Am 7. Februar gibt’s in Soft Spot und Siebdruckwerstatt die Gala gegen das Über, ein spannendes Music & Art Festival mit Sasha Kills, Doc Wör Mirran, faucht, Harald „Sack“ Ziegler, „god“, Hans Plesch und Palanca. Ein Festival vom Salon der unerfüllten Wünsche und Mach mal langsam.

Samstag, 07.02.26 Soft Spot
Gala gegen das Über
mit
Palanka
Hans Plesch
„god“
Harald „Sack“ Ziegler
faucht
Sasha Kills
Doc Wör Mirran
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr
Eintritt: 12 – 20€ (Unterstützer*innenticket** ab 20€)
Eine Veranstaltung des Salon der unerfüllten Wünsche sowie der Radiosendung Mach mal langsam. Unterstützt vom Musikverein, der Siebdruckwerkstatt K4 und Radio Z.
(**Unterstützer*innenticket ab 20€: Die Gala wird ehrenamtlich durchgeführt, ohne finanziellen Support oder Sponsoring – was über die Unkostendeckung reinkommt, geht an die Acts)
Ein bunter Abend mit sieben Acts in unterschiedlichen Formaten und Ausrichtungen im Soft Spot und in der Siebdruckwerkstatt im Nürnberger Künstlerhaus K4.
Neben dem Ziel, besonders ausgefallene, spannende und diverse Performances einzuladen, ging es den Veranstaltenden bei ihrer Auswahl auch um die über Jahre gewachsenen Verbindungen zu den Künstler*innen. Diese Gala ist auch eine Feier der Community. Und: Bei keinem Act wissen wir, was uns erwartet, Überraschungen sind Programm.

Palanca
Experimenteller Noise-Pop (Santiago de Chile, München)
Seit 2024 spielen Constanza Meléndez und Daniel Door gemeinsam experimentellen Noise-Pop. Mit verzerrtem Taishokoto, Bass-Synths, akustischem Schlagzeug und Sample-Drums erzählen sie von kaputten Wohnungen, Spambot Beschwörungen und kritischer Infrastruktur.
MARIA CONSTANZA MELÉNDEZ TOHA
geboren 1983 in Santiago, Chile, lebt und arbeitet in München. Sie absolvierte ihr Studium an der Universität für Bildende Künste der Universidad de Chile, als auch an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Ihre künstlerische Arbeit gründet in der Fotografie, sie behandelt die Repräsentation des Individuums als soziale Entität mit den Mitteln der Dokumentarfotografie und des Storytelling. Ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Praxis ist die Zusammenarbeit mit Kollektiven und Künstler:innengruppen wie „Plantage Dachau” mit Beowulf Tomek und Caroline Kapp, sowie mit dem Performance Lauftheaterstück AUAUAUHIHIHI.
DANIEL DOOR
geboren 1984 in Schweinfurt, studierte Medienkunst bei Res Ingold und Stefan Römer an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Er komponiert und spielt experimentell-elektronische Noise/Musik für Theater, Tanz, Performance, Videokunst und Videospiele. Er kollaboriert u.a. mit Anton Kaun/RUMPELN, Raketenbasis Haberlandstrasse, Martin Tagar/ Höllenfrau Records, Marcel Ralle/ SOS Munich, AUAUAUHIHIHI Lauftheater, und Martin Krejcis Institut für Leistungsabfall und Kontemplation, sowie den Choreografen für zeitgenössischen Tanz Anima Henn, Chris-Pascal Englund Braun, Stephan Herwig, u.a. an den Kammerspielen, Köşk, Lothringer13/Florida13, Kunstverein München.
Artist in Residence in den Oficinas do Convento, Portugal, sowie in Slowenien und der Ukraine. Im Medienlabor der Kunstakademie Linz lehrt er Simple Videogame Design.
Hans Plesch
Mitteilungen der Benannten Stelle. Halbwissenschaftsprosa (Nürnberg)
Seitens des Musikfreunds, Radiomachers, Zeichners und Gelegenheitsautors Hans Plesch werden im Folgenden Feststellungen getroffen, die helfen sollen, irritierende Vorkommnisse einzuordnen und zu Ruhe und Achtsamkeit im alltäglichen Verkehr zurückzukehren.
Hans Plesch bei Eisenbart und Meisendraht

„god“
hysterical and low. the only constant is change (Berlin)
Zwischen Konzert und Performance präsentiert das mulitinstrumentale Duo „God“ (aka fartforward, dry desaster, wirefire) selbstkreiertes digitales und analoges blabla, experimentelle Ansätze und akustische Neuorientierung. Die einzige Konstante ist die Veränder.
An der Schnittstelle von gar nix.
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Harald „Sack“ Ziegler
Liedermacher und Shoegazer zwischen Sesamstraße und Folterkammer (Köln)
Harald Sack Ziegler wurde 1961 in Berlin geboren. Nach Dr. Hoch’s Konservatorium und seinem Abschluss als Diplom-Musiker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main lebt er seit 1986 in Köln und tourt als Multiinstrumentalist durch die Welt. Diesmal ist er mit der E-Gitarre als Liedermacher und Shoegazer zwischen Sesamstraße und Folterkammer unterwegs.
faucht
Gefundenes und bearbeitetes Plastik (Berlin)
faucht ist unterwegs auf Berliner Straßen und Brachen, immer auf der Suche nach Materialien für seine Objektkunst. Weggeworfenes, Unzumutbares oder falsche Botschaften ziehen ihn magnetisch an und werden zu seiner Beute. Durch Umnutzungen und Zweckentfremdungen legt er seine Finger auf die extremen Veränderungen, die vor allem Berlin in den letzten Jahren heimgesucht haben. Der scheinbar unaufhaltbare Weg von einer Stadt für alle zu einer für wenige, mit all ihren Konsequenzen, ist Dauerthema von fauchts temporären Werken.
Daneben ist er Klangkünstler mit Kleinmaschinen, gebaut aus gefundenen Materialien, die er zum Klingen bringt.
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Sasha Kills
Trans* Drag Divinity. Influences from visual arts, films and Drag (Paris)
Some say Sasha Kills was birthed from the galactic embers of a dying star. Others say they atomised spontaneously from the vapours of Berlin Strength XXX amyl nitrate mixed with the waters of Paris Seine river.
MC & creator of La Guillotine (Paris & Berlin) & Omelette Du Fromage (Berlin) – Sasha is a Neo-French chimeric creature with an aftertaste a la Mulholland Drive in the early morning.
Sasha Kills is a rising voice in the alt and experimental dark scene, blending moody melodies, cinematic textures, and emotionally charged themes. Drawing influence from visual arts, films and Drag, Sasha crafts immersive sonic experiences that explore themes of identity, resilience, and transformations.
Doc Wör Mirran
Freak Out Kollektiv seit 40 Jahren. Drones, Industrial, Kraut, Artrock. (Fürth, Nürnberg, Berlin)
Doc Wör Mirran is a southern Germany based multi-media art group that concentrates on music, art and literature. The actual name „Doc Wör Mirran“ was thought up by Bernard H. Worrick while he and Joseph B. Raimond lived together in San Francisco in 1982. But the real history of DWM begins when Bernard H. Worrick and Joseph B. Raimond both moved to Nürnberg Germany in 1985, where Joseph B. Raimond bought an analog 8-track recording studio and began to record what has since become a huge body of recorded work, comprising more than 100 releases, originally on cassette, later on vinyl, CD and now even as a download. Musically, they are very hard to categorize, playing everything from punk to industrial to jazz to rock, and everything in between! The concept of DWM though from the very beginning was to combine music, graphic art, painting, sculpture, poetry and just about every other medium of art into one project. The open-membership policy of DWM is an important part of the DWM philosophy. In the early 1990’s, Bernard H. Worrick moved to Florida, taking with him an important part of the group’s identity. But DWM has continued onwards without Bernard. Bringing Bernard back to Germany and returning him to the DWM fold has become one of the goals of the group, and they sometimes refer to him as their own Syd Barret. Although rarely playing live, DWM is not averse to live concerts, although playing live is not one of the priorities of the group. When they do play live, they try to make each show unique, often writing new tracks specifically for that particular concert. Each show is also recorded and planned for release. Since the departure of Bernard, DWM has become especially interested in collaborative efforts with other artists, both recorded and live. Recent developments with DWM include the formation of a new label within MT Undertainment devoted exclusively to the recordings, literature and artwork by DWM and its various members.

