17.04.24 Kara Delik + Prohibition Prohibition

Am 17. April könnt ihr euch von den anatolisch-berliner Post-Punk, Kraut-Wave, Psych-Dub Klängen und Polyrhythmen von Kara Delik einsaugen lassen, einer wirklich hervorragenden Liveband! Supported werden sie von den Münchner Postpunks von Prohibition Prohibition.

Mittwoch, 17.04.24 Kantine

Kara Delik
Prohibition Prohibition

Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr

Eintritt: Abendkasse  13 – 18€
Präsentiert von Radio Z

Bandcamp   Facebook   YouTube “Strange Attractor”   YouTube “Kısa Hava”   Instagram  Foto: Toni Petraschk

Die anatolische Post-Punk- und New-Wave-Gruppe aus Berlin explodiert nur so vor dynamischen, poly-rhythmischen Psych-Grooves, Live-Energie und einer galaktischen Vorliebe für für außerirdische Effekte. Die Post-Punk, Kraut-Wave, Psych-Dub Klänge von Kara Delik wurzeln in der Geschichte des anatolischen Rock, der Neuen Deutsche Welle und Dub, und das alles mit einem spritzig-explosiven Live-Punch. Das internationale Trio, bestehend aus Barış Öner [Istanbul Ghetto Club] an der Saz, Andi Sommer [Henry Fonda, Yacht Communism] an Bass und Synthesizern, und der Schlagzeugerin Eilis Frawley [Anika, Laura Lee & The Jettes] verweben energiegeladene, komplexe Rhythmen, Soundscapes und Effekte, und erschaffen so ein unermüdliches Post-Punk-Getümmel mit anatolischer Hitze.

2020 gegründet, explodierten Kara Delik zunächst mit ihrer EP Tamam in die Berliner Szene, bevor sie ihren Sound über den Kontinent trugen und später ihre Fans mit einer Trilogie von EPs belohnten. Nachdem sie auf dem ganzen Kontinent und auf zahlreichen Festivals gespielt haben, und mit einem Album in der Pipeline, ist inzwischen niemand mehr davor sicher, in den musikalischen Strudel von Kara Delik gezogen zu werden.

Bandcamp   YouTube   Instagram   Foto: Eduardo Garcia
Die vier jungen Musiker hinter Prohibition Prohibition wandern mit ihrer Musik auf einem schmalen Grat zwischen bedrohlicher Scheinstille und Kontrollverlust – und setzen sich so auf ihre Weise mit dem etwas diffusen Begriff “Post-Punk” auseinander. Drums und Bass bilden den Motor der Songs, die in einem kleinen Container am Rande der Stadt entstehen, und müssen sich dabei nur selten zwischen roher Gewalt und Komplexität entscheiden. Gitarrenklänge zwischen Sterilität und Unkenntlichkeit schweben darüber, darunter und dazwischen. Literarische Fragmente, philosophische und historische Impressionen bilden die Grundlage für die Texte, die mal kühl erzählt, dann wieder als verzweifelte Hilferufe über alledem liegen.
Ein geteiltes Verständnis für die Ästhetik des Lärms hält Publikum und Band zwischen Trance und Moshpits gefangen – ein angemessener Ausdruck für eine aus den Fugen geratende Welt.

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