Schlagwort: Synthpop

  • 29.10.26 EUROTEURO

    EUROTEURO aus Wien kommen mit ihrem ausdrucksstarken Data Pop endlich mal wieder live bei uns vorbei: Am 29. Oktober in den Soft Spot!

    Donnerstag, 29.10.26 Soft Spot

    EUROTEURO

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  17 – 22€ / Vorverkauf 17€ zzgl. Gebühr, Ticketlinks:  TixForGigs   Karsten Jahnke Ticketshop
    präsentiert von byte.fm, Musikexpress, Musikblog.de, Rausgegangen, Radio Z

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Angelo Kaiser

    Das neue EUROTEURO Album „Magic“ markiert eine musikalische Neuorientierung. Die Texte wechseln zwischen deutscher und englischer Sprache und bewegen sich thematisch durch Räume von Trauer und Trost, Zweifel und Hoffnung.

    Nach ihren bisherigen Volume-Veröffentlichungen, die als Singles-Collections fungierten, präsentiert sich „Magic“ als das erste geschlossene EUROTEURO Album. Es enstand in einem gemeinsamen Prozess unter anderem mit den Wiener Musiker*innen Alexander Kranabetter, Topsy Turvy, Katarina Maria Trenk, Soap&Skin, Farce, Voodoo Jürgens und Elisa Mory.

    Das Album „Magic“ von Euroteuro erscheint am 25.9.2026 auf dem Wiener Label Siluh Reocrds als LP / CD und in digitaler Form.

    Live dargeboten von Peter T. und Katarina Maria Trenk.

    „This cell is a prison on it’s own. Liberation as a broken phone“ (Euroteuro, Connection)

    Der Hedonismus ist Draußen. Die Verweigerung von Selbstoptimierung auch. Euroteuro werden zehn — und mit „Magic“ richtet sich der Blick nach innen. Im Zentrum des Albums steht die Frage: Warum mü ssen wir sterben? Und was kommt danach? Zwischen Orientierungslosigkeit und Euphorie bewegen sich Euroteuro durch eine Nacht, die nicht enden will. Magic, der Soundtrack dieser nächtlichen Odysee ist zugleich schön und unheimlich.

    Peter T. ist der Geist von Euroteuro. Sein Künstlername ist als Teil einer Kunstfigur — selbst gewählt, weil er „einfach wunderschön“ klingt und die Freiheit eröffnet, in andere Rolle zu schlüpfen; auf der Bühne ebenso wie im Studio. Diese Freiheit wird auf „Magic“ konsequent genutzt um sich künstlerisch neu zu erfinden. Euroteuro überraschen auf „Magic“ mit einer neu gewonnenen Musikalität. Das Album bewegt sich zwischen New Wave, Art Pop, Kraut und Neuer Deutscher Welle. Ein Sound, der sich nicht festlegen will aber trotzdem seine klare Form nicht verliert.

    „Ich will, dass du weißt, dass du nicht funktionieren musst“ (Euroteuro, Schweben)

  • 16.05.25 EUROTEURO + DORA FLOB

    EUROTEURO kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 16. Mai in den Soft Spot! Ein fantastischer Live Act mit Indiepop, Electropop, think NDW mit Wiener Schmäh. Als Support freut euch auf Dora Flob mit New Romantic Synthpop!

    Freitag, 16.05.25 Soft Spot

    EUROTEURO
    Dora Flob

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „NYC Vape“ „Past Life“ „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Teuer“ (live)   „Autogrill“   „Kündigung“   „Allein sein

    EUROTEURO startet 2025 ihre „Musik für Menschen“ Tour. Mit ihrem expressiven Synth-Pop reisen Peter T. und Katarina Maria Trenk durch den deutschsprachigen Raum. Mit im Gepäck haben sie ihre aktuelle Vinylscheibe „Volume III“

    „Euroteuro’s große Momente heissen New Wave, Neue Deutsche Welle und ein bisserl Post-Punk. Drei Genres, die selbst bereits mit der Musikhistorie Ping Pong spielten. Auskenner*innen freuen sich über Zitate wie eine Rhythmus-Maschine von Suicide oder den Casio-Klang von Trio oder das Zitieren von frankophilen Chansons-Elektropop, auch ein Relikt aus New Wave-Zeiten.“ (F. Ostermayer)

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freundys geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

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    Dora Flob spielt Songs in denen ein ewiger Konflikt ausgetragen wird: Der Sound orientiert sich unverkennbar am Synth-Pop der frühen 1980er, doch trifft die futuristische Kälte elektronischer Musik auf die emotionale Wärme unserer liebsten Singer/Songwriter-Platten. Ihr wisst schon – die, die man eigentlich immer auflegen kann, weil man sich so leicht darin wiederfindet. Kälte, die Wärme spendet: Wenn die New Romantics nie ausgestorben wären, würden sie Dora Flob hören!

  • 09.12.23 Bunkersyndikat: Plague Pits + нат.аша + Aftershow Party

    Das Bunkersyndikat lädt letztmalig im Jahr 2023 zu einem Livekonzert inklusive Disco/Aftershow im Dezember ein: Plague Pits (Coldwave/Post-Punk, Bern/ Schweiz) und нат.аша (dark Coldwave/ Synthpop, Leipzig).

    Samstag, 09.12.23 Kantine

    Plague Pits
    нат.аша
    + Aftershow Party

    Kooperation mit dem Bunkersyndikat

    20 Uhr Einlass, 21 Uhr Konzertbeginn
    Eintritt auf „pay what you want“ Basis zwischen 10 und 16 Euro

    Die Show sollte ursprünglich im P31 stattfinden, das bei der Flut im August überschwemmt wurde und immer noch mit der Renovierung zu kämpfen hat. Hier Infos dazu und ein Spendenlink, falls ihr ein paar Euro übrighabt!

     

    Auf der Bühne werden uns diesmal die Plague Pits aus Bern (Schweiz) mit ihrem kalten eisigen Sound des 80er Undergrounds zum Schmelzen bringen. Beeinflusst von Cold-, Synthwave und Post-Punk und dem D.I.Y. Kassettensound sorgen sie seit der Gründung im Herbst 2021 mit Ihrer hauptsächlich analogen Synth-Musik für den düsteren, vernebelten, melodischen Rhythmus zum Tanzen und Träumen. Die leicht depressiv angehauchten und doch stimmungsvollen Songs über unsere Gesellschaft, Ängste der Neuzeit und ungewisse Zukunft bieten den perfekten Rahmen für die dunkle Jahreszeit.
    So titelte das Ox-Fanzine über die Band beispielsweise:
    Der Weg führt direkt in Hinterhöfe und dunkle Kellerclubs, deren Ausstattung lediglich aus Stroboskop und Kunstnebel besteht und getanzt wird vor kalten und feuchten Betonwänden mit Absinth in den Venen. Getreu dem Motto: *…iron fist in a velvet glove…*
    Wir freuen uns darauf!

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    Aus Leipzig stammt das DIY „dark’n wavy“ Soloprojekt нат.аша und ist damit ein vielversprechender Newcomeract des Leipziger Untergrunds. Die ersten Veröffentlichungen stammen aus dem Jahr 2020 und kürzlich erschien das erste Album Liebeskreis in Eigenproduktion. нат.аша verbindet Uptempo Beats, rauschende Synthesizerklänge und eingängige Melodien sowie mehrheitlich deutsche fabulöse Texte miteinander und schafft so den Spagat zwischen Coldwave, Minimal, Wave, Underground-NDW und technoid-elektronischem Synthpop. Ruhigere Songs mit einer Prise Melancholie erweitern das Spektrum und lassen uns über Leben, Jugend, Erwartungen und Alltag nachdenken. Mit einer Portion Friedhofscharme und Grufti-Tristesse lassen wir uns treiben und tanzen im Nebellicht!
    Herzlich willkommen beim Bunkersyndikat нат.аша!

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    Im Anschluss an die Konzerte wird eine Aftershow mit Musik aus dem Bereich von Post-Punk über Minimalwave, Synthpunk und einer Prise Dark- bzw. Italo-Disco aus den vergangenen vier Jahrzehnten geboten.
    An den Decks steht wie gewohnt die Bunkersyndikat DJ Crew:
    Neon Cultist / La Fontaine / Stefan / Teresa / Uschmar
    [Minimalwave, Synthpunk, Coldwave, Post-Punk, Dark-Disco, Italo-Disco]
    Bunkersyndikat auf Insta und Faci

     

  • 23.11.23 EUROTEURO

    EUROTEURO, das erzcharmante Weird-Pop Kollektiv kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 23. November in der Kantine! Leichtfüßiger Electro Pop, think NDW mit Wiener Schmäh.

    Donnerstag, 23.11.23 Kantine

    EUROTEURO

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink
    Präsentiert von FM4 und Byte.fm

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „Autogrill“   „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Kündigung“   „Allein sein

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freunde geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    Mit im Gepäck ihre neue Vinylscheibe inkl. der Single „Teuer“, wo sie das mittlerweile vom Gespenst zum realen Türsteher mutierte Phänomen der Teuerung besingen. „900 Euro warm. Viel zu teuer! Regelbruch – Strafe zahlen. Viel zu teuer!“ Ein atemloses Stück Musik, das den Wahnsinn der uns umgibt ein Stück weit zu kanalisieren versucht. Die aktuelle Single „Zeit“ kann als Ode an die Entschleunigung gesehen werden. Nicht alles muss immer sofort sein, manchmal muss man einfach nur um „ein bischen mehr Zeit“ bitten.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

    PS.: Wer schon länger auf unsere Konzerte geht, erinnert sich an die beiden bestimmt auch noch von den grandiosen SEX JAMS Konzerten!

  • MAGIC ISLAND + PANIC GIRL – auf unbestimmt verschoben!

    Freitag, 03.04.20 Kantine

    MAGIC ISLAND

    Quecksilbriger Lo-Fi RnB, Dreampop, Experimentalpop

    PANIC GIRL

    Electronica, Experimental / Martha Bahr

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 9 – 12 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 9 €


    photo: Elena Peters-Arnolds

                

    Hinter MAGIC ISLANDS wie Quecksilber fließenden experimentierfreudigem Dream Pop und R&B steckt die Kanadierin und Wahlberlinerin Emma Czerny. In ihrem Neuköllner Studio bastelt sie an bittersüßen liquiden R&B- und Lo-Fi-Pop-inspirierten Klangflächen mit ihren ganz eigen glitzernden Melodiebögen. Dazu kommt ein guter Schuss Weirdness, die ähnlich wie Triphop eine Entrückheit, eine Otherworldliness schafft. Nach der Neuköllner Tauch-Bar ‚Zauberinsel‘ benannt, schwelgt das Projekt der kanadischen Wahlberlinerin in träumerischen, außerirdischen Sphären. Der soulige Experimental-Pop von MAGIC ISLAND spielt mit Artifizialität, mit Künstlichkeit, und kommt doch selten direkt und ehrlich rüber – vielleicht auch gerade deswegen.

    Als wir sie zum ersten Mal in Nürnberg begrüßen durften, damals als Support von Xiu Xiu, waren wir sofort gebannt von ihrer Präsenz, Stimme und Musik. Ihre Liveauftritte sind ein intensives Bad in verschiedenen Stimmungen, immersiv, als ob du in einem Pool schwimmend kalte und heiße Strömungen durchquerst. Nach zwei wunderbaren EPs hat MAGIC ISLAND inzwischen ihr Debutalbum herausgebracht: Warm Heaven, das lose auf Dantes Göttlicher Komödie basiert, und sich mit dem Leben zwischen Begehren und Realität auseinandersetzt.

    „Slow love-making with an alien while you’re high on ketamine, sounds from the radio in the faint distance. You fall asleep in each others arms thinking you’ve found the love of your life, but when you wake up they’re gone.“

              Album Link

    Die aus München stammende PANIC GIRL alias Martha Bahr widmete ihr Leben schon früh der Musik. Nach einer klassischen Ausbildung in Klavier, Gitarre und Gesang vertiefte sie sich in die Musikproduktion. Wenn man bei ihr zu Besuch ist, fällt es schwer, nicht über ein großes Durcheinander von Kabeln und verschiedenen Produktionsgeräten wie dem Marxophon, einem Eurorac-System, ARP2600, Casio CZ 5000 oder Juno 60 Synthesizer zu stolpern. Beeinflusst von einer breiten Palette von Musik wie dem psychedelischen Progressive Rock der 70er Jahre, Trip Hop sowie Drum and Bass und Klassik, liefert Panic Girl eine tiefgehende Mischung aus Electronica und Experimentalsounds. Da es ihr mit ihrer Kunst todernst ist, schreibt sie nicht nur eigene Texte und Musik, sondern produziert auch alle Aufnahmen selbst.

  • SHARI VARI + TOM WU | 04.12.19 Desi

    Mittwoch, 04.12.19 Desi

    SHARI VARI

    Dunkel, elektrifizierend, samtig, verrucht – Helen Ratka und Sophia Kennedy mit Club-Pop vom Feinsten (Hamburg)

    TOM WU

    Psychedelic-Electro-Drum-Music for People from Outta Space (Echokammer / Cut Surface, München)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 14€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 11€  

    Photo: Carmen Scholle
                   

    SHARI VARI ist ein Duo aus Hamburg, das aus Helen Ratka (Ratka ist auch ihr DJ Name als Golden Pudel Resident und als qp/Spine Lab macht sie AV-Kunst) und Sophia Kennedy besteht. Ja, die Sophia Kennedy, die 2017 schon ein super Album auf DJ Kozes Pampa Records rausgebracht hat. Beide sind auch noch Visual Artists, und wir könnten jetzt noch über alles mögliche rumschwärmen, aber hier soll es um ihr neues gemeinsames Projekt SHARI VARI gehen, das ein wirklich fantastisches Urban Club Pop-Debutalbum rausgebracht hat: Now heißt es und ist auf Malka Tuti erschienen und ihr werdet den Songs zweifelsohne auf etlichen Dancefloors wiederbegegnen.

    Wer schon längst auf ein Electroclash-Revival gewartet hat, wird hier nicht nur Spuren davon finden, sondern auch süchtig werden. „Dance Alone“ sei hier ein Reinhörtipp. Suicide und ihr new-waviger Rockabilly klingen immer wieder an, aber das hier ist auch ganz anders: dunkler, elektrifizierender, samtiger, verruchter, wagt sich auch tief ins Chansonhafte. Die Songs sind Geschichten, stehen in der Tradition von US-Storytelling, lassen verschiedene Charaktere über ihr fiktionales Leben, ihre Lage singen. Zwischen Club Music und Pop Song liefern SHARI VARI exotischen Synthpop, kosmische Electronica, Proto-Techno, House, krautiger Wave – Musik zum Hineinfallen lassen und tanzen, kommt und genießt!

    „Sie sind das Beste, was dem deutschen Pop seit 836 Jahren passiert ist. … Der Schluckauf-Elektrobilly von Suicide trifft die kühle Distinguiertheit von Discques-du-Crépuscule-Veröffentlichungen der 80er. Kunstliedhafte, fast barocke Momente münden in tribalistischem Getrommel. DIY-Elektronik knallt auf mysteriöse Neo-Noir-Atmosphären. Kiefernwälder wiegen sich im Wind, irgendwo flattert ein roter Samtvorhang. … Besser kann’s kaum werden in diesem Jahr mit der Popmusik.“ Rolling Stone

           

    Auftritte von Tom Wu sollten ausschließlich in Kellerclubs stattfinden. Kellerclubs, in die man hinabsteigen muss, als würde man in die Abgründe unserer Psyche hinabsteigen. Kellerclubs ohne Licht, als würde man sich in den düstersten Ecken unserer Gedanken befinden. Kellerclubs ohne Licht, bis auf ein Strobo, das Bilder von Menschen in Ekstase zeigt, zerhackt in Momentaufnahmen. Denn genauso wirkt die neue Platte des Münchner Schlagzeugers und Sängers: Wie eine Reise ins Unbewusstsein, wie eine besonders schwarze Nacht auf etwas zu starken Drogen.

    Auf „All You Want“ (Echokammer / Cut Surface), seinem zweiten Album nach dem Debut von 2014 klingt Tom Wu noch bedrohlicher, noch schneller, noch entschlossener. Er macht aus seinen Synthies dröhnende Kampfflugzeuge („Johnny Doe“), trommelt über Ausschnitte von Kampfszenen alter Kung Fu-Filme („Wintermute“), schreit fast mehr als er singt („Cocaine Champagne“). Und das alles simultan, Tom Wu singt, spielt Schlagzeug und bedient Synthies gleichzeitig. Allerdings nicht als Zirkusnummer, sondern weil er’s nun mal kann und weil er eine ganz klare Vision seiner Musik hat: Energisches Trommelspiel, schwere Synthie-Bässe, psychedelische Synthie-Flächen, ein Trompetenriff hier, eine Flötenmelodie dort, und über allem Tom Wu’s dringlicher, klagender, verzweifelter Gesang. Das Ganze erfüllt von einer ganz eigenen New Wave- Kühle, die im Unterschied zu vielen anderen zeitgenössischen Bands kein cooler Move ist, nicht nur gespielt, kein Pastiche, sondern echt und inhaltlich zwingend. Denn Tom Wu hat etwas zu sagen, und zwar über Dinge, über die die wenigsten gerne ehrlich sprechen, geschweige denn singen: Über verdrängte Ängste, Obsessionen, Begierden, über Sex, Hedonismus, die Nacht.

    In „Cocaine Champagne“ etwa ist vom ersten Ton an klar: Wir sind hier nicht auf einer safen Detox-Party, auch auf keinem immer gleichen Club-Abend, hier hat die Nacht noch Abgründe, hier kann die Euphorie jeden Moment in Paranoia umkippen. „Please Baby, Smile“ entführt uns mit seiner zauberhaft schauderhaften Jahrmarkt-Melodie in die Gedankenwelt eines psychopathischen Horrorclowns: I want to see you happy – for a while. Im Titelsong „All You Want (Is Just a Little Something)“ wird sexuelles Verlangen des einen zu sexuellem Erwartungsdruck des anderen; im Video dazu werden Höchstleistungs-Porno-Szenen auf den nackten Körper von (nicht nur) Tom Wu projiziert.

    Diese Musik will eigentlich so gar nicht zum sauberen Schicki-Micki-München passen (obwohl es gerade dort natürlich so einige Abgründe gibt…). Um so besser passt sie zum die wildesten und schönsten Blüten treibenden Underground dieser Stadt. Ein Underground, den Tom Wu selbst mit geprägt hat am Schlagzeug, einst für Kamerakino, heute für u.a. Das Weiße Pferd, Parasyte Woman oder das Honky Tonk Movement. Ein Underground,
    aus dem schon Acts wie Pollyester, Friends of Gas oder Leroy hervorgekrochen kamen.

    Wie die beste gute Musik schießt die Musik auf „All You Want“ auch beziehungsreiche Pfeile in die verschiedensten Richtungen ab: Zur H.P. Lovecraft-Kurzgeschichte „Die Musik des Erich Zann“, zu Chuck Berry’s Klassiker „Memphis, Tennessee“, zum William Gibson-Roman „Neuromancer“. Und zum griechischen Jüngling Ganymed, Ikone der Schönheit und Homoerotik, als den die Künstlerin Anna McCarthy Tom Wu auf dem Albumcover inszeniert.

    Neben Tom Wu (Schlagzeug, Gesang, Produktion) sind The Notwist’s Micha Acher (Trompete auf „All You Want“), Dizzy Errol (Gesang und Gitarre auf „Memphis, Tennessee“) und ex Franz Ferdinand-Gitarrist Nick McCarthy (Gitarre auf „Cocaine Champagne“) zu hören. Gemischt wurde „All You Want“ in den Londoner Sausage-Studios von Sebastian „Seb-I“ Kellig, der u.a. schon für „La BrassBanda“ tätig war und dort zusammen mit Nick McCarthy eigene Produktionen wie „Das Lunsentrio“ oder „Manuela“ fabriziert.

    Wir freuen uns, ihn nun endlich mal auch live nach Nürnberg holen zu können!

  • THE CHAP + MIRA MANN | 21.01.20 Desi

    Dienstag, 21.01.20 Desi

    THE CHAP

    Experimental Pop, Electronica, Krautrock (London)

    MIRA MANN

    Bassistin und Sängerin von CANDELILLA auf Solopfaden

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: 14 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 12 €


    Foto: Stephanie Piehl

           

    In naher Zukunft, wenn Algorithmen Gefühle haben, werden sie all unsere Musik schreiben. Wenn sie versuchen, Popmusik zu schreiben, die so klingt, als wäre sie 2019 von talentierten Europäern gemacht worden, wird das vielleicht etwa wie Digital Technolog yklingen, das siebte Album von The Chap, das die Band im Lauf der letzten drei Jahre in London und Berlin aufgenommen und produziert hat.

    Nach 2015’s The Show Must Go – The Chaps Erkundung des Idioms „politische Rockmusik“ – ist Digital Technology wohl das bisher schönste Album der Band, das Abgründe persönlicher als auch entpersonalisierter Natur erkundet, nach innen blickt oder aber hinaus in die riesige große Leere, weniger auf eine konkrete politische Fläche.

    So könnte man etwa das Schlusslied Don’t say it like that, welches seine Titelzeile immer wieder wiederholt, während sich ein Techno-Beat und einfache Synth-Arpeggios in trauriges Ambiente auflösen, aus verschiedenen Perspektiven betrachten: ein streitendes Paar, ein Erwachsener, der ein Kind tadelt, ein Social Media-Kommentar über Hate Speech. Bring your dolphin ist hingegen ein leicht surrealer und melancholischer Popsong über Delfine, Romantik und Weltschmerz, dessen Text aber auch einen versteckten Hinweis auf die Todesstrafe enthält. So lauert hinter erhabenem Ambiente die Dunkelheit, und Tonzertrümmerung birgt Spaß. Pea Shore – der erste Track des Albums, der von einem Video begleitet wird, ist schnell, aber verträumt. Im Lied heißt es „Poetry is not for me in your face“.

    Jennifer Walshe, die hier Regie führte, ist bekannt als Komponistin, Performerin und Multimedia-Künstlerin – zu ihrem Oeuvre gehören Aisteach, eine fiktionale Geschichte der Avantgarde-Musik Irlands und die Oper TIME TIME TIME, eine Zusammenarbeit mit dem Philosophen Timothy Morton und MC Schmidt alias Matmos.

    I am the emotion wiederum beherzigt die frühe Leitlinie von The Chap, Musik zu kreieren, die „falsch klingt“: eine Art wortreiche World-Techno-Pop-Hymne über emotionale Emanzipation, gesungen von Opa, nachdem er soeben Autotune entdeckt hat. Typisch The Chap! So auch Albtraum-Disco-Hymnen wie Merch, I recommend you do the same oder Toothless fuckface. Aber anderswo zeigt der Algorithmus eine versöhnlichere Seite: „Help mother / with her stuff“, fleht er in Help mother. Und bringt in Harddas Gefühl von Machtlosigkeit und existentieller Sinnlosigkeit auf den Punkt. Es ist unmöglich, sich nicht in Digital Technology zu verlieren. Ähnlich dem Titel klingt und fühlt sich das Album an wie ein veraltetes Versprechen, eine zeitgemäße Angst und eine sehr seltsame Zukunft – fast wie die Perspektive eines Teenagers. Wie damals, als Verwirrung und Traurigkeit noch Spaß machten.

        

    „Deine Augen fragen: stimmt’s? Meine Augen sagen ja.“ Auf Schau mir in die Augen, der Solo-Debütsingle der Münchner Musikerin und Schriftstellerin Mira Mann geht’s um den Moment des Kennenlernens, stripped down auf die unmittelbare Sinneswahrnehmung, wenn man jemanden sieht, riecht, spürt, hört, vielleicht zum ersten Mal, wenn alles noch ganz einfach und klar ist. Schau mir in die Augen ist die ironiefreie Erzählung eines ersten Kompliments, der Verletzlichkeit und des leichten Ekels, der darin liegt, aber auch der Schönheit und der Intensität dieses Moments. Es ist ein unmittelbares Liebeslied, das Jahrzehnte kultureller Dauerbeschallung romantischer Bilder und Narrative ausblendet und das Thema zwischenmenschlicher Begegnung sowohl musikalisch als auch inhaltlich auf das Notwendige herunterbricht. Es ist auch der allererste Song, der gemeinsam mit Komponist und Produzent Ludwig Abraham entstanden ist. Zusammen haben sie die Texte Mira Manns auf eine Art vertont, die irgendwo zwischen Spoken Word Performance und Geniale Dilletanten liegt.

    Im Oktober 2019 erschien Mira Manns Debüt-EP Ich mag das. Auch die anderen 5 Tracks darauf zeichnen sich durch diese rohe und karge Sprache und ihre minimalistisch-percussivlastige Vertonung aus. Phantasie- und Sprachbilder schieben eine unwirkliche Ebene ein, die sich vielleicht als dirty surrealism (in Anlehnung an den nordamerikanischen Begriff des dirty realism) fassen lässt. Das ist kein Zufall, die Texte aller Lieder wurden aus Mira Manns Gedichtband Gedichte der Angst (parasitenpresse 2019) entwickelt. Dabei wurde Platz gelassen für Spontanes und Experimente, für Fehler und Unregelmäßigkeiten. Es sind Songs entstanden, die Lyrics liegen jedoch locker auf dem Beat. Der Text kommuniziert eigenständig und auf Augenhöhe mit der musikalischen Interpretation Abrahams. Ich mag das ist eine ungeschliffene Sammlung von Gefühlen und Gedanken, getrieben, suchend, fassungslos. Die Gedichte der Angst enden mit dem Satz: Ich will meine Angst nicht verstecken. Ich mag das denkt diese Haltung weiter und feiert die Kraft der Verletzlichkeit.

    Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft, veröffentlichte Texte in Das Wetter, Tegel Media oder der Süddeutschen Zeitung. 2019 erschien ihr Gedichtband Gedichte der Angst im Verlag parasitenpresse. Ludwig Abraham arbeitete als Komponist bisher am Staatstheater Darmstadt, dem Theater Bremen und den Münchner Kammerspielen. Als Regisseur und Komponist arbeitet Abraham außerdem für den Rundfunk und freie Theater- und Musikprojekte in Europa und Amerika. Ab Sommer 2019 ist er als Musiker Mitglied des neuen Ensembles am Schauspielhaus Zürich. Für Konzerte ist Ludwig Abraham Teil der Gruppe International Music.

    Foto: Thomas Gothier

  • BODY OF LIGHT + WRONG BODY | 21.11.19 Z-Bau

    Donnerstag, 21.11.2019 Z-Bau (Roter Salon)

    BODY OF LIGHT

    Synth-Pop / Dark Wave  (Arizona), der Glamour von 80s Pop mit dem Sleaze der frühen 90s NYC Dance Music

    WRONG BODY

    Traurig-entrückter Synth-Pop, Goth Crooner Projekt von Dino Spiluttini (Wien)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10-13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 11 €  

               

    BODY OF LIGHT, von den Brüdern Andrew und Alexander Jarson schon 2012 in der staubigen Wüste von Tempe, Arizona, gegründet, entwickelten die beiden, die auch Mitbegründer des Ascetic House Kollektivs sind, sich von Drone-Experimentalanfängen hin zum heutigen soundbewussten Synth-Pop, der den Glamour von 80s Pop mit dem Sleaze der frühen 90s NYC Dance Music vereint. Boomkat schreibt: „Depeche Mode meets early Joey Beltram auf einer Clubnacht mit Stranger Things-Motto“.

    Ihre Musik spiegelt nicht nur ihre individuellen Persönlichkeiten, sondern schöpft auch aus den gemeinsamen Erfahrungen der beiden Brüder. Als langjährige Fans und Macher aller möglicher elektronischer Musik mischen sich Elemente aus New Wave, Freestyle, Grunge, Goth und Techno in ihre Werke, als ob alte Radiosignale in Raum und Zeit wie im PingPong voneinander abprallen. Eindringliche Keyboards, anschwellende Pads, und hämmernde Drums prägen ihre Musik während Alex mystisch-romantische Texte hineinwebt. Sie erweisen sich als ein Duo, das perfekt für den Dancefloor ist, ohne Angst vor Trend oder vorübergehenden Moden – Synth-Pop Hymnen, erotische Ästhetik und zügelloser Hedonismus.

    Auf ihrer aktuellen LP „Time to Kill“ (2019) verfeinern Body of Light ihren kalten und treibenden Synth-Pop mit einer mutigen Soundpalette und einem Fokus auf neuentdeckte Technik und Sinn: Verschwurbelte Tape-Loops, Samples aus abgenutzten VHS-Aufnahmen ihrer Kindheit, primitive Waveformen. Wie der bleiche digitale Blick der Vielheit von Geräten, die unsere täglichen Leben umgeben, weben die Songs Geschichten von Liebe und Besessenheit in eine Ära des digitalen Bondage und flüchtiger Begeisterung. Das heißt nicht, dass das Album eine pessimistische Botschaft trägt, es soll uns eher daran erinnern, wie wichtig unsere Zeit ist.

     

           

    Traurig-entrückter Synth-Pop, wunderschön dunkel, verhallt und abgründig, so klingt WRONG BODY, das Goth Crooner Projekt von DINO SPILUTTINI, dem Wiener Komponisten elektronischer Musik, der sonst eher für seine Ambient und Drone Soundmanipulationen bekannt ist, die nicht weniger melancholisch und dramatisch daherkommen und zum Eintauchen einladen. Als WRONG BODY gibt er sich ganz dem wavigen Düsterpop hin und entführt in hypnotische Abgründe der Agonie, des Verlassenseins, der Liebe.

  • EUROTEURO + Mini-DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Donnerstag, 19.09.19 Kantine

    EUROTEURO

    Wiener Art-Pop-Eurotrash-Quintett

    + nach dem Konzert noch Party mit:

    DANCING WITH TEARS IN MY EYES

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    Euro Teuro Plakat von eve massacre
    Plakat: eve massacre

      

    Die Wiener Art-Pop Gruppe EUROTEURO, deren Name sich auf die Kontroverse um die Einführung des Euro als „Teuro“ bezieht, zeigt mit ihrem Debüt „VOLUME I“, dass sie von der NDW gelernt haben. Ein bisschen Gaga, und ein bisschen Dada, meinen sie selbst. „VOLUME I“ umfasst das Schaffen der letzten beiden Jahre. Auf einer Länge von 38 Minuten beinhaltet es 12 Tracks, die alle das Absurde und Abwegige mit spielerischen  Mitteln in einen Pop-Kontext bringen. Als musikalischer Bezugsrahmen können die frühe NDW, Reggae, Krautrock und PUnk genannt werden. Thematisch führt VOLUME I die HörerInnenschaft durch eine Gefühlswelt voller Euphorie, Resignation und Optimismus. Ein bisschen Zynismus ist auch dabei. Aber gut – das gehört wohl zu ihrem Lokalkolorit: EUROTEURO verbringendie meiste Zeit ihres Schaffens in Wien.

    Das die Werkschau einleitende Stück KOPF ist ein resignierendes aber doch positiv in eine Zukunft blickendes Lied, das aus der Feder von Element of Crime stammen könnte. In AUTOSTOPP wird der Leidenschaft nach immer wiederkehrenden Abenteuern gefrönt. „Urlaub   in Italien und alles was ich will, ist Autogrill!“ singt Ninjare Di Angelo in EUROTEURO’s erstem   großen Hit AUTOGRILL und trifft damit den Nerv einer Generation, die zu Urlauben mit den Eltern an der Adria verdonnert wurde. Wer erinnert sich nicht an diese Oasen entlang der Betonwüste der langen Autostradas und die Spannung, die die besungene italienische Erfrischungszwischenstopp-Kette barg. Die Süddeutsche Zeitung hob den Song gleich in die große Arena, um ein Ohrwurm-Battle gegen Wandas Bologna auszurufen: „AUTOGRILL ist der Sommerhit, der uns von Wanda befreit.“ Aber niemand hat noch gefragt, warum Ninjare denn nicht lieber an den Strand möchte…

    „EUROTEURO ist Sunshine Reaggae auf Rohypnol, Karstadt Fahrstuhlmusik kurz bevor man ohnmächtig wird – kurzum GANZ GROSSES KINO!!“ (Mark Kowarsch)

    „EUROTEURO orientieren sich an NDW und Elektropop mit Post-Punk-Einschlag … erinnert an F.S.K., aber auch die B-52s klingen an. Genretreu eher das Schnippische als das Emotionale im Stimmvortrag unterstreichend, tragen Sängerin Ninjare Di Angelo und Peter T. nützliche Ratschläge vor: „Ein Hobby ist ein schöner Zeitvertreib“ in „Hobby“ beispielsweise … Darin, im Finden eines Rahmens, der das Doofe weise werden lässt, liegt die Kunst, auf die sich diese lustvoll europäische Band versteht. Was Anfang der Achtzigerjahre neu war, kann auch heute wieder relevant sein: Das Clevere doof verpacken! Die Überwindung des Hirns zwecks Findung des Hirns!“

  • WEIRDO LANDS VOL. I

    Sa, 29.12.18 Kantine

    WEIRDO LANDS VOL. I

    MachineFunk, Lo-Fi Grooves, Cosmic Disco, Synth’n’Wave

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6 – 8 €


    HAYTER (Clear Memory)
    KRA.VALE (Team Underbelly)
    YPSILON (Team Underbelly)
    + Special Guest – Live

    All Night Long…

    MachineFunk
    Lo-Fi Grooves
    Cosmic Disco
    Synth’n’Wave

    …for the Freaks and the Lost!