Bassklarinette und elektronische Sounds wachsen unter den Händen von So Sner zu einem magischen musikalischen Trip. Live erleben könnt ihr das Duo, das aus Susanna Gartmayer und Stefan Schneider (Mapstation, ex-Kreidler und To Rococo Rot) besteht, am 3. Februar im Soft Spot.
Dienstag, 03.02.26 Soft Spot
SO SNER
+ Red On (DJ)
Einlass 19:30 Uhr
19:30 Uhr Red On (DJ, Verydeeprec)
20:30 Uhr Konzertbeginn So Sner
Eintritt: Abendkasse 17 – 23 € / Vorverkauf 17 € zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

Susanna Gartmayer ist seit Anfang der 2000er als Musikerin und Komponistin auf diversen Feldern der Experimentalmusik aktiv und spielt in vielen Projekten für improvisierte und organisierte Musik – zb GBK/KGB, The Vegetable Orchestra, Black Burst Sound Generator, möström u.v.A. Seit 2015 organisiert sie außerdem im Trio-Kollektiv die wöchentliche Improvisationssession „Monday Improvisers Session“ im Wiener Celeste.
Neben seinem Solo-Projekt Mapstation verfolgt der Düsseldorfer Musiker und Produzent Stefan Schneider, vormals aktiv in den Bands Kreidler und To Rococo Rot, seit über 20 Jahren in zahlreichen Kollaboration mit u.a. mit Hans- Joachim Roedelius, Sofia Jernberg oder der bildenden Künstlerin Katharina Grosse freistehende Pfade der experimentellen Musik im Hier und Jetzt.
Zusammen bilden Schneider und Gartmayer das Projekt SO SNER, das seine Existenz einem Konzert des Approximation Festivals in Dusseldorf im Jahr 2015 verdankt. Gartmayers Bassklarinetten-Polyphonien hatten Schneider so beeindruckt, dass er schnell eine Zusammenarbeit anregte. Im gleichen Jahr wurden die Aufnahmen fur das Album Reime in Kraftwerks ehemaligem Kling-Klang-Studio – das 2015 als Elektro Muller als Arbeitsraum und Konzertvenue zur Verfugung stand – begonnen. Der zweite Teil der Aufnahmen entstand dann im Sommer 2020 in der Stammhauskirche in Dusseldorf, die mit ihrer Holzverkleidung im Inneren eine sehr organische Raumakustik ermoglicht.
Bei SO SNER ware das ein offener, gleichermaßen an Experiment und Tradition orientierter Sound, dessen Spur bis ins Großbritannien der fruhen 80er Jahre zurückverfolgt werden kann – einer Epoche, in der Soul und Synth, Jazz und Industrial, Avantgarde und Polyrhythmik mithilfe von Intellektualismus und Punk-Attitude so verrührt wurden, dass mannigfaltige Skizzen von possible musics entstanden, die erst heute koloriert werden. Zum Beispiel von SO SNER – from the very first stomp to the very last drop.
(Olaf Karnik)
