21.10.23 Hildegard von Binge Drinking

Neo Kraut, Synth Rock, Post Punk: Hildegard von Binge Drinking sind ein Phänomen für sich – kommt alle zu ihrer Abschiedstour und genießt und feiert diese hinreißende Liveband ein letztes Mal! Bei uns in Nürnberg live am 21. Oktober im Soft Spot.

Samstag, 21.10.23 Soft Spot / Kantine

Hildegard von Binge Drinking

Einlass 20:30, Beginn 21:00 Uhr

Eintritt: Abendkasse  13 – 18 / Vorverkauf 13€ zzgl. Gebühr, TixForGigs Ticketlink

Website   Bandcamp   Facebook   Instagram  YouTube   Foto: Marc Krause

Trust: “Faszinierende Mischung aus Postpunk und Kosmischer Musik.“

Babyblaue Prog-Reviews: “Zwischen Elektronik, Zombiprog und krautigem Punk.“

Underdog Fanzine: “Eine absurde, eigenwillige Mixtur aus Kraftwerk und Amon Düül.“

BZ: “Diese Band tanzt Sie unter den Tisch”

Taz: “Der Rausch, die Mystik, geschickt in einen Dialog gesetzt mit dem Bandnamen:
Hildegard von Binge Drinking, passend im Nonnenornat, machen einen heftigen Clash von
Electro mit Krautrock.”

Süddeutsche Zeitung: “Ein als nihilistische Nonnen verkleidetes Synthie-Hardcore-Duo,
deren Unverständnis für Lieblichkeit jedweder Art ganz besonders wohltuend ist.”

Twisted Chords: “Unglaublich gut, immer wieder.”

Das wär’s dann: Nach zehn Jahren, sechs Platten und über 200 Shows ziehen sich Hildegard von Binge Drinking Ende 2023 in den schwarzen Tunnel zurück – aber nicht ohne vorher nochmal auf Abschieds- und Jubiläumstour zu gehen. Heißt: die wohl letzte Gelegenheit, das Duo nochmal live zu sehen. Save the date(s).

Hildegard von Binge Drinking sind (noch) eine dieser Bands, denen man dankbar sein muss, dass sie existieren. Existieren und Durchhalten, sie und wir, dafür bedarf es eines Soundtracks. Ein Soundtrack, der zugleich die Dimension öffnet, in der alles egal sein kann, darf, muss. Aber der ebenso die Sinne schärft für den Bullshit im Hier und Jetzt, der sich nicht ergibt in Oberflächlichkeit, Eskapismus und Pose, sondern sich im Dreck und Schweiß suhlt, ohne einen Fick darauf zu geben, was gut aussieht und was schmeckt. HvBD merkt man jene gewisse Verbundenheit an, nicht nur im technischen Mucker-Sinne, denn „tight“ waren sie schon immer, nicht nur ihre Habite.

Die vier Songs der aktuellen EP „Sprechfunk mit Toten“ bündeln die organische Energie aus quasi hunderten Liveshows über unzählige Jahre, endlosen Sessions in muffigen Räumen, Z’amm’hocken in Pilshallen, und Meditation unter krautbewachsenen Noise-Cancelling-Kopfhörerungetümen. Kraut sei nur ein läppisch dahingeworfener Referenz-Handschuh, HVBD sind so viel mehr, und so viel weiter auf der Timeline von introvertierter DIY-Kultur.

 

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