Kategorie: Diskussion

  • 30.07.26 Deep Talk About Sex Prideweek-Edition mit Hans Berlin

    Am 30. Juli gibt’s die Prideweeks-Ausgabe von Deep Talk About Sex und da wird kein geringerer als der schwule Pornostar und HIV-Aktivist Hans Berlin in den Soft Spot kommen.

    Donnerstag, 30.07.26 Soft Spot

    Deep Talk About Sex Prideweeksedition

    mit Hans Berlin

    Schwuler Pornostar und HIV-Aktivist

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Wichtig: Die Veranstaltung ist komplett kostenfrei und offen für Alle!

    Hans Berlin zählt zu den international bekanntesten schwulen Pornostars. Der offen HIV-positive Bayer lebt in den USA, schrieb ein Musical über sein Leben und engagiert sich als HIV-Aktivist. Mit seiner Initiative HANS HILFT setzt er sich gegen HIV-Stigma ein und informiert über Safer Sex, Leben mit HIV, HIV im Porno, mentale Gesundheit und das Älterwerden in der Community. An diesem Abend spricht er über sein Leben als Pornostar, HIV, Safer Sex, schwules Leben und das Pornobusiness.

  • 23.04.26 Deep Talk About Sex mit Jana Haskamp zu Transition in Beziehungen

    Beziehungen sind Räume der Bestärkung und des Rückhalts, wenn queerfeindliche Diskurse und Diskriminierungen im Außen zunehmen. Eine Transition bringt Bewegung und oft auch Unsicherheiten in eine Beziehung. Diesem Thema widmet sich Deep Talk About Sex-Abend am 23. April mit Jana Haskamp. Es geht um Fragen wie: Was gibt uns Stabilität, wenn sich Nähe, (Diskriminierungs-)Erfahrungen, Lust und Sexualität während einer Transition verändern?

    Donnerstag, 23.04.26 Soft Spot

    Transition in Beziehungen

    mit Jana Haskamp

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    In den letzten Jahrzehnten gab es mehr mediale Aufmerksamkeit für queere Personen, die Sichtbarkeit von geschlechtlicher, amouröser und sexueller Vielfalt nahm zu, jedoch auch die offenen Anfeindungen. Das gesellschaftliche Klima ist transfeindlich, Debatten auf Sozialen Medien oder in Talkshows sind kaum zu ertragen.

    Gerade deshalb sind private und Community-basierte Empowermentstrategien wichtig. Unter anderem Beziehungen sind Räume der Bestärkung und des Rückhalts, wenn queerfeindliche Diskurse und Diskriminierungen im Außen zunehmen.

    Transitioniert eine oder mehrere Personen in einer Partner*innenschaft, bringt das Bewegung in eine Beziehung.

    Es entstehen Fragen wie: Wie können wir mit den Veränderungen einer Transition umgehen und in Verbindung bleiben? Was gibt uns Stabilität, wenn sich Nähe, (Diskriminierungs-)Erfahrungen, Lust und Sexualität während einer Transition verändern? Diese und weitere Fragen werden wir uns an diesem Abend anschauen.

  • 18.02.26 Wir müssen reden, Nürnberg – Die politbande im Stadtgespräch

    Am 18. Februar im Soft Spot: Zu den Themen Clubkultur / Stadtgestaltung / Rechtsruck lädt die politbande jeweils Expert*innen und Ideengeber*innen ein, um Bedarfe, neue Ansätze und Visionen zu diskutieren.

    Mittwoch, 18.02.26 Soft Spot

    Wir müssen reden, Nürnberg

    Die politbande im Stadtgespräch zu den Themen Clubkultur / Stadtreparatur / Rechtsruck

    Eine Kooperation von musikverein und politbande

    Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
    Eintritt frei

    Zu den Themen Clubkultur / Stadtgestaltung / Rechtsruck lädt die politbande jeweils Expert*innen und Ideengeber*innen ein,
    um Bedarfe, neue Ansätze und Visionen zu diskutieren.

    Stadtreparatur
    „Und was, wenn wir unsere Stadt schöner machen?“

    Nürnberg gilt als eine der am stärksten versiegelten Städte Deutschlands. Diskutiert werden Visionen einer autofreien Altstadt, das Schwammstadt-Prinzip und die Rückgewinnung des öffentlichen Raums für Begegnung und Grün.
    Zu diesem Thema werden  Vertreter*innen der Initiativen Baulust e.V./zurück auf los, sowie Urban Lab/Essbare Stadt Nürnberg (Charlotte Haas) und vom Nürnberg-Fürther Stadtkanalverein e.V. (Detlef Pauly) sprechen.
    Moderation: Gawain Joest (Geschichte für alle e.V., Brückenfestival)

    Clubkultur
    „Tanzen ist die wärmste Jacke- warum wir eine lebendige Clubkultur brauchen”

    Clubs sind unverzichtbare Begegnungsorte, sehen sich jedoch zunehmend mit Vorurteilen und Kriminalisierung konfrontiert.
    Über die aktuelle Lage der Nürnberger Nachtkultur und Forderungen an die Stadtverwaltung sprechen Vertreter*innen vom Haus33 (Dominique Lamee), dotBass (Nico Eichholz), die Rakete (Tom Zitzmann) sowie des „Grillwoch“-Kollektivs (Dorottya Olah) .
    Moderation: Tim Steinheimer (Brückenfestival, Bierchen & Bühnchen)

    Rechtsruck

    Gemeinsam dagegen stellen oder einzeln umfallen?

    In diesem Block wird beleuchtet, welche Auswirkungen der gesellschaftliche Rechtsruck auf die selbstorganisierte Kultur hat: Über rechten Kulturkampf, der Instrumentalisierung des „Neutralitätsgebots“, bis hin zu konkreten Einschüchterungsversuchen durch rechte Kräfte um kritische Kunst, freie Kultur und Engagement klein zu halten.
    Gemeinsam mit Vertreter*innen des Stadtteilzentrum Desi (Marie Richter), vom Z Bau ( Andi Wallner) sowie vom Kongress der freien Szenen “ChemnitzCalling” (Andii Meret Weber) werden Strategien gegen Einschüchterungsversuche und die Organisation echter Solidarität diskutiert.
    Moderation: Maggie Bernreuther (Radio Z)
  • 19.03.26 Deep Talk About Sex mit Andrea Newerla: Nach dem Romantikdiktat

    Beim Deep Talk About Sex-Abend am 19. März wird Andrea Newerla spricht über ein Ende des Romantikdiktats sprechen. Gibt es andere, für manche*n vielleicht bessere Modelle des Zusammenlebens als die traditionelle romantische Zweierbeziehung? Warum nicht mit Freund*innen eine Wahlfamilie gründen?

    Donnerstag, 19.03.26 Soft Spot

    Nach dem Romantikdiktat:
    Wie wir unser Zusammenleben besser gestalten können

    Buchvorstellungen und Gespräch mit Andrea Newerla

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    andrea-newerla.de

    Liebesgeschichten folgen seit Jahrhunderten einem Skript, das ungefähr gleich abläuft: Verliebt, verlobt, verheiratet – oder moderner: daten, crushen, verlieben, zusammenziehen, Kinder kriegen, Familie werden. Doch das intime Zusammenleben in Deutschland sieht mittlerweile anders aus: Seit Jahrzehnten sinkt die Anzahl an Heiratswilligen, zugleich steigt die Scheidungsrate, Ein-Personen-Haushalte nehmen stetig zu, alleinerziehende Mütter und Väter stemmen ihren Alltag mit Kindern und mehr und mehr Menschen vereinsamen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Datingportale – und dort tummeln sich Menschen mit den unterschiedlichsten Zielen. Alle scheinen auf der Suche zu sein, endlich die richtige Person zu finden.

    Gemeinsam mit der Autorin Andrea Newerla stellen wir uns die Frage, warum Menschen nicht auch mal etwas anderes ausprobieren und warum die romantische Zweierbeziehung bis heute der Garant für unser Bedürfnis nach Nähe und Liebe zu sein scheint. Wir spüren den Entstehungsbedingungen vorherrschender Beziehungsbilder nach und fragen, warum es so schwer ist, sich ihrer zu entledigen. Und fragen uns schließlich, welche Möglichkeiten des sozialen Miteinanders noch bestehen, um ein verbindliches Zusammenleben aktiv zu gestalten. Warum nicht mit Freund*innen eine Wahlfamilie gründen?

    In ihren Büchern „Das Ende des Romantikdiktats“ (2023) und „Wie Familie, nur besser“ (2025) beschäftigt sich Andrea Newerla mit genau diesen Fragen und zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie wir schon heute unser Zusammenleben auf vielfältige Weise gestalten können.

    Andrea Newerla ist promovierte Soziologin und forschte an verschiedenen Universitäten zu Intimitäten, Onlinedating und Beziehungsmustern jenseits heteronormativer Standards. Heute ist sie Autorin und Beziehungsberaterin.

  • 26.02.26 Deep Talk About Sex: Quiz dich schlau!

    Von „unverschämter Neugierde“ bis zu „tanzenden Genitalien“: Am 26. Februar laden wir in der Reihe Deep Talk About Sex zu einem Quiz-Abend zu den sexuellen Lebenswelten von trans und nicht-binären Menschen ein! Komm vorbei und finde dein Dream-Team des Abends um gemeinsam zu quizzen.

    Donnerstag, 26.02.26 Soft Spot

    Quiz dich schlau!

    Ein Quiz-Abend zur sexuellen Gesundheit in trans und nicht-binären Communities

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    alexanderhahne.com

    Komm vorbei und finde dein Dream-Team des Abends um gemeinsam zu quizzen. In lockerer Runde wird es explizit!

    Deine „unverschämte Neugierde“ findet genauso Platz wie „Sprünge ins Fettnäpfchen“ stattfinden werden. Über Fragen zu Sexuellen Lebenswelten von trans und nicht-binären Menschen wird sich ausgetauscht, genauso zu den brennenden Fragen Rund ums „Kennenlernen, Dating und Cruisen“. In der Kategorie „Tanzende Genitalien“ gibt es Fragen zum maximal expliziten sprechen über Sex. Einige werden die Möglichkeit haben „Alexanders Sexführerschein“ zu machen.

    Wie immer gibt es nur Gewinner*innen an diesem Abend!!! Keine*r wird leer ausgehen.

    Durch den Abend führt Alexander Hahne, Referent für sexuelle Gesundheit und mehr.

     

  • 20.11.25 Deep Talk About Sex: 40 Jahre HIV – Ein Generationengespräch

    Zum Jubiläum der AIDS-Hilfe Nürnberg gibt’s ein Podiumsgespräch, moderiert von Julia Jenkner.

    Donnerstag, 20.11.25 Soft Spot

    40 Jahre HIV – Ein Generationengespräch!

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt auf Spendenbasis

    Den Abschluss unserer diesjährigen Deep Talk About Sex-Reihe bildet im Rahmen des 40jährigen Jubiläums der AIDS-Hilfe eine Podiumsdiskussion im Softspot. Auf dieser sprechen vier Personen verschiedener Generationen sowohl über schwule als auch weibliche Sexualität & Lust im Schatten der HIV-/Aids-Krise der 80er und 90er Jahre, verändertes Risikomanagement, neue Medikamente und Präventionsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf (gelebten) Sex sowie Dating-Gewohnheiten. Wir beleuchten, welche Rolle dabei auch Angebote von AIDS-Hilfen spielen und wie sich aktuelle Krisen auf queere und Menschen mit HIV auswirken.Die Veranstaltung wird von Julia Jenkner moderiert.

     

  • 24.04.25 Should I Stay Or Should I Go?! Deep Talk About Sex mit Yaniv Barinberg

    Freut euch auf den nächsten Deep Talk About Sex Abend am 24. April! Da wird Yaniv Barinberg mit euch über Problem rund um Trennungsentscheidungen reden!

    Donnerstag, 24.04.25 Soft Spot

    24.04.25 Should I Stay Or Should I Go?!

    mit Yaniv Barinberg

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt gegen Spende

    Eine Beziehung zu beenden oder nicht, ist manchmal eine der schwersten Entscheidungen im Leben. Die Entscheidung zu treffen, kann einem niemand abnehmen, aber es gibt Faktoren, die wir uns anschauen können, um diese zu erleichtern!

    Yaniv führt euch in diesem Vortrag durch diverse Blickwinkel auf Trennung. Neben Kompatibilität, (Streit-)Mustern, Dynamiken und generellen Vorstellungen von einer guten Beziehung, wollen wir auch einen Blick darauf werfen, wieso Trennungen auch durchaus etwas Schönes an sich haben können.

    Referent*in: Yaniv Barinberg (kein Pronomen, er/ihm // they; them )

  • 20.03.25 Yalla, Yalla – Pussydeeptalk about Sex mit Dr. Reyhan Şahin / Lady Bitch Ray

    Freut euch auf den nächsten Deep Talk About Sex Abend am 20. März! Da wird Dr. Reyhan Şahin alias Lady Bitch Ray zu Gast sein!

    Donnerstag, 20.03.25 Soft Spot

    Yalla, Yalla – Pussydeeptalk about Sex

    mit Dr. Reyhan Şahin / Lady Bitch Ray

    In der Reihe DEEP TALK ABOUT SEX

    Eine Kooperation von musikverein und AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

    Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
    Eintritt gegen Spende

    Für die Finanzierung der Veranstaltung freuen wir uns sehr über Spenden! Wer nicht spenden kann hat aber wie immer auch die Möglichkeit umsonst an der Veranstaltung teilzunehmen.

    Es wird wie immer nur Abendkasse geben, keinen Vorverkauf.

    Im März freuen wir uns ganz besonders über unseren Gast für die DEEPTALK-Veranstaltung „Yalla, Yalla – Pussydeeptalk about Sex“!

    Dr. Reyhan Şahin, auch bekannt als „Lady Bitch Ray“, ist als Wissenschaftlerin, Aktivistin, Buchautorin, Performance-Künstlerin, Rapperin, Modedesignerin, Journalistin, Speakerin und Bildungsreferentin tätig. Sie studierte Linguistik, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Bremen und promovierte 2012 im Fach Linguistik/Language Science zum Bedeutungssystem des muslimischen Kopftuchs in Deutschland. Ihre umfassende Dissertation „Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs“ wurde 2013 mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet. Im Anschluss daran führte sie von 2014 bis 2017 ihr Postdoc-Projekt zur (Selbst)-darstellung und Religiosität von Muslim:innen in sozialen Medien durch. Derzeit forscht sie im Rahmen ihrer Habilitation seit 2018 zu den Zusammenhängen von Rassismus, Antisemitismus, Neue Rechte, Rechtsextremismus, Nationalismus, Intersektionalität, antimuslimischer Rassismus, antialevitischer (und antikurdischer) Rassismus, Islam und Gender. Seit 2020 verfasst und performt sie daneben Spoken Word-Texte zu Themen wie Antirassismus, Feminismus, Erinnerungskultur und Gedenkarbeit, Intersektionalität und Sexualität.

    Sexpositivität und (queer)feministische Intersektionalität gepaart mit einem kritischen Blick auf den Bereich Rassismus und Sexualität – oder: Wie hängen sprachliches Empowerment mit female Sexspeech zusammen? Dr. Bitch Ray spricht aus eigenen Erfahrungen als Rapperin, Künstlerin, Aktivistin und Wissenschaftlerin und liest geeignete Stellen aus ihren Büchern „Yalla, Feminismus!“ und „Lady Bitch Ray über Madonna“.

    Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung und auf rege Gespräche und Diskussionen mit euch! Wie immer werden wir als AIDS-Hilfe auch mit einem ausführlichen Informationsstand vor Ort sein und zusätzlich könnt ihr die Bücher von Lady Bitch Ray an einem Büchertisch der Buchhandlung Jakob erwerben!

     

  • 29.06.22 Radical Utopias #15: Our Shared Storm von Andrew Dana Muldoon

    Mittwoch, 29.06.22 online

    Radical Utopias

    Training For A Complicated Future

    Reihe für Buchvorstellungen und utopische politische Diskussionen mit Tobi Lindemann und eve massacre Radical Utopias Telegram-Channel: und Website:

    #15

    Our Shared Storm: A novel of five climate futures

    Von Andrew Dana Hudson

    Ablauf: 20:15 Uhr eine Buchvorstellung auf Youtube. Anschließend laden wir dann zur gemeinsamen Diskussion auf Zoom ein. Den Link gibt’s gegen Ende der Buchvorstellung im Chat und Info des YouTube-Clips.

    Zum Buch:

    Our Shared Storm von Andrew Dana Hudson verbindet Fiktion und Sachbuch, er benutzt spekulative Methoden für wissenschaftliche Zwecke. In diesem Buch erkundet er fünf mögliche Zukunftsstränge, die sich je nach heutigem Handeln entwickeln. Diese fünf parallelen Universen zeigen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte von Zukünften, in denen die heute versprochenen Investitionen in die Abschwächung des Klimawandels erfolgreich abgeschlossen, verschoben geschoben oder gänzlich aufgegeben sein würden. Diese Geschichten, die von erschütternd bis hoffnungsvoll reichen, zeigen Entscheidungen, die wir treffen müssen, um den Planeten zu stabilisieren.


    Andrew Dana Hudson ist Speculative Fiction Autor und Nachhaltigkeitsforscher. Seine Geschichten sind u.a. schon in Slate Future Tense, VICE Terraform, Grist und MIT Technology Review erschienen.

    Die Reihe Radical Utopias:

    Die Zukunft sah schon mal rosiger aus: Klimakatastrophe, immer neue Extremformen des Kapitalismus, das Erstarken der Rechten, inhumane Flüchtlingspolitik, neue Pandemien – wir sind nur noch mit Aufklärung und Dagegenhalten beschäftigt, während Dystopien sich großer Beliebtheit erfreuen. Frust ist allgegenwärtig, aber nicht nur das, wir verlernen auch, große positive Zukunftsentwürfe zu wagen. Dabei gilt doch nach wie vor: Wir können nur erkämpfen, was wir uns vorstellen können. In unserer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir faszinierende Denker*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen vorstellen, die sich trauen, radikal utopisch zu denken. Die Debatte, von der sie ein Teil sind, findet in Deutschland viel zu wenig statt und die Bücher, die wir superspannend finden, erscheinen bei uns meist erst mit langer Verspätung in deutscher Übersetzung. Es sind Bücher des unkonventionellen, kritischen, und radikalen zukunftszugewandten Denkens. Ihnen ist diese Reihe gewidmet, in der wir für eine bessere Zukunft „trainieren“ wollen. Wir wollen uns an jedem der Radical Utopia-Abende einem Buch widmen, das ihr nicht gelesen haben müsst. Wir werden in die Themen des Buches einführen, es vorstellen und ein paar Worte zu den Autor*innen sagen. Und danach wollen wir mit euch darüber sprechen, diskutieren, anknüpfen, weiterdenken. Wenn Ihr Lust habt, das Buch vorab zu lesen: umso besser, das wird die Diskussion natürlich sehr bereichern! Zwingend notwendig ist es aber nicht.

    Die Hosts:

    Wir – Tobias Lindemann und eve massacre – sind beide leidenschaftlich an progressiver linker Politik und Kultur, an Lesen und Rumtheoretisieren interessiert, aber kommen nicht aus dem akademischen Bereich, sondern stehen für lustvollen, anarchischen Wissenserwerb, der auch mal respektlos und hemmungslos sein kann, und sich nicht im Abstrakten verliert. Artwork: Philipp Dittmar von Complex Pleasures

  • Radical Utopias #14: Platform Socialism von James Muldoon

    Mittwoch, 27.04.22 online

    Radical Utopias

    Training For A Complicated Future

    Reihe für Buchvorstellungen und utopische politische Diskussionen mit Tobi Lindemann und eve massacre
    Radical Utopias Telegram-Channel: und Website:

    #14

    Platform Socialism:  How to Reclaim our Digital Future from Big Tech

    Von James Muldoon

    Ablauf:

    20:15 Uhr eine Buchvorstellung auf Youtube. Anschließend laden wir dann zur gemeinsamen Diskussion auf Zoom ein. Den Link gibt’s gegen Ende der Buchvorstellung im Chat des YouTube-Clips. Wer sich anmeldet, kriegt die Links zugeschickt.

    Zum Buch:

    Wer die Plattformen kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Mächtige Technologieunternehmen besitzen heute die digitale Infrastruktur des gesellschaftlichen Lebens des 21. Jahrhunderts. Unter dem Deckmantel des Aufbaus globaler Communities haben diese Unternehmen ausgeklügelte Technologien entwickelt, um mit ihren User*innen Geld zu verdienen. James Muldoon zeigt, wie Graswurzelinitiativen und transnationale soziale Bewegungen die Kontrolle von den Big Tech zurückerobern könnten. Er schlägt eine Vielzahl von Ideen vor, wie wir die emanzipatorischen Möglichkeiten digitaler Plattformen zurückgewinnen können – von der lokalen bis zur internationalen Ebene.

    James Muldoon ist Dozent der Politikwissenschaften an der University Exeter, Leiter des Forschungsbereich Digitales bei autonomy.work und philosophiert auf YouTube bei Political Philosophy.

    Die Reihe Radical Utopias:

    Die Zukunft sah schon mal rosiger aus: Klimakatastrophe, immer neue Extremformen des Kapitalismus, das Erstarken der Rechten, inhumane Flüchtlingspolitik, neue Pandemien – wir sind nur noch mit Aufklärung und Dagegenhalten beschäftigt, während Dystopien sich großer Beliebtheit erfreuen. Frust ist allgegenwärtig, aber nicht nur das, wir verlernen auch, große positive Zukunftsentwürfe zu wagen. Dabei gilt doch nach wie vor: Wir können nur erkämpfen, was wir uns vorstellen können.

    In unserer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir faszinierende Denker*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen vorstellen, die sich trauen, radikal utopisch zu denken. Die Debatte, von der sie ein Teil sind, findet in Deutschland viel zu wenig statt und die Bücher, die wir superspannend finden, erscheinen bei uns meist erst mit langer Verspätung in deutscher Übersetzung. Es sind Bücher des unkonventionellen, kritischen, und radikalen zukunftszugewandten Denkens. Ihnen ist diese Reihe gewidmet, in der wir für eine bessere Zukunft „trainieren“ wollen.

    Wir wollen uns an jedem der Radical Utopia-Abende einem Buch widmen, das ihr nicht gelesen haben müsst. Wir werden in die Themen des Buches einführen, es vorstellen und ein paar Worte zu den Autor*innen sagen. Und danach wollen wir mit euch darüber sprechen, diskutieren, anknüpfen, weiterdenken. Wenn Ihr Lust habt, das Buch vorab zu lesen: umso besser, das wird die Diskussion natürlich sehr bereichern! Zwingend notwendig ist es aber nicht.

    Die Hosts:

    Wir – Tobias Lindemann und eve massacre – sind beide leidenschaftlich an progressiver linker Politik und Kultur, an Lesen und Rumtheoretisieren interessiert, aber kommen nicht aus dem akademischen Bereich, sondern stehen für lustvollen, anarchischen Wissenserwerb, der auch mal respektlos und hemmungslos sein kann, und sich nicht im Abstrakten verliert.

    Artwork: Philipp Dittmar von Complex Pleasures

  • Radical Utopias #13: Gemeinschaft der Ungewählten von Sabine Hark

    Mittwoch, 23.02.22 online

    Radical Utopias

    Training For A Complicated Future

    Reihe für Buchvorstellungen und utopische politische Diskussionen mit Tobi Lindemann und eve massacre
    Radical Utopias Telegram-Channel: und Website:

    #13

    Gemeinschaft der Ungewählten: Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation

    Von Sabine Hark

    Ablauf:

    20:15 Uhr eine Buchvorstellung hier auf Youtube. Anschließend laden wir dann zur gemeinsamen Diskussion auf Zoom ein. Den Link gibt’s gegen Ende der Buchvorstellung im Chat des YouTube-Clips. Wer sich anmeldet, kriegt die Links zugeschickt.

    Zum Buch:

    Frei ist, wer an der sozialen Praxis einer Gemeinschaft teilhat und sich als Teil eines »Wir« in der Welt beheimaten kann. Leider ist dies ein in unserer Gegenwart vielfach bestrittenes Menschenrecht. Doch ein gutes Leben ist nur das mit anderen geteilte Leben. In ihrem Essay erzählt Sabine Hark die Geschichte von Zugehörigkeit und Gleichheit, ausgehend von den Leben jener, deren Gemeinschaften mit Gewalt zertrennt werden, deren Hoffnungen auf ein gutes Leben an den Grenzzäunen der Macht zerschellen, deren Stimmen unerhört bleiben und deren Gleichheit mit Füßen getreten wird. Hark entwirft in einer zwischen Theorie und Dichtung oszillierenden Sprache ein machtsensibles politisches Ethos für ein plurales, demokratisches Zusammenleben, das Räume zum Atmen für die Vielen entstehen lässt.

    Sabine Hark ist leitet das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin. Im Fokus ihrer Forschung stehen die Auswirkungen gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und technologischer Transformationsprozesse auf das Geschlecht und Geschlechterforschung als Kritische Ontologie der Gegenwart.

    Die Reihe Radical Utopias:

    Die Zukunft sah schon mal rosiger aus: Klimakatastrophe, immer neue Extremformen des Kapitalismus, das Erstarken der Rechten, inhumane Flüchtlingspolitik, neue Pandemien – wir sind nur noch mit Aufklärung und Dagegenhalten beschäftigt, während Dystopien sich großer Beliebtheit erfreuen. Frust ist allgegenwärtig, aber nicht nur das, wir verlernen auch, große positive Zukunftsentwürfe zu wagen. Dabei gilt doch nach wie vor: Wir können nur erkämpfen, was wir uns vorstellen können.

    In unserer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir faszinierende Denker*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen vorstellen, die sich trauen, radikal utopisch zu denken. Die Debatte, von der sie ein Teil sind, findet in Deutschland viel zu wenig statt und die Bücher, die wir superspannend finden, erscheinen bei uns meist erst mit langer Verspätung in deutscher Übersetzung. Es sind Bücher des unkonventionellen, kritischen, und radikalen zukunftszugewandten Denkens. Ihnen ist diese Reihe gewidmet, in der wir für eine bessere Zukunft „trainieren“ wollen.

    Wir wollen uns an jedem der Radical Utopia-Abende einem Buch widmen, das ihr nicht gelesen haben müsst. Wir werden in die Themen des Buches einführen, es vorstellen und ein paar Worte zu den Autor*innen sagen. Und danach wollen wir mit euch darüber sprechen, diskutieren, anknüpfen, weiterdenken. Wenn Ihr Lust habt, das Buch vorab zu lesen: umso besser, das wird die Diskussion natürlich sehr bereichern! Zwingend notwendig ist es aber nicht.

    Die Hosts:

    Wir – Tobias Lindemann und eve massacre – sind beide leidenschaftlich an progressiver linker Politik und Kultur, an Lesen und Rumtheoretisieren interessiert, aber kommen nicht aus dem akademischen Bereich, sondern stehen für lustvollen, anarchischen Wissenserwerb, der auch mal respektlos und hemmungslos sein kann, und sich nicht im Abstrakten verliert.

    Artwork: Philipp Dittmar von Complex Pleasures

  • Radical Utopias #12 – Ending Fossil Fuels von Holly Jean Buck (online)

    Mittwoch, 05.01.22 online

    Radical Utopias

    Training For A Complicated Future

    Reihe für Buchvorstellungen und utopische politische Diskussionen mit Tobi Lindemann und eve massacre
    Radical Utopias Telegram-Channel: und Website:

    #12

    Ending Fossil Fuels – Why Net Zero Is Not Enough
    von Holly Jean Buck

    Ablauf:

    20:15 Uhr eine Buchvorstellung hier auf Youtube. Anschließend laden wir dann zur gemeinsamen Diskussion auf Zoom ein. Den Link gibt’s gegen Ende der Buchvorstellung im Chat des YouTube-Clips. Wer sich anmeldet, kriegt die Links zugeschickt.

    Zum Buch:

    Weltweit setzen sich Länder und Konzerne Netto-Null-Emissionsziele. Aber was, wenn diese Ziele erreicht werden? Es ist zu fürchten, dass Fossile Brennstoff-Konzerne weiterhin Milliarden Tonnen CO2 produzieren während sie sich auf eine symbiotische Industrie verlassen, um die Atmosphäre sauber zu schrubben.

    Sich auf die Emissionen zu konzentrieren lenkt Aufmerksamkeit vom tatsächlichen Problem ab: Dass Fossile Brennstoffe komplett beendet werden müssen.

    Diese Industrie wird nicht freiwillig aufhören; Regierungen müssen einschreiten. Holly Jean Buck schlägt einen 3-Stufen-Plan vor, mit dem der Ausstieg geschafft werden kann. Mit einer Politik rural-urbaner Koalitionen und Plattformregulierung kann die politische Kraft aufgebaut werden, die es braucht, die Fossile Brennstoff-Industrie zu verstaatlichen und ihre Ressourcen dafür zu verwenden, Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu ziehen.

    Holly Jean Bucks After Geoengineering ist eins der wichtigsten Bücher zu Klimakampf und sie ist richtig gut darin, die politischen, sozialen, ökonomischen und technologischen Komplexitäten verständlich zu erklären und dabei nie den Blick aufs Eigentlich zu verlieren: Wie müssen wir uns sozial organisieren, um die Klimakatastrophe aufzuhalten. Deswegen sind wir sehr auf dieses Nachfolgewerk von ihr gespannt. Sie arbeitet derzeit als Assistant Professor of Environment and Sustainability at the University at Buffalo in Buffalo, New York und untersucht, wie sich Technologien zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf die Landschaften in den USA auswirken könnten und wie eine Politik zur Ausweitung der Kohlendioxid-Entfernung zum Nutzen der Gemeinschaft gestaltet werden kann.

    Die Reihe Radical Utopias:

    Die Zukunft sah schon mal rosiger aus: Klimakatastrophe, immer neue Extremformen des Kapitalismus, das Erstarken der Rechten, inhumane Flüchtlingspolitik, neue Pandemien – wir sind nur noch mit Aufklärung und Dagegenhalten beschäftigt, während Dystopien sich großer Beliebtheit erfreuen. Frust ist allgegenwärtig, aber nicht nur das, wir verlernen auch, große positive Zukunftsentwürfe zu wagen. Dabei gilt doch nach wie vor: Wir können nur erkämpfen, was wir uns vorstellen können.

    In unserer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir faszinierende Denker*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen vorstellen, die sich trauen, radikal utopisch zu denken. Die Debatte, von der sie ein Teil sind, findet in Deutschland viel zu wenig statt und die Bücher, die wir superspannend finden, erscheinen bei uns meist erst mit langer Verspätung in deutscher Übersetzung. Es sind Bücher des unkonventionellen, kritischen, und radikalen zukunftszugewandten Denkens. Ihnen ist diese Reihe gewidmet, in der wir für eine bessere Zukunft „trainieren“ wollen.

    Wir wollen uns an jedem der Radical Utopia-Abende einem Buch widmen, das ihr nicht gelesen haben müsst. Wir werden in die Themen des Buches einführen, es vorstellen und ein paar Worte zu den Autor*innen sagen. Und danach wollen wir mit euch darüber sprechen, diskutieren, anknüpfen, weiterdenken. Wenn Ihr Lust habt, das Buch vorab zu lesen: umso besser, das wird die Diskussion natürlich sehr bereichern! Zwingend notwendig ist es aber nicht.

    Die Hosts:

    Wir – Tobias Lindemann und eve massacre – sind beide leidenschaftlich an progressiver linker Politik und Kultur, an Lesen und Rumtheoretisieren interessiert, aber kommen nicht aus dem akademischen Bereich, sondern stehen für lustvollen, anarchischen Wissenserwerb, der auch mal respektlos und hemmungslos sein kann, und sich nicht im Abstrakten verliert.

    Artwork: Philipp Dittmar von Complex Pleasures