Schlagwort: Post-Punk

  • ASBEST + COMFORT | 11.12.19 Z-Bau

    Mittwoch, 11.12.19 Z-Bau (Roter Salon)

    ASBEST

    Post-Punk, Noise Rock, Stonergaze, Drone / Schweiz

    COMFORT

    Post-Punk, Electronic, Post-industrial / Glasgow

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €

             

    Ursprünglich aus dem sehr aktiven Basler Underground spielt die Band einen wütenden und schweren Post-Punk, der mit abrasivem Noise den Zustand der heutigen Welt reflektiert. Diese Melange ist eine wütende bis verzweifelte Reaktion auf die allgemeinen Ereignisse unserer Zeit, spiegelt aber auch die persönlichen Erfahrungen der Frontfrau Trachsel als Transfrau wieder.

     

    Comfort sind ein Duo aus Glasgow, bestehend aus dem Geschwisterpaar Natalie und Sean. Ihr erstes Album „Not Passing“ – eine minimalistisch/maximalistische Komposition aus donnernden Beats, schlichten Synths und stockenden Samples – ist von brutal ehrlicher Schönheit. Stets angetrieben von Natalies wütendem Gesang schwanken die Tracks zwischen Verletzlichkeit und Empowerment und stellen Geschlechternormen und gesellschaftliche Konstrukte infrage. Bequemes Hören ist das nicht. Vielmehr ist es Ausdruck der jungen britischen Linken, gespeist aus Wut und Ernüchterung einer desillusionierten Generation – und das klingt absolut großartig.

  • NUNOFYRBEESWAX + HOUSEPARTY

    Donnerstag, 26.09.19 Kantine

    NUNOFYRBEESWAX

    Garage-Punk, Proto-Indie, Lo-Fi songs for real human beings, Pop songs as raw as their hearts

    HOUSEPARTY

    Indie, Surf, Emo, Pop-Punk, Powerpop of love!

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

             

    Nunofyrbeeswax sind ein temperamentvoller Ausbund von „lo-fi hymns for real human beings“. Garage-Rock, Punk, Proto-Indie, runtergestrippt auf rohen Minimalismus und viel Energie und Leidenschaft – wie gut das funktionieren kann, kennt ihr von Bands wie Mondo Ray, Beat Happening oder Sleaford Mods. Nunofyrbeeswax verschmelzen Garage-Rhythmen mit surfigen Gitarren, die bestens dafür gerüstet sind, eure melancholischen Knochen zum Schmelzen zu bringen. Das in Berlin lebende spanisch/italienische Duo hat letztes Jahr sein zweites Album rausgebracht: ‘Music Don’t Matter’. Ein Titel, den ihnen spätestens nach einem Konzertbesuch niemand abnimmt.

         

    Geht’s dir heute unglaublich gut?
    Houseparty!
    Du fühlst dich heut ’n bisschen mies?
    Houseparty!
    Du brauchst Urlaub und hast keinen Bock auf den Alltagsscheiß?
    Houseparty fangen dich auf! Immer!

    Vier Jungs. Ein Van. Das Roadtripmixtape auf Dauerschleife und Sprit genug um entweder zum nächsten Wasserplatz, oder zum nächsten Gig zu kommen. Pizza und Bier auf dem Rücksitz, Sonne auf der Windschutzscheibe. Und überall Musik: Indie-Surf-Emo-Sound, der mal entspannt, mal punkig, aber immer emotional durch die Luft schwingt. Every Woman, every Man, join the Caravan of Free Time, Fun and Friendship (=Love) at a Houseparty Concert.

    Rev Reefer (vocals, guitar), Domi Daiquiri (drums, skits)
    Simi High (Bass, herbs), Chris Panda (guitar, vocals)

     

  • BRACCO + THE VIOLENT YOUTH

    Donnerstag, 03.10.19 Kantine

    BRACCO

    Mega Wave pour autoroutes (France)

    THE VIOLENT YOUTH

    Synthpop, New Wave, Indie-Pop aus Augsburg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

         

    Seit ihrer ersten E. P. haben Bracco aus Paris es geschafft, all ihren Ärger und Traurigkeit in wütenden Shows in ganz Frankreich und der Schweiz auszuleben. In Zusammenarbeit mit dem Elektronikproduzenten Paulie Jan entwickelte das Duo ihren eigenen Sound -eine logische und sensible Mischung aus dunkler Club-Musik und tiefem Post-Punk. „Grave“, ihr erstes Album bezieht sich auf zahlreiche Dramen, die das Leben der Gruppe geprägt haben und vereint all dies mit dem hybriden Sound und einer geschickten Dekonstruktion von Referenzen.

         

    The Violent Youth sind ein deutsch-russisches Synth Pop-Duo aus Augsburg. Die beiden konstruieren melancholische 1980er Jahre – inspirierte Synthie-Pop-Musik. 2014 veröffentlichten sie ihr erstes Album „Loud“ und spielten ihre ersten Live-Shows in Belarus und Russland. Mit ihrem zweiten Album – Discothek, änderten TVY ihren Sound. Der Klang wurde dunkler, die Texte tiefer. Nach der Veröffentlichung von „Discothek“ spielte TVY auf dem größten belarussischen Musikfestival „FSP“ und ihren ersten europäischen Live-Shows in Deutschland und Belgien. Mit ihrem neuen Album „Distant“ zeigt das Duo einen brandneuen analogen Sound in ihrer Musik zusammen mit den lyrischen Themen von Liebe bis Politik.

  • DECIBELLES + THE BETHS + STATIC MEANS

    Freitag, 23.08.19 Kantine

    THE BETHS

    High Energy Gitarrenpop, Pop-Punk (Neuseeland, Carpark Rec.)

    DECIBELLES

    Explosives Gemenge aus Noise, Punk und Edgy Pop (Frankreich)

    STATIC MEANS

    Post-Punk, Wave-Punk (Leipzig)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von Testspiel, Byte.fm und Radio Z

     

    Seit sie 2015 im Zentralcafé spielten, hat sich einiges getan bei den DECIBELLES! Das Trio aus Lyon (Frankreich) räumt derzeit alle Bühnen ab. Noise, Punk und Edgy Pop vermengt zu einer Soundexplosion, die aller Beschreibung spottet.

    2005 gründeten drei Highschool Teenager in Lyon (Frankreich) eine Band ohne zu ahnen, dass genau diese Band mit dem Namen DECIBELLES im Laufe der Jahre eine sehr eigene und vor allem eigenständige musikalische Identität aus Noise, Punk und Edgy Pop entwickeln würde.

    2017 erschien mit TIGHT ein neues Album, bei welchem vor allem der schneidende Gesang, die noisige Gitarre, der brutale Bass und das unkonventionelle Schlagzeugspiel in Kombination mit gereizten Pop-Elementen und deutlicher Riot-Grrrl Inspiration einen Sound erzeugen, der so gar nicht in die gängigen Kategorisierungen passt.

    Dazu kommt eine Live-Performance, die so intensiv und krachend ist, dass die DECIBELLES auch Vergleiche mit den besten Live-Bands dieser Sparte nicht zu scheuen brauchen.

       

    Die Neuseeländer*innen von THE BETHS kanalisieren ihre langjährige Freundschaft in High Energy Gitarrenpop mit einem smarten textliche Biss. Die Gitarristin, Sängerin und hauptsächliche Songwriterin Elizabeth Stokes und der Gitarrist Johanthan Pearce gingen zusammen in die High School bevor sie ihren Freund und Bassisten Benjamin Sinclair und den Schlagzeuger Ivan Luketina-Johnston an der University of auckland trafen, wo sie alle vier Jazz studierten. Nachdem sie in einigen verschiedenen Konstellationen schon zusammen gespielt hatten, fanden sie sich für ein Projekt zusammen, in dem sie den Pop- und Punk-Sound ihrer Jugend erforschen wollten. Es machte „Klick!“ und THE BETHS waren geboren.

    Ihre Debut EP von 2016, Warm Blood, schäumt nur so über vor explosiven Gitarrenriffs und ansteckenden Indie-Rock Hooklines. Produziert wurde sie von Pearce und alle vier Bandmitglieder trugen darauf gutgelaunte Gesangsharmonien bei, die an den besten 60s Rock erinnern, super catchy, und ein echter „all-killer, no-filler“ Release, wie auch die Reviews in der neuseeländischen Musikpresse befanden. 2019 verspricht nun ein wirklich spannendes Jahr für THE BETHS zu werden. Nachdem sie schon ein beliebter Live Act in Neuseeland und Australien sind, tourt die Band nun in den USA und Europa. Ihr Debutalbum, Future Me Hates Me, das ebenfalls von Pearce produziert worden ist, wurde 2018 auf Carpark Records veröffentlicht und vertraut uns: Fans von Bands wie Sleater-Kinney und Best Coast sollten in Alarmbereitschaft sein!

       

    STATIC MEANS kommen aus Leipzig und sind schon seit 2012 aktiv. Nach einem 5-Song-Demotape in 2014 und einer 7″ (die beide längst ausverkauft sind) hat die Band inzwischen mit “No Lights” auch längst ein Album am Start. „No lights“ steht gleichermaßen für „No Future“-Gefühl und Betonburgen-Tristesse, verschmilzt frühe Punk- und Wave-Einflüsse mit einem treibenden Rhythmusfundament und einer glasklaren Frauenstimme. Musikalisch bewegt man sich klar im Post-Punk-Spektrum. Synthies treffen auf Punk und Wave und glasklaren Gesang. Sie werden den Abend eröffnen.

  • MESSER + INFUSO GIALLO – verlegt in die DESI!

    Donnerstag, 31.10.19 DESI

    MESSER

    Post-Punk – »Anorak Tour«

    INFUSO GIALLO

    Krautronica, Moog-Exotica, Clubmusik

    Achtung! Aufgrund des Feuers in der Kantine muss das Konzert in die DESI verlegt werden! Bitte weitersagen, teilen usw.! Wir danken der DESI schon mal für diese Unterstützung!
    Wir danken auch Das Schweigen durchbrechen, die am selben Abend einen Vortrag in der DESI haben, uns aber trotzdem mit ermöglichen, das Konzert dort zu machen.

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 15 – 18 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 15 €
    Präsentiert von DIFFUS, BYTE.FM und RADIO Z

       

    Messer sind wieder da. Nach dem schweren, dunklen Album »Jalousie« von 2016 ging die wieder als Quartett spielende Band an die Arbeit zu ihrer mittlerweile vierten Platte, die ein paar neue Wendungen nimmt – doch das ist Zukunftsmusik, das Album erscheint zu Beginn des nächsten Jahres. Die Songs gibt es jedoch schon, eine Single mit zwei neuen Stücken erscheint schon bald auf dem Hamburger Label Trocadero, kurz nach dem zweiten Roman von Sänger Hendrik Otremba. Und der bringt die neue Musik dann gemeinsam mit Pogo McCartney, Milek und Philipp Wulf im Zuge einer kleinen Herbst-Tour auf die Bühnen.

    »Anorak«, die A-Seite, zeigt eine neue Seite der Band, der dubbige Song setzt mehr denn je auf Groove, legt sogar ihre Reggae-Affinität offen, während die B-Seite mit »Die Furcht (Theme 1)« eine andere, verschlossenere Facette aufzeigt und zugleich den immer schon präsenten Hang zu sphärischer, elektronischer Musik betont. Die neuen Klänge von Messer wirken insgesamt ein Stück weit einladender, vielleicht, weil durch die zahlreichen Variationen der Zwischentöne eine größere Gefühlswelt entsteht, als man das von der 2010 gegründeten Gruppe bisher gewohnt war. Bei all dem bleibt der energetische Ausgangspunkt der Entwicklung erkennbar – und um den ist es bei Messer immer schon insbesondere auf ihren Konzerten gegangen.


    Die Abende einleiten wird Infuso Giallo, dessen Sound von der Expertenschaft treffend als »Krautronica« bezeichnet wird. Seine hochgelobte Debüt-12″ »Ode to Sanseviera«, die Ende 2017 beim Kölner Label Kame House erschienen ist, bahnt sich zielsicher ihren Weg durch einen dichten Nebel aus Moog-Exotika, New Age und Clubmusik. Weitere Veröffentlichungen sollen bald folgen.

  • MAULGRUPPE + LEIDEN

    Mittwoch, 12.06.19 Kantine

    MAULGRUPPE

    Neue Band um Jens Rachut (Kommando Sonne-nmilch, Alte Sau, u.a.) mit (Post-)Punks von Yass / Ten Volt Shock / Kurt

    LEIDEN

    DHL-Indie-Punk aus Nürnberg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 12€

    MAULGRUPPE ist ein Bandprojekt um JENS RACHUT, bei dem die Noise- und Post-Punk-Wissenschaftler aus dem schwarzwäldischen Wirkungskreis von YASS, TEN VOLT SHOCK und KURT involviert sind. Als wären ALTE SAU, NUCLEAR RAPED FUCK BOMB und KOMMANDO SONNE-NMILCH als Explosionszeichnung erst auf einem Tisch verteilt und dann zu einem dunkelgrauen Electro-Wave-Monolithen neu verschmolzen worden, findet sich hier lange Vertrautes unter ganz neuen Vorzeichen. Stoisch treibende Rhythmen, Gitarren und Keyboards, die sich umschlingen und gegenseitig erdrosseln und lange Hallfahnen schaffen eine neue Bühne für die RACHUTsche Dramatik – paranoiden, auf Loop- und Riff-Strukturen basierenden düster-dichten Elektropunksongs vom Feinsten…

    Das Debutalbum der neuen Rachut Band Maulgruppe „Tiere in Tschernobyl“ erscheint Ende März 2019 auf dem Major Label.

     

    LEIDEN sind drei Typen mit Gitarre, Bass und Schlagzeug, die krachige Melodien machen. Mit Hummeln im Arsch und dem Herzen auf der Zunge – hängen geblieben zwischen Muff Potter, den Nerven und einer Menge Kindheitsträume. Wenig Ansagen, viel Verzerrer und ein stures Schlagzeug. Ein Freund nennt es DHL-Punk – schlecht bezahlt und selten pünktlich.

  • REPETITOR + BLIND BUTCHER

    Mittwoch, 26.06.19 Kantine

    REPETITOR

    Garage-Rock / Post-Punk, Belgrad

    BLIND BUTCHER

    Elektrisierender Rock’n’Roll Trash! Kann Spuren von New Wave, Post-Punk und Krautrock enthalten.

     

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

    REPETITOR sind die Garage-Rock / Post-Punk-Überflieger aus Belgrad. Und Repetitor ist der beste Beweis dafür, wie sich die hoch energetische Musikkultur des Balkans mit den Säulenheiligen westlichen Alternative Rocks und Indie Punks (Mudhoney, Fugazi, Sonic Youth, Pixies, early Nivana, Black Sabbath und Suicide) vereinen lässt: mit zwei Alben und drei Europa-Touren seit 2008 hat sich das Power-Trio als eine der wildesten und energetischsten Bands des Balkans etabliert. John Robb sagte (auf Louder than War), Repetitor seien eine der besten Live-Bands, die er in der letzten Zeit gesehen hat – und wer sich an den bass-heavy Wall-of-Sound seiner Band The Membranes erinnert, wird verstehen, welche Furchen Repetitor dazu geschlagen haben müssen.

    Zusammen mit Bands wie Savages, Metz, Thee Oh Sess, Girl Band, Future of the Left, A Place To Bury Strangers oder Fat White Family beweisen sie das der vielfach totgesagte Rock n Roll auch im Jahr 2019 noch den Soundtrack der Gegenkultur liefern kann.

    photo: D. Rajic

    »They make you fall in love with guitar rock all over again and are arguably the best guitar band on the planet right now. They are the 21st Century Nirvana who have come to save rock.« (John Robb, Louder Than War)

     

    »Easily the most exciting band I saw during the whole festival were Serbia’s Repetitior, a noise-core trio in the METZ mould, only rawer, louder and five times as furious… « (Marc Burrows, Drowned In Sound)

     

    »It´s chaotic and they are angry – not in a faking it for the music kind of way, they are really fucking angry.« (Lauren Down, The Line of Best Fit)

     

    »Looking ahead and taking stock, Repetitor have made a timeless rock record, timeless like Unknown Pleasures, or Underwater Moonlight, or Kick out the Jams, or Fresh Fruit…« (Richard J. Foster, Louder Than War)

     

    Die große Kunst der Reduktion: BLIND BUTCHER ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggings und einer irritierenden Post-Punk-Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut Rock, NDW oder Country und kreieren so ihren ganz eigenen Disco Trash Sound, der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie unzählige Konzerte in der Schweiz und in Europa.

    Neben BLIND BUTCHER spielen beide noch in diversen Nebenprojekten (Pierre Omer, the Shit, Grey Mole) oder produzieren Film und Theater Musik. „Die Brücke über den Fluss“ (Jadwiga Kowalska 2016) „Undine – Die kleine Meerjungfrau“ am Luzerner Theater (Claudia Brier 2015).

    Für Voodoo Rhythm Records haben sie das Album „ALAWALAWA“ eingespielt und haben ihren Verstand komplett verloren, kreieren ein debiles unangepasstes neues Musikuniversum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch – die Musik einer Generation, die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. Musikalisch sind DEVO präsent oder auch CAN, die deutsche Krautrocklegende. Und live ist BLIND BUTCHER echt ein Erlebnis!

  • RAYS + CURRENT AFFAIRS

    Mittwoch, 10.07.19 Kantine

    RAYS

    Melodischer Indie-Punk, Schrammelpop, DIY Garage Pop (USA, Oakland)

    CURRENT AFFAIRS

    Post-Punk, New Wave, Goth (Glasgow)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 10-13€

    Poster von Philip Manthey

     

    Während ihr Debutalbum noch an Post-Punk à la The Fall oder Wire erinnerte, ist das neue Album von RAY, You Can Get There From Here, ein Sprung von der drahtigen Wut zu super-charming, melodischem Indiepunk, Schrammelpop und DIY Garage Pop in der Tradition von Buzzcocks oder Teenbeat Rec.-Bands wie Unrest, mit einem echten Händchen für Hooks. International Pop Underground going strong!

    Schimmernde Schrammeleien im Licht eines pop-verliebten, dem UK-Gitarren-Pop-Punk, Bands wie Television Personalities, Cleaners from Venus oder auch den Gitarren der Feelies huldigende Band, die eine*n mit ihrem spröde-spritzigen Gitarrensound, einer Mischung aus Melodieverliebtheit und psychedelischer Einlullungstaktik um den Finger wickelt und dabei auch noch etwas Post-Punk zu ihren sympathisch ungelenken Underground-Pop-Sensibilitäten hinzufügt.

         

    Herrlich drahtiger Post-Punk aus Glasgow mit einer tollen treibend-voranhämmerndern Beat&Bass-Section und flirrender Gitarre und soulful-but-gothic klingender Sängerin, bisschen Siouxsie And The Banshees, bisschen Slits, bisschen Raincoats, bisschen B-52s, bisschen The Cure, bisschen Josef K. Mit Leuten von The Royal We, Seconds, Rose McDowall’s Band, Anxiety, The Downs, Kaspar Hauser und Shopping.

  • GYM TONIC + LASSIE

    Dienstag, 16.04.19 Kantine

    GYM TONIC

    Synth-punk/new wave four-piece with members from Canada and France, playing hyped up songs about carsickness, vitamin injections and nuclear disasters

    LASSIE

    Quirliger Garage-Punk aus Leipzig

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 8-12€

       

    Gym Tonic are an international four-piece and talk of the town when it comes to hyped-up synth punk. In some parallel universe, DEVO, Half Japanese and The Residents grew into one and decided to channel their energy into songs about nuclear catastrophes, vitamin injections, car sickness and tourists. Throw melody lines straight out of the Twilight Zone on top and you have an all-around gem.

     

    LASSIE aus Leipzig sind eine quirlige Garagen-Punk Band bei der ganz klar eine große Liebe zu DEVO, URANIUM CLUB CONEHEADS, JAY REATARD oder alten TY SEGALL herauszuhören ist. Völlig zurecht werden LASSIE bereits als der neue heiße Scheiß gehandelt und hauen uns ihre nervös-hibbeligen Songperlen um die Ohren. Vorher waren sie u.a. bei den großartigen ZENTRALHEIZUNG OF DEATH (DES TODES) aktiv. Also nicht nur musikalisch sondern auch in Sachen Bandnamen eine sichere Bank.

  • DIE NERVEN + WALLS & BIRDS

    Donnerstag, 28.02.19 Z-Bau Galerie

    DIE NERVEN

    Support: WALLS & BIRDS

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse 19€ / Vorverkauf 16€ zzgl. Gebühr

    Kooperation von musikverein und Z-Bau
    Präsentatoren: VISIONS, SPEX, Noisey, laut.de


    Am 20. April 2018 erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album FAKE. „Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier“, reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte. FAKE ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: „Ein Manifest gegen die Arriviertheit“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, „Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das „Fake“-Zeitalter“ urteilte Spiegel Online, „Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und FAKE zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die ICH-MASCHINE geworfen“ so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: „Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven.“ Nachdem FAKE auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven im Oktober und November erneut auf Tour um „ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen“ (Visions Magazin).

    Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu OUT und FAKE. Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten DIE NERVEN mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten DIE NERVEN im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde FAKE ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich DIE NERVEN wiederum in Stuttgart ein.

  • MOTORAMA + MALA HERBA

    Samstag, 16.02.18 Kantine

    MOTORAMA

    Herrlich melodisch-düsterer Cold Wave / Shoegaze-Pop aus Russland (Talitres Rec.)

    MALA HERBA

    Synthwave-Witchcraft aus Den Haag

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 20 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 17 € 

    Die Cold-Wave-Minimalisten von MOTORAMA kommen aus Rostow am Don in Südrussland, aber klingen als wären sie mitten im Shoegazepop, Post-Punk und New Wave Großbritanniens vergangener Jahrzehnte aufgewachsen. „There’s something interesting going on in Russia, but I believe that Motorama are the forerunners of this burgeoning movement“, schrieb Jacob Graham von The Drums im NME schon vor einigen Jahren, und er behielt recht: es lohnt sich wirklich, sich musikalisch mit der interessanten Szene dieses Landes auseinanderzusetzen. Motorama spielen New Wave, Post Punk und Dream Twee Pop der Marke Factory Records für Freundinnen und Freunde von The Cure, Joy Division oder auch The National.

    „Many Nights“ ist das fünftes Album von Motorama, das am 21. September 2018 über Talitres veröffentlicht wurde. Aufgenommen wurde das Album dieses Mal in Vlads Wohnung und im Proberaum der Band über einen Zeitraum von fünf Monaten. Das neue Album ist eine Mischung aus Gothic-Balearen-Beats und Jangle-Pop-Gitarren mit den Texten über Transzendenz und surreale Welten, beeinflusst von Arthur Rimbaud und Alexander Blok. Zehn Songs gliedern sich um ein paar Instrumente mit den einfachen Melodien und Grooves, inspiriert von der sowjetischen New Wave-Szene, der kinematographisch-elektronischen Musik von Eduard Artemiev, neuseeländischem Kiwi-Pop und afrikanischen Percussion-Arrangements.

    Photo: Irene Parshina

    Mala Herba ist ein Soloprojekt der Künstlerin und queeren Musikaktivistin Zosia Hołubowska. Mit dem Bezug auf traditioneller Musik, Magie und Mythologie Osteuropas erforscht Mala Herba Queerness und Sex-Positivity. Kraftvoller Gesang ist verwebt mit hypnotischen Beats, kalte Basslinien und romantische Synthesizer-Melodien. Das hat was von Goth und was Dramatisches, aber trotzdem lässt einen „das“ tanzen. Darkwave trifft Disco eben. Manchmal zerbricht die Melodie, die Stimme wird zur Beschwörung und der Song verwandelt sich in eine Geräuschkulisse. Aber dann setzt ein Arpeggio ein und deine Knochen schwingen mit dem von Italo-Disco inspirierten Bass und Rhythmus.

  • UNE PETITE FÊTE

    UNE PETITE FÊTE

    Samstag, 06.10.18

    UNE PETITE FÊTE

    Party mit Musik von Indie bis Postpunk, von Wave bis Garage

     

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite der Königstormauer)

    23-5 Uhr

    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 6 -8 €

    Ist das jetzt Wave oder Indie? Ist das jetzt Emo oder Alternativ? Garage oder Postpunk? Ist das jetzt Kunst oder kann das weg? We don’t care. We call it “Dancy Gitarrenmusik” und das, obwohl vielleicht nicht mal in jedem Stück eine Gitarre vorkommt. See you on the dance floor.

  • ROME IS NOT A TOWN + EXIT OPTION

    Donnerstag 22.11.18 Kantine

    ROME IS NOT A TOWN

    Indierock, Noiserock, Post-Riot Grrl

    EXIT OPTION

    Midi-Wave / Post-Punk Duo

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 8-11€, Vorverkauf zzgl. Gebühr: 8€

    Rome Is Not A Town aus Göteborg (SE) veröffentlichten 2015 ihre Debüt-Single „Stupid“ auf 7“-Vinyl. Es folgten mehrere Singles und die EP „Careful Like You Cared“ und mit ihrem krachigen Indie-Rock spielten sie sich sofort in die Herzen all jener mit einer Vorliebe zu rohen Gitarren und wütend hämmernden Songs. „It‘s A Dare“ ist das Debütalbum der Band und erschien am 29. September 2017 auf Startracks. Es wurde von der Band in Zusammenarbeit mit Pelle Gunnefeldt, Per Stalberg und Olle Björk produziert

    “It‘s sorta post-Riot grrrl, post-No Wave, experimental music and completely engaging from beginning to end.”
    Thurston Moore (Sonic Youth), NME

    Eine ganz neue Band aus Würzburg: EXIT OPTION, ein Midi-Wave und Post-Punk Duo, dessen Mitglieder früher bei den wunderbaren Caretta Caretta und The Falcon Five gespielt haben.

  • KARIES + SCHUBSEN

    Donnerstag, 15.11.2018 Kantine

    KARIES

    Wave-Punk, Noise-Pop (This Charming Man Rec.)

    SCHUBSEN

    Post-Punkt mit einem Schuss Wave und Wahnsinn
    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12-15€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr 12€

    „Alice“ wird es heißen, das dritte Album nach „Seid umschlungen, Millionen“ und „es geht sich aus“. KARIES heißt die Formation, This Charming Man Records das Label. Aufgenommen, produziert und gemischt von Max Rieger, eine Zusammenarbeit, die mittlerweile seit fast sechs Jahren besteht. Das Ergebnis überrascht, wird manche vor den Kopf stoßen und einige werden durch „Alice“ das erste Mal von KARIES hören. Gut so! Statt Gleichschritt, gehen KARIES diesmal zwei, drei Schritte auf einmal und unternehmen ästhetische Sprünge. Der Charakter der Produktion ist modern und es geht tanzbar, beschwingt und eingängig zu auf „Alice“ (mastered by Ralv Milberg), ohne dass die noisig-wavige Düsternis und Schwere gänzlich abgelegt wird. Die 80er Referenzen sind da, nostalgisch hängt dieser Zeit jedoch keiner nach, hier wird dieser Sound in die 10er befördert im Engtanz mit elektronischer Musik. Veröffentlicht wird im Herbst 2018 und natürlich kommen sie damit auch wieder zu uns nach Nürnberg!

    Die Story könnte hier schon zu Ende erzählt sein, ohne dass ich mich erinnern kann, wie sie wirklich begann. Vielleicht hat sie da drüben begonnen, mit dem Laden, in dem uns früher die vielen Aufkleber auf dem Klo die Welt erklärt haben. Heute sind die Aufkleber weg und die Welt müssen wir uns selbst erklären. Das tun wir natürlich weiterhin am Tresen, der jetzt aber immer blank geputzt ist. Kleine Drinks zu großen Preisen.

    Auch die Graffi­tiszene sprüht inzwischen ganz legal, sie tobt sich irgendwo dort hinter den Gleisen aus, wo sie gerade ein Neubau­viertel hochziehen. Erst die Graffitis, dann die Künstler, dann die Szenekneipen und dann die Leute von immowelt.de. Gentri­fi­dingsbums? Ach komm schon, lass’ doch bitte stecken. Illusionen hin, Explosionen weg.

    Im Neubau­gebiet wohnen dann die, die eigentlich auch gerne Teil der Graffi­tiszene wären. Oder wenigstens Skateboard­fahren können. Vielleicht gründen ihre Kinder ja irgendwann eine neue Gang und lassen Wasser­männer mit ihren Quallen lachen, aber bis dahin muss ein bisschen am Bier nippen reichen, für steife Rücken und perfekt geschminkte Leichen.

    Vielleicht haben wir uns am Tresen kennen­gelernt, vielleicht aber auch im Konzertsaal. Du auf der Bühne, er am T-Shirt-Stand, wir beide irgendwo dazwischen. Models, Meyers, Maskeraden. Heute stehen wir zu viert zusammen da oben. Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang – und ein Ziel: Einfluss auf das Träumen nehmen.

    Die wollen nur spielen, sagt einer im Publikum und es klingt wie ein Vorwurf. Mag sein, doch das Chaos war besonders; vom Gefühl her gleich, vom Ergebnis anders. Welchen Stempel die Entscheider da nun drunter setzen, ist uns völlig einerlei, wir freuen uns auf glorreiche Zeiten und neue Blessuren. Am Ende ist es einfach Rockmusik von vier Menschen, die sich von den Aufklebern die Welt erklären haben lassen und ihre ganz eigenen Schlüsse gezogen haben. Die Story könnte hier auch starten, genau von Anfang an.

    photo: Andreas Hornhoff

  • SHORTPARIS + ELVIS DE SADE

    SHORTPARIS + ELVIS DE SADE

    10.07.18 – 21 Uhr

    SHORTPARIS

    New Russian Wave, charismatischer Falsetto Post-Punk, Death Disco, Industrial meets Shellac (St. Petersburg)

    ELVIS DE SADE

    Depressiver Postpunk und Wave aus München

    Zentralcafé
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 9-12 Euro

     

    Wenn sowohl Mary Anne Hobbes als auch The Quietus ins Schwärmen geraten, dann lohnt es sich, die Ohren zu spitzen: SHORTPARIS sind eine New Russian Wave Band aus St. Petersburg auf die das zutrifft. Verwegene Dance Grooves verschmelzen dunkle Electronica, Post-Punk, Noise und Chanson in einer aufregenden, theatralischen, erotischen, oder besser: verruchten Live-Performance, die ebenso Spaß zum Tanzen macht wie sie revolutionäres Potenzial hat. Industrial meets Shellac meets rauen intensiven Falsetto-Gesang zwischen Bronski Beat und Arca, von einem charismatischem Sänger, very camp, very melancholisch, very dark. Könnte auch Fans von HEALTH, Algiers, Liars gefallen. Katharsis. Erlösung. SHORTPARIS.

    “Amazing Russian band who combine a post industrial electronic throb with a haunting falsetto vocal, guitars, Belgian new beat and soundtrack into a compelling and brilliant whole. Their music is full of groundbreaking action and intensity and a dark and melancholic danger, they are the post darkwave, they have the songs and the charisma to fill the Depeche Mode stadium circuit, they sound like the 21st century now, they make electronics sound warm and human and full of vim and fuck and the singer does these wild sex dances that part hypnotise the audience and part terrify them. In short Shortparis are the band of the moment.

    This is a true death disco – a post-industrial dark and thrilling ride on the dark side that you can dance to. A thrilling combination of electronics and post-punk deconstruction with operatic vocals. They are 2018. They are the now.» John Robb, Louderthanwar.

    Elvis de Sade

     

    Elvis de Sade ist eine Post-Punk, Wave und Gothic Band, aus München. Durch den Einsatz der Kunst versuchen sie, das rationale Denken aufzubrechen und nach Ekstase und dem Anderen zu suchen. Angesichts des Abgrunds und sehr deprimiert durch die Morde der Vergangenheit und der aktuellen Zurichtung der Gesellschaft versuchen sie immer noch, sich etwas ganz anderes vorzustellen: Eine Verbindung von freien Individuen mit unendlichen Möglichkeiten. Eine hedonistische Antwort auf ein beschädigtes Leben. Lust ohne Schmerzen. Exzess ohne Begründung. Zumindest versuchen sie es….