“Can’t hug every cat” – Aufmerksamkeitsökonomie und Folgen

Mittwoch, 07.11.18 Kunsthaus

“Can’t hug every cat”
Aufmerksamkeitsökonomie und Folgen

Vortrag von eve massacre
Moderation: Matthias Dachwald

Beginn 19 Uhr
Eintritt: 3€

In der Reihe POPGESELLSCHAFT
Begleitprogramm der Ausstellung NEWS FLASH #message #socialmedia #artists

eve massacre richtet in diesem Vortrag einen einführenden Blick auf die Aufmerksamkeitsökonomie, von der die Struktur sozialer Plattformen und darüber auch der öffentliche Diskurs heute geprägt sind. Was macht es mit uns, wenn unsere soziale Kommunikation ebenso wie die Art, wie wir uns über unsere Gesellschaft informieren und wie wir uns öffentlich mit ihr auseinandersetzen über Metrik strukturiert werden? Über Likes und Ranking? Wie wirkt sich das offline aus?

Wie Zeynep Tufekci schreibt: “Is the internet good or bad? Yes.” Denn partizipatorische Kultur und die verstärkende Funktion von Social Media werden oft genutzt, um gesellschaftliche Misstände sichtbar zu machen, sie bringen uns einander näher, zeigen uns verschiedenste Perspektiven auf die Welt, erweitern unseren Blick. Aber wenn Gegner der offenen Gesellschaft die typische Ausdrucksformen sozialer Plattformen und ihrer Aufmerksamkeitsökonomie wie Meme- und Trollkultur für Desinformation und rechtspopulistische Beeinflussung von Journalismus und gesellschaftlichem Diskurs einsetzen, gilt es sich zu fragen: Wie funktioniert das, wie gefährlich ist das und was gibt es dem entgegenzusetzen?

 

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