MELT-BANANA, die phänomenale japanische Noise-Pop-Attacke von Band kommt endlich wieder nach Europa und spielt am 31. Mai auch im Soft Spot. Als Support gibt’s phant. mit einer explosiven Mischung aus antifaschistischem Industrial und queerem Synthpunk.
Sonntag, 31.05.26 Soft Spot
Melt-Banana
+ ph4nt.
Einlass 19:30, Beginn 20:30 Uhr
Eintritt: Abendkasse: 19 – 26 € (Zahl was du kannst) / Vorverkauf zzgl. Gebühr: 19€, Ticketlink

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Der intensive Sound von MELT-BANANA ist eine Art feste Instanz für Fans, Kritiker*innen sowie für die Sorte Musiker*innen, die sich von komplexen Strukturen und Arrangements ebensowenig schocken lassen wie von Pop- und Humor-Elementen in ihrem Noise Punk. Unzählige Singles und Samplerbeiträge, 11 ½ Alben, Konzerte auf der ganzen Welt – mit ihrem harten, experimentellen und einzigartigen Sound sind Melt-Banana zu einem großen Stück Musikgeschichte geworden. Es ist kein Zufall, dass Künstler wie JOHN ZORN, TOOL, MIKE PATTON, FANTOMAS, WIRE, UNDERWORLD, MELVINS, TOOL oder der leider viel zu früh verstorbene LOU REED mit ihnen zusammengearbeitet haben.
MELT-BANANA besteht aus Yasuko Onuki („Yako“) und Gitarrist Ichiro Agata („Agata“). Agatas Gitarrensound wird oft als eine Batterie von Turntables, Synthesizern und Samplern beschrieben, die zwischen den sechs Gitarrensaiten versteckt sind und diesen „Hypertension-Sound“ erzeugen.
MELT-BANANA-Konzerte hinterlassen lang anhaltende Eindrücke: Sympathische Musiker*innen, magische Atmosphäre, die Lautstärke, die Überraschungseffekte während der Songs, nahezu perfekter Umgang mit ihren Instrumenten. Grindcore-Riffs, gespickt mit unerwarteten Effekten, grellen Shouts und viel Druck. Innerhalb von Sekunden denkt man an Kunst, Lärm, Punk, Metal, RiotGRRL, GrindCore, PopCulture oder an einen spannungsgeladenen Soundtrack.
Sind MELT-BANANA eine Noise-Band? Oder eine Punkband? Art-Punk? Techno-Pop? Diese Frage spielt eigentlich keine Rolle: Melt-Banana ein Branding zu verpassen, hat nie geklappt. Die Band steht für Innovation und Fortschritt. Ihr Sound spielt in einer ganz eigenen Liga und wird oft als Trendsetter für viele Bands des großen Genres „Noise“ oder „Rock“ angesehen.
Mitte der 90er Jahre als typische 4-köpfige Band gegründet, sind sie mittlerweile ein Duo. Es wäre jedoch ein großer Fehler, den Verlust eines echten Schlagzeugers und einer echten Bassistin auf der Bühne als „Verlust“ zu bezeichnen. Weit gefehlt! Es war nur ein logischer Schritt für Melt Banana, mit einem PC und Samples zu arbeiten. Und das Ergebnis ist verblüffend: der Sound von Bass und Schlagzeug ist noch wuchtiger und direkter auf den Punkt als je zuvor…

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Was machst du, wenn die Welt in Flammen steht?
ph4nt. macht Musik für die, die nicht wegschauen. Eine explosive Mischung aus antifaschistische Industrial und queerem Synthpunk laut, wütend und tanzbar – Industrial-Punk in seiner rohesten Form. Inhaltlich geht es um Queerness, Repression, Widerstand gegen die Faschisierung, das Leben im Kapitalismus, die Klimakatastrophe und die Suche nach neuen Freiräumen. Dabei liefert ph4nt. kein einfachen Antworten, sondern lässt Platz für Reflektion und Zweifel. Live wird jeder Gig zum Antanzen Stampfen, Singen und Schreien gegen die herrschenden Verhältnisse. Katharsis inklusive. –
Von Angst & Wut, Hoffnung & Tat
ph4nt.s neuntes Album Von Angst & Wut, Hoffnung & Tat (1. Mai 2026) besteht aus 12 Tracks, um Wut zu kanalisieren und Hoffnung zurückzuholen: gegen Fatalismus, Faschismus, rassistische Polizeigewalt Queerfeindlichkeit, Spaltung um jeden Preis, Heuchelei und gegen das Wegschauen. Von Trump bis Merz, Musk bis Krah, von Putin über Klöckner, Nius bis zur Telegramgruppe von Onkel Herrmann. ph4nt. lässt diejenigen, die unser Leben in eine Dystopie verwandeln wollen, nicht unwidersprochen. Von Angst & Wut, Hoffnung & Tat ist das der Sound, den das Jahr 2026 verdient: dreckig, wütend, cyberpunk und auf die Fresse.
Freie Musik ohne Verwertungslogik
Alle ph4nt. – Alben gibt es auf Bandcamp & Mirlo kostenlos herunterzuladen, ph4nt.s Musik ist unter der Creative Commons Lizenz frei zugänglich. Wer es allerdings haptisch liebt und ein tolles lokales DIY-Label unterstützen mag, kann sich liebend gern selbstgemachte Tapes in Kleinauflage bei Nasse Record schnappen.
