Schlagwort: zeitgenössische Kultur

  • REPETITOR + BLIND BUTCHER

    Mittwoch, 26.06.19 Kantine

    REPETITOR

    Garage-Rock / Post-Punk, Belgrad

    BLIND BUTCHER

    Elektrisierender Rock’n’Roll Trash! Kann Spuren von New Wave, Post-Punk und Krautrock enthalten.

     

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr
    Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 10 – 13 €, Vorverkauf. zzgl. Gebühr: 10 €

    REPETITOR sind die Garage-Rock / Post-Punk-Überflieger aus Belgrad. Und Repetitor ist der beste Beweis dafür, wie sich die hoch energetische Musikkultur des Balkans mit den Säulenheiligen westlichen Alternative Rocks und Indie Punks (Mudhoney, Fugazi, Sonic Youth, Pixies, early Nivana, Black Sabbath und Suicide) vereinen lässt: mit zwei Alben und drei Europa-Touren seit 2008 hat sich das Power-Trio als eine der wildesten und energetischsten Bands des Balkans etabliert. John Robb sagte (auf Louder than War), Repetitor seien eine der besten Live-Bands, die er in der letzten Zeit gesehen hat – und wer sich an den bass-heavy Wall-of-Sound seiner Band The Membranes erinnert, wird verstehen, welche Furchen Repetitor dazu geschlagen haben müssen.

    Zusammen mit Bands wie Savages, Metz, Thee Oh Sess, Girl Band, Future of the Left, A Place To Bury Strangers oder Fat White Family beweisen sie das der vielfach totgesagte Rock n Roll auch im Jahr 2019 noch den Soundtrack der Gegenkultur liefern kann.

    photo: D. Rajic

    »They make you fall in love with guitar rock all over again and are arguably the best guitar band on the planet right now. They are the 21st Century Nirvana who have come to save rock.« (John Robb, Louder Than War)

     

    »Easily the most exciting band I saw during the whole festival were Serbia’s Repetitior, a noise-core trio in the METZ mould, only rawer, louder and five times as furious… « (Marc Burrows, Drowned In Sound)

     

    »It´s chaotic and they are angry – not in a faking it for the music kind of way, they are really fucking angry.« (Lauren Down, The Line of Best Fit)

     

    »Looking ahead and taking stock, Repetitor have made a timeless rock record, timeless like Unknown Pleasures, or Underwater Moonlight, or Kick out the Jams, or Fresh Fruit…« (Richard J. Foster, Louder Than War)

     

    Die große Kunst der Reduktion: BLIND BUTCHER ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggings und einer irritierenden Post-Punk-Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut Rock, NDW oder Country und kreieren so ihren ganz eigenen Disco Trash Sound, der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie unzählige Konzerte in der Schweiz und in Europa.

    Neben BLIND BUTCHER spielen beide noch in diversen Nebenprojekten (Pierre Omer, the Shit, Grey Mole) oder produzieren Film und Theater Musik. „Die Brücke über den Fluss“ (Jadwiga Kowalska 2016) „Undine – Die kleine Meerjungfrau“ am Luzerner Theater (Claudia Brier 2015).

    Für Voodoo Rhythm Records haben sie das Album „ALAWALAWA“ eingespielt und haben ihren Verstand komplett verloren, kreieren ein debiles unangepasstes neues Musikuniversum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch – die Musik einer Generation, die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. Musikalisch sind DEVO präsent oder auch CAN, die deutsche Krautrocklegende. Und live ist BLIND BUTCHER echt ein Erlebnis!

  • RAYS + CURRENT AFFAIRS

    Mittwoch, 10.07.19 Kantine

    RAYS

    Melodischer Indie-Punk, Schrammelpop, DIY Garage Pop (USA, Oakland)

    CURRENT AFFAIRS

    Post-Punk, New Wave, Goth (Glasgow)

    Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 10-13€

    Poster von Philip Manthey

     

    Während ihr Debutalbum noch an Post-Punk à la The Fall oder Wire erinnerte, ist das neue Album von RAY, You Can Get There From Here, ein Sprung von der drahtigen Wut zu super-charming, melodischem Indiepunk, Schrammelpop und DIY Garage Pop in der Tradition von Buzzcocks oder Teenbeat Rec.-Bands wie Unrest, mit einem echten Händchen für Hooks. International Pop Underground going strong!

    Schimmernde Schrammeleien im Licht eines pop-verliebten, dem UK-Gitarren-Pop-Punk, Bands wie Television Personalities, Cleaners from Venus oder auch den Gitarren der Feelies huldigende Band, die eine*n mit ihrem spröde-spritzigen Gitarrensound, einer Mischung aus Melodieverliebtheit und psychedelischer Einlullungstaktik um den Finger wickelt und dabei auch noch etwas Post-Punk zu ihren sympathisch ungelenken Underground-Pop-Sensibilitäten hinzufügt.

         

    Herrlich drahtiger Post-Punk aus Glasgow mit einer tollen treibend-voranhämmerndern Beat&Bass-Section und flirrender Gitarre und soulful-but-gothic klingender Sängerin, bisschen Siouxsie And The Banshees, bisschen Slits, bisschen Raincoats, bisschen B-52s, bisschen The Cure, bisschen Josef K. Mit Leuten von The Royal We, Seconds, Rose McDowall’s Band, Anxiety, The Downs, Kaspar Hauser und Shopping.

  • [PARTY]

    Samstag, 23.3.19 Kantine

    [PARTY]

    A night with fresh, loosely House/Techno related music adventures

    DJs:
    Maria Brant
    Hoke
    Philipp Roth

    23-5 Uhr
    Eintritt: 6 – 8 €

      Maria Brant    Philipp Roth

  • THICK AIR

    Samstag, 2.3.19 Kantine

    THICK AIR

    one time bass gang fusion gathering

    Grime // Trap // Memphis Rap // Footwork // Dubstep // Experimental Bass

    mit Nxtlvl Alien Gang (Gravity Club/Saarbrücken)
    Yung Hunnes (Schranke/Saarbrücken)
    double u cc (Trouble in Paradise/Nbg)
    N´dru (DAF/Nbg)
    LWT (Beatbetrieb/Subton/Nbg)

    23 – 5 Uhr
    Eintritt: Zahl was du kannst zwischen 7 – 9 €

    Die neuesten Entwicklungen in den Gesellschaften weltweit stimmen uns oft zynisch und wütend. Komm in die Kantine und entlade deinen Weltschmerz bei einer düsteren Mischung aus UK und US BASS.

    Nxtlvl Alien Gang

    Das ist ein fünfköpfiges Kollektiv aus Produzenten, Videokünstlern und DJs. Die in Saarbrooklean agierenden Jungs treiben seit 2 Jahren als Veranstalter des Gravity Club einen Sound voran, der sich – wenn man unbedingt sucht – irgendwo zwischen Trap, Bass-Music, roughem Memphis-Rap und Chief Keefs “Can you be my friend?” finden lässt. Nxtvl halt.
       

    Yung Hunnes

    Experimentelle Clubmusik verbindet treibende Rhythmen bestehend aus kalten industriellen Sounds mit der Experimentierfreude am Ausloten der Grenzen des Clubkontextes. Dieser energiegeladenen Mischung widmet sich Yung Hunnes live sowie in seinem Podcast »Yung Hunnes Radio«. Beeinflusst werden seine Sets außerdem durch Trap, Footwork und Grime.
     

     

    double u cc

    double u cc’s DJ-Sets vereinen Rap, Grime und Trap, driften aber auch ins Drone, Noise Genre ab und verwirren mit düsteren Metal-Parts.“Mysto“ nennt sie ihre Art des DJing. Düstere und schwerere Beatz mit Sample-Referenzen zu Fjodor M. Dostojewski oder Simone de Beauvoir. Sie ist Teil des Nürnberger Kollektivs Trouble in Paradise.

     

     

    N’DRU

    Der Produzent N’dru alias Alexandru Salariu beginnt mit einem Set aus Deep Bass, Tech Step, Trap und Footwork. Mit seinem ersten Release positioniert er sich zwischen die UK und US trends mit einer eigenen forschenden Note und einer Vielfalt an Rhythmen und Tempi.

     

    LWT

    Leander Wirth legt großen Wert auf Bass, Melodie und Message. Die Liebe zum Hip Hop hat LWT zu Grime geführt. Ergänzt durch Dubstep, Dub, Trap und Wave ergibt sich eine feine Mischung. Schöne Melodien, Ambient Vibes, Deep, Rude. LWT ist Mitbegründer und Resident der Partyreihen Subton und Beatbetrieb.

     

    Stay Positive! Mit Pessimismus, Bequemlichkeit oder blanker Wut sind die Gezeiten nicht zu wenden. Hass und Wut sollen unsere Inspiration und Triebfeder sein, um politisch zu handeln und etwas zu verändern. Lasst uns durch Musik unsere traurig-wütende Seite spüren, um danach wieder ein hoffnungsvolles Zeichen zu setzen. Gegen den Nationalismus, Verantwortungslosigkeit und die systematische Entwürdigung von Menschen auf Grund ihres Geburtsortes, ihres Geschlechts oder ihrer Hautfarbe!