreiten. Sie erschuf dagegen mit konsequent geilem Bumsbeat eine eigene Clubkultur und ein neues Gemeinschaftsgefühl. Wo die Ohren zuvor von bekömmlichen Tönen verweichlicht worden waren, forderte Techno zwingend und kompromisslos Gehorsam. In Berlin wurde aus einer anfangs noch in Tresoren und Bunkern abgeschotteten Subkultur binnen weniger Wendejahre zuerst eine Massenkundgebung mit verzehntausendfachter Mitläuferzahl. Bis heute ist die Partykultur ein Standortfaktor der Kreativindustrie. Die Instrumentalisierung von Techno zur Generalhymne der „arm, aber sexy“- Ideologie hat geholfen, die prototypische Existenzweise des Prekariats gegen deren eigene politische Interessen durchzusetzen. Wer die Arbeitslosigkeit mit dem Ende der Arbeit verwechselt, braucht keine Freizeit und keinen Feierabend zur Kompensation der Arbeitsstunden, sondern ein Nachtleben, das zur neuen Vollzeitaufgabe wird.

    Der Vortrag erinnert an das, was Techno einmal ausdrückte: das Lebensgefühl der untergegangenen Industriestadt Detroit. Hier entstanden die dystopischen Zukunftsklänge zum einen als musikalische Emanzipation von den Standards der „race music“, zum anderen als verzweifelte Reaktion auf die Erfahrung von Verwahrlosung, Armut und Gewalt. Wie konnte aus der Not der amerikanischen „Techno City“ eine Tugend der selbsternannten „Hauptstadt der Clubkultur“ Berlin werden? Und warum eignete sich ausgerechnet die musikalische Negation der Popkultur als Exportschlager und Massenkulturware fürs gesamtdeutsche Gemeinschaftsgefühl? Ist es die Gewalt der Musik, die noch heute Individuen in mythischen Tanztempeln zusammenführt, wo sie sich durch eine gemeinsame Sache glücklich verbunden fühlen und nicht als Konkurrenten durch ein abstraktes Gesetz getrennt?
    Oder ist Techno die Musik der Gewalt, die Hörige in einen konformistischen Kollektivritus zwingt und ihnen das Gesetz der Gesellschaft mit bis zu 150 Schlägen pro Minute einprügelt?

    Zur Vortragenden:

    Iris Dankemeyer studierte Soziologie und Sozialpsychologie in Hannover und Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin. Nach dem Ende des Studiums 2008 arbeitete sie als freie Autorin (u.a. für konkret, jungle world, De:Bug, testcard), mit den Schwerpunkten Musik- und Kulturkritik, Feminismus und Neosexualitäten.

    Ab 2010 begann sie, zusammen mit dem Künstler Ernst Markus Stein eine Konzert- und Performancereihe in Berlin und New York zu organisieren. Seitdem richtete sie zahlreiche Veranstaltungen der seltsameren ästhetischen Art aus; beispielsweise das dreitägige Happening „The Will Of An Eccentric“ auf einem Mecklenburger Resthof; zusammen mit der Künstlerin Johanna Daab die installative Abendrevue „DREAMLAND. A Night Of Spectacle“ für die Julia-Stoschek-Collection Düsseldorf; zuletzt das zweitägige Festival „Das Naturschöne“ auf einem Brachland der deutschen Bahn in Hamburg.

    Anschließend schrieb sie von 2013 bis 2017 an der FU Berlin im Fach Philosophie eine Dissertation über „Die Erotik des Ohrs. Musikalische Erfahrung und Emanzipation nach Adorno“. Parallel unterrichtete sie am Design Department der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg („Hegel versus Hollywood: Adorno in Los Angeles“ SoSe 2013/ „Texte zur Veränderung der Welt: Kant, Hegel, Marx, Freud“ WS 2013/14 /“On Popular Music“ SoSe 2014/ „Social Media Is The Message: Alltagsrituale und Bewusstseinsformen der Kommunikationstechnologie“ WS 2016/17).

    Ihre Interessengebiete umfassen vor allem Sozialphilosophie, Dialektik, psychoanalytische Kulturtheorie und materialistische Ästhetik.

    In ihrer freien Zeit versucht sie, das altmodische Handwerk der Zauberei zu erlernen.

    Foto: Matthias Ritzmann

    Plakat: eve massacre

     

  • DRAMA mit WAQWAQ KINGDOM

    Samstag, 05.01.18 Kantine

    DRAMA

    post-genre clubbing.
    very special live guests:

    WAQWAQ KINGDOM

    Japanisches Duo mit Cosmic Dub, trippy tropical Beats, post-tribal Psychedelic Pop

    23-5 Uhr , Eintritt: 6-9 € (Zahl was du kannst)

    WAQWAQ KINGDOM zaubern Cosmic Dub, trippy tropical post-tribal Beats, next level psychedelic Cyber-Pop. Quasi Jamaika durch die Linse Japans und UKs, post-nomadische und global-not-folk Sounds, in denen heavy hypnotischer Dub auf trippige Moondog-Style Trimba-Percussion von Andrea Belfi trifft, während Kiki Hitomis (Kind Midas Sound) ätherische Vocal Hooks durch einen crazy Nebel psychedelischer Synthies, herumwirbelnde Arpeggiators und polyrhythmische Texturen schweben, all das ganz wunderbar zusammengehalten vom Bass- und Chaos-Experten Shigeru Ishihara (DJ Scotch Egg, Seefeel). Nicht zu vergessen ein Schuss UK Bass, On-U Sounds und Tricky-Triphop.

    Das japanische Science Ninja Team WAQWAQ KINGDOM führt seine geheimen Operationen von ihren Untergrundquartieren in Berlin und Leipzig aus. Mit ihren kombinierten WaqWaq Kräften schwirren sie aus, um die Galaxie zu retten und Soundterritorien neu abzustecken.

    Das WAQWAQ KINGDOM Team besteht aus:

    Kiki Hotimi, Singer/Songwriter der Bass Explorers KING MIDAS SOUND (Ninja Tune), BLACK CHOW, des japanischen Dubstep Noise Duos DOKKEBI Q und des NOINONOINONOINO Projekts. Ihr vielgepriesenes Solo-Debutalbum ‚Karma No Kusari‘ erschien 2016 auf JAHTARI.

    Shigeru Ishihara wurde als Breakcore-Gameboy Legende DJ SCOTCH EGG bekannt, aber auch als Bassist von SEEFEEL (Warp Records), dem DEVILMAN Projekt und Small But Hard Records. Wenn er nicht gerade mit dem WaqWaq Science Lab die Welt rettet, führt er SAMURAI SPOON und macht das beste Okonomiyaki von ganz Berlin – oi-shiii!

    —–
    DRAMA
    Post-genre clubbing.

    At DRAMA safe space meets radical urban club culture.

    We play electronic club music.

    DRAMA is jus your basic lil community clubbing experience from the block.

    DJs eve massacre + Philip Manthey.

    #hybridsoundsforhybridpeople #post-borders #post-binary

  • DIE NERVEN + WALLS & BIRDS

    Donnerstag, 28.02.19 Z-Bau Galerie

    DIE NERVEN

    Support: WALLS & BIRDS

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 19€ / Vorverkauf 16€ zzgl. Gebühr

    Kooperation von musikverein und Z-Bau
    Präsentatoren: VISIONS, SPEX, Noisey, laut.de


    Am 20. April 2018 erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album FAKE. „Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: „Ein Manifest gegen die Arriviertheit“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, „Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das „Fake“-Zeitalter“ urteilte Spiegel Online, „Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen“ so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: „Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven.“ Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven im Oktober und November erneut auf Tour um „ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen“ (Visions Magazin).

    Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten DIE NERVEN im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde FAKE ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich DIE NERVEN wiederum in Stuttgart ein.

  • „Can’t hug every cat“ – Vortrag entfällt.

    Der Vortrag entfällt leider und wird evtl. zu einem späteren Zeitpunk nachgeholt.

    Mittwoch, 07.11.18 Kunsthaus

    „Can’t hug every cat“
    Aufmerksamkeitsökonomie und Folgen

    Vortrag von eve massacre
    Moderation: Matthias Dachwald

    Beginn 19 Uhr
    Eintritt: 3€

    In der Reihe POPGESELLSCHAFT
    Begleitprogramm der Ausstellung NEWS FLASH #message #socialmedia #artists

    eve massacre richtet in diesem Vortrag einen einführenden Blick auf die Aufmerksamkeitsökonomie, von der die Struktur sozialer Plattformen und darüber auch der öffentliche Diskurs heute geprägt sind. Was macht es mit uns, wenn unsere soziale Kommunikation ebenso wie die Art, wie wir uns über unsere Gesellschaft informieren und wie wir uns öffentlich mit ihr auseinandersetzen über Metrik strukturiert werden? Über Likes und Ranking? Wie wirkt sich das offline aus?

    Wie Zeynep Tufekci schreibt: „Is the internet good or bad? Yes.“ Denn partizipatorische Kultur und die verstärkende Funktion von Social Media werden oft genutzt, um gesellschaftliche Misstände sichtbar zu machen, sie bringen uns einander näher, zeigen uns verschiedenste Perspektiven auf die Welt, erweitern unseren Blick. Aber wenn Gegner der offenen Gesellschaft die typische Ausdrucksformen sozialer Plattformen und ihrer Aufmerksamkeitsökonomie wie Meme- und Trollkultur für Desinformation und rechtspopulistische Beeinflussung von Journalismus und gesellschaftlichem Diskurs einsetzen, gilt es sich zu fragen: Wie funktioniert das, wie gefährlich ist das und was gibt es dem entgegenzusetzen?

     

  • [PARTY]

    Freitag, 09.11.18 Kantine

    [PARTY]

    A night with fresh, loosely House/Techno related music adventures
    DJs: Maria Brant, Hoke, Philipp Roth

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst 6 – 8€

     

  • DŌMU + BLACK ANNIS

    Mittwoch, 28.11.18 Kantine

    DŌMU

    black world music / audio visual (Leipzig)

    BLACK ANNIS

    Soundexperimente / drone / Ambient (double u cc)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr, Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    DŌMU erschaffen mit ihrer audiovisuellen Performance eine dystopische Parallelwelt: flächiger Drone und Ambient und wütende Noise Ausbrüche verbinden sich mit fein komponierten Live-Visuals zu einem Gesamterlebnis. Dunkelheit und Licht, Stille und viel Geräusch. Elegische Klänge, harte Rhythmen und flirrende Melodien nehmen vielschichtig Räume ein. Das Geschehen verschwimmt zwischen Bühnenpräsenz der Musiker und abstrakten Videoschichten. Der Raum verbiegt sich. Und darin treffen die Klangflächen von Stefkovic van Interesse (Bells Echo) in einem energischen Strudel auf das einzigartige Schlagzeugspiel von Zar Monta Cola (spielt ansonsten bei WARM GRAVES) und die Live Visuals von GenPi (Bells Echo, Fusion Festival, at.tention Festival).

    photo: moewentaucher

    It’s about a boogie man. Black Annis is a goddess with iron claws and a taste for humans. She appears in the dusk of the night, her whispers guide you to the entrance of her cave, where you either end up around her waist or be invited to join her critical circle.
    She is no luminary, she is passion and anger. Black Annis is using instruments in an unconventional way to express social issues and personal fury. If you’ve got conservative feelings towards sound, be aware and better turn around or you’ll get haunted…