Kategorie: Live

  • 17.04.24 Kara Delik + Prohibition Prohibition

    Am 17. April könnt ihr euch von den anatolisch-berliner Post-Punk, Kraut-Wave, Psych-Dub Klängen und Polyrhythmen von Kara Delik einsaugen lassen, einer wirklich hervorragenden Liveband! Supported werden sie von den Münchner Postpunks von Prohibition Prohibition.

    Mittwoch, 17.04.24 Kantine

    Kara Delik
    Prohibition Prohibition

    Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   Facebook   YouTube „Strange Attractor“   YouTube „Kısa Hava“   Instagram  Foto: Toni Petraschk

    Die anatolische Post-Punk- und New-Wave-Gruppe aus Berlin explodiert nur so vor dynamischen, poly-rhythmischen Psych-Grooves, Live-Energie und einer galaktischen Vorliebe für für außerirdische Effekte. Die Post-Punk, Kraut-Wave, Psych-Dub Klänge von Kara Delik wurzeln in der Geschichte des anatolischen Rock, der Neuen Deutsche Welle und Dub, und das alles mit einem spritzig-explosiven Live-Punch. Das internationale Trio, bestehend aus Barış Öner [Istanbul Ghetto Club] an der Saz, Andi Sommer [Henry Fonda, Yacht Communism] an Bass und Synthesizern, und der Schlagzeugerin Eilis Frawley [Anika, Laura Lee & The Jettes] verweben energiegeladene, komplexe Rhythmen, Soundscapes und Effekte, und erschaffen so ein unermüdliches Post-Punk-Getümmel mit anatolischer Hitze.

    2020 gegründet, explodierten Kara Delik zunächst mit ihrer EP Tamam in die Berliner Szene, bevor sie ihren Sound über den Kontinent trugen und später ihre Fans mit einer Trilogie von EPs belohnten. Nachdem sie auf dem ganzen Kontinent und auf zahlreichen Festivals gespielt haben, und mit einem Album in der Pipeline, ist inzwischen niemand mehr davor sicher, in den musikalischen Strudel von Kara Delik gezogen zu werden.

    Bandcamp   YouTube   Instagram   Foto: Eduardo Garcia
    Die vier jungen Musiker hinter Prohibition Prohibition wandern mit ihrer Musik auf einem schmalen Grat zwischen bedrohlicher Scheinstille und Kontrollverlust – und setzen sich so auf ihre Weise mit dem etwas diffusen Begriff „Post-Punk“ auseinander. Drums und Bass bilden den Motor der Songs, die in einem kleinen Container am Rande der Stadt entstehen, und müssen sich dabei nur selten zwischen roher Gewalt und Komplexität entscheiden. Gitarrenklänge zwischen Sterilität und Unkenntlichkeit schweben darüber, darunter und dazwischen. Literarische Fragmente, philosophische und historische Impressionen bilden die Grundlage für die Texte, die mal kühl erzählt, dann wieder als verzweifelte Hilferufe über alledem liegen.
    Ein geteiltes Verständnis für die Ästhetik des Lärms hält Publikum und Band zwischen Trance und Moshpits gefangen – ein angemessener Ausdruck für eine aus den Fugen geratende Welt.
  • 16.05.24 schubsen (Releasekonzert) + Schorle

    Wir freuen uns arg, euch zur schubsen Album-Release-Show in der neuen Besetzung am 16. Mai einladen zu können! Mit dabei sind Schorle. Beide mit exzellentem Indie-Punk / Schrammelpop.

    Donnerstag, 16.05.24 SOFT SPOT / Kantine

    schubsen
    Albumrelease Show

    Schorle

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   Tumblr   „Flucht“ YouTube   „Ein Versprechen, kein Versprechen“ YouTube     Facebook    Instagram

    (schubsen haben keinen Infotext.)

    Über ihr neues Album „Das Öffnen der Visiere“ (VÖ:17.05.2024 via FLIGHT13/Indigo) schreibt:

    Sarah Lohr (Akne Kid Joe):
    „Ein Album voller zukünftiger Zitate. Von Anfang an wird klar gemacht, um was es hier geht: „Und wieder besticht der Wahnsinn, im Kleinen, wie im Großen.“ 35 Minuten lang beharrliche Ansprache, zu lachen gibt es hier nichts. Aber so ist nun mal die Realität.
    Und so sind schubsen. Toll!“

    Marten Ebsen (Turbostaat):
    „Das Öffnen der Visiere ist eine sehr mitreißende Platte mit genialen Gitarren und einer standhaften Weigerung beim heutigem Service-Rock dabei zu sein und der berechtigten Frage „Muss ich denn immer alles sein?“. Nein, nur schubsen sollt ihr sein.“

    Nina Kummer (Blond)
    „Zarte Poesie, zwischen Indie-Pop und Schrammelpunk – gefällt mir“

    Instagram

    Ein mysteriöser Spirit durchweht die Straßen Nürnbergs. Sätze baden in Metaphern. Über schwarze Katzen, alte Bilder, den ewig rauschenden Plattenspieler und über einen illusionierten Mieter wird erzählt.

    Lilly, Sabine und Michi spielen einen Mix aus Post-Punk und Indie, hinzu kommen deutschsprachige Texte. Sanft gesungen und mit entrückter Ehrlichkeit ins Mikrofon geschrien, beschreiben Schorle metaphorisch die Vergänglichkeit von Beziehungen. Geheimnisvolle Wesen begleiten dabei ein schimmerndes Soundkonzept. Schorle transportiert eine poetische Stimmung, die das Publikum nach melancholischer Gemeinsamkeit in eine dunkle Nacht entlässt, in der schwarze Katzen den Heimweg säumen.

     

  • 23.02.24 Taxi Lotta – Baroque Clown Release Ball

    Ulla Suspekt und LiÆN verknüpfen punkige Ironie und hoffnungsvollen Herzschmerz zu wohlig vertrautem New Wave Soundtrack und laden euch am 23. Februar zu einem Baroque Clown Ball ein, um ihr EP Release bei Verydeeprecords zu feiern!

    Freitag, 23.02.24 Kantine

    Taxi Lotta

    Baroque Clown Release Ball à la Place de L’Opéra

    Einlass 21 Uhr, Beginn 22 Uhr (Band), Special Act: Antrieb, der. Nach dem Konzert geht’s noch mit DJs weiter (Ame Lieb, Ramshackle u.a.)

    Eintritt: Normaler Eintrittspreis 10-14 €, bei Erscheinen im Barock Clown Gewand 7 €

    Einmal anhalten bitte – das Duo Taxi Lotta bringt dich sofort woanders hin. Ulla Suspekt und LiÆN verknüpfen eine punkige Ironie und einen hoffnungsvollen Herzschmerz zu einem wohlig vertrauten New Wave Soundtrack und laden euch zu einem großen Baroque Clown Ball ein um ihr EP Release bei Verydeeprecords zu feiern! Mühelos wechseln die beiden zwischen heiteren zu bedeutungsschweren Synths während Ulla mit exzentrischem Bass und Liane mit softer Stimme ihre Persönlichkeit zum Besten geben. Elektronische Punkattitüde trifft auf verzerrten Dream-Pop. Zum Glück haben die beiden Künstlerinnen und Musikerinnen ihre Kräfte vereint. Denn in einem harmonischen Sound Design schaffen sie es subtil Herz und Körper der Hörer*innen zu animieren.

    Zusätzlich wird der Abend musikalisch von den DJs amelieb und Ramshackle untermalt und Antrieb, der, sorgen für die richtige Unterhaltung. Werft euch in euer schönstes Ballkostüm und feiert mit, einsteigen wird sich lohnen!

  • 31.03.24 Red On & Subrihanna + Loser Mage

    Wir freuen uns, euch am 31. März die Releaseshow von Red On + Subrihanna zu präsentieren: Live audio/visual Ambient Electronic, Bass, Future Pop. Mit dabei wird Loser Mage sein mit sad mossy rave tunes.

    Sonntag, 31.03.24 Kantine / Soft Spot

    Red On & Subrihanna

    Loser Mage

    Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 13 – 18€
    Präsentiert von Byte FM + Radio Z

    Red On Bandcamp   Das neue Album ab 22. März hier: Bandcamp   Insta Red On   Insta Subrihanna  Facebook Red On   „Wildlife“ YouTube   „First Sight“ YouTube  Foto: Lisa Buchberger

    Wo fängt Pop an und wo hört experimentelle Musik auf? Anstatt Grenzen zu ziehen, erkundet Red On mit seinem neuesten Album „Phantom Easy“ die Räume zwischen diesen vermeintlichen Polen. Gemeinsam mit Visual Artist Subrihanna tourt er seit Jahren mit einem audiovisuellen Live-Set, das sich beständig weiter verdichtet: Ein vielschichtiger Bild- und Sound-Kosmos aus mystischen 3D-Welten, Ambient Elektronik, Naturaufnahmen, Pop, Strobes und Krautrock. In den Performances changieren die beiden zwischen Kitsch und Club und bringen die Kälte zeitgenössischer Ästhetik mit welcoming Wärme zusammen. Die Konzerte und Videoarbeiten von Red On + Subrihanna entwickeln durch die Wiederholung gesungener Phrasen und Video-Loops eine Dringlichkeit, der man sich kaum entziehen kann. Das Ergebnis ist Pop, der sich auf Abenteuer einlässt, oder experimentelle a/v-Installationen, die sich nicht scheuen, eingängige Hooks und große Melodien zu zeigen.

    Das Album „Phantom Easy“ erscheint am 22. März 2024 beim Schweizer Label Präsens Editionen, in dessen Umfeld gleichgesinnte Künstler*innen wie Martina Lussi, Belia Winnewisser oder Magda Drozd ähnliche Räume erkunden.

    Soundcloud   Instagram

    Loser Mage streift seit über 10 Jahren durch den musikalischen Untergrund Berlins. Formwandlerisch in Sound und Gestalt – als Labelgründer*in, Solokünstler*in, Illustrator*in, Bandmitglied oder als Organisator*in von Shows als Teil eines sweet and dirty Kollektivs.

    Die aktuelle Iteration erforscht die spirituelle Kraft des Wanderns in der Einsamkeit („abseits der Menschheit“), verschlungen von allen anderen Lebewesen – Gesang ohne Stimme, um Resonanz zu finden und sich in den Äther aufzulösen, der im besten Fall Leben ist.

    Die musikalischen Einflüsse stammen aus allem, was diese Gefühle hervorruft: Space Jazz, japanische Folklore, Afrobeat, abstrakte Elektronik, Geräusche, eine allein im Wald gespielte Gitarre usw.

    Loser Mage ist, sich ins Moos zu legen und sich völlig aufzulösen.

     

  • 08.02.24 Golden Diskó Ship + Tell A ViSiON

    Golden Diskó Ship (war früher auch bei Soft Grid) und Tell A ViSiON kommen am 8. Februar mit ihren großartigen Variationen von dancy Art Pop in die Kantine!

    Donnerstag, 08.02.24 Kantine

    Golden Diskó Ship

    Tell A ViSiON

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Nur Abendkasse 12 – 16€
    Präsentiert von Radio Z und ByteFM
    Hinweis: Eilis Frawley musste leider die Tour absagen, aber wir freuen uns, euch jetzt dafür Tellavision vorstellen zu können!

    Homepage   Bandcamp   Facebook   YouTube „Well-Oiled Machine“   YouTube „Dolphins With Soft Helmets“   Instagram

    Golden Diskó Ship, das Soloprojekt der Berliner Multiinstrumentalistin Theresa Stroetges, bewegt sich immer wieder an den Rändern der experimentellen Musik, erkundet aber auch die Möglichkeiten altbewährter Formeln– ob Folk, Rock, Techno oder Pop. »Oval Sun Patch« ist ihr fünftes und wohl bisher eingängigstes Album. Ihr unkonventioneller Popsound wird um Einflüsse aus Clubkultur und avancierter elektronischer Musik angereichert und ist beatgetrieben, verspielt, atmosphärisch und voller hymnischer Passagen. Als Album über Veränderung fängt es Stroetges‘ künstlerische Transformation perfekt ein.

    Homepage   Bandcamp   Soundcloud   YouTube   Instagram   Facebook   Foto: Bob Jones

    TEll A ViSiON (fka Tellavision) bekräftigt ihren unverwechselbaren und rohen Pop-Stil, der durch ihre eingängige pop-experimentelle Signatur geprägt ist. Ihr letztes selbstbetiteltes Album (VÖ: 2023) erzielte eine 5/5-Sterne-Bewertung vom Musikexpress Magazin.

    Das neue Album „TEll A ViSiON“, veröffentlicht auf dem Berliner Label Duchess Box Records, enthält 12 eklektische und stärkende Lieder, die sie in London aufgenommen und produziert hat. TEll A ViSiON wurde 2023 als eine der TOP 15 Musikproduzentinnen von MusicWomen DE gekürt.
    Ein bemerkenswertes Merkmal des Albums ist die Zusammenarbeit mit dem britischen Rapper Brother May (curl). „TEll A ViSiON“ markiert einen weiteren Schritt in der Karriere der Künstlerin als renommierte Musikproduzentin und präsentiert erneut ihren einzigartig verdrehten avantgardistischen Popstil.

    Ihre expressiven Live-Auftritte erinnern an eine Punk-Show aus den 80ern in New York City, auf modernen Frequenzen.

     

     

  • 05.06.24 NICHTSEATTLE + Tom Taschenmesser

    Die großartige Singer/Songwriterin Nichtseattle kommt am 05. Juni mit dem Nachfolgealbum zu ‚Kommunistenlibido‘ (Staatsakt) in Bandbesetzung und mit Tom Taschenmesser als Support!

    Mittwoch, 05.06.24 SOFT SPOT / Kantine

    Nichtseattle

    Tom Taschenmesser

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 14€ – 18€ / Vorverkauf 14€ zzgl. Gebühr Ticketlink TixForGigs
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   Facebook   YouTube ‚Frau sein‘   Instagram   Foto: Sascha Schlegel

    Seit 2017 veröffentlicht Katharina Kollmann Musik unter dem Namen Nichtseattle. Die in Berlin-Karlshorst aufgewachsene Liedermacherin hatte unter dem Namen Lake Felix schon vorher englischsprachige Musik herausgebracht, begann mit Nichtseattle aber, Musik in deutscher Sprache zu schreiben.

    Nach ihrem ersten, selbstveröffentlichten Album „Wendekid“ (2019) erschien 2022 ihr zweites Album mit dem Titel „Kommunistenlibido“, das auf dem Label Staatsakt veröffentlicht wurde und ihr viel Aufmerksamkeit beschert hat.

    „Frau Sein“ heißt nun die erste Singleauskopplung von Nichtseattle aus ihrem am 12. April 2024 erscheinenden neuen Doppel-Album „HAUS“. 12 neue Lieder, die sie mit ihrer Band und ihrem Chor aufgenommen hat. 12 neue Lieder aus der Prekarität, über notwendige Solidarität, über Sippen und notwendige Unterstände.

    Im Frühling kommt sie mit ihrer Band auf ausgedehnte Deutschland-Tour.

    Besetzung:
    Katharina Kollmann – Vocals, Gitarre
    Sebastian Wiege – Gitarre, Background Vocals
    Juliane Graf – Bass, Background Vocals
    Sebastian Albin – Schlagzeug
    Gregor Lener – Flugelhorn

    Bandcamp    „Meine Schwestern“ YouTube   Instagram

    Tom Taschenmesser wird wohl oder übel damit leben müssen, dass man ihn als „Singer/Songwriter“ bezeichnet. Das geht insofern in Ordnung, weil er nun mal singt und Lieder schreibt. An dieser Stelle enden bereits die Gemeinsamkeiten mit handelsüblichen Akteuren dieses Genres. Misstrauen und Widerwillen gegenüber allem was harmlos und klassisch schön ist, zieht sich als roter Faden durch seine Lieder und äußert sich bei seinen Konzerten als sensibler, explosiver Kraftakt. Lieder von Tom Taschenmesser sollen immer irgendwem irgendwo weh tun – und sei es nur ihm selbst.

  • 25.04.24 Ja, Panik + Farce

    Die Gruppe Ja, Panik ist zurück und wir bringen sie euch am 25. April in die DESI! Mitbringen tun sie Farce mit fabelhaftem queer Synth Pop.

    Donnerstag, 25.04.24 DESI

    Ja, Panik

    Farce

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 22€ – 28€ / Vorverkauf 22€ zzgl. Gebühr Ticketlink TixForGigs
    Präsentiert von Radio Z, FM4, ByteFM
    Leider wurden wir von der Stadt Nürnberg informiert, dass sich die Renovierung des Künstler*innenhaus nun doch noch bis in den Mai ziehen wird, so dass wir in unsern neuen Club SOFT SPOT erst da einziehen werden können. Und die Kantine, unser Interimsspielort ist zu klein für JA, PANIK. Wir sind dankbar, dass uns die DESI für die Show Unterschlupf gewährt und hoffen, ihr verzeiht den Locationwechsel!

    Homepage   Bandcamp   Facebook   YouTube ‚Dream 12059‘   YouTube ‚Apocalypse or Revolution‘   Instagram   Foto: Luca Celine

    Ja, Panik sind zurück! Während das letzte, experimentell-forschende und in viele Richtungen mäandernde Pop-Album „Die Gruppe Ja, Panik“ (2021) ihr überraschendes Comeback nach siebenjähriger Kreativpause markierte, ist Don’t play with the rich kids nun so etwas wie ihre Rückkehr als Rock-Band. Als die Gang aus dem Burgenland, die sich spätestens seit The Angst And The Money (2009) in unser aller Herzen gespielt hat.

    Homepage   Bandcamp   YouTube   Instagram   Facebook   Foto: Apollonia Theresa Bitzan
    Veronika J. König (*1997 im Schwarzwald), Studium in Wien, tauscht Blackmetal und Punk noch im Teenager-Alter gegen den Computer ‒ FARCE war geboren. Erste EP und Konzerte im Wiener Underground, von der Journalistin Katharina Seidler entdeckt, Airplay auf FM4. 2018 gelingt der österreichische Festival-Hattrick aus Popfest, Donaufestival und Hyperreality, durch das Album ‚Heavy Listening‘ erreicht König europaweite Aufmerksamkeit. FARCE bleibt experimentell, wird jedoch raffinierter, zugänglicher. 2020 nächstes Release, Trauma Bounce, das es in die FM4 Charts und weltweit ins Radio schafft, ebenso die Single ,,Déjà Vu“ mit Aether Kombo, die eine Nr. 1 wird. Kooperationen mit Fauna, Clara Luzia, Aether Kombo, Soap & Skin. FARCE ist (Co-)Produzent*in von Acts wie Anthea, Sakura und Juno Lee. Im feministischen Untergrund ebenso wie der internationalen Avantgarde zuhause, engagiert König sich leidenschaftlich in der Nachwuchsförderung der queeren Musikszene. Im Mai 2022 erscheint das neue Album ‚Not To Regress‘, das selbst den steinernen Mauern des Stephansdoms eine Träne der Rührung entlockt.

     

  • 21.01.24 Halfsilks + Gránátèze

    Ein berauschendes Duo-Doppelpack von Konzi haben wir da am 21. Januar für euch: HALFSILKS mit Jana Sotzko, die ihr von so feinen Bands wie Dropout Patrol und Soft Grid kennt, machen Post-Punk mit 60s Kante und GRÁNÁTÈZE Garage-Rock / Grunge-Pop. Und weil’s Sonntag ist, fangen wir eine Stunde früher an als gewohnt!

    Sonntag, 21.01.24 Kantine

    Halfsilks
    Gránátèze

    Einlass 19:30, Beginn 20:00 Uhr

    Eintritt: Nur Abendkasse 10 – 16€
    Präsentiert von Radio Z

    Bandcamp   Facebook   YouTube   Instagram

    HALFSILKS enstand daraus, dass Bassistin/Sängerin Karen und Drummerin/Sängerin Jana (Soft Grid, Dropout Patrol, petethepiratesquid) ihre Freundin und Synthesizer-Spielerin Marcia in den Proberaum schleppten, um herauszufinden, was ihre gemeinsamen musikalischen Einflüsse von 60er-Jahre-Girlgroups bis Post-Punk für Musik heraufbeschwören könnten. Sie schreiben Synthie-getriebene, kantige Popsongs über Pferde, veraltete Technologien und weibliche Vorbilder.

    „Der forsche und immer wieder auch leicht melancholisch eingefärbte Gesang mit Ohrwurmpotential, den sich Drummerin Jana Sotzko und Bassistin Karen Thompson teilen, die verträumt-entrückten und manchmal orientalisierenden Scifi-Synthies von Marcia Arff und das steten Wandlungen unterzogene Zusammenspiel von Bässen und Takten hätten vielleicht tatsächlich in einer Zeit eine gute Figur gemacht, als solche Musik noch nicht retro oder vintage war, und vielleicht liegt das gerade daran, dass bei ihnen nichts einfach nur nach Eighties klingt.“ African Paper
    Mit einem reduzierten Set-Up von Alma Gránát (Drums) and Anni Èze (Guitar) kreieren Gránátèze einen simplen Sound. Garagen-Pop, der zwar einfach ins Ohr geht und dann doch mit verzerrtem Abriss überrascht. Mehrstimmiger Gesang besingt flauschig, verträumte Texte über Liebe, Karriereleitern, die eigentlich gar nicht erklommen werden wollen und Chancenungleichheit auf dem Mond. Ob verzerrt oder zärtlich, auf jeden Fall immer geradeaus, meinen es die beiden Musikerinnen auf der Bühne genau so ehrlich, wie es im Proberaum gemeint war.

     

  • 09.12.23 Bunkersyndikat: Plague Pits + нат.аша + Aftershow Party

    Das Bunkersyndikat lädt letztmalig im Jahr 2023 zu einem Livekonzert inklusive Disco/Aftershow im Dezember ein: Plague Pits (Coldwave/Post-Punk, Bern/ Schweiz) und нат.аша (dark Coldwave/ Synthpop, Leipzig).

    Samstag, 09.12.23 Kantine

    Plague Pits
    нат.аша
    + Aftershow Party

    Kooperation mit dem Bunkersyndikat

    20 Uhr Einlass, 21 Uhr Konzertbeginn
    Eintritt auf „pay what you want“ Basis zwischen 10 und 16 Euro

    Die Show sollte ursprünglich im P31 stattfinden, das bei der Flut im August überschwemmt wurde und immer noch mit der Renovierung zu kämpfen hat. Hier Infos dazu und ein Spendenlink, falls ihr ein paar Euro übrighabt!

     

    Auf der Bühne werden uns diesmal die Plague Pits aus Bern (Schweiz) mit ihrem kalten eisigen Sound des 80er Undergrounds zum Schmelzen bringen. Beeinflusst von Cold-, Synthwave und Post-Punk und dem D.I.Y. Kassettensound sorgen sie seit der Gründung im Herbst 2021 mit Ihrer hauptsächlich analogen Synth-Musik für den düsteren, vernebelten, melodischen Rhythmus zum Tanzen und Träumen. Die leicht depressiv angehauchten und doch stimmungsvollen Songs über unsere Gesellschaft, Ängste der Neuzeit und ungewisse Zukunft bieten den perfekten Rahmen für die dunkle Jahreszeit.
    So titelte das Ox-Fanzine über die Band beispielsweise:
    Der Weg führt direkt in Hinterhöfe und dunkle Kellerclubs, deren Ausstattung lediglich aus Stroboskop und Kunstnebel besteht und getanzt wird vor kalten und feuchten Betonwänden mit Absinth in den Venen. Getreu dem Motto: *…iron fist in a velvet glove…*
    Wir freuen uns darauf!

    Homepage   Bandcamp   Instagram   Facebook   Spotify

    Aus Leipzig stammt das DIY „dark’n wavy“ Soloprojekt нат.аша und ist damit ein vielversprechender Newcomeract des Leipziger Untergrunds. Die ersten Veröffentlichungen stammen aus dem Jahr 2020 und kürzlich erschien das erste Album Liebeskreis in Eigenproduktion. нат.аша verbindet Uptempo Beats, rauschende Synthesizerklänge und eingängige Melodien sowie mehrheitlich deutsche fabulöse Texte miteinander und schafft so den Spagat zwischen Coldwave, Minimal, Wave, Underground-NDW und technoid-elektronischem Synthpop. Ruhigere Songs mit einer Prise Melancholie erweitern das Spektrum und lassen uns über Leben, Jugend, Erwartungen und Alltag nachdenken. Mit einer Portion Friedhofscharme und Grufti-Tristesse lassen wir uns treiben und tanzen im Nebellicht!
    Herzlich willkommen beim Bunkersyndikat нат.аша!

    Bandcamp   Instagram   Spotify

    Im Anschluss an die Konzerte wird eine Aftershow mit Musik aus dem Bereich von Post-Punk über Minimalwave, Synthpunk und einer Prise Dark- bzw. Italo-Disco aus den vergangenen vier Jahrzehnten geboten.
    An den Decks steht wie gewohnt die Bunkersyndikat DJ Crew:
    Neon Cultist / La Fontaine / Stefan / Teresa / Uschmar
    [Minimalwave, Synthpunk, Coldwave, Post-Punk, Dark-Disco, Italo-Disco]
    Bunkersyndikat auf Insta und Faci

     

  • 04.04.24 En Attendant Ana + Lucy

    Die umtriebige französische Indie-Band En Attendant Ana bringt kommt nun auch endlich zu uns auf Tour, merkt euch den 4. April! Mit dabei sind Lucy aus Nürnberg.

    Donnerstag, 04.04.24 Kantine

    En Attendant Ana

    Lucy

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink
    Präsentiert von Gästeliste.de, ByteFM und Radio Z

    Bandcamp   Facebook  YouTube  SoundCloud Instagram  Foto: Greg Ponthus

    „Ana“ hieß die Kellnerin in einer Brüsseler Bar, auf die Margaux Bouchaudon und ihre Musiker warten mussten, während diese einen rüpelhaften Gast zurechtwies, bevor sie die Getränke brachte. Grund genug für die ambitionierten Bandgründer, sich dann nach diesem Vorfall den Bandnamen En Attendant Ana – „während wir auf Ana warteten“ – zu geben. Das war 2014. Heutzutage sind En Attendant Ana als etablierte, umtriebige französische Indie-Band unterwegs, die mit drei LP’s im Gepäck nun auch endlich in unseren Breiten auf Tour gehen wird. Es wird auch langsam Zeit dafür, denn in Frankreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und sogar an der US-Ostküste haben En Attendant Ana bereits bewiesen, dass sie mit ihren immersiven Live Shows das Publikum begeistern können. Dabei versammeln sich die vier Musiker gerne im Halbkreis um ihre charismatische Frontfrau Margaux Bouchaudon motivieren sich gegenseitig zu immer neuen Höchstleistungen in Sachen klassischer New Wave und Schrammelpop-Ästhetik.

    Worum geht es dabei? Während das französische Quartett En Attendant Ana offensichtlich nun immer noch auf Ana wartet, haben Margaux Bouchaudon und ihre Musiker gerade ihren dritten Longplayer vorgelegt. Das ist dann der Nachfolger des 2019er Vorgänger-Albums „Julliet“, mit dem sich En Attendant Ana bereits als wahre New Wave- und Schrammelpop Spezialist(inn)en empfahlen. Dass das neue Werk im Vergleich zwar komplexer strukturiert und handwerklich ambitionierter inszeniert, dafür aber eine ganze Portion gedämpfter und nachdenklicher rüberkommt, erklärt sich natürlich aus dem Umstand, dass sich das Album auf den Stillstand während der Pandemie bezieht. Die Bio besagt gar, dass das Album einen „resignativen Blick auf den Stand der Dinge“ liefere. Nennen wir das aber mal lieber stoisch, denn während auch die Lyrics einen vielleicht auch den Stillstand propagieren mögen, ist das musikalisch überhaupt nicht der Fall.

    Hier treffen kunstvoll am Erwartbaren vorbeigedrechselte Melodie-Bögen und Harmonien auf pulsierende Bass-Läufe des Soundman-turned-Bassisten Vincent Hivert, hakelige, aber durchdachte Gitarren-Vignetten im Kling-Klang-Stil, lockere Kraut-Rhythmen, zwitschernde und flirrende Synthies und vor allen Dingen geradezu kämpferische Trompeten- und Saxophon-Attacken der Band-internen Multiinstrumentalistin Camille Frechou. So klingt nun wirklich niemand, der tatsächlich resigniert hat. Interessant dann noch, dass sich das Ganze stimmungsmäßig und formal nicht an den üblichen US-Elaboraten orientiert, sondern eine ganz eigene, europäisierte Agenda verfolgt. Der Titel des Albums „Principia“ bezieht sich dabei auf den ersten neu geschriebenen Song des Albums, der den Tenor und das Thema vorgab. So stellt man sich intelligent gemachten Indie-Pop mit Mehrwert vor.

    Und keine Angst: Die zuvor erwähnte gedämpfte und nachdenkliche Stimmung der neuen Songs schlägt sich auf der Bühne natürlich nicht grundsätzlich nur bei den balladeskeren Stücken. Ansonsten darf geschrammelt werden, was das Zeug hält.

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    Lucy bringt einen atmospährischen Vibe auf ihre Bühne. der in melancholischen Shoegaze Riffs und catchy Songs verankert ist.

    Lucy sind fünf Musikerinnen aus Nürnberg, die sich im Frühjahr 2022 zusammengefunden haben. Nach einigen Proben nahmen sie ihre erste selbstbetitelte EP Lucy auf.
    Nach einem Jahr voller Konzerte in verschiedenen Städten Deutschlands wird die Band 2024 ihr erstes vollständiges Album aufnehmen.

  • 18.11.23 Ulla Suspekt + Antrieb, der + Vati

    Ulla Suspekt feiert am 18. November ihre EP-Release auf Verydeeprec in der Kantine: Avantgarde-NDW trifft auf Fun-Punk, Wut auf Humor, zeitgemäße Trap-Vibes auf dreckige 80er-Sounds. Als Supports bringt sie euch Vati aus Leipzig und Antrieb, der mit!

    Samstag, 18.11.23 Kantine

    Ulla Suspekt

    Antrieb, der

    Vati

    Peter Huber (DJ)

    Einlass: 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
    Eintritt: Nur Abendkasse 12 – 18€

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    „U“ markiert den ersten Auftritt von Ulla Suspekt – Bassistin, Produzentin und eine Hälfte des berüchtigten Duos Taxi Lotta. Die fünf Songs der EP verbinden Wut mit Humor, zeitgemäße Trap-Vibes und dreckige 80er-Sounds. Avantgarde-NDW trifft auf Fun-Punk oder anders ausgedrückt: Diese Songs klingen genau so, wie Songs über den aktuellen Zustand dieser Welt klingen sollten. Warum müssen wir für öffentliche Verkehrsmittel bezahlen? Warum gibt es immer noch Sexismus? Was ist mit meinem Zahn beim letzten Zahnarztbesuch passiert? All das rezitiert sie mit einem entrückten, vielleicht ironischen Unterton, aber gleichzeitig kämpft sie mit dem angemessenen Ernst gegen das Patriarchat – umgeben von ihrer ganz eigenen Welt aus dubbigen Synthies, Bassgitarre und analogen Drums.
    For friends of: Fuffifufzich, Taxi Lotta, Karies, Anika

     

  • 04.11.23 MC Yallah & Debmaster

    Elektronik, Grime, Hip Hop, Afrofuturism, Trap, Bass – dafür steht die großartige kenianische Rapperin MC YALLAH (Nyege Nyege, Hakuna Kulala) und sie könnt ihr mit Debmaster am 4. November live erleben. Nach dem Konzert Party mit Ame Lieb, Tobiolo und blabla!

    Samstag, 04.11.23 Kantine

    MC Yallah & Debmaster

    + DJs: Ame Lieb, Tobiolo, blabla

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 20 – 28 € / Vorverkauf 20 € zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

     

    Bandcamp   Facebook   Instagram    YouTube ‚Miniboss‘   YouTube ‚Sikwebela‘   ARTE Tracks über MC Yallah   Foto: Sophie Garcia

    Die aus Kenia stammende, aber in Kampala geborene und aufgewachsene Rapperin MC Yallah ist ein wichtiges Mitglied der großen Nyege Nyege Crew und seit fast 20 Jahren in der Hip-Hop-Szene aktiv. Ihr Stil ist eine Kombination aus conscious und futuristischem Hip-Hop, Grime, Punk und Trap. Ihr Markenzeichen ist der seltene, schnelle und streng kontrollierte Flow in einer oder mehreren Sprachen (Kisuaheli, Luganda, Englisch und Luo). Die leidenschaftlichen und intensiven Texte beruhen auf Erfahrungen aus dem wirklichen Leben und widmen sich oft Frauenthemen, wobei sie eine starke Botschaft der Integrität und Selbstbestimmung verbreiten.

    Bevor der Ausbruch von Covid19 ihre ausgedehnte Tournee im Jahr 2020 beendete, heizte MC Yallah auf internationalen Tanzflächen wie der Biennale von Venedig, dem CTM und Unsound ein – ihre Show auf dem polnischen Festival wurde von Resident Advisor in die Top 5 der besten Performances gewählt.

    Ihr erstes Hakuna Kulala 11-Tracker-Album „Kubali“ mit dementen Produktionen von Debmaster wurde in die Top 50 Platten des Jahres 2019 von The Wire aufgenommen, gefolgt von ihrer aktuellen EP mit dem Elektronikkünstler Eomac auf Phantom Limb sowie einer Zusammenarbeit mit DJ Die Soon auf Morphine Records. MC Yallah ist auch auf Tewari vertreten, dem neuen Album des japanischen Produzenten Scotch Egg aka Scotch Rolex, das im Juni 2021 auf Hakuna Kulala veröffentlicht wurde.

    ‚Yallah Beibe‘, ihr zweites, mit Spannung erwartetes Album mit dem Produzenten Debmaster, der sie auch live begleitet, ist dieses Jahr auf Hakuna Kulala erschienen.

    Nach dem Konzert gibt’s noch Party mit blabla (ex-sub:city, Beat Thang, Maos Rache), Tobiolo (ex-sub:city, Maos Rache) und Ame Lieb (Beach Beneath, musikverein).

  • 29.09. – 03.10.23 Nuremberg Human Rights Film Festival – Live Acts in der Festival-Lounge

    29.09. – 03.10.23 Künstler*innenhaus Glasbau 1. OG

    Nuremberg Human Rights Film Festival – Programm Festival-Lounge 2023

    Jeden Abend gibt es im Rahmen des NUREMBERG HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL von 21 – 22 Uhr den Radio Z – LIVE RADIO TALK aus der Festivallounge mit internationalen Filmschaffenden. Ab 22 Uhr gibt’s dann einen musikalischen Live Act und im Anschluss DJs. Der Eintritt ist frei.

    An sieben Abenden lassen vielgefeierte, regionale Live Acts die Festival-Lounge zum Konzertsaal werden (alle Beteiligten verzichten auf ihre Gage! Danke nochmal ♥). Abgelöst werden sie von Radio-Z-DJs an den Plattenspielern. Ein vielfältiges Musikprogramm erwartet Euch!

    Eine Kooperation von NIHRFF, Radio Z und dem Musikverein.
    Auf dem Deck 1 des Künstler*innenhauses.

    Panksovic

    Freitag, 29.09.23

    Irgendwo zwischen Bewegungsdrang und Ruhe, harschen Drums und glitchigen Field-Recordings, Melancholie und schweren Bässen ist Panksovic zu Hause und weist den Weg durch sein experimentelles Chaos. Schließe deine Augen, während die Leere gefüllt wird.
    Soundcloud

    Ali Flare

    Samstag, 30.09.23

    Ihre Musik nimmt dich mit auf eine Reise von federndem Hiphop zu Soul, von Gesang zu Rap in vielen Sprachen, die ineinander übergehen. Und wenn die Verschmelzung einsetzt, folge einfach ihrer Stimme.

    Enjoy the ride!

    hkhkhkhk

    Sonntag, 01.10.23

    HKHKHKHK produziert Musik, legt auf und hat sich gemeinsam mit Red On das Label VERYDEEPRECORDS als einen gemeinsamen musikalischen Zufluchtsort geschaffen. HKHKHKHKs elektronischer Sound bewegt sich zwischen langsamen polterndem Bass, atmosphärischen Klangflächen und kitschig-romantischen Melodien.
    Bandcamp

    Hager & Kaputt

    Montag, 02.10.23

    Philipp Hager (Zement) und Franz Joseph Kaputt (DRNTTCKS) trafen sich in der Hochzeit der Pandemie immer wieder, um in den Wäldern rund um Nürnberg, versteckten Stadtgärten oder öffentlichen Plätzen ihr nächstes Album aufzunehmen. Das Ergebnis ist Franconian Primitiv, erschien im März auf Otomatik Muziek. Akustische Instrumente wie Saxophon, Stahlsaitengitarre und Banjo stehen im Mittelpunkt der Songs, die sich zwischen modalen Improvisationen, dubbiger Repetition und einer Übersetzung appalachischer Folktraditionen bewegen.
    Bandcamp

    Foto: Gert Krautbauer

    John Steam Jr.

    Dienstag, 03.10.23

    John Steam Jr. mischt intelligentes, introspektives Songwriting mit hohem Mitsingfaktor und einer tief verwurzelten Faszination für wüstenstaubigen und Nashville/Tennessee-Sound. Das passt in den zugestickerten DIY-Laden genausogut wie zwischen Hühnerstall und Traktor oder auf die große Club- oder Festivalbühne. JSJR mischt einen wohltemperierten Cocktail aus Pop, Punk und Country zusammen und serviert ihn mit Charme, Scherz und entwaffnender Ehrlichkeit.
    Bandcamp

  • 15.11.23 Senyawa + DRNTTCKS

    Indonesischer Doom-Metal, Neo-Tribal-Punk, Folk Drone, Java Avantgarde: SENYAWA kommen am 15. November in die Kantine! Unterstützt von einem der seltenen Auftritte von DRNTTCKS: Drones, Proto-Acid-Sequenzen, Steinzeit-Techno, arhythmische Dubloops, New Age-Referenzen, No-Input-Punk, dann wieder elektroakustisches Deep Listening.

    Mittwoch, 15.11.23 Kantine

    Senyawa + DRNTTCKS

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  14 – 19€ / Vorverkauf 14€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Homepage   Bandcamp  Instagram  angrrycultura  Foto: Reza Darwin
    YouTube: „Istana“
    YouTube: Senyawa live at Jazzhouse Copenhagen (Unseen Recordings)
    YouTube: VICE Interview mit Senyawa
    YouTube: ‚Calling the new gods – Senyawa live in Java‘ (Petites Planètes)
    YouTube: ‚Attractor – Music/Dance Ritual for Non-Believers‘

    Das indonesische Duo SENYAWA, bestehend aus Rully Shabara und Wukir Suryadi, schafft es auf einzigartige Weise, den Klang der javanischen Musik zu verkörpern und gleichzeitig den Rahmen der experimentellen Musikpraxis zu erforschen, indem es die Grenzen beider Traditionen auslotet. Auf diese Weise schafft die Musik ein perfektes Gleichgewicht zwischen Avantgarde-Einflüssen und kulturellem Erbe, um so wirklich zeitgenössische indonesische Musik zu schaffen.

    Ihr Sound besteht aus Shabaras geschickten, raumgreifenden Gesangstechniken, die den stürmischen Neo-Tribalismus des Instrumentenbauers Suryadi mit seiner Instrumentierung unterstreichen. Suryadis Erfindungen sind zahlreich, zum Beispiel sein handgefertigter „Bambusspeer“, ein dicker Bambusstamm, der mit perkussiven Streifen aus der Haut der Pflanze und Stahlsaiten bespannt ist. Verstärkt verschmilzt es Elemente traditioneller indonesischer Instrumentierung mit der Verzerrung von Garage-Gitarren. Klanglich dynamisch, kann das Instrument sowohl rhythmisch perkussiv als auch mit melodiösen Bogenstrichen und Zupfbewegungen gespielt werden.

    Das Duo tritt seit 2010 zusammen auf, als Wok the Rok sie zu einer Improvisation herausforderte. Schnell begannen sie, gemeinsam Musik zu komponieren und veröffentlichten kurz darauf ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf Wok The Roks wegweisendem Label Yes No Wave. Nach mehreren Tourneen durch Indonesien erregte Senyawas hypnotisierende Live-Show schnell große Aufmerksamkeit, und es folgten zahlreiche Einladungen zu Festivals in Australien und Europa.

    Homepage   Bandcamp   Bild: Carolin Wabra

    DRNTTCKS: Duo. In/Aktiv seit 2010 und bestrebt, sich der Nutzungsökonomie von Musik bestmöglich zu entziehen. Manchmal so weit, dass die Landessendebehörde einen Live-Auftritt im Radio als Sendestörung deklariert. Aus einer verhuschten Harmonie-Miniatur wächst Stück für Stück eine Klangwand – Gitarrenschichten, Klappern, Surren, Brummen steigern sich zur Noise-Collage. Proto-Acid-Sequenzen, Steinzeit-Techno, arhythmische Dubloops, New Age-Referenzen, No-Input-Punk, dann wieder elektroakustisches Deep Listening. Texte selten, Titel ja, unbedingt: „Infinite Cop“,
    „Rudolf Steinar“, „Almanvirus“ – Haltung statt Klangautismus. Es geht nicht um stringente Melodieführung, nicht um Gebrauchs-Pop, sondern darum, Möglichkeiten zu schaffen und auszuloten, Räume aufzuspannen und miteinander zu verweben. Ein Prozess, der nicht in abgeschlossenen Einheiten endet, sondern unberechenbar durch klangliche Strukturen mäandert. In einem Review wurde das mal als „dystopian party music – like crying on a rave“ bezeichnet. DRNTTCKS spielen selten live, veröffentlichen konsequent klein (Industrial Coast, Grisaille, Otomatik Muziek, Feathered Coyote, Beach Buddies) und bleiben lieber im „No Audience Underground“ (Rob Hayler), als dem „Total Dasein“ (Hito Steyerl) nachzugeben, das Musik gerade kennzeichnet.
    Endure Freeform.

  • 21.10.23 Hildegard von Binge Drinking

    Neo Kraut, Synth Rock, Post Punk: Hildegard von Binge Drinking sind ein Phänomen für sich – kommt alle zu ihrer Abschiedstour und genießt und feiert diese hinreißende Liveband ein letztes Mal! Bei uns in Nürnberg live am 21. Oktober im Soft Spot.

    Samstag, 21.10.23 Soft Spot / Kantine

    Hildegard von Binge Drinking

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  13 – 18 / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Website   Bandcamp   Facebook   Instagram  YouTube   Foto: Marc Krause

    Trust: “Faszinierende Mischung aus Postpunk und Kosmischer Musik.“

    Babyblaue Prog-Reviews: “Zwischen Elektronik, Zombiprog und krautigem Punk.“

    Underdog Fanzine: “Eine absurde, eigenwillige Mixtur aus Kraftwerk und Amon Düül.“

    BZ: “Diese Band tanzt Sie unter den Tisch”

    Taz: “Der Rausch, die Mystik, geschickt in einen Dialog gesetzt mit dem Bandnamen:
    Hildegard von Binge Drinking, passend im Nonnenornat, machen einen heftigen Clash von
    Electro mit Krautrock.”

    Süddeutsche Zeitung: “Ein als nihilistische Nonnen verkleidetes Synthie-Hardcore-Duo,
    deren Unverständnis für Lieblichkeit jedweder Art ganz besonders wohltuend ist.”

    Twisted Chords: “Unglaublich gut, immer wieder.”

    Das wär’s dann: Nach zehn Jahren, sechs Platten und über 200 Shows ziehen sich Hildegard von Binge Drinking Ende 2023 in den schwarzen Tunnel zurück – aber nicht ohne vorher nochmal auf Abschieds- und Jubiläumstour zu gehen. Heißt: die wohl letzte Gelegenheit, das Duo nochmal live zu sehen. Save the date(s).

    Hildegard von Binge Drinking sind (noch) eine dieser Bands, denen man dankbar sein muss, dass sie existieren. Existieren und Durchhalten, sie und wir, dafür bedarf es eines Soundtracks. Ein Soundtrack, der zugleich die Dimension öffnet, in der alles egal sein kann, darf, muss. Aber der ebenso die Sinne schärft für den Bullshit im Hier und Jetzt, der sich nicht ergibt in Oberflächlichkeit, Eskapismus und Pose, sondern sich im Dreck und Schweiß suhlt, ohne einen Fick darauf zu geben, was gut aussieht und was schmeckt. HvBD merkt man jene gewisse Verbundenheit an, nicht nur im technischen Mucker-Sinne, denn „tight“ waren sie schon immer, nicht nur ihre Habite.

    Die vier Songs der aktuellen EP „Sprechfunk mit Toten“ bündeln die organische Energie aus quasi hunderten Liveshows über unzählige Jahre, endlosen Sessions in muffigen Räumen, Z’amm’hocken in Pilshallen, und Meditation unter krautbewachsenen Noise-Cancelling-Kopfhörerungetümen. Kraut sei nur ein läppisch dahingeworfener Referenz-Handschuh, HVBD sind so viel mehr, und so viel weiter auf der Timeline von introvertierter DIY-Kultur.

     

  • 30.08.23 Ragana

    Screamo, Doom, Antifascist Black Metal: am 30. August kommt das großartige Duo RAGANA aus Olympia, Washington in die Kantine!

    Mittwoch, 30.08.23 Kantine

    Ragana

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  13 – 18 / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Website   Bandcamp   Facebook   Instagram   Foto: Johnny Cosmic

    YouTube: „Invocation Part 2“   „Live at Northwest Polar Fest“

    Ragana ist ein queeres und weibliches Zweiergespann, dessen Mitglieder abwechselnd Schlagzeug, Gitarre und Gesang spielen, um mit die einzigartigste und ergreifendste düstere Musik zu produzieren, die heute gemacht wird. Ursprünglich in der DIY-Punkszene von Olympia, Washington, entstanden und heute sowohl in Olympia als auch in Oakland beheimatet, schöpfen Ragana aus einer Reihe von Einflüssen, von der Flora und Fauna ihrer Ursprünge im pazifischen Nordwesten bis hin zum düster-nostalgischen Folk von Mt. Eerie und, ja, ihren olympischen Vorfahren Wolves In The Throne Room, und synthetisieren sie zu einer experimentellen, höchst eigenwilligen Interpretation von Black Metal und Screamo. Zusammengehalten durch einen intensiven Fokus auf rohe Emotionen und eindringliche Atmosphären, wechselt Ragana nahtlos von zarten, hypnotisierenden Gesangsharmonien zu durchdringenden, herzzerreißenden Schreien und wieder zurück. Schwer, dunkel, wunderschön und vernichtend.

     

  • 12.01.24 Fuffifufzich + Ulla Suspekt

    Eins steht fest: Fuffifuzichs gesprochene, gesungene, gerappte Songs mit ausgeprägter Seele sind und bleiben Ohrwürmer für Großstadtnächte und Kleinstadt-Sehnsüchte. Wir freuen uns, sie euch am 12. Januar in den Z-Bau (Galerie) zu bringen! Unterstützt von Ulla Suspekt, bei der Avantgarde-NDW auf Fun-Punk, Wut auf Humor, und zeitgemäße Trap-Vibes auf dreckige 80er-Sounds treffen.
    Die Wiedereröffnung des Künstlerhauses, wo das Konzert ursprünglich geplant war, verzögert sich noch bis mind. März 2024.

    Freitag, 12.01.24 Z-Bau (Galerie)

    Fuffifufzich

    Ulla Suspekt

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  20 – 25€ / Vorverkauf 20€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Kooperation von Musikverein und Z-Bau

    Instagram   Spotify  Soundcloud   Foto: Elena Peters Arnolds

    YouTube: „Ferrari“   „Heartbreakerei (feat. Magic Island)“

    Fuffifufzich wurde 2018 mit Sonnenbrille im Gesicht geboren. Fuffifufzich möchte mit Fuffifufzichs Songs, die unter anderem von Ferrari, Heartbreak, Polizei, aber vor allem von Liebe und Sehnsucht in den Zeiten der Großstädte handeln, alle Herzen aufschließen.
    Melancholisch, spährische, dreamy Synthesizersounds gehen Hand in Hand mit Fuffifufzichs Texten, die Reime voller Herzschmerz sind, dann ein Scherz, damit die Tränen nicht vor Schmerz nur sind.

    Bandcamp   Instagram    YouTube

    „U“ (Verydeeprec) markiert den ersten Auftritt von Ulla Suspekt – Bassistin, Produzentin und eine Hälfte des berüchtigten Duos Taxi Lotta. Die fünf Songs der EP verbinden Wut mit Humor, zeitgemäße Trap-Vibes und dreckige 80er-Sounds. Avantgarde-NDW trifft auf Fun-Punk oder anders ausgedrückt: Diese Songs klingen genau so, wie Songs über den aktuellen Zustand dieser Welt klingen sollten. Warum müssen wir für öffentliche Verkehrsmittel bezahlen? Warum gibt es immer noch Sexismus? Was ist mit meinem Zahn beim letzten Zahnarztbesuch passiert? All das rezitiert sie mit einem entrückten, vielleicht ironischen Unterton, aber gleichzeitig kämpft sie mit dem angemessenen Ernst gegen das Patriarchat – umgeben von ihrer ganz eigenen Welt aus dubbigen Synthies, Bassgitarre und analogen Drums.
    For friends of: Fuffifufzich, Taxi Lotta, Karies, Anika

  • 24.07.23 Dlina Volny

    Am 24. Juli brechen wir mit unserem Gelübde, Montags keine Konzerte zu machen, weil DLINA VOLNY aus Minsk, Weißrussland, das echt wert ist: Dunkel und samtig schimmernder Synth-Pop/Post-Punk/Dark Disco/Brut-Pop auf Italians Do It Better Rec.!

    Montag, 24.07.23 Kantine

    Dlina Volny

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  12 – 16€ / Vorverkauf 12€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   Facebook   Instagram   Spotify  Soundcloud   Foto: Johnny Cosmic

    YouTube: „Do It“   „Bipolar“   „I’m Not Allowed“   „Hollywood (Madonna cover)“
    „Whatever Happens Next“ (Live in support of Ukraine, 2022)

    Dunkel und samtig schimmernder Post-Punk/Dark Disco/Brut-Pop, dafür steht Dlina Volny, das Trio aus Minsk, Weißrussland (jetzt in Vilnius ansässig). Die Band veröffentlichte im November 2021 ihr zweites Album DAZED auf Italians Do It Better.

    Dlina Volny bedeutet auf Englisch „Wellenlänge“. Ihr Name ist eine Hommage an ihre Faszination für Sinuswellen und die Physik des Klangs. Das zweite Album Dazed des weißrussischen Trios wird von ihnen selbst als „Love Thriller“ bezeichnet. Abgemischt von Dean Hurley, einem häufigen Kollaborationspartner und Produzenten von David Lynch und den „Italians Do It Better“-Flaggschiffen Desire und Chromatics, ist die Platte auch soundtechnisch hinreißend.

    Elegante Synthesizer werden von den brutalen Bässen der Rhythmusgruppe flankiert. Die Instrumente scahffen eine Bühne für den Altgesang, der wie warmer Nebel in einer kühlen Nacht über dem Album schwebt. Masha Zinevitchs Stimme windet sich elegant zwischen Angriffen der Morsecode-Arpeggios von Ales Shishlo und der eisigen Gitarren von Vad Mikutski. Dlina Volnys Musik verdampft am Ereignishorizont, wo osteuropäischer Post-Punk mit westlichem Synthwave kollidiert. Das Album balanciert zwischen mystischen Erzählungen und traumhaften Fantasien, die tief aus dem Unterbewusstsein des Trios stammen. Auf der Gratwanderung zwischen Schmerz und Euphorie ringen die Texte mit Polarität: Angst gegen Leidenschaft und Hoffnung gegen die tiefe Verzweiflung, die negativen Raum umgibt.

    Ästhetisch umfasst Dazed den russischen Estrada-Pop der 1980er Jahre und die brutalistische Architektur der 1970er Jahre, die den Himmel von Minsk durchdringt: „Wenn es hier sonnig ist, sieht es aus wie ein wahr gewordenes sowjetisches Märchen. An einem dunklen Tag sieht es wie eine Dystopie aus.“

  • 23.11.23 EUROTEURO

    EUROTEURO, das erzcharmante Weird-Pop Kollektiv kommt endlich mal wieder live bei uns vorbei, am 23. November in der Kantine! Leichtfüßiger Electro Pop, think NDW mit Wiener Schmäh.

    Donnerstag, 23.11.23 Kantine

    EUROTEURO

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse  13 – 18€ / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink
    Präsentiert von FM4 und Byte.fm

    Bandcamp   Instagram   Spotify  Foto: Florian Lehner
    YouTube „Autogrill“   „BlaBlaBla“   „Der Mond“   „Kündigung“   „Allein sein“

    Mit ihrem Sommerhit „AUTOGRILL“ hat das Wiener Kollektiv EUROTEURO einen ewigen Ohrwurm für alle italophilen Espresso-Freunde geschaffen. Mit dem 2022 erschienenem zweiten Album hat das Popkollektiv bewiesen, dass sie weit mehr als ein One-Hit-Wonder sind. Leichtfüssiger Elektropop trifft auf Cover-Versionen von XTC bzw. Georg Kreisler-Songs. Dem folgten Auftritte im österreischichen ORF-Fernsehen, ein Headliner-Slot am Wiener Popfest, eine Einladung zum Fusion Festival nahe Berlin und so manche Cameo-Auftritte in österr. Filmen & Serien. Mit markantem Wiener Schmäh tourt EUROTEURO mit ihrem expressiven Synth-Pop nun in Duo-Besetzung durch den deutschsprachigen Raum.

    Mit im Gepäck ihre neue Vinylscheibe inkl. der Single „Teuer“, wo sie das mittlerweile vom Gespenst zum realen Türsteher mutierte Phänomen der Teuerung besingen. „900 Euro warm. Viel zu teuer! Regelbruch – Strafe zahlen. Viel zu teuer!“ Ein atemloses Stück Musik, das den Wahnsinn der uns umgibt ein Stück weit zu kanalisieren versucht. Die aktuelle Single „Zeit“ kann als Ode an die Entschleunigung gesehen werden. Nicht alles muss immer sofort sein, manchmal muss man einfach nur um „ein bischen mehr Zeit“ bitten.

    „Sie singen für dein Recht auf Eskapismus, selbst wenn du dir nichts mehr leisten kannst. Euroteuro zelebrieren einen Prekariat und Proletariat vereinenden Scheißdrauf-Hedonismus („Insel“ bzw. das unverwüstliche Debüt „Autogrill“) und nehmen dabei auch vor die Song-gewordene Anwendung von Bertrand Russells Lob des Müßiggangs („Kündigung“, „Sag Alles Ab“) nicht Halt. In diesem Sinn kann man Zeilen wie „Lassen sie einfach das Studium sein“ aus „Wenn das alle täten“ ebenso als ironisch wie ernsthaft subversiv interpretieren. Die Verweigerung der vom Neoliberalismus verlangten ständigen Selbstoptimierung trifft dabei auf den gelebten Widerspruch der beiden emblematischen europäischen Fetische von Bewegungsfreiheit und Wachstum.“ (Robert Rotifer)

    PS.: Wer schon länger auf unsere Konzerte geht, erinnert sich an die beiden bestimmt auch noch von den grandiosen SEX JAMS Konzerten!

  • 17.06.23 BEACH BENEATH

    Auf den Dancefloor der dritten BEACH BENEATH Party entführen euch am 17. Juni die Residents und Freund*innen Amelie Lieb, Ramshackle und eve massacre, mit Deko und Artwork von awkward Mud!

    Samstag, 17.06.23 Kantine

    BEACH BENEATH

    mit

    amelieb

    dance, bass music, house

    ramshackle

    bass music, breaks, house

    eve massacre

    fungalturnraveexplosives

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8€ (Zahl soviel du kannst)

    Smoothe Beats, pumpende Bässe, Wohlfühlatmo, gute Leute und Überraschungen, so fühlt sich Beach Beneath an.

    Beach Beneath ist eine Clubnight mit wechselnden DJs & Artwork/Deko-Designer*innen vom Musikverein und aus dem Musikverein-Freundeskreis, die ihr zum Teil schon von Parties wie HERE, ORCHID, We Got This, Sissy Bass oder SOS – Style Over Substance kennt.

    Diesmal mit eve massacre, Ramshackle und Amelie Lieb am DJ Pult und Deko und Artwork von Manoel Drexler aka awkward Mud.

    *  __________  .. _____________  *

    „Beach Beneath“ bezieht sich auf „Unter dem Pflaster, der Strand“, „sous les pavés, la plage“, einem Slogan der Situationistischen Internationalen.


  • 26.09.23 Divide And Dissolve

    DIVIDE AND DISSOLVE (Australien, Invada Rec.) kehren zurück! Wuchtiger Doom und Drones gegen die Folgen der Kolonialisierung und für indigene Souveränität, am 26. September live.

    Dienstag, 26.09.23 Kantine

    Divide And Dissolve

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  15 – 24€ / Vorverkauf 15€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Homepage   Bandcamp   Facebook   Instagram    YouTube

    Von den frühen Protestsongs, die aus der gewaltsamen Besetzung von Turtle Island (den so genannten Vereinigten Staaten) hervorgingen, bis hin zum Kampf der Punkmusik gegen das System stand die Kunst schon immer an der Spitze des gesellschaftlichen Wandels. Sei es durch gezielte Angriffe oder etwas Existenzielleres – leise gesungen oder so laut wie möglich vorgetragen – Musik ist nach wie vor ein Sprungbrett für kollektiven Widerstand.

    Dennoch nutzen nur wenige Bands ihre Stimme und ihre Plattform so kraftvoll wie Divide and Dissolve. Im Einklang mit der rohen, knochenbrechenden Kraft ihrer dynamischen Drone-Musik tragen die beeindruckenden Divide And Dissolve ihren Kampf und den ihrer Vorfahren jeden Tag weiter und nutzen die Kraft ihrer Auftritte, um die Aufmerksamkeit auf den andauernden Kampf gegen systemische Unterdrückung zu lenken.

    „Wir möchten einen radikalen Wandel im derzeitigen Paradigma der Selbstgefälligkeit in Bezug auf unterdrückerische Machtdynamiken, Völkermord, Rassismus, weiße Vorherrschaft und Kolonialisierung beobachten“, so die Band in einem früheren Statement. „Wir wollen den Stimmen, die traditionell misrepräsentiert und kriminalisiert werden, bevor sie zu Wort kommen, Gewicht und Bestätigung verleihen.“

    Das neue und vierte Album Systemic von Divide and Dissolve untersucht die Systeme, die uns zwangsläufig binden, und fordert ein System, das das Leben für alle erleichtert. Es ist eine Botschaft, die zur Kernintention der Band passt: Musik zu machen, die ihre Vorfahren und das indigene Land ehrt, sich der weißen Vorherrschaft zu widersetzen und auf eine Zukunft der Schwarzen und indigenen Befreiung hinzuarbeiten.

    Saxophonistin und Gitarristin Takiaya Reed kommentiert: „Diese Musik ist ein Bekenntnis zur Enteignung durch koloniale Gewalt“, und sie fährt fort: „Das Ziel des kolonialen Projekts ist es, indigene Menschen von ihrer Kultur, ihrer Lebenskraft, ihrer Gemeinschaft und ihren Traditionen zu trennen. Das Album steht in direkter Opposition dazu.“

    Wie sein Vorgänger Gas Lit wurde Systemic von Ruban Neilson von Unknown Mortal Orchestra produziert und erscheint am 30. Juni 2023 auf allen Formaten über Invada. Dem Album geht die Lead-Single/Video „Blood Quantum“ voraus, die den gewaltsamen Prozess der Identitätsverifizierung in Frage stellt.

    Divide and Dissolve beschäftigt sich mit der Souveränität indigener Völker. Takiaya ist schwarz und Cherokee, Sylvie ist Maori. Als Duo veröffentlichten sie zwei Alben, Basic (2017) und Abomination (2018), über DERO Arcade, bevor sie bei Invada unterschrieben und 2021 ihr vielbeachtetes drittes Album Gas Lit veröffentlichten, das von Mary Anne Hobbs als Album des Jahres ausgezeichnet wurde.

    Im Jahr 2021 wurde eine Gas Lit Remix EP veröffentlicht, die Überarbeitungen der Musik von Divide and Dissolve durch Moor Mother, Chelsea Wolfe und Bearcat enthält.

    Divide and Dissolve tourten 2022 als Support von Low durch Nordamerika und Europa, spielten Headline-Dates und Festivalauftritte und haben Live-Shows und Festivalauftritte als Support von Systemic geplant, darunter Auftritte beim Supersonic Festival und End of the Road. Aus persönlichen Gründen wird sich Sylvie zur Zeit von ihren Live-Auftritten mit Systemic zurückziehen.

  • 01.07.23 Zement & Hannah Grünewald + Ashinoa

    Ein ganz großartiges Doppelpack zweier dancy psychedelic Neo-Kraut-Bands erwartet euch am 1. Juli in der Kantine: Zement & Hannah Grünewald mit ihrer A/V-Show und aus Lyon stoßen Ashinoa dazu, die letztes Jahr ein verdammt gutes neues Album auf Fuzz Club rausgebracht haben!

    Samstag, 01.07.23 Kantine

    Zement & Hannah Grünewald

    + Ashinoa

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse, Zahl was du kannst zwischen 11-18€

    Hannah Grünewald:   Website   Instagram
    Zement: Bandcamp   YouTube „Soil“   YouTube „Goa“   YouTube Hersbrooklyn Live Session   Spotify   Instagram   Facebook

    Mit ihrem Mix aus drehenden motorischen Rhythmen, flirrenden Synths und psychedelischen bis noiseigen Gitarren, erschaffen Zement einen eklektischen Mix aus Neo-Krautrock, Psychedelic, Noise-Rock und EDM. Philipp Hager (Gitarre, Synthesizer, Drum-Machine, Effekte, Flöte) und Christian Büdel (Drums, Percussion) spielen in dieser Kombination seit 2014 als Zement zusammen und sind beide bereits über viele Jahre in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen aktiv.

    Auf ihrem dritten Album Rohstoff bleiben Zement der thematischen Bearbeitung ihres Namens treu, erweitern ihren Sound aber um mehr und mehr Facetten aus anderen Genren der elektronischen Musik. Die Synthesizer nehmen mehr Raum ein als früher, Drumcomputer kommen zum Einsatz und man hört zum ersten Mal maschinellen Gesang. So finden sich darauf auch Anklänge an frühen Detroit-Techno und House, aber auch Ausflüge in Free-Jazz Gefilde und Saxophon Improvisationen von Gastmusiker Martin Pirner sind zu hören, ohne sich dabei zu weit vom Grundpuls des Motorik-Beat zu entfernen.

    Die spannende Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und qualitativ hochwertigem Songwriting bringt Zement mit Rohstoff auf eine Ebene mit etablierten Experimental-Rockbands wie Maserati, Trans Am oder Föllakzoid. Wer auf den Sound der genannten steht, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen. In seiner Kombination aus Autobahn und Hallogallo, Techno und Free Jazz, ist Rohstoff eine konsequente Fortführung und Erweiterung des bisherigen Oeuvres von Zement. Eine endlose Reise für Körper und Geist, ähnlich wie eine Clubnacht.

    Im Jahr 2022 spielten Zement ihre erste Show zusammen mit der langjährigen visuellen Kollaborateurin Hannah Grünewald, die die technischen und ästhetischen Aspekte von Live-Coding, Visual Mapping und Video-Sampling durch multimediale Performances erforscht. Auf dieser Tournee werden sie als audiovisuelles Trio auftreten, wobei der Sound Hannahs Live-Coding und Visuals beeinflussen wird und umgekehrt! Eine endlose Meditation über die Architektur des Geistes und die Bewegung der Körper

    „Zement ist ein Mehl, das Festungen formen kann. Zement ist aber auch eine Band, die Ernst und Spiel zugleich ist.“  (Visions Magazin)
    „This is high modern music, that also has soul.“ (Simon Smith, The Fragmented Flaneur)
    „Mit diesem dritten Album etablieren sich Zement endgültig als Kraut-Powerhouse.“ (beatblogger)
    „It’s just the rhythm of the Zement tribe, it’s Christian and Philipp melting into one entity.“ Sebastian Dyrschka (Otomatik Muziek)
    „A hybrid of Autobahn-inspired early electronic from the school of Kraftwerk and the hypnotic repetition from Krautrock pioneers Neu! Similar to contemporary groups like Föllakzoid and Trans Am, Zement take those inspirations and add in their own ingredients to propel the genre forward. „Rohstoff“ their third full-lenght, has some exciting psychedelic undertones stirred into the cauldron.“ (SlyVinyl)

    Bandcamp   Instagram   YouTube „Vieille Vigne“ (live version)   YouTube „Koalibi“   YouTube „Disguised in Orbit“   Spotify

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 gehört die vierköpfige französische Band Ashinoa zu den Vorreiter*innen der alternativen Szene in ihrer Heimatstadt Lyon. Ursprünglich mit der Misère Records-Bewegung und dem Kollektiv der Stadt verbunden, unterschrieb die Band 2021 bei dem Londoner Label Fuzz Club Records (Night Beats, Tess Parks, The Underground Youth) und veröffentlichte Anfang 2022 ihr zweites Album „L’Orée“.

    Musikalisch knüpft es an die Debüt-LP „Sinie Sinie“ und die nur auf Vinyl erhältliche Single „Koalibi“ an, während es gleichzeitig einen natürlicheren und organischeren Sound erforscht. Teils perkussiv und tänzerisch, teils hypnotisch und cineastisch fühlen sich die größtenteils synthesizergesteuerten Klanglandschaften von „L’Orée“ sowohl antik als auch futuristisch an, indem sie eine Synthese aus jazzig angehauchtem Krautrock, formwandelnder psychedelischer Elektronik und experimenteller Weltmusik bilden.

    Auf ihren zahlreichen Tourneen durch Frankreich teilten Ashinoa die Bühne unter anderem mit Metz, Flamingods, Tomaga, Warmduscher, Bo Ningen, Kikagaku Moyo, Minami Deutsch und The Holydrug Couple und erwarben sich den Ruf eines beeindruckenden Live-Acts, der sein Publikum mit einer schieren Vielfalt und Intensität des Sounds in seinen Bann zieht.

     

     

     

  • 20.05.23 UNRU + Sun Worship

    20.05.23 UNRU + Sun Worship

    Black Metal vom Düstersten! Am 20. Mai könnt ihr euch in der Kantine dem wuchtigten Weltuntergangssound mit UNRU und Sun Worship hingeben.

    Samstag, 20.05.23 Kantine

    UNRU

    + Sun Worship

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12-15€

    Präsentiert von Zosh! und Radio Z

    Bandcamp   YouTube   Spotify   Instagram  Facebook

    Dystopischer Black Metal, AZ-Metal, linker Black Metal, Extreme Metal – vieles wurden UNRU schon genannt. Es gibt nicht viele Bands, die es schaffen, gleichzeitig einen modernen, dabei aber auch völlig un-„post“-irgendwas Sound zu fahren, sondern bis zum Hals in den atmosphärischen Abgründen des 90er Jahre Black Metal zu versinken, oder eher: ihr Totenschiff da hindurch zu ihrem Ding zu navigieren. Mit sicherer Hand nehmen sie dich mit auf ihren Trip durchs Verderben, ein kathartisches Untergangserlebnis.

    „Bar jeder Ideologie, befreit von jeglichen Szenezwängen nutzen UNRU ihre Form des Black Metals, um Aggression, Verlorenheit und Schönheit in ein Gewand zu kleiden, das die stilistische Weiterentwicklung als zutiefst dankbaren Prozess erscheinen lässt.“ (Black Salvation)

    Die Band wurde im Jahre 2012 unter einem nicht bekannten, anderen Namen gegründet. Zur Anfangsbesetzung gehörten der Sänger A., der Bassist T. und der Schlagzeuger H., wobei die letzteren beiden zuvor schon in einer anderen Band spielten. Nachdem der ursprüngliche Gitarrist die Band verlassen hatte, wurde er durch S. ersetzt. Die Band änderte daraufhin ihren Namen in Unru und steht in enger Verbindung mit dem Bielefelder AJZ. Der Bandname Unru steht sowohl für Unruhe im medizinischen Sinne, als auch für das Unruh als Bauteil eines mechanischen Uhrwerkes. Dabei steht das Unruh als Metapher dafür, dass der Mensch unfähig ist, aus den Grenzen seiner Ängste, Süchte und Zwänge zu fliehen.

     

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    Black Metal ohne Mummenschanz und zweifelhaften ideologischen Überbau, mit Postpunk-geschultem Blick erschlossen und auf das Wesentliche reduziert. Die Musik von SUN WORSHIP ist sowohl eine entfernte formell-ästhetische Hommage an eine Ära in der diese Art von Musik erstmals spirituell erfahrbar wurde als auch zeitlose Katharsis durch Brachialität, Geschwindigkeit und Lautstärke.

    „SUN WORSHIP vertonen mit ihrer Mischung aus traditionellem und modernem Black Metal die Unendlichkeit des dunklen Kosmos und gehen dabei musikalisch keine Kompromisse ein: Die tiefen Gitarren schrammeln sich gnadenlos nach vorne, das Schlagzeugspiel ist nahezu beängstigend präzise und der Gesamtsound unfassbar organisch. Über allem liegt das fast an Urmenschen erinnernde Gebrüll von Lars und Felix und immer wieder weben SUN WORSHIP kleine rhythmische, melodische und strukturelle Finessen in ihren dichten Klangteppich ein und wissen mit stimmigem, packendem Songwriting zu begeistern.“ (Metal1)

    „Dass sich SUN WORSHIP genauso von Mayhem wie von Manuel Göttsching (Ash Ra Tempel, The Cosmic Jokers) beeinflusst sehen, hört man aufgrund einer nahezu kompletten Abwesenheit „elektronischer“ Musik nicht sofort, aber nach dem ersten Durchlauf von „Pale Dawn“ weiß man, was das Trio meint, noch nicht mal das im Presse-Info benutzte, nicht ganz unprätentiöse Strawinsky-Zitat „Music is just notes – what you speculate beyond that is pure nonsense“ steht dem entgegen: Die Berliner offerieren mit Emanations of Desolation (Broken Silence) nicht nur ein noch besseres Gesamtergebnis, sondern tatsächlich das beeindruckendste Black-Metal-Album seit MGLAs unantastbarem Dauerbrenner „Exercises In Futility“.

    Dass SUN WORSHIP optisch und ideologisch nur wenig mit der alten Schule gemeinsam haben und auch nicht in die aktuelle Wald-und-Wiesen-Strömung von Misþyrming über Alda bis Murg passen, ist (zumindest mir) dabei komplett egal: Die unbändige, knochentrockene Raserei in den überlangen Songs dieses Albums verwaltet das Erbe der (vor allem) norwegischen Legenden weit beeindruckender, als diese das (ausnahmslos!) selbst tun, und sorgt damit für eine Erhabenheit, wie sie zwar oft behauptet, aber eben nur selten erreicht wird.“ (Rock Hard)

  • 06.05.23 Die KlangBrause 2023 x Radio Z Schwarzfunk

    KlangBrause meets Schwarzfunk, das kann für den 6. Mai nur bedeuteten: Es gibt jede Menge PostPunk, Wave, 80er, Electroclash, Coldwave, Indietronics, uvm. satt auf die Ohren!

    06.05.23 Kantine

    Die KlangBrause 2023 x Radio Z Schwarzfunk

    mit Mrs. & Mr. Brause, Simone LaFontaine und Markus

    22 Uhr

    Mrs. & Mr. Brause treiben Euch wieder auf die Tanzfläche!
    Dunkelbunte Sounds aus Vergessenem und Legendärem serviert in prickelnder Abstimmung mit den fantastischen Gast-DJs vom Schwarzfunk mit DJ LaFontaine und Mastermind Markus.
    Es gibt jede Menge PostPunk, Wave, 80er, Electroclash, Coldwave, Indietronics, uvm. satt auf die Ohren!
    Der einzigartige Musikrausch zum Popo wackeln und Arme zappeln!
    Wir freuen uns!
    Salute & Cin Cin
    Mrs. & Mr. Brause
  • 21.09.23 Nürnberg

    Das Post-Punk Duo Nürnberg aus Minsk kommt am 21. September endlich mal nach Nürnberg! Beeinflusst vom UK Post-Punk/New-Wave/Coldwave-Sound der 80er, durchdrungen von Melancholie und flirrendem Hall und bittersüßen dunklen Melodien.

    Donnerstag, 21.09.23 Kantine

    Nürnberg

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 15 – 20 € / Vorverkauf 15 € zzgl. Gebühr, TixforGigs Ticketlink
    Es wird noch Karten an der Abendkasse geben.

    Eine Kooperation vom Schwarzfunk (Radio Z) und Musikverein
    Supported von Bunkersyndikat

    Bandcamp   YouTube   Facebook   Instagram   Spotify   Soundcloud

    Nürnberg ist ein Post-Punk-Duo, das 2016 in Minsk, Weißrussland, gegründet wurde.

    Die Arbeit der Band ist beeinflusst von post-sowjetischen Stadt-Depressionen, Existenzialismus, sozialen Problemen in der modernen industriellen Welt, Leistungsdruck und Erschöpfung, aber auch von einigen grundlegenden Gefühlen, die uns menschlicher machen – die Fähigkeit zu lieben und Mitgefühl zu empfinden.

    Ihre Musik ist düster, stimmungsvoll, atmosphärisch und energiegeladen. Beeinflusst vom britischen Post-Punk/New-Wave/Coldwave-Sound der 80er Jahre, durchdrungen von Melancholie, Düsternis und Trostlosigkeit, durchflutet von flirrendem Hall und bittersüßen Melodien.

    Kick- und Clap-Schlagzeugbeats und wuchtige, melodische Basslines vermitteln das Gefühl von Verzweiflung, Vernichtung und Hilflosigkeit, während brennende, wehmütige Gitarrenleads in einer düsteren Umarmung der Unaufhaltsamkeit des Todes mit dem verlorenen, emotionalen Gesang jagen und tanzen.

    *  ~  *

     

     

  • 26.05.23 Xiu Xiu + Liæn

    Xiu Xiu macht wunderschöne Musik für harte Zeiten. Vom melancholisch-melodischen Wave und Synthpop der 80s bis zu Free Jazz und Noise Experimenten, die sie in ihrer Musik reflektieren, schaffen sie es, immer wieder mit ihren Alben und ihren intensiven Liveshows zu überraschen und zu berühren. Deswegen freuen wir uns sehr, sie am 26. Mai jetzt schon zum siebten Mal nach Nürnberg bringen zu können, und dass wir als Support Liæn mit ihrem Experimentalpop zwischen Hauntology und Melancholie gewinnen konnten.

    Freitag, 26.05.23 Kantine

    Xiu Xiu

    + Liæn

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse  20 – 25€
    Es gibt keine Karten mehr im Vorverkauf, aber es gibt noch 50 Karten an der Abendkasse.
    Präsentiert von ORCHID

    Homepage   Bandcamp   Facebook   Instagram   Spotify

    YouTube: Maybae Baeby   Gray Death   Hi   I Luv The Valley Oh   Scisssssssors   A Bottle Of Rum   Dear God, I Hate Myself   Honeysuckle   Sad Pony Guerilla Girl

    Xiu Xiu macht wunderschöne Musik für harte Zeiten. Seit fast 20 Jahren erschafft die Band experimentelle Pop-Musik für diese Momente, in denen die bittere Realität des Lebens auf seine existenziellen Rätsel trifft.

    Xiu Xiu war sehr lange in erster Linie Jamie Stewart mit wechselnden Mitgliedern, inzwischen ist aber Angela Seo auch schon sehr lange als bandprägender Kern dabei, und ganz neu für das im März 2023 erscheinende Album ‚Ignore Grief‘ ist ihr langjähriger Freund David Kendrick (Gleaming Spires, Devo, Sparks).

    Xiu Xiu wurden schon als „selbstgeißelnd“, „hart“, „brutal“, „schockierend“ und „pervers“ bezeichnet, aber auch als „genial“, „brillant“, „einzigartig“, „fantasievoll“, „erleuchtend“ und „zum Dahinschmelzen.“ Sie haben schon mit zahllosen fantastischen anderen Künstler*innen zusammengearbeitet, zum Beispiel Mitski, Swans, Deerhoof, Sharon Van Etten, um nur ein paar zu nennen. Vom melancholis-melodischem Wave und Synthpop der 80s bis zu Free Jazz und Noise Experimenten schaffen sie es, immer wieder mit ihren Alben und ihren intensiven Liveshows zu überraschen und zu berühren. Deswegen freuen wir uns sehr, sie jetzt schon zum siebten Mal nach Nürnberg bringen zu können.

    Xiu Xiu sind stets auf der Suche, für Ereignisse voller Grauen, für den Horror und Tragödien des Lebens eine Möglichkeit der Verarbeitung zu finden: Darum, eine gute empathische Entgegnung in Musik zu gießen. Es ging und geht ihnen nie um oberflächliche Schockmomente, wenn sie Themen wie Menschenhandel, Essstörungen oder Kindesmissbrauch aufgreifen, sondern darum, dem Horror nicht zu gehorchen, nein, ihn stattdessen auf jedes Detail achtend, behutsam umzuorganisieren, eine musikalische Antwort und einen Verarbeitungsprozess in ästhetischem Ausdruck zu finden, auf dass unsere Herzen und unser Gedächtnis nicht verrohen und nicht zermalmt werden.

    Bandcamp   Spotify   Instagram   photo: Lisa KBNKO

    LiÆN spielt Lieder gemischt aus Stimme und schiefen Instrumentalspuren, begleitet von verzerrten Erinnerungen und Gefühlen, sei es von lärmenden Autos, kreischenden Flamingos oder der täglichen Straßenbahnfahrt. Ihr Debütalbum ist bei dem Nürnberger Label Verydeeprecords erschienen.

  • 25.03.23 BEACH BENEATH mit Dino Spiluttini

    Für die zweite BEACH BENEATH Party haben wir den Ausnahmeelektroniker Dino Spiluttini (Editions Mego, Tortured Anthems / Wien) mit seinen aktuellen Ausflügen in Trance eingeladen! Außerdem gibt’s die Beach Beneath Residents: Amelie Lieb, Ramshackle,  HKHKHKHK und eve massacre.

    Samstag, 25.03.23 Kantine

    BEACH BENEATH mit
    Dino Spiluttini

    Resident DJs: Amelie Lieb, Ramshackle, HKHKHKHK, eve massacre

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: 9 – 12€ (Zahl soviel du kannst)

    Website   YouTube   Bandcamp   Spotify   Soundcloud   Instagram  Interview

    Unsere Elektronikparty mit berauschenden Synthies, myzelisch-vernetzende Basslines und Leben und Liebe pumpenden Beats, die auch mal gebrochen werden, geht in die zweite Runde. House, Beats, Techno, Bass, Trance – Reconstructed Dancefloor vom Feinsten!

    Unser Gast:

    Mit „Death Chants II“ veröffentlicht der österreichische Ausnahmeelektroniker DINO SPILUTTINI gleichermaßen eine Exegese auf die Frage, nach dem Stand und der Funktion von Dancemusic angesichts der aktuellen Verhältnisse zwischen Corona, Klimakrise und Krieg. Funktionieren die „Politics Of Dancing“ noch, oder sind all die Dancefloor-Utopien der 1990er mittlerweile zu dystopischen Alpträumen zerronnen? Dabei zeugt „Death Chants II“ vor allem auch wie (instrumentale) elektronische Musik immer noch politisch sein kann, sofern es ein Bewusstsein für die jeweiligen Verhältnisse und deren Widersprüche gibt.

    Reductive club expressionism. Death Chants II marks changes to Spiluttini’s sound and style scarcely hinted at in nominal predecessor Death Chants (2020). Whereas that EP retained the physical modelling, lurching freeform and grave intensity of the LP Heaven (2019), this new collection, performed mainly on a Roland JP-8080 processed by modular synthesis, overtly derives its every element from the divertive ecstasies of club and trance.

    These are tracks chiefly of genre materials refined to great succinctness: wetly plucked rubber leads, RnB acapellas lifted to weightless distances, and beats tapped out with only hi-hats. Referential but arranged nonetheless in Spiluttini’s recognisable style, they evoke the emotional range of the club experience, its joys, sorrows, and excesses. What Heaven and Death Chants II thus have in common is their inextricable ties to transcendence. Of the former, it is a tie of congregation and institutional spirituality; of the latter, it is one of physical intensity and hedonism.

    *  __________  .. _____________  *

    „Beach Beneath“ bezieht sich auf „Unter dem Pflaster, der Strand“, „sous les pavés, la plage“, einem Slogan der Situationistischen Internationalen, der so wunderbar Hedonismus und das Engagement für ein besseres Leben für alle in ein Bild fasst.


  • 05.04.23 Painting

    Widerständig, bunt, unwiderstehlich und am 5. April live in der Kantine: Painting (Soft Grid, Golden Diskóship) aus Berlin mit Psychedelic/Kraut/Prog-Rock, Post-Punk, Art-Pop, Mixed Media.

    Mittwoch, 05.04.23 Kantine

    Painting

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 13 – 16 Euro

    Bandcamp   YouTube 1   YouTube 2  Facebook   Instagram   Foto: Sara Perovic
    Platte als 3D-Game zum Selberspielen

    „Die tollste neue Band, die man gegenwärtig in der deutschen Pop-Avantgarde findet, ist das Berliner Trio Painting.“ Rolling Stone 07/22

    „Widerständig, bunt, unwiderstehlich: ein großartiges Album unter dem Radar!“ Musikexpress

    »Painting ist das neue Projekt von Kritikerliebling Theresa Stroetges (Soft Grid, Golden Diskó Ship), die nun mit Christian Hohenbild und Sophia Trollmann ihren verstrahlten Avantgarde-Pop mit Humor ergänzt.« tip Berlin (Print)

    „Am Mittwoch feierte die neue hiesige Supergroup Painting ihren Albumrelease in der rappelvollen Kantine Berghain – was toll war, toller noch, als das auch schon tolle Album vermuten ließ: Flirrend und psychedelisch fräste sich ihr Art-Pop ins Ohr. Am Ende sind alle klatschnass und euphorisiert. Painting’s performance is a firework of synergies“. taz

    Für gewöhnlich wird visuelle Kunst vor allem als (Re-)Organisation des Raums gedacht, derweil sich Musik mit Zeitlichkeit auseinandersetzt, entlang oder auch entgegen temporaler Gesetzmäßigkeiten gemacht und genossen werden soll. Mit dem Projekt »Painting in 3D« überschreitet das Berliner Trio Painting die Grenzen zwischen den beiden Kunstformen und vereint, was sie vermeintlich voneinander trennt. Ihr Debütalbum »Painting Is Dead« auf dem Label Antime umfasst fünf Stücke, die eine Tür hin zu digitalen Räumen eröffnen, welche das Publikum über die Länge der Songs hinweg erkunden kann. Gemeinsam mit der Medienkünstlerin Paula Reissig hat die Gruppe ein dreiteiliges Projekt lanciert, das als von der Multimedia-Künstlerin gestaltetes Computerspiel, als hybride und audio-visuelle Live-Show sowie auf Schallplatte erfahrbar gemacht wird, wobei die Vinyl-Version die physische Welt mit virtuellen Realitäten genauso wie analoge Medien mit den Möglichkeiten digitaler Technologien engführt. Auf Basis einer breiten musikalischen Palette, die experimentellen Rock und elektronische Avantgarde-Klänge ebenso umfasst wie unkonventionelle Pop- und Jazz-Ansätze bietet das Album »Painting Is Dead« eine vielschichtige musikalische Mischung, die sich nahtlos in das Gesamtprojekt integriert und doch für sich steht.

    Nach der Auflösung ihrer Band Soft Grid gründeten Theresa Stroetges und Christian Hohenbild die Band Painting gemeinsam mit Sophia Trollmann, die zuvor bereits auf einem von Stroetges’ Soloalben unter dem Namen Golden Diskó Ship Saxofon gespielt hatte. Der Leadgesang Stroetges‘ wird von den Vocals der beiden anderen Mitglieder ergänzt und auch tragen alle drei eine Bandbreite von akustischen und elektronischen Sounds zum Sound der Band bei: Trollmann spielt überwiegend Saxofon und gelegentlich Synthesizer, Hohenbild ergänzt vom Schlagzeug aus die Mischung mit Elektronik und Stroetges wechselt zwischen E-Bass, Gitarre und Synthesizern. Das unkonventionelle Set-up spiegelt den Ansatz einer Band wider, die sich während der Pandemie gründete und die Gelegenheit ergriff, um während der Schließung von Konzertstätten die Live-Präsentation ihrer Stücke radikal zu überdenken. Mithilfe von Reissigs begehbaren digitalen Orten erweitern sie die bloße musikalische Erfahrung, derweil sie genauso das gemeinhin limitierte Format der Vinyl-LP durch die Möglichkeit ergänzen, die virtuellen Rauminstallationen durch ihre Musik hindurch zu erleben.

    Es überrascht deshalb wohl kaum, dass sich Painting auch inhaltlich mit Binaritäten auseinandersetzen, genauer denjenigen, welche das Leben von Frauen und insbesondere queerer Menschen im patriarchalischen System prägen. Angefangen mit »Symmetrical Pattern« und seiner kanonähnlichem Eröffnungssequenz, in der sich drei Stimmen im Wechsel damit auseinandersetzen, wie heteronormative Strukturen die Beziehungen zwischen zwei Menschen determinieren, hin zum Song »All My Eggs Go Down the Drain«, der sich mit den Erwartungserhaltungen an Personen befasst, denen konventionellerweise die Rolle der Fortpflanzung zugeschrieben wird, beleuchtet »Painting Is Dead« Systeme der Unterdrückung, stellt ebenso aber klare Forderungen: »We need a new framework / And for this framework / We need a new skin.« Diese Haltung hallt in Songs nach, welche die Grenzen des traditionellen Songwritings aufsprengen. In der Musik von Painting lassen sich keine falschen Symmetrien ausmachen, sondern stattdessen sich von Takt zu Takt neu generierende musikalische Konstellationen.
    Das Trio nimmt sich die Zeit – zwischen fünf und elf Minuten sind die Songs auf »Painting Is Dead« lang –, um akustische Klänge, Call-and-Response-Gesangsstrukturen zwischen cleanen oder technologisch manipulierten Stimmen, elektronischen Experimenten und spannungsgeladenen Rhythmen in dynamische Collagen zu überführen, die sich stetig fortbewegen, die von einem Punkt zum nächsten walzen und gelegentlich eine Abzweigung in bisher unerforschte Gebiete nehmen. »Painting Is Dead« eröffnet mit musikalischen Mitteln neue Klangräume, die in Kombination mit den begleitenden Visuals und den dem Publikum offenstehenden digitalen Räumen eine immer wieder andere Hörerfahrung bieten. Als Teil des »Painting In 3D« handelt es sich dabei nicht allein um ein Stück eines größeren Puzzles, sondern eine vielseitige Einheit, die ebenso geschlossen für sich selbst steht, wie sie sich radikal anderen Kunstformen und Erfahrungsweisen öffnet.

  • 18.03.23 Die linke Party mit Blockwart & Basur (live)

    Comandante Manolos pfeffisprudelnde pro-revolutionäre Soli-Party für linke Projekte mit einer very special Ausgabe am 18. März – mit Blockwart und Basur live, und die Eintrittseinnahmen gehen diesmal an die Rote Hilfe Nürnberg.

    18.03.23 Kantine

    Die linke Party

    mit Blockwart und Basur (live)

    und den DJs

    Skirl
    ix_tar
    HKHKHKHK
    Comandante Manolo

    23 – 5 Uhr
    Spendenempfehlung: 5-10 Euro

    Die linke Party und der Musikverein spenden die Eintrittseinnahmen für jede Party an ein vorher von den Initiator*innen ausgesuchtes politisches oder soziales Projekt.
    Dieses Mal werden die Eintrittseinnahmen an die Ortsgruppe Nürnberg der roten Hilfe gespendet.
    Refugees Welcome!

    „In einer besseren Welt wären Blockwart & BasuR wahrscheinlich überflüssig. Oder die hätten wenigstens eine coole Punkrockband im Rücken.Die Welt ist, – wie wir alle wissen, – mehr als nur schlecht und so verblüffen- die selbsternannten Erfinder des °3-Akkorde-Raps°, nunmehr, mehr als 10 Jahre, 12 Alben und über 12 Stunden verewigter Musikgeschichte in Form von Tracks, damit- noch immer in keine Schublade zu passen, damit dem Vermarktungsprinzip jeher zuwider handeln und somit leichtfertig, aber bewusst, die Möglichkeit nicht ausschliessen- diese gottgegebene Welt der Wichser, mit sich zusammen, in den wohlverdienten Abgrund zu reißen.

    Textlich irgendwo zwischen hoffnungslosem optimistischer Depressivität, erlebnisorientierten Komplettausfällen und hassgetränkter, bissiger Gesellschaftskritik verhaftet, ist es -wahrlich- nicht zuviel verlangt-
    Nicht Rap, zum Teufel mit Rap, sondern einzig Blockwart & BasuR, als einen Spiegel der Widersprüche unserer Zeit, Toleranz und Lebensweise zu sehen, um in letzter Konsequenz vielleicht zu der selbsterklärenden Erkenntnis zu gelangen:
    Die Welt ist mehr als nur schlecht und diese Tatsache ist als Fakt wirklich mehr als nur überflüssig, weit überflüssiger als es Blockwart & BasuR je hätten seien können.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.“

  • 01.04.23 Ecko Bazz feat. STILL

    Grime trifft auf übernatürliche Trap-Intensität und dämonischen Nu-Dancehall: ECKO BAZZ aus Uganda (Nyege Nyege / Hakuna Kulala) feat. STILL (PAN) kommen am 1. April in die Stadt!

    Samstag, 01.04.23 Kantine

    Ecko Bazz feat. STILL

    + All night long After-Show-Party mit
    blabla (Beat Thang, sub:city, Maos Rache / Mach mal langsam)
    Tobiolo (Maos Rache, sub:city, Nurotic Soundsystem)
    Amelie Lieb (Beach Beneath)

    Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 15 – 20€ / Vorverkauf 15€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   YouTube   YouTube   ARTE Tracks   Facebook   Instagram   Spotify   Ecko+Still Mixtape   photo: Guido Borso

    Seit seinem Debütalbum Mmaso, das Anfang des Jahres auf Hakuna Kulala erschienen ist, hat der ugandische Rapper und akrobatische MC Ecko Bazz einen rasanten internationalen Erfolg errungen. Ein Grime-Avantgardist, entdeckt bei einem Open Mic des Labels Nyege Nyege. Sein Stil ist eine Mischung aus übernatürlicher Trap-Intensität, dämonischem Nu-Dancehall und politisch angehauchter lugandischer Poesie, die Gewalt, Religion oder die Armut in den ugandischen Slums thematisiert. Jeder, der das Privileg hat, ihn live zu sehen, weiß, was er von seinem fiebrigen Flow und seiner feurigen Präsenz zu erwarten hat. Der Rapper wechselt frei zwischen nüchternen Wahrheiten und hyperaktivem Geschrei und springt von Takt zu Takt über Beats von u.a. Debmaster, Slikback und dem britischen Produzenten PQ (Nightmare Song). Demnächst erscheint auch ein neuer Track mit dem britischen Producer AYA / Loft auf Hyperdub.

    Für diese Tour tut sich Ecko Bazz mit dem Mailänder Produzenten und bildenden Künstler STILL (Head of Hundebiss Records, auch bekannt für sein Projekt Dracula Lewis) zusammen, mit dem er schon lange zusammenarbeitet. STILLs Arbeit zeichnet sich durch einen einzigartigen, nomadischen Ansatz aus, der sich durch seine Klang- und Bilderwelten bewegt. Er gründete Invernomuto zusammen mit Simone Bertuzzi, veröffentlichte Musik unter verschiedenen Namen und debütierte 2018 mit seinem Alias STILL auf PAN, wo auch ein gemeinsamer Track mit Ecko Bazz releast wurde. Sie haben zusammen auch ein Mixtape für Crack Magazine produziert.

     

    Als local Unterstützung für diese Nacht, die nach dem Konzert noch als All Night Long Aftershow-Party weitergeht, sind die DJs Tobiolo (alias Tobi Lindemann) und blabla dabei, beide bekannt von SUB:CITY und Maos Rache, und sie bescheren euch exzellente roughe und deepe Beats, Grime, Bass, HipHop, Dubstep, Trap, Noise, und alles Mögliche dazwischen und darüberhinaus.

  • 09.02.23 remeny + Verydeep DJ Team

    Fragiler lo-fi Pop und Electronic(a), so hört sich die Musik von remeny an, deren Albumrelease auf Verydeeprec am 09. Februar mit einer Liveshow von ihr gefeiert wird! Drum herum gibt’s Bar-DJing vom VDR DJ-Team aka Red On und HKHKHKHK.

    Donnerstag, 09.02.23 Kantine

    remeny

    Album Release Show, live

    + Verydeep DJ-Team

    Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20 Uhr

    Eintritt: Zahl so viel du kannst, zwischen 5 – 12 Euro

    Bandcamp   YouTube  Label-Website   photo: Mina Reischer

    Pünktlich zum Release ihres Debut-Albums »Polar Soft« auf Verydeeprecords, spielt remeny eine allererste Live-Show: Fragiler lo-fi Pop und Electronic(a) – für Fans von Carla Dal Forno, LiÆN, Jenny Hval. Drum herum gibt’s Bar-DJing vom VDR DJ-Team aka Red On und HKHKHKHK.

    „Polar Soft“, das Debütalbum der Nürnberger Künstlerin remeny wirkt wie eine Botschaft aus anderen Sphären. Oder ein unerwartetes Signal vom Grund des emotionalen Ozeans in jedem und jeder einzelnen von uns.

    Acht Songs dringen auf beängstigende, aber auch beruhigende Weise in unsere Safe Spaces ein und balancieren zwischen Schmerz und Erleichterung, die sich einstellen, wenn du dich mit deinen eigenen Gefühlen konfrontierst.
    „I’m too intense, they say“ – remeny stellt nicht nur soziale Gewohnheiten in Frage und offenbart den Schaden, den sie anrichten können, sie lässt auch die üblichen technischen Regeln beim Komponieren eines Albums hinter sich. Klare Vocals, eigenwillige Instrumentals und sehr sinnliche, verwobene Field-Recordings entführen uns in eine hypnotisierende Traumwelt. remeny zeichnet ihre eigene Landkarte, mutig, während sie eine intime, aber noch unbekannte Umgebung erkundet. „Polar Soft“ verschmilzt digitale Wildnis mit greifbaren Elementen der Natur. Es gibt alle Arten von Instrumenten. Es gibt düstere Beats. Aber wir hören auch Vögel singen. Wasser, das fällt. Und Tränen.

    Was wie ein eigensinniges Mischwesen anmutet, entpuppt sich als ein präzise geknüpftes Netz aus gut getroffenen Entscheidungen in Musik, Text und Design.

    – Lisa Neher

     

  • 26.04.23 BIG | BRAVE + Aicher

    Am 26. April könnt ihr euch endlich wieder von Big Brave und ihrem intensiven, minimalistischem Heavy-Drone/Doom/Sludge-Rock/Avantgarde-Rock aus dieser Welt fegen lassen. Verloren im Raum, nur noch Sound, Lautstärke, rohe Emotionen. (Southern Lord Rec., Montreal) Und mit auf Tour kommt Aicher, alias Liam Andrews von My Disco, zum ersten Mal live mit diesem Soloprojekt.

    Mittwoch, 26.04.23 Kantine

    BIG ‡ BRAVE

    + Aicher

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13-17€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13€ Ticketlink

    Website   Bandcamp   YouTube   Spotify   Instagram

    BIG‡BRAVE sind eine Band aus Montreal, die für wahrhaft schwergewichtigen Zeitlupen-Rock steht, für Sludge, Minimalismus, Slowcore, irgendwo Richtung GODSPEED! YOU BLACK EMPEROR, SHELLAC und SWANS. Heavy experimental Rock von Leuten, die schon auch das Feingefühl für doomige Drones und ausgefeilte Feedbackorgien haben.

    Neben doomiger Rhythmik, grollenden Drones und beißendem Gitarrenfeedback als integralem Bestandteil des Klangspektrums sticht vor allem die Stimme von Robin Wattie hervor und macht den Sound von BIG‡BRAVE so unverwechselbar. Diese arbeitet mehr mit Ausdruck und Emotion denn mit klassischen Melodielinien, was auf der einen Seite in ihren introvertierteren, fast lieblichen Momenten einen spannenden Kontrapunkt zur dystopischen Instrumentierung darstellt, sich aber insgesamt absolut harmonisch in den eher atonalen Sound der Band einfügt.

    Ohnehin spielt Dynamik bei ihnen eine kritische Rolle: mal dominiert das zäh und stoisch groovende Schlagzeug, mal frönen die Gitarren solistisch ausufernden Drones, bis wieder die Vocals im Zentrum des Geschehens stehen – und alles das, ohne sich davor zu scheuen, auch Stille ihren Platz einzuräumen. BIG‡BRAVE erforscht die Möglichkeiten wie eine Band klingen kann, während sie konstant den Charakteristika von Songstruktur und -form widersteht – spektakulärer, invertierter Rock, der um einige Größenordnungen fetter klingt, als man es einem Trio zutrauen würde.

    Minimalismus und Instinkt, Struktur/Freiheit und akribisches Timing bilden die Eckpfeiler des prägnanten, rhythmischen Sounds von BIG | BRAVE. Auf ihrem aktuellen Album VITAL hat das Kerntrio Robin Wattie, Mathieu Ball und Tasy Hudson ihr bisher kollaborativstes Album aufgenommen. Die Band kommentiert: „Da wir unsere Zähne in sehr unterschiedlichen musikalischen Hintergründen ausgebildet haben, unterscheiden sich unsere Intuitionen, was einen interessanten Effekt auf unsere individuellen Herangehensweisen und Ohren hat.“  Textlich beschäftigt sich VITAL mit dem Gewicht von „Race“ und „Gender“, mit Ausdauer und dem Umgang mit dem Verhalten anderer Menschen, mit Beobachtung und Protest. Die Band kommentiert weiter: „Dieses Album beschäftigt sich damit, was es bedeutet, in einem rassifizierten Körper durch die Außenwelt zu navigieren und was dies mit der Psyche als Ganzes macht, während wir individuelle Würde innerhalb dieser Realität erforschen.“

    Die ersten Samen wurden 2012 gepflanzt, als Robin Wattie und Mathieu Ball begannen, gemeinsam subtile Ambient-/Minimal-Folk-Songs zu schreiben, ohne ein anderes Ziel als das Experimentieren mit Instrumenten, die ihnen zur Verfügung standen. Als ihr langjähriger Freund Louis Alexandre Beauregard am Schlagzeug dazukam, blieb das Ziel, so zurückhaltend wie möglich zu spielen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Watties Akustikgitarre kaputt ging, und nachdem er sich die E-Gitarre eines Freundes als Ersatz geliehen hatte, wurden größere Verstärker, die Ball noch von früheren Bands aufbewahrt hatte, in das Outfit integriert. BIG | BRAVE, die nun die Verstärkung als kompositorisches Mittel nutzten, verloren nie das Interesse an der Kraft des Minimalismus und der Zerbrechlichkeit. Es wurde klar, dass hohe Lautstärken genauso effektiv sein würden wie die geringstmöglichen, und die Gegenüberstellung von beidem wurde zu etwas, das BIG | BRAVE bis heute als ihr Hauptmittel einsetzt.

    Nach dem Weggang von Beauregard im Jahr 2018 reiste die Band mit Loel Campbell am Schlagzeug nach Rhode Island, um eine erste Platte mit Seth Manchester bei Machines with Magnets aufzunehmen. Nach der Veröffentlichung des Albums, als Campbell nicht auf Tournee gehen konnte, stieß Tasy Hudson dazu, und die Band verbrachte den Großteil des Jahres damit, ihr 2019er Album A Gaze Among Them zu touren. Im Jahr 2020 machte sich das Kerntrio Ball, Wattie und Hudson erneut auf den Weg zu Machines with Magnets, um ihre fünfte LP VITAL aufzunehmen, die wieder auf Southern Lord erscheint.

    „BIG|BRAVE are big and oceanic, their music flowing and crashing like waves…Robin Wattie’s clear, piercing vocals, which occupy an emotional zone right at the point between ecstasy and abject despair.“ – PITCHFORK

    „BIG | BRAVE have somehow made a ruthlessly loud record that is also fascinating, and consistently elegant.“ – DROWNED IN SOUND

    Instagram

    AICHER ist das neueste Projekt des in Kopenhagen lebenden Musikers Liam Andrews. Übersetzt bedeutet AICHER „scharf“, „heftig“ und „bitter (vom Wind)“, und die Bedeutung dieses Titels ist passend. Er arbeitet mit der atonalen und monochromen Ästhetik, zu der er sich hingezogen fühlt, und die Einbeziehung des Ortes und Einfluss der Umgebung der kargen skandinavischen Winter erweisen sich als perfektes Gegengift. Unheimliche Hohlräume voll Wind, Einsamkeit und das Knirschens von Eis unter den Füßen bringen die Klanglandschaft des Nordens auf den brutalistischen Pfad, für den er bekannt ist.

    In den letzten zwei Jahrzehnten hat Andrews mit der Industrial-Band MY DISCO verstärkte Gitarrenmusik erforscht und arbeitet seit kurzem mit Karl O’Connor (Regis, Downwards Records) und Boris Wilsdorf (Einstürzende Neubauten) als EROS zusammen. Die Arbeiten von AICHER konzentrieren sich auf die Wiederverwendung von Nebengeräuschen. Er stützt sich auf seinen Katalog von bereits Der Künstler greift auf sein Archiv an bereits aufgenommenem Material zurück (mit E-Bass als dominierendem Instrument) und übersetzt es in Kompositionen mit detailliertem Feedback-Ausdruck und tiefstem Klangdruck.

    Das Ergebnis ist eine Sammlung von Klangbewegungen, die sich mit generativer Computersoftware neu vorgestellt wurden. 2023 wird AICHER das zum ersten Mal als Live-Performance umsetzen.

     

  • 12.03.23 Horse Lords + Julia Reidy

    Math Rock, Art Rock, Krautrock, ein in Beine, Herz und Kopf gehendes Gewitter von radikaler Musik, das sind die Horse Lords! Wir bringen sie euch am 12. März in die Kantine!
    Eröffnen wird den Abend die großartige Julia Reidy mit Drones und gekonnten Fingerpicking-Experimenten auf 12-saitiger Gitarre und viel Effektpedalen – prismenhaft aufleuchtende Töne, mal pulsierend, dann wieder mit viel Raum, ganz groß!

    Sonntag, 12.03.23 Kantine

    Horse Lords

    Einlass 19:30, Beginn 20:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 16 – 20 € / Vorverkauf 16 € zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   Facebook  Website  Instagram   YouTube ‚Zero Degree Machine‘   YouTube ‚May Brigade‘   YouTube ‚People’s Park‘   Spotify

    Horse Lords sind Rattenfänger der experimentellen Musik und des radikalen Denkens. Ihre Musik macht unverschämt viel Spaß, und sie live zu erleben ist eine Erfahrung kollektiver Ekstase, bei der sich jeder Körper zu seiner eigenen Vorstellung davon bewegt, was der Beat sein könnte. Diese gemeinsame Erfahrung, die Freude am vereinten Flow und an der Bewegung, macht es möglich, dass Ideen, die normalerweise als „schwierig“ gelten, plötzlich ganz leicht und berauschend daherkommen. Indem sie musikalische Formen verwenden, die neue Wege des Seins, Denkens und Organisierens aufzeigen, indem sie Annahmen und kompositorische Systeme ständig neu bewerten, bieten die Horse Lords ein Modell für die Gesellschaft insgesamt. Indem sie zeigen, wie fröhlich es sein kann, sich neue Zukünfte und Möglichkeiten vorzustellen, indem sie uns mit jeder tektonischen Verschiebung zum Tanzen und Heulen bringen, zeigen sie, wie schillernd der Weg zur Utopie sein kann.

    Ist es nun Math Rock, ist es Dub, oder hab ich da nicht gerade eher ein paar Takte Post-Punk gehört, und hier, das ist doch Krautrock? Bei den Horse Lords ist der Einsatz algorithmischer Kompositionstechniken, mikrotonaler Harmonien und reichlich eingesetzter Polyrhythmik ist für die Tanzbarkeit und den rhapsodischen Wirbel der Musik nicht zweitrangig, sondern integraler Bestandteil der Party selbst. Die Musik gräbt sich in Kopf und Eingeweide.

    Bei ihnen kollidiert eine Dichte von Ideen, die an so unterschiedliche Gruppen wie The Ex und Glenn Branca bis hin zu rauer Gitarrenmusik aus der Sahara, Albert Ayler und James Tenney erinnern. Das Interesse an radikaler Politik, das auch textlich stets spürbar ist, wird bei ihnen in Musik gegossen: Eingebettet in das überschwängliche Zusammenspiel von Gitarre und Saxophon, den anhaltenden Puls von Bass und Schlagzeug, sind Ideale und Vorstellungen von Gleichheit und der Subversion verfestigter Normen.  

    Website   Bandcamp

    Julia Reidy kommt mit Drones und gekonnten Fingerpicking-Experimenten 12-saitiger Gitarre und viel Effektpedalen direkt aus dem Art Pop Universum zu uns: Prismenhaft aufleuchtende Töne, viele Effektpedale, mal dicht pulsierend, dann wieder mit viel Raum, ganz groß.

    Julia Reidy macht Musik für elektronische und akustische Instrumente – hauptsächlich für Gitarren, und kombiniert mikrotonale experimentelle Musik mit abstraktem Pop-Gesang. Die jüngste Arbeit kann als eine Reihe nicht-traditioneller Liedformen beschrieben werden, die instabile harmonische Territorien, rhythmische Elastizität und abstrakte Erzählung über ausgedehnte und episodische Formen kombiniert. Julias letzte Alben sind In Real Life (Black Truffle, 2019), Vanish (Editions Mego, 2020) und World in World (Black Truffle, 2022).

    ‘Properly singular material that fuses Reidy’s immense knowledge of American primitive folk music with microtonal experimentalism and abstract pop vocalizing. Decidedly uncool, and all the better for it – RIYL Bill Nace, Heather Leigh or Teresa Winter.’ – Boomkat, 2022

    ‘… Reidy’s music always seems to be pushing against its perimeters. That makes “Vanish” a highly evocative album worth revisiting.’ – Chris Richards, the Washington Post 2020

    ‘Listening to “Vanish” is a visceral experience. It’s music that finds just the right balance of unbridled catharsis and restraint.’ – Vanessa Ague, the Wire 2020

    ‘It’s a highly unusual disruption of classic Takoma/fingerstyle with electronic drone and found sounds, at different points reminding us of everything from Hope Sandoval to late period Talk Talk, Jim O’Rourke, Tashi Wada Group and of course John Fahey, while ultimately sounding like none of them.’ – Boomkat 2019

  • 14.02.23 Dame Area + Extreme DJs der Liebe

    Synthpop, Wave, Tribal Post-Punk, Industrial von einem energiegeladenen Live-Duo: Dame Area kommen am 14. Februar wieder in die Kantine, um euch den Valentinstag in einer Art radikalen Disco von Liveshow auszutreiben! 🙂

    Dienstag, 14.02.23 Kantine

    Dame Area

    + Extreme DJs der Liebe
    mit Love Songs zwischen obskur und tanzbar, experimentell und kitschig, Horror und Happiness, usw.

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 13 – 18 € / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    Bandcamp   YouTube  Facebook   Instagram   Spotify

    Die Essenz von Dame Area – dem Projekt des in Barcelona ansäßigen Duos Silvia Kostance und Viktor L. Crux – ist beeindruckend, temperamentvoll und unberechenbar. Auf zwei Alben und mehreren EPs für Labels wie Mannequin Records, B.F.E Records und Màgia Roja haben Dame Area eine eklektische, anspruchsvolle Form zeitgenössischer Industrial-Musik geschaffen, die obligatorische Minimal-Synthesizer und ursprüngliche Polyrhythmen sowie einzigartig rekonstruierte Elemente von Post-Punk und EBM einsetzt. Eine künstlerische Identität, die Einflüsse zulässt aber Kompromisse meidet.

    Das dritte Album ‚Toda la mentira sobre Dame Area‘ / ‚All the Lies about Dame Area‘ hält die angriffslustige Intensität ihrer berühmten Liveshows aufrecht, offenbart aber dennoch unerwartete Entwicklungen, ein Werk, das sich durch Innovation und Klassizismus, Diskordanz und Melodik, die Härte eines Kellerclubs und den Glanz einer radikalen Diskothek auszeichnet. ‚Toda la mentira sobre Dame Area‘, die erste von zwei Zwillings-LPs, zeigt eine Welt innerhalb des größeren Universums von Dame Area, ein paradoxes Album, auf dem das Duo am deutlichsten und nachdrücklichsten zu hören ist, das aber auch einen Abstecher zu einigen seiner bisher experimentellsten Stücke macht. Auf acht Tracks präsentieren Dame Area eine originelle, verführerische Idee von Pop, durchzogen von avantgardistischer Subversion.

    In ‚La Nueva Era‘ (‚The New Era‘) wird minimalistische Synthesizermechanik mit rebellischem Lärm und Dub-Echos durchbrochen, während im wilden Hedonismus von ‚Innamorata del tuo Controllo‘ (‚In Love with your Control‘) Gino Soccio auf DAF und die Italo-Jahre von Liaisons Dangereuses, oder Nitzer Ebb überarbeitet von Bobby O trifft. Das entwaffnende Finale „A volte me sembra“ („Manchmal scheint es mir“) träumerisch und gewinnend, der Klang eines verheißungsvollen Horizonts, der den Sweet Spot irgendwo zwischen Chris & Coseys „October Love Song“, der Dorothy „I Confess“ 7″ auf Industrial Records sowie den feineren Momenten von Martin Dupont und der frühen Human League trifft. Doch während dieser Höhepunkte und darüber hinaus, etablieren Dame Area ihre eigene Stimme, als lebendige Ableitung wird zur Transformation und Inspirationen werden neu definiert.

    Dame Area wurden treffend als Anbieter von Kampfmusik – „Música de lucha“ – und nicht als Producer von Tanzmusik beschrieben. Das trifft auch auf „All the Lies about Dame Area“ zu. Allerdings ist ihr Sinn für Kämpferisches hier weitreichend und dynamisch. „All the Lies about Dame Area“ ist eine Platte voller Spannung und Überraschungen, bei der die Unterscheidung zwischen Melodie und Abstraktion aufregend ungewiss ist. Eine provokante Platte für das Hier und Jetzt, die beweist, dass Dame Area nie leicht zu fassen sind.

     

  • 02.03.23 Skating Polly

    Skating Polly, die Grunge / Indie / Alternative Rock Explosion von Band kehrt zurück! Wir können es kaum erwarten, sie am 2. März wieder live bei uns spielen zu haben.

    Donnerstag, 02.03.23 Kantine

    Skating Polly

    Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

    Eintritt: Abendkasse 14 – 19€ / Vorverkauf 14€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

    YouTube  Facebook   Instagram   Spotify

    Skating Polly waren schon immer eine dieser Live Bands, die du nicht verpassen solltest, ein ausgelassenes Vergnügen, aber zwischen „Fuzz Steilacoom“ von 2014 und „The Big Fit“ von 2016 hat sich etwas geändert. All die ausgefransten Kanten wurden subtil verfeinert, was den Songs die nötige Klarheit verlieh, um ihren Weg zu finden. Pollys Sound, eine unheilige Allianz aus Bikini Kill, Beat Happening, Hole, Fiona Apple, Nirvana und Veruca Salt, entwickelte sich zu etwas viel Eigenerem. Nenn es Selbstvertrauen, wenn du willst, aber von dem Moment an, in dem „Oddie Moore“ die Platte eröffnet, war es offensichtlich, dass du in sicheren Händen bist. Sie schießen regelrecht durch die Decke und genießen jeden hässlichen kleinen Moment. The Make it All Show fuhr 2018 auf diesem Weg weiter: Ob ein warmer Grunge-Teppich mit wohltuenden Melodien oder eine in Noise ausbrechende Schrei-dir-die-Seele-raus-Explosion, ob sie gegen die überhebliche misogyne Frat-Boy-Culture im Punkstil rocken oder mit Zeilen wie „news burns like red pepper in the eye“ gegen die damalige Trump-Regierung anspielten, eins war klar: Skating Polly haben ihren jubilierenden, rasierklingenscharfen Stil gefunden.