Schlagwort: Kunst

  • XIU XIU + DELILUH – entfällt

    Konzert entfällt wegen Tourabsage! Ticketsrückerstattung bei der Vorverkaufstelle.

    Leider muss die XIU XIU Show im November entfallen. Das offizielle Statement dazu:
     
    „Xiu Xiu will be cancelling their upcoming US and European tour dates with refunds available at the point of purchase. Jamie needs to take some time to focus on his mental health and get the proper rest he needs in order to do so. We appreciate your understanding.
     
    We urge you all to take care of yourself and one another. Mental illness should never be treated lightly. If you or a friend ever feels lonely, depressed, sad, or confused there are resources available to you, now and always.“
     
    Wir sind traurig, dass nun schon das zweite Konzert dieses Jahr wegen psychischer Probleme abgesagt werden muss. Die darunter leiden sind nicht die Ausnahme (1), im Mai diesen Jahres sprach eine Statistik von 73% aller Indie Musicians als Betroffenen.
     
    Und Musiker*innen sind auch nicht die einzige Gruppe von Betroffenen: Allein zum Beispiel an Depression sind derzeit in Deutschland laut AOK (pdf) 11,3% der Frauen und 5,1% der Männer erkrankt; insgesamt 8,2 % der Bevölkerung. Laut Robert Koch Institut (pdf) sind es sogar 10,1%. Falls ihr dazu gehören solltet, falls ihr euch einsam, depressiv, oder langfristig immer wieder traurig oder verstört fühlen solltet – ihr seid nicht allein, bitte sucht Hilfe! Gebt euch nicht auf, ihr werdet euch auch wieder besser fühlen, selbst wenn ihr euch das in dem Moment nicht vorstellen könnt. Wenn ihr Menschen in eurem Bekanntenkreis habt, von denen ihr den Verdacht habt, dass sie darunter leiden, sprecht sie darauf an, ermutigt sie, Hilfe zu suchen, aber ohne Druck zu machen. Niemand sollte allein gelassen werden, es gibt Hilfe. (Zum Beispiel könnt ihr auf www.deutsche-depressionshilfe.de Kontakte zu Krisentelefonen, Selbsthilfegruppen u.a. finden.)

    Sonntag, 03.11.19 Kantine

    XIU XIU

    Emotionaler Avant-Pop, wave-angehauchte Indie-Rock-Experimente

    DELILUH

    Post-Punk, Art-Rock, Wave

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: 18€, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 15€

                 

    Xiu Xiu ist das Ventil für die kompromisslosen und nervenzermübend-persönlichen musikalischen Werke des in Los Angeles lebenden Multi-Instrumentalisten Jamie Stewart sowie eine lange Liste von Mitmusiker*innen, die daran im Studio und auf der Bühne teilhaben.

    Xiu Xius Musik, die seit 2002 einen unaufhörlichen Strom von Veröffentlichungen, Nebenprojekten, Kunstperformances und ausgedehnten internationalen Tourneen darstellt, hat sich von gebrochenem Avant-Pop zu kunstvoll orchestriertem Indie-Rock entwickelt, mit Böen von Noise aus tiefschwarzem Herzen und allen möglichen Stationen dazwischen, stets serviert mit verletzender Ehrlichkeit und Intensivität, die schon die Herzen einer ganzen Legion von obsessiven Zuhörer*innen herausgerissen hat.

    Das neueste Xiu Xiu Album Girl with Basket of Fruit (erschienen im Februar 2019) ist ein rowdyhafteres und stilistisch unwirscheres Werk als Forget von 2017 und abermals sticht die Liste von Mitwirkenden ins Auge, zu denen unter anderem Eugene Robinson (Oxbow), Devin Hoff und die haitianischen Percussionisten Emmanuel Obi und Ayo Okafor gehören.

    Für die Live-Shows 2019 manifestiert sich Xiu Xiu in Form von Jamie Stewart, Thor Harris (Swans, Shearwater, Thor & Friends) und Jordan Gieger (Minus Story, Shearwater).

    Deliluh ist eine aufstrebende experimentelle Art-Rock-Band, die sich in Toronto einen Ruf als Fackelträger für die DIY-Musikszene erworben hat. Ihr Sound verschmilzt Elemente von Punk, Drone und experimenteller Musik zu einer organischen, aber heftig resonierenden Klangidentität.

    Der Nachfolger ihrer selbstproduzierten Debüt-LP ‚Day Catcher‘ folgt auf die Fersen eines Jahres, das sie damit verbrachten, frische Ideen aufzuspüren und aufzunehmen. ‚Oath of Intent‘ ist eines von zwei Alben, die letztes Jahr entstanden sind, und dokumentiert die Gruppe in ihrer bisher eindringlichsten und mörderischst-direkten Form. Die fünf Tracks der Platte erzählen Geschichten, die den Konflikt und das Unbehagen innerhalb unserer menschlichen Beschaffenheit aufgreifen, bzw. in Charaktere schlüpfen und mit lyrischer Hartnäckigkeit und rasiermesserscharfem Takt durch beunruhigte Linsen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schauen. Schnelle Instrumentalwechsel werden gegenüber Soundschichten oder -verschmelzungen bevorzugt und resultieren in einer durchgehend tighten Erlebniswelten, wie eine Sammlung ausgekochter Kurzgeschichten.

    Deliluhs Neigung, den traditionellen Rundlauf durch Bars und Clubs zugunsten unkonventioneller Veranstaltungsorte zu ignorieren, hat ihnen zu Hause einen Ruf beschert, der ihnen viel bedeutet. In den letzten Jahren haben sie dem Publikum eine Vielzahl von Auftritten in Bäckereien, Bibliotheken, Wohnungen und einer stillgelegten U-Bahn-Plattform geboten. Sie beginnen im Mai dieses Jahres eine Tournee durch Großbritannien und Europa, mit Festivalauftritten in ganz Kanada, die bis in den Sommer hinein andauern. Die Kernmitglieder sind auch für einen neuen Schub von kleinen Konzerten in ihrer Stadt verantwortlich, die im Wohnzimmer ihrer Bloordale Wohnung stattfinden, einem Raum, der bei vielen als Somewhere Else bekannt ist.


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  • Blaue Nacht: Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!

    Samstag, 04.05.19 Kantine

    Blaue Nacht

    Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!

    Ab 21 Uhr

    „Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!“ lautet das Zitat eines großen deutschen Künstlers, das der musikverein für seinen Beitrag zur Blauen Nacht als Konzept aufgreift. Malle goes Noise und Rap und Pop und Deconstructed Dancefloor. „Sangria“ kommt von „Aderlass“ und „Limbo“ ist ein Kreis der Hölle. Kritische Soundexperimente treffen auf ein Stahlbad voll Fun mit lokalen Künstler*innen: Live Acts, Installationen, DJs. So ein Wahnsinn.

    Mit: Franz-Josef Kaputt (Otomatik Muziek), double u cc (Trouble in Paradise), Tobi Lindemann (Salon der unerfüllten Wünsche, Noris ohne Mauer) und vom musikverein: Philip Manthey, Amelie und eve massacre.

    Artwork nach einer Idee von Tobi Lindemann
    Künstlerisches Konzept: eve massacre


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  • TROUBLE IN PARADISE

    Samstag, 06.04.19 Kantine

    TROUBLE IN PARADISE:
    Odoriferousness In Paradise

    Feminist Clubbing mit Trap, Grime, Bass Music, Techno + Visuals und mehr

    23-5 Uhr
    Eintritt:

     

    Wie riecht eigentlich die Nacht? Nach der Zigarette vor dem Club, der ersten Weinschorle, die über deine Hand läuft, dem feinen Schweiß unter deinen Achseln oder den Haaren, dieser Person, die dir schon den ganzen Abend gegenüber tanzt?

    Trouble in Paradise will mit eurem Geruchssinn spielen und euch in eine rauschende Wolke aus süßen Düften und schweren Beats hüllen. Neben den everlasting trouble girls werden auch die Neuzugänge ihre Parfüm-Flakons und DJs Sets füllen und euch in Ohren und Nasen kriechen. Does this smell like girl spirit?

    TIP ist ein feministisches female* DJ, VJ und Künstler*Innen Kollektiv aus Nürnberg, das 2014 gegründet wurde. TIP will feiern und kämpfen zugleich: Für bessere Verhältnisse in der Clubwelt und für mehr Sichtbarkeit und Präsenz von Frauen in der Musikszene. Neben der festen Kerngruppe, arbeitet TIP zusätzlich mit einer Vielzahl an externen Künstlerinnen* zusammen, die uns bei Plakatdesign, Videoerstellung, Visuals, Partygestaltung und musikalisch als Artist unterstützen.

    Die Veranstaltungen werden dementsprechend multidisziplinär gedacht und verbinden verschiedene Kunstformen miteinander, um unseren Vorstellungen eines alternativen und kreativen Gesamten Ausdruck zu verleihen. Jede Künstlerin* im Kollektiv hat ihren eigenen Sound, ihre eigene Kreativität und ihre eigene visuelle Vision und so sorgen die unterschiedlichen Konstellationen für abwechslungsreiche und besondere Abende. TIP soll als Raum und Anstoß der Selbstentfaltung verstanden werden. Musikalisch bewegen sich die DJs in einem breitgefächerten Raum zwischen Trap, Grime, Dance und Bass Musik, experimentieren aber gerne auch mit düsterem Drone, Ambient oder werden technoid. Abseits von Clubnächten arbeitet das Kollektiv ebenso politisch wie künstlerisch. Wir veranstalten Festivals, Podiumsvorträge, Workshops zu Themen wie Bodypositivity, female clubbing, Empowerment und beteiligen uns am Diskurs über Frauen in der Musikwelt.

    Unsere Vision: Wir möchten auf unseren Partys und Veranstaltungen einen Raum zum Austausch und Vernetzung schaffen. Gemeinsam können wir eine Clubkultur erschaffen in der Anti-Feminismus, Sexismus, Rassismus und Homophobie keinen Platz hat.


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  • The Noise And The Abstract Bar: Yellow Bros

    Donnerstag, 21.3.19 Kantine

    The Noise And The Abstract Bar:

    Yellow Bros

    Psychic Secession After The Screaming Stops

    Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt

    Ab 20 Uhr, Eintritt frei

    Cultural Noise der besonderen Art: Bros waren Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Boyband, bestehend aus den Zwillingsbrüdern Matt und Luke, deren tausende Fans (die „Brosettes“) in einen Zustand panischer Massenemotion verfielen. Fun Fact: die Beiden sahen aus wie Klone des Scooter-Sängers HP Baxxter. Und lösten die Band Anfang der 90er in einem Bruderzwist epischen Ausmaßes auf. Außerhalb dieser Szene erinnerte sich nach ihrem Split Anfang der 90er niemand mehr an die Band, bis sie im vergangenen Jahr ein Reunion-Konzert in der Londoner O2-Arena gaben, das innerhalb von 10 Minuten ausverkauft war. Der BBC-Film „After The Screaming Stops“ begleitet die Brüder dokumentarisch bis zu dieser Show – ganz ernst, ungeschminkt, und unfreiwillig irre komisch.

    The Noise And The Abstract Bar zeigt den Film und überschneidet das Original-Videomaterial an den weniger eindrucksvollen Stellen mit der Musik der Yellow Swans. Diese waren zu Beginn der 00er-Jahre dieses Jahrhunderts eine Noiseband, die zwar keine Massenpaniken auslöste, aber in wenigen Jahren weit über 100 Veröffentlichungen herausbrachte, u.a. auf Labels wie Important Records, Release The Bats oder Load, und die von extremer Intensität, Ideenreichtum und Genrebending geprägt waren. Leider warten wir vergebens auf eine Reunion von Pete Swanson und Gabriel Saloman.


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  • GAZELLE TWIN + THE BOILER

    Freitag, 1.2.19 Kantine

    GAZELLE TWIN

    Industrial Pop, Avantgarde, Elektronik – ein Amalgam, in dem traditionelle Musikkonzepte in futuristischen Popstrukturen aufglühen (UK)

    THE BOILER

    No Wave, Elektronik, Pop-Non-Pop, Post-Industrial (Wien)

    + DJ nach Show: AMELIE

    Einlass 21 Uhr, Beginn 21:30
    Eintritt: Abendkasse: 15 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    In der Reihe

    „Was für eine Spezies ist das denn? Und aus welchem Jahrhundert?“

    GAZELLE TWIN ist Elizabeth Bernholz, Performancekünstlerin, Komponistin und Produzentin, die auf ihren Konzeptalben dystopische Themen durch ungewöhnliche elektronische Produktionen verarbeitet und ihr Werk darüber hinaus in außergewöhnlichen Live-Performances mit wechselnden Personas erweitert.

    In der ländlichen Idylle von Mittleengland zusammengeschmiedet, exhumiert GAZELLE TWINS neues Album „Pastoral“ Englands faulige Vergangenheit und leuchtet mit einer Fackel seine sich zunehmend verdüsternde Gegenwart aus. Zeitgenössische elektronische Musik und Avant-Pop, die an Pionierarbeit von Aphex Twin, Björk, Matthew Herbert u.v.a. anknüpft, und von der Musikpresse mit hohen Positionen für ihre Gänsehaut-Elektronik in zahlreichen Jahresalbumsbestlisten gelobt wurde, z.B. von The Quietus (da ist es gar auf Platz 1), DiS Magazine, Drowned in Sound, Uncut, The Wire u.a.

    Erzählt mit Hilfe einer ganzen Schar von multi-gender Stimmen, in alten und neuen Sprachen, vom schrillen Echo des Volksliedes bis hin zu Abstechern in den Boulevardpresse-Jargon, präsentiert die Künstlerin GAZELLE TWIN die Vorstellung, dass „in jeder Idylle sich auch Horror befindet, und gleich hinter dem Anheimelnden die Gefahr lauert.“ Der Dorfplatz, einst Schauplatz jahrhundertelanger öffentlicher Folterungen, wird zur floral umrankten Postkarte, aufgehübscht für das Sommerfest. Ein sonniger, nachmittäglicher Spaziergang über die Hügel verunsichert einen Schwarm wütender Fliegen, die dabei sind, nicht näher identifizierbare Überreste zu fressen. Intolerante Verbitterung murmelt sanft inmitten von Teestubengeplauder, als sich das sauber gerahmte Hirtenbild in eine feierliche Langeweile auflöst.

    Vier Jahre hat die Arbeit am Album gedauert und es ist die erste große Veröffentlichung seit ihres viel beachteten Albums UNFLESH (2014). GAZELLE TWIN „The Composer, Musician and Producer“ hat ein Album geschaffen, das von einem Rausch traditioneller und zeitgenössischer Musiktropen nur so vibriert: die Instrumentierungen alter Musik von Cembalo und Blockflöte gespeist mit Elektronik bis hin zur überzeugenden, rituellen Anwendung gefundener Sample-Loops. Jenseits von Bernholzs charakteristischen Chorinfusionen, die hier wie ein verzerrter Sonntagsgottesdienst klingen, gibt es sogar Anklänge von 90er-House und der einst blühenden ländlichen Rave-Szene, wenn auch in Form verwässerte Second-Hand-Erinnerungen.

    Vor einer grünen Kulisse aus Hecken und Kirchtürmen konstruiert GAZELLE TWIN „The Artist and Performer“, auf die wir uns live freuen dürfen, eine exzentrische und souveräne visuelle Verkörperung all des oben genannten – ein Kostüm passend für einen Hofnarren des 21. Jahrhundert. Die Farben des Neo-Nationalismus. Cola-Dosen und GEFAHR. „Es“ (nicht „sie“) deutet auf folkloristische Traditionen mit einer rührseligen Glücksbringerwendung hin. Das „Ye Olde“ und „The Everyman“ des englischen Klischees. Spott und ein Steckenpferd schwingend. Ein Rätsel und ein Aufnahmegerät. Hohngelächter und ein Square Dance in rot, Adidas Gazelles und ein irres, festgefrorenes Grinsen. Eine derangierte, absurde Spiegelung unserer derangierten und absurden Zeiten.

    Wenn sich der Vorhang hebt und The Boiler auf ‚BODY=DEATH‘ mit „Drab Light“ das Bühnenlicht erhellt, liegt die Reise klar vor dem innerem Auge: Eine dunkle, urbane Straße entlang, getrieben von Beats, in denen die Geister des frühen Electro-Wave und Proto-Techno aufflackern, der Takt ein pochendes Herz, schnelle Schritte, ein Blick über die Schulter und schon erheben sich Philicorda-Orgel und Vocals zum ersten samtig-hymnischen Popmoment des Albums, dann ein Herabsinken in den mit verstörenden Noiseakzenten durchwobenen Downtempo-Track „Control“. Mit „Total Care“ folgt ein fordernder, treibender Track in bester post-industrial Manier, der mit dem Fuß am Gaspedal die Vocals tief in Kopf und Glieder pusht.

    Kristina Pia Hofer, als Ana Threat schon mit verschiedenen Musikprojekten bekannt, schafft hier mit Philicorda-Orgel, Tapedecks und 4-Spur-Bandmaschinen ein fokussiertes No Wave Juwel von Album.

    Mit dem Namen The Boiler greift sie den seinerzeits kontrovers diskutierten Rape-Song von Rhoda Dakar mit The Special AKA auf. Wie dieser weisen die hypnotischen, repetitiven Elemente des Albums, ob Sound oder Lyrics, auf Macht und Kontrolle als beherrschendes Moment der Rape Culture.  Zusammen mit Titeln wie ‚BODY=DEATH‘ – in dem das „SILENCE=DEATH“ der Queer-Bewegung ACT UP anklingt – oder „Body in a bag“ und dem
    düster schimmernden Sound des Albums wird der Körper quasi als Wagnis, das bloße Körperlich-Werden als Todesurteil skizziert. Der Bezug zu Popgeschichte ist hier keine der Wiederbelebung, keine Nostalgie, sondern wir erleben Vergangenes im Spiel mit der Gegenwart. The Boiler reicht „The Boiler“ die Hand, aber der Griff in die Vergangenheit, der auch durch die historische Instrumentenwahl besteht, versinkt auf ‚BODY=DEATH‘ nicht in Retrokitsch, sondern dient dem Dialog durch die Zeit.

    Ein berührendes und elektrifizierendes Album, auf dem Kristina Pia Hofer ihre sichere Hand dafür zeigt, Pop und Experiment, Trash und tiefere Auseinandersetzung in Beziehung zueinander zu setzen.

    Foto: Joanna Pianka


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