Schlagwort: Satire

  • Leo Fischer – Der Kaffee am Arsch der Welt (offline, Kulturoase Zwingerclub)

     Samstag, 29.08.20 Biergarten Kulturoase Zwingerclub

    (ehem. Marientorzwinger, Lorenzer Straße 33, 90402 Nürnberg)

    Leo Fischer – Der Kaffee am Arsch der Welt

    Eine Erzählung über den Unsinn pseudophilosophischer Weisheiten

    Lesung mit Leo Fischer (TITANIC, taz, Neues Deutschland, jungle world)

    Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr (Biergarten geöffnet bis 23 Uhr)

    Eintritt: Nur Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 4 – 7 €

    Leo Fischers philosophischer Bestseller „Der Kaffee am Arsch der Welt“ nimmt die Kalenderweisheiten von Autoren wie John Strelecki, Paulo Coelho oder der Talkshow-Nervensäge Richard David Precht aufs Korn.

    Wer ist Leo Fischer, der kontroverse Motivationspapst? Sicher ist, dass sein Buch eine Generation spaltet – die einen halten es für eines der gefährlichsten Werke der Saison, blasphemisch, vulgär, obszön, jugendgefährdend. Andere berichten davon, dass sie die Tipps und Lebenshinweise aus dem Buch SOFORT praktisch umsetzen konnten, um mehr Netto vom Brutto und Produktivitätssteigerungen von mehr als 50% zu erreichen. Im Beruf und aber auch privat, sprich Sex.

    Am heutigen Abend wird der ehemalige TITANIC-Chefredakteur zum ersten Mal live zu den öffentlichen Vorwürfen und Schmähungen seiner Person Stellung nehmen. Neben langen Rezitationen ausgewählter Texte steht die Aktivierung und Entsublimierung des Publikums im Vordergrund. Dazu reichen wir naturtrübe Cola aus eigener Zapfung.

    Leo Fischer ist Kolumnist der TITANIC, der Jungle World und des Neuen Deutschland; er schreibt außerdem regelmäßig für die Satireseite der taz und wurde bereits von Papst Benedikt verklagt.

  • Paula Irmschler + Benjamin Weissinger

    Donnerstag, 25.04.19 Kantine

    Paula Irmschler + Benjamin Weissinger

    Lesung, danach Bardjing
    In der Reihe Popgesellschaft

    Einlass 19:30, Beginn 20 Uhr
    Eintritt: Gegen Spende

     

    Paula Irmschler:  
    Benjamin Weissinger:    

    Paula Irmschler schreibt für Titanic, Musikexpress, Intro und Neues Deutschland, gleichzeitig arbeitet sie an einem ominösen Buch, das bald fertig werden soll. Wegen un- oder missverstandenen feministischen Statements wurde sie 2018 mehrmals von Facebook gesperrt, liess sich davon aber weder stoppen noch besänftigen. Von Kulturrezensionen über Anarcholyrik bis zu Erfahrungsberichten schreibt sie alles weg. Zum Beispiel fuhr sie neulich für Titanic durch ganz Deutschland, um in zwei Tagen alle Lounges der Deutschen Bahn zu testen und schaffte es dabei, Humor und Ernsthaftigkeit mit einer Selbstverständlichkeit zu vereinen.

    Benjamin Weissinger füllt mehrere Internetportale mit Inhalten, unter anderem einen Soundcloud-Blog mit Monologen (mit absurden Titeln wie «Reflektionen zu allem und dann plötzlich wieder Thema Wikipedia») oder Rezensionen zu exotischen Limonaden und TV-Zeitschriften. Auf seiner Seite «Die Saftpresse der Leute vom Ort und der Junge» findet man Ideen, Gedichte, Rezepte und 13 weitere Kategorien von Texten, die sich immer wieder neu in die sonderbarsten Synapsen des Menschen einfügen. Kennengelernt haben sich die beiden auf Facebook, wo beide viel schreiben und haben inwischen schon mehrmals in deutschen Städten zusammen gelesen.

  • LEO FISCHER liest aus seiner Markus Söder Autobiografie

    LEO FISCHER liest aus seiner Markus Söder Autobiografie

    Mittwoch, 03.10.18

    LEO FISCHER – Gottes Werk und mein Beitrag

    Die komplett erfundene Autobiografie des Markus Söder

    Lesung mit Leo Fischer (TITANIC, taz, Neues Deutschland, jungle world)

    In der Reihe „Fan Fiction?!“

     

    Kantine (schräg gegenüber vom Eingang zum Zentralcafé auf der anderen Straßenseite (Königstormauer))

    Einlass 19:30, Beginn 20 Uhr

    Eintritt: gegen Spende

    “ ‚Heute erscheint es uns lächerlich, was damals alles im Schwange war. Gelangweilt folgte ich den Koalitionsgesprächen. Immer wieder stand Merkel auf, warf einen Motivationsball in die Runde. Lindner wollte ein fancy Ministerium – für Frisuren und innere Sicherheit. Die Grünen wollten ihr Okay zu beschleunigten Asylrückführungen nur geben, wenn in den Ankerzentren veganes Essen serviert wurde. Sie alle konnten nicht sehen, dass es um viel, viel Wichtigeres ging – um mich!‘

    Dieses Buch soll helfen zu verstehen, dass ich trotz aller Erfolge immer noch der Markus geblieben bin. Der Markus aus Nürnberg. Und nicht etwa die Birgit aus Fulda. Das ist mir wichtig. Das wird auch immer so bleiben. So wahr ich Gott helfe.

    Wenn in Bayern demnächst anstelle des Schulgebets aus diesem Buch vorgetragen wird, bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen können. Dazu müssen wir alle Opfer bringen. Außer mir selbst, denn ich habe ja alle mir möglichen Opfer schon gebracht.“

     

    Leo Fischer, geboren 1981 in München, war von 2008 bis 2013 Chefredakteur des endgültigen Satiremagazins TITANIC. Verklagt wurde er unter anderem von Papst Benedikt XVI., der sich durch ein Titelblatt geschmäht fühlte. In seiner reichlich bemessenen Freizeit schreibt Fischer Kolumnen für TITANIC, Taz, Neues Deutschland und die Jungle World.