THALIA ZEDEK BAND

Dienstag, 12.02.18 Kantine

THALIA ZEDEK BAND

90er Indie-Rock, Sadcore, Chamber Folk Rock, Americana Blues

Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €  

Roh und direkt, warm und zerbrechlich – Thalia Zedek hat ein weiteres Mal ein intensives Juwel von Indie-Rock-Album geschaffen. “A rousing call for gritty humanity” schwärmt die Presse von ‘Fighting Season’ (Thrill Jockey), auf dem sie neben Chris Brokaw, mit dem sie in den 90ern die Sadcore-Legende COME gründete, auch J. Mascis von DINOSAUR JR. als Gastmusiker hat. Der Albumtitel spielt auf einen Begriff an, der in Afghanistan die Zeit bezeichnet, wenn der Winter vorbeigeht und das Kämpfen wieder beginnt, und wird von Thalia Zedek mit einem Fokus auf Widerstand reinterpretiert angesichts der sich verdüsternden US-Politlandschaft. Ihre Stimme verschränkt Persönliches und Politisches, ihr herausragendes Songwriting und Gitarrespiel verschränkt sich mit der ruhigen Kraft ihrer Worte, und auf dem ikonischen Album-Artwork/Foto wirkt sie wie eine weibliche Johnny Cash / Woody Guthrie: Down to earth und mit attitude.

Thalia prägt mit ihrem Songwriting, ihrem Gesang und ihrer Haltung seit vielen Jahren als Pionierin auf individuellste Weise einen Sound und eine Kultur mit, die man in den 90ern wohl Underground-Rock oder Indie genannt hätte. Seit 2001 ist ihr musikalisches Schaffen unter eigenem Namen zu einem reifen, nuancenreichen Werk von 5 Solo-Alben und einigen EPs angewachsen, das traditionelle musikalische Linien wie Folk Rock, Blues, Elemente von Country oder Ballade aufgreift, atmosphärisch subtil in die Beschädigtheit und Zähigkeit einer bestimmten 90er-Jahre-Ästhetik einbettet und immer wieder mit offenen Songstrukturen und Gitarrennoise bricht: NEO-PSYCHEDELIC CHAMBER FOLK ROCK!

Energische Melancholie ohne Kraftmeierei oder Larmoyanz, Schönheit ohne Gefälligkeit, eine Live-Band von mitreißender Energie und Offenheit und dabei einladender Selbstzurücknahme – eine beeindruckende Künstlerin.

“It is easy, listening to records, to get caught up in the singer/songwriter element of Thalia Zedek’s work, the haunted, ragged voice; the luminous, fragmented abstraction of the words; the steady frame of plucked guitar. But see her live and you realize how essential the “band” part of her aesthetic is, how elemental and thunderous her backing music can be, how it ebbs and surges like an inky tide, sweeping over bystanders with a tactile, physical impact. ” DUSTED Mag

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