Schlagwort: Queer Culture

  • 20.07.24 ORCHID Queer Karaoke

    ORCHID lädt am 20. Juli zur Queer Karaoke & Lipsync Night im Rahmen der CSD-Wochen mit Moderations-Diva Roxy Rüd und Host eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Samstag, 20.07.24 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die letzte Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download. Die um ein paar neue Songs ergänzte gibt’s erst ein, zwei Tage vor der Karaoke Night.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song bis spätestens 15.07.24 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche, ihr könnt mir aber Songvorschläge zur Erweiterung der Songliste schicken. Mir liegt allerdings schon dran, dass es eine handkuratierte Liste von eve massacre bleibt, also im ORCHID Style. Soll heißen: sowas wie Helene Fischer oder so Zeugs wird’s hier nie geben.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Scream-Queen-Horror-Diva-Tradition der Plakate ehrt diesmal Sophie Wilde als Mia in Talk To Me (2022).

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools

    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.

    It’s our night, let’s queer this space up!

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 25.05.24 The Drag-On-Ball Kiki Edition – ausverkauft

    Ballroom is back, endlich wieder ein Voguing Event! Freut euch auf eine rauschende Nacht der Queer Culture beim Drag-On-Ball Kiki Edition am 25. Mai.

    Samstag, 25.05.24 Kantine

    JJ Sun x Orchid present:

    The Drag-On-Ball
    Kiki Edition

     

    In honor of the first ball in Nürnberg we are doing another Drag-on-ball, but for the kiki scene!
    The overall theme of this function is ANIME – mandatory reference of your chosen anime character to let the judges see who you represent.
    👾 VERY IMPORTANT INFORMATION 👾
    Since we have a limited amount of 150 tickets the entry is only available with registration/RSVP ONLY!
    Registration closed. Sold out. Leider keine freien Plätze mehr, es ist ausverkauft.
    20:30 – participants (5€ cash at the door)
    21:30 – audience (15€ cash at the door)
    22:00 – event starting/rollcall
    reduced entry for audience: if you are queer BIPOC/ballroom, please send a message to jaybsg@hotmail.de
    👾The judge panel👾
    German Godmother Xena Louboutin (Berlin)
    Lunar 007 (Mannheim)
    Panama 007 (Frankfurt)
    👾The DJ & MC👾
    DJ German Mother Dream Louboutin (Berlin)
    MC Lucca Louboutin (Munich)
    👾The categories(not in order)👾
    – Face MF/FF/NB 🏆
    – Body MF/FF/NB 🏆
    – Beginner’s Runway AA/EU 🏆🏆
    – Runway AA/EU 🏆🏆
    – Beginner’s Performance OTA 🏆
    – Oldway OTA 🏆
    – New Way OTA 🏆
    – Vogue Femme OTA 🏆
    – Realness MF/FF 🏆🏆
    – Hands vs Arms 🏆
    – Sex Siren MF/FF/NB 🏆
    – Best dressed spectator 🏆
    – Lip Sync Production 🏆
    – Dance Off 🏆
    for Lip Sync Production (max 2 min.) please send your track (mp3) via Email: jaybsg@hotmail.de
    Ballroom Vocabulary
    FF – Female Figure: Fem Queens, Drag Queens, Women
    MF – Male Figure: Butch Queens, Trans Men, Butches (and sometimes straight men)
    FQ – Fem Queen: ballroom lingo for trans woman
    Drags:
    Drag Queen: cisgender man that presents the societal idea of a „woman“
    Drag King: cisgender woman that presents the societal idea of a „man“
    Women: cisgender women – sexual orientation doesn’t matter
    BQ – Butch Queen: cisgender man that identifies as homosexual
    Lion Babe: non-binary and FF (stud/butch) portraying a masculine and/or feminine sex appeal
    Cat Boy: a less aggressive and less straight forward version of MF Sex Siren. Neither masculine nor feminine sex appeal
    OTA: Open to all – no division into gender categories, includes non-binary and straight people (certain categories like Realness still limit the OTA)
    —
    Virgin: first time walking / never walked in a specific category
    Baby/Beginner: everyone who hasn’t walked a specific category more than a year
    Tag Team: two people walking a category together – walking one by one but tag your partner when you have to switch
    ⚠️NOTE:
    White participants should always refrain from braids, afro wigs etc. (This might lead to a chop!)
  • 23.03.24 Aftershow-Party #exitracism24

    We Integrate e.V. feiert den Abschluss der exit racism Wochen 2024 am 23. April in der Kantine mit euch!

    Samstag, 23.03.24 Kantine

    Aftershow-Party #exitracism24

    DJs:
    Marina Caramba & Mirabhai
    Pabe & Kasra Joon
    DJ Artin

    22 – 5 Uhr
    Eintritt: Spendenempfehlung 7 – 10€

    Homepage   Instagram   Facebook   YouTube

    Als Abschluss unserer exit racism Wochen 2024 findet eine Aftershowparty in der Kantine/SoftSpot Nürnberg statt. Es gibt schöne Deko, viele DJs und viel Tanzen und Spaß. Wer sich gegen Rassismus einsetzt, darf auch mal feiern. Wir dulden keine Art von Diskriminierung, jede*r ist willkommen.

  • 13.04.24 ORCHID Queer Karaoke

    ORCHID lädt am 13. April zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Samstag, 13.04.24 SOFT SPOT / Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Die Scream-Queen-Horror-Diva-Tradition der Plakate ehrt diesmal Katharine Isabelle als Ginger Fitzgerald aus dem wunderschönen Werwolf-Schwestern-Film Ginger Snaps (2000)
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 08.04.24 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 30.09.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 30. September zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult. Diesmal zusammen mit dem Nuremberg International Human Rights Film Festival!

    Samstag, 30.09.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre
    Hier gibt’s die Songliste zum vorher schon mal drin rumstöbern als PDF zum Download.

    22 Uhr
    Eintritt gegen Spende

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 25.09.23 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 22 Uhr am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Lee alias Timothée Chalamet aus Luca Guadagninos wunderbarer Kannibal*innenromanze Bones And All.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 21.07.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 21. Juli zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult. Diesmal schon ab 20 Uhr!

    Freitag, 21.07.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    Achtung: Diesmal geht’s von 20 – 2 Uhr!

    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Bis spätestens 18.07.23 per Mail an sigh@evemassacre.de
    • Für Karaoke erfüllen wir eigentlich KEINE Wünsche.

    Um 20 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Das ging die lezten Male aber ziemlich flott. Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot, während es später eeeeewig dauert, bis du dran kommst, da schon so viele sich eingetragen haben. ?

    Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Carrie aus dem Carrie Original, gespielt von Sissy Spacek.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space together! Wenn euch jemand blöd kommt, könnt ihr an Theke oder DJ Pult Bescheid sagen. Wenn ihr mitbekommt, dass sich jemand danebenbenimmt: Sagt etwas, fragte nach, ob alles okay ist, schreitet ein oder sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid. Safe Space ist etwas, woran wir gemeinsam bauen müssen, es ist ein sozialer Ort, der in unserem Umgang miteinander entsteht.
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 31.03.23 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 31. März zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Freitag, 31.03.23 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Von 20 – 22 Uhr ist ein TIN (trans inter nonbinary) ONLY Get Together zum Trans Visibility Day, awkward Mud und Viv legen auf, und ab 22 Uhr sind dann wie immer alle willkommen zur Karaoke!

    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 28.03.23 per Mail an sigh@evemassacre.de

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Naru aus Prey, gespielt von Amber Midthunder.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 07.10.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Es wird wieder Zeit: ORCHID lädt am 7. Oktober zur Queer Karaoke & Lipsync Night mit Moderations-Diva Roxy Rüd und eve massacre am Karaoke-DJ-Pult.

    Freitag, 07.10.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf.)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 5. Oktober per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horrorfilm-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Plakat-Artwork ist diesmal Jessie Buckley als Harper in Alex Garlands neuestem Film ‚Men.‘

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • 27.05.22 ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Letztes Jahr war es ein fabulöser Abend in der Kulturoasis, jetzt kommt die ORCHID Queer Karaoke Night wieder nach Hause in die Kantine! Merkt euch schon mal den 27.5. vor.

    Freitag, 27.05.22 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Moderation: Roxy Rued

    Karaoke DJ + Host: eve massacre

    22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

    Pandemieregelung 2G. Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung zumindest an den Stellen wo’s enger wird, eine zu tragen

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!
    Und hey, Achtung, für Wünsche gilt:
    • Wenn du Lipsync statt Karaoke machen möchtest, schreib mir einfach den gewünschten Song!
    • Und wenn du sterben musst, wenn ich nicht genau diesen einen deinen absoluten Lieblingssong für Karaoke dabei habe, kannst du mir gern auch deswegen schreiben.
    • Bis spätestens 26. Mai per Mail an sigh@evemassacre.de oder auf Telegram: t.me/evemassacre

    Ab 22 Uhr solltet ihr euch am besten gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst, wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Und grad der Anfang ist zum Warmsingen echt ein hervorragender Spot. ?Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Die Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin des Abends im Artwork ist diesmal Alexia / Adrien aus Julia Ducournaus Film Titane, gespielt von Agathe Rousselle.
    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!
    Es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid!
    It’s our night, let’s queer this space up!  ?✊??

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night | Kulturoasis auf AEG

    Samstag, 16.10.21 Kulturoasis auf AEG

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    mit Moderation von Frau von Landadel und Host eve massacre

    18 – 22 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box am 2G Checkpoint / Einlass auf)

    Pandemieregelung 2G: Einlass nur für Geimpfte und Genese, bitte Nachweis am Einlass zum Scannen bereithalten. Wer sich nicht impfen lassen kann: Attest + PCR-Test, bitte.

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back!

    Beim ORCHID Queer Karaoke geht’s nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig: wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches LGBTIQ*(&friends)-Publikum, no competition, also traut euch!

    Und hey, achtung: Wer Lipsync statt Karaoke machen möchte, mailt bitte bis zum 15.10.21 an sigh@evemassacre.de den gewünschten Song!

    Wir öffnen um 18 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt, aber come as you are ist genauso willkommen!

    Unsere Horror-Scream-Queen-Schutzpatronin im Artwork ist diesmal Florence Pugh als Dani in Midsommar.

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Wir sind diesmal an einem anderen Ort, aber es gilt wie immer: Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space! Wenn euch jemand blöd kommt, sagt an Theke, Tür oder DJ Pult Bescheid! It’s our night, let’s queer this space up! ?✊??

    Vielleicht noch ein paar Worte zu „Lipsync“:

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song in Drag kostümiert so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin. Yeah, you kittens. Noch mal ganz deutlich: Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in peinlichen Cis-Hetero-Mainstream-Versionen des Lipsync geschieht.

  • ASBEST + COMFORT | 11.12.19 Z-Bau

    Mittwoch, 11.12.19 Z-Bau (Roter Salon)

    ASBEST

    Post-Punk, Noise Rock, Stonergaze, Drone / Schweiz

    COMFORT

    Post-Punk, Electronic, Post-industrial / Glasgow

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €

             

    Ursprünglich aus dem sehr aktiven Basler Underground spielt die Band einen wütenden und schweren Post-Punk, der mit abrasivem Noise den Zustand der heutigen Welt reflektiert. Diese Melange ist eine wütende bis verzweifelte Reaktion auf die allgemeinen Ereignisse unserer Zeit, spiegelt aber auch die persönlichen Erfahrungen der Frontfrau Trachsel als Transfrau wieder.

     

    Comfort sind ein Duo aus Glasgow, bestehend aus dem Geschwisterpaar Natalie und Sean. Ihr erstes Album „Not Passing“ – eine minimalistisch/maximalistische Komposition aus donnernden Beats, schlichten Synths und stockenden Samples – ist von brutal ehrlicher Schönheit. Stets angetrieben von Natalies wütendem Gesang schwanken die Tracks zwischen Verletzlichkeit und Empowerment und stellen Geschlechternormen und gesellschaftliche Konstrukte infrage. Bequemes Hören ist das nicht. Vielmehr ist es Ausdruck der jungen britischen Linken, gespeist aus Wut und Ernüchterung einer desillusionierten Generation – und das klingt absolut großartig.

  • THE GET UR FREAK ON MINI BALL – Voguing Event

    07.03.20 Kantine

    THE GET UR FREAK ON MINI BALL – Voguing Ball

    Presented by Mother Olga Laconya, Father J.J. Laconya and ORCHID

    JUDGES:
    MOTHER LEO ST. LAURENT (Berlin)
    FATHER DAVID MILAN & RAY MILAN (Berlin)
    MOTHER ANGÉLIQUE PRODIGY (Berlin)

    DJs:
    EVE MASSACRE & PHILIPP MANTHEY (Orchid Residents)

    MC:
    COSMO REVLON (Köln)

    Einlass: 22:00 Beginn: 23:00
    Check-In Teilnehmer*innen: 21:30 – 22:00 Uhr
    Eintritt: Zuschauer*innen: 10€ / Teilnehmer*innen: 5€

    Voguing ist queer, laut, expressiv und mehr als nur ein Tanzstil. Von den Magazinen, Laufstegen und Models der glamourösen Modewelt beeinflusst, hat Voguing seinen Ursprung in der homo- und transsexuellen, afro- und lateinamerikanischen Community der 1960er- und 70er-Jahre in Harlem. Von der New Yorker Ballroom-Szene breitete sich Voguing von Deutschland über Frankreich bis nach Japan aus und weltweit entstanden ›Ballroom Communities‹. Marginalisiert von der weißen, heterosexuellen und privilegierten Gesellschaft, schufen sich die Mitglieder sogenannter ›Houses‹ mit dem ›Ballroom‹ ihren eigenen Ort, in dem sie die Stars darstellen und die glanzvolle Welt imitieren konnten – und das so opulent und selbstverständlich wie möglich. Im ›Ballroom‹ trifft man sich auf Voguing Balls zu Wettbewerben, bei denen eine Jury in verschiedenen Kategorien je eine*n Gewinner*in wählt.

    HIER ein kleiner Clip von unserem ersten Ball, 2018.

    DIE LEGENDE …
    DIE IKONE …
    DIE EINZIGARTIGE Missy Elliott hat nun offiziell einen Meilenstein in der Musikindustrie erreicht und den MJ Video Vanguard Award erhalten. Sie hat alle Tänzer auf der Welt zum Jubeln gebracht, als sie ihnen diesen Preis widmete – „Y’all are not just props, y’all are the icing on the cake, y’all are the beat to the heart!“

    Inspiriert von ihren legendären Looks in ihren unzähligen Musikvideos, präsentieren wir euch den GET UR FREAK ON MINI BALL!

    Get inspired, zeigt eure eigene Interpretationen ihrer Looks und präsentiert sie unseren Judges!

    Categories are:
    Runway
    Hands Performance
    Face
    Virgin Categories: Old Way, New Way, Vogue Femme
    Old Way
    New Way
    Vogue Femme
    Schoolboy/-girl Realness

    Special Categories:
    Waacking
    Dance Off

    Mehr Details zu den einzelnen Kategorien folgen bald! Markiert euch den Tag im Kalender und sagt der Facebook-Veranstaltung zu, um up2date zu bleiben!

    Hinweis: Alle Kategorien sind OTA (Open To All)

    Unsere Judges werden auch Workshops geben – Infos auf Facebook!

    JUDGES:

    Georgina aka European Mother Leo Saint Laurent graduated with a bachelor of performing Arts from the Fontys Dance Academy in Tilburg (Netherlands) in 2008 and since then has been working successfully as a freelance Performer and Choreographer in the European Dance & Entertainment Industry.

    She is known as the pioneer of Ballroom in Germany, the founder of the organization Berlin Voguing Out (2011-2016) and the Mother of the first German House – the House of Melody (2012-2019). Through steady work and community building in the last 7 years Mother Leo & the House have made their mark as the leading force for Ballroom/Vogue culture within Germany, visible through a growing artistic and self-expressive community from NRW, to Hamburg to
    Berlin.

    Since July 2019 the House of Melody has transformed and joined forces with the Iconic House of Saint Laurent (founded 1982 in NYC), representing the European Chapter under the leadership of European Mother Georgina Leo Saint Laurent. In the name of this Iconic House the collective will continue their work within Ballroom, focusing on exchange with the international Ballroom Scene to provide authenticity and understanding for the complex structures of this culture.

    Angélique Mimi aka Mother Angélique Prodigy is a professional dancer, teacher and choreographer and belongs to the first generation voguers in Germany.

    5 years ago she was the first who joined an american ballroom house, the legendary House of Prodigy. Since then she was walking and winning all over Europe (Italy, England, France, Germany etc.) and all over the US (LA, Oakland, Orlando, NYC). Angélique is internationally known for her Hands Performance and her unique Vogue Fem / Woman’s Performance.

    In 2018 she got deemed as the official Mother of Germany for her house. As the first german person ever, she was winning the Latex Ball in NYC in 2019.
    She is also known as a ballroom promoter, who is supporting the german scene and throws functions.

    David Mendez aka Father David Milan has been competing in the ballroom scene since 2016 and became a performer to be noticed in no time. Shortly after he became the first German member of the Iconic House of Milan who is now the German Father Milan. David masters various categories such as Runway, Realness, Vogue Fem, Face with Performance and surely Old Way.

    Seine Passion zu Voguing entdeckte Ray Milan schon in 2014 und ist seitdem aktiv in der sog. Ballroomscene. Er war von 2014 bis 2019 ein Mitglied des House of Melody – dem ersten deutschen Voguing House. Er ist bekannt für die Kategorie BQ Vogue Fem, welches er hyperfeminin, weich und grazil interpretiert.

    Nach erfolgreichem Abschluss seiner zeitgenössischen Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen, arbeitete er als Tänzer in der Tanzcompany FTS in der Saison 2017/18. Heute ist er ein Mitglied der Düsseldorfer Company, Ben J. Riepe. Zusätzlich tanzte er in den Stücken von renommierten Choreografen wie Jérôme Bel, Mark Sieczkarek und Rainer Behr.

    Neben der kommerziellen Tätigkeit mit Firmen wie Acer, adidas und Schwarzkopf, tanzt und choreografiert er für den Popsänger Matthew Wood und performte mit Sängern wie Cakes Da Killa, TT The Artist und Barbara Tucker live auf der Bühne.

    MC:
    Ali Dugan aka Cosmo Revlon started voguing in 2015 as part of the second generation of performers in Germany and has walked many national and international balls ever since. In 2018 he joined his first major house, the Iconic House of Revlon. He started commentating in 2019 and won his first time walking Commentator vs Commentator in August 2019 at the Chamber of Secrets Ball.

  • Feministisch Biertrinken – entfällt

    Entfällt wegen des Brandes in der Kantine.

    Donnerstag, 07.11.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 9

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Feministisch Biertrinken 8

    Donnerstag, 10.10.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • ORCHID Queer Karaoke Night

    Freitag, 04.10.19 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke Night

    DIY Karaoke for the LGBTI*-Cuties and friends!
    Moderation: Frau von Landadel
    Host und DJ: eve massacre

    Im Rahmen des Nuremberg International Human Rights Film Festival

    21 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

    Plakat: eve massacre
     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back! Nach den unfassbar fabulous und vergnüglichen Gesangsattacken des letzten Mals, müssen wir euch einfach noch mal auf die Bühne einladen. Die Zeit hat ja auch hinten vorne nicht gereicht, um alle unterzubringen.

    Ab 21 Uhr könnt ihr euch für Songs eintragen, und sobald die ersten fünf Leute drin stehen, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig, wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches Publikum, also traut euch!

    Ein Tipp: An diesem Abend ist um 19 Uhr vor der Karaoke die großartige Bini Adamczak mit einem Vortrag zu ihrem Buch ‚Beziehungsweise Revolution‘ zu Gast! In der Reihe ‚Feminismus oder Barbarei 2.‘

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

  • Feministisch Biertrinken 8 – ENTFÄLLT LEIDER!

    Donnerstag, 11.07.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 8

    Weil leider kurzfristig Krankheit und Festivalbesuch bei ein paar von uns dazwischenkam, muss es diesmal leider entfallen!

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ein Special mit Textbeiträgen rund um Digitalisierung / Neue Technologien.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Von Tinder bis zu weiblichen Sprachassistants, von der Feminist Meme School bis zu Hashtag-Aktionismus und Vernetzung zu Protesten wie dem Frauenstreik, von appgesteuerten Vibratoren bis zu frauenfeindlichen Hassattacken auf Social Media, von künstlicher Intelligenz bis zu Menstruationstracking – kurz vorm Nürnberg Digital Festival haben wir uns mal als Themenschwerpunkt gesetzt, was die Digitalisierung, die so gut wie alle Lebensbereiche durchdring oder ergänzt, so aus feministischer Perspektive bedeutet.

  • Feministisch Biertrinken 7

    Donnerstag, 20.6.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Donnerstag, 25.07.19 Kantine

    ORCHID Queer Karaoke & Lipsync Night

    Im Rahmen der Prideweek des CSD Nürnberg – 50 Jahre Stonewall Riots!

    20 Uhr
    Eintritt frei (Spende willkommen, wir stellen eine kleine Box an der Theke auf)

     

    ORCHID Queer Karaoke Night is back! Nach den unfassbar fabulous und vergnüglichen Gesangsattacken des letzten Mals, müssen wir euch einfach noch mal auf die Bühne einladen. Die Zeit hat ja auch hinten vorne nicht gereicht, um alle unterzubringen.

    Wir erweitern den Abend um noch ein Stück Queer Underground Culture: Ihr könnt auch Lip Sync machen!
    Dazu mailt uns bis zum 20. Juli einfach euren Wunschsong, zu dem ihr performen wollt!

    Lipsync bedeutet zu einem Playback-Song so zu performen, als ob du ihn singen würdest. Warum gehört es zu unserer LGBTI*-Kultur? In der Queer Geschichte entstand aus der marginalisierten und oft auch mittellosen Ferne zu angehimmelten Diven und Stars heraus das Nachahmen in Form von Lipsync, das ein wichtiger Teil der Drag Queen Culture wurde. Verborgene Fantasien und das Heimlich-Tun-Müssen gingen und gehen für viele immer noch Hand in Hand für die meisten Queers, und das Lipsyncen ist schlicht ein intensiver Ausbruchsmoment aus den normativen Rollen, in die du sonst gepresst bist. Eskapismus wird hier Teil der Überlebensstrategie in einer durch und durch heterosexuell und cis-geschlechtlich geprägten Gesellschaft.

    Es geht bei Lipsync nicht um Satire, der Star soll nicht lächerlich gemacht werden, wie es so oft in Hetero-Mainstreamversionen des Lipsync geschieht. Der Kern des Lipsync in der LGBTI*-Tradition ist das Channeln der Diva, das innigliche Nachempfinden und Darstellen, ein Verkörpern zum Ausbruch hin.

    Und wir machen das ganz basic, DIY eben – wie beim Queer Karaoke auch geht’s hier nicht drum, perfekt zu sein, sondern sich zu trauen! Egal wie schräg, egal wie tolpatschig, wir sind einander ein liebevolles, enthusiastisches Publikum, also traut euch und überlegt euch doch einen Song, zu dem ihr Lipsync performen wollt, gerne auch in Drag, und schickt ihn mir bis 20. Juli an sigh@evemassacre.de

    Wir öffnen um 20 Uhr – denkt dran: Gleich in die Karaoke-Songliste eintragen, denn erst wenn wir die ersten fünf Leute drin stehen haben, geht’s richtig los! Also: drag up, miezt euch auf, übt die großen Gesten! Perücken und Pathos, Glitter und Spandex, go full Diva – alle Hilfsmittel sind erlaubt!

    For all you fags & dykes & & trans-lovelies & friends & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrty butchez & girls who love boys who look like girls & bambisexuals & androgynous art fags & breeders & camp vamps & cross breeders & trans bees & kittens & dancing queens & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & divas & ghosts & moustache dykes & gorillaz & post-30-anythings & hairy fairies & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & nancy boys & hotter otters & ugly huggies & part-time zombies & superwomen & not-so-super-women & age-resistant-scenesters & post-rainbow gays & pre-op unicorns & queen bees & snoop doggy dykes & funky hunks & vagitarians, ach – eigentlich für alle, die der heteronormativen Partyroutine und Genderklischees entgehen wollen, BUT PLZ: No hools, no fools!

    Let’s build a sexy glittering LBGT*-Safe Space!

  • Feministisch Biertrinken 7 – entfällt

    Mittwoch, 22.5.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 7 – entfällt!

     

    Muss leider wegen zuviel anderem Stress entfallen. :'(

     

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty und friends.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • Feministisch Biertrinken 6

    Sonntag, 14.4.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 6

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher, eve massacre, not_betty u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom vorletzten Mal:

     

  • ORCHID

    Dienstag, 30.04.19 Kantine

    ORCHID

    indiedanceriotpopelectrobass QUEER Party
    Host & DJ: eve massacre

    Very special guest:

    Two Pigs Under One Umbrella

    Kinky rough electro tunes meet lustful bizarre performance art

    23-5 Uhr
    Eintritt: 6-8€

     

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Hochglanz-Klischees die offene dirty Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wieder, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. We are post-cool, we are community. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Queer Avantgarde/DIY Punk/Antifashista/Fashionista Idee.

    ORCHID versucht, nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über den Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr urban international Queer Culture nach Nürnberg zu bringen – Mykki Blanco, Xiu Xiu, Le Tigres J. Sampson, Austra, SSION, Patrick Wolf, Hunx & His Punx, Le1f uvm. waren schon da.

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrrty butchez & nancy boys & Xenas & antisexuals & androgynous art fags & shapeshifters & breeders & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & camp vamps & funky hunks & trans bees & kittens & dancing queens & divas & pre-op humans & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & ghosts & moustache dykes & post-30-anythings & hairy fairies & & ugly huggies & part-time zombies & age-resistant-scenesters & pre-op unicorns & post-rainbowgays & snoop doggy dykes & otters & superwomen & not-so-super-women & vagitarians & werepandas & post-sexuals & boys who love girls who look like boys, ach – ach! – all queer creatures of the night BUT PLZ: No hools, no fools!

    ʅ(。◔‸◔。)ʃ

    ORCHID ist eine Queer Party, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante im Zentralcafé kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer heteronormativen Partyroutine feiern wollen. Host und Resident DJ ist Eve Massacre, alles unter den Fittichen von www.musikverein-concerts.com

     

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Samstag, 9.3.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN 5

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

    Playlist vom letzten Mal:

     

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Mittwoch, 13.2.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 20 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Freitag, 11.1.19

    FEMINISTISCH BIERTRINKEN

    Bar DJing und (queer-)feministische Textbeiträge und Rumhängen mit eve massacre, not_betty, Amelie, Pola Ruin, Lisa Neher u.a.

    Ab 21 Uhr, Eintritt ist frei.

     

  • DRAMA mit WAQWAQ KINGDOM

    Samstag, 05.01.18 Kantine

    DRAMA

    post-genre clubbing.
    very special live guests:

    WAQWAQ KINGDOM

    Japanisches Duo mit Cosmic Dub, trippy tropical Beats, post-tribal Psychedelic Pop

    23-5 Uhr , Eintritt: 6-9 € (Zahl was du kannst)

    WAQWAQ KINGDOM zaubern Cosmic Dub, trippy tropical post-tribal Beats, next level psychedelic Cyber-Pop. Quasi Jamaika durch die Linse Japans und UKs, post-nomadische und global-not-folk Sounds, in denen heavy hypnotischer Dub auf trippige Moondog-Style Trimba-Percussion von Andrea Belfi trifft, während Kiki Hitomis (Kind Midas Sound) ätherische Vocal Hooks durch einen crazy Nebel psychedelischer Synthies, herumwirbelnde Arpeggiators und polyrhythmische Texturen schweben, all das ganz wunderbar zusammengehalten vom Bass- und Chaos-Experten Shigeru Ishihara (DJ Scotch Egg, Seefeel). Nicht zu vergessen ein Schuss UK Bass, On-U Sounds und Tricky-Triphop.

    Das japanische Science Ninja Team WAQWAQ KINGDOM führt seine geheimen Operationen von ihren Untergrundquartieren in Berlin und Leipzig aus. Mit ihren kombinierten WaqWaq Kräften schwirren sie aus, um die Galaxie zu retten und Soundterritorien neu abzustecken.

    Das WAQWAQ KINGDOM Team besteht aus:

    Kiki Hotimi, Singer/Songwriter der Bass Explorers KING MIDAS SOUND (Ninja Tune), BLACK CHOW, des japanischen Dubstep Noise Duos DOKKEBI Q und des NOINONOINONOINO Projekts. Ihr vielgepriesenes Solo-Debutalbum ‚Karma No Kusari‘ erschien 2016 auf JAHTARI.

    Shigeru Ishihara wurde als Breakcore-Gameboy Legende DJ SCOTCH EGG bekannt, aber auch als Bassist von SEEFEEL (Warp Records), dem DEVILMAN Projekt und Small But Hard Records. Wenn er nicht gerade mit dem WaqWaq Science Lab die Welt rettet, führt er SAMURAI SPOON und macht das beste Okonomiyaki von ganz Berlin – oi-shiii!

    —–
    DRAMA
    Post-genre clubbing.

    At DRAMA safe space meets radical urban club culture.

    We play electronic club music.

    DRAMA is jus your basic lil community clubbing experience from the block.

    DJs eve massacre + Philip Manthey.

    #hybridsoundsforhybridpeople #post-borders #post-binary

  • MOTORAMA + MALA HERBA

    Samstag, 16.02.18 Kantine

    MOTORAMA

    Herrlich melodisch-düsterer Cold Wave / Shoegaze-Pop aus Russland (Talitres Rec.)

    MALA HERBA

    Synthwave-Witchcraft aus Den Haag

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 20 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 17 € 

    Die Cold-Wave-Minimalisten von MOTORAMA kommen aus Rostow am Don in Südrussland, aber klingen als wären sie mitten im Shoegazepop, Post-Punk und New Wave Großbritanniens vergangener Jahrzehnte aufgewachsen. „There’s something interesting going on in Russia, but I believe that Motorama are the forerunners of this burgeoning movement“, schrieb Jacob Graham von The Drums im NME schon vor einigen Jahren, und er behielt recht: es lohnt sich wirklich, sich musikalisch mit der interessanten Szene dieses Landes auseinanderzusetzen. Motorama spielen New Wave, Post Punk und Dream Twee Pop der Marke Factory Records für Freundinnen und Freunde von The Cure, Joy Division oder auch The National.

    „Many Nights“ ist das fünftes Album von Motorama, das am 21. September 2018 über Talitres veröffentlicht wurde. Aufgenommen wurde das Album dieses Mal in Vlads Wohnung und im Proberaum der Band über einen Zeitraum von fünf Monaten. Das neue Album ist eine Mischung aus Gothic-Balearen-Beats und Jangle-Pop-Gitarren mit den Texten über Transzendenz und surreale Welten, beeinflusst von Arthur Rimbaud und Alexander Blok. Zehn Songs gliedern sich um ein paar Instrumente mit den einfachen Melodien und Grooves, inspiriert von der sowjetischen New Wave-Szene, der kinematographisch-elektronischen Musik von Eduard Artemiev, neuseeländischem Kiwi-Pop und afrikanischen Percussion-Arrangements.

    Photo: Irene Parshina

    Mala Herba ist ein Soloprojekt der Künstlerin und queeren Musikaktivistin Zosia Hołubowska. Mit dem Bezug auf traditioneller Musik, Magie und Mythologie Osteuropas erforscht Mala Herba Queerness und Sex-Positivity. Kraftvoller Gesang ist verwebt mit hypnotischen Beats, kalte Basslinien und romantische Synthesizer-Melodien. Das hat was von Goth und was Dramatisches, aber trotzdem lässt einen „das“ tanzen. Darkwave trifft Disco eben. Manchmal zerbricht die Melodie, die Stimme wird zur Beschwörung und der Song verwandelt sich in eine Geräuschkulisse. Aber dann setzt ein Arpeggio ein und deine Knochen schwingen mit dem von Italo-Disco inspirierten Bass und Rhythmus.

  • ORCHID Queer Night

    Freitag, 16.11.18 Kantine

    ORCHID

    Indiedanceriotpopelectrobass QUEER night
    dj & host: eve massacre
    very dear und special guest dj: not betty

    23-5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zw. 6-8€

    ƪ(‘-’ ƪ)(/_ _ )/♪へ(-。-へ)♪(/_ _ )/

    ORCHID ist eine Party, bei der statt Gay/Lesbian-Regenbogen-Hochglanz-Klischees die offene dirty Queer-Vielfalt zelebriert wird. Das spiegelt sich in geschmackssicherer Musikauswahl jenseits des Rosa-Mainstream-Geblubbers wieder, gebrochen mit gut dosierten geschmacksverunsichernden Trash-Momenten. We are post-cool, we are community. Von Musik über Flyerartwork bis zu Deko: alles im Geiste einer Queer Avantgarde/DIY Punk/Antifashista/Fashionista Idee.

    ORCHID versucht, nicht nur hedonistischer Community-Party-Treffpunkt zu sein, sondern hilft mit dem erfeierten Erlös über den Musikverein auch queere Künstler zu supporten und ein bisschen mehr urban international Queer Culture nach Nürnberg zu bringen – Mykki Blanco, Xiu Xiu, Le Tigres J. Sampson, Austra, SSION, Patrick Wolf, Hunx & His Punx, Le1f uvm. waren schon da.

    For all you fags & dykes & friends & dancers & closet dancers & queens & riot people & bears & brothers & lovers & sisters & misters & queers & dears & discoteers & gays & drrrty butchez & nancy boys & Xenas & antisexuals & androgynous art fags & shapeshifters & breeders & homotrash & leathermen & lipstick lezzies & camp vamps & funky hunks & trans bees & kittens & dancing queens & divas & pre-op humans & anti-barbies & fagetarians & genderpunks & ghosts & moustache dykes & post-30-anythings & hairy fairies & & ugly huggies & part-time zombies & age-resistant-scenesters & pre-op unicorns & post-rainbowgays & snoop doggy dykes & otters & superwomen & not-so-super-women & vagitarians & werepandas & post-sexuals & boys who love girls who look like boys, ach – ach! – all queer creatures of the night BUT PLZ: No hools, no fools!

    ʅ(。◔‸◔。)ʃ

    ORCHID ist eine Queer Party, die auf all die rosa Mainstreamklischeeparties mit einer intimeren Undergroundvariante im Zentralcafé kontert, bei der alle willkommen sind, die jenseits einer heteronormativen Partyroutine feiern wollen. Host und Resident DJ ist Eve Massacre, alles unter den Fittichen von www.musikverein-concerts.com

  • DRAMA mit MECHATOK

    DRAMA mit MECHATOK

    Freitag, 05.10.18

    DRAMA

    post-genre clubbing
    mit

    MECHATOK

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite der Königstormauer)

    23-5 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 6-9€

    Post-genre clubbing.

    At DRAMA safe space meets radical urban club culture.

    We play electronic club music.

    DRAMA is jus your basic lil community clubbing experience from the block.

    DJs: eve massacre + philip manthey + MAUNZ + dana. (Trouble In Paradise)

    Visuals: Prizesin Haralt

    and special guest:

    MECHATOK

    ? ?  ?staycore?presto?!? ? ?

                 

    Timur Tokdemir aka Mechatok hails from Munich but now calls Berlin his home. With his debut ‚See Thru‘ EP the young producer exhibited a rare gift of honing a distinct and unique style at quite a young age. In May 2018 the artist is back with his highly anticipated sophomore EP ‚All My Time‘ on Lorenzo Senni’s Presto?! Records.

    The allure of Mechatok’s music can be partly traced back to the fact that he’s a classically trained instrumentalist. In his DJ sets Mechatok juggles club music, melodic pieces and rap, conveying feels from vulnerability to bliss. In his mixes, Mechatok tells stories of melancholy, which also radiate with uplifting energy. Much more than just a club kid, Mechatok has also shown his face as a top-notch pop producer, as can be heard in his instrumental for „Schemin“ featuring Uli K and Yung Lean or the remix for Mr Mitch’s „VPN“ on Planet Mu.

    In November 2017 Mechatok completed his first tour of Asia, including live performances with visual artist Kim Laughton.