Schlagwort: Noise

  • ASBEST + COMFORT | 11.12.19 Z-Bau

    Mittwoch, 11.12.19 Z-Bau (Roter Salon)

    ASBEST

    Post-Punk, Noise Rock, Stonergaze, Drone / Schweiz

    COMFORT

    Post-Punk, Electronic, Post-industrial / Glasgow

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €

             

    Ursprünglich aus dem sehr aktiven Basler Underground spielt die Band einen wütenden und schweren Post-Punk, der mit abrasivem Noise den Zustand der heutigen Welt reflektiert. Diese Melange ist eine wütende bis verzweifelte Reaktion auf die allgemeinen Ereignisse unserer Zeit, spiegelt aber auch die persönlichen Erfahrungen der Frontfrau Trachsel als Transfrau wieder.

     

    Comfort sind ein Duo aus Glasgow, bestehend aus dem Geschwisterpaar Natalie und Sean. Ihr erstes Album „Not Passing“ – eine minimalistisch/maximalistische Komposition aus donnernden Beats, schlichten Synths und stockenden Samples – ist von brutal ehrlicher Schönheit. Stets angetrieben von Natalies wütendem Gesang schwanken die Tracks zwischen Verletzlichkeit und Empowerment und stellen Geschlechternormen und gesellschaftliche Konstrukte infrage. Bequemes Hören ist das nicht. Vielmehr ist es Ausdruck der jungen britischen Linken, gespeist aus Wut und Ernüchterung einer desillusionierten Generation – und das klingt absolut großartig.


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  • CURE presents: PRISON RELIGION

    Samstag, 29.06.19 Kantine

    CURE presents:

    PRISON RELIGION

    live (Halcyon Veil, USA)

    IN MY TALONS

    live (Amen, Wien)

    + DJs:

    Philip Manthey
    eve massacre
    MAUNZ

    Einlass 21:00, Beginn 21:30 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 13 – 17 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 13 €

    Präsentiert von CURT

     

    PRISON RELIGION ist das gemeinsame Projekt der in Richmond, USA ansäßigen audio/visuellen Künstler Poozy und False Prpht.

    Seit 2016 tauchen sie tief in den Raum zwischen kaputtem Trap (Cage With Mirrored Bars, 2016) und zeitgenössischer destruktiver Club Music (O Fucc Im On The Wrong Planet, 2018).

    Seit sie sich mit dem experimentellen Label Halcyon Veil zusammengetan haben, haben sie eine globale Crew von gleichgesinnten avant-club Künstler*innen miteinander vernetzt und ein Remixalbum mit RABIT, ENDGAME, SWAN MEAT, LEE GAMBLE und BONAVENTURE herausgebracht (Resonance in Exoplanetary Hybridization, 2018).

    Eng verbunden mit NON Worldwide, einer kontinenteübergreifenden Kombination aus Plattenlabel, radikalem Kunstprojekt und Social Network, dass das Internet nutzt, um gegen das Silencing von African Culture zu kämpfen, leiten PRISON RELIGION auch eine neue Welle von gesangsbasierten Club Performances ein.

    Foto: Kevin Kim

    “The barely tonal beats of tracks like “Shots Fired” have this way of making it feel like the 808s are falling apart or dissociating, like a crowd dispersing as Jones and Black spin kick in the center… acid drenched tracks draw on the history of industrial music, metal iconography and experimental club music.” (Noisey)

    “Prison Religion are one of the most hardcore, rap-related acts we’ve heard in years. No cock out business, just Philip Best levels of mic-burning bile and vitriol shrieked and expectorated over bludgeoning beats, field recordings and charred electronics.” (Boomkat)

    “It’s a noisy, industrial, mess of cathartic, raging. Hardcore Punk music for club kids.” (Passion Of The Weiss)

    Der in Wien lebende Künstler Florian Pfaffenberger schafft als In My Talons progressiven Club-Sound, der die ruhelose Geschichte und Kontext ausblendende Klicklogik der Gegenwart reflektiert und trotzdem keine Angst vor großen Gefühlen kennt. Er lässt Samples aus höchst unterschiedlichen Quellen miteinander kollidieren und erschafft so reizvolle musikalische Spannungsverläufe. Er lässt gregorianische Chöre in apokalyptischen Klangwelten wiederauferstehen, bringt flirrende Grime-Synths mit vollen Dub-Bässen und federnden Cumbia-Rhythmen zusammen, scheppernde Metal-Sounds prallen auf Pop-Refrains, brutale Bässe reiben sich an berückenden Synth-Melodien. Verfugung und Zerfall halten einander in der Schwebe.

    „IN MY TALONS oszilliert zwischen Klaustrophobie und Pathos. Der Musiker und Bildende Künstler FLORIAN PFAFFENBERGER verarbeitet die Jetzt-Zeit in seinem progressiven Clubsound. Seine Nummern nähren sich aus einer viralen Unsicherheit und spiegeln die Gefühlswelt einer digital gehetzten Generation wider, die zwischen Existenzangst und Informations-Overload ihren Weg sucht. Aus unterschiedlichsten Quellen formt IN MY TALONS seine hyperreale Klangwelt, in der ent-personalisierte Stimmen den Chor einer Gegenwart formen, die weder zeitliche noch räumliche Grenzen kennt, keinen Unterschied zwischen Mainstream und Subkultur macht und Musik noch als Kraftwerk der Gefühle versteht.“ Music Austria

    Foto: Philippe Gerlach


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  • Blaue Nacht: Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!

    Samstag, 04.05.19 Kantine

    Blaue Nacht

    Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!

    Ab 21 Uhr

    „Hölle? Hölle, Hölle, Hölle!“ lautet das Zitat eines großen deutschen Künstlers, das der musikverein für seinen Beitrag zur Blauen Nacht als Konzept aufgreift. Malle goes Noise und Rap und Pop und Deconstructed Dancefloor. „Sangria“ kommt von „Aderlass“ und „Limbo“ ist ein Kreis der Hölle. Kritische Soundexperimente treffen auf ein Stahlbad voll Fun mit lokalen Künstler*innen: Live Acts, Installationen, DJs. So ein Wahnsinn.

    Mit: Franz-Josef Kaputt (Otomatik Muziek), double u cc (Trouble in Paradise), Tobi Lindemann (Salon der unerfüllten Wünsche, Noris ohne Mauer) und vom musikverein: Philip Manthey, Amelie und eve massacre.

    Artwork nach einer Idee von Tobi Lindemann
    Künstlerisches Konzept: eve massacre


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  • The Noise And The Abstract Bar: Yellow Bros

    Donnerstag, 21.3.19 Kantine

    The Noise And The Abstract Bar:

    Yellow Bros

    Psychic Secession After The Screaming Stops

    Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt

    Ab 20 Uhr, Eintritt frei

    Cultural Noise der besonderen Art: Bros waren Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Boyband, bestehend aus den Zwillingsbrüdern Matt und Luke, deren tausende Fans (die „Brosettes“) in einen Zustand panischer Massenemotion verfielen. Fun Fact: die Beiden sahen aus wie Klone des Scooter-Sängers HP Baxxter. Und lösten die Band Anfang der 90er in einem Bruderzwist epischen Ausmaßes auf. Außerhalb dieser Szene erinnerte sich nach ihrem Split Anfang der 90er niemand mehr an die Band, bis sie im vergangenen Jahr ein Reunion-Konzert in der Londoner O2-Arena gaben, das innerhalb von 10 Minuten ausverkauft war. Der BBC-Film „After The Screaming Stops“ begleitet die Brüder dokumentarisch bis zu dieser Show – ganz ernst, ungeschminkt, und unfreiwillig irre komisch.

    The Noise And The Abstract Bar zeigt den Film und überschneidet das Original-Videomaterial an den weniger eindrucksvollen Stellen mit der Musik der Yellow Swans. Diese waren zu Beginn der 00er-Jahre dieses Jahrhunderts eine Noiseband, die zwar keine Massenpaniken auslöste, aber in wenigen Jahren weit über 100 Veröffentlichungen herausbrachte, u.a. auf Labels wie Important Records, Release The Bats oder Load, und die von extremer Intensität, Ideenreichtum und Genrebending geprägt waren. Leider warten wir vergebens auf eine Reunion von Pete Swanson und Gabriel Saloman.


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  • The Noise And The Abstract Bar: Noise & Wein

    Donnerstag, 7.2.19 Kantine

    The Noise And The Abstract Bar: Noise & Wein

    Mit Tobi Lindemann und Franz-Josef Kaputt

    Ab 20 Uhr, Eintritt frei

    Noise & Wein

    Jetzt endlich auch in Nürnberg: die Classic Listening Session! Gemeinsam hören wir in konzentrierter, relaxter Atmosphäre zwei Klassikeralben der Musikgeschichte über die höchsten Ansprüchen gerecht werdende Anlage der Kantine. Um 20:30 Uhr geht es los mit „Amlux“ von Merzbow, um 22:00 Uhr in der Late Session hören wir „Sun Pandämonium“ von Hecker. Dazwischen gibt es BarDJing von und mit dem The Noise And The Abstract Truth-Team. Um den gediegenen Klängen auch lukullisch gerecht zu werden, gibt es dazu einen guten Tropfen. Zum Redaktionsschluss stand noch nicht fest, ob es auf eine Weinprobe hinausläuft oder der Musikverein endlich seine gut eingelagerten Tetrapaks aus dem Keller holt.


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  • AWOTT (Asian Women On The Telephone) + LACHPILLENONKEL

    Mittwoch, 07.11.18 Kantine

    AWOTT

    Asian Women On The Telephone, russische Avantgarde / Electro-Jazz-Core

    LACHPILLENONKEL

    Archaeocthulhulahoopnoize, Bamberg

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt:
    Kooperation von musikverein und Lachpillenonkel

    Since 2007 explore this and those Worlds, both sides of Good and parts of Evil, together with friends and random guests of both Worlds who disappeared into the volcanoes of Russia.
    The Good first side is synth, which is came back. Another side is sax which became strong tenor instead alto. Drums and drummachine is stand for Evil in every beat it makes, good old Evil we all know since Ringo and Detroit. And Voices living in their wise lungs above bowels, who is evil of course. Alltogether this aspects boil-fight for love and peace and soul, against the limits, despite all square being. Behind the Masks.

    „Steady it goes, the rock-a-nought shop boys‘ ship, the motorik freundschaft cisternalium of Asian Women on the Telephone. Arms-legs-torso-necks flash forth in dub’s syndrome fits, oblivious to the dumb, random law-mongering darkness that creeps around. They’ve got enough pressure, enough dog fuzz stunts and enough proclamatory detritus of their own to give all your little boo-hoos a polar-teddy silver enema to ride on. Never the ones to take „locked“ or „unlocked“ as a final word, these workers stay focused yet unstuck, body parts protruding against/past each other and plugged into hidden ad-hoc stocks of fire, gravy and muesli. And so the vehicle marches gently, in a steamy and righteous goat trance.“ – Andrij Orel

    Der Lachpillenonkel experimentiert mit analog-digitalen Geräuschquellen sowie Field Recordings und webt daraus mit den Dissharmonic BackbeatBoyz Noiseklangteppiche gepaart mit Cthulhulahoopelementen.


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  • DŌMU + BLACK ANNIS

    Mittwoch, 28.11.18 Kantine

    DŌMU

    black world music / audio visual (Leipzig)

    BLACK ANNIS

    Soundexperimente / drone / Ambient (double u cc)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr, Eintritt: 8-11€ (Zahl was du kannst)

    DŌMU erschaffen mit ihrer audiovisuellen Performance eine dystopische Parallelwelt: flächiger Drone und Ambient und wütende Noise Ausbrüche verbinden sich mit fein komponierten Live-Visuals zu einem Gesamterlebnis. Dunkelheit und Licht, Stille und viel Geräusch. Elegische Klänge, harte Rhythmen und flirrende Melodien nehmen vielschichtig Räume ein. Das Geschehen verschwimmt zwischen Bühnenpräsenz der Musiker und abstrakten Videoschichten. Der Raum verbiegt sich. Und darin treffen die Klangflächen von Stefkovic van Interesse (Bells Echo) in einem energischen Strudel auf das einzigartige Schlagzeugspiel von Zar Monta Cola (spielt ansonsten bei WARM GRAVES) und die Live Visuals von GenPi (Bells Echo, Fusion Festival, at.tention Festival).

    photo: moewentaucher

    It’s about a boogie man. Black Annis is a goddess with iron claws and a taste for humans. She appears in the dusk of the night, her whispers guide you to the entrance of her cave, where you either end up around her waist or be invited to join her critical circle.
    She is no luminary, she is passion and anger. Black Annis is using instruments in an unconventional way to express social issues and personal fury. If you’ve got conservative feelings towards sound, be aware and better turn around or you’ll get haunted…


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